Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

KOLWE-X

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Undertone (2025)


Eine Podcast-Moderatorin, die sich mit gruseligen Themen beschäftigt, zieht zu ihrer Mutter, um sie zu pflegen. Als sie Aufnahmen von den paranormalen Erlebnissen eines Paares erhält, stellt sie fest, dass deren Geschichte ihrer eigenen ähnelt.

Fazit: Über Undertone konnte man im Vorfeld bereits einiges lesen und der Film wurde vielerorts gelobt. Zurecht?

Leider nein, denn der Film macht meiner Meinung nach zu vieles falsch, um wirklich gut zu sein.

Das fängt schon beim Podcast an. Man will uns Zuschauern vermitteln, dass es sich um einen erfolgreichen Mystery-Podcast handelt, der einmal pro Woche veröffentlicht wird. Allerdings schaffen es die beiden Podcaster teilweise nicht einmal, fünf Minuten am Stück aufzunehmen und vertagen das Ganze dann um mehrere Tage. Ich glaube kaum, dass man auf diese Weise einen wirklich erfolgreichen Podcast produziert, denn normalerweise wird so etwas in einem Rutsch aufgenommen und anschließend geschnitten.

Aber egal, denn der Film setzt seinen Fokus ohnehin vor allem auf Geräusche und teilweise völlige Dunkelheit – und das funktioniert tatsächlich recht gut.

Anmerkung: Anlage voll aufdrehen oder (noch besser) Kopfhörer aufsetzen!

So ist man als Zuschauer zumindest immer wieder angespannt, wenn es plötzlich völlig still wird und scheinbar nichts passiert oder man irgendwann glaubt, im Dunkeln etwas zu sehen.

Und genau hier liegt für mich das nächste Problem: Man wartet und wartet … und am Ende wird einfach nicht geliefert.

Der Film erzeugt durch seine Thematik durchaus eine greifbare Spannung, lässt einen dann aber ohne wirklichen Höhepunkt zurück. Wie ein Kritiker so treffend formuliert hat: Coitus interruptus.

Genau das muss man Undertone ankreiden. Es wird über lange Zeit eine Erwartungshaltung aufgebaut, die der Film am Ende einfach nicht erfüllt.

Schade, denn hier war wirklich verdammt viel Potenzial vorhanden und der Film macht letztendlich viel zu wenig – beziehungsweise gar nichts – daraus.

4/10
– Spannung war da, doch dabei blieb es auch
 
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KOLWE-X

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72 Hours (2026)


Ein vierzigjähriger Angestellter gerät durch ein Missverständnis in das Abenteuer seines Lebens. Nachdem er versehentlich in einer Chatgruppe landet, wird er prompt zu einem dreitägigen Junggesellenabschied eingeladen. Umgeben von Mittzwanzigern versucht der Mittvierziger, mit dem rasanten Tempo und den exzessiven Partys der jungen Generation mitzuhalten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den Generationen bei diesem chaotischen und feuchtfröhlichen Wochenendtrip.

Fazit: Typische 08/15-Netflix-Komödie, bei der leider nur wenige Gags wirklich zünden. Dabei hat man mit Kevin Hart eigentlich einen Schauspieler an Bord, der genau für solche Rollen prädestiniert ist. Allerdings kann auch er einen Film nicht alleine retten.

Die Story ist dabei mindestens genauso albern wie die Situationen, in die unsere fünf Protagonisten ständig geraten. Besonders die vier Gen-Z-Männer wirken teilweise so naiv, dass der zukünftige Bräutigam im Vergleich fast schon vernünftig erscheint. Was folgt, ist eine Aneinanderreihung von Eskapaden, die irgendwo zwischen völlig absurd und schlichtweg schwachsinnig liegen.

Überraschungen sollte man ebenfalls nicht erwarten. Das Ende ist von Anfang an ziemlich offensichtlich und entsprechend unspektakulär.

