Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

GabeLogan41

> Retro-Konsolero <
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(2023) mit Jay Baruchel, Glenn Howerton, Matt Johnson...?️ ?


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Erhältlich auf Netflix und boerse.cx ?‍☠️ :LOL:



Wir schreiben das Jahr 1996.
Mike Lazaridis (Jay Baruchel) und sein bester Freund und Geschäftspartner Douglas Fregin (Matt Johnson) entwickeln das erste Smartphone der Welt.
Die beiden sind technisch brilliant, geschäftlich jedoch unerfahren. Sie haben große Mühe ihr Unternehmen "RiM" (Research in Motion) über Wasser zu halten.
Alles ändert sich, als sie den smarten Unternehmer Jim "Rolex Man" Balsillie (Glenn Howerton) kennenlernen, der das nötige Kleingeld und die Kompetenz mitbringt für den Launch einer so weltverändernden Erfindung.
Scheinbar über Nacht revolutionieren die drei Männer die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, kommunizieren und sich vernetzten...



Solche Biopics, wie z.B. "
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" (2013) oder "
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" (2023), interessieren mich durchaus.
Deswegen bin ich natürlich auch an "BlackBerry" ran.

Anfangs hab ich saublöd gespitzt, weil die Produktion auf mich fast schon stümperhaft wirkte. Imho spielen einige Akteure zudem recht mager.
Ich weiss ja nicht, ob die im echten Leben auch so drauf waren. :D
Und obwohl etliche Top-Synchronsprecher verpflichtet wurden, gibt's auch Ausnahmen. Und die hört man halt leider raus.

Andersrum hat mir der Charakter des "Rolex Man" durchaus imponiert. iRL mag ich ja "solche Leute" nicht sonderlich, aber für's Business braucht man se wohl (oder übel).
Wie die Geschichte um BlackBerry ausgeht, is ja kein Geheimnis, aber der interessante, aufschlußreiche Weg bis dahin hat es wirklich in sich. (y)
Grad auch die Anfänge, später der Hype und all dies.

Meine anfänglichen Bedenken haben sich zunehmend in Luft aufgelöst...

Gute 7/10 halbsmarte Tastenhandys :)


PS
Beinahe vergessen, dass Ikone Michael Ironside auch 'nen Part inne hat.
Der gute Mann hat's einfach voll drauf! :love:
Nur hat sein Charakter im Film nicht arg viel Screentime.
 
Grund: Ergänzung
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berscha

Namhafter Pirat
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Der Seelenfänger 2024

"Die Polizeikommandantin Élisabeth Guardiano wird in ein Vogesen-Dorf entsandt, um einen brutalen Doppelmord zu ermitteln. Ihr wird der örtliche Gendarm Franck de Rolan zugewiesen, der gerade das Verschwinden von Kindern untersucht. Im Dorf selbst tritt man ihnen feindselig und abweisend gegenüber. Überdies werden sie mit einer alten Volkssage konfrontiert, in der es um eine gehörnte Kreatur geht, die sich von Kinderseelen ernährt. Beide raufen sich auf der Suche nach der Wahrheit zusammen."

Leider irgendwie zu französisch... Hier wird versucht, zu künstlerisch wertvoll an die Sache heranzugehen, anstatt das ganze einfach als Arbeit anzusehen. Amerikanische Streifen sind zumeist zu mainstream aber vieles aus Europa ist eher etwas zu trocken angelegt, mir kommt es so vor als wären gewisse Bewegungen oder Ausdrücke wichtiger als das Gesamtergebnis; so auch hier. Der Cast ist mittelprächtig, die Story eigentlich gut, sie könnte einem richtig guten Film als Grundlage dienen. Leider verliert man sich irgendwie in Kleinigkeiten, das macht es ab und an etwas zäh. Diesen Film hätte ich mir aus Hollywood gewünscht... Nicht schlecht aber viel verschenkt.

