Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

KOLWE-X

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Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery (2025)


Als der junge Priester Jud Duplenticy geschickt wird, um Monsignore Jefferson Wicks zu unterstützen, wird schnell klar, dass in der Gemeinde nicht alles rosig ist. Als ein plötzlicher und scheinbar unmöglicher Mord die Kleinstadt erschüttert, veranlasst das Fehlen eines offensichtlichen Verdächtigen die örtliche Polizeichefin Geraldine Scott, sich mit dem berühmten Detektiv Benoit Blanc zusammenzutun, um das Rätsel zu lösen.

Fazit: Die ersten beiden Knives Out-Teile fand ich großartig, aber bei diesem tue ich mich ehrlicherweise schwer. Ich möchte ihn mögen, doch er ist mir stellenweise einfach zu drüber – sowohl was die Handlung als auch die Figuren betrifft.
Zwar ist die Auflösung des Falls wieder sehr spannend und teils auch überraschend umgesetzt, doch bis wir an diesen Punkt kommen, vergeht zu viel Zeit. Der Film zieht sich im ersten Drittel wie Kaugummi. Klar, man muss die Figuren besser kennenlernen, doch das hätte man auch geschickter in die Haupthandlung einbauen können. Sobald wir diesen Part jedoch hinter uns haben und das Ermitteln beginnt, wird es wieder deutlich angenehmer vom Erzählfluss her.
Das Ende hat zwar erneut den für die Reihe typischen Aha-Effekt, erreicht aber nicht mehr die Intensität der beiden Vorgänger.

5/10 – der bisher schwächste Teil der Reihe: immer noch gut, aber nicht perfekt
 
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KOLWE-X

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Black Phone 2 (2025)


Vier Jahre nachdem Finn dem Kidnapper "Der Greifer" entkommen ist, bemüht er sich immer noch, dieses Trauma zu bewältigen. Unterdessen erhält seine Schwester Gwen in Albträumen Anrufe vom schwarzen Telefon. In Visionen sieht sie immer wieder drei schrecklich zugerichtete Jungen im Bergcamp "Alpine Lake". Beide machen sich auf nach Alpine Lake, um hinter das Rätsel der Visionen zu kommen, nur um dort erneut dem Greifer gegenüberzustehen, der seit seinem Tod noch mächtiger geworden ist.

Fazit: Den ersten Teil fand ich damals OK. Er war nicht überragend, hat einige Schwächen, aber insgesamt hatte er gut unterhalten. Als Teil 2 angekündigt wurde, auch wieder mit Ethan Hawke, war ich mehr als skeptisch, denn er ist ja schließlich Tod. Erst ging ich von Erinnerungen aus, bzw. dass Finn sich an damals erinnert und man somit den Greifer nochmal einbauen könnte, doch tatsächlich gehen die Filmemacher einen gänzlich anderen Weg, mit dem ich nicht gerechnet hätte, Stichwort: Freddy Krüger!
Der Greifer kommt tatsächlich wieder und zwar über Gwens Träume. Klingt verdächtig nach Nightmare on Elm Street, oder? Den Vergleich muss sich der Film gefallen lassen, aber um eines vorweg zu nehmen, es ist gar nicht mal so schlecht umgesetzt worden.
Natürlich haben wir wieder Logiklöcher und dennoch schafft es Black Phone 2 eine gekonnte Brücke zum Erstling zu schlagen, wodurch sogar Teile des Vorgängers in einem anderen Licht dastehen. Vor allem was die Familie von Finn und Gwen betrifft.

