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Master_3

Namhafter Pirat
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26 Februar 2024
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Nicht ganz, wir haben tatsächlich eine Rezeptur mit STPP (das lass ich mal gelten) aber bei den Hauptdingern geht es mit anderen Phosphaten über die "Umwandlung" zu Kaliumcaseinat ;)

Klar wissen wir was wir da tun, sind nicht erst seit gestern im Geschäft.
Und da wir nicht kopiert werden, glaube ich behaupten zu können, dass wir gut darin sind ^^

Bezüglich der anderen Inhaltstoffe: Klar sind die auch schädlich, sagt ja auch keiner, aber wenn du dir als Hersteller einen Weg eröffnetst diese zu meiden und diesen Weg dann auch konsequent gehst ist das immernoch besser als dabei zu bleiben.
Und das gilt auch mit dem Billigeinkauf - und nein ich höre damit nicht auf. Warum sollte Ferrero krampfhaft versuchen das Palmöl aus der Nutella zu bekommen, wenns Margentechnisch nicht mehr besser werden kann, egal welches Öl du als alternative nimmst? Das ergibt keinen Sinn. Der Kunde hat schon oft genug gezeigt, dass es ihm egal ist, ob dafür der Regenwald abgeholzt wird oder nicht - er will weiter sein original Nutella.
Also wieso sollte Ferrero dann überhaupt Energie da rein stecken?

"Welche deiner fürsorglichen "großen" Hersteller verzichten denn auf all das? Hast du Beispiele?"

Jupp, das von dir erwähnte Silicium Dioxid wird z.B. überhaupt nicht gerne gesehen, stattdessen wird gerne TCP verwendet. Andere Kunden wünschen sich sogar extra viel Silicium Dioxid, damit alles schön "flutscht" in den Maschinen ^^
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Genau das hätte ich dann nämlich darauf geantwortet 😛 Aber schön, wenn wir uns jetzt verstehen 😛
Wird übrigens für "höherwetigere Gesundheitsprodukte" genutzt, die zusätzliche Natrium-Quellen meiden wollen. Das sind dann Produkte die mit "Natriumreduziert" deklariert werden.
Im Übrigen ein Grund, warum Kunden bei euch auch Säurecasein abnehmen, einfach weil die Kaliumcaseinat für ihre natriumreduzierten Produkte selber erzeugen.
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Dauerhafte Preissenkung bei Aldi für Salami, Schinken, Wurst und mehr

Seit dem 11. Juni sind bei Aldi zahlreiche Wurstprodukte dauerhaft im Preis reduziert.
Der Discounter informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass damit die bereits laufende Welle von Preissenkungen im Lebensmittelsortiment weiter ausgebaut wird.


Betroffen sind unter anderem Hot Dogs, Schinkenwürstchen, verschiedene Salami-Varianten und mehrere Sorten von Schinkenwürfeln.
Die Reduzierungen gelten je nach Artikel bei Aldi Nord, Aldi Süd oder nur in bestimmten Regionen.

Die größten Nachlässe liegen bei 30 Cent pro Packung.
So kostet etwa Landbeck Hot Dogs mit 300 Gramm jetzt 2,49 Euro statt bisher 2,79 Euro. Landbeck Delikatess Schinkenwürstchen mit 250 Gramm sinken von 2,29 Euro auf 1,99 Euro.

Aldi senkt die Wurst-Preise: Kunden sparen jetzt bis zu 30 Prozent

Neben diesen Produkten werden auch Geflügel- und Rindersalami, Schnitzelspezialitäten und Wiener Würstchen günstiger.
Außerdem sind Baguette-Salami, Delikatess-Salami-Aufschnitt sowie Rohschinkenwürfel, Bacon- und Schinkenwürfel und Katenschinkenwürfel von den Anpassungen erfasst.
Je nach Ware reduziert Aldi die Ladenpreise um zehn, 20 oder 30 Cent.

Baustein in Aldis laufender Preisoffensive

Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits im laufenden Jahr zahlreiche Grundnahrungsmittel dauerhaft verbilligt.
Die jetzigen Schritte bei Wurstwaren sind Teil dieser Preisstrategie.

