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NEWS über Supermärkte, Lebensmittel Preise, Einkaufen, und anderes
Bei dem Saftladen kaufe ich eh nicht mehr ein, hatte schon oefters Angebote aus dem Prospekt die ich kaufen wollte, stand morgens 8 Uhr vor dem Laden und von den Angeboten gabs nichts.
Lange waren Haribo-Gummibärchen und Co. gar nicht bei Lidl erhältlich, jetzt soll es sie sogar günstiger geben.
Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, hat der Discounter eine dauerhafte Preissenkung bei Fruchtgummi angekündigt.
Auch Eigenmarken werden pünktlich zu Halloween billiger.
Konkret werden vier Haribo-Produkte im Preis gesenkt: Tropifrutti, Phantasia, Goldbären und Colorado in der 340-Gramm-Packung kosten ab sofort nur noch 1,49 Euro statt bislang 1,69 Euro - eine Reduzierung um 12 Prozent.
Dazu sinken die Preise für drei Produkte der Lidl-Marke "Sweet Corner" von 1,29 Euro beziehungsweise 1,39 Euro auf 1,19 Euro.
Streit um Preiswerbung - Aldi Süd muss nach Urteil Rabatte besser kennzeichnen
Der Discounter Aldi Süd muss Sonderangebote künftig teilweise anders kennzeichnen als bisher.
Die Höhe von Rabatten muss sich auf den niedrigsten Preis der vergangenen 30 Tage beziehen, nicht auf den letzten Verkaufspreis.
Das entschied das Landgericht Düsseldorf und stützt sich dabei auf ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
"Bei Preiswerbung sind Verbraucher am leichtesten zu verwirren.
Deshalb muss sie klar und eindeutig sein", sagte der Vorsitzende Richter der 8. Kammer für Handelssachen, Wilko Seifert.
Aldi verliert damit den Rechtsstreit gegen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die gegen den Discounter geklagt hatte.
Im Wiederholungsfall droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
In dem konkreten Fall ging es unter anderem um Preiswerbung für Bananen, die von Aldi Süd für 1,29 pro Kilo angeboten worden waren.
Angegeben war ein Rabatt von 23 Prozent.
Das Handelsunternehmen hatte den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage - ebenfalls 1,29 Euro - in seiner Werbung im Kleingedruckten zwar angegeben.
Die Höhe des Rabatts bezog sich allerdings auf den letzten Verkaufspreis von 1,69 Euro.
Gleiche Preise in Supermärkten - Der Weg zum Discounter lohnt sich immer weniger
Der harte Preiskampf zwischen den großen deutschen Lebensmittelhändlern ist laut einer aktuellen Untersuchung vorbei.
Produkte kosten inzwischen quasi überall dasselbe - selbst bei Discountern.
Aldi-Gründer Theo Albrecht "würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er das noch sehen könnte", sagt Ex-Aldi-Manager Marc Houppermans.
Nach Recherchen des "Handelsblatts" ist mit dem harten Preiswettbewerb im deutschen Lebensmittelhandel Schluss.
Mehr noch: Wettbewerb scheint es - entgegen der Werbebotschaften - kaum noch zu geben.
Eine Überprüfung Hunderter Produkte durch die Preisvergleichs-App Smhaggle im Auftrag der Zeitung ergab: Egal in welchen großen Supermarkt oder Discounter der Kunde gehe, sei der Preis für ein Produkt "überall auf den Cent identisch".
Für den Kunden sei es "praktisch egal, in welches Geschäft er geht", wird Smhaggle-Chef Sven Reuter zitiert.
Neben dem Vorwurf der Gierflation, also überzogenen Teuerungen der Hersteller, drängt sich durch die "Handelsblatt"-Analyse also ein weiterer Verdacht im Lebensmittelhandel auf: stillschweigendes Koordinieren der Preise seitens der Händler.
So erhöhten demnach Aldi Süd und Lidl Anfang Mai den Preis für ein 450g-Nutella-Glas um 17 Prozent auf 3,49 Euro.
In der darauffolgenden Woche zogen Penny, Kaufland, Rewe und Edeka nach, eine Woche später schließlich Aldi Nord und Netto.
Nach vier Monaten: Aldi Süd führt Handzettel wieder ein
Ist die digitale Strategie gescheitert?
Nach nur vier Monaten kehrt Aldi Süd in Teilen einer Testregion zu gedruckten Handzetteln zurück.
