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Oldie aus dem Ruhrpott
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Diese Discounter rationieren Butter

Aktionspreise treffen auf Engpass - Discounter begrenzen die Abgabe von Butter

Ob für Plätzchen oder Braten: Butter ist in der Vorweihnachtszeit sehr beliebt. Discounter locken daher mit Butter-Schnäppchen - begrenzen jedoch die Kaufmengen.

Der Lebensmitteleinzelhandel nutzt wie jedes Jahr vor Weihnachten günstige Butterpreise, um Kunden in die Märkte zu locken.
Doch in diesem Jahr führen Lieferengpässe zu geringen Beständen in den Märkten, berichtet die "Lebensmittelzeitung" (LZ).

Die Butterpreise hatten in diesem Jahr Rekordhöhen erreicht, wodurch die Schnäppchenaktionen wie die 250-Gramm-Packung Kerrygold für 1,99 Euro auf enorme Nachfrage gestoßen sind.

Diese Discounter begrenzen die Ausgabe
Nach Angabe der LZ erlaubt der Discounter Netto pro Einkauf maximal acht Packungen Kerrygold-Butter, während Kaufland den Verkauf an seine Mitgliederkarte koppelt - und trotzdem auf fünf Packungen limitiert.
Lidl bietet Kerrygold-Butter diese Woche für 1,77 Euro ausschließlich über seine App an - pro Konto maximal drei Stück.

Insider berichten laut der LZ, dass größere Bestellungen vor den Feiertagen aufgrund von Lieferschwierigkeiten durch die Hersteller scheiterten.


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Wegen Energiekosten-Schock: Lebensmittelhandel muss Preiserhöhungen in Betracht ziehen

München/Wien – Rewe-Österreich-Vorstandvorsitzender Marcel Haraszti warnt vor einem dramatischen Anstieg der Preise im Lebensmittelhandel.
Grund ist das Auslaufen der Strompreisbremse in Österreich.
2025 könnten die Energiekosten in Österreich und Deutschland nicht nur private Haushalte stark belasten, sondern auch die gesamte Wirtschaft entlang der Lebensmittelkette ins Wanken bringen.

Branchenexperten sowie Verbraucherschützer sind sich einig: Die Auswirkungen werden sich deutlich im Geldbeutel der Konsumenten bemerkbar machen.
Ob Scholz‘ Pläne, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von sieben auf fünf Prozent zu senken, diese Preiserhöhungen auffangen würden, ist fraglich.

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Kaffee-Zoff zwischen Aldi und Tchibo - böser Vorwurf steht im Raum

Aus Kundensicht ist es immer eine Freude, günstige Alternativen zu Produkten des täglichen Bedarfs zu entdecken.
Wer sagt schon Nein zur Discounterversion von Nudeln, Butter oder Toilettenpapier, vor allem dann, wenn sie ähnlich gut sind wie ihre teureren Pendants.

Die Hersteller wiederum schauen bei der billigeren Konkurrenz ganz genau hin.
Schließlich wollen sie wissen, wie die niedrigen Preise zustande kommen, ob sie diese auch bieten können und vor allem ob bei den anderen auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Im Fokus ist darum aktuell der Kaffee von Aldi Süd.
Die niedrigen Preise des Discounters haben Tchibo auf den Plan gerufen und das Hamburger Kaffeeunternehmen hat den Fall jetzt vor Gericht gebracht.
Die Folgen für die Kunden könnten erheblich sein.

Tchibo hat vor dem Landgericht Düsseldorf Unterlassungsklage eingereicht und will die Billigpreise von Aldi Süds Kaffeemarke Barissimo stoppen.
Das Gericht soll nun klären, ob der Discounter die selbst produzierte Ware unterhalb der eigenen Kosten verkauft und damit gegen das Gesetz verstößt.

"Aldi hat seit Ende 2023 regelmäßig Kaffees unter Eigenmarken zu Preisen unter Kosten angeboten", teilte Tchibo auf Anfrage von "lebensmittelzeitung.de" (LZ) mit.
"Damit verstößt Aldi aus unserer Sicht gegen das Gesetz."

Das Kaffeeunternehmen will mit seiner Klage für den Erhalt eines fairen Wettbewerbs sorgen.
Verkäufe von Lebensmitteln unter Einstandspreis seien aus gutem Grund gesetzlich verboten, heißt es vonseiten Tchibos.