6/10 – 1, 2… der Greifer kommt vorbei… Freddy bekommt Konkurrenz
 
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Shadowhead

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Good Fortune (2025)

Macht Geld glücklich? Der gutmütige, aber ungeschickte Schutzengel Gabriel (Keanu Reeves) bezweifelt das. Eigentlich besteht sein Job darin, Menschen zu retten, die beim Autofahren aufs Handy gucken. Doch er fühlt sich zu Höherem berufen. Als er den verzweifelten Gelegenheitsarbeiter Arj trifft, der im Auto schläft und sich trotz zahlreicher Jobs kaum über Wasser halten kann, beschließt er zu helfen. Wenn er ihm die Gelegenheit böte, für ein paar Tage in das Leben des Selfmade-Millionärs Jeff (Seth Rogen) zu schlüpfen, der in einer Villa mit Pool lebt, würde Arj schon merken, dass Reichtum allein nicht glücklich macht! Doch Gabriel irrt sich. Denn Arj genießt es in vollen Zügen, plötzlich auf der Gewinnerseite des Lebens zu stehen. Beim Versuch, das Geschehene wieder rückgängig zu machen, stellt der Schutzengel das Leben der beiden Männer vollends auf den Kopf. Das göttliche Chaos, das er stiftet, hat plötzlich auch für ihn selbst ungeahnte Konsequenzen.
Unterhaltsame Geschichte, teilweise mit gesellschaftlicher Kritik, aber trotzdem lustig. Reeves mal nicht als Actionheld, was er recht gut auf die Reihe kriegt.

7,5/10
 
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Shadowhead

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Fuck, Marry, Kill (2025)

Als die True-Crime-Junkie Eva Vaugh an ihrem 30. Geburtstag von ihren besten Freunden in die Welt der Dating-Apps gedrängt wird, findet sie sich plötzlich im Zentrum eines realen Mordfalls wieder. Als neue Details über die Morde in ihrem Lieblingspodcast aufgedeckt werden, wird ihr klar, dass einer der drei Männer, mit denen sie sich trifft, der berüchtigte "Swipe Right Killer“ sein könnte, der die Stadt terrorisiert! Jetzt liegt es an Eva und ihren Freunden, herauszufinden, welches Date ein Fuck-Boy, ein potenzieller Ehemann oder ein Mörder ist.
Erinnert an das verbale Spiel "Mit wem der 3 (Vorschläge) schläfst du, wen heiratest du, wen tötest du?", dass Mädchen gern zelebrieren. Hier recht witzig präsentiert, doch auch ein gewisser Grad an Spannung fehlt keineswegs. Der Cast ist entsprechend gut gewählt, weshalb der Film gut unterhält.

7/10
 
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Shadowhead

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The Rip (2026)

Ein Polizeiteam rund um Lieutenant Dane Dumars (Matt Damon) und Detective Sergeant J.D. Byrne (Ben Affleck) aus Miami stößt in einem verlassenen Versteck auf mehrere Millionen Dollar in bar. Der Fund stellt ihre Loyalität auf eine harte Probe, denn Misstrauen und Zweifel wachsen, sobald Außenstehende von der Summe erfahren. Bald steht nicht nur die Integrität der Einheit, sondern auch die Frage im Raum, wem noch zu trauen ist.
Spannende Geschichte mit ordentlicher Action.

7/10
 
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KOLWE-X

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The Pickup (2025)


Ein routinemäßiger Geldtransport nimmt eine dramatische Wendung, als die grundverschiedenen Kuriere Russell und Travis ins Visier der skrupellosen Verbrecherin Zoe geraten. Was zunächst wie ein simpler Überfall erscheint, entpuppt sich als Teil eines viel größeren Plans. Während sich die Ereignisse überschlagen, müssen die beiden widerwilligen Partner nicht nur ihr Leben retten, sondern auch ihre persönlichen Konflikte überwinden.

Fazit: Hach ja, bei Eddie Murphy denke ich immer zurück an die 80er-Jahre. Was brachte mich der Kerl damals zum Lachen – und auch heute schaue ich seine alten Werke noch gerne.
Heute ist er deutlich ruhiger geworden, was sicher auch an seinem Alter liegt, denn den Hampelmann von damals gibt er uns nicht mehr. Aber das ist okay, denn ohne seine legendäre deutsche Stimme fehlt ohnehin das gewisse Etwas.
Mit The Pickup bekommen wir eine solide kleine Actionkomödie ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen. Die Story ist plump und banal, erfüllt aber ihren Zweck. Um die Brücke zu meinem Vorwort noch einmal zu schlagen: Mit Pete Davidson haben wir hier eine Figur, die Eddie Murphy damals garantiert selbst übernommen hätte. Er ist hippelig, nervig, katastrophal – und doch irgendwie liebenswert.
Für 90 Minuten kann man sich den Film durchaus einmal anschauen, denn er unterhält auf seine eigene Art.