In unserer heutigen Welt wird alles immer digitaler.
Auch wenn das viele Vorgänge vereinfachen kann, ist nicht jeder davon begeistert. Manchmal fühlt es sich auch gut an, etwas physisch in der Hand zu halten und durchblättern zu können.
Das hat nun offenbar auch Aldi Süd erkannt.
Erst vor knapp vier Monaten wurde in der Region Butzbach mit einem Test begonnen, bei dem auf die Handzettel - also die Prospekte mit den Werbeangeboten - verzichtet wurde. Nun rudert der Discounter in dem Testgebiet zurück, wie die "Lebensmittel Zeitung" (LZ) mitteilte.
Als Alternativen wurden den Kunden vor Ort entweder ein kostenloses Werb-Abo, das sie nach Hause bestellen konnten, oder die digitalen Kanäle des Unternehmens angeboten. Auch wenn der Test an sich offenbar weitergeht, soll Aldi Süd wohl in zwei Dritteln der Region die Verteilung der Handzettel wiederaufgenommen haben.
Bestimmte Werbeprospekte von Netto waren aufgrund von undurchsichtigen Preisangaben untersagt worden.
Nun nimmt der Discounter den Kampf auf.
Netto lässt im Streit um seine Handzettel nicht locker und zieht vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Wie das Branchenblatt "Lebensmittel Zeitung" berichtet, hat der Discounter dort gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 24. September Revision eingereicht.
Die Nürnberger Richter hatten die Werbung für Jacobs-Kaffee in einem Prospekt vom Dezember 2022 als irreführend bewertet und untersagt.
Sie bemängelten die insgesamt "vier unterschiedlichen Preisinformationen und ein Regel-Ausnahmeverhältnis in der Fußnote".
Hintergrund des Urteils war die seit 2022 geltende Preisangabenverordnung (PAngV), die vorschreibt, dass Händler neben dem Endpreis auch den Grundpreis pro Mengeneinheit, beispielsweise pro Kilogramm oder Liter, ausweisen müssen - was Netto unterlassen hatte.
Der BGH-Termin zur mündlichen Verhandlung ist für den 12. Dezember 2024 angesetzt.
Eine Entscheidung wird voraussichtlich Anfang 2025 erwartet.
Inflationsrate zieht wieder an - Knackt der Butter-Preis bald die Vier-Euro-Marke?
Nach nur kurzer Entspannung steigen die Verbraucherpreise erneut.
Besonders für Butter müssen die Deutschen tiefer in die Tasche greifen, sie verteuert sich um fast 40 Prozent.
Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht.
Die Erleichterung über Teuerungsraten unter der Zwei-Prozent-Marke ist nur von kurzer Dauer gewesen.
Die Verbraucherpreise haben sich in Deutschland im Oktober um durchschnittlich 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht. Überdurchschnittliche Preissteigerungen bei Dienstleistungen und Nahrungsmitteln haben das Leben in Deutschland wieder teurer gemacht.
Besonders tief in die Tasche greifen müssen Verbraucher für Butter.
Die Preise haben sich nach Erkenntnissen des Statistischen Bundesamts um 39,7 Prozent verteuert.
Die Zwei-Euro-Marke hatte der Butterpreis erst im Oktober deutlich geknackt.
Der Preis für ein Päckchen Butter ist zuletzt Anfang Oktober auf deutlich mehr als zwei Euro geklettert.
Für ein 250-Gramm-Päckchen Deutscher Markenbutter der Eigenmarken zahlen Kunden bei Supermärkten und Discountern 2,39 Euro.
Butter kostet damit 10 Cent mehr als im Sommer 2022, als der bisherige Höchstwert erreicht worden war.
Und die Preise könnten weiter steigen.
Laut dem Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), Hans Foldenauer, trifft ein schwaches Angebot auf eine aufgrund des Weihnachtsgeschäfts rege Nachfrage.
Wann die Preise wieder sinken, sei nicht vorhersehbar.
Probleme in Brasilien - Kaffeebohnenpreis steigt auf Rekordwert
Brasilien hat weiter mit der Kaffeeproduktion zu kämpfen.
Der Preis für hochwertige Bohnen hat ein Rekordhoch erreicht.
Der Preis für Arabica-Kaffeebohnen ist auf einen Höchstwert gestiegen.
Am Mittwoch wurden die hochwertigen Bohnen mit 3,175 Dollar pro Pfund (6,44 Euro pro Kilogramm) an der Rohstoffbörse ICE gehandelt.
