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Oldie aus dem Ruhrpott
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Preiskampf beigelegt - Markenkaffee kehrt in die Supermärkte zurück

Statt ihres Lieblingskaffees haben Kunden im Supermarkt zuletzt manchmal halbleere Regale vorgefunden. Bekannte Marken wie Senseo, Tassimo und Jacobs waren zwischenzeitlich nicht zu bekommen.
Ab dieser Woche sollen sie jedoch nach und nach wieder erhältlich sein, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

Hintergrund waren länger anhaltende Verhandlungen zwischen den großen Handelsketten wie Rewe und Edeka mit dem Kaffeekonzern JDE Peet's, zu dem die Marken gehören.
Diese sind nun abgeschlossen worden.
Für Verbraucher könnte sich das spürbar auswirken, sie werden für den ein oder anderen betroffenen Artikel womöglich tiefer in die Tasche greifen müssen.

"Wir mussten im Interesse der Kunden eine nicht nachvollziehbare Preiserhöhung akzeptieren.
Deshalb können wir weniger von einer Einigung sprechen, sondern eher von einem erzwungenen Frieden", hieß es aus Edeka-Unternehmenskreisen.

Ein Sprecher von Rewe sagte: "Die Warenverfügbarkeit mit Kaffee ist gesichert und wir sehen auch zukünftig keinen Grund zur Annahme, dass es eine verringerte Verfügbarkeit bei Kaffee für unsere Kundinnen und Kunden geben wird."
Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd wollten sich nicht äußern.

Kaffee deutlich teurer als 2020
Der an der Rohstoffbörse gehandelte Preis für Arabica-Bohnen war im November auf den höchsten Wert seit Jahrzehnten geklettert.
Branchenexperten hatten daraufhin angekündigt, dass Kaffee teurer werden könnte.
Der Kaffeehändler Tchibo kündigte im Februar an, seine Preise zu erhöhen – um 50 Cent bis 1 Euro pro Pfund.

Die Kaffeepreise für Verbraucher sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Kaffeepads und -kapseln kosteten 2024 fast 25 Prozent mehr als vier Jahre zuvor, Bohnenkaffee knapp 23 Prozent. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Lidl: Dafür müssen Kunden jetzt zusätzlich zahlen - Preis oft versteckt platziert

Nur wenige Lidl-Kunden dürften es auf Anhieb bemerkt haben.
Lediglich ein Blick auf den Kassenzettel enthüllt die Neuerung, die der Discounter nun eingeführt hat.
Denn hier ist ein neuer Posten aufgeführt - und zwar für die Hemdchentüten oder auch Knotenbeutel.
Diese kosten jetzt 1 Cent pro Stück.


Lange Zeit waren die "O&G Beutel", wie sie auf dem Kassenbeleg heißen, noch kostenlos.
Nun müssen Kunden für die Kunststoffbeutel Geld bezahlen.
Kritisch ist jedoch, dass bei Besuchen in mehreren Lidl-Filialen die Kosten für die Knotenbeutel nur versteckt kommuniziert wurden.

Ähnliches konnte man auch bei Kaufland entdecken.
Dort müssen Kunden seit Kurzem ebenfalls Geld für die Knotenbeutel zahlen.
Allerdings war die Preisauszeichnung hierfür anfangs ebenso wenig prominent platziert.

Lidl und Kaufland gehören beide zur Schwarz Gruppe, daher war es absehbar, dass Lidl nachzieht und für die Knotenbeutel nun ebenfalls Geld verlangt.

Neben Kaufland und Lidl müssen auch Kunden von Aldi Geld für die "Obst- & Gemüse-Beutel" zahlen.
Bei Edeka, Rewe, Netto und Penny konnten keine entsprechenden Kosten hierfür entdeckt werden.

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Aldi, Lidl & Co. - Discounter drücken die Preise für Backwaren

Ob herzhaftes Brot oder süße Apfeltaschen: Mehrere Discounter senken aktuell die Preise für beliebte Backwaren, wie "Bild" berichtet.
Ab sofort können Kunden bei Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Netto-Marken-Discount und Norma sparen.

Diese Produkte sind jetzt günstiger
Lidl hat vor allem die Produkte seiner Eigenmarke "Unser Brot" reduziert.
Darunter etwa das Bauernbaguette, 300 Gramm, welches jetzt statt 0,89 Euro nur noch 0,79 Euro kostet.
Auch im Bereich der Süßwaren können sich Kunden freuen: Die Apfeltasche von "Unser Brot" kostet statt 0,75 Euro nur noch 0,69 Euro.

