Zuletzt gesehene Serie, eure Bewertung

berscha

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Law and Order Toronto S02

"Toronto: Ein Obdachloser wird erstochen im Park gefunden. Graff und Bateman ermitteln in einem Fall voller Wut, Loyalität und dunkler Geheimnisse..."

Auch in der 2. Staffel wird in jeder Folge ein neuer Fall gelöst. Das gleich gebliebene Ermittlerduo ist für mich das wohl derzeit beste in Crimestories, fast schon auf dem Niveau von D'Onofrio/Erbe aus der Criminal Intent Urserie. Nicht nur sind die Fälle oftmals interessant, die Art der Ermittlung ist gut; die Charaktere tragen natürlich den Film, sie spielen gut zusammen, beide haben eine ruhige aber gute Ausstrahlung - so sehe ich mir das wirklich gerne an. Am "restlichen" Cast merkt man dann natürlich, dass es sich um eine kanadische Produktion handelt, die bekannten Gesichter sind eher aus B-Casts bekannt oder man kennt sie erst gar nicht, dennoch spielen sie ihre jeweiligen Parts eigentlich ziemlich ordentlich. Produktionstechnisch würde ich sagen, dass da solide gearbeitet wurde. Hilfreich ist dabei natürlich das Genre, Crime benötigt nicht viele Special effects, Stunts kann man solide unterbringen, Kamerafahrten sind nicht so gefordert wie bei zB Actionstreifen, die Einstellungen und Schnitte sind hier solide bis gut. Ich für meinen Teil freue mich auf die 3. Staffel, diese 2. fand ich richtig gut.

7,5/10
 
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berscha

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We are Lady parts

"Die schüchterne muslimische Mikrobiologie-Doktorantin Amina wird zur Leadgitarristin einer rebellischen Frauenpunkband. Zwischen Glauben, Freundschaft und Selbstfindung rocken sie gegen Klischees und gesellschaftliche Erwartungen..."

Diese Staffel ist von 2021, wurde aber erst im letzten Jahr für den deutschsprachigen Markt herausgebracht. Schade, denn ich fand sie richtig gut... Die Charaktere aber auch deren Darsteller/innen sind eine Freude zum anschauen. Manchmal wird es ichtig absurd aber keine Bange, alles ist so drollig/lustig, dass man eigentlich immer nur auf solche Dinge wartet. Um nicht zu spoilern: Sechs Folgen waren mir viel zu wenig. Wer Gesellschafts-/Religionskritik abkann muß einfach reinschauen. Mal schauen, wann uns die 2. Staffel erreicht, die Briten brauchten dafür 3 Jahre, hoffentlich gehts hier flotter. Für mich ein komödiantisches Highlight mit tollem und auch passendem Cast.

8,5/10
 
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GabeLogan41

> Retro-Konsolero <
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(2021) CBS-Serie über 13 Folgen à ca. 50-60 Minuten mit Rebecca Breeds (Starling), Michael Cudlitz, Kal Penn, Jayne Atkinson...


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Die Psychothrillerserie „Clarice Starling“ spielt 1993, ein Jahr nach den Ereignissen des Oscar-gekürten Thrillers „Das Schweigen der Lämmer“.
Clarice Starling (Rebecca Breeds) leidet noch immer unter den nur wenige Monate zurückliegenden Vorkommnissen.
Sie wird gegen ihren Willen vom Dienst als auszubildende FBI-Agentin freigestellt und soll die Geschehnisse in Therapiesitzungen aufarbeiten.
Doch Clarice sieht sich nicht als Opfer des brutalen Serienmörders Buffalo Bill und ihre Rolle beim Verschwinden des immens gefährlichen Kannibalisten Hannibal Lecter hat ihren Ruf beim FBI enorm beschädigt.
Unterstützung erhält sie von der US-Justizministerin Ruth Martin (Jayne Atkinson), deren Tochter von Starling vor Buffalo Bill gerettet wurde.
Martin weist die junge Beamtin der neuen Einsatzgruppe VICAP zu, die auf Morde und Sexualverbrechen spezialisiert ist....