So hoch war er seit 1977 nicht mehr.
Der höchste Preis war 3,356 Dollar für ein Pfund.
Der Grund dürfte an schlechten Ernten in Brasilien liegen, einem der weltweit größten Kaffeeproduzenten. Das Land wurde von Dürren heimgesucht, die hohen Temperaturen machen den Kaffeepflanzen zu schaffen, berichtet das "Wall Street Journal".
Zwar hätten jüngste Regenfälle dazu geführt, dass die Kaffeepflanzen der Sorte Arabica wieder blühen.
Es wird aber befürchtet, dass die Blüten durch die Trockenheit abfallen und keine Früchte entwickeln.
Das könnte zu einer geringeren Produktion in der kommenden Saison führen, so Analysten der ING-Bank.
Bei Aldi, Lidl, Edeka & Co.- Ausgerechnet Billigmarken sind teurer geworden
No-Name-Produkte in Supermärkten und Discountern wurden durch Preiserhöhungen teurer als viele Markenprodukte.
Forscher deckten auf, woran das liegt.
Wer beim Einkaufen sparen, aber nicht auf Qualität verzichten möchte, greift meist zu den No-Name-Produkten der Supermärkte und Discounter.
Sie gelten als günstige und gute Alternative zu den Markenprodukten.
Inzwischen hat sich das jedoch geändert, wie mehrere Studien zeigen.
Aufsehen erregt eine aktuelle Studie zweier Wissenschaftler aus Nordamerika.
Sie untersuchten, wie sich die Preise von über zwei Millionen Ess- und Trinkwaren wie Nudeln, Eier und Milch aus 91 großen Einzelhandelsketten zwischen den Jahren 2018 und 2024 entwickelten.
Um die enorme Datenmenge einzuschränken, bezog sich ihre Analyse auf die Länder Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Kanada, USA und das Vereinigte Königreich.
Zudem konzentrierten sich die Forscher auf zwei Faktoren: zeitlich begrenzte Rabatte und Preisunterschiede zwischen ähnlichen Produkten in derselben Kategorie.
Seit Monaten steigen die Preise, doch nun gibt es eine erfreuliche Wendung: Orangensaft wird wieder günstiger.
Grund dafür ist ein neues Handelsabkommen.
Während in den vergangenen Monaten immer wieder von Preiserhöhungen berichtet wurde, können Verbraucher sich jetzt freuen: Die Preise für Orangensaft sinken wieder.
Grund dafür ist das beschlossene Mercosur-Abkommen, das auch den Wegfall von Zöllen beinhaltet, wie die "Lebensmittelzeitung" berichtet.
Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF), sagte dem Branchenblatt: "Aus Sicht des Verbandes begrüßen wir das Mercosur-Abkommen ausdrücklich, da die wegfallenden Zölle nicht nur die Importpreise senken, sondern sich auch positiv auf die Verbraucherpreise auswirken werden."
Derzeit liegen die Preise für Orangensaftkonzentrat laut Lebensmittelzeitung bei 7.200 US-Dollar (6.840 Euro) pro Tonne. Dies entspricht einem Rohwarenpreis von etwa 1,20 Euro pro Liter fertig gemischtem Orangensaft.
Dazu kommen 12,2 Prozent Zoll (15 Cent) und weitere Kosten für Verpackung, Logistik sowie die Mehrwertsteuer.
Nach mehreren Ernteausfällen in Brasilien sind die Preise in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Das Land ist mit rund 80 Prozent des weltweit gehandelten Orangensafts der größte Produzent des beliebten Produkts.
Im Supermarkt - Einen Satz können Sie sich an der Kasse sparen
„Danke, stimmt so“ - wer an der Supermarktkasse sein Kleingeld als Trinkgeld geben will, sollte jetzt hellhörig werden.
Was schließlich wirklich mit dem Geld passiert, lesen Sie hier.
An der Supermarktkasse Ein-, Zwei- und Fünf-Centstücke zurückbekommen - das nervt viele Kundinnen und Kunden im Portemonnaie .
Viele runden daher den Betrag an der Kasse auf und „spenden“ die Differenz an die Kassierer.
Doch kommt das vermeintliche Trinkgeld wirklich den Mitarbeitenden an den Kassen zugute?
