Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

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Pirate of the 777-Seas
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Das Kanu des Manitu

Die von Bully Herbig erdachten, oder besser persiflierten, Figuren im "Schuh des Manitu" waren einfach großartig. 2001 passte der Film in die Zeit, die Bullyparade war DAS Comedy-Format, die Gags frisch, die Figuren zündeten - und Schwulenparodien waren noch 'anstößig' und Bully konterte das mit absurd nettem Charme. Auch sein "(T)raumschiff Surprise" konnte diese Erfolgswelle reiten.

Nun bin ich jemand, der bei Fortsetzungen mehr vom gleichen möchte. Erst heute habe ich das in Bezug auf Star Trek geschrieben, dass das 'Nu Trek' Mist ist und ich gerne immernoch "mein" Star Trek hätte, wie es in den 90igern lief. Ja und dann kommt das Kanu daher. Mit denselben Figuren, denselben Gags, denselben Absurditäten. Einerseits fühlt man sich wie zu Hause, es ist eigentlich sympathisch, die Figuren wiederzusehen - gerade weil Bully, der mittlerweile 70jährige Christian und Rick absolut großartig in ihren Rollen sind. Und dann passiert das seltsame: Es ist dasselbe. Aber es zündet nicht. Es kommt 25 Jahre zu spät. Klar, Christian ist nicht mehr ganz so agil in der Rolle, aber daran liegt es nicht. Wäre der Film 2003, vielleicht 2005 gestartet, wäre es eine passende Fortsetzung gewesen. 2025 aber wirkt der Humor altbacken, aus der Zeit gefallen.
Denn es ist eigentlich wirklich alles wie "damals". Auch für den Soundtrack ist Stefan Raab verantwortlich, in den Credit-Scores hört man Max Mutzke.

Und wir alle wissen, auch Raab scheiterte mit seinem Comeback. Schaut man heute die Klassiker-Filme an, an die man sich gerne erinnert und die man kennt - herrlich. Bud & Terence gehen immer in Ihren "Vier Fäuste"-Filmen. Kann man locker zweimal im Jahr gucken und immer geil. Der erste "Manitu" auch immer noch gut. Aber "Teil 2"?

Noch dazu wirken Kulissen und Ausstattung zu billig. Wie eine Westernshowkulisse im Vergnügungspark. Wahrscheinlich ist es das sogar. Fast wirkt es ein bisschen, als parodiere der erste Film sich selbst. Ich wette, die Produktionskosten hier lagen deutlich unter dem Erstling.

Ich sag' Euch, wie es ist: Im Film: Gelacht - kein Mal. Geschmunzelt 2x. Die paar Outtakes im Abspann waren lustiger für mich als der Film selbst.

05/10 - bin da leider mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Edit:
Schaue aus Neugier nach Filmsichtungen auch immer mal andere Meinungen an - und musste da in einer Rezension lesen, dass die Produktionskosten hier fast vier Mal so hoch waren wie beim ersten Film - Wahnsinn! Alles so viel teurer in der Zeit geworden?! An der Ausstattung an sich kanns eigentlich nicht liegen..
 
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Shadowhead

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Bone Lake (2025)

Ebenso böser wie verführerischer Horrorthriller für Fans von Barbarian. Diego und seine Freundin Sage haben sich das romantische Wochenende am Bone Lake anders vorgestellt, denn ihr Ferientraumhaus wurde doppelt gebucht: Will und Cin sind ein (s)extrovertiertes Paar, das für eine Menge erotischer Spannung sorgt. Doch das Spiel aus Sex, Lügen und Manipulation eskaliert bald auf blutigste Weise.
Schon die erste Szene sagte mir: Hier bist du richtig. Dann lange Zeit Psycho-Spielchen, am Ende brutales Blutvergießen. Das mag ich.:cool:

7,5/10

Und Horror zum Abgewöhnen...
Brightwood (2022)

Ein Pärchen sitzt bei einem Spaziergang um einen Teich in der Falle.
Billig, langweilig und somit überflüssig. Und ein logisches Ende für den Mist fiel dem Regisseur auch nicht ein. Wozu auch?:eek::unsure:(n)(n)(n)