5,5/10
 
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level9

Pirate of the 777-Seas
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Deep Cover

Kleiner charmanter Film mit einem Top Cast, u.a. Orlando Bloom, Ian McShane und Bryce Dallas Howard.
Drei ziemliche Looser, eine Impro-Comedian, ein Schauspieler, der nur maximal Fernseh-Werbungen abdreht und ein introvertierter IT-ler geraten zwischen die Fehden zweier Drogenkartelle - was eine Hand voll absurder Situationen hervorruft. Tolle Spielfreude, Orlando Bloom mal so ganz anders :D Hat mir richtig gut gefallen!

08/10 Undercover-Agenten
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Ein Minecraft Film (2025)


Ein mysteriöses Portal zieht vier Außenseiter in die Überwelt, ein bizarres, kubisches Wunderland, das von der Fantasie lebt. Um wieder nach Hause zu kommen, müssen sich die vier auf eine magische Suche mit einem Crafter namens Steve begeben. Während sie gemeinsam Herausforderungen meistern, entdecken sie, dass allein ihre kreativen Fähigkeiten der Schlüssel zum Erfolg sind - das gilt sowohl für die Oberwelt als auch für ihre Heimatwelt.

Fazit: Ob man es will oder nicht – an Minecraft kommt man kaum vorbei. Selbst wer das Spiel nie angefasst hat, hat garantiert schon davon gehört. Und als der Film angekündigt wurde, war ich ehrlich gesagt neugierig: Was zum Teufel macht man aus einer Welt, die nur aus Klötzen besteht?

Die Antwort: Man macht einen typischen Jack-Black-Film daraus. Und das ist gar nicht mal schlecht – aber auch nicht unbedingt originell. Die Handlung ist okay, nichts Bahnbrechendes, aber solide genug, um einen bei Laune zu halten. Die Figuren? Stereotypen mit Dauergrinsen, aber immerhin charmant und für den einen oder anderen Lacher gut.

Die Welt sieht aus wie Minecraft in hübsch – bunt, kantig und randvoll mit Elementen, die Fans wiedererkennen werden. Creeper, Redstone, Endermen – alles da. Für Leute, die vom Spiel keine Ahnung haben, gibt es kurze Erklärungen, damit sie nicht komplett im Pixelwald verloren gehen.

Trotzdem bleibt der Eindruck, dass hier vor allem eine Marke vermarktet wird. Kreative Vision? Eher Baukastenprinzip. Der Film ist Popcorn-Unterhaltung mit Franchise-Stempel – hübsch anzusehen, aber ohne großen Nachhall.

7/10 - Kein Totalausfall, aber auch kein Blockbuster im eigentlichen Sinne. Wer Jack Black mag und Minecraft sowieso, wird seinen Spaß haben. Alle anderen bekommen solide Familienunterhaltung mit Würfeln.
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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The Taking of Deborah Logan (2014)


Mia Medina und ihre Kommilitonen wollen als Projekt für die Uni einen Dokumentarfilm über die scheinbar demenzkranke Deborah Logan und ihre Familie drehen. Die Studenten ziehen zeitweise in das Haus der Logans, um deren Alltag mit der Erkrankten 24 Stunden am Tag dokumentieren zu können. Doch langsam müssen die jungen Menschen erkennen, dass in Wirklichkeit etwas anderes von Deborah Besitz ergriffen hat.

Fazit: Nach über zehn Jahren schafft es nun also ein weiterer Vertreter des Found-Footage-Genres nach Deutschland. Doch leider hat sich das Warten für mich nicht gelohnt.

An Jill Larson liegt’s definitiv nicht – sie spielt die Alzheimer-Patientin großartig. Ihre teils durchdringenden Blicke jagen einem eiskalte Schauer über den Rücken.

Trotzdem kommt der Film insgesamt nicht richtig in Fahrt. Die Geschichte rund um Deborah – und was in Wirklichkeit mit ihr los ist – hat mich am Ende nicht so schockiert, wie sie es vermutlich sollte. Das liegt wohl auch an meinen inzwischen recht hohen Erwartungen an dieses Genre.