Mit den erneuten Senkungen will Aldi eigenen Aussagen zufolge Verbraucher beim täglichen Einkauf entlasten.
Gleichzeitig soll der Anspruch unterstrichen werden, als Preisführer im deutschen Lebensmitteleinzelhandel aufzutreten.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Streit geht weiter - Mogelpackung? Milka geht gegen Urteil vor

Das Verfahren um die Milka-Schokoladentafel wird neu verhandelt.
Der Hersteller Mondelez legte Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Bremen ein, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Zuerst hatte die "Lebensmittelzeitung" berichtet.


Nun wird sich das Hanseatischen Oberlandesgericht in Bremen mit der Frage beschäftigen, ob es sich bei der Tafel um eine Mogelpackung handelt oder nicht.

Warum vor Gericht um Schokolade gestritten wird


Viele Milka-Tafeln wiegen nur noch 90 statt 100 Gramm, an der Verpackung hat sich jedoch kaum was geändert.
Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt werden und klagte wegen unlauteren Wettbewerbs.
Der Hersteller Mondelez mit Sitz in Bremen wehrt sich: Die neue Grammangabe stehe auf der Vorder- und Rückseite der Schokoladentafel.

Das Landgericht gab der Verbraucherzentrale recht.
Der Kunde könne im Laden kaum einen Unterschied erkennen, argumentierte der Richter. Die neue Tafel mit weniger Inhalt verstoße gegen das Wettbewerbsrecht.
Direkte Konsequenzen hat das Urteil nicht, könnte sich aber auf künftige Fälle auswirken.

Mondelez geht trotzdem gegen die Entscheidung vor.
Wann das neue Verfahren vor dem Oberlandesgericht beginnt, ist noch unklar.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Ab Herbst: Coca-Cola kündigt Preiserhöhungen an

Wer gerne Cola trinkt, muss sich auf höhere Preise einstellen: Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE), der hierzulande zuständige Abfüller des Getränkekonzerns, hebt zum 1. September die Preise für weite Teile seines Sortiments an.
Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung", der eine Bestätigung des Unternehmens vorliegt.


Die Erhöhung soll sich demnach im "einstelligen Prozentbereich" bewegen.
Man wolle mit einem "gut balancierten Preis- und Packungsmix" und einer "optimierten Promotion-Strategie" darauf achten, dass die Getränke erschwinglich bleiben, wie die "Lebensmittel Zeitung" Geschäftsführer Florian von Salzen zitiert.

Als Begründung für die Preiserhöhungen nennt das Unternehmen Investitionen in Produktion, Logistik, Markenentwicklung sowie in Tariflöhne und Arbeitsbedingungen am deutschen Standort.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Abfüller die Preise zum gleichen Zeitpunkt angehoben.
Damals wurde die Erhöhung mit der Inflationsentwicklung und gestiegenen Personal- und Energiekosten begründet.

Händler legen den Endpreis fest

Coca-Cola betont allerdings auch, dass letztlich die Händler entscheiden, wie teuer die Getränke im Supermarkt tatsächlich sind.
Wie aggressiv der Wettbewerb im Handel bereits heute ist, zeigt ein Blick auf aktuelle Angebote: Bei Rewe und Edeka war der 12x1-Liter-Mehrwegkasten zuletzt für 10,99 Euro im Angebot erhältlich - bei einem Listenpreis von rund 17 Euro.

Zu dem Unternehmen gehören nicht nur die klassischen Softdrink-Marken wie Coca-Cola, Fanta, Sprite oder Mezzo Mix, sondern unter anderem auch Fuze Tea, Lift Apfelschorle, Vio, Apollinaris und Powerade.
Mit den Erhöhungen will Coca-Cola den Umsatz ankurbeln, der im letzten Jahr unter den Erwartungen geblieben war.
In diesem Jahr peilt das Unternehmen mehr Wachstum an, besonders von der Fußball-WM erhofft man sich Rückenwind.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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„Mogelpackung des Monats"

Bei Milky Way fehlt die halbe Milchstraße

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Milky Way jetzt noch leichter: Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert versteckte Preiserhöhungen von US-Hersteller Mars und kürt Milky Way zur „Mogelpackung des Monats".

