NEWS für Rentner

AllusioN

Omnia conexa sunt
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Ich stimme dir größtenteils zu, aber dass du die Ostrenten hierbei aufführst - bitte nicht Necro...
Erst seit 2023 (!) sind die Rentenwerte in Ost und West gleich. Im Gegensatz zu "West"frauen, haben "Ost"frauen in der Regel fast ihr ganzes Leben lang gearbeitet. Wenn ich dann sehe, was meine Oma heute rausbekommt > ein Witz, ohne Opa armutsgefährdet. Und sie hatte keine einfach bezahlte Tätigkeit ausgeübt.
Ich weiß ja nicht, welches Argument von dir dahintersteckt, aber bitte komme nicht mit dem Umrechnungsfaktor der Ostlöhne, denn dann vergisst du dabei den Solidarcharakter sowie das Umlageprinzip des ganzes Systems und bei der gewollten Wiedervereinigung auch den politischen Willen, Lebensleistungen der DDR-Bevölkerung anzuerkennen und soziale Unterschiede nicht noch krasser auseinanderdriften zu lassen, als sie es schon waren und selbst heutzutage auch noch immer sind.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Es ist keine moralische Bewertung, es ist eine Faktenlage. Die selbe Argumentation kann man ansonsten für die Mütterrente anführen.
Es ging einzig und allein um die Frage, warum die Rentenkassen da stehen, wo sie jetzt stehen. Das ist einzig eine Frage dessen, was da an Geld rein fließt und was da wieder raus fließt. Nicht mehr und nicht weniger. Wie man das moralisch fasst ist eine gänzlich andere Fragestellung. Nur kann man deswegen für eine sachliche Bewertung das nicht von Anfang an ausklammern und so tun, als gäbe es das nicht. Die Bilanz eines Unternehmens erstellt man ja auch nicht, indem man so tut als gäbe es den geplatzten Großauftrag vom letzten Sommer einfach nicht.
 
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Finus04

fieser alter Sack
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Ohne jetzt hier einen Krieg starten zu wollen, aber Necro hat Recht.
Was eben viele hier nicht mehr bedenken, bei der Wiedervereinigung kamen mit einem Schlag Millionen Rentner dazu die nie einen Cent eingezahlt hatten.
Ja sie haben in die Rentenkasse der DDR eingezahlt, die hat aber nach der Wiedervereinigung faktisch nicht existiert.
Dadurch hatten wir dann zusätzliche Rentner die ihre Rente auf einmal von Deutschland bekamen.
Millionen andere die eben in der DDR eingezahlt hatten, dort ( nur als Beispiel gemeint) 30 Jahre eingezahlt haben, die zahlten dann den Rest in DE ein. Sie bekamen aber eben danach nicht nur einen Teilanspruch sondern ihr alter Anspruch an die DDR wurde übernommen.
Wie gesagt ich will da niemanden bashen, denn die Leute haben ja eingezahlt und somit auch einen Anspruch auf die Rente. Aber eben die Wiedervereinigung wirkt sich wie ein Turbo auf die sowieso vorhandenen Probleme unseres Rentensystems aus.
Das muss man eben in die ganzen Probleme die wir haben mit einrechnen.
 