Trotz des Hypes damals, konnte ich mit der TV-Serie "
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" (2013) mit Mads Mikkelsen und Larry Fishburne nicht recht viel anfangen.
Aus dem Grund hab ich mit "Clarice" auch so übertrieben lange gewartet, bis ich da jetze endlich ran bin.
Dass die Story ein Jahr nach dem "Lämmer"-Kinofilm spielt, hat in mir voll die Vorfreude aufkommen lassen.
90er und so. :)

Anfangs, als die Flashbacks des SDL-Showdowns gezeigt werden, war ich angenehm überrascht.
Die Szenen wurden komplett neu gredreht, stimmen jedoch im Detail. Da hat mal jemand beim Kinofilm von 1991 ganz genau hingeschaut. (y)
Es geht dann auch gut los.
Und E02, wo das ATF mit Ruth Martins FBi-Sondereinheit "ViCAP" das Miliz-Anwesen dieses Sekrengurus umstellen, fand ich richtig geil.

Wenn es nur so weitergangen wäre...
Aber der Großteil des Plots besteht leider darin, wie/dass Clarice Starling ihr Trauma um "Bill" aufarbeitet bzw. aufarbeiten soll.

Starlings Sitzungen beim Psychologen sind beispielsweise ganz schlimm.
Gespielt wird dieser unempatische Typ übrigens von Shawn Doyle (ua. "The Expanse").
Nicht, dass ihm diese Rolle nicht stehen würde, aber sein Seriencharakter nervt (mich) in dem Fall einfach total und wirkt (auf mich) halt nicht glaubhaft.
MMn. hat dieses ganze Trauma-/Flashback-Gedöhns viel zu viel Screentime bekommen.

Ich finde, es wäre besser gewesen, wenn man anstelle des "großen Ganzen" halt einzelne kleinere Fälle präsentiert hätte, wegen mir zusammenhängend.
Ohne zu spoilern, lässt sich der "große Fall", wie man hier letztendlich vor sich liegen hat, eigentlich gar nicht beschreiben.

Dass man dem Kultfilm "Das Schweigen der Lämmer" nicht ansatzweise das Wasser reichen kann, war (mir) klar, dennoch hätte mMn a bissel mehr Drive und Tiefgang nicht geschadet.
Und mit "mehr Tiefgang" meine ich nicht diese aufgesetzte, teils affig inszenierte PTBS-Geschichte um unsere Clarice.
Deswegen hatte ich den Finger leider recht oft auf "Vorlauf".

Aus dem zugrunde liegenden Material hätte man imho soooo viiiel mehr machen können.
Schade wieder mal.
Für den im Grunde gut gemeinten Ansatz vergebe ich wohlwollend...

knapp 6/10 Schmetterlinge 🐑 🦋 ☠️


Als Fan der "Hannibal"-Filme kann man sich die CBS-Serie schon mal geben, wenn grad sonst nix Gescheites parat liegt.

.
 
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berscha

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Northshore - Tod in Sydney

"Die Tochter der britischen Wirtschaftsministerin wird in Sydney tot aufgefunden. Max Drummond von der Londoner Polizei soll die Ermittlungen Down Under begleiten. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist."

Australisch/Britische Miniserie, die mich anfangs stutzen ließ, mich dann aber immer mehr einfing. Dass der britische Detective nicht von der australischen Detectivin für voll genommen wird, macht die ganze Sache ein wenig gebannt würzig, da der britische mit deiner angehenden Premierministerin gut auskommt und die australische nur so an Informationen kommt. Eine Zusammenarbeit ist also ein Muß, das Widerstreben steht hier aber einige Male zwischen den beiden - gut geschrieben und dargestellt! Generell wurde hier gut gearbeitet, die Bösewichter, die guten aber auch die Nebendarsteller, die teils nichts für das Geschehene können erledigen ihren Part gut; selten habe ich gesehen, dass so viele es so gut machen. Die Privatgeschichten der Protagonisten sind hier ein Nice-To-Have, oftmals beeinflusst dies ja den eigentlichen Plot so sehr, dass es mal nerven kann; nicht so hier, es passt einfach. Diese (wohl als Miniserie konzipierte) Story kommt zu einem (vielleicht für den ein oder anderen) überraschenden Ende, doch leider ist das Private da nicht so zu Ende gebracht, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, das bleibt leider offen. Dennoch, wer ruhig inszenierten Crime mit guter Darstellung mag, sollte sich das mal antun.

