Zuletzt gesehene Serie, eure Bewertung

Shadowhead

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Mr. Pickles Staffel 1-3 (von 4)

Die Familie Goodman, bestehend aus Vater, Mutter und ihrem 6-Jährigen Sohn, lebt mit ihrem Collie-Hund "Mr. Pickles", dieser hat jedoch eine geheime satanistische Ader.
Dachte, ich hätte diese animierte Serie hier schon vorgestellt, fand aber nichts. Nun, da ich jetzt die S3 in Deutsch fand, möchte ich euch diese irre und sehr witzige Serie ans Herz legen. Allein schon das Geheimnis der Hundehütte ist extrem abgefahren, doch Vorsicht! Nicht jeder kann satanische Inhalte mit reichlich Blut verkraften. Für alle anderen gilt: Antreten zum Kaputtlachen! :ROFLMAO:o_O:devilish:💀:cool::eek:

9/10
 
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berscha

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Spartacus - Das Haus Ashur

"Der ehemalige Sklave Ashur ist frei! Er hat sich an die Macht gekämpft und plant nun seinen Aufstieg als Leiter der Gladiatorenschule von Batiatus. Mit Achillia, einer wilden Gladiatorin, trotzt er der blutigen Politik Roms."

Ich weiß nicht... früher den Film mit Kirk Douglas fand ich ja klasse (nee, da war ich noch nicht geboren, lief aber immer inne Glotze... und ich weiß nicht, ob ich ihn heute immer noch so gut fände, es gibt so viele Filme, die ich früher gut fand und heute einfach nur peinlich wirken...), aber quasi alle Serien darüber fand ich nicht bannend genug, obwohl die Zeit ja viel hergäbe... So auch hier, nach E03 habe ich abgebrochen; zum einen fand ich den Cast eher so lala geeignet, nicht, dass er sooo schlecht wäre aber für diese Rollen? Dann sieht vieles so aus, als wäre es im Studio gedreht worden, irgendwie fehlte mir da das gewisse Flair. Die Story empfand ich da schon weniger schlimm, das ganze war aber so langatmig erzählt, dass ich einfach nicht mehr wollte. Bis dahin hätte ich 2,5/10 vergeben...


The Hunting Wives

"Sophie O'Neil und ihre Familie wagen einen Neuanfang im Osten von Texas, doch Sophie wird von Ängsten geplagt und fühlt sich in der neuen Umgebung unwohl. Dann begegnet ihr die geheimnisvolle Margo Banks, die sie sofort in ihren Bann zieht."

Diese Serie ist.... keine Ahnung, was ich darauf sagen soll... Der Cast: Der ist nicht unbekannt, jedoch imho nicht einer, der eine Serie tragen kann, als Nebencast wäre er wohl ok, aber als Hauptcast? Sagen wir mal: Geht so. Die Story: Nun, ich muß sagen, dass mir die (heutiges Trumpamerika im Hinterkopf) nicht mehr so unmöglich erscheint, wie es früher gewesen wäre, mittlerweile weiß man ja, dass es wirklich viele... komische Eigenarten gibt, die überm großen Teich anders sind als bei uns, von daher kann man sich das, was hier vorgeht tatsächlich vorstellen. Ob das etwas ist, was ich gut finde? Manchmal kann ich mir sowas anschauen aber nicht ständig. Diese Erotik-Crimestory (wobei mit Erotik hier eher nur Sex gemeint ist) hat lichte Momente, ist insgesamt aber eher etwas lahm inszeniert und kann den Zuschauer daher nicht so richtig in den Bann ziehen. Das Ende ist offen, wer sowas mag... Eher nix für mich.

