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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Bis zu 20 Prozent: Preis-Schock droht! Schokolade wird ab 2026 wohl deutlich teurer - das sind die Gründe

Ab 2026 könnten auf deutsche Verbraucher höhere Schokoladen-Preise zukommen.
Die Hersteller nennen gestiegene Kosten als Grund.


Schokolade könnte ab 2026 in Deutschland deutlich teurer werden, da diverse Hersteller eine Erhöhung ihrer Verkaufspreise planen.
Dies könnte für Verbraucher spürbare Auswirkungen haben, insbesondere wenn Händler wie Aldi ihre Preisstrategie anpassen.

Hersteller fordern deutliche Preissteigerungen bei Schoko-Produkten
Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, haben renommierte Schokoladenhersteller bereits Preissteigerungen bis zu 20 Prozent in Aussicht gestellt.
Die Händler sind jedoch zögerlich und kritisieren, dass durch solche Forderungen die Verhandlungsprozesse ins Stocken geraten.
Schon jetzt müssen viele Waren zu reduzierten Preisen verkauft werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Rohstoffkosten als Preistreiber
Ein entscheidender Aspekt der Preisverhandlungen ist die Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere der Kakaopreis, der zuletzt erheblich gesunken ist. Trotz eines Preisrückgangs von etwa 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verweist die Industrie auf gestiegene Ausgaben für Verpackungen, Löhne und Energie, wie die "Lebensmittel Zeitung" hervorhebt.

Zusätzlich haben sich die Kosten für Rohkakao an den Börsen in den vergangenen drei Jahren stark erhöht.
Diese Veränderungen könnten die Preisstrategie der Hersteller im Jahr 2026 maßgeblich beeinflussen.

Herausforderung für Absatz und Marktstrategie
Obwohl die Preise steigen, sehen sich viele Hersteller wie Ferrero, Lindt und Mondelez mit sinkenden Verkaufszahlen im deutschen Markt konfrontiert.
Dies sorgt für Turbulenzen im Handel, da Süßwaren einen wesentlichen Teil des Gesamtumsatzes ausmachen.

Branchenexperten warnen, dass ein Rückgang in diesem Segment auch die Absatzzahlen anderer Produkte negativ beeinflussen könnte, da die Spontankäufe der Verbraucher merklich zurückgehen.

Ein exemplarisches Beispiel für die Spannungen in der Branche ist der Konflikt zwischen Lindt und Migros in der Schweiz, der aufgrund von Preisstreitigkeiten zu Lieferengpässen führte. Auch in Deutschland sind Lindt-Produkte mittlerweile teurer.

Entscheidende Rolle von "Preistreiber" Aldi
Die Branche schaut mit Spannung auf Aldi, dessen Preispolitik als maßgeblicher Indikator für das Preisniveau bei Süßwaren gilt.
Eine mögliche Anpassung der Strategie des Discounters könnte signifikante Auswirkungen auf die Preisgestaltung von Markenprodukten im kommenden Jahr haben.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Bis zu 25 Prozent - Butterpreis bei Discountern sinkt weiter

Milchprodukte werden im Einzelhandel nochmals günstiger.
Die großen Discounter haben die vierte Preissenkungsrunde seit Anfang September eingeläutet.
Für Butter, Sahne und Milch werden die Verkaufspreise am Montag herabgesetzt, wie Lidl, Aldi Nord und Aldi Süd und Norma am Sonntag mitteilten.


Hohe Milchproduktion senkt Preise
Die Preise sinken, je nach Produkt, um 7 bis 25 Prozent.
So kosten 250 Gramm der günstigsten Markenbutter bei Aldi und Lidl nun 1,29 Euro nach zuvor 1,39 Euro.
Frischmilch mit 3,5 Prozent Fettgehalt wird für 0,95 Euro angeboten, zuvor musste man 1,09 Euro zahlen.
Bei Kondensmilch wird es kleinere Preisunterschiede zwischen den Anbietern geben.

Die Supermarktkette Edeka teilte auf Anfrage mit, bei sich und der Discount-Tochter Netto die Preise für vergleichbare Artikel der Eigenmarke "in gleichem Umfang" zu senken.
Grund für den Preisrutsch ist unter anderem die höhere Milchproduktion im Vergleich zum Vorjahr.
Der Butterpreis schwankt häufiger stark.
Im Oktober 2024 erreichte er mit 2,39 Euro einen Höchststand.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Marktmacht - Monopolkommission warnt vor wachsender Macht der Einzelhändler

Die Marktkonzentration und die Gewinnmargen der Einzelhändler steigen - und damit auch die Preise für Endverbraucher.
Bei den Landwirten kommt davon langfristig kaum etwas an.


