NEWS für Rentner

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Bas droht schon: Rentenkommission wird sich wohl nicht einig

SPD-Chefin fordert Einstimmigkeit
...

Fest steht der Zeitplan: Am 23. oder 24. Juni veröffentlicht die Rentenkommission ihre Empfehlungen.
Eine Woche später, am 1. Juli, wird sich der Koalitionsausschuss über die Empfehlungen beugen.


Kommission wohl nicht einig bei Rentenreform

SPD-Co-Vorsitzende Bas hat bereits kommuniziert, man werde den Empfehlungen der Kommission aus Wissenschaftlern und Abgeordneten nur folgen, wenn sie einstimmig erfolge.
Nach FOCUS-online-Informationen ist das unwahrscheinlich.
Es wird eher mit einem Abstimmungsverhältnis von 9:4 oder 10:3 in dem 13-köpfigen Gremium gerechnet.

Was bedeutet: Es wird wohl wieder von vorn verhandelt in der Koalition.
Aus der Union ist zu hören, dass man hofft, auch einzelne unstrittige Punkte aus der Kommission im Koalitionsausschuss gesondert und schnell zu verabschieden, um Handlungsfähigkeit zu zeigen.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Rentenanpassung ab Juli: Faktor bestimmt, wie viel mehr Geld Rentner bekommen - eigentlich

Darum steigen die Renten stärker als eigentlich erlaubt

Immer mehr Rentner stehen immer weniger Beitragszahlern gegenüber.
Dieser demografische Wandel gilt als eine der größten Herausforderungen für die gesetzliche Rentenversicherung.

Eigentlich soll daher der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor dafür sorgen, dass sich diese Entwicklung auch in den jährlichen Rentenanpassungen widerspiegelt.
Doch seine Wirkung wird derzeit ausgehebelt.
Was dahintersteckt und welche Bedeutung der Nachhaltigkeitsfaktor für Rentner und Beitragszahler hat.

Was ist der Nachhaltigkeitsfaktor?

Der Nachhaltigkeitsfaktor ist Teil der Rentenanpassungsformel, also der Formel, die berechnet, wie stark die Rentenerhöhung Mitte des Jahres ausfällt.
Dabei wird vor allem berücksichtigt, wie sich die Löhne in Deutschland entwickeln, aber nicht nur.
Auch Faktoren wie die Zahl der Beitragszahler, die Zahl der Rentner und die Höhe der Rentenbeiträge fließen in die Berechnung ein.

So soll sichergestellt werden, dass die Renten einerseits an der Lohnentwicklung teilhaben, andererseits aber langfristig finanzierbar bleiben.
Der Job des Nachhaltigkeitsfaktors ist es, das Verhältnis von Rentenbeziehern zu Beitragszahlern zu berücksichtigen.

Warum gibt es den Nachhaltigkeitsfaktor?

Aus einem einfachen Grund: wegen des demografischen Wandels.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird im Umlageverfahren finanziert.
Das bedeutet, dass die Beiträge der heutigen Beschäftigten direkt zur Finanzierung der aktuellen Renten verwendet werden.

Seit Jahren verschiebt sich jedoch das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen nach und nach in Rente, während vergleichsweise weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken.
Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung.
Der Nachhaltigkeitsfaktor soll diese Entwicklung berücksichtigen.

Wie funktioniert der Nachhaltigkeitsfaktor?

Da der Nachhaltigkeitsfaktor das Verhältnis von Rentenempfängern zu Beitragszahlern abbildet, wirkt er grundsätzlich folgendermaßen: Steigt die Zahl der Beitragszahler im Verhältnis zu den Rentenbeziehern, erhöht das die Rentenanpassung.
Sinkt dagegen die Zahl der Beitragszahler im Verhältnis zu den Rentenempfängern, wirkt der Faktor dämpfend.
Die Rentenerhöhung fällt dann geringer aus, als sie allein auf Basis der Lohnentwicklung ausgefallen wäre.

In der Praxis spielt dieser Mechanismus derzeit jedoch keine Rolle.
Mit dem Ende 2025 beschlossenen Rentenpaket hat die Bundesregierung das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent stabilisiert.
Dadurch wird die dämpfende Wirkung des Nachhaltigkeitsfaktors faktisch aufgehoben.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um den Inhalt zu sehen!