Übrigens: Unbedingt im Originalton schauen! Die deutsche Tonspur ist eine absolute Katastrophe: billige Sprecher, schlechte Abmischung – stellenweise hört man sogar die Originalspur noch leise im Hintergrund. So etwas als fertige Synchro zu verkaufen, ist schon fast eine Frechheit.

4/10 - das war leider nichts wirklich Berauschendes
 
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berscha

Namhafter Pirat
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Home sweet Home rebirth 2025

"Basierend auf dem Videospiel-Hit "Home Sweet Home" wird ein Polizist in eine andere Welt versetzt. Er muss mithilfe eines mysteriösen Mönchs seine Frau retten und einen bösen Okkultisten davon abhalten, die Tore der Hölle zu öffnen."

Eigentlich ja eine ganz nette Vorlage, um gutes abliefern zu können... Ok, SciFi-Horror ist nicht für jedermann, aber gut sollte er doch sein?!? Die Stimmung ist düster (also gelungen), die Abteilung CGI ist jedoch z.T. aus dem vorigen Jahrzehnt, hier sieht man vieles so, wie man es eigentlich nicht sehen möchte. Der Cast ist nicht gut, der einzige, der so richtig in seine Rolle passt ist Michele Morrone (kannte ich vorher nicht), dem kauft man den Bösewicht auf Anhieb ab. Der "Rest" geht eher so oder ist einfach nnicht passend oder schlecht. An diesem Film wurde vieles verhauen, nicht nur die Tricks, auch die Dramaturgie geht hier vollkommen unter, ganz abgesehen vom Großen, der jemanden verfolgt... Wie eingangs erwähnt: man hätte was draus machen können, setzt man aber Stümper ans Werk (oder setzt ein viiiiel zu niedriges Budget an?) erhält man so etwas. Wer sich nicht ärgern möchte, sollte nicht reinschauen.

2,5/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Project: Almanac (2015)


David wurde an einer Elite-Universität angenommen, jedoch ohne Stipendium. Um an ein Stipendium heranzukommen, muss er etwas erfinden. Im Labor seines Vaters macht er eine unglaubliche Entdeckung: Pläne für eine Zeitmaschine - das sogenannte Project Almanac. Auf einmal stehen ihnen alle Türe in die unmittelbare Vergangenheit offen und David bekommt sogar die Möglichkeit, endlich die hübsche Jessie zu beeindrucken. Doch bald bemerken sie, dass sie ein gefährliches Spiel treiben.

Fazit: Endlich mal wieder ein Zeitreisefilm – und dann auch noch im Found-Footage-Gewand. Was soll da schon schiefgehen?

Tja… leider so ziemlich alles, wenn man Logik nicht ganz so ernst nimmt. Die Grundidee ist nicht neu, wurde schon zigfach verfilmt – und oft besser. Was ich dem Film aber zugutehalten muss: Endlich denkt mal jemand dran, mit der Zeitmaschine Lotto zu spielen! Ganz ehrlich, das würde doch jeder machen, oder?

Auch klassische Zeitreise-No-Gos wie „Begegne niemals deinem früheren Ich“ werden thematisiert – allerdings nur halbherzig. Denn spätestens zum Ende hin schmeißt der Film jegliche innere Logik über Bord und spuckt dem Zuschauer damit quasi ins Gesicht.