0,5/10
 
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berscha

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Eternity 2025

"Als Larry Cutler unerwartet stirbt – noch vor seiner Frau Joan –, ist er schockiert, in einer chaotischen Zwischenwelt zu erwachen, wo Verkäufer eine endlose Auswahl möglicher Jenseitswelten anpreisen. Dort erfährt er von seiner zuständigen Jenseits-Koordinatorin, dass ihm nur eine Woche bleibt, sich der ultimativen Frage zu stellen: Wo und mit wem will er die Ewigkeit verbringen? Doch als Joan kurz nach ihm eintrifft, stellt sie fest, dass ihre erste Liebe Luke seit 67 Jahren darauf wartet, wieder mit ihr zusammen zu sein..."

Fangen wir mit dem Cast an: Den fand ich gut (vor allem Callum Turner sehe ich gerne). Auch den Aufbau und die Drehqualität passen zum gutklassigen Cast. Leider flacht es dann (für mich zumindest) erst mal ab. Das ganze wird ein wenig skurril, manchmal peinlich, auch teils absurd, ich stand mehrere Male davor, abzubrechen. Irgendwann jedoch fing es an, nicht mehr ganz so daneben zu sein, die echten Gefühle überzeugten dann doch (naja, bei dem Cast), nun endlich konnte ich entspannt schauen und den Film zu Ende bringen. Wäre alles so gewesen wie die ersten 10 (?) Minuten und die letzten 30 (-40?) Minuten, wäre meine Wertung ziemlich hoch ausgefallen, ähnlich ImdB (7,2), doch was zwischen den beiden (für mich) guten Phasen stattfand, kann ich bestenfalls als albern abtun, es stört für mich den Gesamteindruck aber total (immerhin stand ich ja mehrere Male vor dem Abbruch). Von daher:

5,5/10
 
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KOLWE-X

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Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1 (2023)


Ethan Hunt und das IMF-Team müssen eine neue Waffe aufspüren, die die gesamte Menschheit bedroht. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf um die ganze Welt, bei dem das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht. Während er dem allmächtigen und mysteriösen, "Entität" genannten, Feind gegenübersteht und der auf KI basiert, muss Ethan feststellen, dass nichts wichtiger ist als die Mission, nicht einmal das Leben derer, die ihm am meisten am Herzen liegen.

Fazit: Hui, da haben wir ihn also – für mich den besten Teil der gesamten Reihe. Super spannend, mit großartig inszenierter Action und Stunts, die mich stellenweise fast von der Couch aufspringen ließen. Allein die Szenen rund um den Zug am Ende haben diesen Teil ganz klar auf Platz 1 katapultiert.

Dead Reckoning – Teil 1
zeigt einmal mehr sehr deutlich, warum Ethan Hunt zu den besten Spionagefiguren der Filmgeschichte gehört.

Aber auch storytechnisch ist man hier absolut am Zahn der Zeit: Eine KI droht, die gesamte Weltordnung durcheinanderzubringen – und natürlich will sie jeder für sich haben. Wem kann Ethan noch trauen, und was ist überhaupt noch sicher?

9/10
– nahezu perfekter Action-Agenten-Thriller
 
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Shadowhead

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Avatar: Fire and Ash (2025)

