Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

Beau Brummell

Aktiver Pirat
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, arte Mediathek

Ein kleiner Betrüger hat die Loyalität zwischen seiner entfremdeten Mutter und seiner neuen Freundin zerrissen, die beide Gauner mit hohen Einsätzen sind und ihre eigenen Spielregeln haben.
Absolut präzise Beschreibung. Und ein Finale furioso gibt es auch.
Der Cast, was soll ich sagen bei Anjelica Houston, John Cusack und Annette Bening? Story, Logik und was sonst noch so einenn Film ausmacht passen gut.

7,6/10 Bilderrahmen
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Battleship Island Director's Cut (2017)

1945 (kurz vor dem Abwurf der 1. Atombombe): Während der Besetzung Koreas werden 400 Koreaner von den Japanern zur Zwangsarbeit auf die Insel Hashima gebracht. Da diese von Weitem wie ein Kriegsschiff aussieht, wird sie nur "Battleship Island" genannt. Unter unmenschlichen Bedingungen riskieren die Gefangenen in den Schächten einer Kohlemine täglich ihr Leben. Darunter sind u. a. der junge Vater Lee Kang-ok, der Unruhestifter Choi Chil-sung und Park Moo-young, ein Mitglied des koreanischen Widerstands. Zusammen mit den anderen Insassen planen sie ihre Flucht von der Hölleninsel.
Dies dürfte wohl einer der härtesten Kriegsfilme sein, denn die Japaner sind mindestens so heftig drauf wie die Nazis, was den Umgang mit Kriegsgefangenen betrifft. Für zarte Gemüter eher nicht geeignet!:eek:

7,5/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim (2024)

Ein plötzlicher Angriff von Wulf, einem skrupellosen Fürsten von Dunlending, zwingt den legendären König von Rohan, Helm Hammerhand, und sein Volk zu einem waghalsigen letzten Gefecht in der alten Festung Hornburg. Helms Tochter Héra befindet sich in einer zunehmend verzweifelten Lage und muss die Kraft aufbringen, den Widerstand gegen einen tödlichen Feind anzuführen, der nichts weniger als eine vollkommene Vernichtung anstrebt.

Fazit: Habt Ihr euch je gefragt, woher der Name „Helms Klamm“ kam? Nein? Ich auch nicht.
Da ist er also, der lang erwartete neue Film aus dem „Herr der Ringe“ Universum, aber als Anime Adaption.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, hätte man das „Herr der Ringe“ Branding in Form von Musik und diverser Namen weggelassen, hätte dies auch genauso gut irgendein Fantasy Film sein können bzw. eine Nordische Sage/Legende was-auch-immer.
Der Film ist einfache Kost, ohne auch nur den Hauch Tiefgang, den die Original Trilogie besaß. Man lernt die Figuren kurz kennen, sieht Ihnen beim Kämpfen zu und das wars auch schon wieder.
Es klingt jetzt negativer, als ich es meine, aber so ist es nun mal leider.
Für einen Kinofilm ist er Animationstechnisch auch eher dürftig. Sicher, die Hintergründe sehen fantastisch aus, doch die Figuren bewegen sich teils sehr abgehackt, was man eher von wöchentlichen Anime Serien kennt, aber nicht von einem Film (als Vergleich könnte man hier nahezu jeden Ghibli Film nehmen). Man hat hier am falschen Ende gespart oder die Lizenz kostet einfach zu viel. Wobei wir hier immer noch von Warner Bros. reden…

5/10 – einmal ansehen, kurz unterhalten werden und wieder vergessen
 
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level9

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Begabt - Die Gleichung eines Lebens

Zur Handlung:
"Seit dem Tod seiner Schwester kümmert sich der alleinstehende Frank Adler um seine kleine Nichte Mary, mit der er zur Untermiete bei der freundlichen Roberta in Florida wohnt. Frank möchte dem Kind ein normales und behütetes Leben bieten. Damit ist es jedoch vorbei, als Marys außergewöhnliche mathematische Begabung ans Licht kommt und Franks Mutter Evelyn davon erfährt. Sie hat große Pläne für ihre Enkelin, und bald entspinnt sich zwischen ihr und Frank ein heftiger Streit um das Sorgerecht."

