NEWS über Erdogan, die Türkei, usw.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Neues Erdbeben, neue Opfer - und Erdogan soll Opferzahlen gefälscht haben

Das Leid in der Erdbebenregion nimmt einfach kein Ende.
Während die Bergungsarbeiten in der Südosttürkei und im Norden Syriens nach den schweren Erdbeben von vor zwei Wochen noch immer laufen, hat die Erde erneut gebebt.


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Das neue Beben kostete nur zwei Wochen nach der Ur-Katastrophe erneut Menschen das Leben.
Am Dienstagmorgen meldete die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad sechs Todesopfer, 294 Menschen seien verletzt worden, 18 von ihnen schwer.
In Syrien sollen laut Menschenrechtsaktivisten fünf weitere Menschen durch die neuen Erdbeben gestorben sein.

Doch die offiziellen türkischen Angaben werden derzeit in Zweifel gezogen.
Denn die türkische Ärztekammer hat nun die offiziellen Angaben zur Zahl der Erdbebentoten angezweifelt und angekündigt, sie einer Prüfung zu unterziehen.
„Wir haben Zweifel an den Zahlen“, sagte Vedat Bulut von der Ärztekammer TTB der Nachrichtenagentur dpa.
„Als in Kahramanmaras 6000 Todesfälle gemeldet wurden, gab es beispielsweise Bestattungsunterlagen zu 11.000 Menschen.“

Es gebe zwei Möglichkeiten: Entweder seien Tote aus anderen Provinzen von ihren Angehörigen nach Kahramanmaras gebracht worden, oder aber die offiziellen Zahlen würden zu niedrig angegeben.
Während die vom türkischen Präsidenten beauftragte Katastrophenschutz-Organisation Afad derzeit von 41.156 Toten spricht, schätzt Bulut die Zahl auf 60.000, sagt aber auch: „Das ist momentan keine objektive Einschätzung“.
Das soll sich durch eine eigene Untersuchung ändern.

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In Zentralanatolien: Nachbeben der Stärke 5,2 erschüttert Türkei

Die Erdbebenregion an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien kommt nicht zur Ruhe.
Nun traf ein Beben der Stärke 5,2 die zentralanatolische Provinz Nigde in der Türkei, wie die Erdbebenwarte Kandilli mitteilte.
Das Epizentrum lag demnach im Bezirk Bor.
Kurz zuvor hatte es nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD mehrere Beben der Stärke 4 gegeben.
Angaben zu Opfern und Schäden gibt es bisher nicht.

Von syrischen Stellen wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt mehr als 60 Nachbeben erfasst, wie das Erdbebenzentrum des Landes mitteilte.
Die Phase der Nachbeben könne noch zwei Jahre andauern, hieß es von AFAD.
Am 6. Februar hatten zwei Beben der Stärke 7,7 und 7,6 die Südosttürkei und den Nordwesten Syriens erschüttert.
Darauf folgten nach türkischen Angaben bereits mehr als 9000 Nachbeben.

Die Zahl bestätigter Todesopfer in den beiden Ländern stieg inzwischen auf mehr als 50.000.
Für Istanbul ist diese Zahl eine Vorwarnung: Experten halten ein Beben dort mit einer Magnitude von bis zu 7,4 für überfällig.

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Ein Toter und dutzende Verletzte bei neuerlichem Erdbeben in der Türkei

Genau drei Wochen nach den schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien hat in der türkischen Provinz Malatya erneut die Erde gebebt.

In der Türkei sind bei einem neuerlichen Erdbeben am Montag ein Mensch getötet und Dutzende verletzt worden.
Dabei seien mindestens ein Mensch getötet und 110 verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag und berief sich auf den Katastrophenschutz Afad.

32 Menschen seien aus Trümmern befreit worden, in 2 Gebäuden werde weiter nach Verschütteten gesucht.
Nach Angaben des türkischen Katastrophenschutzes im Onlinedienst Twitter stürzten bei dem Beben 29 Gebäude ein, die bereits durch die verheerenden Erdstöße Anfang Februar beschädigt worden waren.
Das Beben hatte laut der Erdbebenwarte Kandilli eine Stärke von 5,5.
Das Epizentrum lag demnach in der Gemeinde Yesilyurt.