7,5/10
 
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berscha

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Professor T S04

"Mit seinem unbestechlichen Verstand ist Jasper Tempest beim Lösen komplexer Kriminalfälle eine verlässliche Größe, auf die Dan, seine lebenskluge Vorgesetzte Maiya und seine neue Kollegin Chloe gern zurückgreifen. Darüber hinaus hat das Leben für den Professor neue Herausforderungen parat, die ihn zwingen, seine Muster infrage zu stellen. Bei einer Kreuzfahrt verschwindet Ophelia und wird für tot gehalten. Dem Professor wird klar, dass Ophelia nicht an Bord war, sondern von ihrem Verlobten JC gefangen gehalten wird..."

Und wieder mal: Die Briten können es nun mal... Trotz des Verlusts von Emma Naomie schafft es diese neue Staffel, eine neue Kollegin einzuführen, die man irgendwie trotz ihrer Macken gut leiden kann. Die Lösung der einzelnen Fälle ist wieder mal logisch, jedoch für den Ottonormalverbraucher auf Anhieb nicht ersichtlich, darum wird es immer (so schön erklärt) aufgelöst. Wieder mal versteht man es in dieser Staffel Amüsantes mit Ernstem zu vermengen und es nicht lächerlich erscheinen zu lassen. Und wie bei jeder Staffel bisher: Cast gut (Ben Miller natürlich unübertroffen), kurzweilig, Hirnschmalz erfordernd, dennoch kompatibel mit dem Mainstreamzuschauer. Auch bei der nächsten Staffel werde ich dabei sein.

7/10
 
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berscha

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Talamasca - The secret order

"Guy Anatole schließt sich der geheimen Welt der Talamasca an, einer internationalen Spionageorganisation gegen das Universum der Unsterblichen, während er versucht, die Rolle seiner Familie in der übernatürlichen Welt aufzuklären."

Eigentlich war ich ja positiv gespannt, geheimnisvoll, verschwörerisch, mysteriös, das waren Adjektive, die mir durch den Schädel gingen. Was ich dann zu sehen bekam würde ich dann etwas anders beschreiben: unglaublich langatmig... Fangen wir mal mit dem Cast an: William Fichtner sehe ich eigentlich gerne (obwohl der auch nicht viel Gutes gemacht hat, aber ich mag ihn als Typ), der "Rest" ist entweder ausstrahlungsarm (damit meine ich vor allem den Hauptdarsteller) oder langweilig (oder zumindest langweilig eingefangen), was uns zum Produktions- oder eher Inszenierungsteam bringt: Das Drehbuch ist lahm (trotz der eigentlich spannenden Story), der Regisseur hat wohl eher darauf geachtet, dass die Szenen abgedreht wurden statt alles passend zusammenzustellen, es wirkte abgehackt, irgendwie nicht aufeinander abgestimmt, was den Produzenten wohl egal war oder ihnen nicht auffiel. Das alles finde ich schlimm, am schlimmsten jedoch: Es handelt sich um eine US-amerikanische Serie, die wohl auch genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen hatte, somit ist das ganze umso enttäuschender. Kurz: Lahm, langweilig usw., überhaupt keine Empfehlung.

1,5/10
 
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Sm1l3

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Teheran S03

Wiedermal kämpft Tamar Rabinyan eine Mossad-Agentin in Teheran gegen die iranische Revolutionsgarde und auch gegen Ihre eigenen Leute, die hinter ihr her sind.. In dieser Staffel soll das iranische Atomprogramm gestoppt werden und der Bau einer Atom-Bombe verhindert werden. Es geht um Intrigien, Täuschungen und nicht immer ist klar, auf welcher Seite wer steht. Wie in den anderen Staffeln auch, ist das Farsi mit Untertiteln, und nicht in deutsche Sprache übersetzt.

Wie die ersten beiden Staffeln ist auch diese Staffel ziemlich kurzweilig und wer Agenten, Intrigien und Action mag, kommt auf seine Kosten.

