Euer zuletzt gesehener Film - Eure Meinung/Bewertung

berscha

Namhafter Pirat
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The electric state 2025

"Die Teenagerin Michelle ist völlig auf sich gestellt, denn ihre Eltern sind verstorben und auch ihr jüngerer Bruder Christopher scheint tot zu sein. Eines Tages erhält sie Besuch von einem Roboter namens Cosmo, der wie eine Zeichentrickfigur aussieht."

Nun, ich hatte einige Kommentare vor Sichtung des Films gelesen und hatte dadurch schlimmste Befürchtungen, (nochmal) nun, so schlimm fand ich es nicht... Sicherlich, das ganze Konzept hätte ich anders gestaltet, die Befürchtungen über die Roboter, die die Welt an sich reißen, kennt man spätestens seit Terminator, hier wird es leicht ironisch angepackt, es wird also alles mehr oder weniger ins (leicht) lächerliche gezogen, das kann man natürlich auch als solches empfinden, man kann es aber auch als Gesellschaftskritik aufnehmen, zugegeben, da braucht es etwas Vorstellungskraft zu, aber doch...
Den Cast empfand ich als gut, auch fand ich, dass er gut gespielt hat (Tucci war klasse, ich wollte ihn töten), ok, die Haare von Pratt waren... aber das passte inhaltlich zum Film (da gabs doch was mit nem Roboter...), was (für mich ) schwer anzuschauen war, waren Millies Lippen (wie kann man sich nur so verunstalten...), die aber ansonsten doch mitreißen und die Zuschauer (naja, mich zumindest) auf ihre Seite bringen konnte. Trotz der Länge (ich mag das Konzept der 1 1/2 Stunden lieber) fühlte ich mich nicht gelangweilt. Ob man jetzt 320 Mio für einen solchen Film ausgeben muß...das muß wohl jeder für sich selbst entscheiden, doch die Tricktechnik war klasse; aber ob das die Kosten rechtfertigt?
Ich kann meinen Vorrezensenten leider nicht zutimmen, der Film ist nicht so übel. Vielleicht sollte man sich ohne oder mit nicht zu positiven Erwartungen darauf einlassen (vielleicht war das bei mir der Fall), dann könnte man ihn vielleicht sogar gut finden.

6,5/10
 
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level9

Pirate of the 777-Seas
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Lord of War

Aus Wikipedia:
Die Hauptfigur Yuri Orlov eröffnet den Film, indem er direkt in die Kamera die folgenden Sätze spricht: „Es befinden sich weltweit über 550 Millionen Schusswaffen im Umlauf. Das heißt, auf diesem Planeten hat jeder zwölfte Mensch eine Schusswaffe. Das führt zu der einen Frage: Wie bewaffnet man die anderen elf?“ Der Vorspann zeigt nun dokumentarisch den Weg einer Gewehrpatrone – von der Produktion in der Fabrik über den Handel, die Verschiffung, das Einlegen in eine Waffe, das Abfeuern der Waffe und den Flug des Geschosses bis in den Kopf eines afrikanischen Jungen. Da die Kamera unmittelbar mit der Patrone verbunden ist, verfolgt man das Geschehen quasi aus der „Ich-Perspektive“ der Gewehrpatrone.
Danach erzählt Yuri rückblickend aus dem Off, wie er aufwuchs und zum Waffenhändler wurde.

Ein krasser Film, der angeblich auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Und ein Film aus einer Zeit, in der Nicolas Gage noch Filme gedreht hat, die man nicht aus Fremdscham wegen seines Overactings abschaltet - hier ist er nämlich noch überlegen gut!
Hat mich - obwohl man das bei dem Inhalt des Films eigentlich weniger sagen sollte - wirklich gut unterhalten - die letzte Sichtung war locker über ein Jahrzehnt her.