5/10 – kleine Actionkomödie, die man durchaus einmal sichten kann
 
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smbody

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Kukushka (2002)


Im abgelegenen Norden Lapplands, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, kreuzen sich die Wege eines finnischen Scharfschützen und eines sowjetischen Soldaten. Feinde, die durch Zufall und Umstände gleichermassen hilflos werden. Verletzt, entkräftet und in dieser lebensfeindlichen Wildnis dem sicheren Tod ausgeliefert, werden sie von einer sämischen Frau aufgelesen, versorgt und zu sich nach Hause gebracht – ein Akt reiner Menschlichkeit, frei von jeder politischen Zugehörigkeit.

Ohne gemeinsame Sprache, geprägt von Misstrauen und ideologischer Feindschaft, sind die drei gezwungen, miteinander auszukommen. Aus dem anfänglichen Nebeneinander entwickelt sich ein stilles Miteinander, getragen von pragmatischem Handeln, Missverständnissen und einer leisen, beinahe trockenen Ironie.

Fazit:
Kukushka ist ein entschleunigter, fast poetischer Antikriegsfilm, der den Fokus konsequent auf das Überleben und die Menschlichkeit legt, nicht auf die Schlachten. Die sämische Frau bildet dabei das moralische und emotionale Zentrum des Films: Sie rettet, schützt und handelt instinktiv richtig. Ein ruhiger, kluger Film, der zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Feind und Mensch sein kann.

8/10 – Interessanter Film, drei Menschen, verschiedene Sprachen, jeder ahnt nur, worum es im Gespräch geht.
 
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KOLWE-X

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Wayne’s World (1992)


Wayne und Garth haben im örtlichen offenen TV-Kanal ihre eigene Fernsehsendung. Ein schmieriger Produzent erkennt das kultige Potenzial der Show und engagiert die beiden Chaoten für eine professionelle Sendung, die von einem großen Videospiele-Hersteller gesponsort werden soll. In der Zwischenzeit trifft Wayne auch auf die attraktive Cassandra, für die er sogar Kantonesisch lernt. Doch zwischen die beiden kommt immer wieder der Produzent.

Fazit: Wayne’s World, Wayne’s World. Party time! Excellent!
Bei diesem Slogan dürfte so manchem Kind der 80er oder 90er direkt ein leichtes Schmunzeln über die Lippen kommen. Unglaublich, dass auch dieser Film bereits über 30 Jahre auf dem Buckel hat.
Mike Myers in seiner Rolle als Wayne Campbell ist ein exzellent gealtertes Kind der 90er-Jahre. Eine tiefgründige Story sucht man vergeblich, aber das braucht der Streifen auch nicht, da er ohnehin von seinen zahlreichen Gags lebt, die im ständigen Szenenwechsel folgen. Ob Jokes über damalige Werbespots oder Filmreferenzen – Wayne’s World macht vor nichts Halt.
Dennoch muss ich sagen, dass der Film heute nicht mehr ganz so gut funktioniert wie damals. Vieles ist einfach zu blöd und zu drüber, und ich denke, dass die heutige Jugend dem Film nicht mehr allzu viel abgewinnen kann, da er die 90er-Jahre regelrecht atmet.
Trotzdem macht mir der Film auch heute noch Spaß, und unvergesslich bleibt die legendäre Anfangssequenz, in der Wayne und Garth mit dem sogenannten Spaßmobil durch die Stadt fahren und dabei in voller Lautstärke „Bohemian Rhapsody“ von Queen hören und mitsingen. Großartige Szene!

6/10
– Party on, Wayne!
 