Die Provinz Malatya gehört zu einem Gebiet in der Türkei und Syrien, dass am 6. Februar von einem Erdbeben der Stärke 7,8 heimgesucht wurde.
Durch das Beben, das die Weltgesundheitsorganisation WHO als "schlimmste Naturkatastrophe" in Europa seit einem Jahrhundert einstuft, starben nach derzeitigem Stand mehr als 44.000 Menschen, Millionen Betroffene verloren ihr Zuhause.
Bürgermeister Selahattin Gürkan sagte dem Sender Habertürk, allein in Malatya seien etwa 2.300 Menschen ums Leben gekommen.

Bauunternehmer und Immobilienunternehmer stehen nun wegen Verstößen gegen Bauvorschriften und Schlamperei am Bau in der Kritik.
Türkische Behörden ermitteln mittlerweile gegen hunderte Verdächtige wegen Baumängeln in den betroffenen Gebieten.

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Ankara schottet sich ab. In der Türkei sind Familien aus Russland immer weniger willkommen

Bis vor kurzem waren Familien aus Russland in der Türkei willkommen.
Doch mittlerweile schottet sich Ankara mit Bußgeldern und Bürokratie zunehmend ab.
Wie lange funktioniert das türkische Exil noch?


Ein Ehepaar aus Wladiwostok hatte zunächst Geld für einen Umzug nach Moskau zurückgelegt.
Als Ende September der russische Präsident Wladimir Putin eine Mobilmachung für den Krieg gegen die Ukraine anordnete, änderten Nikita M. und seine Frau ihre Pläne.

Der 36-jährige Informatiker, der für ein internationales IT-Unternehmen arbeitet, kaufte in Antalya eine Wohnung für 65.000 Dollar.
„Wir haben sie komplett eingerichtet, gute Haushaltsgeräte gekauft und einige Baumängel beseitigt“, sagt er.
Insgesamt habe der Umzug von Russland in die Türkei rund 80.000 Dollar gekostet.

Im September 2022 beantragten Nikita M. und seine Frau eine Aufenthaltserlaubnis, um mindestens ein Jahr in der Türkei bleiben und frei ein- und ausreisen zu können.
Ende Januar wurde sein Antrag ohne Angabe von Gründen abgelehnt.

„Ich bin bereit, die Tatsache in Kauf zu nehmen, dass die Russen jetzt auf der ganzen Welt als toxisch gelten.
Ich weiß, welche Seite im Recht ist.
Aber es muss wenigstens einige klare Spielregeln geben.
Ich habe jetzt eine Wohnung gekauft und kann darin nicht leben“, sagt der Informatiker empört.

Nun muss er die Türkei innerhalb von zehn Tagen verlassen.
So schnell wird er die Wohnung nicht wieder verkaufen können.
Unklar ist noch, ob seine Frau eine Aufenthaltserlaubnis erhält.
„Eine Rückkehr nach Russland ist keine Option.
Aber irgendetwas muss man machen.
Vielleicht werden wir erst einmal die Wohnung zurücklassen und in ein anderes Land gehen“, sagt Nikita M.
Gegen die Ablehnung seiner Aufenthaltserlaubnis will er allerdings noch Beschwerde einlegen.

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Erdogan bittet nach Erdbeben um Entschuldigung

„Schämt Euch! Ihr habt uns allein gelassen“: Betroffene der Erdbeben in der Türkei hatten über die Reaktion der türkischen Regierung beklagt.
Präsident Recep Tayyip Erdogan entschuldigte sich nun für verspäteter Rettungseinsätze.