3/10
– Ein paar Schmunzler, mehr aber auch nicht
 
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Shadowhead

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Memories (1995)

Der animierte Film besteht aus 3 fesselnden Geschichten, wobei jede für sich einen eigenen, unverwechselbaren Stil zeigt. "Magnetic Rose" zeigt die Abenteuer zweier Space-Traveller, die Notsignalen folgend, in eine wunderbare, mysthisch anmutende Welt eintauchen, die von den Gedanken einer Frau erschaffen wurde. In "Stink Bomb" transformiert sich ein junger Chemiker aus Versehen in eine nicht zu stoppende biologische Waffe, die direkten Kurs auf Tokyo einprogrammiert hat. "Cannon Fodder" schließlich stellt einen Tag im Leben einer Stadt dar, deren einziges Ziel ist, unaufhörlich Kanonen auf unbekannte Feinde abzufeuern.
Da er gerade auf dem FFF nochmal im Kino gezeigt wurde, sah ich ihn mir mal wieder an. Die intelligenten, nachdenklich machenden Geschichten, fantastisch gezeichnet. Mein Favorit dabei ist STINKBOMBE, der durch Humor nicht ganz so ernst wirkt.

8,5/10
 
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Shadowhead

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Presence (2024)

Schon bevor die Familie einzieht, ist es da. Es beobachtet ihre intimsten und unangenehmsten Momente, bewegt sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit durch das neue Haus und schenkt der Teenagerin Chloe (Callina Liang), die den Tod einer guten Freundin verarbeiten muss, besonders viel Aufmerksamkeit. Doch die geheimnisvolle Präsenz ist nicht bloß stummer Zeuge: Sie verfolgt ihr eigenes Ziel – und weiß es auch zu erreichen.
Also an der Geschwindigkeit muss der "Geist" noch arbeiten. Lohnt sich aber nicht, da hoffentlich nur wenig Leute, die nicht vorgewarnt waren, sich dieses Machwerk ansehen. Die Story ist billig, der Cast spielt lahm und ohne Überzeugung. Einziger Pluspunkt: Das Ganze dauert nur 80 Minuten.

1,5/10
 
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KOLWE-X

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Blade (1998)


Eric Brooks ist ein Halbwesen aus Mensch und Vampir. Er hat die Kräfte der Vampire geerbt, aber nicht ihre Schwächen. Als „Daywalker" geht er auf die Jagd nach Vampiren, um sich an ihnen für den Tod seiner Mutter zu rächen. Unterstützung erhält er vom Vampirjäger und Waffenentwickler Whistler. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach Deacon Frost, der im Rat der Vampire aufbegehrt und die Vampirgottheit La Magra erwecken will. Frost lockt Blade schließlich in eine Falle, um ihn für sein Erweckungsritual zu opfern.

Fazit: Gut zehn Jahre vor dem Start des MCU machte Ende der 90er eine Marvel-Figur von sich reden, obwohl viele sie damals noch gar nicht kannten. Das war aber auch gar nicht nötig, denn Wesley Snipes verkörperte den Daywalker mit einer derartigen Coolness, dass Blade schnell zum Pflichtprogramm wurde und ihn eigentlich jeder sehen wollte.

Was damals gar nicht so einfach war, denn der Film wurde relativ früh auf den Index gesetzt. Da das Internet zu dieser Zeit noch nicht wirklich in den Haushalten angekommen war, musste man zwangsläufig hoffen, dass die örtliche Videothek ein Exemplar vorrätig hatte. VHS-Schulhof-Deals waren somit an der Tagesordnung. 😊

Nun, nach über 20 Jahren, wurde es auch mal wieder Zeit für einen Rewatch und ich muss sagen: Blade ist verdammt gut gealtert. Der Film blutet regelrecht die 90er-Jahre, ist düster, dreckig und für damalige Verhältnisse äußerst brutal umgesetzt.