Denn fällt das Rentenniveau aufgrund des demografischen Wandels in der Praxis unter die Marke von 48 Prozent, müssen die Rente nun per Gesetz so weit erhöht werden, bis die 48 Prozent wieder erreicht sind.
Und zwar auch dann, wenn der Nachhaltigkeitsfaktor eigentlich etwas anderes vorsieht. Anders ausgedrückt: Dem Staat ist es so wichtig, dass das Verhältnis von Renten und Löhnen nicht noch ungleicher wird, dass er dafür in Kauf nimmt, die jüngere Generation stärker zu belasten - entweder über höhere Rentenbeiträge oder höhere Steuerzuschüsse an die Rentenversicherung.

Diese Haltelinie beim Rentenniveau wirkt sich bereits bei der Rentenerhöhung am 1. Juli 2026 aus: Die Renten steigen um 4,24 Prozent - mehr als sie es eigentlich gedurft hätten, wenn der Nachhaltigkeitsfaktor noch greifen könnte.
Erst wenn die gesetzliche Haltelinie für das Rentenniveau ausläuft oder geändert wird, dürfte sich der Faktor wieder auf die Rentenanpassungen durchschlagen.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Mehr Rente ab Juli - Bundesrat stimmt Erhöhung zu

Die Bezüge der gut 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigen ab dem kommenden Monat wie geplant um 4,24 Prozent.
Der Bundesrat stimmte der entsprechenden Verordnung des Bundessozialministeriums zur jährlichen Rentenanpassung abschließend zu.
Die Steigerung orientiert sich wie immer maßgeblich an der Lohnentwicklung.


Eine monatliche Rente von 1.000 Euro steigt damit um gut 42 Euro.
Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet die Rentenanpassung laut Sozialministerium einen Anstieg um 77,85 Euro im Monat.
Die Standardrente liegt damit ab 1. Juli 2026 bei 1.913,40 Euro brutto im Monat.
Davon gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegebenenfalls Steuern ab.

Nicht nur die Altersrenten steigen

Bei der jährlichen Rentenerhöhung werden alle Renten der gesetzlichen Rentenversicherung angepasst, nicht nur die Altersrente.
Auch Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten (Witwenrenten) steigen. Gleiches gilt für den Freibetrag bei der Einkommensanrechnung zur Witwenrente.
Betroffene können dann von Jahr zu Jahr etwas mehr eigenes Einkommen haben, ohne dass die Witwenrente gekürzt wird.

Die genaue Höhe der Rentenanpassung hängt vor allem von der Entwicklung der Bruttolöhne ab.
Die Rentenanpassungsformel umfasst jedoch noch weitere Faktoren, etwa den Nachhaltigkeitsfaktor.
Dieser berücksichtigt das Verhältnis der Anzahl der Beitragszahler zu den Rentnern.
Wenn durch die allgemeine Alterung der Gesellschaft die Zahl der Beitragszahler sinkt und die der Rentner steigt, senkt das den Prozentsatz.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Bundesregierung will Krankengeld für Teilrentner einschränken

Die Bundesregierung möchte den Anspruch auf Krankengeld von Rentnern, die trotz Beziehung einer Altersrente weiterarbeiten, einschränken.
Dies geht aus dem Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes hervor, über das der Bundestag in der vergangenen Woche erstmals beriet.


Mit der Einführung der sogenannten Flexirente hat die Bundesregierung Möglichkeiten für Rentner geschaffen, trotz Rentenbezug weiterzuarbeiten und durch Beitragszahlungen ihre spätere Rente weiter zu erhöhen.
Die Teilrente kann dabei zwischen 10 und 99,99 Prozent der regulären Altersrente betragen.

Krankengeld trotz 99,99-Prozent-Rente

Viele Rentner haben sich für die 99,99-Prozent-Teilrente entschieden.
Der Kniff dabei: Während beim Bezug einer Altersvollrente der Anspruch auf Krankengeld erlosch, blieb dieser für Bezieher einer 99,99-Prozent-Rente erhalten - eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorausgesetzt.
Wer folglich länger als sechs Wochen krank war, bekam von seiner Krankenkasse weiter Krankengeld ausgezahlt.