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Knolan

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Extrawurst (2026)

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Inhalt:
Ein Kleinstadt-Tennisclub will sich einen neuen Grill für die gemeinschaftlichen Sommerabende zulegen. Vize-Vereinsvorsitzender Matthias (Friedrich Mücke) und Inhaber Heribert (Hape Kerkeling) sind sich einig: Ein edles Modell mit verschiedenen Grillfunktionen soll es werden. Für die beiden könnte es so einfach sein, Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst) haut noch einen Spruch hinterher. Doch als die Frage von Torstens Frau Melanie (Anja Knauer) aufgeworfen wird, ob nicht ein zweiter Grill für das einzige muslimische Clubmitglied Erol (Fahri Yardim) angeschafft werden soll, kippt die Stimmung. Was als harmloser Vorschlag aufkam, kocht im rasenden Tempo zu einer brisanten Diskussion hoch, die den Tennisclub bis aufs Mark erschüttert.

Kritik:
Trotz eher durchwachsener Kritiken habe ich mir Extrawurst im Kino angeschaut und fand den Film insgesamt ziemlich unterhaltsam. Bevor die berühmte Grillfrage überhaupt aufkommt, bekommt man erst einmal einen Eindruck vom scheinbar harmonischen Vereinsleben und seinen Mitgliedern. „Heile Welt“, denkt man – doch unter der Oberfläche köchelt es schon länger.

Als dann die Frage nach einem zusätzlichen Grill für das einzige türkischstämmige Mitglied Erol auf den Tisch kommt, eskaliert die Situation schnell. Alte Frustrationen brechen auf, und plötzlich wird in alle Richtungen geschossen. Niemand bleibt verschont: Rassen, Religionen, politische Ansichten, die ewig Gestrigen, das Patriarchat, Vegetarier – wirklich jeder bekommt sein "Grillfett" weg.

Das macht Spaß, vor allem wenn man hitzige Wortgefechte und missglückte Versöhnungsversuche mag. Gleichzeitig liegt genau darin auch das größte Manko von Extrawurst. Rund 80 Prozent des Films bestehen aus Dialogen, und man merkt deutlich, dass die Vorlage ein Theaterstück ist. Die restlichen 20 Prozent setzen auf Slapstick, der mal besser, mal weniger gut funktioniert. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dabei nicht.

Wer sich darauf einlassen kann, wird gut unterhalten. Alle anderen dürften sich zwischendurch eher ein wenig langweilen. Für mich trotzdem...

7 von 10 Vereinssitzungen über einen Gasgrill
 
Grund: Tippfehler
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berscha

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Predator Badlands (2025)

"Aus seinem Clan verstoßen, findet ein junger Predator in einem beschädigten Androiden einen unerwarteten Verbündeten und begibt sich auf eine gefährliche Reise auf der Suche nach dem ultimativen Gegner."

Anfangs wußte ich ehrlich gesagt nicht, wie ich den Film beurteilen sollte. Ich habe bisher alle "Real"filme gesehen auch einen animierten (der mir gefiel), dieser hier ist jedoch anders als alle anderen. Am Anfang hätte man diesen Film gut als Familientragödie durchgehen lassen können (ich empfand das als zu menschlich; das hätte hier auch von archaischen Menschenvölkern handeln können, also eigenartige Rituale, die Kopfschütteln hervorrufen), trotz der guten Animationsarbeit empfand ich die Predatorgesichter nicht so gut gelungen wie in früheren Filmen. Dann war da der Android, der irgendwann einfach so auftauchte. Elle Fanning fiel mir ebenso positiv als Android auf, obwohl ich sie anfangs als nervend einstufte. Sollen wir es als Schicksal bezeichnen? Nun, dieser Android hatte viel zu erzählen (anfänglich war mir das viel zu viel), das wurde mit der Zeit besser (ich denke mir, dass man sich darauf einlassen musste, so etwas habe ich in bisher keinem Predatorstreifen gesehen). Wenn man in diesen Film eintaucht, sollte man mit den üblichen Predatorgedöhnz abschließen und sich darauf einstellen, dass da etwas anderes auf den Zuschauer wartet. Hier passieren (verhaltensmäßige) Dinge, die man so nicht erwartet hätte; vielleicht war das ja einigermaßen erfrischend... Ich mußte mich zwar erst dran gewöhnen, am Ende hatte ich jedoch einen guten Film gesehen, den ich mir irgendwann sicher nochmal antun werde. Man muß sich auf die andere Art einfach einlassen...auch wenn man es anfangs irgendwie nicht rafft oder möchte...