Die Monopolkommission warnt eindringlich vor neuen großen Übernahmen im bereits stark konzentrierten deutschen Einzelhandel, weil diese die Preise für die Verbraucher weiter in die Höhe treiben könnten.

Auch bauten die Supermarktketten ihre Stellung gegenüber den Produzenten von Lebensmitteln aus, heißt es in einem Sondergutachten der Monopolkommission, das der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlag.
Es soll am Freitag vorgestellt werden.

Die Landwirtschaft profitiere „immer weniger von steigenden Lebensmittelpreisen“.
„Die Macht des Lebensmitteleinzelhandels und teilweise der Hersteller ist zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich gestiegen, während die Landwirtschaft oft den Weltmarktrisiken ausgesetzt ist“, bilanzierte Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission.

Die damalige Bundesregierung hatte im Zuge der Bauernproteste 2024 die Monopolkommission mit der Untersuchung beauftragt.
Sie ist unabhängig und berät die Bundesregierung und den Gesetzgeber in Fragen der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung.

Die Kommission beklagt in ihrem Sondergutachten ein Oligopol im Lebensmitteleinzelhandel. „Die Edeka-Gruppe, Rewe-Gruppe, Schwarz-Gruppe und Aldi-Nord und Aldi-Süd (vereinen) große Teile des Marktes auf sich“.
Die Marktkonzentration sei „in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen – nicht zuletzt durch zahlreiche Fusionen“.

Gewinnmargen und Verbraucherpreise steigen
Gleichzeitig hätten sich die durchschnittlichen Gewinnmargen erhöht.
Auch seien die Endverbraucherpreise spürbar gestiegen.
Zugleich bauten die Ketten ihre Macht etwa über eigene Produktionsstätten auf die Ebene der Hersteller aus: „Der Lebensmitteleinzelhandel rückt damit näher an die Landwirtschaft heran.“
Dies berge „das Risiko einer Machtverschiebung“.

„Die hohe Konzentration in vielen Bereichen ist aus wettbewerblicher Sicht besorgniserregend“, bilanzieren die Experten: „Der verbleibende Wettbewerb in den Lieferketten muss daher dringend geschützt werden.“
Damit sieht die Kommission auch das Bundeskartellamt am Zug: „Die Fusionskontrolle sollte die gesamte Lieferkette in den Blick nehmen.“
„Zusammenschlüsse, die den Wettbewerb über die gesamte Lieferkette hinweg geschädigt haben, konnten bisher nicht hinreichend verhindert werden“, kritisierten die Experten.

So habe etwa die Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka 2016, die vom damaligen Bundeswirtschaftsminister genehmigt wurde, den Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel erheblich geschädigt.
Auch profitierten Bauern langfristig kaum von anziehenden Lebensmittelpreisen.
„Wir brauchen eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln“, forderte Duso.

Die Monopolkommission sieht auch effizientere Strukturen in der Landwirtschaft, weniger Bürokratie und eine Anpassung der Agrarsubventionen als Möglichkeiten einer Besserung.

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Lidl senkt Saft-Preise deutlich

Bis zu 40 Cent günstiger - Lidl dreht bei Fruchtsäften an der Preisschraube


Ab Montag (24. November) verkauft Lidl in ganz Deutschland zahlreiche Fruchtsäfte der Eigenmarke Solevita deutlich günstiger - teils um bis zu 40 Cent pro Liter.
Darunter auch den frischen Orangensaft mit Fruchtfleisch.
Dieser kostet künftig nur noch 2,59 Euro statt 2,99 Euro.
Der Preis gilt einheitlich in allen Filialen - ohne regionale Unterschiede.

Die Preisanpassung sei eine direkte Reaktion auf gesunkene Einkaufspreise, heißt es vom Unternehmen.
Lidl wolle diesen Vorteil "konsequent" an die Kundschaft weitergeben.
Als Frische-Discounter sieht sich Lidl dabei erneut als Taktgeber im Markt.

Die Ankündigung kommt passend zum Winterbeginn, wo viele auf eine ausreichende Vitaminzufuhr achten.
Der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie e.V. (VdF) betont: Eine Portion Obst am Tag lasse sich problemlos durch ein Glas Saft ersetzen - gerade, wenn es schnell gehen müsse.

Diese Produkte sind ab Montag günstiger

Solevita Frischer Orangensaft (mit/ohne Fruchtfleisch): 2,59 € (statt 2,99 €)
Solevita Apfelsaft naturtrüb & Apfel-Mango: 1,79 € (statt 1,99 €)
Solevita Orange-Mango & Roter Multi-Mix: 2,49 € (statt 2,69 €)
Solevita Apfeldirektsaft naturtrüb: 1,29 € (statt 1,39 €)
Solevita 100 % Apfelsaft & Apfelnektar 50 %: 1,49 € (statt 1,59 €)

Die Preise beziehen sich jeweils auf Packungen mit Füllmenge 1 Liter.

