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Oldie aus dem Ruhrpott
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Verschlechterte Qualität - Fuze Tea Pfirsich ist Mogelpackung des Monats

Die Verbraucherzentrale Hamburg wählt Fuze Tea Pfirsich zur Mogelpackung des Monats.
Die Rezeptur des Eistees hat sich maßgeblich verschlechtert.


Manchmal sind Mogelpackungen auf den ersten oder zumindest zweiten Blick erkennbar: Die Packung ist kleiner geworden, die Füllmenge ist geschrumpft. Aber manchmal sind die Tricks der Hersteller so raffiniert, dass viele Verbraucher gar nicht merken, dass sie getäuscht werden.

So etwa bei Coca-Cola.
Der Pfirsich-Eistee der bekannten Marke Fuze Tea wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg kürzlich zur "Mogelpackung des Monats" gewählt, obwohl der Inhalt des betroffenen Produkts (400 Milliliter) und auch der Preis sich nicht verändert haben.

Trotzdem schafft es der Hersteller, Kosten bei der Produktion des Getränks zu sparen. Laut Verbraucherzentrale sind nun statt 92 Prozent gebrühtem Schwarztee nur noch 0,12 Prozent löslicher Tee-Extrakt enthalten.
Auch der Anteil des Pfirsichsaftes ist von einem auf 0,1 Prozent geschrumpft – ein Minus von 90 Prozent.

Der Pfirsichgeschmack wird der Verbraucherzentrale zufolge stattdessen durch "natürliches Pfirsicharoma mit anderen natürlichen Aromen" erzeugt. Trotzdem wirbt Fuze Tea mit "verbessertem Geschmack".
Die Bezeichnungen "mit gebrühtem Tee" und die Sortenbezeichnung "Schwarzer Tee Pfirsich" seien stattdessen verschwunden.

Coca-Cola trickst mit Inhaltsstoffen
Um die charakteristisch dunkle Farbe von Schwarztee zu simulieren, sei Hibiskus-Extrakt hinzugefügt worden.
Der Zuckergehalt sei sogar gestiegen: von 6,5 auf 6,9 Gramm pro 100 Milliliter.
Das sind neun Stück Würfelzucker pro Flasche, wie die Verbraucherzentrale erklärt.

Laut einer Stellungnahme von Coca-Cola hätten Verbrauchertests wohl gezeigt, dass "die neue Rezeptur gegenüber der bisherigen bevorzugt" werde. Die Rezeptur wurde "umfangreichen Verbrauchertests in Deutschland unterzogen, bei denen das Feedback überwiegend positiv ausfiel".

Wie die Verbraucherzentrale aufzeigt, ist es nicht das erste Mal, dass Fuze Tea negativ auffällt.
2018 wurde die Marke Nestea in Fuze Tea umbenannt.
Dabei wurde die Füllmenge der kleinen Flasche von 500 auf 400 Milliliter reduziert.
Auch der Preis stieg: von 0,99 Euro für 500 Milliliter auf rund 1,20 Euro für 400 Milliliter.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Nach starkem Preisanstieg - Butter wird immer günstiger

Butter wird erneut günstiger.
Supermarktketten und Discounter senken den Preis für ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter ihrer Eigenmarken um 30 Cent auf 1,49 Euro, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.
Auch andere Butterprodukte sollen billiger werden.


Der Discounter Lidl reduzierte die Preise wie schon zuletzt als Erster.
Rewe, Edeka, Aldi Nord und Aldi Süd, Kaufland, Penny und Netto zogen anschließend wie gewohnt nach.
Die Handelsketten hatten die Preise in der vergangenen Woche bereits gesenkt.

Die Nachfrage nach abgepackter Butter stieg daraufhin deutlich, wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in Bonn berichtet.
Ein großes Milchaufkommen und ein hoher Fettgehalt führen demnach zu fallenden Preisen.