7/10
 
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KOLWE-X

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@berscha: Hey, das deckt sich ja in etwa mit meinem Empfinden, nach der Sichtung des Films ;)

Predator – Badlands (2025)


In der Zukunft auf einem abgelegenen Planeten wird der junge Predator Dek von seinem Clan verstoßen. Auf seiner gefährlichen Reise begegnet Dek der Androidin Thia. Sie wurde von einer Corporation entsandt, um biologische Proben zu sichern.

Fazit: Die Predator-Filmreihe hat nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel und war mal mehr, mal weniger gelungen. Um eines direkt vorwegzunehmen: Dieser Ableger ist wirklich gut geworden.
Badlands geht endlich einmal einen neuen, frischen Weg, denn der Predator ist ausnahmsweise nicht die Bedrohung, sondern die Hauptfigur – mit dem Namen Dek. Damit wir als Zuschauer nicht permanent Untertitel lesen müssen, wenn er in seiner Sprache spricht, hat man hier einen schönen Kompromiss gefunden. Die Androidin Thia redet ganz normal Deutsch beziehungsweise Englisch mit ihm, sodass wir alles verstehen können, für den Predator dürfte es jedoch seine Muttersprache sein. Das sind genau diese kleinen Details, die mir gut gefallen.
Neben den beiden wirklich sehr interessanten Figuren hat der Film aber auch einiges an bildgewaltigem Material zu bieten, und selbst die Story ist für einen Predator-Film richtig gut geworden. Die Action kommt nicht zu knapp, und man holt sogar Teile des Alien-Universums mit an Bord, denn die Weyland-Yutani Corporation befindet sich ebenfalls auf dem Planeten. Kommt hier eventuell in absehbarer Zeit noch einmal ein Alien vs. Predator? Ich denke, man darf gespannt sein.

8/10 – Film hat geliefert und mir sehr viel Spaß gemacht
 
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KOLWE-X

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Bone Lake (2024)


Die romantischen Ferien von Diego und Sage auf einem abgelegenen Anwesen am Seeufer werden jäh gestört, als sie gezwungen sind, sich das gemietete Herrenhaus mit einem mysteriösen und verführerischen Paar zu teilen. Ihr Traumurlaub verwandelt sich schnell in einen Albtraum aus Sex, Lügen und Manipulationen, als schreckliche Geheimnisse enthüllt werden und einen blutigen Kampf ums Überleben auslösen.

Fazit: Bone Lake ist wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie man aus einem recht simplen Horrorkonzept dennoch etwas ziemlich Plumpes machen kann. Die Charaktere sind überzeichnet und langweilig, die Laufzeit des Films ist anstrengend und fühlt sich eher nach drei Stunden an statt nach knapp 90 Minuten, da das Pacing wirklich lahm ist.
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Sympathien für Diego und Sage. Er ist ein Weichei, das sich nicht mal ansatzweise zur Wehr setzt, und sie seine unbefriedigte Freundin, die Orgasmen vortäuscht und es sich lieber selbst macht. Dass die anderen beiden gehörig eine an der Waffel haben, würde jedem halbwegs klardenkenden Menschen sofort auffallen – nur eben nicht diesen beiden.
Da kann auch das Finale nicht mehr viel reißen, in dem die Gewaltschraube dann einfach mal auf 180° gedreht wird.

4/10 – schade, da war sehr viel Luft nach oben
 
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Shadowhead

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Sick (2022)

Die Freundinnen Parker und Miri wollen die langweilige Corona-Quarantäne nicht zu Hause verbringen, sondern im Haus am See von Parkers Eltern. Dort angekommen, wird die Idylle von merkwürdigen Handynachrichten einer unbekannten Nummer gestört. Zudem erscheint uneingeladen ein alter Bekannter von Miri, den die beiden widerwillig übernachten lassen. Doch das Schlimmste folgt erst noch, als sich in der Nacht plötzlich eine maskierte Person ins Haus schleicht und ein Kampf ums Überleben beginnt.
Etwas Kurzweiliges für zwischendurch, quasi ein Rückblick auf die Pandemie. Nette Idee mit ausreichend Blut und Spannung.

