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Oldie aus dem Ruhrpott
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Werden sie Nikoläuse? Das passiert mit unverkauften Schokohasen nach Ostern

In diesem Jahr begann das große Abverkaufen ungewöhnlich früh: Noch vor Ostern senkten Händler die Preise für Schokohasen teils deutlich - selbst Markenprodukte von Lindt wurden rabattiert.
Einer der Gründe: Gestiegene Kakaopreise treffen auf eine zurückhaltendere Nachfrage.

Ganz vermeiden lassen sich Restbestände nicht.
Was aber passiert mit den übriggebliebenen Schokohasen?
Der erste Schritt nach den Feiertagen: Preisnachlässe.
Händler versuchen, übrig gebliebene Saisonware mit teils hohen Rabatten aus den Regalen zu bekommen.

Das passiert nach Ostern mit den Schokohasen
Und dann?
Werden die Hasen wieder eingesammelt, eingeschmolzen und tauchen Monate später als Schokoladentafel oder Weihnachtsmann erneut im Regal auf?

Nein.
Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) widerspricht diesem Mythos klar.
Saisonartikel werden demnach grundsätzlich aus frisch hergestellter Schokoladenmasse produziert.
Eine Wiederverwertung bereits im Handel gewesener Ware ist nicht vorgesehen, heißt es.

Das hat mehrere Gründe.
Zum einen greifen strenge Hygienevorschriften: Produkte, die einmal im Verkauf waren, dürfen nicht zurück in die Produktion.
Zum anderen wäre der Aufwand erheblich.
Rücktransport, Auspacken, Einschmelzen und erneutes Formen würden zusätzliche Kosten verursachen - wirtschaftlich lohnt sich das nicht.

Stattdessen nehmen die Hasen andere Wege.
Was nach den Rabattaktionen übrig ist, geht häufig an karitative Einrichtungen wie Tafeln, Kitas, Kinderheime oder Altersresidenzen.

Auch der Export spielt eine Rolle.
Überschüssige Schokolade wird in Länder geliefert, in denen Ostern keine Bedeutung hat.
Dort zählt weniger die Form als der Inhalt: Die Produkte werden als Süßigkeiten verkauft, nicht als Saisonware.

Und was ist mit Schoko-Nikoläusen und -Weihnachtsmännern?
Dass überhaupt Ware übrig bleibt, liegt auch am System.

Hersteller produzieren mit einem gewissen Puffer, um kurzfristige Nachbestellungen des Handels bedienen zu können.
Gleichzeitig orientiert sich die Planung an Erfahrungswerten und konkreten Bestellungen. Laut BDSI bleibt der Anteil nicht verkaufter Produkte deshalb vergleichsweise gering.

Ähnliches gilt übrigens für unverkaufte Schoko-Weihnachtsmänner - auch diese tauchen nicht im Folgejahr zu Osterhasen umgeschmolzen wieder in den Supermarktregalen auf.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Marke insolvent: Rewe übernimmt Filialen

Konzentration im Lebensmittelhandel - Rewe will bis zu 40 Tegut-Märkte übernehmen

Der Handelskonzern Rewe will bis zu 40 Filialen der Supermarktkette Tegut übernehmen. Das teilte das Kölner Unternehmen am Donnerstag mit.
Die Schweizer Eignerin Migros hatte im März den Rückzug aus dem deutschen Markt bekanntgegeben und den Verkauf von Tegut eingeleitet.
Den größten Teil der Kette sicherte sich der Konkurrent Edeka.

Tegut betrieb in Deutschland rund 300 Supermärkte und 40 Teo-Minimärkte.
Die Transaktionen stehen unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Stimmt die Wettbewerbsbehörde zu, will Rewe den Großteil der Märkte selbst betreiben, die übrigen sollen an die Discountertochter Penny gehen.

Zum Kaufpreis äußerte sich das Unternehmen ebenso wenig wie zu den betroffenen Standorten.
Den Beschäftigten will Rewe ein Jobangebot machen.
Die meisten Tegut-Filialen befinden sich in Hessen.
Der deutsche Lebensmittelhandel wird seit Jahren von wenigen großen Ketten dominiert. Während Rewe bundesweit rund 3.800 Märkte betreibt, kommt Edeka auf mehr als 11.000 Standorte und gilt damit als klarer Marktführer.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Diskriminieren Supermärkte ältere Menschen?