Hier landet das „Trinkgeld“ im Supermarkt
Grundsätzlich ist in der Arbeitsvereinbarung festgehalten, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die an der Kasse arbeiten, für eine korrekte Kassenführung verantwortlich sind.
In der sogenannten Mankovereinbarung, einem Zusatz in den Arbeitsverträgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist zudem genau dokumentiert, wie mit Überbeständen in der Kasse umzugehen ist.
Bei einem positiven Fehlbetrag, also zu viel Geld in der Kasse, darf der Betrag nicht behalten werden, sondern muss dem Arbeitgeber, sprich dem Unternehmen, ausgehändigt werden.
Der Überbetrag wird dann in der Buchhaltung unter „Sonstige Erträge, unregelmäßig“ verbucht.
Trinkgeld in Drogeriemärkten
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Drogeriemärkten dürfen das Geld nicht behalten und müssen dieses an das Unternehmen abgeben, wie „T-Online“ schreibt.
Wenn es zu einer negativen Differenz kommt, so wird der fehlende Betrag in aller Regel von dem Mankoentgelt abgezogen, welches Kassiererinnen und Kassierer zusätzlich zu ihrem Lohn bekommen.
Die restlichen Cent spenden, um dem Mitarbeitenden etwas Gutes tun zu wollen, macht also wenig Sinn – das Geld kommt nie bei ihnen an
Vorwurf: Falsche Kassenführung
Zu viel gezahltes Geld legen die Mitarbeitenden zudem immer direkt in die Kasse.
Laut Gesetz dürfen Angestellte bei ihrer Tätigkeit an der Kasse nämlich kein eigenes Geld bei sich tragen oder es neben die Kasse legen.
Damit soll der Vorwurf der falschen Kassenführung, das heißt das Entnehmen oder auch Hinzufügen von Geld in die Kasse, ausgeräumt werden.
Auch kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke wie Schokolade oder ähnliches dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht annehmen.
Grund dafür ist der Vorwurf der Bestechlichkeit, der dann im Raum stehen könnte.
Nach Abmahnung? Lindt benennt seine Dubai-Schokolade um
Neuer Name, neue Rezeptur, neuer Preis: Lindt bringt eine weitere Sorte der Dubai-Schokolade in seine Geschäfte.
Lindt plant, an den Erfolg der ersten Auflage seiner Dubai-Schokolade anzuknüpfen.
Ab Mitte Dezember wird die neu benannte "Dubai Style Chocolade" in allen 63 deutschen Lindt-Shops und Outlets erhältlich sein, teilt der Hersteller mit.
Die 145-Gramm-Tafel wird für 9,99 Euro angeboten, 45 Gramm schwerer und fünf Euro günstiger als die erste Variante.
Diese hatte im November zu langen Schlangen vor den Lindt-Geschäften gesorgt.
Damals war eine limitierte Auflage von 1.000 handgefertigten 100-Gramm-Tafeln zu einem Preis von 14,99 Euro pro Stück verkauft worden.
Die neue "Dubai Style Chocolade" hebt sich durch einen besonders hohen Pistazienanteil von 45 Prozent ab.
Laut Mitteilung des Unternehmens sorgt das für eine cremige Füllung aus Pistazien und Mandelkrokant, die die intensive, nussige Note abrunden.
Auch das für Dubai-Schokolade charakteristische Kadayif (zu Deutsch Engelshaar) ist enthalten.
Auf Nachfrage der Lebensmittelzeitung erklärte Lindt, dass die Namensänderung aufgrund einer veränderten Rezeptur erfolgte und nicht im Zusammenhang mit einer Abmahnung steht.
Diese wurde vom Unternehmen Süßwarenvertrieb Wilmers eingereicht, das angibt, exklusiv Dubai-Schokolade für den europäischen Markt zu importieren.
Die Abmahnung beruft sich auf § 127 des Markengesetzes, wonach geografische Herkunftsangaben nicht missbräuchlich verwendet werden dürfen. Importeur Andreas Wilmers sieht seine Rechtsauffassung durch die Namensänderung bestätigt und kündigte an, auch gegen ähnliche Produkte von Lidl und Aldi vorgehen zu wollen.
Dubai-Schokolade: Luxus-Preis entlarvt - so billig ist sie wirklich
Luxus oder Luftnummer?
Die gehypte Dubai-Schokolade kostet bis zu 20 Euro pro 100 Gramm.
Aber ein Blick auf die Zutaten zeigt: Die wahren Kosten liegen nur bei einem Bruchteil des Preises.