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Lindt klagt gegen Aldi - Discounter muss Schokokugeln aus dem Sortiment nehmen

Lindt & Sprüngli hat vor dem Aargauer Handelsgericht erfolgreich gegen den Discounter Aldi geklagt.
Der Schokoladenhersteller sah in der Gestaltung der Schokoladenkugeln der Marke Moser Roth eine unzulässige Nachahmung der Lindor-Kugeln, wie die "Aargauer Zeitung" berichtet.

Der Konflikt entzündete sich an der sogenannten "Weihnachts-Edition" der Moser-Roth-Kugeln, die Aldi seit September in roten und blauen Verpackungen anbietet.
Diese Farben und das Design der Verpackung ähnelten laut Lindt & Sprüngli stark dem Erscheinungsbild der Lindor-Produkte.

Nachdem ein Abmahnungsschreiben Lindts vom 3. Dezember ohne Wirkung blieb und Aldi die Vorwürfe zurückgewiesen hatte, beantragte der Schweizer Schokoladenhersteller eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf der betroffenen Produkte.

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Oft übersehener Preisaufschlag - Kaufland - Dafür müssen Kunden jetzt zusätzlich zahlen

Seit Kurzem müssen Kunden für die dünnen Kunststoffbeutel zusätzlich bezahlen.

Wer im neuen Jahr vermehrt zu frischem Obst und Gemüse greifen will, wird beim nächsten Kaufland-Besuch vielleicht zweimal auf das Obst- oder Gemüseetikett schauen.
Denn auf ihm steht nicht nur der Preis für die abgewogenen Früchte.
Seit einiger Zeit berechnet das Unternehmen noch einen zusätzlichen Betrag für viele Waren aus der Obst- und Gemüseabteilung.

Mit der Gebühr für die vormals kostenlosen Beutel will Kaufland weiterhin den Einsatz von Plastik reduzieren und erreichen, dass Kunden stattdessen zu wiederverwendbaren Gemüse- und Obstnetzen beziehungsweise - beuteln greifen.

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Aldi erhöht Kaffee-Preis - Kettenreaktion erwartet

"Kaffee & Tee günstig kaufen" - mit diesem Slogan wirbt Aldi um Kunden.
Die Aussage dürfte sich allerdings nun ändern.
Zumindest in Bezug auf Kaffee.
Der Discounter hat die Preise für seine Eigenmarken erhöht.
So müssen Kunden nicht mehr 4,79 Euro, sondern 4,99 Euro pro Pfund Kaffee zahlen.
Das macht einen Preisaufschlag von 20 Cent pro Packung beziehungsweise 40 Cent pro Kilogramm.
Trotz des Schritts bleibt Aldi damit unter der Preisgrenze von 5 Euro.

Laut "Lebensmittelzeitung" (LZ) ist die Preiserhöhung für den Aldi-Kaffee im Markt lange erwartet worden. Denn 2024 sei der Rohkaffee "erheblich teurer geworden".
Nach Abzug der Kaffee- und Mehrwertsteuer bleibe von den Kaffee-Einnahmen nur noch wenig übrig, um die Kosten für Rohware, Röstung und Transport zu decken, erklärt die LZ.

Aufgrund der Kaffeepreis-Entwicklung an der Börse hatten bereits zahlreiche große Marken die Preise ihrer Produkte erhöht.
So kosten beispielsweise 500 Gramm Jacobs-Kaffee zwischen 6,49 und 7,99 Euro, und 500 Gramm Dallmayr zwischen 6,99 und 7,99 Euro.

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Discounter verliert Rechtsstreit - "Dubai-Schokolade" von Aldi Süd muss vom Markt

Aldi Süd muss seine "Dubai Handmade Chocolate" vom Markt nehmen - das Landgericht Köln hat den Verkauf per einstweiliger Verfügung untersagt.
Der Grund: Die Schokolade kommt nicht, wie der Name suggeriert, aus Dubai, sondern aus der Türkei.
Und das ist für die Richter eine klare Verbrauchertäuschung.

Herkunft verschleiert
Die Bezeichnung "Dubai Handmade Chocolate" erwecke den Eindruck, das Produkt stamme aus Dubai.
Der Hinweis auf der Rückseite der Verpackung, dass die Schokolade in der Türkei hergestellt wird, reiche nicht aus, um diesen Irrtum zu vermeiden.
Auch die englische Sprache und der Sternchenhinweis auf mögliche Lieferschwierigkeiten wegen "Seefracht" verstärkten den Eindruck eines Imports aus Dubai.