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2/10 – Im Ansatz okay, am Ende aber ein Logikdesaster erster Güte
 
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nightfreddy

Freddy kommt vorbei
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B 2022

Ritualmord Trailer German Deutsch (2022)


Ja die Mo, da hab ich schon einiges an Hörbüchern von ihr intus, auch Ritualmord.
Der Streifen ist sehr nah am Buch, leider schafft das Schauspiel die dichte Atmosphäre nicht so ganz rüberzubringen.
Das Drehbuch ist trotzdem gut geschrieben und eben relativ gut umgesetzt.
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Wer gerne Krimis schaut, kommt hier nicht dran vorbei, solide gebauter Film, der sich verdient und ohne Schnörkel auf dem dichten Erzählfluss eines guten Drehbuchs treiben lassen darf.
Gerade der sich stetig intensivierende Anteil der ominösen Hintergrundgeschichte macht ihn schon sehenswert.
7/10 Kloaken und was man da so alles findet
 
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KOLWE-X

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Flight Risk (2025)


Ein Air Marshal soll für die Sicherheit von Winston sorgen, einem Kriminellen, der sich bereit erklärt hat, in einem Korruptionsfall auszusagen. Der Mann wurde gerade festgenommen und soll von Alaska nach New York gebracht werden. Beide nehmen an Bord eines kleinen Flugzeugs Platz. Als sie durch eine turbulente Zone fliegen, rutscht der Flugschein des Piloten auf den Boden. Das darin enthaltene Passfoto stimmt nicht mit dem Mann überein, der das Flugzeug steuert.

Fazit: Was hat dieser Film an schlechten Kritiken kassiert – und ganz ehrlich: Ich frage mich, warum eigentlich? Flight Risk ist Retro pur, und das im besten Sinne. Der Film könnte genauso gut aus den 90ern stammen: knackige 90 Minuten, keine unnötigen Ausschweifungen, kommt schnell auf den Punkt.

Im Grunde ist das hier ein Kammerspiel in einem kleinen Flugzeug. Reduziert auf wenige Figuren, aber effektiv inszeniert. Mark Wahlberg überrascht als psychopathischer Killer mit einer überzeugend fiesen Performance.

Einziger (und zugegeben eher oberflächlicher) Kritikpunkt: Die Maskenbildner hätten sich bei ihm etwas mehr Mühe geben dürfen. Bei dieser perfekten Frisur sollte man eigentlich auch die Stirnfalten sehen – die waren scheinbar im Urlaub. Aber gut, das ist Meckern auf hohem Niveau.

Die Handlung ist simpel, manchmal handeln die Figuren etwas zu naiv, aber der Film macht genau das, was er soll: Er unterhält. Und das durchgehend spannend. Keine Längen, kein Schnickschnack – einfach ein solider Thriller alter Schule.

7/10 – kurzer, spannender Thriller mit Retro-Flair
 
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Shadowhead

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Echo Valley (2025)

Kate (Julianne Moore) hat eine persönliche Tragödie zu verarbeiten, während sie in Echo Valley, einem abgelegenen und malerischen Ort, Pferde besitzt und trainiert. Eines Tages steht ihre Tochter Claire (Sydney Sweeney) verängstigt, zitternd und mit dem Blut eines anderen Menschen bedeckt vor ihrer Haustür.
Welche Mutter ist so blöd und geht solche Risiken ein? Meine definitiv nicht. Beim Drogenproblem gibt es sicher einige, die immer wieder auf das verlogene Kind "reinfallen", aber was danach kommt ist in meinen Augen Schwachsinn. Wenn man diesen Punkt außer Acht lässt, ist der Film recht unterhaltsam. In meine Bewertung es fließt allerdings ein.

5/10
 
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Polly

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Maria (2024)

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Der Film beschreibt die Lebensgeschichte von Maria Callas. Ich konnte damit nichts anfangen, nur emotionales Gedöns und Schwarzweißbilder ... einfach furchtbar. Gut, daß es dafür keinen Oscar gab. Vielleicht mögen andere das anders empfinden, aber ich fand den Film einfach nur schlecht und nervig.