6,5/10
 
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berscha

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Das Kanu des Manitu 2025

"Eine Bande lockt Abahachi und Ranger in eine Falle, um das legendäre "Kanu des Manitu" zu stehlen. Sie werden zwar von ihrem treuen Freund Dimitri gerettet, doch bald stellt sich heraus, dass diese Rettung nur Teil eines viel größeren Plans war."

Nun, ich sag's mal so: Wer Ansprüche in irgendeiner Form stellt wird enttäuscht werden. Wer Slapstick, einfachsten Humor und dümmliche Sprüche vertragen kann sollte mal reinschauen. Ich muß gestehen: einiges davon war selbst für mich zu albern, insgesamt jedoch fand ich dieses "Werk" aber doch recht unterhaltsam. Wer sich Tramitz und Herbig früher gut anschauen konnte, wird das auch in diesem Film tun können, das kennen wir in dieser Form von denen. Erfrischend fand ich Tutty Tran, den hätte ich gerne noch etwas mehr sehen wollen. Generell war der Cast ziemlich gut ausgesucht (Rick Kavanian ist da natürlich nicht wegdenkbar). Die Produktion war insgesamt gutklassig, nie hatte ich den Gedanken, dass etwas hektisch zusammengezimmert wäre (ok, der Inhalt ist sicher nicht für jederman). Wer albern abkann: Gucken!

6,5/10
 
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KOLWE-X

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The Rip (2026)


Als in einem verlassenen Versteck Bargeld in Millionenhöhe entdeckt wird, gerät das Vertrauen innerhalb eines Polizeiteams aus Miami ins Wanken. Das Misstrauen wird größer, als Außenstehende vom Ausmaß der Beschlagnahmung erfahren.

Fazit: Hui Netflix, ihr könnt ja doch hin und wieder noch gute Filme machen. Das Jahr 2026 startet somit mit einem richtig guten Action-Thriller mit Matt Damon und Ben Affleck. Die Geschichte ist spannend umgesetzt, vor allem, da man selbst irgendwann nervös wird: Wer spielt hier ein falsches Spiel, und was genau läuft im Hintergrund ab? Wem kannst du trauen, und wer wird dir in den Rücken fallen?
Sehr gut gespielt von allen Beteiligten und mit einer wirklich gelungenen Auflösung am Ende.

7/10
– 2026 startet direkt gut durch mit einem toll geschriebenen Thriller
 
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Shadowhead

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The Kill Team (2019)

Als der junge Rekrut Andrew Briggman während der US-Invasion in Afghanistan Zeuge wird, wie andere Soldaten unter der Leitung des sadistischen Anführers Sergeant Deeks unschuldige Zivilisten töten, erwägt er, dies an höhere Stellen zu melden. Jedoch wird die schwer bewaffnete und zunehmend gewalttätige Truppe misstrauisch, dass jemand aus den eigenen Reihen sich gegen sie wendet. Andrew beginnt zu befürchten, dass er das nächste Ziel sein könnte.
Ein Kriegsfilm und kaum Action, aber spannend, da das Thema recht brisant ist und immer noch aktuell, auch wenn die Öffentlichkeit wenig darüber erfährt.

8/10
 
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berscha

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The toxic avenger 2023

"Ein Hausmeister wird zum Ausgestoßenen, als ihn ein seltsamer Unfall in einer Chemiefabrik in einen Mutanten verwandelt. Bald nutzt er seine neu entdeckte übermenschliche Kraft, um gegen schleimige Kriminelle und einen korrupten CEO zu kämpfen."