Bei Butter gab es in den vergangenen Jahren große Preisschwankungen. Im Sommer 2023 zahlten Kunden für das billigste Päckchen Eigenmarken-Butter in den meisten Geschäften 1,39 Euro.
Im Oktober 2024 war der Preis dann auf 2,39 Euro gestiegen.
Butter war damit so teuer wie noch nie.
Seit Februar sinken die Preise wieder.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Gute Nachrichten für Kaffee-Trinker: Lidl und Aldi senken Preise

Die Preise für Kaffee-Eigenmarken gehen leicht zurück.
Insgesamt bleibt die Lage auf dem Kaffeemarkt angespannt.


Die Kaffeepreise sind zuletzt stark gestiegen - nun geben sie im Einzelhandel erstmals nach längerer Zeit leicht nach.
Für Verbraucher:innen wird das beliebte Heißgetränk wieder etwas günstiger: Die großen Lebensmittelhändler senken die Preise ihrer Kaffee-Eigenmarken.
Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Bei Lidl, Kaufland, Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Netto, Rewe, Penny und Norma kosten die entsprechenden Produkte ab sofort rund sieben Prozent weniger.
Eine Kilo-Packung Bohnen liegt - je nach Sorte -zwischen 11,99 und 12,99 Euro. 500 Gramm gemahlenen Röstkaffee gibt es ab 5,49 Euro.
Betroffen sind Marken wie "Bellarom", "Barissimo" oder "Gut & Günstig".

Starker Preisanstieg wegen schlechter Ernten
Trotzdem bleiben die Produkte deutlich teurer als zu Jahresbeginn, wie Daten der Vergleich-App "Smhaggle" zeigen.
Kaffee hat sich in den vergangenen Jahren stark verteuert.
Noch 2023 zahlten Kunden für ein Kilo Eigenmarken-Bohnen weniger als acht Euro, gemahlener Röstkaffee kostete weniger als vier Euro.

Grund für den starken Preisanstieg waren höhere Rohstoffpreise, ausgelöst von Trockenheit und schlechten Ernten in wichtigen Anbauländern.
Entspannung ist aktuell nicht in Sicht.
An der Rohstoffbörse in New York erreichte der Terminkontrakt für die Sorte Arabica in dieser Woche ein Rekordhoch.
Der Börsenpreis bildet eine Grundlage für den weltweiten Kaffeepreis.
Nur ein Teil der weltweiten Bestände wird direkt an der Rohstoffbörse gehandelt.

Wegen der hohen Preise haben Verbraucher:innen verstärkt nach Sonderangeboten gegriffen.
Kaffee spielt für den Handel eine wichtige Rolle.
Wie Milch oder Butter zählt er zu den sogenannten Eckprodukten, die eine besondere Zugkraft haben und Kund:innen in die Geschäfte locken.

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Lebensmittel 37 Prozent teurer als 2020
Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft Supermärkten und Discountern vor, ihre Kundschaft zu täuschen.
"Die großen Rabattaktionen entpuppen sich als bloßer PR-Gag.
Nur wenige Produkte, darunter vor allem Eis, Süßigkeiten und Alkohol, sind tatsächlich dauerhaft günstiger geworden", sagte Alina Nitsche von Foodwatch.
Viele andere Lebensmittel seien teurer geworden, obwohl die Kosten für Energie und Rohstoffe wieder gesunken seien.

Seit 2020 sind die Verbraucherpreise in Deutschland insgesamt deutlich gestiegen.
Zwar hat sich die Inflation zuletzt etwas abgeschwächt, doch laut Statistischem Bundesamt sind Lebensmittel immer noch rund 37 Prozent teurer als vor fünf Jahren.

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TV-Kritik „Hart aber fair“: Kauft nur noch Eigenmarken!

Bei „Hart aber fair“ geht es um steigende Lebensmittelpreise.
Wieviel politischer Sprengstoff in dem Thema steckt, beweist eine aufregend differenziert argumentierende Debattenrunde.


„Alles wird teurer!“
Wirklich alles?
Also die Lebensmittel in jedem Fall.
Im Mai 2025 waren die Nahrungsmittelpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent höher.
Insbesondere der Preis von Fleisch, Obst, Schokolade und Speisefetten stieg deutlich an. Laut der Verbraucherzentrale kosten Lebensmittel heute im Durchschnitt rund 37 Prozent mehr als 2019.
Auch Dienstleistungspreise und Versicherungskosten stiegen in letzter Zeit deutlich an. Alkoholfreie Getränke und Kaffee sind ebenfalls deutlich teurer geworden. Informationsverarbeitungsgeräte, also PCs und Smartphones, sind indes zu deutlich günstigeren Preise zu haben.