Bin auf den Film durch einen kleinen Tik-Tok-Splitter aufmerksam geworden... Darin ein kleines Mädchen, was in der Szene toll spielte... und mir kam das Gesicht sogar bekannt vor... dann die Erkenntnis: McKenna Grace!! Ihr Onkel Frank wird von "Captain America" Chris Evans gespielt.
Ich sage es in letzter Zeit sehr oft, aber... Die Handlung des Films ist in ihrem Kern nicht neu. Etwas in der Art, auch mit den "Twists" im Film, hat sicher jeder schon einmal gesehen.

Und dennoch, der kleine, unaufgeregte Film, mit dem kleinen, aber so unglaublich gut spielenden Cast (McKenna ist so wunderbar!), fesselte mich von der ersten Minute an. Es gibt Momente im Film, die das versteinerte Orc-Herz zu einem feuchten Etwas werden ließen. Ja, er hat mich an einigen Stellen wirklich berührt. Endlich mal wieder ein Film, wo ich mich über die Entscheidung, ihn mir anzusehen, gefreut habe. Ich empfehle ihn Euch wirklich.

09/10 ungelösten Gleichungen.

 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Mickey 17 (2025)

Bei der Kolonisation des Eisplaneten Nilfheim hat Mickey die Aufgabe, der Expeditionscrew zu helfen – vor allem bei allen Jobs, die gefährlich sind. Denn Mickey hat einen Vorteil: Er ist ersetzbar. Wenn er stirbt, wird einfach der nächste Klon produziert, der nicht nur seine bisherigen Erinnerungen hat, sondern auch die Arbeit nahtlos fortsetzen kann. Doch als Mickey 17 eines Tages für kurze Zeit vermisst wird, entdeckt er, dass Mickey 18 schon an den Start gebracht wurde. Doch Mickey 17 will nicht sterben. Er muss also seinen Klon geheim halten. Doch zudem wird auch das Leben auf Nilfheim immer gefährlicher, weil die Mission zu scheitern droht, da sich die Nahrung dem Ende zuneigt und die einheimische Bevölkerung nicht gut auf die neuen menschlichen Nachbarn zu sprechen ist. Mickey 17 muss also in diesem Umfeld überleben – und das als Wegwerfklon.
Coole Geschichte, sauber umgesetzt. Beste Unterhaltung ist gewährleistet!:cool:

8/10
 
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Polly

lustiger Drache
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Vaiana 1+2 (2016/2024)

Wehe, es lacht jemand, weil ich mir solche Kinderfilmchen ansehe ;)😜🙃.

Die Filme haben bei IMDb gute Bewertungen und da ich qualitativ hochwertige Animationsfilme mag (im Gegensatz zu Anime), wollte ich dann doch mal reinschauen. Beide habe ich mir in bestmöglicher Quali angesehen, den Teil 2 in HDR10. Optik, Figuren und Effekte finde ich überragend gemacht - vor allem die Wassereffekte. Die Stories sind nett, die Dialoge witzig und emotionale Momente gibt es auch. Die Singerei hat mich etwas gestört - aber das ist natürlich etwas, was die Kids begeistert und deswegen auch passt. Mir haben beide Filme sehr gefallen. Kleiner Tipp: Den Abspann bis zum Ende gucken, denn da kommt immer noch etwas.

7/10 😍🥰
 
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Pirate of the 777-Seas
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Mickey 17

Von Shadowhead:
"Bei der Kolonisation des Eisplaneten Nilfheim hat Mickey die Aufgabe, der Expeditionscrew zu helfen – vor allem bei allen Jobs, die gefährlich sind. Denn Mickey hat einen Vorteil: Er ist ersetzbar. Wenn er stirbt, wird einfach der nächste Klon produziert, der nicht nur seine bisherigen Erinnerungen hat, sondern auch die Arbeit nahtlos fortsetzen kann. Doch als Mickey 17 eines Tages für kurze Zeit vermisst wird, entdeckt er, dass Mickey 18 schon an den Start gebracht wurde. Doch Mickey 17 will nicht sterben. Er muss also seinen Klon geheim halten. Doch zudem wird auch das Leben auf Nilfheim immer gefährlicher, weil die Mission zu scheitern droht, da sich die Nahrung dem Ende zuneigt und die einheimische Bevölkerung nicht gut auf die neuen menschlichen Nachbarn zu sprechen ist. Mickey 17 muss also in diesem Umfeld überleben – und das als Wegwerfklon."