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Mit der neuen Preisrunde will Lidl laut eigenen Angaben beweisen, dass gute Ernährung nicht teuer sein muss - und gleichzeitig den Wettbewerbsdruck im Einzelhandel erhöhen.

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Schoko-Schock! - Weihnachtsmänner deutlich teurer als 2024

Schoko-Weihnachtsmänner, Dominosteine und Lebkuchenherzen versüßen die Adventszeit.
Die Freude wird in diesem Jahr jedoch getrübt.


Die Regale der Supermärkte und Discounter sind bereits gut gefüllt - mit Schoko-Weihnachtsmännern, Dominosteinen und Lebkuchenherzen.
Viele der beliebten Leckereien sind allerdings deutlich teurer geworden, wie eine Auswertung der Vergleichsapp Smhaggle für die Deutsche Presse-Agentur zeigt.

Schoko-Weihnachtsmänner kosten je nach Marke und Größe bis zu 25 Prozent mehr, in manchen Fällen sogar zwei Drittel mehr.
Ein 70 Gramm schwerer Vollmilch-Weihnachtsmann eines großen Markenherstellers liegt derzeit bei 3,99 Euro, während vergleichbare Artikel anderer Hersteller mit mehr Packungsinhalt 2,99 Euro kosten.

Starker Preisanstieg bei Lebkuchenherzen
Auch andere Saisonprodukte sind teurer als im Vorjahr.
Der Preis für eine 250-Gramm-Packung Dominosteine liegt rund 25 Prozent höher.
Für 300 Gramm gefüllte Lebkuchenherzen zahlen Verbraucher bis zu 60 Prozent mehr.
Beide Produkte kosten - egal ob Markenartikel oder Eigenmarke - jetzt deutlich mehr als drei Euro pro Stück.
Bereits im Vorjahr hatten sich viele Süßwaren verteuert.

Smhaggle hat die dominierenden Regalpreise bei großen Handelsunternehmen verglichen. Regional und in von Kaufleuten geführten Märkten können sie abweichen.
Sonderangebote sind nicht Teil der Untersuchung.
Da die Saison erst angelaufen ist, könnten sich die Preise noch ändern, sagt Geschäftsführer Sven Reuter.

Weihnachtssüßwaren werden häufiger im Sonderangebot gekauft
Der Kakaopreis an den Rohstoffbörsen war im vergangenen Jahr infolge von schlechten Ernteerwartungen stark gestiegen, inzwischen ist er wieder etwas gesunken.

Wie sind die neuen Preissteigerungen zu erklären?
Die Endverbraucherpreise lege der Einzelhandel fest, nicht die Hersteller, teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie auf Nachfrage mit.
Der Kakaopreis habe zwar nachgegeben, liege aber immer noch doppelt bis dreimal so hoch wie vor drei Jahren.

Zahlen des Marktforschers NIQ zeigen, dass bis Mitte Oktober in Deutschland etwa 10 Prozent weniger Weihnachtssüßwaren verkauft worden sind als im Vorjahr.
Wegen gestiegener Preise liegen die Umsätze etwa auf demselben Niveau.
Stark gestiegen ist der Anteil der Produkte, die im Sonderangebot gekauft werden.
2024 seien es zu diesem Zeitpunkt 46 Prozent gewesen, aktuell 66 Prozent, sagte NIQ-Experte David Georgi.

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my-nospam

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Das ist reine Abzocke aber solange die Leute so bloed sind und es kaufen, koennen die es auch verlangen.
Ich war heute einkaufen, ein 100g Nikolaus kostet ueber 8 €, habe mir eine 200g Schokoladentafel fuer 2,59€ gegoennt.
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Verbraucherzentrale: Black Friday - So lassen sich betrügerische Angebote enttarnen

Rund um den Black Friday locken im Moment wieder Online-Shops weltweit mit satten Rabatten.
Doch durch versteckte Gebühren, gefälschte Waren und betrügerische Anbieter können vermeintliche Schnäppchen schnell teuer werden.
Laut Verbraucherzentrale ist besonders bei Bestellungen in Nicht-EU-Ländern sowie pauschalen oder sehr hohen Preisnachlässen Vorsicht geboten.
Außerdem sollten sich Verbraucher nicht von zeitlich oder mengenmäßig begrenzten Angeboten unter Druck setzen lassen.

Bei Käufen außerhalb der EU fallen oft Einfuhrgebühren an und eventuelle rechtliche Ansprüche sind nur schwer durchsetzbar.
Unseriöse Anbieter fallen häufig durch fehlende Kontaktmöglichkeiten, einseitige Bewertungen und ungewöhnlich hohe Rabatte auf.
Um echte Rabatte zu erkennen, können Preissuchmaschinen sowie der Vergleich mit dem 30-Tage-Bestpreis helfen.