Eindeutig und für jeden nachvollziehbar ist jedenfalls der Preisanstieg bei Lebensmitteln.
Eine sehr aufschlussreiche Reportage vor der „Hart aber fair“-Sendung wartet mit interessanten Erkenntnissen auf.
Akribisch wird hier die Frage verhandelt, ob man sparen kann, wenn man Produkte der Eigenmarke statt Markenprodukte kauft.
Bei Papiermarken, also etwa Klopapier oder Küchenpapier, greifen schon jetzt 70 Prozent der Kunden zu Eigenmarken.
Aber bei Genussmitteln – Stichwort Nutella – zeigen die Kunden noch deutlich Zurückhaltung. Nicht zu ihrem Vorteil offenbar.

Denn ausgerechnet in den Eigenmarken ist mit Blick auf die Menge häufiger mehr drin als in Markenprodukten – Stichwort „Shrinkflation“.
Durchschnittlich kauft man also mit Eigenmarken mehr Gramm ein, das sollte man sich schon mal merken.
Außerdem ist eine zentrale Erkenntnis der Reportage, dass ein Einkauf von Produkten in Markenverpackung im Vergleich mit Eigenmarken bis zu 50 Prozent teurer sein kann.
1462 Euro gibt eine fünfköpfige Familie im Monat aus, wenn sie vor allem Markenprodukte kauft.
Im selben Zeitraum gezwungen, sich auf Eigenmarken zu beschränken, gibt sie 980 Euro, also fast 500 Euro weniger aus.
Nicht nur mehr Masse, sondern auch mehr Ersparnis also, wenn man auf Eigenmarken setzt.

Dazu kommt drittens, so jedenfalls der Tenor der ARD-Reportage, eine wirklich überraschende, um nicht zu sagen revolutionäre Erkenntnis: nämlich, dass Eigenmarken im Vergleich hochwertigere Inhaltsstoffe haben als vergleichbare Markenprodukte.
Ob Schokolade oder Spülmaschinen-Tabs – überall sind die Eigenmarken von der Qualität her Testsieger.
Warum?
Weil die Eigenmarken im Handel stärker in der Konkurrenz stehen als die längst schon beim Kunden durchgesetzten Markenprodukte.
Zwar werden Eigenmarken von Rewe, Lidl und Co. hergestellt, um sie günstiger zu verkaufen, nicht selten aber werden Marken- und Eigenmarken sogar vom selben Hersteller produziert, wie sogenannte „Markendetektive“ für die Reportage herausgefunden haben.
Fazit: Augen auf im Einkaufsverkehr...

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To-Go-Snacks entlarvt: Warum du oft mehr zahlst – und weniger bekommst! Der Haushalts-Check WDR

 
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Verband befürchtet steigende Eierpreise wegen Vogelgrippe

Angesichts der sich rapide ausbreitenden Vogelgrippe werden die Rufe nach einer bundesweiten Stallpflicht lauter.
Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Hans-Peter Goldnick, bezeichnete diese Anordnung als zentrale Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium lehnt den Schritt bislang jedoch ab und verweist auf die Bundesländer, da diese besser auf örtliche Gegebenheiten reagieren könnten.

Die Politik lasse sich in der Diskussion zu viel Zeit, kritisierte auch der Vorsitzende des Landesverbands der Bayerischen Geflügelwirtschaft, Robert Schmack.
Andernfalls würden die Preise für Eier und Geflügelfleisch weiter steigen.
"Eierpreise, die sich dann um die Hälfte noch mal erhöhen, die halte ich nicht für ausgeschlossen", sagte er dem Bayerischen Rundfunk.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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"Preiserhöhung vertuscht" - Backmischung von Dr. Oetker ist Mogelpackung des Monats

Was auf den ersten Blick wie ein neues Produkt wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Paradebeispiel für Shrinkflation: weniger Inhalt, nahezu gleicher Preis - aber ein deutlich höherer Kilopreis.
Die Rede ist von der Backmischung "Käse-Streusel" von Dr. Oetker.
Die Hamburger Verbraucherschützer verleihen ihr in diesem Monat den Negativ-Titel "Mogelpackung des Monats".


