Technik - Ecke zum Plaudern

RobMitchum

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Übernächste Generation ... je Ram-Generation ein Board - würde ins AMD Schema der letzten 10++ Jahre passen.

Was man gefühlt nicht vergessen darf: Von Zen1 bis 3 gabs tolle Sprünge bis hoch zum 5800X3D. Der laut Gaming-Benchmarks ähnlich schnell ist wie der 7600X. Der Sprung auf die 9000er war vergleichsweise "mau".

Vermute übrigens, dass das Thema "APU" bei dem Wechsel eine Rolle spielt - die hängen schließlich am Speed des Onboard-Rams und nicht am eigenen GDDR-hastenichtgesehen.
 
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RobMitchum

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Achja, "netter" Beitrag von GamersNexus zum Thema GPU-Schmuggel nach und eigentlich einem AI-Embargo Richtung China:


Ich hatte damals schon vermutet, dass die Kartenkrise von etwa 2018 und 2021 wegen "Mining" und der seltsam hohe Abfluss von Karten aus dem Gaming-Markt in dubiose Farmen eher kein "können wir nichts machen" war, sondern ein "schauen wir weg, solange der Preis nebst Umsatz stimmt". Aktives Weggucken seitens Nvidia sehe ich jedenfalls als "bestätigt" an.
 
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xNecromindx

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In den Kommentaren wird gescherzt, dass das Video eine neue Folge von Herr der Ringe ist, in der Directors Cut Edition.
3 Stunden und 28 Minuten..... nein, so interessant finde ich das Thema nicht, um mir das ganz anzuschauen. Zumal jedem klar sein sollte, dass das Schmuggeln allgegenwärtig ist. Wie überall auf der Welt, mit quasi jedem erdenklichen Produkt. Egal ob es der Alk ist, Drogen oder "nützliche" Chips für Vladimir...

Ausfuhrkoontrollen von Alltagsprodukten sind eben aussichtslos. Sowas klappt selbst bei Militärprodukten nicht zu 100%.
 
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RobMitchum

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Die Frage ist halt, ob Nvidia selbst gegen die Schmuggler nichts machen kann oder überhaupt will. Beispiel: Damals die "manipulierten" Siemens-Steuerungen der iranischen Ultra-Zentrifugen. Der Hack basierte (auch) darauf, dass im Iran u.a. keine legal erworbene Siemens-Software eingesetzt wird. Übrigens - superspannende Story. Iran war stinksauer, Siemens hatte bei Steuerungen wegen "Virus eingeschmuggelt" den satten Image-Schaden und trotzdem nichts wirklich falsch gemacht.

Dagegen ist der Schmuggel von "Chips aller Art" Richtung Nordkorea/Iran oder Russland über frisch gegründete Tarnfirmen in Kasachstan/Georgien & Co fast nur mit "aktivem weggucken" zu erklären. Weil im Außenhandel eine "Kunde ist nicht in einem Embargoland, hat eine Endverbleibserklärung abgegeben" bei der Exportkontrolle durch den Hersteller/Versender NICHT ausreichend ist. Egal, wie viele Strohmänner und Tarnfirmen du dazwischenschaltest. Weil der tatsächliche Endverbleib plausibel sein muss.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Du bist eine Firma. Du hast Waschmaschinen nach Russland verkauft. Nun existiert ein Embargo.
Auf einmal kaufen Kasachstan und Georgien deutlich mehr Waschmaschinen bei dir. Es ist klar, was hier passiert.
Nun die Gretchen-Frage: Was machst du?

Keine Waschmaschinen mehr nach Kasachstan verkaufen? Warum? Die haben kein Embargo?
Denen sagen: Ey, ihr dürft die aber nicht nach Russland weitertransportieren - wisst ihr schon, ja? ... Welche Antwort erwartest du vom Käufer in Kasachstan? Dass der sagt: Achso, ähm, ja dann brauch ich doch nicht...! ... Ernsthaft!?
Einfach weniger Waschmaschinen an den Verkaufen? Was soll das bringen? Dann geht der Käufer in Kasachstan einfach nur über diverse andere Zwischenhändler. Er hat kein Verfügbarkeitsproblem, sondern für ihn steigt einfach nur der Preis minimal.

