Technik - Ecke zum Plaudern

MrHonk

mit Baby Bruno
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Also mein Bruder und ich hatten damals auf Toilette locker ein komplettes "Lustiges Taschenbuch" geschafft ... und ohne das detaillierter ausführen zu wollen, half danach manches mal nur noch Schmirgelpapier oder einweichen lassen ?
Aber abgesehen davon, "mit Freunden treffen" hieß damals wenigstens noch die Freunde auch real zu treffen und nicht nur online.

Und wenn wir mal ehrlich sind, hätten wir damals all das zur Verfügung stehen gehabt, was die heutige Jugend hat, dann bin ich mir nicht mehr wirklich sicher, ob wir damals nicht auch so aufgewachsen wären wie die Kids heute. Anfang des 20. Jahrhunderts konnten sich die Kinder auch nicht mit Elektrotechnik beschäftigen, da konnten sie froh sein, wenn man sich mit Freunden treffen konnte oder in die Schule durfte - wohingegen viele Kinder, gerade die auf dem Land lebenden, eher in den häuslichen Betrieben mit arbeiten mussten. Ein paar Generationen vorher sah es noch ganz anders aus, da mussten auch Kinder schon hart arbeiten oder selber Kinder bekommen. Es ist also alles eine Frage der Zeit, in der man lebt (und wie sehr man seine eigene Kindheit aus der Erinnerung heraus glorifiziert).
 
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RobMitchum

Namhafter Pirat
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Alles gut, "familiär vorgebildet". Mein Vater hatte sein erstes Amateurfunkgerät (Amplitudenmodulation, Kurzwelle) als Gesellenstück komplett selbst gebaut. Hatte daher ab und zu Hilfe. Aber bei Digitalelektronik war er raus und rate, was mich nebst Programmierung "getriggert" hatte. Assembler auf dem 6502 ist Hardcore, war aber auch spannend. Weils dir beigebracht hat, Programme strukturell zu planen. Wegen des Studiums hab ich ab dem 68000 mit Assembler aufhören "müssen". Was auch gut war, weil Assembler damals keinerlei Vorteile mehr gegenüber Hochsprachen wie C, C++ oder in meinem Fall (auf x86 abgewandert) Pascal/Delphi mehr geboten hat.

Worauf ich hinauswill - Langeweile in ein Hobby zu verwandeln - es hilft und es bildet. Vor allen Dingen beim Lernen, wie "unerwartete" Probleme zu lösen sind. Das Dumme: Auf TikTok, YouTube Shorts und Co beum Kacken durchzappen kann wirklich jeder Idiot. Was die Größe der Zielgruppe irgendwie erklärt.

Wir sind übrigens nach
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ziemlich genau OECD Durchschnitt und das mit den quasi bestbezahlten Lehrern der EU. Siehe
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.... nach Kaufkraft im jeweiligen Land haben wir sogar die bestbezahlten Lehrer der EU. Wer mag, die volle Studie lesen.

Edit: und berücksichtigen, dass in dem "Brutto" der verbeamteten (wie Lehrer) keine Pensionsumlage enthalten ist. Was für DE sogar unterschlagen wird - das "Brutto" eines Beamten (z.B. Lehrer, Einstieg in A13) ist deutlich niedriger als das eines Angestellten. Bei weit höherer Altersversorgung (Pension). "Rente" bzw. Pension eines verheirateten Beamten mit "65" in nur A13 Brutto übrigens 4738€ Brutto. Bei aktuell 40€ monatlich je Rentenpunkt sind das gerundet 119 Rentenpunkte und aktuell brauchste bei etwa 50.5k€ Durchschnittsentgelt und 9.3% Arbeitnehmer-Beitragssatz 4700€ im Jahr als Arbeitnehmeranteil je Rentenpunkt. Bei 119 Rentenpunkten und als Studierter (Uni-Ende etwa mit 25) typisch 40 Jahren gerundet 3 Rentenpunkte je Arbeitsjahr und damit 14.100€ im Jahr obendrauf. Die beim Beamten keiner sieht, aber beim Angestellten natürlich ausgewiesen werden. Dafür steuerlich absetzbar. Ich habe Zweifel, dass das in der Studie bezüglich Lehrergehälter in der EU überhaupt berücksichtigt wurde. Weil Sozialsysteme in der EU sehr unterschiedlich sind.