Das soll sich jedoch ändern: Bald soll für Versicherte nur noch dann ein Anspruch auf Krankengeld bestehen, wenn sie eine Teilrente beziehen, die weniger als zwei Drittel der Vollrente beträgt.
Die Bundesregierung begründet diesen Schritt mit "systemwidrigen Mitnahmeeffekten".
Mit der Einschränkung will die Bundesregierung zudem die Ausgabensteigerungen der Krankenkassen dämpfen.
So geht sie von einem Einsparpotenzial in Höhe von 30 Millionen Euro im Jahr aus.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Rentenkommission einigt sich auf 30 Vorschläge

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich auf 30 Vorschläge für eine Reform verständigt.
Das bestätigten mehrere Kommissionsmitglieder der Deutschen Presse-Agentur.
Das Gesamtpaket werde von allen 13 Politikern und Experten getragen, die der Kommission angehörten, hieß es.
Bei einzelnen Punkten habe es aber einzelne Gegenstimmen oder Enthaltungen gegeben.
Es seien jedoch keine Vorschläge aufgenommen worden, die nur eine knappe Mehrheit bekommen hätten.


Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Mittwoch am Rande des G7-Gipfels in Frankreich angekündigt, dass die Kommissionsergebnisse am kommenden Dienstag übergeben werden sollen.
"Ich bin zuversichtlich, dass wir da gute Vorschläge bekommen", sagte der CDU-Vorsitzende.
"Und dann wird die Botschaft sein: Wir wollen unser Land so reformieren, dass auch nachfolgende Generationen, junge Generationen, die Chance haben, in Freiheit zu leben, im Frieden zu leben und im Wohlstand zu leben."

Die schwarz-rote Koalition will bis zur Sommerpause ein Reformpaket schnüren, dass den Arbeitsmarkt, die Rente, die Einkommensteuer und den Bürokratieabbau betrifft.
Die Rentenkommission war im Winter eingesetzt worden, um die Reform der Altersvorsorge vorzubereiten.

Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hat eine unmittelbare Umsetzung der Kommissionsempfehlungen an ein einstimmiges Votum des Gremiums geknüpft.
"Dann werden wir das so umsetzen.
Anderenfalls müssen wir in der Koalition darüber reden", hatte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) gesagt.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Aktivrente zeigt Wirkung - Rentner nutzen Recht auf steuerfreie 2.000 Euro

Seit dem 1. Januar 2026 dürfen Rentnerinnen und Rentner, die trotz Erreichen der Regelaltersgrenze noch einer Arbeit nachgehen, bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei mit nach Hause nehmen.
Die sogenannte Aktivrente hat die schwarz-rote Koalition Ende 2025 beschlossen.
Ziel der Aktivrente ist es, mehr qualifizierte ältere Beschäftigte länger im Job zu halten und so dem Fachkräftemangel zu begegnen.


Und tatsächlich: Die Aktivrente wird angenommen.
Das zeigen zumindest erste Daten des IT-Dienstleisters Datev, die am Freitag veröffentlicht wurden.
Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) über die Ergebnisse berichtet.

Viele Unternehmen greifen auf Rentner zurück

Zwischen 2024 und Anfang 2026 war die Zahl der beschäftigten Rentner noch stark eingebrochen.
In der Wirtschaftskrise bauen die Unternehmen tendenziell Personal ab, vor allem geringfügig Beschäftigte wie Studierende oder Altersrentner.

Mit der Verabschiedung der Aktivrente zeigt sich jedoch eine klare Umkehr: Die Zahl der beschäftigten Rentner steigt jeden Monat kontinuierlich an.
Datev schreibt, dass die "Aktivrente spürbare Beschäftigungseffekte hat, die je nach Unternehmensgröße unterschiedlich ausfallen."
So sinkt die Zahl der Rentner und Rentnerinnen in Kleinstunternehmen, während die mittleren und kleinen Unternehmen wieder auf diese Gruppe zugreifen.

Zur "FAZ" sagte Timm Bönke, Chefvolkswirt von Datev: "Weil Altersrentner im Durchschnitt rund zwanzig Wochenstunden arbeiten, reden wir wahrscheinlich von rund 9.000 zusätzlich erwerbstätigen Altersrentnern."

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Aus für "Rente mit 63" - Darauf hat sich die Rentenkommission geeinigt

Die Rentenkommission der Bundesregierung hat im Einvernehmen einen umfassenden Abschlussbericht finalisiert, der zahlreiche Vorschläge enthält, um das System der Altersvorsorge in Deutschland zu stabilisieren.
Nach Informationen gibt es zu sämtlichen Ideen große Zustimmung unter den 13 Mitgliedern der Kommission, der auch drei Abgeordnete von CDU, CSU und SPD angehören.