Online-Shops auf der ganzen Welt liefern sich wenige Tage vor dem Black Friday eine regelrechte Rabattschlacht.
Wer online einkauft, landet auch schnell mal bei Shops aus dem Ausland.

Einfuhrgebühren und das Risiko von Plagiaten
Vor allem, wenn die Anbieter nicht aus der EU kommen, lauern verstecke Kosten, erklärt Beate Saupe von der Verbraucherzentrale Sachsen.
"Einerseits kann das direkt Zoll sein.
Gerade, wenn das teurere Sachen sind, also über 150 Euro, fällt Zoll an.
Bei allem, was preislich darunter liegt, fallen keine Zollgebühren an."

Außerdem müsse man "ab dem ersten Cent" eine Einfuhrumsatzsteuer zahlen, so Saupe.
Je nach Ware sind das sieben oder sogar 19 Prozent.
Meldet man die vorher nicht beim Zoll an, übernimmt das der Paketdienst und fordert dafür auch noch eine Gebühr von mehreren Euro.

Zusätzliche Probleme kann es demnach geben, wenn der Shop gefälschte Waren verschickt. "Wenn das vom Zoll bemerkt wird und es tatsächlich Plagiate sind, wird es im Regelfall vom Zoll eingezogen und man erhält das nicht."
Stammt die Ware aus einem Nicht-EU-Land, ist es für Verbraucher laut Saupe schwer, das Geld dafür zurückzuerhalten.
"Selbst wenn man einen rechtlichen Anspruch hat, gelingt das selten, den dann durchzusetzen."

Fehlendes Impressum und keine Kontaktdaten
Auch Fake-Shops boomen gerade jetzt rund um den Black Friday.
Das Prinzip ist immer das gleiche: Kunden kaufen Waren, die deutlich unter dem Normalpreis angeboten werden, bekommen dann aber entweder minderwertige Produkte - oder gar nichts.

Es gibt aber einige Möglichkeiten, solche Fake-Shops zu erkennen, erklärt Beate Saupe: "Man sollte vor allem gucken, ob es Kontaktdaten gibt.
Zum Beispiel ein Impressum oder unter Kontakte steht eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, im Idealfall auch beides."
Saupe empfiehlt zudem, auszurprobieren, ob man dort tatsächlich jemanden erreicht.

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Preise vergleichen und nicht unter Druck setzen lassen
Aber auch bei seriösen Anbietern sind die Angebote oft nicht so gut, wie sie scheinen.
Meist beziehen sich die Rabatte auf die UVP, also die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller.
Ein Preis, den die Händler sonst nie verlangen, sagt Saupe.

Sie legt deshalb nahe, die aktuellen Preise mit den alten zu vergleichen.
"Die Händler sind verpflichtet, den niedrigsten Preis anzugeben, den sie in den letzten 30 Tagen vor der Rabattaktion verlangt haben.
Da sollte man also genau hinschauen, ob der irgendwo steht."
Es lohne sich auch, Preissuchmaschinen zu nutzen - möglichst auch unterschiedliche. "Gerade bei hochwertigen Sachen, bei denen man ganz genau schauen möchte, ob das tatsächlich ein Schnäppchen ist oder nicht."

Besonders wichtig sei zudem, sich nicht von den Angeboten unter Druck setzen zu lassen, sagt Saupe. Vor allem, wenn die scheinbar zeitlich begrenzt sind oder einem angezeigt wird, dass nur noch wenige Produkte verfügbar sind.
Sie rät: Lieber nochmal vergleichen und dann mit klarem Kopf entscheiden.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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In der Packung ist zu wenig drin? In bestimmten Fällen ist das sogar erlaubt

Steht auf der Mehlpackung ein Kilo, muss auch ein Kilo drin sein - sollte man meinen.
Doch der Gesetzgeber sieht das anders und erlaubt Herstellern gewisse Abweichungen.


Welche Toleranzen gelten und was Verbraucherschützer fordern.

Wer einen 150-Gramm-Becher Joghurt kauft, geht selbstverständlich davon aus, dass auch exakt diese Menge im Becher steckt.
Gleiches gilt für das Mehl, die Kekse oder den Saft.
Doch was viele Verbraucher nicht wissen: Die auf der Verpackung aufgedruckte Menge muss gar nicht mit dem tatsächlichen Inhalt übereinstimmen.

Der Grund dafür ist die sogenannte Fertigpackungsverordnung.
Sie regelt, wie stark die sogenannte Nennfüllmenge - also die deklarierte Inhaltsmenge - von der tatsächlichen Füllmenge abweichen darf.
Fachleute sprechen dabei von "Unterfüllung".