Sieg für Mitbewerber
Das Urteil geht auf eine Klage von Andreas Wilmers, Inhaber des Süßwarenvertriebs Wilmers, zurück, der die "echte" Dubai-Schokolade vertreibt.
Wilmers begrüßte das Urteil, da es die Verbraucher vor Täuschung schütze: "Wer 'Dubai Handmade Chocolate' auf eine Schokolade schreibt, diese jedoch vermutlich industriell in der Türkei produziert, täuscht den Kunden."

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Lindt & Sprüngli: Schokolade wird teurer

Hohe Kakaopreise machen Schokolade teurer.
Der Schweizer Hersteller Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Jahr schon die Preise erhöht und kündigt dies auch für 2025 an.
Ende vergangenen Jahres habe der Kakaopreis ein Allzeithoch erreicht, teilt das Unternehmen in Kilchberg bei Zürich mit.

Lindt & Sprüngli stellt unter anderem die ikonischen Osterhasen in goldener Verpackung und die Lindor-Kugeln her.
Sehr erfolgreich sei Ende 2024 auch die handgefertigte "Lindt Dubai Chocolade" gewesen.
Nach ähnlicher Rezeptur werde nun auch Schokolade für den Großhandel kreiert.

Die Verbraucherstimmung sei zwar gedämpft gewesen, aber Volumen und Umsatz hätten gesteigert werden können, teilte das Unternehmen mit.
Das Umsatzplus lag bei 5,1 Prozent auf 5,47 Milliarden Franken (5,8 Mrd Euro).
Den Gewinn gibt das Unternehmen im März bekannt.
In vielen europäischen Ländern habe es zweistellige Wachstumsraten gegeben, in Deutschland "im mittleren einstelligen Bereich".

Auch der Schokoladenhersteller Ritter Sport hatte im Herbst seine Preise um etwa 30 Prozent erhöht. Sorten wie Alpenmilch und Erdbeer Joghurt kosten seitdem 1,89 Euro, für die Tafeln der Nuss- und Kakao-Klasse sind 2,19 Euro fällig.
Begründet wurde dies mit den gestiegenen Rohstoffpreisen für Kakao durch schlechte Ernten und die Folgen des Klimawandels.
Milka-Hersteller Mondelez wollte sich zuletzt auf Nachfrage nicht dazu äußern, ob eine Preiserhöhung geplant ist.

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Preise von Lebensmittel-Billigmarken steigen im Gleichschritt

Verbraucher in Deutschland waren lange Zeit niedrige Lebensmittelpreise gewohnt.
Doch mit der hohen Inflation ab 2021 wurden auch Nahrungsmittel deutlich teurer.
Auffällige Steigerungen gab es zuletzt im Herbst bei Butter.
Hier lag der Preis im November 2024 um fast 66 Prozent höher als im Jahresdurchschnitt 2020.
Bei Brötchen betrug das Plus etwa 34 Prozent.
Insgesamt sind die Lebensmittelpreise seit 2021 um etwa ein Drittel gestiegen.

Eine Entspannung auf breiter Front ist nicht in Sicht.
Kaffee und Milchprodukte wurden zuletzt teurer.
Laut dem Branchenblatt Lebensmittelzeitung stehen im Frühjahr weitere Preiserhöhungen an.

Umso genauer schauen Verbraucherschützer auf die Preispolitik der Händler.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft den Handelsketten vor, dass sie die Lebensmittelpreise trotz sinkender Rohstoff- und Energiekosten weiter hochhalten.

Foodwatch hat einen Vergleich gemacht.
Für einen im Januar 2023 erstellten Warenkorb mit Grundnahrungsmitteln bei Aldi wurden im Dezember 2024 erneut die Preise gecheckt: Der Einkauf kostete dann laut Foodwatch 61,34 Euro - ein Anstieg um etwa drei Prozent im Vergleich zu Januar 2023.

Nun hat Foodwatch einen Preisradar eingerichtet (hier gelangen Sie zu dem Tool ),
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der Entwicklungen bei ausgewählten Produkten abbilden soll.
Verglichen werden Preise der Eigenmarken-Produkte von Aldi Nord, Rewe und Edeka mit Markenartikeln. Die Daten reichen bis Mai 2024 zurück, das Onlinetool scannt täglich Onlinepreise von Aldi Nord sowie je eines lokalen Rewe- und Edeka-Händlers.
Weil bei Lidl keine online verfügbaren Preisdaten vorliegen, fehlen Daten des Discounters.