3,5/10
 
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berscha

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Tempest

"Im Zentrum der Serie „Tempest" stehen einerseits die erfahrene Diplomatin Seo Munju, die einst südkoreanische Botschafterin in den USA war, und andererseits der international agierende Geheimagent Sanho, der in in eine Fülle von Geheimnissen verstrickt ist. Die beiden müssen unter großem Zeitdruck die Hintergründe eines Angriffs aufklären, dessen Auswirkungen drohen, die politische Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu zerstören …"

Ich sehe koreanische Serien ja eigentlich gerne, obwohl da oftmals Dinge vorkommen, die wir Westler ungewöhnlich, manchmal sogar dümmlich finden, diese Serie aber war selbst mir zu schlecht... Ich weiß nicht, ob es der us-amerikanische Einfluß war, der hier so übel mitspielt, vielleicht konnten sich zwei unterschiedliche Kulturen nicht so richtig auf eine Linie einigen, aber alles wirkt nicht sehr authentisch/glaubwürdig. Der Cast ist blass, die Hauptdarstellerin macht noch was her, der Hauptdarsteller ist da schon weniger überzeugend, der restliche koreanische Part kann einfach nicht überzeugen, die Amerikaner (auch die Bekannten unter ihnen) wirken ebenso blass, irgendwie wirkt alles ohne Engagement abgedreht, Hauptsache die Szenen im Kasten haben und zur nächsten gehen, so macht zuschauen wirklich keinen Spaß. Diese lahme Serie kann ich trotz der eigentlich spannenden Handlung niemandem empfehlen.

2/10
 
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my-nospam

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Nuklearer Notfall 2026, Miniserie in 5 Teilen á ca. 65 min.

Ich bin mir da jetzt nicht sicher aber mir kommt das ziemlich uebertrieben vor dass ein Medizinisches Geraet so viel radioaktives Caesium beinhaltet dass ganze Staedte konterminiert werden. Ich will das nicht verharmlosen aber es gibt leider Menschen die so arm sind, dass sie das was andere Wegwerfen irgendwie zu Geld machen um selbst zu ueberleben. In diesem Fall finden sie in einem abgewrakten Krankenhaus den Nuklearkopf der einfach farlaessiger Weise vergessen wurde.

In den 1980er Jahren ereignet sich eine schreckliche Tragoedie in der brasilianischen Stadt Goiânia. Als ein Geraet für Strahlentherapie gestohlen und auf einem Schrottplatz unwissend geoeffnet wird, beginnt das stark radioaktive Material Caesium-137 sofort mehrere Menschen und deren Umfeld zu kontaminieren. Die Behoerden und eine Reihe von Spezialisten muessen nun alles daran setzen, um die radioaktive Kontamination einzudaemmen und dabei etliche Menschenleben zu retten.


8 / 10 Punkte
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xNecromindx

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Ich kenne den Film bzw. die Serie jetzt nicht, das beruht dann aber wohl tatsächlich auf einer wahren Begebenheit und gilt tatsächlich als der bisher größten nichtstaatlichen Nuklear-Unfälle (Kernreaktoren stehen ja faktisch auch unter Staatskontrolle) mit der höchsten Gesamtstrahlendosis, die es je gegeben hat. Da sind sehr viele Menschen bei Verstrahlt worden und zwar erheblich. Das war meine ich ein Medizingerät, dass da bei einem Einbruch in einer stillgelegten Klinik entwendet und dann aufgesägt wurde, in dem Vorhaben das bei einem Schrotthändler zu Geld zu machen...

Das kranke geht ja schon damit los, dass man eine Klinik schließt und hochradioaktives Medizingerät da einfach drin stehen lässt... Das kannst ja auch keinem normal denkendem Menschen erklären!?

Bis dahin galt glaube ich der Zwischenfall mit dem Demon Core (Plutonium-Kugel) am Los Alamos National Laboratory als größter Zivil-Unfall mit der höchsten Verstrahlung, dem gleich zwei Wissenschaftler zum Opfer fielen. Wobei zivil... naja... das war Teil den Manhattan Projects.
 
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xNecromindx

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Film halt 😉
Die Originalbilder die ich kenne zeigen eine in gewisser Weise normale Klinik. Von innen jetzt nicht gerade aufgeräumt, aber was das Gebäude anbelangt soweit noch intakt. Ob die Tür offen stand, weiß ich aber nicht.
 