Nach dem verheerenden Krieg gegen die RDA und dem Verlust ihres ältesten Sohnes sehen sich Jake Sully und Neytiri mit einer neuen Bedrohung auf Pandora konfrontiert, aber noch finden die Sullys weiterhin Unterschlupf beim Clan der Metkayina an der Küste Pandoras. Dennoch tun sie sich schwer, zu einer Art Normalität zu finden, denn der Tod von Neteyam (Jamie Flatters) während des Kampfes gegen die Resources Development Administration (RDA) der Menschen wiegt immer noch schwer. Jake (Sam Worthington), Neytiri (Zoe Saldaña), Lo’ak (Britain Dalton), Tuk (Trinity Jo-Li Bliss), Spider (Jack Champion) und Kiri (Sigourney Weaver) müssen alle ihren eigenen Weg finden, mit diesem bitteren Verlust umzugehen. Schließlich entscheiden die Sullys, dass es vor allem für Spider an diesem Ort nicht mehr sicher genug ist. Er soll zurück in die Festung der Omatikaya gebracht werden. Doch auf dem Weg dahin werden sie vom Mangkwan-Clan, dem Volk der Asche, angegriffen. Der Clan hat sich von der Lebensweise der Na'vi abgekehrt, seit ein Vulkanausbruch ihre Heimat in Schutt und Asche gelegt hat. Und auch die RDA hat noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Entgegen dem Urteil der Profikritiker gefällt mir auch dieser Teil der Geschichte sehr gut. Nicht nur die berauschenden Bilder faszinieren mich, auch die Story als Ganzes ist dramatisch, bewegend und mitreißend. Die Kritik, Teil 2 & 3 würden quasi die gleiche Geschichte wie Teil 1 erzählen, nur variiert, lasse ich nicht gelten. Man muss einfach das gesamte Bild betrachten, nicht nur die einzelnen Puzzleteile. Aber ich lasse meine Meinung gern gegen den Strom schwimmen.:cool:

10/10
 
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Shadowhead

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The Astronaut (2025)

Nachdem sie von ihrer ersten Weltraummission zurückgekehrt ist, wird die Astronautin Sam Walker nach einer Bruchlandung auf der Erde von einem General unter Quarantäne gestellt und von der NASA in einem Hochsicherheits-Haus untergebracht, um rehabilitiert und medizinisch untersucht zu werden. Doch als auf dem Gelände zunehmend beunruhigende Ereignisse auftreten, fürchtet sie, dass etwas Außerirdisches ihr zurück zur Erde gefolgt sein könnte.
Halbwegs spannende Geschichte, allerdings ist das Finale nicht 08/15, sondern doch überraschend.

6/10
 
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my-nospam

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Zwischen den Zeilen 2013, 16 Folgen á ca. 50 min

und wieder eine Krimiserie aus der Serie Heiter bis toedlich diesmal eher humorvoll.

Zwei Journalisten bei einer Aachener Lokalzeitung, zwei aufeinander prallende Welten. Da ist zum einen Maja Becker. Die Bridget Jones des Journalismus drueckt gerne auf falsche Knoepfe und sprengt dabei schon mal ersehentlich Beweismittel in die Luft. Sie glaubt an das Gute und kaempft für eine gerechte Welt. Auf der anderen Seite gibt es Majas Chef Paul Jacobs, der ehemalige Starjournalist glaubt an gar nichts mehr. Er ist zynisch und laesst sich hin und wieder für Jubelartikel von oertlichen Unternehmern einkaufen. Den Grossteil seiner Zeit verbringt er mit dem Mixen von Wodka-Martinis, gefolgt von Kopfschmerztabletten.




6 / 10 Punkte
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GabeLogan41

> Retro-Konsolero <
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(2025) ein Film von Edward Berger mit Colin Farrell in der Hauptrolle...


Ballad-of-a-Small-Player.jpg



Lord Doyle (Colin Farrell) ist in Macau untergetaucht.
Er lebt praktisch in Casinos, betäubt sich dort rund um die Uhr mit jeder Menge Alkohol und gräbt sich immer tiefer ins Schuldenloch, weil er das Spielen einfach nicht lassen kann.
Doch dann schlägt ihm die Casinoangestellte Dao Ming Deal vor, den Doyle als Weg aus seiner Misere begreift.
Mittlerweile dicht auf den Fersen ist ihm die mit allen Wassern gewaschene Privatermittlerin Cynthia Blithe, die mit dem Grund zusammenhängt, aus dem Doyle eigentlich nach Macau geflohen ist.
Er scheint sich nicht mehr lange davor verstecken zu können...