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borstel

Namhafter Pirat
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prinzipiell stimmt das alles, dazu muss aber ja die Frage stehen, hat der Rechenschieber geklemmt? Da gab es doch finanzielle Berechnungen was das mal kosten wird. Dazu kommt das die Babyboomer aus dem Osten nun über 30 Jahre in die Kasse einzahlen. Der Rententopf der DDR war auch nicht leer, den hat lt. Einigungsvertrag die BRD übernommen. Wer hat das DDR Vermögen im allgemeinen verteilt?. Das die PDS, Nachfolgepartei der SED, mit dem allseits beliebten Gregor Gysi, damals solange es möglich war, noch Gelder an Altgenossen verschenkt hat spielt auch eine Rolle.
Ob der Rentenanspruch im allgemeinen das Problem ist? Ich persönlich habe schon ein Problem mit dem Wort Frühverrentung. Wer 45 Jahre regelmäßig in die Kasse eingezahlt hat und mit 63, mit Abzügen, in Rente geht, sollte überhaupt nicht ein Problem sein. Ich will den Dachdecker mit 67 mal auslassen und den Kumpel im Ruhrpott nennen:sneaky: . Egal wo, das System krankt seit Jahren, weil es Generationsbasiered ist und die heutigen Genrationen länger brauchen um 45 Beitragsjahre zu erreichen und nicht mehr so viele sind. Der Weg die Kassen zufüllen ist momentan, einfach die "Masse" zu belasten, dass lässt sich am einfachsten rechnen. Wo es herkommen soll? Gute Frage!! Das haben die Parteien nun über Jahrzehnte nicht hinbekommen. Sich hinzustellen ihr hättet vorsorgen müssen ist richtig, aber bei dem Slogan die "Rente ist sicher" wird der Kleinverdiener nicht die großen Werte bunkern können. Am Ende zahlt der Staat( also der Steuerzahler) damit der Rentner seine letzten Jahre in "würde" zu Ende bringen kann.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Kannst du ja gerne haben. Um die geht es aber nur sekundär.
Die Frühverrentungswelle in den 80ern hat dazu geführt, dass das Durchschnittsrentenalte auf 62 Jahre sank. Da sind aus unzähligen Gründen Leute mit deutlich unter 60 in den Ruhestand geschickt worden.
Und was soll immer diese Erzählung mit dem Dachdecker, der mit 67 auf dem Dach steht? Ich wusste gar nicht, dass jeder mit 67 zum Dachdecker wird. Ist das ne feste Regel? Muss ich das dann auch bald machen? :rolleyes:
Mein eigener Vater hat auch die Rente mit 63 genutzt. Nicht weil er nicht mehr konnte, sondern weil seine Aussage so klar wie verständlich war: Ich bin doch nicht bescheuert! Bevor die sich das wieder anders überlegen, nutze ich das jetzt!
Genau so wie das sehr viele andere auch gemacht haben und im Arbeitsministerium zu der Bemerkung führte, dass man völlig überrascht von den Zahlen sei, die vorherigen Berechnungen gingen von weit weniger Personen aus, die das nutzen. ... Klar, weil die Leute ja auch bescheuert sind.

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Was ein weiteres Problem ist: Heute studieren so viele wie nie, aber auch so viele wie nie können das überhaupt nicht sinnvoll einsetzen. Der klassische Fall: Studium zu ende und nun Taxifahrer.
Früher war die Rechnung, dass nach einem Studium die "verlorenen Jahre" durch ein höheres Einstiegsgehalt ausgeglichen wird. Das trifft heute aber nicht mehr zu. Heute studiert jemand und steigt dann stellenweise irgendwo in einen teils ausbildungsfremden Beruf ein, mit einem Gehalt, das unter dem liegt, was ein Geselle im Handwerk kassiert. Die Rechnung geht also zunehmend nicht mehr auf.

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So wie es heute schon ist, mit all den langjährig geringfügig Beschäftigten, die im großen Stil mit den Arbeitsmarktreformen der Schröder-Ära aufkamen.
Davon gehen immer mehr jetzt in die Rente über, haben aber kaum Ansprüche zusammengesammelt und pimmeln auf Minimalniveau herum, was dann aus den Sozialkassen gestützt werden muss.
Die "Kosten der Rentner" ist also heute gar nicht mehr allein durch die Rentenkasse getragen, sondern wurde schon lange verwässert und muss aus den Sozialkassen zugeschossen werden. Was auch ein wenig den klaren Blick auf die Finanzen dort vernebelt.

Das Kernproblem ist doch, dass man nicht immer mehr Wahlgeschenke im Bereich der Rente verteilen kann, ohne sich Gedanken über die Finanzierung dessen zu machen. Entweder müssen dann größere Haushaltsmittel in die Rentenkasse fließen oder die Einnahmesituation bei den Rentenkassen muss besser werden. Anders geht es ja nun einmal nicht.
Gleichsam kann man nicht die unreflektierte Masche fahren, dass man dann eben privat selber vorsorgen muss. Wer hat denn am Ende ein Problem? Der Gutverdiener? Die können sich ja nicht nur die private Vorsorge leisten, sondern bekommen ja eh einen höheren Satz am Ende. Angeschmiert ist doch der Geringverdiener, der weder selber vorsorgen kann, noch am Ende entsprechende Ansprüche erarbeitet hat. Somit läuft die derzeit verfolgte Rentenstrategie doch einfach darauf hinaus, all diese Fälle vom Problem der Rentenkasse, zum Problem der Sozialkasse zu machen.
 