Auch die Story funktioniert für mich nach wie vor. Vor allem die Idee rund um Blades Fähigkeiten und seine besondere Stellung zwischen Mensch und Vampir gefällt mir. Klar, über das Verhalten des Vampirrates kann man sich streiten, denn die Typen sind in diesem Film teilweise einfach nur Lappen. Aber darüber kann man hinwegsehen und sich stattdessen daran erfreuen, wie Blade die Vampire schnell und kompromisslos ins Jenseits befördert.

Legendär ist für mich bis heute die Anfangsszene in der Disco, wenn plötzlich Blut von der Decke regnet und dazu „Confusion" von New Order dröhnt. Eine Szene, die man einfach nicht vergisst.

7/10 – Blade ist einfach 'ne verdammt coole Marvel-Figur
 
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Shadowhead

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The End of Oak Street (2026)

Ein unerklärliches kosmisches Ereignis reißt die Oak Street aus ihrem Vorstadtidyll heraus und befördert die gesamte Nachbarschaft an einen unbekannten Ort. Die Mitglieder der Familie Platt müssen in dieser für sie völlig fremden Umgebung schnell feststellen, dass sie nur dann überleben können, wenn sie eng zusammenstehen, denn jetzt steht ihre Rasse nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette, wie sie bald feststellen.
Nette Idee, wobei unklar bleibt, was ein kosmisches Ereignis ohne Aliens ist. Wie auch immer. Einführung in die Nachbarschaft ist zielführend, der Aufbau von Spannung durch "weniger ist mehr" gelungen. Dann wird es teilweise brutal. Die Effekte sind insgesamt als gut zu bewerten. Das Ende ist akzeptabel, wobei mir klar war, dass der Sohn erstmal Mist baut.

7/10
 
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my-nospam

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Mayday 2026

Als ein US-Navy-Pilot waehrend einer streng geheimen Mission im Kalten Krieg in feindlichem Gebiet gefangen ist, liegt seine einzige Ueberlebenschance darin, sich mit einem exzentrischen Ex-KGB-Agenten zu verbünden.

Leutnant Troy Brennans Aufklärungsmission über sowjetischem Gebiet geht schief und zwingt ihn zu einer Bruchlandung und zum Überleben in der russischen Wildnis, während er einer Gefangennahme oder Rettung entgeht.


8 / 10 Punkte
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Shadowhead

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Gail Daughtry and the Celebrity Sex Pass (2026)

Nachdem ihr Verlobter ihren "Celebrity-Pass"-Vertrag nutzt, entscheidet sich Gail Daughtry (Zoey Deutch) dazu, nach Hollywood zu reisen, um ihren Promi zu begegnen und sich dadurch zu rächen.
Erklärung: Dieser "Vertrag" erlaubt es dem Partner mit dem Promi seiner Wahl "straffrei" Sex zu haben. Gail allerdings ist geschockt und gerät auf ihrem "Rache-Trip" in etliche Situationen, die teils lebensbedrohlich sind. In dieser sehr unterhaltsamen Komödie sind Witz und Action gut gemischt, weshalb keine Langeweile aufkam. Einer dieser Filme, von denen man sich wünscht, sie wären viel länger!

8/10
 
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level9

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Vesper Chronicles (2022)

Wurde in einem Online-Artikel als der heiße Scheiß angekündigt, den man jetzt kostenlos in den ÖR Mediatheken anschauen könne...

Moviepilot:
"Das Ökosystems der Erde ist kollabiert. Die 13-jährige Vesper (Raffiella Chapman) versucht in dieser zerstörten Welt trotzdem irgendwie gemeinsam mit ihrem gelähmten Vater zu überleben. Als eine geheimnisvolle Fremde auf der Bildfläche erscheint, muss Vesper all ihren Mut und ihr Wissen zusammennehmen, um für eine bessere Zukunft zu sorgen. Denn nach dem außergewöhnlichen Fund von Pflanzensamen, müssen diese noch fruchtbar gemacht werden. Doch reichen ihre Bio-Hacker-Fähigkeiten dafür aus? Und ist die "Zitadelle" als Feind zu mächtig?"