Einkaufen mit Smartphone-App: Viele Lebensmittelhändler bieten Nutzern ihrer Apps exklusive Rabatte.
Lebensmittelhändler bieten den Nutzern ihrer Kunden-Apps exklusive Rabatte an. Die Verbraucherzentrale sieht darin eine Benachteiligung älterer und behinderter Menschen.

„Meggle Streichzart" in der 400-Gramm-Packung gibt es diese Woche bei Penny für 1,99 Euro statt für 3,99 Euro.
Diesen Rabatt bekommen allerdings nur die Nutzer der Penny-App.
Wer die virtuelle Kundenkarte nicht auf seinem Smartphone hat, zahlt für den Brotaufstrich aus Butter und Rapsöl 2,39 Euro und spart damit nicht 50 Prozent, sondern nur 42 Prozent. Das aktuelle Sonderangebot von 1,79 Euro für die Pralinen von Milka gilt sogar nur für Nutzer der Penny-App.
Die anderen Kunden des Discounters zahlen den vollen Preis von 3,49 Euro.

Die Verbraucherzentrale (Vzbv) ist überzeugt: „Rabatte, die nur bei Verwendung der Kunden-App gewährt werden, schließen Personen, die aus Altersgründen oder aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage sind, die App zu nutzen, unzulässig aus", erläuterte Heiko Dünkel, Leiter des Teams Rechtsdurchsetzung des Vzbv, gegenüber der F.A.Z.
Die App-Rabatte verstoßen aus Sicht der Verbraucherschützer gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Demnach ist bei sogenannten Massengeschäften wie dem Einkauf für den täglichen Bedarf eine Benachteiligung aus Gründen einer Behinderung oder des Alters nicht zulässig.

Verbraucherschützer nehmen speziell Discounter ins Visier

Der Vzbv hat auch Netto und Lidl wegen diskriminierender Rabattaktionen in Kunden-Apps verklagt.
Supermärkte wie Rewe, Kaufland und Edeka gewähren App-Nutzern ebenfalls exklusive Sonderangebote.
Aber die Verbraucherzentrale nimmt speziell Discounter ins Visier, „weil dort erfahrungsgemäß besonders preissensible Verbraucher einkaufen", erläuterte Dünkel.

Wer die Rabatt-App eines Lebensmittelhändlers nutzen möchten, muss sie auf dem Smartphone installieren und sich dafür in der Regel mit Namen, Mail-Adresse und zuweilen noch mit dem Geburtsdatum registrieren.
Lässt der Kunde dann seine virtuelle Kundenkarte im Handy an der Kasse scannen, wird ihm der Sonderpreis für App-Kunden berechnet.

Das OLG Hamm verhandelt über die Klage gegen Penny

„Wir kritisieren nicht das Geschäftsmodell der Rabatt-Apps an sich", hebt Verbraucherschützer Dünkel hervor.
Ziel der Klagen sei vielmehr, sicherzustellen, dass niemand diskriminiert werde und die Unternehmen eine gleichwertige Alternative für die Rabatte in der App anböten.
Am Ende, so die Strategie des Vzbv, soll der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden, ob Sonderangebote exklusiv bei Verwendung einer App gewährt werden dürfen.
Doch so weit ist man noch nicht.

An diesem Donnerstag wird zunächst das Oberlandesgericht (OLG) Hamm über die Rabattklage der Verbraucherzentrale gegen Penny verhandeln (Az.: I-13 UKl 7/25).

Der Discounter kann die Vorwürfe der Verbraucherschützer „nicht nachvollziehen", wie ein Sprecher von Penny mitteilte.
Smartphones seien „mittlerweile quasi omnipräsent".
Rund sieben Millionen Kunden würden die Penny-App mittlerweile nutzen.

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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Das hat ja nicht nur was mit Älteren zu tun. Auch jeder der diese ganzen Rotzapps mit seinen jeweiligen Anmeldungen nicht will, ist außen vor.
Ich installier mir den Dreck auch nicht. Und zwar aus Prinzip.
Jaja... das sind eben die "Rabatt-Bedingungen". Was kommst als nächstes? Im Stil von Takeshi's Castle balanciert man über einen Modersee aus Nutella und nur wer seinen Kontrahenten von der Plattform wirft bekommt den Wurtaufschnitt für 20 Cent günstiger?