Der gesamte Bericht wird demnach von allen Gremienmitgliedern getragen und unterstützt. Lediglich bei einzelnen der insgesamt 30 Empfehlungen sollen einzelne Mitglieder anderer Meinung gewesen sein.
Die allermeisten Ideen jedoch werden von allen unterstützt oder zumindest von einer sehr großen Mehrheit der Experten und Politiker.

Bei den Empfehlungen soll es sich ausdrücklich nicht um einen Instrumentenkasten handeln, aus dem man sich einzelne Maßnahmen herauspicken kann.
Vielmehr versteht die Rentenkommission ihr Werk als Gesamtpaket, um das Rentensystem zukunftsfest zu gestalten.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

"An Lebenswirklichkeit vorbei" - Gewerkschaften und Wirtschaft zerpflücken die Renten-Vorschläge

Sozialverbände und Gewerkschaften haben deutliche Kritik an den Empfehlungen der Expertenkommission zur Rentenreform geübt.
"Die Vorschläge der Alterssicherungskommission eignen sich in weiten Teilen nicht dazu, einfach umgesetzt zu werden, wie das im Vorfeld von Mitgliedern der Bundesregierung angekündigt wurde", erklärte Frank Werneke, der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, in Berlin.
"Im Kern gehen die Pläne an der Lebenswirklichkeit der arbeitenden Menschen vorbei."


Das Rentenniveau solle ab dem Jahr 2031 deutlich sinken - "und das, obwohl bereits die heutige Höhe der Renten für viele Menschen nicht für ein Leben in Würde reicht", kritisierte Werneke.
"Deutlich abzulehnen" seien auch die Vorschläge, das Renteneintrittsalter schrittweise anzuheben.
"In sehr vielen Berufen sind die körperlichen und psychischen Belastungen so hoch, dass schon ein Renteneintrittsalter mit 67 Jahren für viele Menschen unerreichbar ist", sagte Werneke und nannte als Beispiele Menschen, die in der Pflege, Paketzustellung oder Abfallwirtschaft tätig sind.
Insidern zufolge laufen die Pläne der Kommission darauf hinaus, dass ein Rentenalter von 70 Jahren im Jahr 2092 für heute Vierjährige erreicht werden würde.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Rentenkommission - Dieser Jahrgang könnte mit 70 in Rente gehen

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich darauf geeinigt, dass das Renteneintrittsalter in Deutschland steigen soll und künftig an die Lebenserwartung gekoppelt werden sollte.
Das steht in dem Papier der Kommission, das vorliegt.
Ziel soll es sein, die Erwerbs- und Rentenphase im Verhältnis 2:1 aufzuteilen, man soll also doppelt so lange arbeiten, wie man später den Ruhestand genießt.


Das würde bedeuten, dass das Renteneintrittsalter um sechs Monate steigt, wenn die allgemeine Lebenserwartung um ein Jahr steigt.
Die Kommission empfiehlt, dieses Modell ab 2031 einzusetzen und es regelmäßig zu überprüfen.

Erste Erhöhung des Rentenalters könnte schon 2036 kommen

Die Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen: Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Lebenserwartung für einen Mann, der 1950 geboren wurde, bei rund 65 Jahren, für eine Frau etwas höher bei knapp unter 70.
Wer heute in Deutschland geboren wird, hat eine errechnete Lebenserwartung von 78,5 Jahren (Männer) bzw. 83,2 Jahren (Frauen).

Seit den 2000er-Jahren steigt die Lebenserwartung aber nicht mehr so stark an wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Seit 2010 gilt als grobe Faustregel, dass die durchschnittliche Lebenserwartung um ein Jahr alle zehn Jahre steigt.
Durch die Corona-Pandemie gab es einen Knick mit einer höheren Sterblichkeit, sodass sich der Trend etwas abgeflacht hat.
Seit 2024 hat sich aber wieder das Vorkrisenniveau eingependelt.