Ja, genau. In einer slumartigen Hütte und einem ebenso abgehalfterten "Labor" kann die 13j Vesper alles. Sie überlebt alleine, sie züchtet genmanipulierte Pflanzen, sucht Essen. Ihr Vater liegt bewegungslos im Bett, kann nur noch die Augen bewegen. Sie kommuniziert mit ihm über eine fliegende Drohne... Der Antagonist im Film ist der typische Klischeebösewicht... bietet nix neues - und ist natürlich völlig unnötigerweise der Onkel von Vesper. Ansonsten eiert der Film langweilig vor sich hin, bis das superintelligente Kind natürlich die Saatgut-DNA dekodieren kann und diese wieder fruchtbar macht...

Alter ne, was habe ich die Fresse dick von Filmen mit Wunderkind-Blagen. Das Schauspiel aller Darsteller (zu 95% ein Kammerspiel) ist dabei auch nicht wirklich toll.
Für mich eine echte Zeitverschwendung. Schaut was anderes.

01/10 unfruchtbaren Samen... die man... woher gezogen hat?
 
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my-nospam

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Die Hoehle - Das Tor in eine andere Zeit 2017

Wow, ich dachte erst, das waere einer der alten Disney filme aber weit gefehlt, ich fand den jetzt richtig gut, einfach etwas anders.

Professor Hopper ist seit der Suche nach der Quelle des ewigen Lebens in einem verzweigten Hoehlensystem verschollen. Eine Gruppe seiner Studenten macht sich auf den Weg, ihn zu finden. Dabei eroeffnet sich ihnen beim Abstieg in die Hoehle ein großes Mysterium. Innerhalb der Hoehle vergeht die Zeit wesentlich langsamer als an der Oberflaeche.

Der Archäologie-Professor von Taylor, Jackie, Cara, Veeves und Furby ist nicht mehr aufzufinden. Die Studenten entdecken seinen Wagen in der Naehe einer Hoehle. Als sie dort eintreten, durchschreiten sie ein Zeit-Raum-Kontinuum.


8 / 10 Punkte
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my-nospam

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Kinderarzt Dr. Froehlich 1972

nach all der Action und dem Horror mal eine Komoedie aus meiner Jugendzeit.

Kinderarzt Hannes Froehlich vertritt anstelle eines Freundes dessen Onkel im Krankenhaus eines Alpendorfes. Dort macht er, vor allem mit Stammpatienten, so einiges mit. Zum Glueck gibt es aber auch nette Leute im Ort, wie die neue Apothekerin Eva Holm und ihren verwaisten Neffen Peter. Beide erobern das Herz des Arztes im Sturm. Doch bis die drei ein Happy End erleben duerfen, sind noch allerhand Turbulenzen zu überstehen.


5 / 10 Punkte
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KOLWE-X

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Masters of the Universe (2026)


Prinz Adam kehrt nach 15 Jahren, geführt vom Schwert der Macht, nach Eternia zurück. Doch seine Heimat liegt in Trümmern und wird von Skeletor beherrscht. Um seine Familie und seine Welt vor dem Untergang zu bewahren, muss er sich mit Teela und Duncan verbünden und sein Schicksal als He-Man annehmen. Damit gilt er als der mächtigste Mann des Universums. Die Frage ist nur, ob er damit Skeletor tatsächlich aufhalten kann.

Fazit: „Bei der Macht von Grayskull – ich habe die Kraft!"

Bei diesem Satz dürften Kinder der 80er, insbesondere Jungs, frohlocken, denn kaum einer kam damals an He-Man vorbei. Egal ob TV-Serie oder die heute legendären Actionfiguren und Fahrzeuge: He-Man ist Kult und gehörte in nahezu jedes Kinderzimmer.