Kunden sind daran gewöhnt, dass sich das Design ihrer Lieblingsprodukte von Zeit zu Zeit ändert.
Doch immer häufiger nutzen Hersteller das aus - und bauen Mogelpackungen.
Die Verbraucherzentrale Hamburg schaut genau hin und kürt regelmäßig die „Mogelpackung des Monats".
Aus den Beschwerden von Verbrauchern über versteckte Preiserhöhungen wählt sie die dreistesten aus.

Die Kritik der Verbraucherschützer lautet in der Regel nicht, dass etwas teurer wird. Schließlich gibt es eine Inflation.
Der Punkt ist, dass die Hersteller dies nicht ehrlich kommunizieren, sondern durch clevere Gestaltung von Packung und Preisen verschleiern.
Am Ende zahlen die Kunden drauf.

Manchmal bleibt die Verpackung gleich groß, wird aber weniger gefüllt.
Manchmal wird die Verpackung so verändert, dass es gleich viel aussieht, aber weniger hineinpasst.
Manchmal wird vorgegaukelt, ein Produkt habe eine besondere Qualität behalten oder dazubekommen, die es aber bei genauerem Hinsehen nicht hat.
Im Zuge der steigenden Inflation seit 2022 nahm die Praxis solche Ausmaße an, dass sich für das Phänomen der Begriff „Shrinkflation" etablierte - eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort „shrink" (zu Deutsch „schrumpfen") und „Inflation".

Bei der aktuellen Mogelpackung - Milky Way von Hersteller Mars - hat sich die Zahl der enthaltenen Riegel von 9 auf 5 verringert.
Zwar sank auch der Preis im Handel, aber nicht annähernd so stark.
Mars nennt höhere Kosten für Rohstoffe und Energie als Begründung.
Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Produkte des US-Süßwarenkonzerns besonders oft durch veränderte Füllmengen versteckt teurer werden.
Ein weiteres aktuelles Beispiel sei Bounty.


Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits Produkte vieler namhafter Hersteller als Mogelpackung des Monats angeprangert: Der „Trinkgenuss Orange" von Granini, die „Erdnusslocken" von Lorenz und der „Schmunzelhase" von Milka waren ebenso darunter wie Margarine von Rama, Wasserenthärter von Calgon und Handcreme von Nivea.

Einmal im Jahr lässt die Verbraucherzentrale unter fünf Kandidaten über die Mogelpackung des Jahres abstimmen.
Für das Jahr 2025 wurde die Milka Alpenmilch-Schokolade als das dreisteste Produkt gekürt.

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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Und mein Orakel sagt: Das wird sich jetzt noch verschlimmern...
Wir zumindest kaufen Cola überhaupt nur noch, ganz sporadisch, wenn es mal im Angebot ist - wie die besagten 11 Euro bei Rewe.
Für 17 Euro kaufe ich so eine Kiste nicht. Angesichts deren Umsatzentwicklung bin ich damit wohl auch nicht allein...
Also mögen sie den Weg gehen, den auch Milka bei uns geht. Nämlich: Am Arsch vorbei!
 
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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Kaufland testet komplette Neuerung für Einkaufswagen

In einer Filiale in Baden-Württemberg, testet Kaufland eine neue Technologie, die den Einkauf vereinfachen soll.
Mithilfe sogenannter „Smart Cart"-Clip-on-Geräte des Herstellers Hanshow werden herkömmliche Einkaufswagen in digitale Helfer verwandelt.


Um die neuen Einkaufswagen zu nutzen, müssen sich Kunden zunächst über die Kaufland-App oder die Kaufland Card Xtra anmelden.
Nach der Registrierung wird der Clip-on-Aufsatz am Einkaufswagen aktiviert.
Dieser ist mit Kameras ausgestattet, die den Scanvorgang überwachen. Kunden scannen ihre Produkte direkt am Wagen, während sie diese hineinlegen.
Die Geräte sind als Ergänzung zu den bereits bekannten mobilen Handscannern gedacht und sollen vor allem bei größeren Einkäufen hilfreich sein.

Am Ende des Einkaufs bezahlen die Kunden wie gewohnt an den Selbstbedienungskassen. Die Integration der Geräte in das bestehende Kassensystem wurde von der Schwarz IT und Hanshow gemeinsam entwickelt.