Anfangs noch recht interessiert, war ich schon bald ziemlich angeödet.
Seltsames Schauspiel gepaart mit 'ner imho faden Story.
Den Film hätt ich beinahe rausgeworfen, wollte aber dann doch wissen, wie er ausgeht.
Das Dingens hätt ich mir sparen sollen...

3,5/10 Hardcore-Zocker


Das war mal gar nix, Herr Berger...
Wenn ich dagegen grad mal an "Im Westen nichts Neues" (2022) zurückdenke. (y)
 
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berscha

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Sisu - Rache ist süß 2022

"In den letzten verzweifelten Tagen des Zweiten Weltkriegs kreuzen sich die Wege des einsamen Goldsuchers Aatami Korpi und einer Gruppe von Nazi-Soldaten in einem Rückzugsgebiet im Norden Finnlands. Die Soldaten stehlen ihm das Gold, merken aber bald, dass sie sich nicht mit einem gewöhnlichen Goldsucher angelegt haben, denn Aatami Korpi schwört auf Rache und macht sich auf die Suche nach den Räubern und seinem Besitz."

Da ich eine Rezension zu Sisu 2 gelesen hatte, die mich interessiert hinterließ, zog ich erst mal den Ursprungssisu, um den Typen mal kennen zu lernen. Was man nicht erwarten darf: Sinnvolles. Was man erwarten darf: Action in Hülle in Fülle, dabei macht auch der Hauptcast Spaß. Die Qualität der Inszenierung ist dabei ebenso hervorzuheben wie die ein oder andere Idee der... nun, sagen wir Bestrafung. Erneut muß man dabei den Hauptcast, vor allem aber den Protagonisten erwähnen, der das alles glaubhaft verkörpert (und dabei kein Wort spricht). OK, da gibt es Dinge, die man milde gestimmt mehr als unglaubwürdig sind, selbst Rambo wäre an der ein oder anderen Stelle draufgegangen, nicht so Korpi, der macht seinem Ruf alle Ehre und lebt einfach weiter. Wer damit leben kann und gerne viel Action mit Kurzweil sieht: Gucken. Wer mehr braucht (und nicht fast jeden Nazi als böswilliges A..loch sehen möchte) sollte es vielleicht eher lassen. Ich bin gut eingestimmt für Teil 2.

7/10
 
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KOLWE-X

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Mission: Impossible – The Final Reckoning (2025)


Nach dem Verlust eines Teammitglieds jagt Ethan Hunt eine abtrünnige KI, die die Welt bedroht. Er und sein Team besitzen zwar den Schlüssel, um die Entität zu stoppen, müssen aber zunächst das passende Schloss finden. Ihnen stellt sich der Terrorist Gabriel in den Weg, ein Mann aus Ethans Vergangenheit. Ausgerechnet dieser rücksichtslose Feind kennt den Ort, der die Lösung birgt, am besten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Fazit: Fast 30 Jahre hat diese Reihe mittlerweile auf dem Buckel: 1996 begonnen und 2025 (vermutlich) beendet. Nach dem grandiosen Auftakt mit Dead Reckoning – Teil 1 war ich sehr gespannt, wie das finale Duell zwischen Ethan Hunt und der Entität ausfallen würde – und leider wurde ich enttäuscht.

Woran scheitert der achte Teil der Reihe? Vor allem an seiner Länge. Mit fast drei Stunden Laufzeit ist dieser Mission: Impossible-Film schlicht zu lang. Der Spannungsbogen des Vorgängers war bereits extrem straff gespannt, sodass er hier nur noch reißen konnte.

Zugegeben: Die Action ist erneut hervorragend inszeniert und auch die Stunts sind nicht von schlechten Eltern. Dennoch kommt der Film insgesamt einfach nicht an seinen Vorgänger heran. Selbst die U-Boot-Sequenz, die eigentlich das Highlight sein sollte, wirkt überlang und – so abgedroschen es auch klingt – zu unrealistisch. Ethan Hunt ist zwar ein Superagent, aber hier wäre er definitiv draufgegangen beziehungsweise erfroren. Aber gut, bei dieser Reihe reden wir längst nicht mehr über Realismus.

