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Neues Erdbeben, neue Opfer - und Erdogan soll Opferzahlen gefälscht haben
Das Leid in der Erdbebenregion nimmt einfach kein Ende.
Während die Bergungsarbeiten in der Südosttürkei und im Norden Syriens nach den schweren Erdbeben von vor zwei Wochen noch immer laufen, hat die Erde erneut gebebt.

Das neue Beben kostete nur zwei Wochen nach der Ur-Katastrophe erneut Menschen das Leben.
Am Dienstagmorgen meldete die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad sechs Todesopfer, 294 Menschen seien verletzt worden, 18 von ihnen schwer.
In Syrien sollen laut Menschenrechtsaktivisten fünf weitere Menschen durch die neuen Erdbeben gestorben sein.
Doch die offiziellen türkischen Angaben werden derzeit in Zweifel gezogen.
Denn die türkische Ärztekammer hat nun die offiziellen Angaben zur Zahl der Erdbebentoten angezweifelt und angekündigt, sie einer Prüfung zu unterziehen.
„Wir haben Zweifel an den Zahlen“, sagte Vedat Bulut von der Ärztekammer TTB der Nachrichtenagentur dpa.
„Als in Kahramanmaras 6000 Todesfälle gemeldet wurden, gab es beispielsweise Bestattungsunterlagen zu 11.000 Menschen.“
Es gebe zwei Möglichkeiten: Entweder seien Tote aus anderen Provinzen von ihren Angehörigen nach Kahramanmaras gebracht worden, oder aber die offiziellen Zahlen würden zu niedrig angegeben.
Während die vom türkischen Präsidenten beauftragte Katastrophenschutz-Organisation Afad derzeit von 41.156 Toten spricht, schätzt Bulut die Zahl auf 60.000, sagt aber auch: „Das ist momentan keine objektive Einschätzung“.
Das soll sich durch eine eigene Untersuchung ändern.
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