0/10
 
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Shadowhead

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Skinford - Death Sentence (2017)

Jimmy Skinford steckt in Schwierigkeiten. Um seinen kranken Vater zu retten, hat er sich auf einen krummen Deal eingelassen – und prompt wird er von einem Auftragskiller dazu gezwungen, sein eigenes Grab zu schaufeln. Doch dann erhebt sich aus der Erde die wunderschöne Zophia, die sich als unverwundbar erweist. Gemeinsam stolpern die beiden durch eine mörderische Nacht, in der viele böse Gestalten auf der Jagd nach ihnen sind.
Abgefahrene Story, voller kranker Ideen und noch mehr Blut. Bin schon heiß auf die Fortsetzung.:cool:

8/10
 
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level9

Pirate of the 777-Seas
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KIs sind ja durchaus interessante Erfindungen - vieles ist zwar geschwafelt oder herbeiphantasiert, wenn man aber mit Ihnen über Themengebiete schreibt, wo es sehr sehr viele Informationen im Netz gibt, kommen durchaus interessante Dialoge zustande - oder Aussagen, die mich verblüffen.
So etwa zum Urknall und meiner Frage, was denn davor war. Die Antwort, da mit dem Urknall auch die Zeitrechnung begann - gab es gar kein davor! Nice :D

Ein anderes Themengebiet, was ich mal ansprach, war Reinkarnation. Erinnerungen an ein früheres Leben? Als Erwachsener vielleicht etwas Suggestives, ggfls. vielleicht auch eine psychische Krankheit? Aber selbst junge Kinder, zumindest ist es so bei einigen Fällen dokumentiert, haben so präzise "Erinnerungen", die schon die Vermutung nahe legen, dass der Mensch schon einmal 'hier' war. Alles Spinnerei? Vielleicht, ja. Andererseits gibt es doch auch recht viele solcher dokumentierten Fälle.

Ein Filmtipp dazu:

"I Origins - Im Auge des Ursprungs"

Ein Wissenschaftler untersucht Augen und deren Evolution. Dabei gilt: Menschliche Augen sind so komplex, dass es niemals zwei identische Augenpaare geben kann. Bis eines Tages der Fall doch auftritt und es in einer Datenbank zu einer Dopplung kommt. Kann dies der Beweis für eine Reinkarnation sein?

Ein kleiner, guter Cast - nur der Hauptdarsteller hat mir anfangs nicht gefallen, wird aber im Laufe des Films besser. Da mich das Thema interessiert, war ich hier auch gut investiert, würde 06/10 Wiedergeburten da lassen...

... nur leider fühlt sich viel vom Film wie eine Exposition an - das ist zwar gut, um die Geschichte und Figuren aufzubauen... doch leider kommen wir dann an den Punkt, wo man denkt... JETZT wird es spannend... und dann flimmert der Abspann durchs Bild... Schade! Lässt zwar so Spielraum für Diskussion und Interpretation, aber unbefriedigend ist es dennoch.

Was mir etwas die "Freude" am Film verdorben hat... es ist praktisch unmöglich, dass es zwei identische Augenpaare geben kann... und dann passiert das um den Hauptcharakter herum gleich zweimal... da hätte man die Geschichte irgendwie anders aufbauen sollen...
 
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Shadowhead

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Skinford - The Curse (2018)

Jimmy Skinford ist auf der Flucht – gemeinsam mit der einzigen Person, der er vertrauen kann: Zophia, eine Frau, die von jedem Unterweltgangster der Stadt gejagt wird, weil sie den begehrten Fluch der Unsterblichkeit trägt. Um der endlosen Gewalt zu entkommen und ihr Leben zurückzufordern, müssen sie in Zophias Vergangenheit eintauchen, um ein Heilmittel zu finden. Doch welche Zukunft bleibt ihnen, wenn ihr Überleben davon abhängt, das Einzige zu verlieren, was sie am Leben hält?
Leider wurde ich enttäuscht, was auch daran lag, dass vieles im Off geschah.:censored: Ansonsten konsumierbar, aber kein Vergleich zum Vorgänger.

