Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Undertone (2025)


Eine Podcast-Moderatorin, die sich mit gruseligen Themen beschäftigt, zieht zu ihrer Mutter, um sie zu pflegen. Als sie Aufnahmen von den paranormalen Erlebnissen eines Paares erhält, stellt sie fest, dass deren Geschichte ihrer eigenen ähnelt.

Fazit: Über Undertone konnte man im Vorfeld bereits einiges lesen und der Film wurde vielerorts gelobt. Zurecht?

Leider nein, denn der Film macht meiner Meinung nach zu vieles falsch, um wirklich gut zu sein.

Das fängt schon beim Podcast an. Man will uns Zuschauern vermitteln, dass es sich um einen erfolgreichen Mystery-Podcast handelt, der einmal pro Woche veröffentlicht wird. Allerdings schaffen es die beiden Podcaster teilweise nicht einmal, fünf Minuten am Stück aufzunehmen und vertagen das Ganze dann um mehrere Tage. Ich glaube kaum, dass man auf diese Weise einen wirklich erfolgreichen Podcast produziert, denn normalerweise wird so etwas in einem Rutsch aufgenommen und anschließend geschnitten.

Aber egal, denn der Film setzt seinen Fokus ohnehin vor allem auf Geräusche und teilweise völlige Dunkelheit – und das funktioniert tatsächlich recht gut.

Anmerkung: Anlage voll aufdrehen oder (noch besser) Kopfhörer aufsetzen!

So ist man als Zuschauer zumindest immer wieder angespannt, wenn es plötzlich völlig still wird und scheinbar nichts passiert oder man irgendwann glaubt, im Dunkeln etwas zu sehen.

Und genau hier liegt für mich das nächste Problem: Man wartet und wartet … und am Ende wird einfach nicht geliefert.

Der Film erzeugt durch seine Thematik durchaus eine greifbare Spannung, lässt einen dann aber ohne wirklichen Höhepunkt zurück. Wie ein Kritiker so treffend formuliert hat: Coitus interruptus.

Genau das muss man Undertone ankreiden. Es wird über lange Zeit eine Erwartungshaltung aufgebaut, die der Film am Ende einfach nicht erfüllt.

Schade, denn hier war wirklich verdammt viel Potenzial vorhanden und der Film macht letztendlich viel zu wenig – beziehungsweise gar nichts – daraus.

4/10
– Spannung war da, doch dabei blieb es auch
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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72 Hours (2026)


Ein vierzigjähriger Angestellter gerät durch ein Missverständnis in das Abenteuer seines Lebens. Nachdem er versehentlich in einer Chatgruppe landet, wird er prompt zu einem dreitägigen Junggesellenabschied eingeladen. Umgeben von Mittzwanzigern versucht der Mittvierziger, mit dem rasanten Tempo und den exzessiven Partys der jungen Generation mitzuhalten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den Generationen bei diesem chaotischen und feuchtfröhlichen Wochenendtrip.

Fazit: Typische 08/15-Netflix-Komödie, bei der leider nur wenige Gags wirklich zünden. Dabei hat man mit Kevin Hart eigentlich einen Schauspieler an Bord, der genau für solche Rollen prädestiniert ist. Allerdings kann auch er einen Film nicht alleine retten.

Die Story ist dabei mindestens genauso albern wie die Situationen, in die unsere fünf Protagonisten ständig geraten. Besonders die vier Gen-Z-Männer wirken teilweise so naiv, dass der zukünftige Bräutigam im Vergleich fast schon vernünftig erscheint. Was folgt, ist eine Aneinanderreihung von Eskapaden, die irgendwo zwischen völlig absurd und schlichtweg schwachsinnig liegen.

Überraschungen sollte man ebenfalls nicht erwarten. Das Ende ist von Anfang an ziemlich offensichtlich und entsprechend unspektakulär.