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berscha

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Dope Girls

"Am Ende des Ersten Weltkriegs eröffnet die Hausfrau Kate Galloway einen Nachtclub in Soho und handelt mit Drogen, um für ihre Töchter zu sorgen. Sie wird von Gangstern und der Polizei bedroht und muss darum kämpfen, ihr Geschäft am Leben zu erhalten."

Diese Serie hat mir irgendwie nicht behagt - das mag vielleicht auch an der Zeit liegen, in der sie spielt, das sehe ich mir nicht wirklich bevorzugt an. Zwar kommt sie aus GB, was mir persönlich ein positives Grundgefühl gibt, zwar ist der Cast zumindest ok, ich fand ihn für diese Serie jedoch oftmals nicht so wirklich passend ausgesucht, zwar ist die Grundstimmung ziemlich düster für eine reale Serie ohne Mystery und da kann ich nichts gegen sagen aber: ich empfand das ganze ziemlich lahm inszeniert. So wurde das Anschauen doch ziemlich zäh, ständig frug ich mch, wie lange die jeweilige Folge noch dauern würde. Ich will das ganze nicht abstrafen, doch mir lag es nicht wirklich. Ich muß den Machern jedoch zugestehen, dass die düstere Stimmung und auch Teile der Szenerie gutklassig kreiert wurden, doch insgesamt war das ganze nicht gut aufeinander abgestimmt, es fehlte hier und da was... Nicht wirklich schlecht aber bei weitem nicht gut. Die nächste Staffel wird ohne mich stattfinden.

4/10
 
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Shadowhead

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The 'Burbs – Meine teuflischen Nachbarn Staffel 1 / 8 Teile

Die seicht humorige Comedyserie basiert auf der Filmkomödie Meine teuflischen Nachbarn aus dem Jahr 1989 von Joe Dante mit Tom Hanks und Carrie Fisher in den Hauptrollen. Die Handlung der Serie wird in die heutige Zeit versetzt und spielt in einer beschaulichen Vorstadt, wo die Welt scheinbar noch in Ordnung ist. Ein junges Paar zieht in das Elternhaus des Mannes. Ihre Welt wird jedoch völlig auf den Kopf gestellt, als neue Nachbarn gegenüber einziehen. Recht schnell werden die dunkelsten Geheimnisse der Nachbarn in der Straße ans Licht gebracht. Darüber hinaus zerstört eine neue, tödliche Bedrohung die Illusion des Paares über ihre scheinbar ruhige, kleine Nachbarschaft.
Ganz nett, aber kein Vergleich zum Film. Erst in den beiden letzten Folgen kommt Spannung auf, vorher blubberte alles vor sich hin. Finale zeigt an, dass es wohl weitergehen soll, falls der allgemeine Tenor positiver ist als mein Solo.

4,5/10
 
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berscha

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Running Point

"Isla Gordon ist die einzige Tochter einer sportbegeisterten Familie mit konkurrierenden Brüdern, die ihr ganzes Leben lang übersehen und unterschätzt wurde. Dann erhält sie endlich ihre große Chance, als ein Skandal ihren Bruder zum Rücktritt zwingt und Isla unerwartet zur Präsidentin der Los Angeles Waves ernannt wird, einem der traditionsreichsten professionellen Basketball-Franchises – und eben das Hauptgeschäft ihrer Familie."

Amerikanische Comedy, die teilweise tatsächlich unterhält. Der Cast spielt dabei die entscheidende Rolle, teilweise ist er bekannt, hauptsächlich aber passt er gut in eine solche Comedy; etwas seicht, amüsant und kurzweilig dann aber doch wieder sehr vorhersehbar, weil immer dann, wenn etwas so läuft, wie es soll, passiert irgendetwas, was alles wieder umwirft und genau das ist dann irgendwann nervig, es läuft nicht so, dass man mal ruhig und entspannt weiter schauen könnte. Man könnte es als Abwechslung betrachten, doch wenn das die ganze Zeit vorherrschend ist, sollte man es unruhig nennen und für mich somit unrund. Wieder mal spaltet mich eine Serie, guter Cast, eigentlich kurzweilig und dann doch wieder so geschrieben, dass es manchmal unbequem wird, obwohl es doch eine Comedy sein soll. Teilweise gut, teilweise eher nach dem Motto: Ach nööö, muß das jetzt wieder sein? Insgesamt aber noch ok.