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borstel

Namhafter Pirat
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Nee, nicht jeder wird zum Dachdecker. :rolleyes: Der wird immer wieder als Beispiel genommen, bei dem man sich die 67-70 Jahre nicht vorstellen kann. Deshalb mein Kumpel aus dem Pott da ist das ähnlich. Es geht um die Verhältnismäßigkeit, der gemeine Arbeiter, der nach der Schule sofort aktiv ins Arbeitsleben eingestiegen ist hat mit großer Wahrscheinlichkeit jede Menge Beitragsjahre mehr wie der hochstudierte Abteilungsleiter. Hier wird zu wenig Unterschied gemacht. Der eine hat mit 60 kaputte Gelenke und hat noch ca 10 Jahre vor sich. Der andere hat sich nach Studium und dann Arbeit sich maximal den Hintern breit gesessen und hat locker genug Hornhaut für den Rest bis 70. Nur kommt der Dachdecker( oder nenn in wie du willst) auf erheblich mehr Beitragsjahre wie der Abteilungsleiter. Sorry, etwas überspitzt dargestellt. Deshalb sollte es nach Beitragsjahren gehen und nicht nach dem Alter. Das einzige was mit den Regelungen jetzt erreicht wird ist doch, wer auf Grund seiner körperlichen Tätigkeit nicht bis 67-70 kann wird bestraft. Da ist es egal ob in den fetten 80 er Jahren das Geld raus geworfen wurde. Der "Topf" wäre heute trotzdem leer, egal für was das Geld drauf gegangen wäre.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Wofür der genommen wird ist klar. Nur gibt es eben mehr als Dachdecker.
Und selbst wenn man beim Dachdecker bleibt, so turnen die allerwenigsten mit 60+ auf dem Dach herum. So ein Dachdeckerbetrieb hat mehr Aufgaben zu erfüllen als auf dem Dach hocken. Auf der anderen Seite kann ein "Büro-Job" auch so mental fordernd sein, dass man das mit 60 nicht mehr pauschal machen kann. Auch jetzt findet man dafür schon Lösungen, indem man andere Aufgaben wahrnimmt. Liegen handfeste medizinische Gründe vor, dann hat man noch weitere Optionen. Darüber hinaus kann auch jeder, unabhängig von seinem Geburtsdatum, nach 45 Beitragsjahren Abschlagsfrei mit 65 in die Rente und nicht erst mit 67. Das ist nach der aktuellen Gesetzeslage so möglich.

Zudem lohnt der Vergleich mit früheren Zeiten. Ja, da war der Renteneintritt eher möglich, nicht zuletzt auch wegen der Regelungen zur Frühverrentung. Aber diese Jahrgänge, die haben ihre Berufslaufbahn zu Kriegszeiten begonnen oder sogar noch davor. Man kann da doch denke ich schon sagen, dass zu dieser Zeit der schonende und umsichtige Umgang mit Arbeitskräften zur Seltenheit gehörte. Diese Menschen hatten doch schon mit 45 mehrere Bandscheibenvorfälle, die Knie kaputt oder anderweitige muskuloskelettale Erkrankungen - allen voran Arthrose. Da fand man doch auch Lösungen!? Warum nicht mal aus der Vergangenheit lernen? Stattdessen haben wir uns doch vielmehr daran gewöhnt, heute mehrheitlich mit bester Gesundheit in den Ruhestand zu wechseln und sich selbst zu attestieren: Man, ich hab die Rente sowas von verdient!
Das sie unverdient sei, kann man gewiss nicht unterstellen. Nur sollte man es mal in Relation betrachten. Generationen vor uns hatten es schwerer. Jetzt laut zu stöhnen ist irgendwo auch etwas arrogant allen vorangegangenen gegenüber. Die derzeitige 67 ist sich nicht verkehrt, auch nicht zuletzt, weil "unsere" Generation auch später das arbeiten anfängt. Die Regelschulzeit in den 50ern war noch 8 Jahre. Da war man mit 14 im Berufsalltag angekommen. Heute geht man mindestens bis zur 10 und oft auch noch 12/13 wegen Abi. Das muss man eben im Blick behalten. 45 Arbeitsjahre erreicht man heute eigentlich im Normalfall erst mit 62-65 Jahren - Studiert man noch obendrauf, dann erreicht man die 45 Jahre nicht einmal mehr mit dem Regeleintrittsalter von 67.