Ich selbst bin erst etwas später mit der Reihe in Berührung gekommen und hatte daher „nur" Figuren aus The New Adventures of He-Man. Unter Fans ist diese Reihe nicht sonderlich beliebt, aber was soll's – ich habe damit trotzdem gerne gespielt. 😁

Aber genug von der Kindheit und widmen wir uns dem neuen Realfilm von 2026. Eines kann man gleich vorweg sagen: Er ist um Längen besser als die Verfilmung von 1987 mit Dolph Lundgren. Was ja im Prinzip auch kein Kunststück ist. 😅 Trotzdem war es schön zu sehen, dass Dolph einen kleinen Auftritt in diesem He-Man-Film bekommen hat.

Man merkt dem Film auf jeden Fall die Liebe zur damaligen TV-Serie an. Er ist teilweise herrlich schräg, bietet jede Menge Slapstick und vor allem Skeletor ist als Bösewicht extrem cheesy und stellenweise einfach nur hohl wie sein Schädel.

Damit dürften allerdings einige Zuschauer ein Problem haben, die die alte Serie nicht kennen. Dadurch wirkt der Film schnell albern und nicht besonders ernst. ABER genau das macht für mich den Charme des damaligen MotU-Universums aus. Es war gringe, überdreht und wollte den jungen Zuschauern am Ende jeder Folge trotzdem noch irgendeine Botschaft mitgeben.

Btw. Auch die Figuren sind wirklich toll umgesetzt. Man erkennt jeden sofort wieder, selbst das rosa Oberteil von Adam darf natürlich nicht fehlen. Und dass man sich hier sogar über den Namen „Fisto" lustig macht, ist einfach herrlich doof – im positivsten Sinne. 😂

Auch die Action kommt nicht zu kurz und die Kampfchoreografien sind durchaus nett anzusehen.

Zwei Post-Credit-Szenen deuten bereits eine Fortsetzung an. Ob diese allerdings tatsächlich kommt, ist noch fraglich, denn an den Kinokassen ist der Film ziemlich gefloppt. Da Amazon hier mitmischt und der Film aktuell über Prime gestreamt werden kann, könnte es am Ende vielleicht doch noch etwas werden.

Ich würde es dem Film gönnen, denn Spaß macht er auf alle Fälle – vorausgesetzt, man lässt sich auf den bewusst albernen und überdrehten Stil ein.

7/10
– Bei der Macht von Grayskull, dieser Film hat die Kraft zu unterhalten
 
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my-nospam

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Geo-Disaster - Du kannst nicht entfliehen 2017

Der Film ist zwar von Asylum aber so schlecht fand ich ihn dann doch nicht.

Gleich drei verheerende Katastrophen brechen auf einen Schlag ueber die Menschheit herein, der Ausbruch eines Supervulkans, ein Erdbeben und ein gigantischer Wirbelsturm welche das Resultat eines Meteroiten Einschlag sinds. Inmitten des apokalyptischen Chaos werden die Mitglieder einer Familie in Los Angeles voneinander getrennt. Alle muessen sich nun auf ihre eigenen Faehigkeiten berufen, um zu ueberleben und einander wiederzufinden, waehrend die Welt auf ihre Vernichtung zusteuert.


4 / 10 Punkte
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Shadowhead

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What you wish for (2023)

Ryan (Nick Stahl) ist ein talentierter, vom Pech verfolgter Koch mit erdrückenden Glücksspielproblemen. Da die Umstände so sind, wie sie sind, verlässt er überstürzt die Stadt und begibt sich in den sicheren Hafen eines namenlosen lateinamerikanischen Landes, wo ihn sein Freund Jack (Brian Groh), ein angesehener Koch mit ganz eigenen Problemen, in seinem Haus willkommen heißt. Ryan hat keine Ahnung, wie Jack sich seinen extravaganten Lebensstil leisten kann, wenn er für die Elite im Paradies kocht; er will nicht neidisch sein, aber er kann nicht anders, als sich dieses Leben auch für sich selbst zu wünschen. Doch wird ihm dies durch eine düstere Wendung des Schicksals ermöglicht. Ryan wechselt die Identität und findet bald heraus, was Jack getan hat, um den Lebensstil aufrechtzuerhalten, nach dem er sich so verzweifelt sehnt.
Der Film lässt sich Zeit, die Geschichte zu entfalten. Langsam wird die Story mysteriöser, doch der Zuschauer braucht Geduld. Dann lüftet sich der Schleier langsam, gibt den Blick frei und lässt einen schockierten Betrachter zurück.