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich wegen verspäteter Rettungseinsätze nach der Erdbebenkatastrophe vom 6. Februar entschuldigt.
Bei einem Besuch in der stark von dem Erdstoß getroffenen Provinz Adiyaman sagte Erdogan am Montag: „Wegen der verheerenden Auswirkungen der Beben und des schlechten Wetters konnten wir in Adiyaman in den ersten Tagen nicht so arbeiten, wie wir wollten.
Dafür bitte ich um Entschuldigung.“

Bei dem Erdbeben vom 6. Februar kamen allein in der Türkei mehr als 44.000 Menschen ums Leben, tausende weitere starben im benachbarten Syrien.
In der im Südosten der Türkei gelegenen Provinz Adiyaman übten Überlebende heftige Kritik an mangelnden Rettungsbemühungen.

„Ich habe bis um 14 Uhr am zweiten Tag des Erdbebens niemanden gesehen“, sagte Mehmet Yildirim am 10. Februar Reportern der Nachrichtenagentur AFP in Adiyaman.
„Keine Regierung, kein Staat, keine Polizei, keine Soldaten.
Schämt Euch!
Ihr habt uns allein gelassen.“

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Erdoğans Gegner zerfleischen sich gegenseitig - Oppositionsbündnis zerbricht

Wenige Wochen vor den Wahlen in der Türkei ist das Oppositionsbündnis auseinander gebrochen.
Das könnte Erdoğan in die Karten spielen.


Zehn Wochen vor der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Türkei ist das Bündnis aus sechs Oppositionsparteien zerbrochen.
Der "Sechser-Tisch" sei nicht mehr in der Lage, "in seinen Entscheidungen den Willen des Volkes wiederzugeben", sagte die Vorsitzende der nationalistischen Iyi-Partei, Meral Aksener, am Freitag.

Die Parteien hatten sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten als Herausforderer von Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Wahl einigen können.
CHP-Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu, dessen Kandidatur am Montag bekannt gegeben werden soll, will das Oppositionsbündnis nun für weitere Parteien öffnen.

Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sind für den 14. Mai angesetzt gut drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet mit mehr als 45.000 Toten allein in der Türkei.
Erdogan strebt eine weitere Amtszeit an.
Die Opposition wirft ihm unter anderem vor, das Land nicht ausreichend auf Erdbeben vorbereitet zu haben.
Das Oppositionsbündnis sollte ursprünglich am kommenden Montag seinen gemeinsamen Kandidaten bekannt geben.
Türkischen Medien zufolge berief die CHP nach Akseners Äußerungen nun eine außerordentliche Sitzung ihres zentralen Exekutivrats ein.

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Erdoğan vor dem Sturz? Das Endspiel hat begonnen

In wenigen Wochen findet eine historische Wahl statt.
Nach zwei Jahrzehnten an der Macht könnte Erdoğan gestürzt werden.
Doch die Opposition wackelt.


Für Erdoğan-Gegner könnte das Timing nicht schlechter sein: Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in der Türkei kommt es überraschend zum Bruch in der türkischen Opposition.
Die nationalistische İyi-Partei von Meral Akşener stieg überraschend am Sonntag aus, weil sie sich mit den anderen fünf Parteien nicht auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten einigen konnte.

Der "Sechsertisch", wie sich das Anti-Erdoğan-Bündnis der sechs Oppositionsparteien nennt, sei nicht mehr in der Lage, "den Willen des Volkes wiederzugeben", so die İyi-Chefin Akşener am Freitag.
Damit ist das Rennen um die Frage, wer am 14. Mai gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan antritt, wieder offen.
Doch wie schlimm ist das Zerwürfnis?
Vergibt die türkische Opposition ihre historische Chance?
Und könnte sich am Ende doch wieder Erdoğan behaupten?

Hauptursache für Erdoğans schleichenden Machtverlust ist die tiefe Wirtschaftskrise, durch die das Land seit vergangenem Jahr schlittert.
Die Menschen leiden unter exorbitanten Preissteigerungen.
Auch wenn die Inflationsrate im Januar 2023 leicht zurückging, lag sie noch bei über 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die Preise für Benzin, Strom und etwa Milchprodukte sind teils um das Doppelte gestiegen.

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Vor Präsidentenwahlen - Oppositionsbündnis gegen Erdogan wieder vereint

Erst am Freitag hatte die Chefin der Iyi-Partei ihren Rückzug aus dem Oppositionsbündnis mitgeteilt - nun ist sie wieder zurück.
Ihrer Partei zufolge sei ein Kompromiss in einer wichtigen Streitfrage gefunden.