Dubai-Schokolade sorgt in deutschen Städten für lange Schlangen.
In sozialen Netzwerken wird sie gefeiert: edle Verpackung, cremige Pistazienfüllung, ein Hauch von Exotik.
Mit Preisen zwischen zehn und zwanzig Euro pro 100 Gramm gilt sie als Luxusgut.
Aber lohnt sich der Kauf?
Ein genauer Blick auf die Zutaten zeigt: Die Schokolade ist weder besonders exklusiv noch teuer in der Herstellung.
Was macht Dubai-Schokolade so teuer?
Die Preise sind enorm.
Eine einzige Tafel kostet im Handel oft so viel wie eine ganze Schachtel Pralinen.
Doch hinter dem hohen Preis scheint vor allem eines zu stecken: Marketing.
Der Name "Dubai" steht für Reichtum und Exklusivität, die Verpackung suggeriert Luxus.
Aber die Zutaten?
Ganz gewöhnlich.
Schokolade, Pistaziencreme, Butter und Kadayif-Teigfäden - das sind die Bausteine der vermeintlich besonderen Süßigkeit.
Rechnet man die Materialkosten zusammen, zeigt sich, wie günstig die Schokolade eigentlich ist: 6,50 Euro für 330 Gramm, also 1,96 Euro pro 100 Gramm.
Wer selbst Hand anlegt, kann sie also für ein Zehntel des Preises herstellen.
Luxus aus dem Supermarkt?
Natürlich fallen bei der industriellen Produktion Personalkosten an. Aber auch das rechtfertigt kaum einen solchen Preisaufschlag.
Der Hype um die Dubai-Schokolade ist ein Paradebeispiel für geschicktes Marketing - mehr nicht.
Wer etwas Zeit investiert, kann die Schokolade selbst herstellen.
Mit hochwertigen Zutaten und etwas Geschick lässt sich der vermeintliche Luxus für einen Bruchteil des Preises nachahmen.
Zutaten:
50 g Butter
50 g Kadayif-Teigfäden
100 g Pistaziencreme
200 g Schokolade
Zubereitung:
Butter schmelzen, Teigfäden zerbröseln und in der Butter anrösten.
Pistaziencreme einrühren und abkühlen lassen.
Schokolade temperieren, in Formen gießen, abgekühlte Füllung einfüllen und mit Schokolade verschließen.
Schokolade als Zutat kann man überall kaufen, Pistaziencreme gibt es in größeren Supermärkten und Drogerien.
Die speziellen Teigfäden können Sie selbst herstellen.
Deutlich einfacher ist es aber, sie beim türkischen Lebensmittelhändler zu kaufen.
Ja, ich...war im Adventskalender von meinen Kindern drin.
Nicht unlecker, aber auch nichts zum Radschlagen, keine Ahnung, was sie bezahlt haben, aber sicher zuviel
Edit: nicht falsch verstehen: ich habe nicht den Adventskalender meiner Kinder leer gefuttert, wir basteln uns gegenseitig welche und in MEINEM von den Kindern war das drin.
Hätte ich die Richtigstellung nicht geschrieben, wäre 102%ig einer um die Ecke gekommen und hätte mich zusammen geschissen, warum ich die Schokolade meiner Kinder wegfuttere
Und nein, ich würde mich für keine Schokolade irgendwo anstellen, ich hab mein Leben ja noch halbwegs im Griff.
Vor Weihnachten noch Plätzchen backen?
Das dürfte aktuell teuer werden, denn die Butterpreise sind hoch.
Leider wird das wohl auch erst mal so bleiben.
Wer Weihnachtsplätzchen backt, muss für eine Zutat gerade tief in die Tasche greifen: Butter. Bauernpräsident Joachim Rukwied rechnet hier zunächst mit keiner Entspannung für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
"Im Moment gehen wir nicht von rückläufigen Preisen aus", sagte Rukwied in Stuttgart.
Der Grund sei die Milchpreisentwicklung.
Die Preise für Butter waren zuletzt stark gestiegen.
Laut dem Statistischen Bundesamt kostete die Butter im Oktober und November fast 40 Prozent mehr als in den jeweiligen Vorjahresmonaten.
Ein aktueller Blick in die Kühlregale der Supermärkte zeigt: Bei den 250-Gramm-Packungen der Markenprodukte gehen die Preise teilweise in Richtung vier Euro.