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Preise steigen immer weiter - Orangensaft könnte zum Luxusprodukt werden

Viele Lebensmittel sind teurer geworden.
Wie eine aktuelle Recherche von Foodwatch zeigt, gibt es einige Produkte, die besonders stark von Teuerungen betroffen sind - darunter auch Orangensaft, der im Vergleich zum Januar 2023 um 85 Prozent teurer geworden ist.

Und es sieht nicht so aus, als würde sich das in absehbarer Zeit ändern - ganz im Gegenteil.
Wie der "Spiegel" berichtet, wird die aktuelle Orangenernte in Brasilien die voraussichtlich schlechteste seit 1988.
Fundecitrus, der brasilianische Zitrusverband, schätzt einen Rückgang von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Land in Südamerika ist das weltweit führende Erzeugerland von Orangen.
Ernteeinbußen machen sich auch auf dem deutschen Markt bemerkbar.
Wie der "Spiegel" schreibt, kostet der Liter "Hohes C Milde Orange" bei Edeka inzwischen 3,99 Euro - ein Anstieg um 67 Prozent innerhalb eines Jahres.
Laut "Foodwatch" sind auch Discounterprodukte wie "Rio d'Oro" von Aldi betroffen: Der Preis kletterte von 2,29 Euro auf 2,99 Euro.

Die Not macht die Hersteller erfinderisch.
Wegen der schlechten Versorgungslage mit Orangen wird bei Säften immer öfter getrickst, wie der "Spiegel" schreibt.
Produkte wie "Granini Trinkgenuss Orange" enthalten nun nur noch 50 Prozent Orangensaft, kosten aber genauso viel wie zuvor.
Andere Anbieter wie Valensina füllen statt eines Liters nur noch 700 Milliliter ab - ohne den Preis zu senken.
Diese Praktiken, als "Shrinkflation" bekannt, stoßen bei Verbraucherschützern auf Kritik.

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Streit und Lieferstopp - Edeka und Aldi Nord bekommen keinen Jacobs-Kaffee mehr

Zwischen Deutschlands größtem Lebensmitteleinzelhändler Edeka und dem Kaffee-Lieferanten JDE Peet's gibt es erneut Spannungen.
Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" hat Edeka seine Einkäufer über einen Lieferstopp des Kaffeeherstellers informiert.
Betroffen seien zahlreiche Produkte der Marken Jacobs, Senseo und Tassimo. Händler aus verschiedenen Regionen berichten bereits von Lücken in den Regalen.

Auf eine Anfrage des Branchenblattes äußerte sich Edeka nicht.
Vonseiten JDE Peet's heiße es, man befinde sich in konstruktiven Gesprächen.
Weiterhin bestätigte JDE der "Lebensmittel Zeitung" auch "konstruktive Gespräche" mit Aldi Nord. Auch dort kämen derzeit keine neuen Lieferungen des bei deutschen Kunden beliebten Jacobs-Kaffees an.

Grund des Streits sollen höhere Preise sein, die der Hersteller verlangt, Edeka jedoch ablehnt.
Zum Hintergrund: Der Rohstoffpreis für Kaffee ist im November deutlich gestiegen und ist aktuell etwa 74 Prozent höher als im Januar 2024.

Bereits im Herbst hatten Edeka und JDE erbittert verhandelt.
Was zeitweise zu leeren Regalen führte, bevor eine Einigung erzielt wurde.
Auch mit dem aktuellen Lieferstopp scheint JDE den Druck erhöhen zu wollen.

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Streit um Kaffeepreise - Tchibo kassiert Niederlage gegen Aldi Süd

Aldi Süd lässt Kaffee selbst produzieren und bietet ihn günstig in seinen Läden an.
Der Kaffeekonzern Tchibo sieht darin einen Verstoß gegen den Wettbewerb und fordert ein Verbot des billigen Verkaufs an die Kunden.
Jetzt erfolgt ein Richterspruch.