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Welchen Trick wendet der Hersteller genau an?
Früher steckte in der Packung 730 Gramm Backmischung, jetzt sind es nur noch 370 Gramm, fanden die Verbraucherschützer heraus.
Der Preis sank im Handel minimal von 3,99 auf 3,79 Euro.
"Das klingt harmlos.
Doch aufs Kilo gerechnet bedeutet das fast eine Verdopplung des Preises", so die Experten. Statt rund 5,50 Euro zahlen Verbraucher jetzt über 10 Euro pro Kilogramm Backmischung.

Dr. Oetker spricht von einem "Neuprodukt" und bewirbt die Mischung als "Klassiker neu interpretiert".
Doch laut dem Produktcheck der Hamburger Verbraucherzentrale handelt es sich nicht um ein neues Produkt.

Rezeptur praktisch unverändert
Die Zutatenliste hat sich den Angaben nach kaum verändert.
Weiterhin handelt es sich um eine aromatisierte Mischung aus Mehl, Zucker und Backtriebmittel.
Auch die Zubereitung folgt demselben Muster, nur angepasst auf die kleinere Menge.

Statt vier Eiern braucht man nun zwei.
Statt 500 Gramm Quark nur noch 250 Gramm.
Und statt 125 Gramm Butter reichen 50 Gramm.
Einziger Unterschied: In der neuen Variante kommt Doppelrahm-Frischkäse statt Joghurt und Milch hinzu.

Trotz mehr Fett in der Rezeptur soll ein Stück Kuchen jetzt kalorienärmer sein.
Das liegt allerdings nicht an einer neuen Leichtigkeit, sondern an der Portionsgröße, so die Verbraucherzentrale.
Denn ein Stück wiegt jetzt nur noch 109 Gramm. Zuvor waren es 145 Gramm.

Kleiner Kuchen, neue Form
Auch die empfohlene Backform hat sich geändert.
Während der Kuchen früher rund und in zwölf Stücke geschnitten war, empfiehlt Dr. Oetker jetzt eine Kastenform.
Acht kleinere Stücke sollen mit einem "raffinierten Zick-Zack-Schnitt" entstehen.

So lässt sich der geschrumpfte Kuchen optisch strecken.
Für viele Kunden ist das irritierend, vor allem, wenn sie das frühere Produkt kannten und denken, sie kaufen eine neue Variante.

Besonders auffällig: Noch vor kurzem informierte Dr. Oetker auf Verpackungen offen mit dem Satz "Weniger Inhalt, unveränderte Qualität" über veränderte Mengen, etwa bei Schokomüsli oder Puddingpulver.
Bei der Backmischung "Käse-Streusel" fehlt ein solcher Hinweis.

Ein Fall von Shrinkflation
In einer Stellungnahme gegenüber der Hamburger Verbraucherzentrale hat das Unternehmen den Angaben nach betont, es handle sich um ein neues Produkt.
"Für uns ist aber klar: Das ist eine Mogelpackung", so die Marktbeobachter.
"Gleiche Rezeptur, halber Inhalt, fast doppelter Preis - ein Paradebeispiel für Shrinkflation - auch wenn das Unternehmen Dr. Oetker bemüht ist, die Backmischung als neues Produkt zu verkaufen und die versteckte Preiserhöhung zu vertuschen."

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Preisanstieg bei Festtags-Süßigkeiten: Schoko-Weihnachtsmänner sind teurer geworden

In den Regalen der Supermärkte und Discounter liegen bereits Schoko-Weihnachtsmänner, Dominosteine und Lebkuchenherzen.
Viele der beliebten Leckereien sind allerdings deutlich teurer geworden, wie eine Auswertung der Vergleichsapp Smhaggle für die Nachrichtenagentur dpa zeigt.


Demnach kosten Schoko-Weihnachtsmänner je nach Marke und Größe bis zu 25 Prozent mehr, in manchen Fällen sogar zwei Drittel mehr.
Ein 70 Gramm schwerer Vollmilch-Weihnachtsmann eines großen Markenherstellers liegt laut der Erhebung derzeit bei 3,99 Euro, während vergleichbare Artikel anderer Hersteller mit mehr Packungsinhalt 2,99 Euro kosten.