Geschichte und Idee klingen interessant. Bei der Bewertung gehe ich aber leider den komplett anderen Weg als Shadowhead.
Die Umsetzung ist für mich so unglaublich schlecht. Quälend lange Exposition, dümmste Figuren (aber beabsichtigt), dümmstes Schauspiel diverser Figuren (wohl auch beabsichtigt, denn Mark "Hulk" Ruffalo kann ja auch anders). In der Summe für mich ein richtiger Griff ins Klo der Film. Nur zu Ende geschaut, da ich ihn nicht alleine gesehen habe. Sonst hätte ich spätestens nach einer Stunde den Stecker gezogen.

01/10 - Was war das denn für ein Rotz...
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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@level9 Schade. Vlt. ist der hier eher etwas für dich.

Rich Flu (2024)

Die Welt befindet sich wieder einmal fest im tödlichen Griff einer Pandemie. Doch komischerweise scheint es das neuartige Virus vor allem auf die besonders reichen Menschen abgesehen zu haben. Jedenfalls fallen die wie die Fliegen um. Laura (Mary Elizabeth Winstead) ist als Chefin eines Streaminganbieters bisher noch verschont geblieben. Ihre Beförderung ist noch nicht lange her und eigentlich konnte sie sich, auch mit Blick auf die Zukunft ihrer Tochter Anna (Dixie Egerickx), sicher sein, dass finanzielle Sorgen nun der Vergangenheit angehören. Doch das Virus hört einfach nicht auf zu wüten und zwingt die finanzielle Elite dazu, aus den Großstädten zu flüchten. Auch Laura versucht ihren Reichtum loszuwerden und schließlich mit ihrer Tochter und ihrem Mann (Rafe Spall) zusammen vor dem Virus zu flüchten.
Jesses, was hatte ich für einen Spaß!:LOL: Schon nach 30 Minuten wird vermeldet, dass Putin verstorben ist! Ich wünsche mir schon länger, dass genau diese Art von Seuche all diese größenwahnsinnigen Irren wie Kühne, Musk, Trump, Zuckerberg und Putin dahinrafft, aber leider bleibt uns nur dieser Film als Trost. Doch der ist sehr unterhaltsam und hält uns generell den Spiegel vor's Gesicht.

8,5/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Fast Charlie (2023)

Seit zwei Jahrzehnten arbeitet Charlie Swift als Fixer für einen Mafiaboss, doch als er der einzige Überlebende eines Anschlags wird, muss er beweisen, dass er den richtigen Mann getötet hat. Mit der Ex-Frau des Opfers begibt er sich auf einen Trip.

Fazit: Pierce Brosnan, ehemaliger 007, meldet sich zurück mit einem kleinen Filmchen, welchen man als Zwischendurch Snack betrachten kann. In knapp 90 Minuten bekommen wir eine Geschichte erzählt, die Rückblickend betrachtet, doch sehr banal war.
Ohne die „Kopf“ Sache wäre Charlie nie zu Marcie gefahren bzw. hätte Sie nie kennengelernt. Auf der anderen Seite, wäre es für Ihn wohl auch eher schlecht ausgegangen, ohne Ihre Mithilfe.
Es ist schwierig zu erklären, aber es waren dann doch eher Zufälle.
Ansonsten bleibt zu sagen, dass die Darsteller Ihre Sache gut machen und dies ist auch einer der letzten Auftritte von James Caan gewesen, da der Gute im Jahr 2022 bereits verstarb.

6/10 – Fast Charlie ist wie Fast Food, schmeckt ganz gut, aber man hat schnell wieder Hunger
 
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Knolan

Namhafter Pirat
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Electric State (2025)

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Inhalt:
Die elternlose Teenagerin Michelle lebt in einer alternativen, retro-futuristischen Version der 1990er Jahre. In dieser wurden cartoonartige Roboter nach einem Aufstand ins Exil verbannt. Michelle wird vom Roboter Cosmo aufgesucht, der von ihrem jüngeren Bruder Christopher gesteuert werden dürfte.