Wenn man davon ausgeht, dass diese Faustformel auch in Zukunft gelten wird, kann man folgenden Anstieg des Renteneintrittsalters ab 2032 errechnen:

Jahrgang (Geburt) Renteneintrittsalter Renteneintrittsjahr
1964 67 Jahre 2031
1965 67 Jahre 2032
1966 67 Jahre 2033
1967 67 Jahre 2034
1968 67 Jahre 2035
1969 67 Jahre und drei Monate 2036
1970 67 Jahre und drei Monate 2037
1971 67 Jahre und drei Monate 2038
1972 67 Jahre und drei Monate 2039
1973 67 Jahre und drei Monate 2040
1974 67 Jahre und sechs Monate 2041
1975 67 Jahre und sechs Monate 2042
1976 67 Jahre und sechs Monate 2043
1977 67 Jahre und sechs Monate 2044
1978 67 Jahre und sechs Monate 2045
1979 67 Jahre und neun Monate 2046
1980 67 Jahre und neun Monate 2047
1981 67 Jahre und neun Monate 2048
1982 67 Jahre und neun Monate 2049
1983 67 Jahre und neun Monate 2050
1984 68 Jahre 2051
1985 68 Jahre 2052
1986 68 Jahre 2053
1987 68 Jahre 2054
1988 68 Jahre 2055
1989 68 Jahre und drei Monate 2056
1990 68 Jahre und drei Monate 2057
1991 68 Jahre und drei Monate 2058
1992 68 Jahre und drei Monate 2059
1993 68 Jahre und drei Monate 2060
1994 68 Jahre und sechs Monate 2061
1995 68 Jahre und sechs Monate 2062
1996 68 Jahre und sechs Monate 2063
1997 68 Jahre und sechs Monate 2064
1998 68 Jahre und sechs Monate 2065
1999 68 Jahre und neun Monate 2066
2000 68 Jahre und neun Monate 2067
2001 68 Jahre und neun Monate 2068
2002 68 Jahre und neun Monate 2069
2003 68 Jahre und neun Monate 2070
2004 69 Jahre 2071
2005 69 Jahre 2072
2006 69 Jahre 2073
2007 69 Jahre 2074
2008 69 Jahre 2075
2009 69 Jahre und drei Monate 2076
2010 69 Jahre und drei Monate 2077
2011 69 Jahre und drei Monate 2078
2012 69 Jahre und drei Monate 2079
2013 69 Jahre und drei Monate 2080
2014 69 Jahre und sechs Monate 2081

Hinweis: Ob sich die Lebenserwartung wirklich so entwickelt, steht nicht fest.
Denkbar wäre auch eine wieder sinkende Lebenserwartung, in diesem Fall könnte das Renteneintrittsalter stagnieren oder sogar wieder zurückgehen.
Deshalb ist diese Tabelle nur als grobe Richtlinie zu verstehen.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

my-nospam

Namhafter Pirat
Crew
Registriert
5 Juni 2021
Beiträge
1.493
Erhaltene Likes
7.011
Haben diese Idioten eigentlich irgend eine Ahnung??
Wenn man den ganzen Tag Sesselfurzer ist koennen Die auch bis 90 arbeiten.
Ich persoenlich habe bis 67 gearbeitet weil mir meine Arbeit Spass gemacht hat
aber leider musste ich wegen gesundheitlicher Probleme aufhoern, sonst wuerde
ich heute noch Arbeiten. Man sollte da eine Untersuchung einfuehren aehnlich
wie die Musterung bei der Bundeswehr nur umgekehrt dass man eine Untauglichkeit
diagnostiziert. Manche koennen sich einfach nicht vorstellen wie kaputt man mit
65 Jahren sein kann. Beispiel Bergleute und aehnliche KnochenJobs.
 
Kommentieren

xNecromindx

Namhafter Pirat
Registriert
6 Mai 2021
Beiträge
2.974
Erhaltene Likes
7.348
Die Anzahl körperlich schwer abeitender nimmt halt Jahr um Jahr ab:
dk49cavy.jpg


"schwer arbeiten" aus Sicht der Statistik heißt, dass mindestens die Hälfte der Arbeitszeit schwer gearbeitet wird.
Speziell der erwähnte Bergbau hat sich statistisch gegenüber der obigen Gesamtstatistik radikal anders verändert.
Der Anteil von "Knochenarbeit" im modernen Bergbau in Deutschland hat sich dramatisch reduziert. Auf dem Bau arbeitet man heute "härter".
Zudem ist der Trend zukünftiger Automatisierung und medizinische Entwicklungen schwer absehbar. Aber heute schon ist nicht jeder, der nach obiger Definition schwer gearbeitet hat, mit 65 Rollstuhlfahrer.
Bei dem restlichen Teil können medizinische Probleme durchaus für eine Frühverrentung sorgen. Aus dem Bekanntenkreis kenne ich konret 2 Fälle die aus medizinischen Gründen vorzeitig in die Rente gingen, mit Minimalabstrichen (für bestimmte medizinische Ausgangssituationen kann man Rentenpunkte gutgeschrieben bekommen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Rantanplan

Blöder Hund
Registriert
7 Mai 2021
Beiträge
841
Erhaltene Likes
1.583
Mit nem bestimmten Grad einer Behinderung geht's doch auch heute schon früher in Rente.