Maximal mögliche gesetzliche Rente in DE zum Vergleich: 3512 Euro zur Zeit - bei 45(!) Jahren an der Beitragsbemessungsgrenze, die übrigens aktuell bei 8050€ Monatseinkommen liegt. Schaffen AFAIK keine 50 Rentner in DE. Und ich vermute zudem "Beruf Tochter/Sohn", wenn "Mama/Papa" so eine Firma gehört.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Das war es mit Micron's Handels-Marke Crucial. Im Februar gibt es Crucial dann nicht mehr.
Damit dürfte Consumer-RAM nunmehr hauptsächlich durch SKhynix dominiert sein und im Bereich SSDs Micro dann wohl auch nicht mehr im Consumerbereich zu finden sein.

Was da derzeit abgeht im RAM und auch Flash Bereich, ist irre. Die DDR5 RAM-Riegel, die ich vor 2 Monaten für mein Server-Upgrade mal für etwa 130 Euro gekauft habe, kosten jetzt 699 Euro - und das ist kein Sonderfall: Bei mehreren Händlern normale Lagerware, für diesen Preis...
Jetzt verkauft Micron nur noch in den Enterprise-Markt, für noch mehr Marge.
Rechenzentren koste es was es wolle. Dabei stehen schon derzeit einige still, weil ihnen der Anschluss ans Netz verwehrt wird - nicht genug Strom. Es gibt schon Warnungen, dass die Leute doch mal realistisch prüfen sollen, ob solche Investitionen - die in der IT Branche tradizionell nur sehr kurze Nutzungszeitspannen haben - überhaupt in einer realistischen Zeit wieder rein geholt werden können. Wenn die Blase platzt, dann aber mit einem lauten Knall. Das übersteigt die Verwerfungen zum Ende des letzten Mining-Booms aber mal erheblich...

Das kommende Jahr könnte interessant werden.
 
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Finus04

fieser alter Sack
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Kannst Du solche Sätze bitte lassen? Was soll denn der arme Roooooobert jetzt machen? ?
So kann er ja nicht mehr Nvidia bashen, da bricht ja sein ganzes Weltbild zusammen. ?

Bei den absolut unverschämten RAM Preisen sollten mal alle den gestreckten Mittelfinger zeigen.
Hier ist die Knappheit ja aus Gier gewollt herbei geführt.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Naja, kann er ja trotzdem. Die erhöhen ja auch die Preise ;) Für jeden was dabei, so zu sagen :ROFLMAO:

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Naja, das stimmt so nicht ganz. Klar, die freuen sich alle derweil für die angezogenen Preise. Das bringt die Marge auf neue Rekorde.
Allerdings muss man da auch sehen, dass der Ausbau von Fab-Kapazitäten, die ohnehin unberührt von der aktuellen Situation ohnehin schon läuft, eine gewisse Zeit braucht. Das dauert einige Jahre, bis da entsprechender Output kommt.
Hinter vorgehaltener Hand kalkulieren aber alle, dass diese Blase alsbald platzen dürfte. Deswegen haben alle Hersteller derzeit große Vorbehalte Kapazitäten über das geplante hinaus zu erweitern, weil sie damit rechnen, dass vor der Fertigstellung dieser Fabs, der Absatz bereits wieder einbricht. Dann gehen sie mit teuren Fabs, die ausgelastet werden wollen, in ein Marktumfeld der Kampfpreise. Das könnte die durchaus in den Ruin reißen und wäre in der Geschichte nicht das erste mal. Mehrere male gab es schon diese Überkapazitäts-Wellen, die Hersteller in den Tod rissen. Elpida, Qimonda... gibt es nicht mehr. Auch Micron schrammte nur knapp an einem Zusammenbruch vorbei.

Es ist also nur logisch, wie die DRAM Hersteller agieren. Nichts was sie tun können, würde das vakante Problem kurzfristig lösen können. Alles was sie tun könnten, führt sehr wahrscheinlich in eine Kostenfalle, die sie niederreißen könnte.

Die Welt ist eben nicht so einfach.
 
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XO.

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Die Festplatte, die ich gekauft habe, kostet nun auch 120€ mehr als vor 2 Wochen.
Und bevor die Grafikkartenpreise steigen, müsste bei mir ein Grafikkartenupgrade durchgeführt werden, bevor auch hier die Mondpreise sich durchsetzen^^.

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Unterm Strich wird es für den Endkunden immer teurer werden, das betrifft dann alles, was irgendwie mit Speicher zu tun hat.
Konsolen dürften erheblich teurer werden.

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Kapitalismus.
 