Wenn ich Chips bei Digikey bestelle, dann muss in den Zollunterlagen bestätigen, dass ich den Endverbleib der Teile korrekt angegeben habe und auch noch aktiv zustimmen, dass ich nichts davon in Regionen exportiere, die einem Handelsembargo für diese Produkte unterliegen. Ja und!? In den vergangenen 20 Jahren wollte noch nie einer wissen was mit den Teilen passiert ist. Lässt sich auch am Ende gar nicht nachhalten, weil spätestens wenn die Teile an wiederum meinen Kunden verkauft sind, weiß ich doch nicht mehr, was der damit macht!? Ich kann maximal mit dem Finger weiterzeigen und das führt am Ende erwartbar zu nichts, wenn da jemand wissentlich Exportbeschränkungen umgehen wollte.
Dann haben die womöglich am Ende jemanden unter starkem Verdacht, mehr aber auch nicht. Wenn der sich dann weiter still verhält, endet das im Nichts.

Das ist ja nicht zu Vergleichen mit Stuxnet, wo eine wer weiß wie lange laufende Geheimdienstoperation dafür im gange war, um heraus zu finden wer will da bei wem kaufen, wo kann man sich da einklinken usw... Womöglich haben sich Spitzel sogar aktiv dem Iran angeboten denen da was zu besorgen. So wie die Bomben-Pager bei der Hamas.
Das kann ein Geheimdienst für ein oder zwei solcher gezielten Operationen leisten, nicht aber für ein globales Wirtschaftssystem. Zu groß, zu löchrig und zu viele nicht vertrauenswürdige Akteure in dem Prozess.

Zusammengefasst: Natürlich wussten die davon. Die sind ja nicht blöd. Wollten sie was machen? Nein! Weil das nutzlos investierte Zeit ist, die man auch noch dafür investiert, am Ende weniger Umsatz zu haben. Also fickt man sich doppelt. So hält man einfach nur für sich all die rechtlichen Anforderungen ein und darüber hinaus: LMAA. Nicht haftbar heißt: Juckt mich nicht.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Nachdem ich das vor einigen Jahren schon vor hatte, habe ich vor etwa 4 Monaten nun doch mal Jellyfin installiert und muss sagen, dass ich davon durchaus positiv angetan bin.
Die Medien-Organisation klappt super und die Lieferung der Medien ist flott und insgesamt ist das komplette UI, egal ob Web-Frontend oder App, wie sagt man so schön: Sehr responsive.
Auch das Transcoding klappt wunderbar, selbst mit der betagten iGPU im alten Xeon, die h264 oder h265 Streams (sogar mehrere) in Echtzeit transcoden kann.

Tage habe ich allerdings damit verbracht ein Problem mit dem DLNA Plugin und meinem alten Samsung-TV zu analysieren.
Am Ende bedurfte es des Herunterladen des Sourcecodes, laufen lassen im Debugger und Wireshark zum Paketemittschnitt...

Das Problem damit ist, dass Jellyfin bzw. deren DLNA Plugin in der "Stream-URL", die es dem TV mitteilt, eine ehlends lange Kette von Transcoding-Parameter mit rein knallt.
Das führte dazu, dass das TV Filme, die nicht transkodiert werden müssen, sauber abspielt, aber sobald Transcoding ins Spiel kommt, immer behauptet "Medienformat nicht unterstützt".
Dabei stimmt die Fehlermeldung gar nicht... Der Jellyfin-Server sagt einfach "404 - nicht gefunden".
Der Grund ist: Das TV schneidet die URL am ersten Punkt im String ab, sollte der eine gewisse Länge überschreiten. Also öffnet er am Ende dann nicht "stream.mp4?a=X&b=Y..." sondern schlicht "stream".