Starker Preisanstieg bei Lebkuchenherzen
Auch andere Saisonprodukte sind teurer als im Vorjahr.
Der Preis für eine 250-Gramm-Packung Dominosteine liegt im Preisvergleich rund 25 Prozent höher.
Für 300 Gramm gefüllte Lebkuchenherzen zahlen Verbraucher bis zu 60 Prozent mehr.
Beide Produkte kosten – egal ob Markenartikel oder Eigenmarke – jetzt deutlich mehr als drei Euro pro Stück.
Bereits im Vorjahr hatten sich viele Süßwaren verteuert.

Smhaggle hat die dominierenden Regalpreise bei großen Handelsunternehmen verglichen. Regional und in von Kaufleuten geführten Märkten können sie abweichen.
Sonderangebote sind nicht Teil der Untersuchung.
Da die Saison erst angelaufen ist, könnten sich die Preise noch ändern, sagt Geschäftsführer Sven Reuter.

Weihnachtssüßwaren werden häufiger im Sonderangebot gekauft

Wie sind die neuen Preissteigerungen zu erklären?
Die Endverbraucherpreise lege der Einzelhandel fest, nicht die Hersteller, teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie auf Nachfrage mit.
Der Kakaopreis habe zwar nachgegeben, liege aber immer noch doppelt bis dreimal so hoch wie vor drei Jahren.

Zahlen des Marktforschers NIQ zeigen, dass bis Mitte Oktober in Deutschland etwa zehn Prozent weniger Weihnachtssüßwaren verkauft worden sind als im Vorjahr.
Wegen gestiegener Preise liegen die Umsätze dennoch auf demselben Niveau.
Stark gestiegen ist der Anteil der Produkte, die im Sonderangebot gekauft werden.
2024 seien es zu diesem Zeitpunkt 46 Prozent gewesen, aktuell 66 Prozent, sagte NIQ-Experte David Georgi.

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Namhafter Pirat
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hab auch die Weihanchts Kalender gesehen 7,99€ und aufwärts für MINI Shoko könnt die gern alle behalten, zahle doch für sowas nicht 8-15€.
 
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Kaufland führt neue Pfandregel ein

Kaufland bietet jetzt Wein in Pfandflaschen an. Das teilt die Einzelhandelskette auf ihrer Seite mit.
Demnach können Kunden in rund 200 Filialen in Süddeutschland ab sofort "0,75-Liter-Mehrweg-Weinflaschen mit Pfand in Höhe von 0,25 Euro pro Flasche erwerben", heißt es.


"Mit den neuen Mehrweg-Weinflaschen weiten wir unser Mehrwegangebot aus", so Markus Bretz, Bereichsleiter Einkauf Food und Getränke Kaufland.
Damit könnten sich die Kunden den Gang zum Glascontainer sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Die Kaufland-Filialen, in denen die neuen Mehrwegflaschen verkauft werden, deckten einen Großteil Baden-Württembergs sowie Teile von Bayern ab, schreibt der Einzelhändler.

Die Herstellung der Glasflasche sei bei der Produktion einer Flasche Wein der größte CO2-Verursacher.
"47 Prozent der CO2-Emissionen gehen auf die Produktion der Flasche zurück", so Kaufland weiter.

Ob Kaufland das Angebot auch auf andere Filialen in Deutschland ausweiten will, gibt das Unternehmen nicht bekannt.
Allerdings lassen sich die speziellen Weinflaschen jetzt schon bundesweit an den Pfandautomaten des Einzelhändlers zurückgeben.

Kaufland ist nicht der erste Händler, der Wein in Mehrwegflaschen anbietet.
Edeka verkauft seit dem vergangenen Jahr in seinen Filialen im Südwesten das Getränk in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen.
Bei Getränkehändlern in großen Teilen Süddeutschlands sowie im bundesweiten Bio-Handel werden diese ebenfalls angeboten.