Was das Gesetz erlaubt
Die zulässigen Minusabweichungen sind nach Packungsgröße gestaffelt.
Bei kleinen Packungen zwischen 5 und 50 Gramm beziehungsweise Millilitern dürfen neun Prozent weniger enthalten sein als angegeben.
Bei mittleren Größen zwischen 100 und 200 Gramm toleriert der Gesetzgeber 4,5 Prozent weniger Inhalt. S
elbst bei größeren Gebinden gibt es Spielraum: Eine 500-Gramm-Packung darf laut Paragraf 9 der Fertigpackungsverordnung bis zu 15 Gramm weniger enthalten.

Allerdings dürfen Hersteller nicht einfach jede einzelne Packung unterfüllen.
Es gilt das sogenannte Mittelwertprinzip, wie die Verbraucherzentrale erklärt.
Bedeutet: Der Durchschnitt aller produzierten Packungen muss der deklarierten Menge entsprechen.
Enthält eine Packung weniger, muss eine andere entsprechend mehr enthalten.

Zwei von 100 Packungen dürfen die ohnehin großzügigen Toleranzgrenzen sogar noch unterschreiten.
Bei diesen Ausreißern wird das Doppelte der normalen Abweichung akzeptiert - solange der Mittelwert insgesamt stimmt.
Für Verbraucher bedeutet das: Sie können Glück haben und ein überfülltes Produkt erwischen - oder Pech und eine unterfüllte Packung bekommen.

Verbraucherschützer fordern Umdenken
Die Verbraucherzentralen kritisieren diese Regelung seit Jahren und fordern eine grundlegende Reform.
Statt des komplizierten Mittelwertprinzips soll das Mindestmengenprinzip gelten.
In jeder Packung müsste dann mindestens das enthalten sein, was auf ihr angegeben ist - und nicht nur im Durchschnitt.

Eine Umstellung würde nicht nur ein dauerhaftes Verbraucherärgernis beseitigen, sondern auch die Arbeit der Eichbehörden erheblich vereinfachen.
Denn ob ein Hersteller das Mittelwertprinzip einhält, lässt sich nur durch aufwendige Stichproben überprüfen - beim Mindestmengenprinzip würde eine einzige unterfüllte Packung genügen, um einen Verstoß nachzuweisen.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Einigung auf neue Regeln - Das soll sich bald beim Bargeld ändern

Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU sollen künftig besser vor Onlinebetrug und versteckten Gebühren geschützt werden.
Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich auf neue Regeln für Zahlungsdienste geeinigt, die nun noch formal bestätigt werden müssen.


Doch was bedeutet das konkret für Ihren Alltag beim Bezahlen im Supermarkt, am Serviceterminal Ihrer Bank und online?

Bargeld im Ort: Einzelhändler sollen Abhebungen ermöglichen
Bargeldauszahlungen an der Ladenkasse (Cashback) werden im Handel immer beliebter.
Laut Studien haben Kunden im Jahr 2024 in Deutschland an den Kassen von Supermärkten und anderen Einzelhändlern Bargeldauszahlungen in Höhe von 12,31 Milliarden Euro veranlasst, im Schnitt also 100 Euro pro Auszahlung.

Doch gerade in ländlichen Regionen wird der Zugang zu Bargeld immer schwieriger, weil jedes Jahr zahlreiche Geldautomaten verschwinden.
Künftig sollen Einzelhändler deshalb Barabhebungen zwischen 100 und 150 Euro ermöglichen können - auch ohne Einkauf.

Warum Händler bisher Abhebungen anbieten können
Schon heute dürften rein theoretisch alle Händler Bargeld auszahlen.
Grundlage ist eine Ausnahme im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG).
Sie erlaubt die Bargeldausgabe im Rahmen eines Zahlungsvorgangs, wenn der Käufer kurz zuvor Waren oder Dienstleistungen erwerben wollte.
Ein eigener Zahlungsdienst ist dafür nicht nötig.

In der Praxis bieten viele Supermärkte, Drogerien und Warenhäuser Bargeld an der Kasse an - darunter Aldi, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Rewe, Kaufland, dm, Rossmann, Müller und Budni.
Üblich sind ein Mindesteinkaufswert und eine geeignete Karte, meist die Girocard.

Streitpunkt: Mindesteinkaufswert
Die Deutsche Kreditwirtschaft empfiehlt in ihren Händlerbedingungen einen Mindestbetrag von 20 Euro.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine verpflichtende Vorgabe, sondern um eine allgemeine Richtlinie.
Das ZAG schreibt keine Mindesthöhe vor.
Nach Ansicht des Europaparlaments soll dieser Punkt künftig nicht mehr entscheidend dafür sein, ob Kunden im Laden Bargeld erhalten.