Entweder ein Softwarebug in der Samsung Firmware oder ein Versuch Bufferoverflows irgendwie einzudämmen - allerdings auf merkwürdige Weise.


Naja, letztendlich hat mich das auf den FireTV Stick gebracht, den ich mir jetzt mal bestellt habe. Den 4k um genau zu sein, der kann in HW auch h265.
Mir ist ja klar, dass das Ding von Amazon ist und die gewisse Befindlichkeiten damit haben. Aber insgesamt ist das dann doch etwas arg "Amazon-Fixiert" und überall zugemüllt mit Werbung.
Mal abgesehen von diesem Umstand läuft die Jellyfin App darauf ganz gut - am Ende ist das eh alles Web-Rotze und die App nur ein etwas besserer Browser fürs UI.
Aber ggü. dem Web-Frontwend oder der regulären Android-App ist das funktional auf dem FireTV Stick schon etwas "minimalistisch". Es fehlen diverse Optionen um die Medien-Übersicht zu konfigurgieren.
Gut, macht man dann am PC per Browser und gut ist.
Nervig ist aber, dass das Teil selbst AC3 Audiospuren transkodieren will, weil der Amazon-Player das nicht abspielen will :rolleyes: 🤷‍♂️ Gut, kann man VLC installieren und dann läuft auch nahezu alles ohne Transcoding. Allerdings geht mir zum einen das drehende Hütchen anstelle eines Lade-Kreises auf die Eier (wer ist auf diesen Schwachsinn gekommen!?) zum andern ist der eben nicht so gut in Jellyfin bzw. dem FireTV-Stick integriert, wie der Stock-Player.

Immerhin gibts für den Stick ja offenbar ein Ethernet-Adapter, den ich mitbestellt hatte. Weil ich das nicht übers WLAN laufen haben wollte.
Das scheint neuer zu sein!? Erinnere mich noch früher, dass das immer als Nachteil angegeben wurde. Läuft aber einwandfrei.

Fazit: Jellyfin toll, FireTV-Stick so "naja" - wenn man Hand anlegt und das zurecht frickelt ist das Teil ganz gut und flott.
Was mir noch nicht so ganz klar ist, ob das Ding es längerfristig überlebt, wenn man es an der Steckleiste mit abschaltet. Das Ding hat einfach keine "Herunterfahren" Funktion!? :unsure:🤷‍♂️
 
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MrHonk

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Ja, Jellyfin ist schon ne feine Software, habe das hier schon seit über einem Jahr am Laufen und teilweise wird da von zwei Geräten innerhalb meines LANs wie auch von 1-2 Geräten außerhalb des LANs von meiner Familie aus drauf zugegriffen - bisher hat noch kein gemeckert, das irgendwas nicht funktioniert. Lediglich an Android-Geräten muss der Player in der Software von Stock auf VLC umgestellt werden, sonst gibt es den von dir erwähnten Fehler "Medienformat nicht unterstützt".

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Doch, du musst ein paar Sekunden lang auf das Häuschen auf der Fernbedienung drücken, dann erscheint ein Menü in dem du in den Ruhemodus wechseln kannst.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Das weiß ich, das gibts auch in den Menüs - neben Neustart.
Das schaltet das Ding aber nicht ab, das macht wahlweise nur das Bild schwarz oder deaktiviert den Output am HDMI.
Das Ding läuft aber einfach weiter.

Da wir den Fernseher im WZ aber an einer Steckleiste mit Schalter haben, wird das Ding eben jetzt einfach abgeschaltet.
Mal sehen wie lange es das Teil überlebt...


Und ja, Durchsatz ist kein Problem. vorrige Tage waren hier Hausintern 4 Streams am laufen und noch einer von extern.
Die Performance von dem Ding - dafür das es .NET-Gelumpe ist - ist echt gut.
 