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Preise explodieren zur Adventszeit: Expertin befürchtet in Milka-Tafel erstes Anzeichen einer Reaktion

Kakaopreise sinken - doch für Käufer ändert sich nichts: Schokolade und Gebäck bleiben zu Weihnachten hochpreisig.
Fachleute sehen Entlastung frühestens 2026.


Weihnachten naht und in den Supermarktregalen duftet es bereits nach Zimt, Spekulatius und Schokolade.
Doch beim Blick auf die Preise müssen viele tief durchatmen.
Trotz sinkender Kakaopreise an den Börsen steigen die Kosten für Gebäck und Süßwaren weiter.
Verbraucher fragen sich, warum ausgerechnet Schokolade und Weihnachtsgebäck teurer werden, obwohl der Hauptbestandteil günstiger geworden ist.

Experten führen das unter anderem auf langfristige Lieferverträge, teure Lagerbestände und die Marktsituation im Handel zurück.
In diesem Jahr sorgt auch der Glühwein für hitzige Diskussionen - auf Weihnachtsmärkten steigen die Preise spürbar.

Kakaopreise im Sinkflug - Verbraucher müssen dennoch tief in die Tasche greifen
Noch zu Jahresbeginn schien der Kakao-Markt außer Kontrolle: Missernten in Westafrika, Wetterextreme und Spekulationen hatten die Rohstoffpreise auf historische Höchststände getrieben.
Mittlerweile ist die Situation völlig anders: Die Kakaopreise liegen auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren, berichtet die Financial Times.

Experten führen den Rückgang auf bessere Ernten in Westafrika und sinkende Nachfrage nach den zuvor stark gestiegenen Preisen zurück.
„Wir hatten absolut lächerliche Höchststände, die langfristig nicht nachhaltig waren“, sagte Oran van Dort, Rohstoffanalyst bei der Radobank.
Die Preise seien fast das ganze Jahr über gesunken - besonders deutlich seit Mitte August.

Eigentlich sollten Kunden davon profitieren.
Doch das Gegenteil ist der Fall: Schokolade, Pralinen und Weihnachtsgebäck bleiben teuer. Im Dezember 2024 kostete eine Tafel Schokolade durchschnittlich 14,6 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet das Statistische Bundesamt.
Die Ursache liegt in den hohen Lagerbeständen, die Unternehmen zu Spitzenpreisen eingekauft haben.

Teure Schokolade trotz billigerem Kakao - Expertin ordnet ein
Auf Anfrage von Münchner Merkur von Ippen.Media erklärt Lisa Völkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), dass die Preisbildung bei Schokolade deutlich komplexer sei, als es der Blick auf die Kakaobörse vermuten lasse.
Große Hersteller arbeiten meist mit langfristigen Lieferverträgen, die Mengen und Preise über bestimmte Zeiträume festlegen.
Auch wenn die Börsenpreise zuletzt stark gefallen seien, zahlen viele Unternehmen weiterhin die höheren Preise, die zu Beginn des Jahres vereinbart wurden.
Diese Verträge sollen ein vorhersehbares Einkommen für Kakaobauern schaffen.
„Dass sie das meist nicht tun, ist noch einmal eine ganz andere Sache“, so Völkel.

Kurz vor Weihnachten sei es zudem aus marktwirtschaftlicher Sicht wenig sinnvoll, Preise für bereits etablierte Produkte zu senken.
„Was wir beobachten konnten, ist, dass der Absatz, also die Menge, durchaus zurückgegangen ist.
Wie die Händler darauf reagieren, bleibe abzuwarten.
Wahrscheinlich ist es, dass sich an Größe und Produktzusammensetzung etwas ändern könnte (Shrink-/Skimpflation) oder dass es mehr Sonderangebote geben wird, um größere Produktmengen abzusetzen.
Dass die Milka Tafel kleiner geworden ist, ist hierfür ein erstes Anzeichen.“

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my-nospam

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Sollen sie ihre Wuchwerpreis Aktionen doch behalten, wer das teuere Zeug kauft, darf sich auch nicht wundern dass die alles mit dem Kunden machen koennen.
 