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Wenige Tage nach einem Zerwürfnis ist in der Türkei ein Oppositionsbündnis gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan vorerst wieder vereint.
Die Chefin der nationalkonservativen Iyi-Partei, Meral Aksener, nahm am Montag in Ankara überraschend an einem Treffen mit fünf weiteren Parteien teil, obwohl sie erst am Freitag die Zusammenarbeit aufgekündigt hatte.
Umstehende applaudierten, als sie zur Sitzung erschien.

Grund für den Streit war die Frage, wer bei den am 14. Mai geplanten Präsidentenwahlen gegen Erdogan antreten soll.
Die größte Oppositionspartei CHP wollte ihren Parteichef Kemal Kilicdaroglu aufstellen und wurde dabei von vier kleineren Parteien unterstützt.
Aksener machte deutlich, dass sie das nicht mittrage, weil sie der Ansicht war, dass der Oppositionsführer schlechte Gewinnchancen hat.
Sie wollte den beliebten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu oder den Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavas, nominieren.
Beide CHP-Politiker schneiden in Umfragen besser ab als ihr Parteichef.

Nach Angaben der Iyi-Partei wurde nun ein Kompromiss gefunden: Kilicdaroglu soll wie geplant als Kandidat aufgestellt werden, die beiden Bürgermeister sollen im Falle eines Wahlsiegs zu Vizepräsidenten ernannt werden.
Die offizielle Ankündigung des gemeinsamen Oppositionskandidaten wurde für Montagabend erwartet.

Akseners Austritt aus dem Bündnis hatte für große Aufregung in der Opposition geführt.
Sie wurde vor allem für die Schärfe ihrer Aussagen kritisiert.
Sie hatte etwa gesagt, die Wahl zwischen Erdogan und Kilicdaroglu sei eine zwischen Tod und Malaria.
Inwieweit der Streit dem Bündnis geschadet hat, ist noch nicht klar.

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Zwei Monate vor Wahlen - Erdoğans Partei stürzt ab

Der türkische Präsident Erdoğan verliert gemäß einer Umfrage an Zustimmung aus der Bevölkerung.
Bei den bevorstehenden Wahlen wird es eng für seine Partei.


Eine neue Umfrage zu den für Mai geplanten Wahlen in der Türkei zeigt: Erdoğans Beliebtheitswerte und die seiner Partei sinken.
Demnach verzeichnet die oppositionelle Partei CHP einen deutlichen Vorsprung vor der regierenden AKP des türkischen Präsidenten.
Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" unter Bezug auf die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Piar".

Die Parlaments- und Präsidentenwahlen finden rund drei Monate nach den schweren Erdbeben statt, bei denen Zehntausende Menschen starben.
Das ist etwa einen Monat früher als zunächst geplant.
"Unser Land wird am 14. Mai an die Urnen gehen, um seinen Präsidenten und seine Parlamentarier zu wählen", sagte Erdoğan am Freitag in einer Fernsehansprache nach Unterzeichnung der entsprechenden Anordnung.

Der türkische Präsident begründete die Vorverlegung damit, dass der 18. Juni als ursprüngliches Wahldatum mit Uni-Klausuren, Sommerferien und der Pilgerfahrt nach Mekka kollidiere.

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Erdogan wirft Herausforderer Nähe zu "Terroristen" vor

Der Wahlkampf in der Türkei geht in die heiße Phase: Nun erhebt Präsident Erdogan schwere Vorwürfe gegen einen starken Rivalen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist seinen stärksten Herausforderer bei den bevorstehenden Wahlen scharf angegangen.
Stein des Anstoßes waren für ihn die Treffen seines Gegenkandidaten Kemal Kiliçdaroglu mit der prokurdischen Partei HDP.
Kiliçdaroglu habe den parlamentarischen Arm einer "Terrororganisation" zum Partner gemacht, sagte Erdogan am Mittwochabend nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Die HDP hatte zuvor entschieden, für die Präsidentenwahl am 14. Mai keinen eigenen Kandidaten aufzustellen.
Beobachter schließen daraus, dass sie die Bewerbung Kiliçdaroglus unterstützt.
Die Stimmen der HDP-Wähler könnten entscheidend sein.