Gebühren: Alles muss vor der Zahlung sichtbar sein
Beim Bezahlen mit Karte oder beim Abheben am Automaten sollen den neuen Regeln zufolge alle anfallenden Gebühren künftig vorab angezeigt werden.
Das betrifft etwa Gebühren des Automatenbetreibers, mögliche Zusatzentgelte oder Wechselkurskosten.
Wer beispielsweise in Dänemark Kronen oder in Polen Zloty abheben will, soll Informationen zum Wechselkurs in Euro bekommen.

Bisher gilt.
Fremdgebühren der Automatenbetreiber müssen seit 2011 angezeigt werden.
Sie bewegen sich je nach Betreiber meist zwischen 1,95 und 8,99 Euro pro Abhebung.

Bankeigene Gebühren, etwa Pauschalen für Fremdautomaten oder Auslandsentgelte - erscheinen dagegen meist nicht am Automaten.
Sie stehen im Preis-Leistungs-Verzeichnis oder auf dem Kontoauszug.

Wechselkursaufschläge im Ausland verstecken sich häufig in der "Dynamic Currency Conversion" (DCC).
Zwar muss das Verfahren angezeigt werden, die tatsächlichen Kosten von meist 1–3 Prozent werden jedoch selten klar benannt.
Die neuen EU-Vorgaben verschärfen diese Regeln deutlich.

Schluss mit kryptischen Kontoauszügen
Eine weitere Änderung soll Kontoauszüge übersichtlicher machen.
Die EU will Händler verpflichten, dass auf dem Kontoauszug künftig der tatsächliche Name des Ladens oder Onlineshops angegeben wird.
Heute erscheinen dort häufig zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister, die eine Kartenzahlung lediglich abwickeln.

Betrug verhindern: Banken müssen Empfängerdaten prüfen
Um Überweisungsbetrug einzudämmen, müssen Zahlungsdienstleister künftig prüfen, ob Name und Kontonummer des Empfängers zusammenpassen.
Ist das nicht der Fall, darf die Überweisung nicht ausgeführt werden.
Versagt ein Anbieter bei dieser Prüfung, soll er für die Verluste der Kunden haften.

Ein besonderer Fokus liegt auf Identitätsbetrug.
Dabei geben sich Kriminelle am Telefon als Mitarbeiter einer Bank aus und verleiten die Angerufenen zu Zahlungen.
In solchen Fällen sollen Zahlungsdienstleister künftig den vollen Schaden ersetzen. Voraussetzung ist eine Anzeige bei der Polizei.

Online-Plattformen sollen für betrügerische Inhalte haften
Auch große Online-Plattformen sollen stärker in die Verantwortung genommen werden.
Sie sollen künftig gegenüber Banken haften, wenn sie trotz Hinweisen betrügerische Inhalte wie gefälschte Bankseiten oder Phishing-Links nicht löschen und Kunden dadurch zu Schaden kommen.

Vorteile für Verbraucher.
Mehr Schutz: Plattformen müssen häufiger prüfen und zweifelhafte Inhalte schneller entfernen.
Einfachere Erstattung: Banken erhalten ihr Geld leichter zurück und können es ihren Kunden schneller auszahlen.

Wie geht es weiter?
Die neuen Regeln müssen jetzt in nationales Recht umgesetzt werden.
Die EU stuft das Thema als wichtigen Baustein für mehr Verbraucherschutz ein und entsprechend hoch ist die Priorität.

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collo

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Preiskampf der Discounter - Aldi senkt Butterpreis auf niedrigsten Stand seit acht Jahren

Aldi hat den Preis für Butter gesenkt.
Ab Samstag, dem 29. November 2025, kostet die Milsani Deutsche Markenbutter bei Aldi Süd dauerhaft nur noch 1,19 Euro.


Das teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.
Auch andere Butterprodukte werden deutlich billiger.
Laut Aldi soll die Maßnahme Millionen Menschen entlasten: "Damit setzt Aldi als Preisführer im Handel den Butterpreis auf das Preisniveau von vor acht Jahren."

Mit der Entscheidung reagiert Aldi auf die Preispolitik seines Hauptkonkurrenten Lidl.
Dieser hatte zuletzt mehrfach die Butterpreise unterboten.
Erst vor zwei Wochen senkte Lidl den Preis auf 1,29 Euro und unterlief damit den zuvor von Aldi gesetzten Wert von 1,39 Euro.
Aldi will sich sich die Rolle des Preisführers jedoch augenscheinlich nicht nehmen lassen. Neben der Deutschen Markenbutter wird auch die irische Butter von 2,29 auf 1,99 Euro reduziert.