In einem Rechtsstreit um Kaffeepreise hat der Handelskonzern Tchibo gegen Aldi Süd verloren.
Das Landgericht Düsseldorf wies eine Unterlassungsklage des Unternehmens gegen den Discounter ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Kaffeeröster hatte Aldi Süd vorgeworfen, seit Ende 2023 regelmäßig Kaffees seiner Eigenmarke Barissimo unter Einstandspreis und damit zu billig angeboten zu haben.
Dies schade dem Wettbewerb und den Verbrauchern, Aldi verstoße gegen das Gesetz, hieß es.
Tchibo wollte dem Discounter gerichtlich verbieten lassen, den Kaffee so günstig so verkaufen.

Aus Sicht der Richter war die Klage nicht begründet (Az.: 14 d O 14/24).
Das Vorgehen von Aldi Süd sei kaufmännisch vertretbar, sagte eine Gerichtssprecherin.
In dem Fall liege keine Gefahr vor, dass der Wettbewerb beeinträchtigt werde.
Auch sei keine Absicht erkennbar, andere Unternehmen vom Markt zu verdrängen.
Aldi Süd begrüßte die Entscheidung.
Tchibo will das Urteil prüfen.
"Wir werden unsere Position im Zweifelsfall durch mehrere Instanzen verteidigen", sagte ein Sprecher.

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Aldi Süd: keine Wurst aus unterster Haltungsform mehr

Bei Aldi Süd können Kunden seit dieser Woche keine Wurstprodukte der untersten Haltungsform-Stufe mehr kaufen.
Dies sei ein Schritt für die vollständige Umstellung des Sortiments auf die Stufen 3 und höher, teilte der Discounter mit.
Wurst aus Stufe 2 ist derzeit weiterhin erhältlich.

Bei den übrigen großen Lebensmittelhändlern in Deutschland wird auch noch Wurst aus Haltungsform 1 angeboten.
Aldi Nord will ab Ende 2025 keine entsprechenden Produkte aus der untersten Haltungsform mehr verkaufen, wie das Unternehmen auf Anfrage erklärte.
Rewe und Penny planen dies bis Jahresende zumindest bei Schwein- und Geflügelfleisch.

Beim Discounter Lidl ist die Umstellung auf höhere Stufen bei Wurstwaren nahezu abgeschlossen, hieß es.
Auch Edeka, Kaufland und Netto wollen den Anteil von Stufe 1 verringern, nannten aber keinen Zeitraum.

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Preisschock bei Rewe: Drei Produkte sind 2025 so teuer wie nie

Der Supermarkt Rewe hat die Preise für zahlreiche Produkte angepasst.
Verbraucher müssen bis zu 20 Prozent draufzahlen.


Der Start ins Jahr 2025 bringt für Verbraucher eine spürbare Preissteigerung bei Rewe mit sich. Besonders Nüsse, Joghurt und Lachs sind betroffen und kosten bis zu 20 Prozent mehr.
Diese Preisanpassungen liegen deutlich über der aktuellen Inflationsrate und sorgen für Unmut unter den Kunden.
Laut dem „Rewe Preis-Bot“, der Preisdaten zu Eigenmarken erfasst, hat Rewe bereits am 3. Januar die Preise von 83 Produkten der Eigenmarke „Ja!“ angepasst.
Besonders bei beliebten Grundnahrungsmitteln machen sich die Preissteigerungen bemerkbar.
Die fünf größten Preisanpassungen beim Supermarkt, der nun auf ein neues Bonusprogramm setzt, sind:

Nussmix geröstet und gesalzen: 20 Prozent teurer, jetzt 1,79 Euro.
Walnüsse ganze Kerne: Ebenfalls 20 Prozent teurer, jetzt 2,99 Euro.
Wildlachsfilet tiefgefroren: 17 Prozent teurer, jetzt 3,49 Euro.
Joghurtdrink Vanille: 16 Prozent teurer, jetzt 0,99 Euro.
Joghurtdrink Erdbeer: 16 Prozent teurer, jetzt 0,99 Euro.

Die Zahlen für Verbraucher in Deutschland sind ernüchternd: Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise laut Verbraucherzentrale um rund 35 Prozent gestiegen.
Im europäischen Vergleich mangelt es Deutschland an Transparenz bei der Zusammensetzung der Lebensmittelpreise.
Frankreich und Spanien setzen bereits auf Preisbeobachtungsstellen, um Preissprünge besser zu verstehen und einzudämmen.
Auch in Deutschland werden entsprechende Forderungen zunehmend lauter.
Trotz positiver Inflationsprognosen bleibt unklar, ob die Preisspirale bei Lebensmitteln weitergeht. Verbrauchern wird empfohlen, Preise zu vergleichen und Angebote zu nutzen, um im Alltag zu sparen.