Auch die Bedrohung durch die Entität – oder sollte ich eher „Skynet“ sagen – kam bei mir nicht richtig an. Vor allem der Moment, in dem Luther plötzlich einen „Kill-USB-Stick“ aus dem Hut zaubert, wirkte auf mich arg konstruiert. Insgesamt fühlt sich vieles übertrieben an, gewollt oder ungewollt, und vor allem: zu lang. Selbst die Flugzeugverfolgung mit Gabriel am Ende fand ich deutlich schwächer als die legendäre Helikopterjagd zwischen Ethan und August Walker aus Teil 6.

Lange Rede, kurzer Sinn: eine grandiose Agenten-Thriller-Reihe mit einem leider viel zu langen und insgesamt eher öden Finale. Sehr schade.

6/10 – neben Teil 2 leider der schwächste Film der Reihe
 
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Knolan

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Marco (2024)

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Inhalt:
Ein Vorfall erschüttert die Familie Adattu. George, das Oberhaupt der Familie, macht sich auf, um die Wahrheit aufzudecken. Gleichzeitig begibt sich sein jüngerer Bruder Marco auf dieselbe Suche, jedoch auf einem anderen Weg.

Kritik:
Der brutalste indische Film aller Zeiten – so wird Marco jedenfalls beworben. Ist der Film brutal? Ja, definitiv, und brutal schlecht noch dazu. Aber der Reihe nach: Bevor der Film überhaupt anfängt, gibt es zunächst zwei Warnhinweise und 4:30 Minuten Texttafeln. Dann folgt ein 3-minütiges CGI-Intro, das aussieht, als stamme es aus einem Ego-Shooter von 2000. Die Synchro ist leider ebenfalls unterirdisch. Ob die Dialogregie genauso schlecht war oder ob die Dialoge grundsätzlich mies sind, kann ich nicht beurteilen.

Wer jetzt noch motiviert ist, weiterzuschauen, wird von ewig langen Zeitlupen-Sequenzen ausgebremst. In den „over-the-top“-Action-Sequenzen mag das Sinn machen, aber warum gefühlt jeder im Film alltägliche Bewegungen in Zeitlupe ausführt, erschließt sich mir nicht. Ohne die Zeitlupe wäre der Film wahrscheinlich nur noch 90 Minuten lang und nicht 145 Minuten. Die Action sieht zwar hier und da gut aus, aber auch hier gibt es Anschlussfehler und jede Menge anderen Quatsch zu sehen. Zum Beispiel wird einem Bösewicht mit einem Messer der Hals aufgeschlitzt, und wenige Sekunden später steckt es ihm im Nacken, als wäre es schon immer dort gewesen.

Die Gewalt im Film ist völlig sinnlos und dient nur als Mittel zum Zweck. Ich muss gestehen, dass ich den Film nicht komplett durchschauen konnte. Nach 30 bis 40 Minuten habe ich angefangen zu spulen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich bitte das bei meiner Bewertung zu berücksichtigen. Alternativ kann man sich auch eine Tandoori-Gewürzmischung in die Augen reiben – ist genauso brutal, geht aber schneller.


So, Entschuldigung, jetzt habe ich mich genug ausgekotzt.


1 von 10 Hackebeil schwingende Inder
 
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berscha

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Sisu - Road to Revenge 2025

"„Der Mann, der nicht sterben will“ kehrt in das Haus zurück, in dem seine Familie während des Krieges brutal ermordet wurde. Er zerlegt es in seine Einzelteile, verlädt es auf einen Lastwagen und ist fest entschlossen, es an einem sicheren Ort zu Ehren seiner Familie wieder aufzubauen. Doch als der Kommandant der Roten Armee zurückkehrt, der seine Familie getötet hat – fest entschlossen, die Arbeit zu Ende zu bringen – beginnt eine unerbittliche, atemberaubende Verfolgungsjagd quer durch das Land."

