KOLWE-X
...sucht das ONE PIECE
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28 Years Later - The Bone Temple (2026)
Die Geschichte folgt dem Jungen Spike, der in die Gewalt einer fanatischen Kult-Gang unter der Führung von Sir Lord Jimmy Crystal gerät. Diese Gruppe zwingt Menschen zu Gewalt und Ritualen, um ihre Macht zu erhalten. Währenddessen lebt Dr. Ian Kelson, ein ehemaliger Arzt, zurückgezogen und untersucht einen besonders intelligenten Infizierten namens Samson.
Fazit:
Grüße gehen an dieser Stelle an GabeLogan41 raus. Für ihn und für euch habe ich mich geopfert und den 2. Teil der wohl größten Gurke von 2025 angesehen (s. Review hier: KICK).
Lasst mich eines gleich vorwegnehmen: Ich werde spoilern und ich werde nichts in den Hide setzen, denn diesen Teil schaut man ohnehin nur, wenn man den miserablen Vorgänger gesehen hat. Und mein Gott, der Film hat GELIEFERT!!!!
Ganz ehrlich: Ich hatte nichts erwartet und mir extra schon viel Bier bereitgestellt, da ich davon ausging, dass das eh wieder nichts wird. Und dann liefert mir Alex Garland sowas hier ab? Ich bin echt absolut überrascht.
Der Film setzt genau dort an, wo der Vorgänger aufhörte. Das heißt, Spike ist nun bei den „Jimmys". Eine durchgeknallte Gang mit blonden Perücken, die ihrem Anführer Sir Lord Jimmy Crystal dienen und huldigen. Er selbst sieht sich als Sohn Satans und zieht mit seinem Gefolge durch die Gegend und tötet wahllos alles und jeden – möglichst grausam und brutal. Immerhin können sich die Jungs und Mädels echt gut gegen Infizierte zur Wehr setzen.
Daneben verfolgen wir die Geschichte von Dr. Kelson, der sich mehr und mehr mit dem Alpha „Samson" anfreundet. Diese Szenen fand ich anfangs sowas von albern und lächerlich, aber irgendwann wurde es dann faszinierend, wie er den Hünen mit Drogen, Tabletten und weiß der Teufel was immer menschlicher werden lässt, bis wir am Ende wirklich einen zurück verwandelten Übermenschen bekommen. Nochmal: Das ist hohl und dämlich zugleich – aber Herrgott nochmal, es macht Spaß.
Absolutes Highlight ist aber die Szene mit dem Song „The Number of the Beast" von Iron Maiden, bei der die Jimmys glauben, dass der Doktor in Wirklichkeit Satan persönlich ist. Ich musste bei dieser Szene wirklich hart lachen und habe sie gefeiert.
Wäre 28 Years Later ein Videospiel, dann wäre The Bone Temple ein DLC – nur dass dieser DLC das Hauptspiel so dermaßen in die Tasche steckt, dass man es kaum für möglich hält. Ich jedenfalls wurde bestens für knapp 110 Minuten unterhalten und ja, man glaubt es kaum: Ich freue mich auf Teil 3. Vor allem nach dem Finale am Ende – mit einem alten Bekannten aus Teil 1 und dem passenden Song „In the House – In a Heartbeat" von John Murphy.
7/10 – WOW! In allen Punkten toppt diese Fortsetzung den strunzdummen Vorgänger!