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MrHonk

mit Baby Bruno
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Ich hoffe, dass das relativ kurzfristig passiert ... und den ganzen KI-Schrott bitte gleich mit beendet. Okay, ich muss das auf der Arbeit sogar nutzen, aber ich muss mich beruflich auch mit Facebook herumärgern und privat rühre ich den Verein nicht mit der Kneifzange an. Alles, was da privat über mich zu bekommen ist, ist nur dafür da, das mich der Algo von Facebook nicht irgendwann einmal sperrt und ich beruflich plötzlich arg eingeschränkt bin.

Hab vor nicht ganz einem halben Jahr ein 48 GB S0-DDR5 RAM Modul für 97,99 € gekauft - aktueller Preis auf Amazon 567,33 € ... das ist der totale Wahnsinn. Ich überlege schon, ob ich das Modul aus dem Mini-PC wieder ausbaue und verticke (mit 350-400 € dürfte es momentan ein Schnapper sein, zumal noch Garantie drauf ist). Im Mini-PC ist es an sich eh reichlich überdimensioniert und stattdessen kann ich da wieder das 32 GB Modul einsetzen, das derzeit in der Schublade liegt.
 
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xNecromindx

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Jeder darf sich was wünschen - ist doch bald Weihnachten ?
Aber kurzfristig denke ich nicht, dass das passieren wird. Vor allem weil die US Regierung im Hintergrund treibt.

Aber das 48er Modul würde ich definitiv versuchen zu vergolden. Beste Gelegenheit. Hätte ich RAM über, den ich nicht zwingend benötigen würde, den würde ich auch verticken.
Ich ärger mich nicht 128GB für den Server genommen zu haben. Ich dachte mir, ach... wegen Vollbestückung... nie so toll. Den hätte ich jetzt ganz klar wieder rausgerupft.
 
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RobMitchum

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Guckt euch das "Standard CL30/6000 DDR5 Modul an" ... war mal 120€, nun "ab etwa 300€" gemäß
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Und ja, die KI Blase wird platzen, aber meist platzen die Blasen (siehe die holländischen Tulpenzwiebeln) nicht so schnell wie gewünscht/erwartet. Leider.

Wir arbeiten bei meinem Arbeitgeber auch mit KI, aber eher intern und vor allem, um Kundenunterlagen (Engineering) schnell zu sichten. Weil jeder Auftraggeber hat ein etwas anderes Ablagesystem, eine andere Dokumentenverwaltung mit automatisch generierten Dateinamen zusammenkopiert von einem halben Dutzend seiner Zulieferer/Dienstleister - finde da "schnell" Informationen.... "Viel Spass ohne KI", das war bisher das unlustigste z.B. beim Erstellen von Angeboten.
 
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P-F-S

Das bersonifiziere Pöse
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Haha ja die Tulpengeschichte ist nen Klassiker... Feier das immer wieder.

Menschliche Gier einfach mal auf Endlevel
 
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xNecromindx

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Man, hab ich gestern wieder Puls gehabt... Da fragen sich Leute, warum mir bei Limurx immer Flammen in den Augen lodern.
Gestern halt was neues lernen müssen, was mir zwar latent hier und da mal aufgefallen ist, aber weiter keines Gedankens wert war.
Jaja... jetzt kommen alle uns sagen: Weiß ich doch! ... Freut euch! :rolleyes: Mir ist nämlich bewusst geworden, dass Limurx Dateien, die mit einem Punkt beginnen, im Directory Listing ausblenden.

Da hab ich Hildegard, meine Haus-KI, einfach mal gefragt, wer auf diese verkackte Idee gekommen und vor allem warum, so eine dusslige Festlegung zu machen!? Und mein Verdacht war richtig, turns out:
1970, zu den Anfängen von UNIX, gab es das dort verwendete Dateisystem nicht her, der Datei Attribute, Metadaten oder sonstige Zusatzinformationen zu geben, um das entstandene Bedürfnis Dateien vor dem Nutzer zu "verstecken" anders umsetzen zu können, da man sehr Ressourcen-Limitiert arbeiten musste.

Jane... Limurx... der neue heiße Scheiß.... mit einem heute noch fucking 55 Jahre alten Konzept geboren aus "wir hatten ja nix" ? :mad:?:poop:

Und ich eier mir da einen ab mit Hildegard, die mir erzählt: Du musst die .env editieren. ... Ah... LS ... nö Hildegard, da ist aber keine .env :unsure: "Und Hildegard so: Die muss da aber sein!" :rolleyes:
Eigentlich wollte ich nur Paperless-ngx auf einen anderen SQL Server bringen... "mal eben". Und das endete in einem Rabbithole, ganz Limurx-Typisch: Also das könnte hier, da, dort, bla, blup liegen... jetzt muss ich noch PostgreSQL rauswerfen aus dem LXC... eigentlich habe ich gar keine Lust... das ging gestern bis 1 Uhr, bis der Fuck sich endlich mit dem SQL auf dem andern Server verbunden hat bzw. damit auch arbeiten konnte...
Deswegen hasse ich auch Container. Du willst was ändern? Ja fick dich doch du blöder User! ? Wenn ich mir der Scheiße täglich arbeiten müsse... ich würde auf Gärtner umschulen.