Mit Stephen Lang hat man die beste Option gezogen, um den Gegenpart Korpi's darzustellen; leider hat man irgendwie alles nicht so produziert, wie es die Vorlage hätte erwarten lassen. Die Grenzen der Physik werden auch im zweiten Film um Korpi...sagen wir: "gedehnt", teilweise war mir das zu viel (voll beladener Truck...wie war das mit Stoßdämpfern?, umladen von solch einer Menge Holz in ??? Zeit? und vieles mehr). Selbst wenn alles perfekt läuft kann das nicht so abgehen wie hier in diesem Streifen - übertreiben wie beim ersten Sisu war für mich noch ok, in diesem zweiten jedoch... Alles in allem erwartet den Zuschauer hier wieder ein absolutes Actionfeuerwerk, dass das ein oder andere zu übertriebene vielleicht übertünchen kann (ich fands wie erwähnt zu viel), mit Jorma Tommila und Stephen Lang als (für diese Art Film zumindest) Topcast (der Rest ist eh nur Nebensache obwohl Richard Brake ja auch nicht gerade unbekannt ist). Einige special effects erkennt man zwar als solche, sind aber als ok durchzuwinken, eine Story ist vorhanden, sonst hätte man kein Filmmaterial (naja, will man Sisu schauen erwartet man sicher keinen Shakespeare). Trotzdem: mir wars etwas zu viel, einmal anschauen geht aber.

5/10
 
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KrudeHose

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Marco (2024)

Wenn ihr Eltern seid, nicht anschauen, denn hier wird mit einer ungeheueren Brutalität gegen Kinder vorgegangen.
Er wird als der härteste Film aller Zeiten beworben und das ist er auch, aber nicht auf positiver Seite.
Er ist schlecht, die Musik nervt und passt teilweise gar nicht zu Geschehen und die Story ist so konfus, ohne diese Brutalität ist es nichts.
Dann das CGI Blut, was ständig in die Kamera spritzt, ich war eher genervt, als gefesselt.
Na ja und dann diese übertriebene Gewalt gegen Hunde, Kinder, sogar einem Säugling, sowas muss nicht sein.
Ich gebe dem keine Bewertung, weil ich nach dem Säugling abgeschaltet habe.
Und was sollen eigentlich die acht Minuten unnützen Warnhinweise und CGI Filmchen, bevor der Film überhaupt beginnt?
 
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Shadowhead

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Trap House (2025)

Ein Undercover-DEA-Agent (Dave Bautista) und sein Partner spielen Katz-und-Maus mit einer überraschenden Gruppe von Dieben – ihren eigenen rebellischen Teenagern, die das Kartell bestehlen, ausgestattet mit den Tricks, der Ausrüstung und Geheiminfos ihrer Eltern. Doch dann machen Eltern und Kinder jeweils einen großen Fehler.
Die Story ist z.T. recht hanebüchen, doch das letzte Bild suggeriert, dass man schon eine Fortsetzung plant. Trotzdem recht unterhaltsam.

6/10
 
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Shadowhead

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Der karierte Ninja (2018)

Eine Stoffpuppe? Der Siebtklässler Alex ist wenig begeistert, als er zum Geburtstag von seinem Onkel (bekannt aus Terkel in Trouble) eine karierte Ninja-Puppe geschenkt bekommt. Als wenn sein Leben nicht schon uncool genug wäre: Sein Stiefbruder geht ihm mächtig auf die Nerven, in der Schule wird er von Fiesling Glenn gemobbt, und bei der heimlich angehimmelten Schönheit Jessica hat er auch nicht den Hauch einer Chance. Das ungeliebte Geschenk erweist sich jedoch schnell als Glücksfall: Der karierte Ninja ist quicklebendig und mit seiner rotzfrechen Art und seinen Kampfkünsten hilft er dem schüchternen Alex, seine Probleme tatkräftig anzupacken und Jessicas Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ganz selbstlos ist die Hilfe allerdings nicht, denn der Ninja ist auf einem ganz persönlichen Rache-Feldzug gegen den Spielzeughersteller Eppermint, für den er nun im Gegenzug auch Alex einspannt.
Schöne Idee, besonders geeignet für Kinder. Gute 3D-Animation, wobei die Puppe an #9 erinnert.