Kritik:
Eine Netflix-Produktion? Och nöö. Von den Russo-Brüdern? Hm, vielleicht ja doch. Millie Bobby Brown spielt die Hauptrolle? Ich weiß ja nicht. Es spielen außerdem Stanley Tucci, Holly Hunter, Chris Pratt und Giancarlo Esposito mit. Na gut, ich kann ja mal einen Blick riskieren. Die Story ist schnell erzählt, und doch haben es die Russo-Brüder hier für Netflix endlich mal wieder geschafft, eine Geschichte zu erzählen – und die ist sogar ein kleines bisschen emotional. Bitte nichts Besonderes erwarten, aber für das Netflix-Niveau war das schon überdurchschnittlich. Wer Filme mit Robotern mag und gern auf die kleinen Details achtet (denn die sind die wirkliche Stärke des Films), findet in Electric State einen guten Film für den Sonntagnachmittag. Zu meckern habe ich aber natürlich auch etwas: Wer hat bitte den Charakter "Keats" (Chris Pratt) geschrieben? Er trägt überhaupt nichts zum Film bei und ist eigentlich nur nervig. Viel besser wäre es gewesen, seinen Sidekick allein auftreten zu lassen. Darüber hinaus liefert Chris Pratt hier eine Leistung ab, dass es schon weh tut. Deshalb verleihe ich ihm an dieser Stelle den Steven-Seagal-Award (einen goldenen Stuhl) für seine unmotivierteste Leistung.

Der Film hingegen bekommt:

6 von 10 Babuschka Robotern
 
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berscha

Namhafter Pirat
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The Crow 2024

"Die Seelenverwandten Eric Draven und Shelly Webster werden von den Dämonen ihrer dunklen Vergangenheit eingeholt und brutal ermordet. Draven bekommt eine zweite Chance, als er von einer mysteriösen Krähe wiederbelebt wird und übernatürliche Kräfte erhält. Er kann nun seine wahre Liebe retten, indem er sich selbst opfert. Um blutige Rache an den Mördern zu nehmen, beginnt er, die Welten der Lebenden und der Toten zu durchqueren."

Remakes sind ja so'ne Sache, mit neuer Technik will man sie ja sehen, doch reicht es an das Original heran? Das Original hat seine eigene Tragik (Tod des Hauptdarstellers), und nein, der 94er Streifen war imho auch nicht gut, doch war er ikonisch, er war dunkel und bedrückend. Die 2024er Version ist all dies nicht, nicht ikonisch, nicht so dunkel und bedrückend...und leider auch nicht gut. Bill Skarsgard macht seine Sache nicht schlecht, für mich ist er jedoch nicht der richtige für diese Rolle, das passt irgendwie nicht zu ihm und seiner Ausstrahlung.
Was der Film kann: Den Zuschauer auf die Seite des Protagonisten bringen, das was ihm passiert ist grausam, man selbst möchte es nicht erleben, darum drückt man ihm die Daumen. Danny Huston verkörpert seine Rolle wie immer, man wünscht ihm die Pest an den Hals, der weitere Cast geht so, nicht gut aber auch nicht wirklich schlecht...so könnte man auch den Film bewerten. Er ist interessant, doch nie wirklich gut, doch vieles in ihm birgt Material für mehr. Die dunkle Grundgeschichte (wird ja leider nicht so vermittelt) und die Figuren sind geheimnisvoll, bergen Potential für mehr...und dieses wird irgendwie verschenkt. Nicht gut...aber doch sollte man mal reinschauen, man wird sich vielleicht ärgern über die vertane Zeit, aber vielleicht gehts euch da so wie mir: Hauptsache gesehen und nicht verpasst.

5/10
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Zoo (2018)

Es läuft nicht mehr so gut wie einst zwischen John (Ed Speleers) und Karen (Zoë Tapper). Schmetterlinge hat das einst so verliebte Pärchen schon lange keine mehr im Bauch – und so kommt es, wie es kommen muss: Die beiden stehen kurz vor der Scheidung. Und als wäre das noch nicht genug, wird die Welt dann auch noch von einer grausamen Pandemie heimgesucht, die Menschen in lebende Tote verwandelt. In der Hoffnung auf Rettung verbarrikadieren sich die beiden schließlich in ihrer Wohnung, wo sie sich zumindest noch ein letztes Mal zusammenraufen müssen. Denn es steht nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel.
Noch ein Pandemiefilm, aber diesmal mit nervigen Nachbarn und Zombies. Besonders interessant ist das Verhalten des Paares zu beobachten, wenn sie sich winden bei der Abwägung zwischen Hilfsbereitschaft und persönlicher Abneigung bzw. Überlebensinstinkt. Nur der Titel des Films hat sich mir nicht erschlossen.:unsure:

7/10
 
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The Electric State

Ich klaue mal wieder aus Faulheit, diesmal von @Knolan:
"Inhalt:
Die elternlose Teenagerin Michelle lebt in einer alternativen, retro-futuristischen Version der 1990er Jahre. In dieser wurden cartoonartige Roboter nach einem Aufstand ins Exil verbannt. Michelle wird vom Roboter Cosmo aufgesucht, der von ihrem jüngeren Bruder Christopher gesteuert werden dürfte."