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Mit Zuckerwasser gestreckt - Granini Trinkgenuss ist "Mogelpackung des Jahres 2024"

Jedes Jahr lässt die Verbraucherzentrale in Hamburg aus einer Vielzahl von Produkten die dreisteste Mogelpackung wählen.
Damit prangert sie Hersteller an, die Kunden mit Werbelügen hinters Licht führen.


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Dieses Mal haben die Verbraucher das Getränk Granini Trinkgenuss Orange zur "Mogelpackung des Jahres 2024" erklärt.
Fast die Hälfte der über 32.000 abgegebenen Stimmen entfiel auf das Produkt der Eckes-Granini Deutschland GmbH, so die Verbraucherschützer.

Warum gerade das Granini-Getränk?
Der Hersteller habe im Frühjahr 2024 die Rezeptur des beliebten Saftes verändert.
Die Menge des Orangensaftes pro Flasche wurde laut Verbraucherzentrale halbiert und durch Zuckerwasser ersetzt.
Trotzdem habe der Handel den Verkaufspreis beibehalten.
Bezogen auf den Fruchtsaftanteil entspreche dies einer Verdoppelung des Preises.

"Die Verbraucher haben Eckes-Granini zu Recht einen Denkzettel verpasst", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.
"Der Anbieter hat seinen hundertprozentigen Orangensaft gestreckt und auch noch versucht, dies zu vertuschen."

Das Etikett der Flasche des Granini-Trinkgenusses Orange sei nahezu unverändert, einen Hinweis auf die neue Zusammensetzung der Zutaten suche man vergebens.
Lediglich die prominente Auslobung "100 % Fruchtsaft" fehle auf der Banderole, werde aber unverständlicherweise nicht durch die Angabe "50 % Fruchtsaft" ersetzt.

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Drei gute unter 10 Euro: Olivenöl - Rewe und Aldi haben die Testsieger

Olivenöl steht für Gesundheit, Genuss und südländische Lebensart.
Es ist Protagonist der mediterranen Ernährung mit all den damit einhergehenden gesundheitlichen Vorteilen, die pflanzliche Fette im Allgemeinen und Olivenöl im Besonderen zu bieten haben.

Drei der sieben guten Öle sind mit weniger als zehn Euro pro Liter günstig.
Überhaupt scheint sich bei den Preisen aufgrund positiver Prognosen für die aktuelle Ernte eine Trendwende abzuzeichnen.
"Bei Aldi, Lidl, Rewe und anderen Händlern war die 750-Milliliter-Flasche im November 2024 bis zu drei Euro günstiger als im Sommer.
Andere Anbieter wollen nachziehen", weiß Wettach.
Bis zum Sommer 2024 waren die Preise enorm gestiegen. Ausschlaggebend dafür waren neben allgemein gestiegenen Kosten schlechte Olivenernten und daraus resultierend eine rückläufige Olivenöl-Produktion in der EU.
Der Preisanstieg war laut Verbraucherpreisindex deutlich stärker als bei anderen Pflanzenölen.

Drei Öle fielen bei der Untersuchung durch.
Wegen Schadstoffbelastung und weil sie "stichig-schlammig" rochen und schmeckten, wurden das "Fiore Natives Olivenöl Extra", das "dm Bio Natives Olivenöl Extra" und das "La Española Natives Olivenöl Extra" mit "mangelhaft" bewertet.

Im Test vorne lagen das "Rewe, Beste Wahl" für 15,98 Euro ("gut", Note 2,1), das "Aldi, Cantinelle) (9,05 Euro, "gut", 2,2) und das "Aldi, Gut Bio" ("gut", 9,27 Euro, 2,3).

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Viel Luft, wenig Produkt - Schützt vor Mogelpackungen - Grundpreise vergleichen

Ob Saft, Chips oder Duschgel: Einige Hersteller verpacken ihre Produkte bewusst üppig.
Das soll den Eindruck erwecken, besonders viel fürs Geld zu bekommen.
Zwar gibt es dafür Grenzen, Verbraucherinnen und Verbraucher tun aber trotzdem gut daran, nicht allein nach Packungsgröße auszuwählen.

