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Rentner muss für Pfandsammeln büßen - Grundsicherung gekürzt
Zahlreiche Rentner deutschlandweit sammeln Pfandflaschen, um der Altersarmut ein Stück weit zu entfliehen.
So auch ein Mann aus Altona.
Etwa 60 Euro verdiente er im September durch Flaschensammeln.
Ordnungsgemäß gab er diese Einnahmen beim Sozialamt an.
Daraufhin wurde ihm die Grundsicherung, die er neben seiner geringen Rente erhält, gekürzt.
Von diesem Fall berichtete das Magazin "Hinz&Kunzt" am Dienstag und nennt das Vorgehen eine "Schikane".
Pfandsammeln als Einnahmequelle
Auf Anfrage des Norddeutschen Rundfunks (NDR) bestätigte das Bezirksamt Altona, dass auch Einnahmen aus Pfandsammeln "bei der Berechnung der Leistungen berücksichtigt" und von der Rente oder Grundsicherung abgezogen werden.
Das bedeutet zwar, dass Pfandeinnahmen grundsätzlich angegeben und als Einkommen berücksichtigt werden müssen, "Hinz&Kunzt" weist aber auf eine Ausnahmeregel hin: Das Bundessozialministerium teilte dem Magazin mit, dass bei Kleinstbeträgen durch Pfandsammeln Ausnahmen gemacht werden könnten.
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