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Einspruch bei Wahlbehörde: Opposition sieht Erdogans Kandidatur als verfassungswidrig an

In knapp eineinhalb Monaten wird in der Türkei gewählt.
Recep Tayyip Erdogan will erneut als Kandidat für die AKP antreten.
Die Opposition sieht darin eine Verletzung der Verfassung.


In der Türkei haben mehrere Oppositionsparteien Einspruch gegen eine erneute Kandidatur von Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Wahlbehörde eingelegt.
Diese sei verfassungswidrig, weil er bereits zweimal zum Präsidenten gewählt worden sei, teilte die Oppositionspartei Deva mit.

In der Türkei wird seit langem diskutiert, ob Erdogan per Verfassung noch ein weiteres Mal antreten darf.
Am 14. Mai finden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt.

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Verbindung zu Erdogan? Schüsse auf Büro von türkischer Oppositionspolitikerin

Auf ein Büro der Partei der türkischen Oppositionspolitikerin Aksener sollen Schüsse abgegeben worden sein.
Sie bringt Präsident Erdogan in Zusammenhang mit der Attacke.
Sie habe aber keine Angst vor ihm, sagt sie und gibt sich vor den Wahlen am 14. Mai kämpferisch.


Die türkische Opposition hat Präsident Recep Tayyip Erdogan in Verbindung mit dem mutmaßlichen Beschuss eines Parteibüros ins Kreuzfeuer genommen.
"Ich habe keine Angst, Herr Recep", sagte die populäre Oppositionspolitikerin Meral Aksener der Iyi-Partei.
"Am 14. Mai werdet ihr dieses dreckige, ekelhafte System ändern", sagte sie in Richtung der Wähler mit Blick auf die anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen.

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Wahlen in der Türkei: Der Anti-Erdogan will den "Tyrannen vom Thron stürzen"

Kemal Kilicdaroglu will am 14. Mai den türkischen Präsidenten Erdogan beerben.

Wenn sich Kilicdaroglu in den kommenden Wochen den knapp 60 Millionen wahlberechtigten Türken, davon allein 1,44 Millionen in Deutschland, vorstellt, dürften noch ein paar Spitznamen hinzukommen.
Der 74-jährige Chef der größten Oppositionspartei CHP will schließlich einen bereits jetzt hitzigen Wahlkampf gewinnen und den amtierenden Präsidenten Erdogan am 14. Mai ablösen.
"Wir stehen kurz davor, den Tyrannen vom Thron zu stürzen", kündigte Kilicdaroglu nach seiner Nominierung an.
"Gemeinsam werden wir diesen Wahnsinn beenden."


Zumindest war die Wahrscheinlichkeit für einen Regierungswechsel lange nicht mehr so hoch.
Nach über 20 Jahren AKP-Herrschaft sind viele Türken der Herrschaft Erdogans überdrüssig.

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Das politische Chamäleon: Erdogan will weiter die Türkei beherrschen

Recep Tayyip Erdogan kam vor 20 Jahren mit Versprechen an die Macht, die den Menschen in der Türkei Hoffnung gaben: Korruption bekämpfen, Misswirtschaft beenden, das Land demokratisieren.
Auch seine erfolgreiche Kommunalpolitik als Bürgermeister Istanbuls verschaffte dem islamisch-konservativen Politiker Rückhalt.
Nach dem Erdrutsch-Wahlsieg seiner damals neuen Ak-Partei (AKP) 2002 versprach Erdogan: „In der Türkei wird, so Gott will, eine neue weiße Seite aufgeschlagen.“
Ziel sei der Beitritt zur EU und die Integration in die Weltwirtschaft, man wolle den Lebensstil aller Bürger respektieren.


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Erdogan, hier mit Ehefrau Emine, guckt inzwischen sogar dann grimmig, wenn er das erste türkische E-Auto Togg T10X vor seinem in ein Naturschutzgebiet gepflanzten Palast vorstellt.