Die Nutzung ist jedoch nicht verpflichtend: „Der Test in Jettingen wird parallel mit K-Scan durchgeführt, sodass unsere Kunden frei wählen können, ob sie unsere mobilen Handscanner oder den Smart Cart nutzen", teilte das Unternehmen der „Lebensmittel Zeitung" mit.

Smart Carts sind noch nicht ausgereift

Die neue Technologie bietet eine Möglichkeit, den Einkauf strukturierter zu gestalten. Kunden können ihre Produkte direkt beim Einlegen in den Wagen erfassen und behalten so den Überblick über ihre Einkäufe.
Ein Test des Fachportals „Retail Optimiser" zeigte jedoch, dass ungescannte Waren nicht automatisch erkannt werden.
Dies könnte ein Schwachpunkt sein, der in weiteren Tests berücksichtigt werden muss

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collo

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Stärker als die Inflation - Um so viel sind die Lebensmittelpreise gestiegen

Lebensmittel in Deutschland sind seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 um 36,3 Prozent teurer geworden.

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Die allgemeine Inflation lag im selben Zeitraum mit 22 Prozent deutlich darunter.
Das geht aus einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, über die die "Rheinische Post" berichtet.

Besonders stark stiegen laut Ministerium die Preise für Geflügelfleisch, viele Milchprodukte, Eier, Speisefette und Speiseöle sowie Zucker.
Weniger stark verteuerten sich dagegen Obst, Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte sowie Getränke und Fertiggerichte.

Linke will Gewinne begrenzen

Die Linken-Politikerin Ina Latendorf fordert auf Basis dieser Zahlen politisches Handeln.
Es sei erstaunlich, "dass sich die Bundesregierung weigert, in die Marktmacht der vier Supermarkt-Riesen einzugreifen oder auch nur eine regulatorische Maßnahme zu ergreifen", sagte sie der "Rheinischen Post".

Latendorf sprach sich für eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen von Lebensmittelkonzernen aus: "Gerade jetzt brauchen wir eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen der Lebensmittelkonzerne, um einer neuen Preisspirale frühzeitig die Anreize zu entziehen."
Aus sozialen Gründen sei zudem eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel geboten, sagte sie.

Latendorf sprach sich für eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen von Lebensmittelkonzernen aus: "Gerade jetzt brauchen wir eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen der Lebensmittelkonzerne, um einer neuen Preisspirale frühzeitig die Anreize zu entziehen." Aus sozialen Gründen sei zudem eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel geboten, sagte sie.

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Zu teure Lebensmittel - Linke fordert Eingriffe gegen hohe Preise der Supermarkt-Riesen

Seit 2020 sind Lebensmittelpreise deutlich gestiegen, fast doppelt so viel wie die Inflation.
Die Linke fordert nun eine Begrenzung der Gewinnmargen großer Supermarktketten.
Wird die Bundesregierung eingreifen?


Das geht aus der Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor.
Demnach stiegen die Lebensmittelpreise von Anfang 2020 bis Mitte 2025 um insgesamt 36,3 Prozent.
Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen „nur" um 22 Prozent beschleunigt.

„Vergleichsweise stark fielen die Steigerungen gegenüber dem Referenzjahr 2020 bei Geflügelfleisch, vielen Molkereiprodukten und Eiern, Speisefetten und Speiseölen sowie Zucker aus.
Geringfügiger fiel die Teuerung dagegen beim Obst, Fischen, Fischwaren und Meeresfrüchten sowie Getränken und Fertiggerichten aus", heißt es in der Ministeriumsantwort.

Besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen belastet

Die besonders starken Preisanstiege bei Lebensmitteln belasten Verbraucher mit niedrigen Einkommen stärker, da sie einen höheren Anteil ihrer Einkünfte für Lebensmittel aufwenden müssen als andere.
Aus sozialpolitischen Gründen werden daher Maßnahmen gegen die Inflation bei Lebensmitteln gefordert.
So solle die Politik gegen die Marktmacht der vier großen Ketten im Lebensmitteleinzelhandel vorgehen.

