Das grauenvolle Tagebuch des Grauens

Shadowhead

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Nachdem die Zimmertür verriegelt war, setzten sich alle auf das Bett und starrten PJ erwartungsvoll an.
»Nun, Melody mitzuschicken, ohne mich zu fragen, war nicht besonders klug«, begann er seinen Bericht und hob sofort eine Hand, um Proteste und Zwischenfragen abzuwürgen. »Doch mit etwas Glück wendete es sich alles zum Guten, wie ihr sehen und hören könnt.«
»Ja, das hast du toll gemacht, aber was ist das für ein Zeichen auf deiner Hand«, unterbrach Aoki trotzdem seine Ausführungen.
»Das ist erstmal nicht so wichtig. Ich erhielt jedoch Informationen, die mich zu der Entscheidung brachten, unseren eigentlichen Auftrag abzubrechen. Jetzt stellt sich die Frage, da uns Banny im Namen der Elfenkönigin begleitet, ob sie uns verlassen will, um unseren Vertragsbruch zu melden und Melody sie begleitet, da die beiden schon länger befreundet sind. Ihr müsst euch nicht sofort entscheiden…«
»Ich werde dich nie verlassen, denn du hast mich glücklich gemacht. Egal was noch passiert, ich will an deiner Seite bleiben und mit euch tolle Abenteuer erleben«, entschied Melody ohne langes Nachdenken, woraufhin alle zu Banny sahen, doch die Fee schwieg zunächst.
Betretenes Schweigen breitete sich aus, deshalb verkündete PJ eine gute Nachricht.
»Unsere finanzielle Lage hat sich ebenfalls verändert, aber zum Guten.«
Damit holte er zehn Kobo aus seinem Bunker und gab sie Aoki als Reserve, wies jedoch darauf hin, dass dies die wertvollsten Münzen war und man sie bei Gelegenheit gegen silberne umtauschen sollte.
»Mit dem Bunker ist das kein Problem, denn ein Kobo ist 3000 der größeren Silbermünzen wert, und 120000 der kleineren. Um das schleppen zu können, muss man schon ein Packesel sein«, verkündete er lachend.
 
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Da er nicht wirklich Erholung brauchte, sprang PJ in einem günstigen Moment aus dem Fenster und suchte einen Geldwechsler. Der zahlte ihm pro Kobo 28 Dogo, weshalb PJ gleich zwei Kobo eintauschte. Hier erfuhr er auch, wo er ein Sehrohr kaufen konnte, fand den Händler problemlos und kaufte zwei der besten Qualität.
Bei seiner Rückkehr nahm er kurz die Wirtin beiseite, drückte ihr einen Dogo in die Hand mit der Anweisung, zum Abend alle ihre Freunde und korrekten Menschen der Stadt einzuladen, damit die geplante Feier zu seinem 22. Geburtstag auch noch in 22 Jahren als legendär eingestuft wurde.
»Falls das nicht reicht, um genug Essen und ausreichend Alkohol einzukaufen, sagt es mir bitte jetzt, dann gebe ich euch noch ein oder zwei Dogo. Allerdings bringe ich nicht nur Aoki mit, sondern auch eine kleine Fee und den Geist eines süßen Kindes. Denkt ihr, dass es deshalb Probleme geben könnte?«
»Nein, dafür werden wir sorgen. Und wenn ihr nur eine Nacht zu feiern wünscht, reicht der eine Dogo voll und ganz«, beruhigte sie ihn lachend.
»Hervorragend, dann nehmt noch diesen zweiten, denn ich will nur beste Qualität und ihr vielleicht noch ein paar helfende Hände. Auch Tanzmusik würde mir gefallen.«
»Sehr großzügig von euch. Überlasst alles Weitere mir, auch wenn es etwas kurzfristig ist.«
»Ich habe vollstes Vertrauen in euer Organisationstalent.«
Beim betreten des Zimmers erwarteten ihn seine drei Begleiterinnen und Banny versicherte ihm nicht nur ihr Vertrauen, sondern schwor ihm auch ewige Treue.
Im Gegenzug schwor er, sie immer zu beschützen, egal gegen wen.
»Und nun bereitet euch vor, meine Süßen, denn heute Abend findet unten ein kleines Fest statt, und keine von euch wird sich verstecken. Sollte sich jemand erdreisten, egal ob mit Wort oder Tat, eine von euch zu beleidigen oder zu verletzen, wird er oder sie das bitter bereuen.«
 