Die Intention ist doch klar: Lieber Kunde, du installierst jetzt gefälligst unsere App, damit wir dich als Person hinreichend gut im Kaufverhalten durchleuchten können, um dir weitaus besser die Kohle zu entlocken.
Wer glaubt denn bitte, dass die den ganzen Aufwand betreiben um dem Kunden Geld zu sparen!? Die Kosten/Nutzen-Rechnung würde ich gern mal sehen...
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Mehrheit fürchtet steigende Preise durch Nahost-Krieg

Verbraucherzentrale fordert gezielte und wirksame Entlastungen

● Repräsentative Befragung: Mehrheit der Befragten hat Sorge, sich wegen hoher Preise einschränken zu müssen

● Menschen mit niedrigem Einkommen besonders stark besorgt

● Verbraucherzentrale: Bundesregierung muss Verbraucher:innen unter anderem durch Senkung der Stromsteuer entlasten

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Polly

lustiger Drache
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Jaja ... wieder mal ist ein Krieg Schuld, dabei sitzen die wahren Preistreiber in Berlin. Angefangen hat der Mist mit Trittin (Energiewende Kugel Eis), Merkel hat es 2011 befeuert und Habeck hat nochmal auf einen draufgelegt.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Die Äußerung ist unsachlich und zudem falsch.
Auch macht "Berlin" keine Preise in Spanien oder den USA, wo identisches zu beobachten ist...
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Wird bei Milka gemogelt? Verbraucherzentrale klagt

Die Verbraucherzentrale Hamburg wirft dem Hersteller Mondelēz vor, bei den Schokoladentafeln der Firma Milka eine versteckte Preiserhöhung vorzunehmen.
Das Unternehmen soll demnach weniger Inhalt zu einem höheren Preis anbieten.

Dieser Vorwurf steht im Zentrum eines Prozesses, der ab diesem Mittwoch vor dem Landgericht Bremen beginnt.

Warum es in dem Verfahren vor dem Landgericht Bremen um mehr als Schokolade geht und worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkaufen achten sollten.

Milka-Schokolade: Worum geht es in dem Prozess?

Viele Milka-Tafeln wiegen nur noch 90 statt 100 Gramm.
"Während die Verpackung und das Design identisch sind, ist die Tafel selbst unmerklich rund einen Millimeter dünner geworden", teilte die Verbraucherzentrale mit.
Gleichzeitig sei der Preis von 1,49 auf 1,99 Euro gestiegen.
Die Verbraucherzentrale wirft dem Hersteller Mondelēz vor, die Kundinnen und Kunden in die Irre zu führen.
Sie klagt wegen unlauteren Wettbewerbs.

Der Hersteller selbst weist die Kritik zurück.
Das Gewicht sei klar auf der Verpackung zu erkennen, teilte eine Mondelēz-Sprecherin mit. Das Unternehmen habe die Kunden in den sozialen Medien über die Änderungen informiert. Eine Übersicht mit allen Tafeln, Sorten und Gewichten sei jederzeit auf der Milka-Webseite zu finden.

Am ersten Verhandlungstag wird das Gericht die verschiedenen Ansichten erklären und eine Einschätzung mitteilen.
"Eine Entscheidung wird es noch nicht geben", sagte ein Gerichtssprecher.
Sollte es keine Einigung geben, werden beide Parteien am Ende ihre Anträge stellen und das Gericht wird einen weiteren Termin für die Entscheidung festlegen.

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Aldi Süd schmeißt zahlreiche Produkte aus dem Sortiment - Rund 50 Artikel weg

In vielen Supermärkten gibt es ein Überangebot an Lebensmitteln.
Über Jahre wurde die Produktpalette vieler Einzelhändler erweitert.
Doch Aldi Süd will das Sortiment nun offenbar gezielt verkleinern.
Das berichtet das Branchenblatt "Lebensmittel Zeitung".


Beobachter berichten demnach, dass je nach Region rund 50 Artikel inklusive Varianten aus den Bereichen Milchprodukte, Wurst und Käse verschwinden.
Der Discounter wolle "das einheitlichere Sortiment zentral steuern".
Ziel sei es, Abläufe zu vereinfachen und Kosten zu senken.
Ein Kurs, den der Discounter schon länger verfolgt.

Nicht nur Eigenmarken sind betroffen, auch bekannte Markenprodukte stehen auf dem Prüfstand.
Einige sind bereits verschwunden - darunter etwa Desserts, Joghurts oder Convenience-Produkte, die im Handel häufig über Rabattaktionen verkauft werden.
Darunter sind beispielsweise auch das Ehrmann Grand Dessert und der Zott Sahne Joghurt. Statt dauerhaft im Regal zu stehen, will Aldi hier offenbar verstärkt auf zeitlich begrenzte Angebote setzen.
Zudem räumt Aldi auch in der Frischetheke auf, in der bislang höherwertige Wurst- und Käsespezialitäten angeboten wurden.
Einige dieser Produkte sind bereits verschwunden.