Der Zeitpunkt für die Preissenkung bei Butter ist bewusst gewählt.
Das Weihnachtsgeschäft ist für den Handel besonders wichtig, läuft in diesem Jahr aber bislang unter den Erwartungen.
Mit der aktuellen Preisrunde dürfte Aldi den Druck auf Wettbewerber weiter erhöhen.

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O2™️

Namhafter Pirat
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da hab ich mir mal ne Packung Milchschnitte gegönt, und was muss ich daheim Feststellen es Fehlen etwa 20-25% Inhalt in der Jeder Milchschnitte. denn die Luftige Umverpackung ist Türlich soo Gross wie man sie kennt und der Inhalt hatte da PASSEND reingepasst, aber jetzt kann man den Luftigen part einfach umknicken, unglaublich!!.

wird Türlich in einem Karton verkauft wo alle alles schön Gross aussieht, da kann man nicht einfach öffnen und mal reinsehen, Frechheit, bin mal gespannt ob das bei den Eigen Marken auch soooo ist, beim Kauf haben sich die Preislich nichts genommen 1,99€ fand ich OK, aber dem Rest der gefehlt hat hat man am Ende 2,99€ gezahlt.

weiss zwar nicht mehr wann aber vorher war Verpackung entsprechend Gross der Milchschnitte
 
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collo

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Umsatzrückgang: Preisschlacht bei Milka-Schokolade

Die lila Kuh hat es dieser Tage schwer.
Noch immer zählt Milka zu den bekanntesten Schokoladenmarken in Deutschland - doch zuletzt hagelte es Kritik.
Erst stiegen die Preise mit Verweis auf gestiegene Rohstoffkosten, dann wurden die Packungen kleiner - und der Preis weiter erhöht.
Für viele Verbraucher war das zu viel.
Sie wählten Milka im Sommer zur "dreistesten Werbelüge des Jahres" - beim "Goldenen Windbeutel", verliehen von der Verbraucherorganisation Foodwatch.

Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, steckt der Milka-Hersteller Mondelez in einem schwierigen Geschäftsjahr.
In Europa verzeichnete der Konzern zuletzt zwar ein Umsatzplus von rund elf Prozent.
Das lag jedoch fast ausschließlich an höheren Preisen.
Gleichzeitig sank der Absatz um 7,5 Prozent - deutlich stärker als in anderen Regionen.

Hohe Rabatte im Handel
Der Griff zu Schokolade ist seltener geworden - laut Handelsexperten teils zugunsten anderer Süßwaren wie Gummibärchen und Fruchtgummi.
Haribo und Katjes profitieren.

Die großen Handelsketten reagieren nun mit Rabattaktionen - insbesondere bei Milka.
So waren einzelne Sorten in den vergangenen Wochen in vielen Filialen stark reduziert, teils um mehr als 50 Prozent: Bei Penny kosteten die 90-Gramm-Tafeln zuletzt nur einen Euro - mit App sogar nur 79 Cent.
Auch bei Rewe und Edeka locken Sonderaktionen: Gutschriften per App oder 40 Prozent Rabatt auf größere Tafeln.
Kaufland reduzierte vorübergehend um mehr als die Hälfte.

Der Grund für diese Preisoffensiven liegt laut "Wirtschaftswoche" nicht nur in der sinkenden Nachfrage, auch der Hersteller möchte das Geschäftsjahr mithilfe von Rabattaktionen möglichst gut abschließen.

Industrie spricht bei Rabattaktionen mit
Offiziell legt der Handel die Verkaufspreise fest - doch Industrie und Händler besprechen gemeinsam, wann und wie Rabattaktionen laufen.
Laut Branchenangaben müssen dafür frühzeitig ausreichend Produkte verfügbar sein.
Zudem gibt es sogenannte Werbekostenzuschüsse - daran beteiligt sich auch die Industrie.

Derzeit läuft aber offenbar eine Preisdiskussion zwischen Hersteller und Handel, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet: Denn trotz bereits hoher Preise möchte die Industrie offenbar nochmals rund 20 Prozent aufschlagen.
Begründet wird das mit gestiegenen Kosten für Verpackung und Löhne.
Gleichzeitig sind zentrale Rohstoffe wie Milch und Zucker derzeit vergleichsweise günstig, die Produktion läuft vielerorts automatisiert.

Falls sich Hersteller und Händler nicht einigen, könnten einzelne Produkte zeitweise aus den Regalen verschwinden.
Auch das ist im Handel nicht neu - Edeka-Händler hatten beispielsweise Produkte des Mars-Konzerns aus dem Sortiment genommen, weil sie dessen Preispolitik nicht mittragen wollten.

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my-nospam

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Der Handel kann von mir aus reagieren wie er will, von Abzockern kaufe ich grundsaetzlich nichts mehr und 1,-€
fuer eine 90g Tafel ist auch noch zu teuer.
Im Kaufland kostet eine 100g Tafel Alpenvollmilch Haselnuss unter 1,-€.
 