Laut Verbraucherzentrale NRW gibt es keine eindeutigen Regelungen, was Verpackung darf und was nicht.
Aber es gibt zumindest einen Anhaltswert: Mehr als 30 Prozent Luft sollten nicht in der Packung sein.
Für Pralinenschachteln gilt: Das Volumen der Verpackung darf nicht größer als das sechsfache Gewicht der Pralinen sein.
Und trotzdem ist nicht jede Verpackung verboten, die diese Kriterien nicht einhält.

Denn eine Täuschung liegt den Verbraucherschützern zufolge auch dann nicht vor, wenn Kundinnen und Kunden das Missverhältnis zwischen Inhalt und Umfang der Verpackung ahnen können - etwa weil der Inhalt gut tastbar, die Verpackung durchsichtig oder mit einem Sichtfenster versehen ist.
Wer sich getäuscht fühlt, kann sich etwa an das zuständige Eichamt oder die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen wenden.

Nicht auf Mogelpackungen hereinfallen - so geht es
Um im Handel gar nicht erst auf vermeintliche Mogelpackungen hereinzufallen, lohnt es sich, Grundpreise von Waren miteinander zu vergleichen.
Also etwa die Preise pro Liter oder Kilo gleichartiger Produkte.
Zu dieser Preisauszeichnung sind Händler in den meisten Fällen verpflichtet.
Oft findet sich die Angabe direkt neben oder unter dem ausgewiesenen Kaufpreis eines Produkts.

Von dieser Regel ausgenommen sind der Verbraucherzentrale zufolge lediglich wenige Waren.

Zum Beispiel jene, die weniger als zehn Gramm oder Milliliter Nenngewicht beziehungsweise -volumen haben (bei Kau- oder Schnupftabak liegt die Grenze bis 25 Gramm höher).
bei denen verschiedenartige Produkte miteinander vermischt sind (zum Beispiel Geschenkpackungen).
die von kleinen Einzelhandelsgeschäften oder Direktvermarktern überwiegend von der Bedienung ausgegeben werden.
die in Kantinen, Restaurants oder Getränke- und Verpflegungsautomaten angeboten werden.

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Verbraucherschützer klagen gegen Lidl und Penny - wegen Preisnachlässen in der App

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geht juristisch gegen die Werbung für Rabatte von Discountern bei Nutzung von deren Apps vor.
Es seien zwei Anträge auf Unterlassung gegen Lidl und Penny eingereicht worden, sagte Gabriele Bernhardt, Leiterin der Stabsstelle Recht, der "Lebensmittel Zeitung".
Die Verbraucherschützer sehen einen möglichen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung.

Es würden Preise für App-Nutzer beworben – ohne dass klar werde, welcher Gesamt- oder Grundpreis für den regulären Einkauf gelte.
"Das verstößt unserer Auffassung nach eindeutig gegen das Gesetz."
Bernhardt sagte, wenn in der Filiale, auf Plakaten, am Regal oder im Handzettel mit Preisen geworben werde, müsse nach der Preisangabenverordnung immer der Gesamtpreis angegeben werden, der für den normalen Supermarktkunden gilt, ohne Nutzung einer App.

Anders ausgedrückt: Da sich die Werbung an alle Kunden richte, sei auch der Preis anzugeben, der für alle gültig sei.
"Wir erhalten aktuell viele Beschwerden von Verbrauchern, die sich über eine mangelnde Preistransparenz in der Werbung mit App-Preisen beklagen."

Ein Sprecher von Penny erklärte auf Nachfrage: "Uns liegt noch keine Klageschrift vor.
Daher können wir uns als Penny derzeit zu den konkreten Inhalten nicht äußern."
Lidl äußert sich nach eigenen Angaben grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren.

Die Verfahren sind nach Angaben der Verbraucherschützer bei den Landgerichten in Heilbronn und in Köln anhängig.
Ein weiteres gegen den Discounter Netto bereiten die Verbraucherschützer ebenfalls vor.
Auch gegen die Handelskette Rewe werden demnach juristische Schritte geprüft.

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Pfand-Appell von Discounter-Riese sorgt für Wirbel - jetzt reagiert Penny

Der Discounter Penny hat bei seiner Kundschaft mit einem Pfand-Appell für reichlich Verwirrung gesorgt. Jetzt rudert der Discounter-Riese zurück.
Schuld war eine missverständliche Ansage zum Flaschenpfand.