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MrHonk

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Eine Funktion um den Stick komplett abzuschalten gibt es beim FireTV Stick nicht, das Teil schlafen legen ist leider so ziemlich das Einzige, das du machen kannst. Wo kämen wir denn da hin, wenn sich Amazon-Produkte komplett ausschalten ließen? Dann würde Amazon doch nichts mehr mitbekommen...
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Haha :ROFLMAO: Ja, wäre gegen ihr Geschäftskonzept 😄
Was die wohl sagen, wenn ich den Stick in der Firewall sperre, damit er nicht mehr nach außen kommt? 🤷‍♂️:cool:

Übrigens auch nervig: Regelmäßig motzt das Ding rum "Keine Verbindung zur Fernbedienung mi mi mi". Drückt man auf der einfach irgend einen Knopf und gut ist.

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So bekommt man ja auch alternative Launcher auf das Teil. Vermutlich gibts auch eine "Herunterfahr-App" irgendwo.
Aber rein konzeptionell hätte ich erwartet, dass das Ding die +5V an der HDMI Buchse sensed und immer wenn die weg geht aka "Fernseher aus" fährt das Teil herunter und bootet neu, wenn man das TV wieder einschaltet.

Jetzt wird es halt über die Steckleiste hart mit abgeschaltet. Wenn es das 2 Jahre überlebt - mein Gewährleistungszeitraum - sollte auch weiter nix passieren. Ansonsten ist es in erster Linie Amazons Problem: Weil dann reklamiere ich das nämlich bei denen ;):cool:
 
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Polly

lustiger Drache
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Regelmäßiges trennen vom Strom überleben die Teile ohne weiteres ... die sind robust. Abgesehen davon ist der Stromverbrauch im Standby nun wirklich kein Problem.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Um den Stromverbrauch geht es mir nicht, der ist für mich im Grunde eh kostenlos.
Ich lasse Dinge einfach aus Prinzip nicht dauerhaft laufen, wenn sie nicht dauerhaft genutzt werden.
Und zudem müsste ich nur für das Ding dann den Schrank abrücken und eine weitere Steckleiste in die Steckdose dahinter stöpseln, weil Amazon ja so clever war dieses Ding mit einem gewöhnlichen USB Charge-Adapter auszuliefern, der mit samt USB-Stecker mal locker 15cm von der Wand absteht. Eher unpraktisch hinterm Schrank...
 
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Finus04

fieser alter Sack
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MrHonk

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Bei der FHD-Version funktionierte das sogar problemlos, bei der UHD-Version weiß ich es nicht, hatte ich noch gar nicht ausprobiert weil am einzigen USB-Anschluss des alten Fernsehers im Schlafzimmer die Hintergrundbeleuchtung eingesteckt war und für den FireTV-Stick kein Plätzchen mehr frei war. Aber einen Versuch wäre es wert.
 
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xNecromindx

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Ne, USB vom TV geht nicht. Das TV schaltet den Port ab. Offenbar peaked der Strom da für einen Moment zu hoch. Manchmal startet er durch, manchmal passiert ein Boot-Loop.
Witziger Weise gibt es dafür im Amazon-Shop sogar eine Lösung zum zwischenstecken. Da wird von Hokus-Pokus High-Tech geredet, aber ich bin mir sicher da steckt nur ein Super-Cap drin, um die Stromspitzen abzufedern.
Wäre ziemlich simpel das selber zu bauen.

Aber das löst ja das Grundsatzproblem nicht, nämlich dass das Ding einfach Stromlos wird.
Ob das nun an der geschalteten Steckleiste hängt mit eigenem Netzteil oder an dem TV, der seinerseits ebenso an der selben schaltbaren Steckleiste hängt.
Das ist Jacke wie Hose.

Meine Sorge ist ja, dass irgendwann das Android respektive das darunter liegende Limurx irgendwann die Flügel streckt wegen einer NAND Flash corruption.
 
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Polly

lustiger Drache
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Kommt auf den TV an. Ich habe drei und bei allen funktioniert es mit dem USB-Port. Manche haben allerdings einen speziellen, der auch zur Stromversorgung externer Geräte ausgewiesen ist. Dann muss man den nehmen.
 
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