3/10
– Ein paar Schmunzler, mehr aber auch nicht
 
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Shadowhead

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Memories (1995)

Der animierte Film besteht aus 3 fesselnden Geschichten, wobei jede für sich einen eigenen, unverwechselbaren Stil zeigt. "Magnetic Rose" zeigt die Abenteuer zweier Space-Traveller, die Notsignalen folgend, in eine wunderbare, mysthisch anmutende Welt eintauchen, die von den Gedanken einer Frau erschaffen wurde. In "Stink Bomb" transformiert sich ein junger Chemiker aus Versehen in eine nicht zu stoppende biologische Waffe, die direkten Kurs auf Tokyo einprogrammiert hat. "Cannon Fodder" schließlich stellt einen Tag im Leben einer Stadt dar, deren einziges Ziel ist, unaufhörlich Kanonen auf unbekannte Feinde abzufeuern.
Da er gerade auf dem FFF nochmal im Kino gezeigt wurde, sah ich ihn mir mal wieder an. Die intelligenten, nachdenklich machenden Geschichten, fantastisch gezeichnet. Mein Favorit dabei ist STINKBOMBE, der durch Humor nicht ganz so ernst wirkt.

8,5/10
 
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Shadowhead

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Presence (2024)

Schon bevor die Familie einzieht, ist es da. Es beobachtet ihre intimsten und unangenehmsten Momente, bewegt sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit durch das neue Haus und schenkt der Teenagerin Chloe (Callina Liang), die den Tod einer guten Freundin verarbeiten muss, besonders viel Aufmerksamkeit. Doch die geheimnisvolle Präsenz ist nicht bloß stummer Zeuge: Sie verfolgt ihr eigenes Ziel – und weiß es auch zu erreichen.
Also an der Geschwindigkeit muss der "Geist" noch arbeiten. Lohnt sich aber nicht, da hoffentlich nur wenig Leute, die nicht vorgewarnt waren, sich dieses Machwerk ansehen. Die Story ist billig, der Cast spielt lahm und ohne Überzeugung. Einziger Pluspunkt: Das Ganze dauert nur 80 Minuten.

1,5/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Blade (1998)


Eric Brooks ist ein Halbwesen aus Mensch und Vampir. Er hat die Kräfte der Vampire geerbt, aber nicht ihre Schwächen. Als „Daywalker" geht er auf die Jagd nach Vampiren, um sich an ihnen für den Tod seiner Mutter zu rächen. Unterstützung erhält er vom Vampirjäger und Waffenentwickler Whistler. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach Deacon Frost, der im Rat der Vampire aufbegehrt und die Vampirgottheit La Magra erwecken will. Frost lockt Blade schließlich in eine Falle, um ihn für sein Erweckungsritual zu opfern.

Fazit: Gut zehn Jahre vor dem Start des MCU machte Ende der 90er eine Marvel-Figur von sich reden, obwohl viele sie damals noch gar nicht kannten. Das war aber auch gar nicht nötig, denn Wesley Snipes verkörperte den Daywalker mit einer derartigen Coolness, dass Blade schnell zum Pflichtprogramm wurde und ihn eigentlich jeder sehen wollte.

Was damals gar nicht so einfach war, denn der Film wurde relativ früh auf den Index gesetzt. Da das Internet zu dieser Zeit noch nicht wirklich in den Haushalten angekommen war, musste man zwangsläufig hoffen, dass die örtliche Videothek ein Exemplar vorrätig hatte. VHS-Schulhof-Deals waren somit an der Tagesordnung. 😊

Nun, nach über 20 Jahren, wurde es auch mal wieder Zeit für einen Rewatch und ich muss sagen: Blade ist verdammt gut gealtert. Der Film blutet regelrecht die 90er-Jahre, ist düster, dreckig und für damalige Verhältnisse äußerst brutal umgesetzt.

Auch die Story funktioniert für mich nach wie vor. Vor allem die Idee rund um Blades Fähigkeiten und seine besondere Stellung zwischen Mensch und Vampir gefällt mir. Klar, über das Verhalten des Vampirrates kann man sich streiten, denn die Typen sind in diesem Film teilweise einfach nur Lappen. Aber darüber kann man hinwegsehen und sich stattdessen daran erfreuen, wie Blade die Vampire schnell und kompromisslos ins Jenseits befördert.

Legendär ist für mich bis heute die Anfangsszene in der Disco, wenn plötzlich Blut von der Decke regnet und dazu „Confusion" von New Order dröhnt. Eine Szene, die man einfach nicht vergisst.

7/10 – Blade ist einfach 'ne verdammt coole Marvel-Figur
 
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