Zurück zu den Wurzeln des Discounter-Geschäfts

Branchenkenner sehen darin eine logische Entwicklung.
Wenn Produkte ohnehin vor allem über Aktionen laufen, verliert der feste Regalplatz an Bedeutung.
Für den Discounter stellt sich dann die Frage: Lohnt sich das noch?

Auch regionale Anbieter trifft die Neuausrichtung. Produkte von Marken wie Schwälbchen, Frankenland oder Schwarzwaldmilch sind teilweise nicht mehr im Sortiment zu finden. Offiziell äußert sich Aldi Süd dazu nicht im Detail. Intern wird laut "Lebensmittel Zeitung" geprüft, wo sich Varianten reduzieren lassen.
Der Grundgedanke hinter all dem ist simpel: zurück zu den Wurzeln des Discount-Prinzips. Weniger Auswahl, dafür schnellere Umschläge und geringere Kosten.

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Nach Hoch im März - Butterpreis sinkt wieder

Butter wird für Verbraucher in Deutschland wieder günstiger.
Nach einer kräftigen Preiserhöhung Anfang März gibt es nun wieder einen Preisrutsch bei den Einzelhändlern.
Wie die Unternehmen Aldi Nord und Lidl mitteilten, kostet ein 250-Gramm-Päckchen deutscher Markenbutter der Eigenmarken jetzt 1,05 Euro nach zuletzt 1,19 Euro.

Vor dem 9. März lag der Preis bei 99 Cent.
Der Butterpreis schwankt seit einiger Zeit stark, abhängig von Milchmengen und Nachfrage. Im Oktober 2024 wurde der bislang höchste Stand erreicht: 2,39 Euro für das günstigste Päckchen der Eigenmarken.

Ursache waren kleinere Milchmengen, die Landwirte lieferten, und ein niedrigerer Fettgehalt der Rohmilch.
Die Blauzungenkrankheit führte bundesweit zum Einbruch der Milchleistung bei betroffenen Tieren.

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Preiskampf bei Schokolade - Rewe-Chef rechnet mit Lindt & Co. ab

Hohe Preise für Schokolade und Kaffee und zusätzlich hohe Kosten für Personal und Energie.
Die Lebensmittelbranche in Deutschland hat massiv zu kämpfen.
Nun attackiert Rewe-Chef Lionel Souque namhafte Markensteller.
"Der Kakaopreis ist bis letztes Jahr unglaublich gestiegen, also gab es massive Preiserhöhungen.
Seit Monaten sinken die Rohstoffpreise.
Aber die großen Markenhersteller, vor allem Lindt und Mondelēz, haben die Preise erhöht", sagte Souque dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

"Ich kenne Extremfälle", fügte der Manager hinzu.
Konkret nannte Souque die "Alpenmilch-Schokolade" von Milka.
Hier habe die unverbindliche Preisempfehlung für die 100-Gramm-Tafel bei 1,49 Euro gelegen.
Danach sei die Tafel auf 90 Gramm verkleinert worden, während der Einkaufspreis für den Supermarkt stieg.
Unter diesen Bedingungen sei ein Verkauf unter 1,99 Euro kaum darstellbar gewesen.
"Das ist irre", kritisierte der Rewe-Chef.

Doch auch Rewe steht in der Kritik.
Die Preisgestaltung im Supermarkt verunsichert viele Verbraucher.
Mal wird Markenschokolade wie "Milka" oder "Ritter Sport" für 1,11 Euro im Sonderpreis beworben.
Dann kostet sie plötzlich wieder 1,99 Euro.
Hinzu kommt die Debatte um geschrumpftes Verpackungsgewicht.
Auch deshalb fordert die EU mehr Transparenz.

So dringt der Europäische Gerichtshof auf die Einhaltung der Preisangabenverordnung. Diese besagt, dass Preiswerbung faktisch nur noch zulässig ist, wenn der reduzierte Preis niedriger ist als der günstigste Preis der vergangenen dreißig Tage.
Das wöchentliche Verwirrspiel am Ladenregal hätte damit ein Ende.

Preis für viele beim Lebensmittelkauf wichtig

Rund 74 Prozent der Bevölkerung achten beim Lebensmittelkauf gezielt auf Sonderangebote.
Für knapp 60 Prozent ist der Preis bei der Auswahl darüber, was im Einkaufskorb landet, grundsätzlich entscheidend, so der Ernährungsreport 2025 des Agrarministeriums.