7/10

Der karierte Ninja 2
(2021)

Der karierte Ninja ist zurück! Diesmal verschlägt es die rotzfreche Stoffpuppe zusammen mit ihrem menschlichen Kumpel Alex nach Thailand, wo der Fiesling Eppermint aus dem Knast entkommen ist. Um ihn erneut aufzuspüren und ihm ein für alle Mal das Handwerk zu legen, müssen sie wieder jede Menge rasante Verfolgungsjagden, brenzlige Situationen und wilde Abenteuer überstehen. Mit von der Partie ist auch diesmal Alex‘ merkwürdige Patchworkfamilie: Sein nerviger Stiefbruder, sein dämlicher Stiefvater, seine verstrahlte Mutter und sein versoffener Onkel stolpern von einem Fettnäpfchen ins nächste und bescheren dem Teenager wieder reichlich unangenehme Momente zum Fremdschämen. Was gibt es Schöneres als einen entspannten Familienurlaub?
Jetzt wird es auch richtig spannend, denn die Verbrecher sind gefährlich und schrecken vor nichts zurück. Schöne Ideen und rotzfreche Sprüche machen zudem Spaß.

8/10
 
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Shadowhead

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Lightyear (2022)

Buzz Lightyear hat gemeinsam mit seiner Kommandantin Alisha Hawthorne sowie einer großen Mannschaft voller Wissenschaftlern und Technikern eine anstrengende Mission hinter sich gebracht und befindet sich nun auf dem Weg nach Hause - als sie auf einmal ein außergewöhnliches Signal erhalten. Als sie sich in einem Bereich aufhalten, der 4,2 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist, macht ein Sensor die Besatzung darauf aufmerksam, dass sie sich in unmittelbarer Nähe eines unerforschten Planeten befinden, der über ein großes Vorkommen an wichtigen Ressourcen verfügen könnte. Als Pilot des Schiffes entscheidet sich Buzz dazu, das Raumschiff namens "Rübe“ auf Kurs in Richtung T’Kani Prime zu schicken. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um einen sumpfigen und morastigen Planeten, der voller gefährlicher Schlingpflanzen und Käfern ist. So schnell wie möglich versucht Buzz, den Planeten wieder zu verlassen - doch der Versuch endet in einer Bruchlandung, bei dem auch noch ihre Energiequelle zerstört wird. Somit sitzen er, Alisha und die restliche Besatzung der Rübe auf dem fremden und unheimlichen Planeten fest. Während Buzz von Schuldgefühlen geplagt wird, versucht die Crew, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden und eine neue Energiequelle zu entwickeln. Doch das könnte ewig dauern. Werden es Buzz und seine Freunde je schaffen, wieder zur Erde zurückzukehren?
Meine liebste Figur in Toy Story hat nun ihren eigenen Film. Ein fantastisches Abenteuer fordert den Space Ranger bis an die Grenze des Machbaren und darüber hinaus.

9/10
 
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The Long Walk – Todesmarsch (2025)


Eine Gruppe von Teenagern nimmt an einem jährlichen Wettbewerb teil, der als "The Long Walk" bekannt ist. Bei dem Rennen müssen sie eine bestimmte Gehgeschwindigkeit einhalten. Sollten sie langsamer laufen oder stoppen, werden sie erschossen.

Fazit: 2025 war irgendwie ein gutes Jahr für King-Fans. Ich zumindest hatte meinen Spaß mit der ES-Serie und auch mit The Running Man. Todesmarsch gehört zu den älteren Werken des Horrormeisters und galt lange Zeit als „nicht verfilmbar“. Nun ist der Film nach etlichen Jahren in der sogenannten Production Hell doch noch erschienen – und ließ mich teils geschockt zurück.
Anfangs denkt man noch: Wie soll das funktionieren? Soll ich jetzt allen Ernstes fast zwei Stunden jungen Erwachsenen dabei zuschauen, wie sie laufen? Tatsächlich ja, denn genau darum geht es in diesem Film. Und auch wenn das anfangs langweilig klingt, wird der Film schon nach kürzester Zeit richtig hart und verstörend – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Denn wie gesagt: Die Jungs müssen weiterlaufen, egal wie. Und es ist egal, ob du mal austreten musst – dann lass es eben laufen … klingt sehr hart, und ja, das ist es auch.
Kein Film für eine gute Zeit und erst recht nichts für emotional schwache Menschen.