5,5/10
 
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Shadowhead

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Drachenzähmen leicht gemacht (2025)

Drachen und Wikinger, das ist eine Kombination, die seit Äonen von Jahren nicht gerade durch Freundschaft geprägt ist. Es scheint, als ob sie sich einfach nicht ausstehen können. Deshalb bekämpfen sie sich gegenseitig. Darauf werden die Wikinger von klein auf vorbereitet. Wer sich als nicht hart genug erweist, wird jedoch schnell zum Außenseiter – so auch Hicks (Mason Thames). Der auf ihm lastende Erwartungsdruck ist als Sohn des Wikingerhäuptlings Haudrauf (Gerard Butler) immens. Als Hicks eines Tages an einen der sagenumwobenen Nachtschatten-Drachen gerät und ihn Ohnezahn tauft, bricht für Hicks im allerbesten Sinne eine Welt zusammen. Denn entgegen der zahlreichen Wikingererzählungen trachtet ihm Ohnezahn gar nicht nach dem Leben. Zwischen den beiden entsteht eine unerwartete Freundschaft. Doch wie soll Hicks das seinem Vater und den anderen Stammesmitgliedern nur erklären? Immerhin glauben die seit Generationen daran, dass die Drachen auf nichts Gutes aus sind.
War etwas skeptisch, doch das legte sich schnell. Die Umsetzung kann man nur als gelungen bezeichnen, optisch wie inhaltlich. Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten, nur mein Ton war nicht der Beste.:cool:

8,5/10
 
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berscha

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Tin soldier 2025

"In einem besonderen Programm werden Veteranen der US-Armee für ihren weiteren Lebensweg ausgebildet. Doch die Regierung bekommt es langsam mit der Angst zu tun, was das einem Kult ähnelnde System mit seiner Armee aus schwer bewaffneten, bestens ausgebildeten und folgsamen Kampfmaschinen anrichten könnte. ..."

Was soll man hier nur sagen? Jamie Foxx und Robert de Niro tun mit, da muß man doch reingucken... dachte ich zumindest. Was da auf den Zuschauer zukommt ist schon hart zu ertragen, nicht wegen harter Szenen, sondern weil es vor Langeweile und Borniertheit nur so strotzt. Zudem hat man mit Scott Eastwood einen Hauptdarsteller, dem man raten sollte, sein Shirt anzulassen (bei all den Muskelpaketen, die es heute so gibt), dann wirkt er vielleicht auch etwas seriöser. Die eigentlich nicht uninteressante Story wird inhaltlich zerpflügt, zu oft kommen Rückblicke vor, teilweise nerven sie dann schon, auch die Tricktechnik ist enttäuschend; und das bei einem solchen Cast... Was bleibt? Eine unglaublich lahm erzählte Geschichte mit einem Cast, der sich selbst irgendwie daran hindert, gut zu sein. Sehr enttäuschend.

2/10
 
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Shadowhead

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Monster Summer (2024)

Endlich Sommerferien und erst mal keine Schule mehr! Noah (Mason Thames) und seine Freunde freuen sich eigentlich auf eine entspannte Zeit ohne Sorgen und dafür mit viel zwanglosem Spaß. Doch stattdessen legt sich eine finstere Macht wie ein Schatten über das kleine, beschauliche Städtchen. Nur zusammen können sich Noah dieser gefährlichen Bedrohung mit Entschiedenheit entgegenstellen. Als zusätzliche helfende Hand erweist sich schnell Gene Carruthers (Mel Gibson), ein Polizist im Ruhestand, der sich auch nicht kampflos ergeben will. In diesem schlagkräftigen Team wollen sie der monströsen Bedrohung einen Strich durch die Rechnung zu machen und ihren Heimatort retten.
Das Ganze hat einen starken Touch Richtung Kinderfilm à la 3 Fragezeichen, trotzdem fand ich ihn nicht schlecht. Die Story ist recht spannend, der Cast spielt solide.