Mit Blick auf die Diskussion über eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sagte Rewe-Manager Souque: "Wir würden - wie auch zu Corona-Zeiten - im Durchschnitt so eine Steuersenkung über die Preise natürlich weitergeben.
Das kann ich aber nicht für jeden einzelnen Artikel garantieren.
Es würde wahrscheinlich ein Mix."
Man müsse das gesamte Sortiment betrachten, nicht jeden einzelnen Artikel.
"Wenn wir einen Artikel für 99 Cent verkaufen, und es gibt zwei Prozent weniger Mehrwertsteuer, weiß ich nicht, ob ich auf 97 Cent gehe.
Aber kostet ein Produkt 1,09 Euro, macht man den Sprung zu 99 Cent", erklärte Souque.

Rewe gehört mit Edeka zu den führenden Lebensmittelhändlern im Land und beschäftigt allein in Deutschland rund 280.000 Menschen.
Zuletzt zeigten beide Konzerne auch Interesse an Filialen des Mitbewerbers Tegut, der sich vom deutschen Markt zurückzieht.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Das nervt Kunden beim Einkaufen am meisten

Der Lebensmitteleinkauf ist eine Tätigkeit, der die Menschen regelmäßig nachgehen - oft sogar mehrmals pro Woche.
Allerdings geht nicht jeder gerne in den Supermarkt oder Discounter.
Das kann verschiedene Gründe haben, wie zwei aktuelle Untersuchungen zeigen.


Forscher der Universität Innsbruck haben etwa herausgefunden, dass volle Supermarktgänge das Kaufverhalten deutlich beeinträchtigen können.
Wird der Platz durch zusätzliche Warenständer eingeschränkt, kaufen Kunden insgesamt weniger ein.
Entfernen Händler solche Hindernisse, steigen die Verkäufe - selbst wenn dann weniger Produkte präsentiert werden.
In einem Experiment legte der Umsatz eines Gangs um rund 11,5 Prozent zu, nachdem zusätzliche Produktständer entfernt worden waren.

Im Zentrum der Studie steht sogenanntes "räumliches Gedränge". Gemeint ist nicht die Enge durch andere Menschen, sondern durch Gegenstände wie Verkaufsständer im Gang. Diese sollen zwar mehr Aufmerksamkeit für Produkte schaffen, schränken aber gleichzeitig die Bewegungsfreiheit ein.

Die Folge: Kunden bleiben seltener stehen, schauen sich weniger Produkte an und greifen auch seltener zu.
Das zeigte sich sowohl in Verkaufsdaten als auch in Beobachtungen im Supermarkt.
Kunden in weniger vollen Gängen nahmen Produkte bis zu siebenmal häufiger in die Hand. Besonders deutlich ist der Effekt bei Kunden mit Einkaufswagen.
Sie reagieren empfindlicher auf enge Räume als Kunden mit Korb oder ohne Hilfsmittel.

Zahlen mit Bargeld nervt viele Kunden

Als nervig empfinden viele Kundinnen und Kunden aber auch die Kassenzone.
Eine Umfrage der Finanztechnologie-Plattform Adyen zeigt, dass vor allem die Zahlung mit Bargeld als Zeitfresser an der Kasse gesehen wird.
Von den rund 2.500 Befragten gaben 39 Prozent an, dass sie das Bezahlen mit Münzen und Scheinen als Hauptgrund für lange Warteschlangen empfinden.

Trotzdem gehört die klassische Kasse mit Personal für die meisten Deutschen weiter zum Einkauf dazu.
61 Prozent der Gesamtbefragten bevorzugen diese Möglichkeit, bei jüngeren Menschen zeigt sich jedoch ein Wandel. In der Generation Z (Jahrgänge 1995 bis 2010) benutzen nur noch 42 Prozent die Kasse mit Personal lieber, bei Millennials (Jahrgänge 1980 bis 1995) sind es 44 Prozent.

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xNecromindx

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Ja, witzig... Adyen ist Anbieter von Karten-/App-Zahlungssystemen. Wie überraschend es doch ist, das deren Umfrage Bargeld als Störfaktor sieht.
Da fällt mir doch die Umfrage ein, die jüngst ein Drogen-Dealer gemacht hat. Mit dem Ergebnis: Die meisten Kunden stehen Drogen-Konsum aufgeschlossen gegenüber! Wäre hätte es gedacht...