Zudem flammt immer wieder eine Diskussion über die Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf, die in der Regel sieben Prozent beträgt.
Grund für die Debatte sind allerdings Haushaltsgründe: In der Koalition wird erwogen, den allgemeinen Mehrwertsteuersatz von 19 auf 22 Prozent zu erhöhen, um bis zu 30 Milliarden Euro mehr einzustreichen - im Gegenzug aber den Steuersatz für Lebensmittel auf Null senken.

Linke fordert Eingreifen der Regierung

Linken-Politikerin Ina Latendorf sieht Handlungsbedarf auf der wettbewerbspolitischen Ebene.
Es sei erstaunlich, „dass sich die Bundesregierung weigert, in die Marktmacht der vier Supermarkt-Riesen einzugreifen oder auch nur eine regulatorische Maßnahme zu ergreifen. Gerade jetzt brauchen wir eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen der Lebensmittelkonzerne, um einer neuen Preisspirale frühzeitig die Anreize zu entziehen", sagte sie.

Aus sozialen Gründen sei „auch eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel" geboten, so die Linken-Politikerin.
Nach Medienberichten wird in Teilen der Koalition aber vor allem über eine Anhebung des regulären Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 22 Prozent diskutiert, um eine erwartete Haushaltslücke ab 2028 in zweistelliger Milliardenhöhe zu schließen.

Im Haushaltsausschuss des Bundestags soll Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vergangene Woche nach Teilnehmerangaben auf die Frage, ob er eine höhere Mehrwertsteuer ausschließen könne, geantwortet haben: Die Anhebung sei „nicht mein Ziel".
Das klang nicht nach einem klaren Dementi.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Einkaufen ohne Kasse - Elektrofachmarktkette plant neuen Bezahlservice

Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" plant der Elektronikhändler MediaMarktSaturn ein neues Serviceangebot für Kundinnen und Kunden namens "Pay-on-Shopfloor".
Das Konzept soll zeitnah in Deutschland starten.
Künftig sollen Kunden ihren Einkauf direkt dort abschließen können, wo sie sich gerade befinden - etwa auf der Verkaufsfläche oder unmittelbar während eines Beratungsgesprächs.
Der Weg zur klassischen Kasse entfällt.


Nach Angaben der MediaMarktSaturn-Muttergesellschaft Ceconomy spart das Zeit, verkürzt Wartezeiten und macht den Kaufabschluss zu einem "natürlichen Teil der Beratung".
Wie das Unternehmen den neuen Service technisch umsetzt, ist noch offen.
Diese Details will Ceconomy ebenfalls zeitnah bekannt geben.

Videoberatung und KI: Weitere Services sind bereits geplant

Neben dem neuen Bezahlkonzept plant Ceconomy laut dem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" auch zusätzliche Beratungsangebote.
So soll die Produktberatung per Videoanruf zunächst in ausgewählten Bereichen der sogenannten Tech Villages, den Flagship-Stores des Unternehmens, getestet werden.

Geschulte Mitarbeitende sollen Kunden sowohl vor Ort als auch per Video beraten.
Führen sie gerade kein stationäres Beratungsgespräch, können sie sich nach Angaben von Ceconomy für digitale Beratungen verfügbar melden.

Online-Kunden, die sich für eine bestimmte Marke oder ein Produkt interessieren, könnten dann auf die Videoberatung hingewiesen und direkt mit einem Mitarbeiter verbunden werden.
Damit will das Unternehmen die "Beratungskompetenz aus dem stationären Handel ins digitale Einkaufserlebnis" übertragen.

Auch Künstliche Intelligenz soll bei MediaMarktSaturn künftig eine größere Rolle spielen, berichtet die "Lebensmittel Zeitung".
Derzeit testet das Unternehmen eine in die Arbeitsgeräte der Mitarbeitenden integrierte KI, die Beratungsgespräche unterstützen soll.

Zudem plant MediaMarktSaturn ein weiteres Pilotprojekt für Kunden: Ein KI-Agent soll nach einer vorherigen grundsätzlichen Zustimmung proaktiv auf Kunden zugehen und Hilfestellung anbieten.

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collo

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Aldi bringt Kult-Eistee zurück

Seit Montag hat Aldi Nord den früheren Kult-Eistee River im Tetra Pak in seine rund 2.200 Filialen zurückgebracht.
Der Eistee in den Sorten Pfirsich und Zitrone ist für 0,89 Euro pro 1,5-Liter-Packung erhältlich und erscheint im originalgetreuen Design der 1990er Jahre.
Die Aktion soll nur diese Woche laufen.