Deswegen ist die aktuelle Regel mit 67 im Regelfall und 45 Jahre + Alter 65 eine durchaus faire Ausgestaltung. Steigende Lebenserwartung wird aber zwangsläufig dazu führen müssen, dass die Regelaltersgrenze hoch gesetzt werden muss. War der Rentenbezug 1980 noch bei im Schnitt 13 Jahren, so liegt er heute bei über 20. Das geht halt nicht auf.
 
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borstel

Namhafter Pirat
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Ich kenne das eine oder andere kleine mittelständige Unternehmen (keine Dachdecker) :sneaky: und da sind außer dem Juniorchef fast alle Ü 55- da macht die Frau des Chefs den "Schreib kram" und die restlichen müssen eben weiter wackeln so gut es geht. Die alternativen Beschäftigungen sind dort rar gesät und absolutes Wunschdenken. Es gibt nicht überall die Player die ihren Beschäftigten den Himmel auf Erden bieten können. Das sind eher die Ausnahmen, aber die dienen eben als die Beispiele.
Das es in vielen Bereichen Jobs gibt, auch Büro die fordernd sind ist mir klar "deshalb überspitzt" dargestellt

Kleines Beispiel: Baujahr 1965, Schulende nach 10 Jahren 1981, bis heute macht das 45 Arbeitsjahre, der gute ist 61, wenn der mit 65 Abschlagsfrei gehen darf, hat er 49 Jahre gewackelt. Das klingt für mich nicht besonders fair. Das ist aber für diese Generationen eher der Regelfall.

Es immer wieder das gleiche, es gibt jede Menge Gründe warum alle länger arbeiten müssen. Wegen der Frühverrentung, wegen der Mütterrente, wegen den Babyboomern, wegen den Ossis, wegen der Rente mit 63(die in meinen Beispiel 47 Arbeitsjahre sind) usw. Ein faires System ist das für die betroffenen nicht. Da der Staat aber steuerseitig kräftig zugreift, sollte dort irgend wann mal jemand in der Lage sein die Einnahmen so zu verwenden, das das Wahlvolk den Eindruck gewinnt es tut sich was.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Wenn die bei sich nicht für Nachwuchs gesorgt haben, was erwarten die jetzt? Dass jemand ankommt und sagt: Och, das is ja toll, dass du hier für dich allein dein Ding gemacht hast. Da möchten wir dir als Allgemeinheit gern jetzt mit Frühverrentung unter die Arme greifen... !? Wenn sie es nicht mehr können, dann müssen sie den Laden dicht machen und sich was anderes suchen.
Nur weil der Maurer mit 55 nicht mehr als Maurer kann, ist der deswegen doch nicht Arbeitsunfähig. Sorry, ich kenne selber einen Maurer der mit 40 schon seinen 4. Bandscheibenvorfall hatte. Das war in den 90ern. Der hat sich dann nen anderen Job gesucht. Das meine ich damit, dass es viele Lösungen und Optionen gibt. Niemand wird gezwungen, auch der Dachdecker nicht, mit 64 auf dem Dachfirst zu tanzen. Wenn er innerbetrieblich nicht von diesen Tätigkeiten abstand nehmen kann, dann muss er eben woanders schauen. Man kann doch nicht auf die Tränendrüse drücken uns sagen: Oh, schau mal...
Wir leben doch in keiner Vollkasko-Gesellschaft, die einem bei allem was kommt unter die Arme greift. In erste Linie ist man für sich selber verantwortlich.