5,5/10
 
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my-nospam

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Die 2 1971, Miniserie mit 24 Folgen á ca. 60 min

Ich wuerde die Serie als Krimikomoedie einordnen. Roger Moore und Toni Curtis haben immer einen flotten Spruch auf Lager was die Serie humorvoll und kurzweilig macht.

Lord Brett Sinclair (Roger Moore) ist adeliger Abstammung, er liebt Sport, schnelle Autos, Frauen und gute Drinks zu jeder Zeit. Danny Wilde (Tony Curtis) wuchs in den Slums auf und arbeitete sich an die Spitze der Hochfinanz. Zusammen geraten sie staendig in die unglaublichsten Faelle, die sie jedes Mal mit Einfallsreichtum, harten Faeusten und jeder Menge cooler Sprueche loesen können.


9 / 10 Punkte
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berscha

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Teacup

"Auf der abgelegenen Farm der Chenoweths geschehen merkwürdige Dinge. Ihre Tiere sind aufgeregt und ihr Sohn hat sich in den Wäldern verirrt und ist verändert zurückgekommen. Dann erscheint auch noch ein merkwürdiger Mann mit einer Gasmaske."

Eine eigentlich interessante Story wird hier grauenhaft und billig wirkend umgesetzt. Dabei gab doch der Cast Anlaß zur Hoffnung... Doch der wird hier wirklich so schlecht eingesetzt, dass man unwillkürlich den Eindruck hat, dass er keinen Deut besser wäre als die Produktion, und da wird wirklich nicht gut gearbeitet. Angefangen beim Drehbuch, dass das ganze manchmal zusammenhanglos wirken läßt, verpasst es der Regisseur, seinen Input so zu geben, dass alles nicht irgendwie zusammengewürfelt erscheint, man glaubt, dass da teilweise ohne Drehbuch gearbeitet wird sondern sich auf die Spontanität des Casts verlassen wird. Es wirkt manchmal genauso...als wüsste da gerade keiner, was gleich folgen wird... Was man erhält, darf man getrost als lahm und wirr bezeichnen und die Wertung fällt (trotz Strahovski) entsprechend aus.

2/10
 
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Polly

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Euphoria (2019-)

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Ich lasse mich gern von guten Bewertungen von IMDb anlocken und so auch hier. Also habe ich reingeschaut, aber die Serie ist so gar nicht mein Ding. Unerträgliches Gequatsche, nervige Gestalten - damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für so etwas.

0/10
 
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Shadowhead

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@Polly Im Prinzip ist es wohl eher für unreife Teenies konzipiert, wenn man liest, um was es geht.

Die Serie begleitet eine Gruppe Highschool-Schüler, die ihren eigenen Weg in einer Welt voller Drogen, Sex, Identität, Trauma, Social Media, Liebe und Freundschaft finden müssen.:eek:

Hatte auch kurz überlegt, aber wozu Zeit verschwenden, wenn man noch reichlich besseren "Stoff" hat, der konsumiert werden will.:cool:
 
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AllusioN

Omnia conexa sunt
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Freunde des deutschen Steuerrechts,

ich habe nun endlich alle 3 Staffeln von Severance zu Ende geschaut, hier nun meine angekündigte Einschätzung dazu:

Severance (2022)