09/10 AK47
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Hot Air (2018)

Lionel Macomb (Steve Coogan) fühlt sich wohl in seiner Rolle als aggressiver Talkshow-Moderator, den viele als ziemlich konservativ und sogar mit starker Neigung zur rechten Politik beschreiben würden. Seine gediegene Existenz gerät allerdings gewaltig in Schieflage, als urplötzlich Lionels 16-jährige Nichte Tess (Taylor Russell) vor der Tür steht. Sie tritt frech in sein Leben und stellt alles in Frage, was der TV-Host bislang als gegeben hingenommen hatte.
Allein der Versuch der Nichte, Lionels Einstellung (auch zu seiner Schwester) zu ändern, sah ich als weltfremde Anmaßung. Ich konnte sein Verhalten gut nachvollziehen, da ich ähnliche Erfahrungen machen musste. Hätte gern einen gutbezahlten Job wie den seinen gehabt, was hier nicht möglich wäre. Der Höhepunkt ist natürlich seine "Rede" in der TV-Sendung, der Trump und die ihm folgende Scheiße auf den Punkt bringt.:cool:

7/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Terrifier 3 (2024)

Obwohl Art der Clown durch Siennas Hand gestorben ist, kann er mithilfe von Vicky wieder zum Leben erweckt werden, die fortan als Sprachrohr für den stummen Horrorclown fungiert. Sienna, die immer noch von den Ereignissen mit Art traumatisiert ist, will Weihnachten bei ihrer Tante verbringen. Es dauert nicht lange, bis Sienna Art in einem Einkaufszentrum entdeckt, in dem kurz darauf viele Tote zu beklagen sind. Gemeinsam mit Vicky macht Art nun an Weihnachten erneut Jagd auf Sienna.

Fazit: Ich frage mich manchmal, warum ich mir diese Filme überhaupt noch ansehe? In dem Fall war es wohl eher ein Ventilversuch, denn ich war echt mies drauf, gereizt und dachte mir, das „Art“ mich evtl. ablenken kann und das obwohl ich Teil 1+2 nicht bewertet hatte, aufgrund der expliziten Gewaltdarstellung.
Hat es funktioniert? Jein! Teil 3 ist vor allem harmloser als sein Vorgänger (zumindest in meinen Augen). Ja, ich weiß, „Art“ tötet nun auch kleine Kinder, aber das wird nicht direkt gezeigt, aber man hört es deutlich. Der erste Teil schockte mit der „Teilungsszene“, Teil 2 mit der sog. „Bedroom scene“ und dieser hier sollte sein Highlight mit der „Duschszene“ haben.
Na ja, ich glaub man stuft einfach irgendwann ab, denn gesehen hat man irgendwie alles schon mal und die Welt wird ohnehin immer kränker, von daher…
Dennoch musste ich ein-, zweimal schmunzeln eben weil alles so absurd war und David Howard Thornton spielt den stillen Clown nach wie vor hervorragend mit seiner Gestik, Mimik und der Körpersprache.
Die Story ist in meinen Augen nicht (mehr) existent, denn alles macht keinen Sinn und ich verzichte an der Stelle auf Spoiler, denn es gibt nichts Spannendes zu berichten. „Art“ scheint unzerstörbar zu sein, denn eine Enthauptung brachte ja im Vorgänger bereits keinen nennenswerten Erfolg und nun holt man auch noch Vicky zurück, welche von „Art“ in Teil 1 aufs übelste zugerichtet wurde. Doch auch Sie scheint nur noch ein Dämon/ Untoter oder was auch immer zu sein. Es macht alles von vorne bis hinten keinen Sinn und dient nur dazu, die Kills irgendwie zu erklären… obwohl, nicht einmal das.

4/10 – sinnlos, brutal und einfach alles over the top! Dennoch konnte er mich etwas unterhalten.
 
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berscha

Namhafter Pirat
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Caddo Lake 2024

"Nach dem Verschwinden eines achtjährigen Mädchens am Caddo Lake werden vergangene Todes- und Vermisstenfälle miteinander verknüpft. Das löst eine tiefgreifende Veränderung in der Geschichte einer zerrütteten Familie aus."