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Master_3

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Wir haben auch im letzten Jahr schon alles mögliche an Schokolade stehen lassen. Adventskalender?
Ganz einfach, ein günstiges Playmobilset (gebraucht gehen natürlich größere Sets) aufegteilt auf 24 Tüten/Täschchen und fertig.
Genauso teuer, Nikolaustüte es etwas größer und hat man länger was von.
 
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collo

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Es geht um "überzogene Preisforderungen" - Edeka schmeißt 80 Biermarken aus dem Sortiment

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat angekündigt, in den kommenden Tagen zahlreiche Produkte des Brauereikonzerns AB InBev aus dem Sortiment zu nehmen.
Betroffen sind mehr als 80 Artikel, darunter bekannte Marken wie Beck’s, Franziskaner, Corona, Löwenbräu, San Miguel, Spaten und Hasseröder.
Das berichtet die "Bild"-Zeitung.
Auch das Branchenmagazin "Inside Getränke" schreibt von rund 80 Artikeln.

Hintergrund ist demnach ein seit Monaten andauernder Streit über Lieferkonditionen.
Laut Edeka geht es unter anderem um eine Preiserhöhung von bis zu 20 Cent pro Flasche, die aus Sicht des Unternehmens nicht durch höhere Produktionskosten gerechtfertigt sei.
Ein Unternehmenssprecher erklärte der "Bild", man könne "diese überzogene Preisforderung im Sinne der Kunden nicht akzeptieren

Edeka: Kunden müssen keine leeren Regale befürchten
Edeka hat laut Bericht auf einzelne Marken bereits mit kurzfristiger Auslistung reagiert, bei anderen Produkten das Bestellvolumen reduziert.
Ziel sei es, den Druck in den laufenden Verhandlungen zu erhöhen.
Gleichzeitig versicherte das Unternehmen, dass Kundinnen und Kunden keine leeren Regale befürchten müssten - die bestehenden Vorräte würden weiterhin verkauft.

AB InBev äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Konflikt.
"Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns dazu grundsätzlich nicht äußern", so ein Sprecher zur "Bild".

Ob und wann die betroffenen Marken wieder flächendeckend erhältlich sein werden, ist derzeit offen.
Edeka betont jedoch, weiterhin an einer Einigung interessiert zu sein.
Eine telefonische Anfrage beantwortete Edeka nicht.

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Neue Bargeld-Aktion - Diese Aufkleber könnten bald überall zu sehen sein

"Kartenzahlung möglich."
Seit Jahren sieht man Aufkleber an Ladentüren oder direkt an der Kasse, die explizit auf diese Zahlungsmöglichkeit hinweisen.
In Deutschland war dennoch die Barzahlung lange Zeit beliebter.
Doch die Stimmung wendet sich langsam.
Immer mehr Läden bieten nur noch Kartenzahlung an, Bargeld ist dann tabu.
Allerdings sind es noch immer unter vier Prozent aller Läden, die keine Wahlmöglichkeit mehr bieten.

Um Bargeld noch mal präsenter zu machen, bringt das Nationale Bargeldforum jetzt eine Reihe neuer Aufkleber auf den Markt, mit denen Unternehmen darauf hinweisen können, dass bei ihnen auch Barzahlung möglich ist.
"Die Bargeld-Aufkleber signalisieren den Kundinnen und Kunden, dass Bargeld willkommen ist", sagte Burkhard Balz, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und Vorsitzender des Nationalen Bargeldforums.
"Ich hoffe, in den nächsten Tagen und Wochen immer mehr dieser Aufkleber im Alltag zu sehen."

Neue Aufkleber sollen Bargeld fördern
Es gibt die Aufkleber in drei Ausführungen: einen mit dem Motto "Einfach. Bargeld", einen mit dem Spruch "Klar, auch bar!" und einen dritten ohne Zusatz.
Alle können auf der Webseite des Nationalen Bargeldforums bestellt werden.

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Damit können Ladenbesitzer in Zukunft auch darauf hinweisen, dass die Kartenzahlung kein Muss ist, sondern nur eine von mehreren Möglichkeiten.