Bin gespannt was rauskommt. Hätte noch 2 Jahre 7 Monate bis "45 Jahre voll" gehabt und wäre auch mit Abschlägen zufrieden, wenn ich vor 67 raus könnte aus der Mühle 🤷
Und das ist nämlich das Problem 🤔
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Sozialverbände kritisieren Empfehlungen der Rentenkommission - Lob vor allem für Kapitaldeckung

Die Diskussion über die bekannt gewordenen Vorschläge der Rentenkommission hält an.
Die Empfehlungen etwa zum steigenden Eintrittsalter und zur Kapitaldeckung rufen gemischte Reaktionen hervor.


Laut Medienberichten sehen die Vorschläge des Gremiums unter anderem vor, durch Geldanlagen am Aktienmarkt das Rentenniveau auf 50 Prozent zu steigern und das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, sodass es in den 2090er-Jahren bei 70 Jahren liegen könnte.

Juso-Chef Türmer hält höheres Eintrittsalter für „nicht hinnehmbar"

Der Juso-Vorsitzende Türmer sagte im Deutschlandfunk, es sei nicht hinnehmbar, dass für alle das Renteneintrittsalter an die allgemeine Lebenserwartung gekoppelt werden solle. Eine Kopplung des Renteneintritts an die Beitragsjahre sei die gerechtere Option, betonte Türmer.
Lob kommt hingegen von Vertretern der Koalitionspartner: Der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe, bezeichnete die Vorschläge als ausgewogen und maßvoll.
Die Bundesregierung sollte ihnen im Grundsatz folgen und sie rasch umsetzen, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post".
Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Radtke, bezeichnete die Vorschläge in den Zeitungen der Funke Mediengruppe als „starke Grundlage".

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Diese Gruppe fühlt sich als Renten-Verlierer

Vor der Reform - Diese Generation fühlt sich als Rentenverlierer


Die sogenannte Generation X steht bei der Altersvorsorge vor besonderen Herausforderungen.
Die heute 45- bis 61-Jährigen sind einer neuen Untersuchung zufolge stärker verunsichert als andere Generationen, wenn es um dieses Thema geht.
Das zeigt der aktuelle Axa Vorsorge Report.
So schätzt die Generation X ihren Ruhestand skeptischer ein als andere erwerbstätige Generationen und erlebt einen deutlichen Unterschied zwischen ihren Vorstellungen und der erwarteten Realität.

Rund 48 Prozent der Befragten aus der Generation X rechnen der Umfrage zufolge mit einer Verschlechterung der Lebensqualität im Ruhestand.
Damit blickt keine andere erwerbstätige Generation so skeptisch auf den Ruhestand.
Zum Vergleich: Unter den Millennials erwarten 43 Prozent, unter der Generation Z 40 Prozent eine sinkende Lebensqualität im Ruhestand.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Bas plant neue Frührente als Ersatz für "Rente mit 63"

Nachdem die Rentenkommission ihren Bericht offiziell an die Bundesregierung übergeben hat, geht es an die Umsetzung der Vorschläge.
Wie es aus Kreisen der Bundesregierung und aus dem Bundesarbeitsministerium von Bärbel Bas (SPD) heißt, soll die abschlagsfreie Frührente für besonders langjährig Versicherte abgeschafft werden.
Und auch wer bereit ist, die Abschläge in Kauf zu nehmen, darf erst später davon Gebrauch machen: Statt schon mit 63 Jahren soll die Frührente mit Abschlägen frühestens mit 64 Jahren möglich sein.
Grundsätzlich soll das Renteneintrittsalter nach 2031 an die Lebenserwartung gekoppelt werden und stetig steigen.