Wir wollen ja auch mal nicht so tun, als sei dein aufgemachter Fall von 49 Arbeitsjahren (was eher eine Ausnahme, denn die Regel ist - aber das mal dahingestellt) jetzt zum Schaden desjenigen.
Dem ist doch nicht so: Nicht nur wird jedes weitere Jahr auf seine Rente angerechnet (was bei einem vollen Rentenpunkt etwa 150 Euro nach 4 Jahren ausmacht), sondern er hatte ja auch weitere 4 Jahre für seinen Vermögensaufbau.
Er steht sich also besser UND kann mit einem Alter, wo man heute noch guter Gesundheit ist, mit mehr als andere in den Ruhestand gehen.
 
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tastebin

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Jetzt findet mal ne Einigung sonst muss ich ein neues Thema auf machen das sich nur damit beschäftigt.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Die Einigung ist: Wir alle gehen in Rente und du wirst unser Gärtner - aber rein zur Freizeitbeschäftigung :cool: :ROFLMAO:
Und wir sitzen dann alle auf der Parkbank und rufen unseren Zivis zu: Ey, ist voll - mach mal leer! :D
 
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tastebin

InventarNr. #290621
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Wenn ich euer Gärtner werde brechen andere Zeiten an. Aber keine Sorge das Gedächtnis leidet dab... Wo war ich gerade?🤷😂
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Wichtige Änderungen für Deutschlands Rentner: Das erwartet Sie im Mai

Aktivrente, Altersgrenze und Steuern: Der Mai ist ein Monat des Übergangs.
Auf diese Veränderungen können sich Rentnerinnen und Rentner einstellen.


Im Mai stehen für die etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland einige Neuerungen an.
Von Änderungen bei den Auszahlungsbeträgen über neue Altersgrenzen bis hin zu steuerlichen Anpassungen - hier gibt es eine Übersicht der kommenden Veränderungen.

Viele Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge bereits zu Jahresbeginn erhöht.
Diese Erhöhungen wirken sich bei Rentnern jedoch erst mit einer Verzögerung von zwei Monaten aus, so die Deutsche Rentenversicherung (DRV).
Während die meisten Rentner bereits im März die Auswirkungen auf ihrem Konto bemerkt haben, trifft es andere erst im Mai, wie der Verein für Soziales Leben Bürger & Geld berichtet.
Dies geschieht, wenn die Krankenkasse ihre Beiträge erst später im Jahr, etwa im März, erhöht hat.

Die Renten-Auszahlungstermine im Mai

Im Mai gibt es zwei entscheidende Auszahlungstermine, abhängig vom Renteneintritt:

Vorschüssige Zahlung: Wer seine Rente bereits vor April 2004 angetreten hat, bekommt das Geld für den Mai am 30. April ausgezahlt.
Nachschüssige Zahlung: Für alle, die ab April 2004 Rentner wurden, wird die Rente am Monatsende für den laufenden Monat überwiesen.
Da der 31. Mai ein Sonntag ist, erfolgt die Gutschrift am Freitag, den 29. Mai.

Die Anhebung des Renteneintrittsalters schreitet voran.
Personen, die am 1. Februar 1960 geboren wurden, erreichen ihre Regelaltersgrenze von 66 Jahren und vier Monaten Ende Mai, so das VZ Vermögenszentrum.
Der Rentenanspruch beginnt dann am ersten Tag des Folgemonats, sodass die erste Zahlung am 1. Juni erfolgt.
Bei einem Geburtsdatum ab dem 2. Februar 1960 wird die Altersgrenze erst im Juni erreicht, was bedeutet, dass die Rente offiziell am 1. Juli beginnt.
Ein einziger Tag Unterschied beim Geburtsdatum kann den Rentenbeginn somit um einen Monat verschieben.

Anpassung der Rentenaltersgrenze und die neue „Aktivrente"

Das Konzept der „Aktivrente" gewinnt an Bedeutung: Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, dürfen Rentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, nun bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen.
Dies soll laut Deutscher Rentenversicherung einen Anreiz bieten, freiwillig länger im Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben.