7/10 – kein Meisterwerk, aber ein übler Film, der einen nicht mehr so schnell loslässt
 
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KOLWE-X

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Frankenstein (2025)


Der brillante, aber egoistische Wissenschaftler Victor Frankenstein will den Tod überwinden und erschafft aus Leichenteilen ein neues Leben. Als seine Schöpfung zum Leben erwacht, erkennt er das Ausmaß seines Tuns. Getrieben von Angst und Schuld wendet er sich gegen das Monster, das nun nach Anerkennung und Vergeltung sucht. Ein düsteres Spiel aus Schöpfung, Verantwortung und Menschlichkeit nimmt seinen Lauf, das letztendlich zum Untergang des Schöpfers und seiner Schöpfung führen.

Fazit: Zur Story muss ich hier nicht mehr viel sagen, denn die kennt ja eh jeder, aber zur Umsetzung muss ich ganz viel Lob aussprechen. Frankenstein von Guillermo del Toro ist für mich jetzt schon ein moderner Klassiker. Brilliant gespielt, Wahnsinns Kulisse und eine Gesamtdarbietung, die einem immer wieder die Tränen in die Augen treibt. Auch Schauspieltechnisch bietet der Film sehr viel, denn zum einen haben wir Oscar Isaac, den die meisten wohl aus Star Wars kennen dürften und hier den irren Frankenstein spielen darf und zum anderen mein persönlicher Oscar Kandidat Jacob Elordi, welcher das Monster verkörpert. Wahnsinn was er hier abliefert, so viel Tiefgang habe ich lange nicht mehr bei einem Filmmonster erlebt. Man spürt den Schmerz und seine Verzweiflung in jeder szene in der er vorkommt. Und selbst Mia Goth, als Lady Elizabeth Harlander zeigt endlich mal Ihr Schauspielerisches Talent, welches ich Ihr nicht zugetraut hätte, da Sie gefühlt nur in Horrorfilmen bisher zu sehen war.
Der Film teilt sich hierbei in zwei Kapitel auf, so dass wir sowohl Frankenstein, als auch das Monster besser kennenlernen dürfen um dann am Ende ein Spektakuläres Aufeinandertreffen der beiden zu bekommen.

9/10 – Ganz klares Meisterwerk 2025 und hoffentlich auch ein Oscar Kandidat
 
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Shadowhead

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Therapie für Wikinger (2025)

Anker wird nach einer vierzehnjährigen Haftstrafe wegen Raubüberfalls aus dem Gefängnis entlassen. Ankers Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) ist der Einzige, der weiß, wo das Geld aus dem Raubüberfall ist. Inzwischen hat Manfred eine psychische Krankheit entwickelt, die ihn vergessen lässt, wo die Beute versteckt ist. Gemeinsam begeben sich die Brüder nun auf eine unerwartete Reise, um das Geld zu finden und auch zu verstehen, wer sie wirklich sind.
Mikkelsen ist der Brüller, aber der Rest vom Cast ist irre! :ROFLMAO: Die Story scheint easy, aber der Schein trügt. Und nicht zu vergessen die Rückkehr der Beatles! :cool::ROFLMAO: Ein unscheinbarer Film mit großer Wirkung und überraschendem Ende.

8/10

Warnung! Der folgende Film ist sch...!

The Outwaters
(2023)

Vier Reisende begegnen beim Camping für ein Musikvideo in einem abgelegenen Teil der Mojave-Wüste bedrohlichen Phänomenen.
Habe schon viel Müll gesehen, aber das... Macher träumten vlt. vom neuen Blair Witch Project.

-1/10
 
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