6/10
 
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KOLWE-X

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The Monkey (2025)


Als die Zwillingsbrüder Bill und Hal einen Spielzeugaffen finden, reißt eine Reihe von abscheulichen Todesfällen ihre Familie auseinander. Die beiden Brüder beschließen, das Spielzeug einfach wegzuwerfen und ihr Leben weiterzuleben. Im Laufe der Jahre entfernen die beiden sich immer weiter voneinander, bis 25 Jahre später der Affe erneut eine Mordserie begeht. Das zwingt die entfremdeten Geschwister, sich dem Spielzeug ein für alle Mal zu stellen.

Fazit: Da haben wir also mal wieder eine Stephen-King-Adaption – und zwar der Kategorie Bullshit! Offenbar wusste hier niemand so recht, ob man nun einen Horrorfilm oder eine Horrorkomödie drehen wollte. Fakt ist: Der Film ist kompletter Mist.

Unsympathische Figuren, miserables Storytelling und Logikfehler am Fließband. Und das ist besonders schade, weil die Inszenierung an sich gar nicht so schlecht ist: ein paar wirklich gute Kameraeinstellungen, düstere Atmosphäre und solide Splatter-Effekte.
Letztere sind auch der einzige Grund, warum ich überhaupt bis zum Ende durchgehalten habe – und dem Film gnädige 2 Punkte gebe. Bei zwei Todesfällen musste ich sogar laut lachen, einfach weil es so absurd und überzogen war. Ganz ehrlich: Die meisten Kills hätten auch direkt aus Mortal Kombat stammen können – Fatality!

Lange Rede, kurzer Sinn: The Monkey gehört jetzt schon zu den schlechtesten Filmen des Jahres 2025. Für mich persönlich: pure Zeitverschwendung.

2/10 – Der Affe hat wohl auf den Köpfen der Macher getrommelt
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Final Destination 4 (2009)


Bei einem Autorennen hat Nick plötzlich eine schreckliche Vision von einem großen Unfall, bei dem viele Menschen im Publikum sterben. Zusammen mit seinen Freunden verlässt er fluchtartig das Stadion - und kurz darauf geschieht die Katastrophe tatsächlich. Nick und seine Freunde glauben, dem Tod entronnen zu sein. Doch dann sterben plötzlich, einer nach dem anderen, die Überlebenden des Unglücks. Nick muss den Plan des Todes durchkreuzen, bevor auch ihn sein Schicksal ereilt.

Fazit: Schon Teil 3 zeigte deutliche Ermüdungserscheinungen, doch was man sich bei diesem Ableger gedacht hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Macher. Allein der Originaltitel „The Final Destination“ lässt vermuten, dass man entweder das große Finale oder einen halbherzigen Neustart im Sinn hatte – denn einen Bezug zur bisherigen Trilogie sucht man vergeblich.

Dem Film sieht man sein Alter leider deutlich an – und das liegt vor allem an einem: 3D! Entstanden zur Hochphase des 3D-Booms, den Avatar ausgelöst hatte, wirkt das Ganze heute nur noch billig. Mieses CGI und erzwungene Effekte lassen das Ganze eher wie eine vergessene Freizeitpark-Attraktion wirken als wie einen Kinofilm.

Da keine Verbindung zu den vorherigen Teilen besteht, bekommt Hauptfigur Nick hier die üblichen Visionen in Form von klobigen 3D-Einblendungen. Was normalerweise das Highlight der Reihe ist – nämlich die kreative Inszenierung der Tode – wirkt hier nur noch bemüht. Die Eröffnungsszene beim Nascar-Rennen ist noch der stärkste Moment des Films, aber selbst der kommt nicht annähernd an die legendäre Autobahnszene aus Teil 2 heran.

Die restlichen Todesfälle? Leider größtenteils ideenlos, teils schlicht albern (Stichwort: Swimmingpool). Spannung? Fehlanzeige.

3/10 – Der Tiefpunkt der Reihe und mit Abstand der schwächste Teil
 
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