Wer im Mai 2026 erstmals in Rente geht, muss 84 Prozent seiner Rente versteuern.
Der steuerfreie Anteil sinkt mit jedem neuen Rentnerjahrgang um 0,5 Prozentpunkte. Dennoch ist der erhöhte Grundfreibetrag von 12.348 Euro im Jahr 2026 positiv zu bewerten.
Laut Bürger & Geld müssen viele Rentner mit niedrigeren Bezügen trotz des höheren Prozentsatzes oft keine Steuern zahlen.

Der Mai markiert einen Übergangsmonat. Während technische Details bei Krankenkassen und Steuern Aufmerksamkeit erfordern, sorgt die Aussicht auf die Rentenerhöhung von 4,24 Prozent ab Juli für eine optimistischere finanzielle Zukunft.
(Quellen: Deutsche Rentenversicherung, VZ Vermögenszentrum, Verein für Soziales Leben Bürger & Geld)

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Zum 1. Juli: Regierung beschließt - Renten steigen um 4,24 Prozent

Die Bezüge der über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent.
Das Bundeskabinett beschloss dafür eine Verordnung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).
Für die Steigerung verantwortlich ist die Lohnentwicklung. Infolge der Erhöhung steigt zum Beispiel eine monatliche Rente von 1.000 Euro um gut 42 Euro.

Der Bundesrat muss noch zustimmen.

Maßgeblich ist auch eine Fixierung der Haltelinie beim Rentenniveau, die die Koalition im Dezember mit ihrer ersten Rentenreform beschlossen hat.
Bis 2031 gilt nun, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent fallen darf.
Dieser Wert beschreibt das Sicherungsniveau der Rente im Verhältnis zu den Einkommen.
Die Haltelinie hatte zuvor nur bis 2025 gegolten.
Infolge der Reform wurde sie nun auch bei der Berechnung der aktuellen Rentenerhöhung berücksichtigt, konkret der Festsetzung des aktuellen Rentenwerts.

Zum 1. Juli wird der Rentenwert von 40,79 auf 42,52 Euro angehoben.
Dieser Wert wird jährlich neu festgelegt und dadurch an die Veränderungen der Löhne und Gehälter angepasst.
Er entspricht einer ungeminderten monatlichen Rente aus Beiträgen eines Durchschnittsverdieners für ein Jahr.
Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet diese Rentenanpassung laut Ministerium einen Anstieg um 77,85 Euro im Monat.

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collo

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Rentenversicherung warnt - Betrüger locken mit angeblicher Rückzahlung von Beiträgen

Eine Welle von Phishing-Mails verunsichert derzeit viele Menschen in Deutschland.
Die Nachrichten wirken täuschend echt und stammen angeblich von der Deutschen Rentenversicherung (DRV).
Doch in Wahrheit steckt dahinter ein Betrugsversuch.

In den E-Mails wird Empfängern eine vermeintliche Beitragserstattung in Höhe von 374,20 Euro in Aussicht gestellt.
Als Grund nennen die Absender eine angebliche Fehlbuchung.
Um das Geld zu erhalten, sollen Betroffene einen Link anklicken und dort persönliche Daten sowie Kreditkarteninformationen eingeben

Die Deutsche Rentenversicherung warnt: Dabei handelt es sich um Phishing, also einen Betrugsversuch.
Wer auf den Link klickt und Daten eingibt, riskiert, dass diese von Kriminellen missbraucht werden.
Grundsätzlich fordert die Deutsche Rentenversicherung Versicherte niemals per E-Mail dazu auf, sensible Daten über einen Link einzugeben oder Erstattungen zu beantragen.
Wer unsicher ist, sollte direkt bei der DRV nachfragen.

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collo

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Ökonom für radikales Rentenalter

Reformdebatte im Bund: Ökonom Fratzscher -"Rente mit 70 wird kommen"

Der Wirtschaftsforscher Marcel Fratzscher hat sich für ein Rentenalter mit 70 ausgesprochen.
"Die Rente mit 70 wird kommen", sagte Fratzscher der Zeitung "Die Welt".