Wenn die Flaschenberge zu Hause wachsen, ist es höchste Zeit für den Gang zum Pfandautomaten. Doch nicht jede Flasche kann überall zurückgegeben werden.
Darauf hat der Discounter Penny aufmerksam gemacht - und dabei für große Verwirrung gesorgt.

Penny sorgt mit Pfand-Appell für hitzige Diskussionen
Ein Schild, das in verschiedenen Penny-Filialen aufgestellt wurde, sorgte online für hitzige Diskussionen. Auf dem Schild hieß es: „Bitte nur Leergut von Penny.“
Die Botschaft schien eindeutig, doch viele Kundinnen und Kunden zweifelten, ob diese Einschränkung überhaupt rechtens ist.

Penny reagiert auf Kritik am Schild.
Wie ein Sprecher von Penny gegenüber dem Portal „watson“ erklärte, habe man eine „etwas missverständliche Formulierung“ gewählt.
„Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nur Leergut aus unserem Sortiment zurücknehmen können“, hieß es auf dem Schild weiter, das in sozialen Medien zahlreiche Reaktionen auslöste.

Discounter lässt Schilder wieder entfernen
Ein Blick ins Verpackungsgesetz schafft Klarheit: Nach Paragraf 15 müssen Einzelhändler leere Flaschen „der gleichen Art, Form und Größe wie die von ihnen in Verkehr gebrachten“ zurücknehmen - unabhängig davon, wo die Flasche gekauft wurde.
Penny betont, dass dies auch genau der Intention des Schildes entsprochen habe.
Dennoch lasse man die Schilder aufgrund der missverständlichen Formulierung derzeit aus allen Filialen entfernen.

Ein Sprecher des Discounters erklärte weiter, dass Penny „unverändert nur die Art von Mehrwegflaschen zurücknimmt, die wir auch im Sortiment haben“.
Damit sei nicht die Marke, sondern die optische Beschaffenheit der Flasche gemeint.
Schon seit Jahren handhabe man dies gesetzeskonform, betonte der Sprecher.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt ebenfalls, dass bei der Pfandrückgabe die Marke nicht relevant sei.
„Flaschen der gleichen Form, bei denen sich lediglich das Etikett unterscheidet, müssen von jedem Vertreiber zurückgenommen werden, der Flaschen der entsprechenden Form vertreibt“, stellt auch das Bundesumweltministerium klar.

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Fristen und RegelnPfandbons einlösen: Dieser Fehler kann teuer werden

Viele Supermarkt-Kunden machen einen Fehler, wenn es um Pfandbons geht: Sie vergessen, diese direkt nach der Leergutrückgabe einzulösen.
Doch das Sammeln kann zu einer bösen Überraschung führen, wenn plötzlich die Bons nicht mehr gültig sind.
Vor allem, wenn eine stolze Summe beim Pfandbon zusammenkommt, ist das ärgerlich.

Gesetzliche Gültigkeit von Pfandbons
Laut § 195 BGB haben Pfandbons eine Gültigkeit von drei Jahren ab dem Ende des Jahres, in dem sie ausgestellt wurden.
Doch Vorsicht: Sind Bons verblasst oder unlesbar, können sie nicht mehr akzeptiert werden, so Rechtsexperten der Ergo-Versicherung.

Einlösung nur in der Ausstellungsfiliale
Pfandbons sind an das Kassensystem der jeweiligen Filiale gebunden.
Laut Discountercheck können sie nur dort eingelöst werden, wo sie ausgestellt wurden.

Diese Unterschiede gibt es bei den Supermärkten :
Aldi Süd : Keine feste Frist, aber Bons müssen lesbar sein.
Rewe : Bons sind bis zu drei Jahre gültig, allerdings werden kaum so alte Bons eingelöst.
Netto : Kassentechnik akzeptiert alte Bons ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr, um Betrug zu verhindern.
Lidl : Bons sind aus abrechnungstechnischen Gründen 60 Tage im Kassensystem hinterlegt, danach führen sie zu Fehlermeldungen.
Kaufland : Hier gilt ebenfalls eine Frist von drei Jahren.

Um Ärger zu vermeiden, sollten Pfandbons am besten sofort nach der Ausstellung eingelöst werden.
So sparen Sie sich mögliche Probleme und nutzen Ihr Guthaben stressfrei.

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