7/10
 
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Shadowhead

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Pitch Black (2000)

Eine Gruppe von Reisenden landet nach einer Raumschiffpanne auf einem Planeten abseits aller bekannten Routen. Unter den Gestrandeten befindet sich auch der verurteilte Serienmörder Riddick (Vin Diesel), der nun die Gelegenheit nutzt, den Ketten Ade zu sagen und seine Bewacher und sämtliche Mitreisende zu einer fröhlichen Schnitzeljagd einzuladen. Doch damit nicht genug der Probleme: In den Überresten einer menschlichen Expeditionsstation findet man Hinweise auf eine aggressive Alienpopulation, die immer dann in Aktion tritt, wenn Dunkelheit über dem Planeten hereinbricht.
Endlich auch diesen DC in meine Sammlung integriert. Ist gut gealtert, derweil ich noch immer auf den Kinostart von Riddick 4 warte. Sollte es noch jemanden geben, der die Reihe noch nicht kennt, sollte diese Lücke schnellstens schließen. Riddick ist und bleibt einer der coolsten Filmhelden.

9/10
 
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KOLWE-X

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Jackass – Einer geht noch (2026)


Johnny Knoxville und seine Crew liefern noch eine letzte Zugabe mit jeder Menge brandneuer Stunts und noch nie dagewesener Blödheit. Dazu kommen die größten Knaller und lustigsten Momente aus der Vergangenheit – Generationen voller gemeinsamer Eskapaden, Kameradschaft und unvergesslicher Momente. Also schnapp dir deine idiotischen Kumpels und mach dich bereit, ein letztes Mal Tränen zu lachen.

Fazit: Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass nach dem 4. Teil tatsächlich noch ein weiterer, angeblich letzter Teil der Chaotentruppe erscheint. Die Jungs sind inzwischen echt übelst alt geworden und sehen teilweise ziemlich fertig aus. Na ja, kein Wunder bei all dem Unsinn, den sie seit Jahrzehnten treiben.

Trotzdem macht auch dieser Ableger wieder Spaß, wenn auch nicht mehr ganz so sehr wie früher. Vieles hat man bereits in ähnlicher oder abgewandelter Form gesehen und offenbar bekam man die 90 Minuten nicht mehr komplett mit neuem Material voll. Deshalb gibt es auch zahlreiche alte Stunts und Archivaufnahmen zu sehen, die damals für MTV zu heftig waren. So bekommt man nebenbei auch einen schönen Eindruck davon, wie jung die Truppe einmal war und wie sie heute aussieht.

Man mag von Jackass halten, was man will, ich jedenfalls mag die Truppe nach wie vor. Die Serie war schließlich ein fester Bestandteil meiner Jugend. Man kam um Jackass auf MTV einfach nicht herum.

Im Grunde war Jackass damals das, was heute YouTube mit seinen unzähligen Fail-Videos ist. Nur mit einem entscheidenden Unterschied: Die Jungs machten das nicht für Klicks und Reichweite, sondern weil sie einfach Bock auf völlig idiotische und teilweise lebensgefährliche Aktionen hatten. Und genau das hat den Charme der Truppe ausgemacht.