Derzeit diskutiert die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Friederich Merz (CDU) neben Reformen in der Gesundheits- und Pflegepolitik auch Änderungen in der Rentenpolitik.
Hier wurde zum Jahreswechsel eine Kommission eingesetzt.
Ihr Bericht wird für Juli erwartet.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) beharrte am Samstag auf umfassenden Reformen.
"Wir können nicht länger zuwarten. Denn je länger wir für Reformen benötigen, umso komplexer wird die Problemlage, die es zu lösen gilt", sagte er dem Magazin "Stern".
Der CDU-Politiker weiter: "Stückwerk bringt uns nicht weiter.
Wir dürfen nicht mehr bloß an den Instrumenten herumbasteln: Wir brauchen einen neuen Instrumentenkasten."

Fratzscher, Chef des renommierten Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mit Sitz in Berlin, sagte zur Rente mit 70: "Andere Länder wie Dänemark machen es vor.
Und Beispiele wie Japan zeigen: Längeres Arbeiten muss weder krank noch unglücklich machen, auch über 67 oder 70 Jahre hinaus.
Wichtig ist, dass Menschen auch freiwillig länger arbeiten können - und nicht durch starre Regeln daran gehindert werden."

Fratzscher, 55, ist seit 2013 Chef des DIW. Im Interview schlug er zuletzt den Verkauf der deutschen Goldreserven vor.
"Die deutschen Goldreserven haben einen Wert von heute knapp 440 Milliarden Euro.
Das ist ein riesiges Sparschwein für Krisen", so der Ökonom.

Die Bundesregierung hatte sich Ende des vergangenen Jahres erst nach heftigen Widerständen aus der Jungen Gruppe der Unions-Fraktion auf korrigierende Maßnahmen zur Rente verständigt.

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collo

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Reiche will vorzeitige Altersrente stoppen

In die Debatte über eine mögliche Rente mit 70 hat sich nun auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eingeschaltet.
Allerdings nicht mit Einlassungen zum Renteneintrittsalter, sondern mit einer Forderung, die die Altersrenten für langjährig und besonders langjährig Versicherte betrifft.


Im "Kölner Stadt-Anzeiger" forderte sie einen "Stopp von Frühverrentungsprogrammen". Andernfalls werde Deutschland "selbst bei sehr hoher Produktivität pro Stunde" gegen andere Volkswirtschaften verlieren, sagte Reiche.
"Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Arbeitsvolumen steigern."

Reiche ist mit ihrer Rentenkritik nicht allein

Nicht nur die CDU-Politikerin sieht die aktuellen Regelungen für den vorzeitigen Ruhestand kritisch.
Auch die Bundesbank positionierte sich kürzlich in einer Stellungnahme an die Rentenkommission deutlich gegen die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren.
Diese Rente ist bekannt als "Rente mit 63", auch wenn man inzwischen älter sein muss, um Anspruch darauf zu haben.

Nach Ansicht der Bundesbank sollte diese Rente abgeschafft werden, da sie das sogenannte Äquivalenzprinzip durchbreche ("Wer mehr einzahlt, bekommt mehr").
Durch den früheren Renteneintritt ohne Einbußen würden Menschen länger Leistungen beziehen, für die sie keine Beiträge eingezahlt haben.
Auch arbeite ein erheblicher Teil der Begünstigten nicht in besonders belastenden Berufen, für die diese Rentenart einst geschaffen wurde.

Die Bundesbank hält zudem die aktuellen Abschläge bei der Altersrente für langjährig Versicherte nach 35 Beitragsjahren zu niedrig.
Frühverrentung sei damit vergleichsweise attraktiv.

Reiche lobt Aktivrente als "ersten Ansatz"

Laut Wirtschaftsministerin Reiche muss es für Unternehmen möglich sein, auch älteren Arbeitnehmern, die dazu in der Lage und willens seien, Angebote für eine weitere Beschäftigung zu machen.
Die Aktivrente sei dafür "ein erster Ansatz".
Sie ist für Menschen vorgesehen, die über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus arbeiten wollen.
Mit der Aktivrente sollen Rentner monatlich bis zu 2.000 Euro hinzuverdienen können, ohne dass darauf Steuern fällig werden.

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