Aber mal Realtalk: Was ich als Zeitfresser an der Kasse sehe, sind diese Früchtchen, die mit ihrem Handy bezahlen wollen, das Ding 7 mal hin- und herdrehen, dass es irgendwie gelesen wird, dann noch ankommen mit ihrer Bohnungs-App: Moment, ich muss es kurz starten... Augenblick... Netto, Lidl, Aldi... neee... Moment, ich habs gleich... Rewe, ne auch nicht... Payback.... Ach, ähm, wissen Sie - kann ich das auch per Paypal zahlen? Können Sie noch einmal stornieren...? ......... Gedanklich fange ich dann an die Pumpgun durchzuladen 😤
Oder der Vogel vorige Tage im REWE, der unbedingt besonders "Hip" mit seiner Uhr bezahlen wollte und da anfängt Yoga-Stellungen an der Kasse zu vollziehen, um das Drecksding irgendwie auf das EC-Terminal gedreht zu bekommen. Am liebsten hätte ich ihm ja 50 Cent vor die Füße geschmissen und gesagt: Geile Aufführung! ... hatte es leider nicht passend. Andere haben es da einfacher: Die hätten ihm das Handy vor die Füße geworfen :rolleyes:
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Lidl krempelt 3.271 Filialen um - das ändert sich für Kunden

Weltweit neues Konzept ...

Wer bei Lidl einkauft, erhält in den Filialen des Discounters längst nicht mehr nur Lebensmittel.
Der Einzelhändler bietet in seinen Filialen zusätzlich sogenannte Nonfood-Produkte an, etwa Werkzeug, Küchenutensilien oder auch Modeartikel.
Das Angebot wurde dabei stets montags und donnerstags durchgewechselt.

Nun hat Lidl jedoch in sämtlichen seiner 3.271 Filialen in Deutschland sein Nonfood-Sortiment umgestellt.
Statt stetig wechselnder Angebote werden die Artikel künftig permanent in den Läden zu finden sein.

Dafür bündelt Lidl seine Nichtlebensmittel-Artikel in insgesamt sechs Themenwelten:

Baumarkt und Garten
Sport und Freizeit
Küche und Haushalt
Wohnen
Mode
Baby, Kinder und Spielzeug


Jede Themenwelt wird in den Filialen dauerhaft einen festen Platz erhalten.
Dadurch werde den Kunden jetzt eine "intuitive und inspirierende Einkaufswelt" geboten, verspricht Lidl.

Die Entscheidung, sich auf sechs Themenwelten festzulegen, sei bereits vor zwei Jahren gefallen, berichtet die "Lebensmittel-Zeitung".
Das neue Konzept gilt für die Filialen in allen 31 Ländern, in denen Lidl aktiv ist.

Bei der Umsetzung des neuen Konzepts sollen die einzelnen Länder jedoch einen gewissen Spielraum haben.
Zudem will Lidl auch saisonal flexibel bleiben.
So soll es im Frühjahr etwa mehr Platz für Gartengeräte geben, im Winter wächst dafür die Verkaufsfläche für Heimtextilien.

Zudem sollen die Lidl-Eigenmarken künftig auch in den Filialen von Kaufland erhältlich sein. Die eigenen Marken (Parkside, Crivit, Silvercrest, Livarno, Esmara, Lupilu) sollen in den neuen Themenwelten nicht mehr so stark im Vordergrund stehen wie bislang.
Dadurch ist in den Themenwelten auch vermehrt Platz für andere Marken.

Die Umwandlung des Nonfood-Angebots ist nicht die einzige Änderung, die Lidl derzeit ausprobiert.
So testet der Discounter in Irland erstmals ein Click & Collect-System: Kunden können ihren Einkauf über die App bestellen und diesen dann anschließend bei einer Filiale vor Ort abholen.
Ob und wann der Einzelhändler dieses Angebot auch außerhalb Irlands ausrollt, steht bislang nicht fest.

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collo

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"Faules Ei": Verbraucherschützer strafen Milka ab

Schokolade essen, aber mit gutem Gewissen: Die Nachhaltigkeit von Schokolade spielt für viele Verbraucher eine zunehmend wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.
Orientierung bietet eine aktuelle Analyse des NGO-Bündnisses "Be Slavery Free": Für die "Chocolate Scorecard" wurden weltweit 49 Hersteller und Händler nach verschiedenen Kriterien bewertet - darunter das Einkommen der Kakaobauern, Kinderarbeit, Pestizideinsatz und Entwaldung.

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Die neue Rangliste wurde am Donnerstag (7. Mai) veröffentlicht.
Sie zeigt, welche Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit Fortschritte machen - und wo weiterhin erhebliche Defizite bestehen.


