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NEWS über Supermärkte, Lebensmittel Preise, Einkaufen, und anderes
Warnstreik bei Supermärkten: Droht ein Lebensmittelengpass?
Verdi hat den Handel bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen.
Und zwar schon an diesem Wochenende (15. und 16. Mai).
Demnach sollen Beschäftigte im Groß- und Außenhandel sowie im Einzelhandel ihre Arbeit an den Tagen niederlegen.
Diese Geschäfte werden bestreikt
An dem Streik teilnehmen sollen Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, etwa von
Rewe,
Kaufland
und Metro.
Aber auch Angestellte von Modegeschäften und Möbelmärkten wie
Ikea,
H&M,
Zara
und Primark.
Bestreikt werden sollen ebenfalls die Lagerstandorte, etwa von Rewe, Penny und Lekkerland.
Zusätzlich werden Beschäftigte von Pharma-Großhändlern aufgerufen, sich zu beteiligen.
Keine Lebensmittel, keine Medikamente?
In der Tat kann es vorkommen, dass aufgrund des Warnstreiks einige Filialen von Rewe, Kaufland, Metro, Ikea, H&M, Zara, Primark geschlossen bleiben.
Wer Lebensmittel benötigt, kann meist jedoch auf andere Supermärkte oder Discounter ausweichen.
Bei Modegeschäften gibt es häufig ebenfalls Alternativen in den entsprechenden Einkaufspassagen oder Shopping-Malls.
Mit derartigen Anschaffungen kann häufig jedoch auch bis zur kommenden Woche gewartet werden.
Für den Notfall können Verbraucher auch den Expressversand vieler Onlinehändler nutzen.
Zwar sollen Pharma-Großhändler bestreikt werden, dennoch sei die Medikamentenversorgung gesichert, heißt es.
Durch die Bestreikung der Lagerstandorte könnte sich jedoch ein kurzzeitiger Lebensmittelengpass ergeben.
Ein Streik an diesen Orten ist im Lebensmittelhandel aber oft erst verzögert spürbar.
Denn oftmals sind die Lager der Supermärkte und Discounter noch ausreichend gefüllt, sodass keine leeren Regale zu befürchten sind.
Dennoch sollten Verbraucher Panik- und Hamsterkäufe vermeiden.
Was für eine Schlagzeile. Ich zitiere den Postillion:
"Droht Klopapier- und Nudelmangel? Nur, wenn sich alle wieder gleichzeitig einbilden sollten, dass Klopapier- und Nudelmangel drohen könnte. Wobei: Das ist nicht unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, wie blöd und hysterisch die Leute sind. Daher: Am besten kaufen Sie sofort ganz viel Klopapier und Nudeln, solange der Ansturm noch nicht passiert ist."
Mir fällt gerade ein, daß ich auch Mehl kaufen sollte. Keine Ahnung wozu, aber sicher ist sicher.
Ökonomen drängen auf Entlastung wegen steigender Lebensmittelpreise
Die Sorge vor deutlich teureren Einkäufen wächst.
Ökonomen, Handel und Industrie verlangen schnelle Gegenmaßnahmen.
Doch über den richtigen Weg gibt es Streit.
Angesichts drohender Preissprünge bei Lebensmitteln fordern Ökonomen, Handel und Ernährungsindustrie zusätzliche Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen.
Hintergrund sind steigende Energie- und Produktionskosten infolge der Krise im Nahen Osten und der Schließung der Straße von Hormus.
Experten rechnen damit, dass sich die höheren Kosten mit Verzögerung auf die Preise im Supermarkt auswirken - dann aber umso stärker.
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, forderte schnelle staatliche Unterstützung. „
Die Bundesregierung sollte sehr bald die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken", sagte Fratzscher dem Handelsblatt.
Zusätzlich sprach sich der Ökonom für eine Energiekostenpauschale von 300 Euro für Erwachsene aus.
„Den größten Schaden durch den Krieg im Mittleren Osten für Menschen in Deutschland verursachen nicht die höheren Spritpreise, sondern ein deutlicher Anstieg der Lebensmittelpreise, der mindestens für das nächste Jahr zu erwarten ist", sagte Fratzscher. „Wir erleben erneut eine höchst unsoziale Inflation, die vor allem Menschen mit geringen Einkommen besonders hart trifft."