Ja. 320 Millionen Dollar. Ich mag Chris Pratt. Ich kann Millie "Nasenbluten-Elf" Bobbie Brown nicht leiden. Finde einfach, sie kann nicht schauspielern. Wäre also fast ein P(r)att (Haha!) - aber man hätte von den 320 Millionen ruhig 5 Dollar weniger für seine Perücke ausgeben sollen. Chris spielt hier routiniert, aber gelangweilt. Eigentlich seinen immer gleichen Charakter, nur diesmal auf Sparflamme. Hat mich nicht gestört, aber auch nicht jubeln lassen.

Ansonsten ist die Story nicht so dolle. Wir haben Remix aus "Matrix" ("Menschen sind der Kern, die "Energielieferanten", oder hier: "Das Gehirn") und "Ready Player One" - alle Menschen sind eigentlich nur noch in VR unterwegs. Also machen wirs kurz: Die Geschichte ist doof. Superintelligenter Junge hat einen Unfall, wird für tot erklärt, isser aber gar nicht, sondern wird als "CPU" an das VR-System gehangen. Seine Schwester erfährts, will ihn retten. Der Steve-Jobs auf Wish bestellt, der die VR-Welt betreibt, findests natürlich doof. An der Stelle ein Geheimnis: Die Story wird so rasant erzählt, dass ich den Film tatsächlich in DREI Anläufen gucken musste, weil ich zwei Mal (allerdings auch beschissene Tage gewesen) eingeschlafen bin. Das größte Manko, was jeden Film ruiniert: Die Darsteller, die Charaktere, sind einem völlig egal. Man baut keine Bindung zu Ihnen auf, man versteht zwar die Motivation, aber sie ist einem egal, weil die Figuren einen einfach nicht interessieren.

Also bis hierher würde ich satte 1,5/10 Robotern dalassen.

Jetzt kommen wir zum Positiven, wo der Film leider so unendlich viel Potenzial liegen lässt: Die schrulligen, ausgemusterten Servicebots und Roboter, die als ausgestoßene in Ihrer eigenen Welt leben, nachdem sie verboten wurden. (Warte, hat hier gerade jemand "I, Robot" gesagt?)... Jedenfalls fand ich deren Animationen und Designs wirklich großartig. Leider werden sie nur kurz eingeführt, um anschließend als Kanonenfutter zu enden, um noch ein bisschen Emotionalität in den Film zu bringen. Klappt aber nicht, dafür hatten die Bots einfach zu wenig Screentime.

Aus Herz für die Bots würde ich die Sache hier auf 04/10 Robotern anheben - aber die 320 verbrannten Mille sind dem Film nicht würdig... da muss Geld in anderen Kanälen verschwunden sein...
 
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Polly

lustiger Drache
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Better Man - Die Robbie Williams Story (2024)

Darauf hatte ich mich eigentlich gefreut. Beim Schauen des Trailers fiel mir dann die Kinnlade runter und ich dachte nur: "Planet der Affen trifft Rocketman".

Da habe ich verzichtet - keine Wertung.
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Oddity (2024)

Als Dani (Carolyn Bracken) in dem abgelegenen Landhaus, das sie und ihr Mann Ted (Gwilym Lee) gerade renovieren, brutal ermordet wird, verdächtigen alle einen Patienten der örtlichen psychiatrischen Anstalt, in der Ted als Arzt arbeitet. Doch kurz nach dem tragischen Mord wird der Verdächtige tot aufgefunden. Ein Jahr später stattet Danis blinde Zwillingsschwester Darcy (ebenfalls Carolyn Bracken), eine selbsternannte Hellseherin und Sammlerin von verfluchten Gegenständen, Ted und seiner neuen Freundin Yana (Caroline Menton) einen unerwarteten Besuch ab. Darcy ist überzeugt, dass hinter dem Mord an ihrer Schwester mehr steckt, als die Menschen wissen, und hat die gefährlichsten Gegenstände aus ihrer Fluch-Sammlung mitgebracht, um sich zu rächen.
Horror auf Old-School-Art, der sich langsam, aber intensiv manifestiert. Mehr will ich gar nicht verraten. Lasst den Film einfach seine "Arbeit" tun!;)

7,5/10
 
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Gestern mir mal Random zwei Folgen von "Der Alte" reingetan... aber halt mit dem "ganz alten", sprich Darsteller Siegfried Lowitz.
Sind die Folgen gut gealtert? Naja, eigentlich nicht so. Obwohl mir manche Dialoge noch gut gefallen haben.