Vorjahressieger verdrängt

In der Kategorie der mittleren und großen Produzenten belegt das Schweizer Unternehmen Halba mit einem Nachhaltigkeitswert von 85 Prozent den ersten Platz.

Der Vorjahressieger Tony's Chocolonely landete mit 83 Prozent auf dem zweiten Rang, gefolgt vom deutschen Hersteller Ritter Sport.
Beim süddeutschen Unternehmen kritisierte das NGO-Bündnis vor allem Schwächen beim Einkommen der Kakaobauern.

Das sind die nachhaltigsten Schokoladenhersteller

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Andere deutsche Hersteller wurden deutlich schlechter bewertet.
Der Berliner Süßwarenhersteller Storck, bekannt für Marken wie Toffifee und Merci, erhielt nur einen Nachhaltigkeitswert von 39 Prozent.
Der einstige Kölner Schokoladenhersteller Stollwerk (Alpia, Sarotti), der mittlerweile zur belgischen Baronie-Gruppe gehört, wurde mit 37 Prozent bewertet.

Milka-Hersteller: Verbraucherschützer kritisieren Intransparenz

Gleichzeitig kritisiert das NGO-Bündnis erhebliche Datenlücken.
Vor allem bei Kinderarbeit, der Bezahlung der Kakaobauern und beim Einsatz von Pestiziden seien die verfügbaren Informationen häufig unvollständig.
In mehreren Bereichen bleibe daher unklar, wie groß die Probleme tatsächlich sind.

Zusätzlich kritisiert wurde die mangelnde Transparenz einiger großer Konzerne.
Zwei Unternehmen - Starbucks und Mondelez, der Mutterkonzern von Milka - beantworteten den Fragebogen zur "Chocolate Scorecard" nicht.
Gemeinsam mit weiteren Firmen erhielten sie dafür den Negativpreis "Bad Egg" (faules Ei).

Schokoladenumsatz geht zurück

Ob der Negativpreis Mondelez jedoch die Umsätze drücken wird, bleibt zu bezweifeln. Vielmehr macht dem Unternehmen wie auch anderen Schokoladenherstellern die Verkaufszurückhaltung der Kunden zu schaffen.
Viele Unternehmen hatten laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" ihre Preise vor dem Osterfest deutlich erhöht.
Doch viele Schoko-Osterhasen lagen zum Osterfest wie Blei in den Regalen, die Unternehmen verzeichneten deutliche Umsatzrückgänge.

Mittlerweile versucht die Branche, die Verkäufe wieder in Schwung zu bringen.
So hat etwa Lidl die Preise für seine Eigenmarken "Fin Carré" und "J.D. Gross" zuletzt gesenkt.

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collo

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Milka-Tafel mit 90 Gramm ist irreführend: Gericht urteilt

Im Streit über eine versteckte Preiserhöhung bei Milka-Schokolade hat die Verbraucherzentrale Hamburg gegen den Hersteller Mondelēz einen Sieg erzielt.
Das Landgericht Bremen erkennt eine relative Mogelpackung.


Bei seinen Schokoladentafeln ist der Milka-Konzern Mondelēz der zartesten Versuchung erlegen, seit es den Kapitalismus gibt: höhere Preise für ein günstiges Produkt.
Um dabei nicht auch noch bei der Qualität zu sparen, hat Mondelēz einige seiner Tafeln einfach etwas kleiner gemacht als bisher.
Sie sind nur noch 90 statt 100 Gramm schwer.
Verbraucher bemerkten das oft erst auf den zweiten Blick - und litten so unter einer verdeckten Preiserhöhung.

Das Landgericht Bremen sah in diesem Trick nun einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.
Die Füllmengenreduzierung sei eine relative Mogelpackung und somit eine Irreführung des Verbrauchers, teilte das Gericht mit.
Die Verbraucherzentrale Hamburg, die regelmäßig Mogelpackungen anprangert, hatte mit ihrer entsprechenden Klage Erfolg.

Die Tafeln dürfen laut der Entscheidung der Kammer zumindest so auch nicht mehr genutzt werden, andernfalls droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, wie aus dem Urteil hervorgeht.
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Richter spricht von relativer Mogelpackung

Konkret dürfe Mondelēz die Packung mit 90 Gramm nicht in Verkehr bringen, wenn in den vier Monaten zuvor die Packung mit 100 Gramm im Angebot war, entschied das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Mondelēz kann dagegen noch Rechtsmittel einlegen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg äußerte sich zufrieden über das Urteil.
Es erkenne an, dass die Fehlvorstellung des Verbrauchers über die Füllmenge und damit die Täuschung sich (nur) aus dem Vergleich mit dem früheren Produkt und nicht durch die Gestaltung der Verpackung ergebe, teilten die Verbraucherschützer mit.