7,5/10
 
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my-nospam

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56 Tage 2026, Miniserie in 8 Teilen ´ca. 50 min

Die Serie switcht immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. In der Vergangenheit verlieben sich zwei in einander, in der Gegenwart versucht ein Team der Polizei und Forensik eine Leiche zu identifizieren die in einer Badewanne mit Chemikalien aufgeloest wurde und die Serie stellt eine Verbindung der zwei Situationen dar was auch sehr spannend gelingt...

Oliver Kennedy und Ciara Wyse lernen sich in einem Supermarkt kennen und beginnen daraufhin eine intensive Beziehung. Doch als eine nicht identifizierbare Leiche gefunden wird, glaubt die Polizei, dass die Beziehung mit einem Mord geendet hat.
Mein Kommentar: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.


8 / 10 Punkte
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berscha

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Task

"Der Leiter einer Spezialeinheit des FBI untersucht eine Serie von Raubüberfällen. Dabei gerät ein vermeintlich harmlos wirkender Familienvater immer mehr in sein Visier, während er aber auch noch seine eigenen Traumata zu bewältigen hat."

Die Einführung in eine Serie ist meistens ok, die Charaktere werden vorgestellt, das Thema wird angerissen. So auch hier, danach wird es leider etwas zu ruhig, die Vorkommnisse nehmen zwar nicht ab, die Inszenierung war mir aber etwas zu zurückhaltend. Bis dann auf einmal wieder die Kurve ordentlich genommen wird, die Handlung tut ihren notwendigen Teil dazu, aber auch die Charaktere nehmen immer mehr Form an und drücken so der Serie ihren Stempel auf. Die letzten Folgen dieser kurzen Staffel haben mich damit wieder eingefangen, von (zu Anfang) ein wenig lahm bis (zum Ende) richtig interessant und gut inszeniert; auch hier hatte der Cast (der war gut bis top) wieder entscheidenden Anteil. Wenn weiteres kommt bin ich dabei.

6,5/10
 
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berscha

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Alien Earth

"Als ein geheimnisvolles Raumschiff auf der Erde abstürzt, machen eine junge Frau und eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Kampfsoldaten eine schicksalhafte Entdeckung, die sie mit der größten Bedrohung des Planeten konfrontiert."

Ich als Fan der frühen Stunde dieser ehemaligen Filmreihe war natürlich positiv gespannt auf diese Serie, mußte mich daher etwas einfangen, um nicht zu enttäuscht zu sein...und das war gut so... Es fing mit dem Cast an: Den fand ich etwas blaß. Das mag zum Teil mit der Maske zu tun haben (vor allem bei Oliphant, den sehe ich normalerweise gerne) aber auch mit der Ausstrahlung, die fand ich bei fast allen so lala. Nun, ich gewöhnte mich zwar einigermaßen daran, es fiel jedoch immer ins Auge, von daher mußte ich mich bei jeder Folge neu konditionieren. Der betriebene Aufwand ist natürlich hoch, jedoch empfand ich das ganze nicht richtig aufeinander abgestimmt, es hakte hier und da, es fehlte mir etwas "der flüssige Faden". Insgesamt war ich etwas enttäuscht, die Blassheit des Casts aber auch die etwas fade Erzählweise haben es mir irgendwie vermiest. Ich hoffe, dass die nächste Staffel besser wird...

5/10
 
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cheffe72

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Harry Hole (Netflix, 9 Folgen)

"Die Serie adaptiert Jo Nesbøs Krimi-Bestseller und folgt dem brillanten, aber vom Alkohol gezeichneten Ermittler Harry Hole bei der Jagd nach einem Mörder im düsteren Oslo. In einem Netz aus Korruption und persönlichen Dämonen muss er einen komplexen Fall lösen, der ihn an seine moralischen und physischen Grenzen treibt"

Boaaaa...was ein Hammer von Serie. Endlich mal wieder was für die Augen, Ohren und Hirn. Nordic Noir vom feinsten mit einer Emmy-würdigen Leistung des Hauptdarstellers Tobias Sandmann (Harry Hole). Auch der Rest des Casts spielt hervorragend. Musikalische und visuelle Darstellung ebenso. Anschauen!