Für besondere Härtefälle will Arbeitsministerin Bas aber eine Ausnahme machen.
Das hatte auch die Rentenkommission in ihrem Bericht empfohlen.
Wie es aus Kreisen des Arbeitsministeriums heißt, soll es künftig eine "Schutzrente für langjährig Versicherte" geben.

Die neue Schutzrente soll die "Rente mit 63" ersetzen

Bisher können Personen, die mindestens 45 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, ohne Abschläge in den vorzeitigen Ruhestand gehen.
Früher durfte diese Gruppe mit 63 Jahren in Rente gehen, weshalb die Regelung den Spitznamen "Rente mit 63" erhalten hat.
Bis 2031 wird das Eintrittsalter hierfür aber auf 65 Jahre angehoben und liegt aktuell bei 64 Jahren.

Diese Möglichkeit soll es künftig nicht mehr geben - es sei denn, eine individuelle Gesundheitsprüfung ergibt, dass die Ausübung des langjährigen Berufs nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen können die Betroffenen doch ohne Abschläge in die Frührente gehen. Nach Empfehlung der Rentenkommission soll dies zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze möglich sein.
Mit Abschlägen könnte dies auch schon drei Jahre vorher möglich sein.

Neben einer Gesundheitsprüfung soll noch die Bedingung gelten, dass die Person mindestens 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Minijob-Aus droht: Warum dieser Rentenplan nach hinten losgehen könnte

Die neue Rentenreform soll eigentlich Altersarmut bekämpfen.
Doch Expertin Philine Lietzmann warnt vor fatalen Folgen: Stattdessen drohen massiver Jobabbau und ein Boom der Schwarzarbeit.
Warum der Plan nach hinten losgehen könnte, erfahrt ihr in diesem Video.


 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Rentenerhöhung ab Juli - Rentner profitieren noch einmal kräftig

Für Deutschlands Rentner gibt es zum 1. Juli erneut ein deutliches Plus.
Die gesetzlichen Renten steigen bundesweit um 4,24 Prozent.
Damit fällt die Erhöhung sogar etwas stärker aus als im vergangenen Jahr.
2025 waren die gesetzlichen Renten um 3,74 Prozent gestiegen.
Für viele Rentner bedeutet das aktuelle Plus mehrere Hundert Euro mehr im Jahr.

Doch während sich die Senioren über die Erhöhung freuen können, deutet sich an, dass dies nicht mehr lange so weitergeht.
Die Bundesregierung will die Empfehlungen der Rentenkommission vollständig umsetzen. Danach sollen die Renten künftig zwar weiter steigen, aber nicht mehr so stark wie bisher.

Rentenerhöhung im Juli 2026: So funktioniert die Rentenanpassung

Die Erhöhung der jährlichen Rentenanpassung richtet sich vor allem nach der Entwicklung der Löhne in Deutschland.
Steigen die Einkommen der Beschäftigten, steigen grundsätzlich auch die Renten.
Das liegt daran, dass die gesetzliche Rente auf dem sogenannten Umlageverfahren basiert.

Wer derzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, zahlt also mit seinen Rentenbeiträgen die gesetzliche Altersversorgung der aktuellen Rentner - die Beiträge werden umgelegt.

So viel mehr Geld bekommen Rentner ab 1. Juli

Was das Plus von 4,24 Prozent in Euro und Cent für verschiedene Rentenhöhen bedeutet, zeigt Ihnen die folgende Tabelle:

dotibQ.jpg


Renten sollen künftig langsamer steigen

Die kräftige Rentenerhöhung 2026 dürfte allerdings zu den letzten gehören, die noch nach den heutigen Regeln erfolgen: Die Rentenkommission empfiehlt, den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor ab 2032 wieder vollständig wirken zu lassen und ihn sogar zu verschärfen.
Dadurch würden Renten künftig langsamer steigen als die Löhne.
Rentenkürzungen sind hingegen gesetzlich ausgeschlossen.
Seit 2009 verhindert die sogenannte Rentengarantie, dass die Renten sinken können.

Hintergrund ist der demografische Wandel.

In den kommenden Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer in Rente.
Gleichzeitig wächst die Zahl der Beitragszahler aller Voraussicht nach deutlich langsamer. Nach Ansicht der Kommission sollen die finanziellen Folgen dieser Entwicklung künftig ausgewogener zwischen Rentnern und Beschäftigten verteilt werden.
Entsprechende Reformen will die Bundesregierung noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Wegen Rentenerhöhung - Neue Pflicht für Hunderttausende Rentner

Die Rentenerhöhung 2026 bringt vielen Ruheständlern mehr Geld.
Doch nicht bei allen kommt das Plus vollständig an.