Der Wiedererkennungseffekt der Verpackung überlagere die tatsächliche Veränderung des Inhalts.
Sprich: Wer die Milka-Tafel sieht, erwartet auch 100 Gramm.
Von Verbrauchern könne nicht erwartet werden, dass sie bei bekannten Produkten stets akribisch die gesamte Verpackung studieren.

Wir nehmen die heutige Entscheidung des Gerichts zur Kenntnis und ernst und schauen uns die Urteilsbegründung des Gerichts jetzt im Detail an, teilte Mondelēz auf Anfrage dem SPIEGEL mit.
Unabhängig davon werden wir weiter daran arbeiten, unsere Kommunikation klar zu gestalten.
Unser Anspruch war und ist es, transparent, umfassend und verantwortungsvoll mit allen zu kommunizieren, die unsere Produkte kaufen und genießen.
Das Vertrauen der Konsumenten sei unser höchstes Gut.

Schon bei der mündlichen Verhandlung vor drei Wochen hatte das Gericht in seiner ersten Einschätzung durchblicken lassen, dass Kunden durch die neue Packung getäuscht werden könnten.
Der Verbraucher erkennt keinen Unterschied, sagte der Vorsitzende Richter damals.
Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte in dem Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs argumentiert, weil die neue Tafel nur einen Millimeter dünner und das Design der Verpackung fast identisch sei, falle das geringere Gewicht nicht auf.

Das Unternehmen wies die Kritik zurück.
Das Gewicht sei klar auf der Verpackung zu erkennen und auf Vorder- wie Rückseite angegeben.
Mondelēz sprach zudem von einem von vielen Unsicherheiten in der gesamten Lieferkette geprägten Umfeld.
Zuletzt ist aber etwa der Kakaopreis wieder deutlich gesunken.

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Schokolade: Was machen Aldi und Lidl? Kunden kaufen weniger Milka und Ritter Sport

Wenn Deutsche im Supermarkt Schokoladentafeln kaufen, greifen sie immer häufiger zu preisgünstigen Varianten statt teurer Marken.
Laut dem Marktforschungsunternehmen Circana erreichten sogenannte Handelsmarken 2025 einen Anteil von 34,5 Prozent im Tafelschokoladensegment.
Das sind drei Prozentpunkte mehr als noch 2024 und entspricht damit erstmals mehr als für Milka und Ritter Sport zusammen.
Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung".


Die Experten des Branchenblattes sehen den Erfolg der Eigenmarken in einer Verschiebung der letzten drei Jahre.
Die extrem hohen Preise für den Rohstoff Kakao hätten die Preise seit 2023 in die Höhe getrieben.
So rechtfertigte Mondelez auch seine 90-Gramm-"Mogelpackung".
Verbraucher hätten damit reagiert, vermehrt preisgünstigere Eigenmarken zu kaufen, und seien bis heute auch dabei geblieben.
Hinzu kommt, dass mehrere Händler nach einer Entspannung auf dem Kakaomarkt die Preise bei ihren Eigenmarken zuletzt wieder senkten.

Aldi, Lidl, Rewe: Mit diesen Marken punkten sie

Bei den Discountern verfügt Aldi nach Angaben der "Lebensmittel Zeitung" mit rund 60 Schokoladenartikeln über das größte Eigenmarkensortiment.
Choceur und Moser Roth sind hier die großen Hersteller.
Lidl setze auf Fin Carré in der Schokoladenbasisversorgung und J.D. Gross im Premium-Bereich.

Bei den Supermärkten verfüge Edeka mit 40 Artikeln über das umfangreichste Sortiment an Handelsmarken.
Neben den Tafeln von "Gut & Günstig" versucht das Hamburger Unternehmen, sich vorrangig über die im Herbst 2025 bei Edeka neu eingeführten "Herzstücke" zu profilieren, heißt es in der "Lebensmittel Zeitung".

Bei Rewe gibt es die günstigste Schokolade von der Marke "Ja".
Sie steht im Preisvergleich auf einer Stufe mit Aldi.
Schokoladen unter der Premiummarke "Feine Welt" gibt es nicht mehr.
Dafür aber drei Flachtafeln von "Rewe Beste Wahl", bei deren Kauf der Nabu-Klimafonds unterstützt wird.

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