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GuyFawkes667

Just a sad men who lost too much in his life...
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Ok, wow... wieso habe ich diesen Thread jetzt erst entdeckt?
Ich komme aus dem Einzelhandel mit abgeschlossener DHK-Ausbildung als Fachverkäufer in "Europa´s größtem Elektro-Discounter".

Nun ist das ewig her und mein Geldbeutel ist aktuel nicht nur "schmal", der ist so dünn wie eine Blöd-Seite.
Mein 4-lagiges Toilettenpapier ist dicker als mein monatliches Geldbündel. Und NEIN, der Arschluxus ist kein Grund für den schmalen Geldbeutel 😅 .

Ich verfolge notgedrungen, aber aufmerksam die schleichende Preiserhöhung seit Corona.
Da ging es los... interessanterweise in DE auch wieder mit Kackpappe :ROFLMAO:.
Dazu Pasta, Mehl, Kartoffeln usw.

Dann kam der Ukrainekrieg und alle Preise wurden fast ins lächerliche angehoben.
Öl (in jeglicher Form), Gas, Strom, gewisse Lebensmittel... unbezahlbar aus logischer Sicht.

Seit Corona nzb Kaffee vom Aldi von 3,79- auf 6,99- pro Pfund.
Gemüse unfassbar teuer geworden. Fleisch reines Luxusgut. Milchprodukte exorbitant gestiegen.
Und dann all die saisonellen Angebote... jetzt einen Weihnachtsteller zu bestücken ist auch schon Luxus geworden.

Und wenn mal was im Angebot ist, wie z.B Wildfanggarnelen oder Hirschgulasch im Aldi... kommste am ersten Aktionstag nicht um 07:00, sondern erst um 13:00 in die Filiale, ist alles leergeplündert.
Gott (welcher auch immer) sei Dank habe ich 3 Jäger in meinem Bekanntenkreis. Und die sind echt froh, wenn man denen jetzt etwas abkauft. Weit unter Einzelhandelspreisen.
Immerhin MÜSSEN die eine Abschußquote einhalten und was früher als teure Delikatesse angesehen wurde, müssen die heute leider schon fast verrammschen.

Oder Nordseekrabben. Die gab es vor 5 Jahren noch im Aldi für 1,99 a 100g.
Jetzt kosten 80g im Edeka 7,99-????? :mad:

Aber wir lassen uns das ja alles gefallen, die AFD ist der schlimmste Feind der Menschheit, protestieren in Berlin für die LGBTQ+ Gemeinschaft in Palestina (als ob es dort eine lange geben würde^^) und haben 1x jährlich das Recht, unser Geschlecht im Personalausweiß ändern zu können.

Tl;dr:
Wenn es Euch stört, einfach mal aktiv diese Probleme anprangern.
"Geschenkt" wird und nix mehr.
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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"Wie geil ist das denn?" - Weihnachtsmarktstand begeistert Nostalgiker

Für Nostalgiker dürfte sich die Reise auf den Münchner Weihnachtsmarkt am Odeonsplatz lohnen: Hier gibt es einen Schokofrüchte-Stand, der neben Euro auch D-Mark annimmt - und darauf offensiv per Schild hinweist.


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Der Familienbetrieb "Früchte-Krug" hörte nach der Umstellung auf den Euro vor über 20 Jahren nicht auf, auch Deutsche Mark anzunehmen - bis heute hält man an der Tradition fest.
Der "Bild"-Zeitung sagte Inhaber Simon Krug, der den Stand in siebter Generation betreibt: "Einmal kam eine Dame und fragte, ob wir ihr das Wechselgeld auch in der alten Währung herausgeben können.
Dann hat sie etwas mit D-Mark gekauft, wir haben entsprechend zurückgegeben und sie hat sich so gefreut: 'Wie früher', hat sie gesagt."

Senior-Chef Rudolf Krug sagte den Zeitungen der Ippen-Gruppe: "Am Anfang haben uns die Kollegen ausgelacht."
Doch bis heute würden die Kunden das Angebot, in D-Mark zu zahlen, gerne annehmen.
"Wir haben dieser Tage auf dem Weihnachtsmarkt schon einen 50- und einen 20-Mark-Schein bekommen."

In den sozialen Medien fallen die Reaktionen auf den "Früchte-Krug" unterschiedlich aus. Einige feiern den Familienbetrieb für die Entscheidung, weiterhin D-Mark anzubieten: "Wie geil ist das denn mal", kommentiert eine Nutzerin.
Ein anderer widerspricht: "Ich finde die Aktion komplett kontraproduktiv, so rechnen ältere Menschen erst recht um und kaufen nix."

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Milka Schokolade ...

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