Mir war dieser Film total unbekannt, ich hatte gar nichts darüber gelesen obwohl er von 2023 ist; was war mir entgangen? Nix, er wurde wohl erst 2025 veröffentlicht... Nun, ich bin zwar kein Dinklage-Fan, dachte mir jedoch, dass es dann nicht sooo schlecht sein kann, generell ist der Cast nicht hochklassig, doch der/die ein oder andere Bekannte ist dabei. Die Machart des Films könnte vielleicht nicht jedem zusagen, die Schnitttechnik und die ganze Aufmachung deutet auf irgendwie 60er/70er Jahre hin, mir fällt leider gerade kein geeigneter Film ein (nunja, vielleicht die alte Batman-Serie), doch so in dieser Art...das kenne ich. Die Story kann man durchwinken, für dieses Thema ist das ausreichend gut. Die Machart wirkte auf mich wie eine Persiflage, die manchmal zum grotesken neigt, also zumindest mal ein ungewöhnlicher Film. Ich will ihn nicht ganz schlecht reden, das ein oder andere lustige ist schon dabei (auch wenn es manchmal unfreiwillig komisch wirkt), generell hat der Film auch nicht wirklich Längen, ist aber beileibe nicht hochglanzproduziert. Wer mehr wissen will, sollte mal bei Wikipdia reinschauen, da steht was zur Entstehungsgeschichte (hat was mit Atomic Hero zu tun). Wie unterschiedlich die Portale werten ist da noch interessant. Kinozeit: 1/5; IMDb 5,9/10; Rotten tomatoes: 87%; also alles von sehr gut bis sehr schlecht. Ich bein kein Fan dieser Produktion, doch 1x anschauen kann man ihn schon.

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KOLWE-X

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Creep (2004)


Als Kate nachts auf die nächste U-Bahn wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt, rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch der Alptraum hat eben erst begonnen.

Fazit: Nach 20 Jahren dachte ich mir: Den kann man nochmal sichten. Ein paar Szenen hatte ich noch im Hinterkopf, wusste aber auch, dass er mich damals schon nicht sonderlich begeistert hatte.
Leider hat sich nach dem erneuten Sichten an dieser Tatsache nichts geändert – im Gegenteil. Creep ist einfach nur langweilig und langatmig, was wirklich schade ist, denn die Atmosphäre in den U-Bahn-Tunneln sorgt durchaus für Unbehagen.
Der Film hat in meinen Augen die gleiche Problematik wie The Descent: Sobald man weiß, wer oder was einen da jagt, ist es vorbei mit der Spannung. Das Unbekannte war deutlich schlimmer und beängstigender.
Am Ende lässt uns der Film mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurück, denn die Erklärung bleibt – wie so oft – auf der (U-Bahn-)Strecke liegen.

3/10 – Potenzial war deutlich vorhanden, doch der Film versagt an nahezu allen Ecken
 
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my-nospam

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Die Schule der magischen Tiere 4 2015

Kommt zwar nicht ganz an die ersten 3 Teile ran ist aber trotzdem ganz nett gemacht.

Miriam wohnt ein paar Monate bei ihrer Freundin Ida und geht in dieser Zeit gemeinsam mit ihr auf die Wintersteinschule. Sie weiss nichts von der magischen Gemeinschaft. Doch gleich an ihrem ersten Schultag uebergibt Mr. Morrison der Klasse zwei neue magische Tiere: Max erhaelt die Eule Muriel und zu Miriams groesstem Erstaunen bekommt sie den energiegeladenen Kobold Maki Fitzgeraldo. Muriel erkennt schnell, dass Max moeglicherweise mehr für seine beste Freundin Leonie empfindet, als er denkt. Miriam vertraut Fitzgeraldo an, dass sie auf ihrer alten Schule die Aussenseiterin war. Dann findet Ida durch Zufall heraus, dass die Wintersteinschule geschlossen werden soll. In der anstehenden Schulchallenge erkennen Ida und ihre Klasse ihre letzte Chance, die Schule und damit die magische Gemeinschaft zu retten. Zu ihrem Schrecken erfaehrt Miriam, dass ihre eigentliche Schule ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Mitschüler Torben ebenfalls an dem Wettbewerb teilnimmt. Unter Druck gesetzt von ihrer alten Klasse geraet Miriam zwischen die Fronten. Kann die Wintersteinschule die Schulchallenge gewinnen? Und kann die Klasse dadurch die Schulschliessung verhindern?


6,5 / 10 Punkte
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