Bargeld gehört zum "Ausdruck persönlicher Freiheit"
Rechtlich gesehen dürfen Ladenbesitzer selbst entscheiden, welche Bezahlmethoden sie anbieten.
Bargeld ist der Deutschen Bundesbank zufolge "ein Ausdruck persönlicher Freiheit" und gehöre als Zahlungsmittel zum gesellschaftlichen Fundament.
Deshalb ist auch davon auszugehen, dass Bargeld in Deutschland nicht so schnell verschwindet.

Das gilt aber nicht für alle Bezahlmethoden.
Denn wie die Bundesbank kürzlich mitteilte, werden ab 2027 keine Schecks mehr entgegengenommen.

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In Berlin: Lidl kennzeichnet Artikel ab 3,99 Euro mit gelben Aufklebern - das steckt dahinter

In Berliner Discountern werden immer mehr Artikel elektronisch gegen Diebstahl geschützt.
Der Kaufpreis der Waren überrascht.


Ladendiebstahl ist ein wachsendes Problem in Deutschland.
Vor allem an den Selbstbedienungskassen wird massiv geklaut.
Zwischen 2022 und 2024 stieg der Schaden, der Einzelhändlern durch Ladendiebstahl entsteht, um 20 Prozent auf drei Milliarden Euro.

Immer mehr Produkte werden deshalb mit Aufklebern elektronisch gegen Diebstahl geschützt.
Die „Bild“ berichtete darüber.

Fisch ab 3,99 Euro und Fleisch ab 5,25 Euro brauchen Extra-Sicherung
Laut dem Bericht der Boulevardzeitung finden sich in zahlreichen Berliner Lidl-Filialen gelbe Sicherheitsaufkleber auf verschiedenen Produkten wie Gulasch oder Fisch.
Ein Sprecher von Lidl erklärte gegenüber der „Bild“, dass diese Maßnahmen branchenüblich seien und deutschlandweit bei hochwertigen und besonders diebstahlgefährdeten Artikeln zum Einsatz kämen.

Der Sprecher wollte keine weiteren Angaben zur Strategie hinter der Diebstahlsicherung machen.
Eine Vor-Ort-Recherche in einer Lidl-Filiale in Berlin-Neukölln zeigte die überraschend niedrigen Preise gesicherter Artikel:

ASC Lachsforellenfilet: 3,99 Euro
ASC White Tiger Garnelen: 4,29 Euro
Rinder Steak: 5,25 Euro
Kalbskotelett: 5,25 Euro
Entenkeule: 6,23 Euro

Auch Mitarbeiter, Lieferanten und Service-Personal sollen laut der „Bild“ immer wieder an ihrem Arbeitsplatz klauen.

500 Packungen Kaffee weg – Experte gibt erschreckende Einschätzung
Besonders hohe Wellen schlug ein Fall im August 2025, bei dem Diebe sich in Netto-Filialen in Passau und Umgebung bedienten.
Zwei Geschäften fehlten plötzlich insgesamt 500 Packungen Kaffee.

Auch wenn Fälle wie dieser auf ein gezieltes Vorgehen organisierter Banden schließen lassen, führen Experten die steigenden Fallzahlen auf ein anderes Phänomen zurück: „Dass der Diebstahl von Lebensmitteln jetzt gerade wieder zugenommen hat, liegt meiner persönlichen Einschätzung nach zu einem bedeutenden Teil an der Inflation“, sagte der Soziologe Dietrich Oberwittler der „Süddeutschen Zeitung“.

„Immer häufiger klauen auch Senioren und Familien“
Auch eine Untersuchung des EHI Retail Institute belegt die steigende Zahl der Ladendiebstähle in Deutschland.
EHI-Experte Frank Horst erklärte, dass „immer häufiger auch Senioren und Familien“ zu den Tätern zählen.
Grund dafür sei die schlechte wirtschaftliche Lage, die dazu führe, dass sich viele Menschen bestimmte Produkte nicht mehr leisten können oder wollen.

Besonders alkoholische Getränke, Markenkleidung, Elektrogeräte und Tabakwaren gehören zu den bevorzugten Diebesgütern.
In Drogerien stehen Parfüms, Kosmetikartikel und Babynahrung im Fokus.
Ein weiterer Faktor für den Anstieg der Diebstähle ist laut EHI der Personalmangel in Geschäften, insbesondere in kleineren Läden.

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