9/10 Diamanten
 
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berscha

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Nine Bodies in a Mexican Morgue

"Neun Fremde sind nach einem Flugzeugabsturz im mexikanischen Dschungel gestrandet. Die Situation spitzt sich zu, als einer nach dem anderen ermordet wird. Daraufhin versuchen die Überlebenden herauszufinden, was hinter den Morden steckt."

Nun, britisch/amerikanische Produktion... Briten können Serien, Amis haben die Kohle, kann doch nix schief gehen... oder? Imho kann es! Der Cast ist interessant, nicht sonderlich gut aber auch nicht schlecht. Die dargestellten Charaktere sind es aber zum großen Teil, manchmal wirds unlogisch, was sie da tun, manchmal geradezu dämlich... Was mir immer gegen den Strich gehen wird: Zeitsprünge. Des öfteren gehts mal zurück vor den Absturz, ich kann mir vorstellen, dass, wenn das anders gelöst worden wäre (chronologisch) hätte man (ich zumindest) das danze flüssiger empfunden, so war es oftmals Stückwerk... Das ganze sollte wohl einen geheimnisvollen Charme vermitteln (also alles irgendwie ineinander verwurschtelt; wollte man da etwas im Stile Agatha Christie's vorgehen?), das ging für mich aber gehörig nach hinten los; wenn es denn mal einigermaße interessant wurde, widmete man sich einer anderen Figur; mich nervte das immer und immer wieder. Wer sich das noch ansehen möchte: Legt euch Sitzfleisch an; für mich etwas zu lahm...

3/10
 
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xNecromindx

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Missions



Eine Serie von 2017, in Frankreich produziert, die ich überhaupt nicht kannte und eher zufällig drüber stolperte.
Vordergründig dreht sich die Serie um den Wettlauf zum Mars, getrieben von Milliardären - Anlehnungen an Personen des Zeitgeschehens natürlich komplett zufällig. Die Story nimmt allerdings einen Twist - soviel sei gespoilert.
Es erwartet einen eine gut gemacht Story, die aber die typischen Unterhaltungs-Elemente für die Dramatik nutzt, wo man sich halt realistisch schon mal fragt: Tja, warum macht ihr das auch so - war doch erwartbar ne schlechte Idee!?

Die Story weiß aber zu fesseln und bleibt eigentlich durchweg spannend, weil man Serienteil um Serienteil tiefer in ein Rabbit-Hole gezogen wird, mit einer Story die am Ende ganz anders ist, als es zu Anfang den Anschein machte. Stellenweise wirkt so mancher Dialog etwas erzwungen, was aber auch an dem ein oder anderen Darsteller liegt, der sein Handwerk mit unter nicht so besonders gut umsetzt.
Von der Handlung kann ich kaum etwas schreiben, weil es zu viel Spoilern würde und der Serie damit etwas nimmt, was sie ausmacht. Ich kann nur sagen, dass sie mit ordentlich Tempo voranschreitet (jede Episode geht nur zwischen 20 und 25 Minuten), was sie aber auch Problemlos kann, weil da so viele Twists drin sind, dass es keine Episode gibt, wo die Produzenten vom Gas gehen mussten, nur im die Staffel voll zu bekommen (so, wie bei manchen anderen Serien...).
Allein die dritte Staffel hat bei mir Fragen hinterlassen. Sie wirkt etwas unausgegoren, wenngleich sie ebenfalls fesselnd ist, jedoch, nach meinem Empfinden, dass dann schon etwas überdreht und die ganzen ansynchron ineinander verwobenen Zeitstränge einem da schon einen Knoten ins Hirn machen können. Während das Ende dann mit einem "Die Moral von der Geschicht..." zu schließen versucht. Es scheint, als hat man in Staffel 3 noch versucht die komplette erdachte Erzählung zu einem Abschluss zu zwingen. Es wirkt eben nicht ganz auserzählt, was Protagonisten betrifft, deren Rolle und Verstrickung und so mache Zusammenhänge, die zwar sichtbar sind, aber man jede Erklärung dazu schuldig bleibt.

8/10 Marsianer
 
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