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Plot:
Die Mitarbeiter von Lumon Industries, unterziehen sich einem speziellen medizinischen Eingriff. Ein implantiertes Gerät trennt ihre Erinnerungen in zwei strikt voneinander getrennte Identitäten: Während der Arbeitszeit existiert nur ihr „Innie", außerhalb des Unternehmens übernimmt ihr „Outie" das Leben – ohne Wissen über die Vorgänge im Büro. Lumon verspricht eine perfekte Work-Life-Balance, doch die Realität sieht anders aus. Während die Outies ihr Privatleben uneingeschränkt genießen, verbringen die Innies ihre gesamte Existenz in sterilen, fensterlosen Büroräumen und sind der strikten Unternehmenskultur ausgeliefert. Mark (Adam Scott) leitet die Abteilung für Macrodata Refinement und arbeitet mit seinen Kollegen Dylan (Zach Cherry) und Irving (John Turturro) zusammen. Doch sein Arbeitsalltag nimmt eine drastische Wendung, als die rebellische neue Kollegin Helly (Britt Lower) ins Team kommt und ungewöhnliche Fragen stellt. Gleichzeitig wächst seine Unruhe über die Methoden von Lumon. Auch sein Outie steht vor Herausforderungen: Die Entscheidung zur Trennung wurzelt in einer persönlichen Tragödie, doch als sich die strikte Grenze zwischen seinen Identitäten aufzulösen beginnt, rückt das dunkle Geheimnis hinter Lumon bedrohlich nahe.

Einschätzung:
Eine 8,6 bei IMDB und die ganzen Vorschusslorbeeren - ich war ehrlich gesagt etwas gehyped von der Serie, zumal in Bezug auf den Mindfuck mitunter Vergleiche zum Meisterwerk Dark gezogen wurden. Am Ende bin ich etwas ernüchtert von dem Ganzen. Versteht mich nicht falsch, die Serie ist gut, teils schön schräg, mitunter kafkaesk, psychologisch interessant, aber in der Art und Weise des ganzen Aufbaus und der Machart kann man imho nicht mal im Ansatz einen Vergleich zu Dark oder From ziehen. Dark zwingt einen mit seiner Mechanik quasi zum Staunen – selbst wenn man emotional nicht andockt, beeindruckt die Konstruktion. Severance funktioniert viel stärker über die Identifikation mit dem Grundgedanken der Serie: "Auf Arbeit bin ich ein anderer Mensch". Das ist mir fast ein Stück weit zu banal und für mich trotz der Radikalität der Grundidee nicht radikal genug. Vllt. habe ich aber auch einfach schon zu viel Sci-Fi geschaut. Nicht, dass ich abgestumpft wäre, aber mehr als ein "solide, konsequent durchgespielt" hat es mir am Ende einfach nicht entlockt. Wenn man es eher als langsame, philosophische Dystopie über Arbeit, Kontrolle und das Selbst versteht, funktioniert es denke ich besser.

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berscha

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Last Samurai Standing

"Zu Beginn der Meiji-Ära im Jahr 1878 beschließt Shujiro Saga, einst ein unbesiegter Samurai, an einem Überlebenswettstreit teilzunehmen, um seine Familie und die Dorfbewohner zu retten. Dabei versammeln sich 292 Krieger, einschließlich Shujiro Saga, bei Einbruch der Dunkelheit im Tenryuji-Tempel in Kyoto, angelockt von der Aussicht auf einen hohen Geldpreis. Jeder erhält ein Holzschild und nimmt an einem brutalen Spiel teil, bei dem sie die Schilder ihrer Mitstreiter stehlen und Tokio erreichen müssen, um das Preisgeld zu gewinnen."

Die Story hört sich interessant an, der Hauptdarsteller hat entsprechende Ausstrahlung, also los gehts. Leider waren das die einzigen Positiva, der Rest ist fast nur Schweigen; neben (naja, zumindest für uns Westler) wieder mal unerklärlichen Stolz-, Intelligenz- usw. -fragen, die zumindest nicht nachvollziehbar erscheinen, darf man mit (wiederum) zumindest seltsamen Schauspiel rechnen (und ich bin so einiges aus dem fernen Osten gewohnt), irgendwie liegen mir japanische Serien wohl weniger als koreanische (die ich ja auch öfter mal eigenartig finde). Vielleicht verstehe ich ja vieles einfach nur falsch (schließlich ist Japan trotz allem heutzutage immer noch verschlossener als andere fernöstliche Länder), doch hier saß ich des öfteren entweder gelangweilt da oder frug mich, was diese Aktion denn nun sollte. Trotz der eingangs erwähnten positiven Dinge: Nix für mich.

3/10
 
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