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Nach Angaben des Unternehmens habe kaum ein Eigenmarkenprodukt so häufige Rückfragen von Kundinnen und Kunden ausgelöst wie der Eistee.
Deshalb kehre er nun mit einer Rezeptur zurück, die geschmacklich an die frühere Version erinnern solle.

Neben dem Eistee kehren laut Aldi Nord für kurze Zeit weitere bekannte Artikel zurück.
Dazu zählen Albrecht Kaffee Gold, Westminster Schwarztee-Mischung, Pottkieker Hühnernudeltopf, Karlsquell Edel-Pils sowie Ketchup und Mayonnaise von Delikato.

Die Rückkehr des Eistees löste in vielen Filialen einen regelrechten Ansturm aus. Zahlreiche Kundinnen und Kunden griffen direkt am ersten Verkaufstag zu, vielerorts waren die Bestände innerhalb weniger Stunden vergriffen.

In sozialen Netzwerken äußerten viele Fans ihre Enttäuschung.
Einige berichteten, sie seien eigens wegen des Kultgetränks zu Aldi gefahren und trotzdem leer ausgegangen.
Gleichzeitig sorgte die Rückkehr des Eistees auf Plattformen wie TikTok und Instagram für große Aufmerksamkeit.
Videos unter Hashtags wie #Kindheitserinnerungen oder #AldiRetro erreichen regelmäßig ein Millionenpublikum und befeuern den Hype um frühere Eigenmarken.

Aldi Nord erklärte im Online-Magazin "Der Westen", man freue sich sehr über die positive Resonanz auf die Retro-Aktion.
Dass insbesondere der River Eistee so gut angekommen sei, zeige, wie groß die Begeisterung für die Kultprodukte des Discounters sei.

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Aldi zieht rote Linie: Das wird es beim Discounter nicht geben

Aldi positioniert sich gegen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft im Supermarkt und macht damit gleichzeitig eine klare Ansage an Lidl, Rewe und Co.

Während die Konkurrenz ihre Kunden immer stärker an Apps mit exklusiven Rabatten binden will, schwimmen Aldi Nord und Süd gegen den Strom.
Die Discounter verzichten künftig bewusst auf solche Modelle und versprechen stattdessen einen dauerhaft besten Preis für alle - ganz ohne Smartphone und digitale Coupons.

Aldi erteilt App-Rabatten klare Absage

Die Entscheidung ist eine direkte Kritik am wachsenden Aufwand, den Kunden für die Schnäppchenjagd betreiben müssen.
Laut Aldi erhöhen Loyalty-Programme nicht nur die Komplexität beim Einkauf, sondern verleiten oft auch zu Mehrausgaben.
Denn durch die Rabatte würden Kunden Produkte kaufen, die normalerweise nicht auf dem Einkaufszettel stehen.

Statt auf aktivierbare Rabatte setzt das Unternehmen auf sein ursprüngliches Geschäftsmodell: maximale Einfachheit und Transparenz direkt am Regal

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Oder kurz gesagt: Aldi erteilt exklusiven App-Rabatten eine klare Absage.

Diese Kostenvorteile gibt der Discounter laut eigener Aussage direkt an die Kunden weiter und verzichtet deswegen auf Rabattsysteme, wie es sie etwa bei Lidl oder Rewe gibt.

Ob sich Aldis Einstellung zum Thema in ein paar Jahren vielleicht doch noch einmal ändert, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt natürlich nicht vorhersehen - doch im Moment scheint sich Aldi bei seiner Einstellung sehr sicher zu sein.

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collo

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Nach Anti-App Kampagne: Lidl wettert gegen Aldi

Mit der Kampagne „Einfach Einkaufen" stellt sich Aldi klar gegen App-Rabatte.
Lidl lässt das nicht auf sich sitzen und teilt öffentlich aus
.