6/10 – „Hi, I'm Johnny Knoxville. Welcome to Jackass!" Gitarrenklang direkt im Ohr. :)
 
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Meine teuflischen Nachbarn (1989)

Ray Peterson will eine ruhige Urlaubswoche zu Hause mit seiner Familie verbringen, doch die Neugier der anderen Straßenbewohner, die sich auf die merkwürdig scheuen, neuen Nachbarn, die Klopeks, richtet, steckt auch ihn an. Als ein älterer Herr plötzlich verschwindet, steigern sich die biederen Vorstädter in den Wahn, die Klopeks seien eine Bande slawischer Menschenschlächter. Während einer großen "Aufklärungsmission" steigt Ray heimlich in deren Keller und löst eine Explosion aus. Die Entschuldigung an die offensichtlich völlig normalen Klopeks bleibt ihm allerdings im Halse stecken.
Ebenfalls gut gealtert, auch dank der guten Besetzung und der Regie von Joe Dante, den ich sehr mag. Das Verhalten einiger Nachbarn ist universell, der sich daraus ergebene Humor rabenschwarz.

8/10
 
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KOLWE-X

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Blade II (2002)


Ein neuer Vampirvirus, der sogenannte Reaper-Strain, grassiert unter den Vampiren. Einmal befallen, töten die Reaper zur Nahrungsaufnahme sowohl Menschen als auch Vampire. In ihrer Not ersuchen die Vampire Blade um Hilfe, um die Reaper aufzuhalten.

Fazit: Gut vier Jahre dauerte es, bis der Megaerfolg Blade eine Fortsetzung spendiert bekam. Hat es sich gelohnt? Jein.

Bei meinem Rewatch nach über 20 Jahren merkt man dem Film deutlich an, dass er ein frühes 2000er-Werk ist. Bedingt durch den Erfolg von Matrix und die allgemeine Millennium-Stimmung ist hier alles auf extrem cool getrimmt. Gerade zu Beginn bekommen wir unzählige Shots aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu sehen. Blade macht dabei teilweise die wildesten Bewegungen und Verrenkungen, nur um beispielsweise eine Art Bumerang zu werfen. Das sieht zwar stylisch aus, ergibt aber gefühlt keinen Sinn.

Die Idee mit den Reapern hat mir dagegen erstaunlich gut gefallen. Vor allem, dass Blade ausgerechnet mit seinen Todfeinden zusammenarbeiten muss, bietet ordentlich Potenzial. Auch die Beziehung zu der Vampirdame Nyssa funktioniert für mich gut. Zum Glück bekommen wir hier kein großes Rumgeturtel, aber man merkt Blade durchaus an, dass ihm ihr Leben nicht vollkommen egal ist.

Action ist jedenfalls massig vorhanden und auch die Kampfchoreografien sind wieder erste Sahne. In dieser Hinsicht liefert der Film ordentlich ab.

Einziger Wermutstropfen: Warum hat man Whistler zurückgeholt?

Er ist für die Handlung zwar nicht unbedingt nötig und stört auch nicht wirklich, aber seine Rückkehr ergibt einfach keinen Sinn. Im ersten Teil wird noch suggeriert, dass er sich selbst richtet, um nicht zum Vampir zu werden. Das wird uns hier sogar noch einmal in einem Rückblick gezeigt. Und in den ersten zehn Minuten dieses Films geht Blade ihn plötzlich befreien.

Logik? Egal. Whistler kam beim Publikum offenbar zu gut an, also musste er wieder dabei sein. Und bei Marvel ist ja bekanntlich alles möglich.

6/10 – Relativ gut gealtert, aber längst nicht so kultig wie Teil 1
 
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Shadowhead

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Mayday (2026)

Als ein US-Navy-Pilot (Ryan Reynolds) während einer streng geheimen Mission im Kalten Krieg in feindlichem Gebiet gefangen ist, liegt aus gewissen Gründen seine einzige Überlebenschance darin, sich mit einem exzentrischen Ex-KGB-Agenten zu verbünden, der ein Fan von Amerika und Top Gun ist.
Hätte nicht erwartet, dass der Film mich so gut unterhält. Gut gespielt und gespickt mit coolen Ideen ist er rundum gelungen.

8,5/10
 
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