Es war aber wie ein Katapult in die Vergangenheit, als man als Steppke bei Oma saß, es gab Abendbrot, Salzstangen und den Krimi... So gesehen machte diese Sendung ein seltsam heimeliges Gefühl.

Lasse mal 6,5/10 Tatorten da... werde sicherlich demnächst noch ein paar mehr Folgen gucken...

Gucktmal, wen ich da in Folge 100 spontan entdeckt habe...
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Humane (2024)

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft muss die Welt aufgrund zunehmender Umweltkatastrophen die Bevölkerung drastisch reduzieren. Die Situation wird "human“ gelöst – man kann sich freiwillig melden und wird von mobilen Einsatztrupps, den D.O.C.S., vor Ort zu Tode gespritzt, wodurch die zurückbleibende Familie 250.000 $ erhält. Charles York, ehemaliger TV-Talker, will mit seiner Lebenspartnerin ein gutes Beispiel geben und sich für die jüngeren Generationen opfern. Seinen Kindern gefällt die Idee gar nicht. Und noch weniger, dass sie dem unschönen Ritual im Rahmen einer Familienfeier beiwohnen sollen. Als das Einsatzkommando vor der Türe steht, ergeben sich ungeahnte Komplikationen und plötzlich sieht sich die Familie gezwungen, unter sich über Leben und Tod zu entscheiden.
Interessante Idee und Ausgangslage. Was nur langsam in Gang kommt, eskaliert ab einem gewissen Punkt immer mehr:eek: und endet in blutiger Gewalt.:cool:

7/10
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Get away (2024)

Die Familie Smith freut sich auf einen Urlaub auf der kleinen schwedischen Insel Svälta, wird aber von den unfreundlichen Festlandbewohnern verunsichert, die ihnen raten, die Insel um jeden Preis zu meiden, insbesondere während des Karantan-Festes. Doch die vierköpfige Familie, vor allem Vater Richard (Nick Frost), braucht dringend eine Auszeit und beschließt hartnäckig, die Fähre trotzdem zu nehmen. Auf der Insel sind die Einheimischen ziemlich unhöflich und ablehnend, und ihr Verhalten lässt vermuten, dass ein großes Ereignis bevorsteht. Ist es ein Kult? Ist ein Opfer im Gange? Scheinbar unbeeindruckt von so viel Unhöflichkeit und Drama genießt die Familie ein Bad im Meer, Wanderungen in den Wäldern und die stille Einsamkeit. Was sich als ziemlich perfekte Situation für die Smiths herausstellt, die ihre eigenen Pläne haben.
Endlich wieder etwas von Nick Frost, der scheinbar eine Vorliebe für Horror entwickelt hat. Trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz und diverse Überraschungen verhindern das Aufkommen von Langeweile.:cool:

7/10
 
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Shadowhead

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When Evil lurks (2023)

In einem abgelegenen argentinischen Dorf geht es mit einem Mann zu Ende – jedoch nicht friedlich, sondern qualvoller als man es sich wohl jemals vorstellen könnte: Er verrottet bei lebendigem Leib. Für die Brüder Pedro (Ezequiel Rodríguez) und Jimi (Demián Salomón) scheint die Sache klar: Dieser Mann ist von einem bösartigen Dämon besessen, der direkt aus den Untiefen der Hölle aufgestiegen ist. Ein Exorzist soll das Problem lösen, doch als der in Stücke gerissen aufgefunden wird, müssen Pedro und Jimi selbst die Initiative ergreifen. Doch das scheint alles nur noch schlimmer zu machen und der böse Dämon entfesselt ungeahnte Schrecken.
Das Prinzip, dass ein Dämon bzw. das Böse unter gewissen Voraussetzungen einen anderen Körper in Besitz nimmt, ist in der Filmwelt schon länger bekannt. Hier hat es zudem sehr blutige Auswirkungen, parallel zum ansteigenden Grad des Horrors. Sensible Gemüter sind hiermit gewarnt.:eek:

6,5/10
 
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