Naja... dann schau ich mal, ob ich mit de Deschnick von de Drabbi jetzt noch PostgreSQL da weg bekomme. Ich schreib dann um 3 Uhr nochmal.........
 
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RobMitchum

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Und ich verstehe nur "Ich hab keine Ahnung, aber was ich nicht verstehe - ist scheisse" .... dass ein Punkt vorm Dateinamen sowas wie "blende das bitte aus" bedeutet, weiß ich seit wenigstens 1990. Und ich hab wirklich keine Ahnung (mehr) von Linux.
 
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WolfKakashi

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Wenn du dir ein neues Auto kaufst und du kannst es nicht starten weil du vorne die Kurbel am Motor nicht hast? Sagst du dann auch: Tja. Oder wirst du dich ärgern warum man im Zeitalter elektrischer Starter nicht mal bitte das Auto mit dem Zündschlüssel starten kann. Oder sogar ohne Zündschlüssel wie es ja im moment modern ist.
Ich verstehe ihn da gerade sehr gut da ich mir auch öfter als mir lieb ist irgendwelche scheisse geben muss die in der heutigen Zeit nicht mehr logisch ist.

Aber ich verstehe auch dich da du das vor langer Zeit gelernt hast und für dich das ganz normal ist. Andere aber eventuell nicht...
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So heißt mein Kabelgebundener Bohrhammer ? ? ?
 
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RobMitchum

Namhafter Pirat
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Ich sehe das nicht als "Kurbel", da auch Linux seit wenigstens Anfang der 90er bei den Rechten eines Files sowas wie "hidden" kennt. Ich vermute, das ist ein Carryover bzw. eine Konvention von BSD, wo Linux zuvor vom Konzept her ziemlich abgekupfert hatte. Übrigens sind auch diverse Sonderzeichen zwischen Windows und Linux im Filesystem nicht gleich. Zudem hat Windows superlange Pfadnamen erst ab Windows 10 zugelassen, bei Linux waren 4096 Bytes viel früher verfügbar, bis Windows 7 AFAIK 255 oder 260 Bytes. Hab ich auch auf die harte Tour gelernt und nein, ich hab nie den Source code gelesen.

Anderer "Hersteller", andere Bedienlogik - es ist eben so. Gerade Windows bzw. die "best ever Fanboys" sollten die Fresse halten. Ich hab bei meiner Diplomarbeit noch LATEX genommen, weil die Fehler bei Word und gerade bei längeren Texten mit vielen Abbildungen (bzw. Graphen von Messdaten) wirklich zu übel waren. War noch Win 3.11 bzw. MSDOS Zeit - Meine Diplomarbeit unter DOS kompilieren (um eine druckfähige Ausgabe als PDF(!) zu bekommen bzw. Teile daraus auf dem Tintenpisser auszudrucken) waren damals etwa 24 min, unter Linux wegen des weit besseren Speichermanagements keine 4 Minuten (also ein Kaffee lang). Selber Rechner, selber Speicher, aber eben was anderes gebootet. Wer nostalgisch werden will: 486SX25 mit 24 megabyte Ram. Übrigens mein erstes Upgrade, wo ich einfach die CPU (von einem 386er kommend) tauschen konnte.

Irgendwie glaubt jeder (der nichts als Windows kennt), dass sich alles am Windows-UI zu orientieren hat. Schick mal einen Siemens-S7 Programmierer ("Klickibunti-Interface", aber ein paar sehr nette Features, was Versionsmanagement angeht) zu Yokogawa, der verkackt dort sowas von. Aber: Jeder, der mal auf einem C64 "Basic" gelernt hat, kann ein Yokogawa System in wenigen Stunden verstehen und den Code dort (mit dem entsprechenden Recht als User) lesen, verstehen und ggf. debuggen. Bei einer Siemens-Steuerung? Keine Chance ohne Lehrgang. Ask me How I know....

Aber ich stelle mich sicher nicht hin und sage "Siemens ist kacke" oder "Yokogawa ist archaisch". Je nach Anwendung haben beide ihre Stärken und auch Schwächen.
 
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