Laut "Bild" sind auch weitere Produkte anderer Discounter von der Preissenkung betroffen.
Darunter unter anderem:

Das Buttercroissant von Aldi Süd und Nord kostet jetzt 0,49 statt 0,55 Euro
Das Steinofenbaguette von Kaufland kostet jetzt 0,65 statt 0,74 Euro
Das Weizenbaguette von Netto-Marken-Discounter kostet jetzt 0,65 statt 0,69 Euro
Das Blätterteig-Apfeldreieck von Norma kostet jetzt 0,69 statt 0,75 Euro

Grund für die Preissenkungen
Nach monatelangen Preiserhöhungen für Lebensmittel erleben Verbraucher nun eine Entlastung.
Der Preisrückgang bei Backwaren ist vor allem auf sinkende Rohstoffpreise und geringere Energiekosten zurückzuführen.
Das berichtete auch die "Lebensmittel Zeitung", als Lidl kürzlich die Butterpreise auf unter zwei Euro senkte.

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Warum Kunden jetzt Produkte im Supermarkt umdrehen

Protest ohne Plakat und Parole: Immer mehr Produkte in deutschen Supermärkten stehen auf dem Kopf. Wer genau hinschaut, entdeckt: Es sind vorwiegend Waren amerikanischer Hersteller - von Heinz-Bohnen bis Twix.
Dahinter steckt eine europaweite Bewegung mit einer klaren Botschaft.

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In europäischen Supermärkten sieht man mitunter umgedrehte Produkte amerikanischer Marken.

"Buy from EU" - ein stiller Appell
Die Idee kam aus dem Internet.
Unter dem Schlagwort "Buy from EU" haben sich auf der Plattform Reddit inzwischen mehr als 180.000 Nutzer zusammengeschlossen.
Sie wollen für europäische Produkte werben - und greifen dafür zu einem ungewöhnlichen Mittel: US-Waren werden im Regal umgedreht.
Nicht zerstört, nicht beschmiert, nur auf den Kopf gestellt.

Ein Reddit-Beitrag zeigt Bilder aus einem deutschen Supermarkt: auf dem Kopf stehende Frischkäsebecher, Bohnenbüchsen und Schokoriegel.
Der Kommentar dazu: "Die Leute in meiner Stadt haben die Botschaft verstanden."
Der Post löste innerhalb weniger Tage Tausende Reaktionen aus.

Das Echo ist geteilt. Einige feiern die Aktion als pfiffiges Zeichen. Andere stören sich am dadurch entstehenden Mehraufwand für das Personal.
"Mein Sohn arbeitet als Regalkraft im örtlichen Supermarkt", schreibt eine Nutzerin.
Er verstehe zwar die Bedeutung der Bewegung, ist aber auch genervt, weil er die Produkte wieder richtig herum stellen müsse.
Andere fragen: Was können US-Unternehmen für die Politik in Washington?

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Discounter sperren beliebte Waren weg

Beim Einkauf schnell noch eine Packung Kaffee mitnehmen - das war der Plan.
Doch am Regal angekommen, müssen Sie feststellen: Der Kaffee steht verschlossen in einer Vitrine.
Was steckt dahinter und wie kommen Sie trotzdem an Ihren Kaffee?


Kaffee kaufen: Das ist neu
Immer mehr Discounter und Supermärkte sehen sich gezwungen, beliebte Produkte wie Alkohol, Tabak und Kaffee in verschlossenen Vitrinen zu präsentieren.
Hauptgrund ist der Schutz vor Diebstählen, deren Zahl in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat.
Das zeigen Studien des Handelsforschungsinstituts EHI.
So umfassten die sogenannten Inventurdifferenzen allein im Jahr 2023 etwa 4,8 Milliarden Euro.
Das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Besonders oft gestohlen werden alkoholische Getränke, Tabakwaren, Kosmetikprodukte, Energydrinks und Kaffee.
Diese Produkte werden daher immer häufiger separat gesichert, um Diebstähle zu verhindern.

Und der Trend könnte noch weitergehen: Angesichts der gestiegenen Preise für Kakao und Schokolade besteht die Möglichkeit, dass auch diese Warengruppen in Zukunft nur noch zusätzlich gesichert im Supermarkt oder beim Discounter angeboten werden.

Wie Sie an die Waren kommen
Um an Kaffee, Spirituosen oder andere Waren in der Vitrine zu kommen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
Oftmals müssen sich Kunden an der Kasse anstellen und den Kassierer bitten, den Schrank zu öffnen.
In manchen Fällen gibt es auch eine kleine Klingel am Schrank.
Damit rufen Kunden einen Mitarbeiter, der für sie den Schrank aufschließt und die gewünschte Ware zur Kasse bringt.

Auf welche Variante der Lebensmittelhändler setzt, bleibt ihm überlassen.
Das bestätigt auch Rewe auf Nachfrage.
Es handele sich um "eine betriebliche Entscheidung des Marktes und wird nicht zentralseitig, sondern individuell entschieden", erklärt das Unternehmen.
Selbiges teilte auch Edeka mit: "Die Kaufleute entscheiden eigenständig über das Angebot und die Angebotspräsentation in ihren Märkten."
Eine allgemeingültige Aussage könne daher nicht getroffen werden, so die Unternehmen.

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