Kurz vor dem Einkauf noch schnell den Coupon in der App aktivieren und so ein paar Euro extra sparen - bei Rewe, Kaufland oder Lidl gehört das längst zum Alltag an der Kasse.
In vielen Supermärkten und Discountern sind App-Rabatte inzwischen fester Bestandteil des Geschäftsmodells.
Nur bei Aldi ticken die Uhren anders. In einem aktuellen Pressestatement hat sich der Discount-Riese ausdrücklich gegen dieses System gestellt.

Aldi warnt darin sogar vor einer drohenden „Zweiklassengesellschaft" an der Kasse.
„Den Aldi Preis muss man nicht aktivieren, suchen oder freischalten.
Er gilt für alle", heißt es in der Mitteilung.
Mit der Kampagne „Einfach Einkaufen" gehen Aldi Nord und Süd damit auch offen auf Konfrontationskurs zur Konkurrenz.

Lidl rechnet ab: „Ihr habt Humor"

Das wollte Lidl so nicht stehen lassen. Auf LinkedIn holte der Discounter zum Gegenschlag aus und wurde dabei ungewöhnlich deutlich: „Hey, liebe Aldi Kollegen, erst Deutschland in Nord und Süd aufteilen und dann stolz von einem Preis für alle ohne App sprechen.
Ihr habt Humor", heißt es in dem Beitrag, über den auch der „Horizont" berichtete.

Doch nicht nur von Aldi kommt aktuell Gegenwind.
Auch Verbraucherschützer üben schon länger Kritik an App-Coupons und ähnlichen Rabattmodellen. Ihr Vorwurf: Die Apps verleiteten Kunden dazu, mehr einzukaufen als eigentlich geplant.

Ersparnis durch Apps nur bei zwei Prozent

Laut einer Erhebung haben 67 Prozent der App-Nutzer in den vergangenen zwei Jahren zusätzliche Käufe getätigt, nur um an bestimmte Angebote oder Vergünstigungen zu kommen.
Hinzu kommt der heikle Umgang mit persönlichen Daten.
„App-Nutzer:innen geben persönliche Daten preis.
Supermärkte können so gezielt das Einkaufs- und Ernährungsverhalten beeinflussen.
Das sehen wir kritisch", erklärt Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Und selbst der wirtschaftliche Nutzen für die Kundschaft ist überschaubar.
Zwar hat die Mehrheit der App-Nutzer das Gefühl, bei jedem Einkauf zu sparen, doch die tatsächliche Ersparnis fällt eher mager aus.
Eine Untersuchung des Preisvergleichsportals „Smhaggle" für die dpa kommt auf einen Durchschnittswert von maximal zwei Prozent.

Lidl bezieht Stellung - „Ein vielfaches sparen"

Auf Nachfrage von „Merkur.de" wollte sich Lidl zu den Vorwürfen aus Essen nicht direkt äußern.
„Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Entscheidungen und Kampagnen von Mitbewerbern grundsätzlich nicht kommentieren."
Zugleich betont der Discounter, dass günstig einkaufen auch ganz ohne App möglich sei. „Wer bei Lidl einkauft, profitiert von dauerhaft niedrigen Grundpreisen und starken wöchentlichen Angeboten, die für alle Kunden gelten - und das verlässlich zum bundesweit einheitlichen Preis", so das Unternehmen.

Für App-Kunden falle die Ersparnis nach Angaben von Lidl deutlich höher aus als die von Smhaggle ermittelten zwei Prozent.
„Wer die Zusatz-Angebote und unsere Partnervorteile gezielt nutzt, kann ein Vielfaches dieses Wertes sparen."
Auch beim heiklen Thema Datenschutz bemüht sich der Discounter um klare Worte: „Sämtliche Nutzerdaten werden streng nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet und niemals an Dritte weiterverkauft."

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Trinkgeld-Masche: Kunden platzt Kragen

Trinkgeld-Masche im Schuhgeschäft - Deichmann-Konkurrenten nerven Käufer

Die nervige Trinkgeldfrage gibt es jetzt auch zwischen Sneakern und Sandalen.

Aktiv Schuh und Shoe City zeigen beim Kartenzahlen jetzt Trinkgeldvorschläge an.
Zur Auswahl stehen 3, 5 oder 7 Prozent sowie ein eigener Betrag.
Eine Umfrage zeigt allerdings, dass die meisten Kunden von solchen Extras im Einzelhandel wenig halten.

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