Dank der Rentenerhöhung haben die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner ab diesem Monat mehr Geld auf dem Konto.
Doch ein Teil von ihnen rutscht dadurch auch in die Steuerbelastung.
Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums (BMF) werden im Jahr 2026 rund 204.000 Personen mit Renteneinkünften allein aufgrund der unterstellten Rentenerhöhung zum 1. Juli zusätzlich mit Einkommensteuer belastet.

Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf Anfrage hervor.
Bei der Zahl handelt es sich um eine Schätzung.
Grundlage seien Einkommensteuererklärungen früherer Jahre, die das Ministerium auf den Veranlagungszeitraum 2026 fortgeschrieben habe.
Exakte Zahlen für 2026 könne es erst geben, wenn alle Einkommensteuererklärungen für das Jahr abgegeben und bearbeitet seien.
"Also frühestens in etwa vier Jahren", sagte ein Sprecher.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Abschlagsfreie Frührente: Rente mit 63 vor dem Aus - Für diesen Jahrgang wird es eng

Für viele Beschäftigte ist sie der zentrale Baustein ihrer Ruhestandsplanung: die sogenannte Rente mit 63.
Offiziell heißt sie Altersrente für besonders langjährig Versicherte.
Wer mindestens 45 Versicherungsjahre gesammelt hat, kann damit heute abschlagsfrei früher in Rente gehen.
Doch diese Möglichkeit steht nun vor dem Aus.


Die Rentenkommission empfiehlt, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen.
Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, die Empfehlungen der Kommission vollständig und zügig umzusetzen.
Noch 2026 soll eine umfassende Rentenreform auf den Weg gebracht werden.
Für Millionen Versicherte stellt sich damit die Frage: Gilt meine bisherige Planung noch oder muss ich länger arbeiten?

Die für viele beruhigende Antwort lautet: Ein abrupter Schnitt von heute auf morgen ist unwahrscheinlich.
Nach allem, was bisher bekannt ist, dürfte es Übergangsfristen geben.
So empfiehlt es auch die Rentenkommission.
Orientierung geben dürfte der schwarz-roten Koalition dabei ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2004.
Darauf weist das Portal "ihre-vorsorge.de" hin, das von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland angeboten wird.

hier geht es weiter ...
Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
Themenstarter
Registriert
14 Mai 2021
Beiträge
12.860
Erhaltene Likes
21.199

Rentenpaket wieder aufgeknüpft? - Jetzt zweifelt auch die SPD an der Abschaffung der "Rente mit 63"

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf stellt das von den Koalitionsspitzen im Grundsatz bereits verabredete Aus für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte wieder infrage.

In der "Bild"-Zeitung betonte er, deren Abschaffung sei "immer eine zentrale Forderung der CDU" gewesen.
Für die SPD wäre dies hingegen allenfalls "ein schmerzhafter Bestandteil eines Gesamtpakets zur Rentenreform".

"Für uns bleibt unsere Position in dieser Frage klar.
Menschen, die sehr lange gearbeitet und ihre Beiträge gezahlt haben, sollten die Möglichkeit haben, früher abschlagsfrei in Rente zu gehen", sagte Klüssendorf.
"Das ist kein Geschenk und keine Sonderbehandlung.
Sie haben sich das verdient."
Wenn daher die CDU "ihre Position in dieser wichtigen Frage jetzt ändert und sich unserer Sicht annähert, wäre das ein richtiges Signal".
Klüssendorf bezog sich dabei auf Einwände ostdeutscher Ministerpräsidenten gegen das Aus der abschlagsfreien Frührente.

Der neue Unionsfraktionschef Thorsten Frei verteidigte dagegen deren Abschaffung.
Der Vorschlag der Rentenkommission zur sogenannten Rente mit 63 sei "vollkommen richtig" und "ein wirklich kluger Vorschlag", sagte er der "Bild"-Zeitung.
"Es ist auch einer, der gerecht ist im Sinne der Generationengerechtigkeit."
Eine ganz kleine Gruppe von Menschen zu bevorzugen - "und zwar zulasten der jüngeren Generation" - sei nicht in Ordnung.

Bitte, Anmelden oder Registrieren um die Links zu sehen!
 
Kommentieren
Oben