Heute mit Beginn des Wahlkampfs der AKP klingen diese Worte für viele wie aus einer anderen Welt.
Erdogan, seit 2003 Ministerpräsident und seit 2014 Präsident, hat heute fast alle Macht in Händen.
Dennoch wirkt er so schwach wie nie.
Ein Bündnis aus sechs Parteien hat mit seinem Kandidaten Kemal Kilicdaroglu (74) gute Chancen, Erdogan am 14. Mai zu schlagen, trotz dessen Wahlgeschenken und dem Versprechen, die im Februar durch ein Erdbeben verwüsteten Gebiete im Südosten binnen eines Jahres wieder aufzubauen.

Viele seiner Reformen hat Erdogan inzwischen zurückgedreht.
Die EU-Beitrittsgespräche liegen auf Eis, Regierungsgegner sitzen im Gefängnis, ein Großteil der Medien steht unter Erdogans Kontrolle.
Den Friedensprozess mit der PKK beendete Erdogan 2015, die legale prokurdische Partei HDP kriminalisiert er, lässt Funktionäre einsperren und ihre Bürgermeister entmachten.

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Bundesregierung gibt Zahlen heraus - So viele Deutsche sitzen in der Türkei in Haft

Dutzende Deutsche sitzen in türkischen Gefängnissen Haftstrafen ab, unter anderem wegen Terrorvorwürfen.
Jetzt fordert die Linke die Bundesregierung auf, zu handeln.


In der Türkei sitzen derzeit mindestens 64 deutsche Staatsbürger im Gefängnis.
Sieben davon sind seit dem vergangenen, einer seit diesem Jahr in Haft, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht.
Mindestens zwei der im Vorjahr inhaftierten Deutschen seien wegen Terrorvorwürfen in der Türkei im Gefängnis.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes hatten Anfang Juni 2022 insgesamt 55 Bundesbürger in türkischer Haft gesessen.

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Hohe Inflation vor der Wahl - Erdogans Wirtschaftsmodell "wird in die Luft fliegen"

Die Türkei leidet unter heftiger Inflation.
Für die Preissteigerung ist auch Präsident Erdogan verantwortlich, der einen ungewöhnlichen ökonomischen Ansatz verfolgt.
Das könnte ihm den Sieg bei den nahenden Wahlen kosten.


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Recep Tayyip Erdogan will Präsident bleiben.(Foto: REUTERS)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat zwei Gegner, die seine Wiederwahl im Mai vereiteln können: Oppositionskandidat Kemal Kilicdaroglu ist der eine, die hohe Inflation der andere.

Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Präsidentschaftswahlen voraus, auch die gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahlen könnte das oppositionelle Bündnis aus sechs Parteien gewinnen - und das, obwohl Regierungsgegner im Gefängnis sitzen und ein Großteil der Medien unter Kontrolle Erdogans steht.

Eine Niederlage des Staatschefs wäre eine Zäsur.
Es ist der mächtigste Politiker seit Mustafa Kemal Atatürk, der die türkische Republik vor 100 Jahren gegründet hat.
Vor fünf Jahren führte Erdogan per Volksentscheid das Präsidialsystem ein, das ihm weitreichende Befugnisse gibt.

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Kurz vor Wahlen: Mehr als 100 Menschen in Türkei festgenommen

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Thanos

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Dieses Land ist nur noch ein haufen Scherbenhaufen. Mein Kollege hat verwandte in Türkei. Alle jungen wollen aufgrund der Wirtschaft aus dem Land flüchten. Die sagen als junge Menschen hätten die keine Zukunft mehr in Türkei.
 
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Abbruch von TV-Interview - Erdogan-Sprecher weist Herzinfarkt-Gerüchte zurück

Vor laufender Kamera muss der türkische Präsident Erdogan ein Fernsehinterview abbrechen.
Spekulationen über einem Herzinfarkt machen die Runde.
Unsinn, dementiert sein Sprecher.
Den wichtigsten Wahlkampfauftritt dieser Woche wird der 69-Jährige aber nur per Videoschalte bestreiten.


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