Ein sehr ungewöhnlicher Film. Man muß die ganze Zeit über sehr achtsam sein, weil man sonst einfach den Überblick verliert, worum es wann genau eigentlich geht. Ich hatte mir vorab die Handlung nicht durchgelesen, "Mystery" reichte mir, um mir diesen Streifen anzutun. Ich hatte eigentlich von Beginn an, eine leichte Ahnung, um was es da ging, richtig offenkundig wurde es aber erst, als irgendwann in der Mitte aufgelöst wurde, wie es dazu kam, dass ein Boot nicht mehr zu finden war; der Schreiberling dieser Story hatte sich dabei schon etwas gedacht...Die Produtkion war gutklassig, die Locations richtig gut. Zudem wurde hier ein Cast zusammengestellt, der auf den ersten Blick als Durchschnit durchgeht, hier aber teils richtig gut agiert. Es gibt kleine Längen im Film aber insgesamt war ich alles andere als gelangweilt. Wer mit leicht komplexen Stories umgehen kann, sollte mal einen Blick wagen.

6,5/10
 
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Shadowhead

Der wahre Captain
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Mr. No Pain (2025)

Der unscheinbare Nate Caine (Jack Quaid) arbeitet als stellvertretender Filialleiter in einer Bank in San Diego. Doch gerade als durch eine frische Beziehung zu seiner Kollegin Sherry (Amber Midthunder) etwas Aufregung in sein langweiliges Leben kommt, wird die Bank von drei Weihnachtsmännern überfallen und Sherry als Geisel genommen. Da sieht Nate keine andere Wahl, als sich auf eine gefährliche Rettungsmission zu begeben. Was zunächst nach einer hoffnungslosen Aufgabe aussieht, wird zu seinem Vorteil, als er eine ungewöhnliche "Fähigkeit" hat: Er kann auf Grund einer seltenen Erbkrankheit keinen Schmerz empfinden. Diese besondere Stärke gibt Nate den Mut, sich über alle Hindernisse hinwegzusetzen, um das Leben der Frau, die ihm alles bedeutet, zu retten. Unterstützung erhält er dabei nicht nur von den Polizisten Coltraine (Matt Walsh) und Mincy (Betty Gabriel), sondern auch von seinem einzigen Freund Roscoe (Jacob Batalon).
Natürlich birgt dieser Gen-Defekt auch etliche Gefahren, aber die Idee gefällt mir und der Film ist sehr unterhaltsam. Wer mehr wissen will, schaut mal bei KINO+ #521 rein. Die Diskussion ist sehr informativ.

7,5/10
 
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KOLWE-X

...sucht das ONE PIECE
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Butchers – Raghorn (2024)

Kleinkriminelle entführen eine Trans-Person und werden auf der Flucht in einen Autounfall verwickelt. Sie finden sich in einem Wald und gefangen zwischen sadistischen Hobby-Metzgern wieder, die sie zu Fleisch verarbeiten wollen.

Fazit: Oh bitte! Was für ein geistiger Dünnschiss war denn das nun wieder? Hatte ehrlich gesagt gehofft, dass man endlich mal wieder etwas in Richtung „Texas Chainsaw Massacre“ oder „Wrong Turn“ bekommt, aber das hier ist ja absoluter Mist!
Unsympathische Figuren von Anfang bis Ende. Ganz ehrlich, der Hillbilly mit seinem Hulk Bruder „Crusher“ hat mehr in der Birne als unsere Hauptfiguren. Highlight sollte wohl die Folterszene im Haus sein, aber sorry, das ist nur noch ausleben von Gewaltfantasien und hat mit Horror nichts mehr zu tun!
Offenbar wollte man die hohle Geschichte noch etwas moderner machen, indem man eine Trans-Person einbaut, die am Ende auch noch der/die/das Held*in sein muss. Ich glaube kaum, dass die LGBTQABC+- Community diese Art von Filmen feiert.

1/10 – vergeudete Lebenszeit
 
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