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PJ trug sein Kostüm mit dem Totenkopf und dem sich bewegenden Skorpion, dazu die roten Stulpenstiefel, wie sie die alte Comicversion von Captain America trug. Auf seiner linken Schulter saß Banny und trank aus einem Fingerhut, rechts von ihm stand Aoki in einem weißen Kleid aus fast durchsichtigem Stoff. Doch trotz der Vorwarnung durch die Wirtin erzielte Melody das meiste Aufsehen, denn zunächst übersah man sie oft wegen ihrer geringen Körpergröße. Das sorgte für manchen Schreckensschrei, doch insgesamt war die Stimmung gut und blieb es zunächst auch.
Bier, Wein und Schnaps auf Basis der Kristallfrucht flossen in Strömen, die Snacks schmeckten fantastisch und die Musikanten spielten die richtigen Rhythmen, um das Tanzbein zu schwingen.
Doch zu fortgeschrittener Stunde kam es zu einem Zwischenfall mit einer Gruppe angetrunkener Männer, denen es zunächst merkwürdig vorkam, dass die beiden Hunde Aoki nicht von der Seite wichen. Melody war in der Nähe und machte sich unsichtbar, weil Aoki als schwarze Hexe bezeichnet wurde und man darüber sprach, was man ihr antun müsste, um die Stadt vor dieser Gefahr zu beschützen. Die Situation eskalierte, als einer von ihnen sie plötzlich packte und sie küssen wollte. Aoki stieß ihn von sich und schlug ihm ins Gesicht, was den Kerl lauthals schreien ließ, die Hexe hätte ihn verzaubert und müsse verbrannt werden, bevor sie aus Rache einen Fluch über die Stadt verhängen könne, der alle Männer unfruchtbar machen würde.
Ein größer werdender Tumult entstand, als einer der Männer ein Messer zog und Aoki in den Rücken stoßen wollte, was Melody verhinderte, indem sie von dem Mann Besitz ergriff. Das führte dazu, dass dieser einen seiner Kumpane verletzte, da einer der Hunde ihm ins Bein biss.
Dann erreichte PJ den Tatort, über dem Banny schwebte und zusammen mit Melody aufpasste, dass keiner in der Masse untertauchen konnte.
 
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Da zudem auch andere Gäste halfen, die fünf Idioten zu isolieren, wollte er rasch zur Bestrafung schreiten, doch die Wirtin fragte ihn, was ihm da vorschwebte.
»Tod für den Mordversuch. Für das Aufwiegeln zum Lynchmord, das Verbrennen bei lebendigem Leib ist zudem grausam, also auch die Todesstrafe. Somit würde ich alle fünf hinrichten. Ich hatte befürchtet, dass es zu solchen Vorfällen kommt, deshalb meine Warnung.«
»Sie sind betrunken«, gab die Wirtin zu bedenken und unter den restlichen Gästen begannen die ersten über die harte Strafe zu murren.
»Nun, ich neige nicht dazu, solchen Arschgeigen zu vergeben, weil sie betrunken sind. Die wussten ganz genau, was sie tun. Der Messerstecher muss auf jeden Fall sterben. Haben die vier anderen Häuser?«
Die umstehenden Menschen sahen ihn verwirrt an.
»Nun, ich könnte sie bestrafen, indem ich ihre Häuser verschwinden lasse. Was haltet ihr davon?«
»Wollt ihr sie niederbrennen? Das würde einen Teil der Stadt gefährden«, warf die Wirtin ein und nicht allein mit dieser Befürchtung.
»Da kann ich euch beruhigen. Ich lasse sie einfach verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Ich kann es euch am Messerstecher vorführen.«
Langsam schienen die Gäste, die ihn vorher noch gefeiert hatten, sich in einem Mob zu vereinen, um die Täter vor PJ zu retten.
Er wandte sich an die Menge.
»Wenn ihr glaubt, ihr könntet mich überwältigen, muss ich euch erneut warnen. Ich bin in der Lage, euch alle zu töten und danach die ganze Stadt im Nichts verschwinden zu lassen. Versucht es ruhig, wenn ihr denkt, ich würde lügen. Aber später zu jammern und um Gnade zu flehen, zieht bei mir nicht. Wer jetzt nach Hause geht, könnte die Nacht überleben. Also, wie entscheidet ihr euch?«
 
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Da die Masse ohne einen großen Schreihals kopflos war, wusste keiner so recht, ob sie das erhebliche Risiko eingehen sollten. Die Wirtin und ihre Familie, die nun gewissermaßen zwischen den Fronten standen, appellierten erneut an ihre Freunde, besser nach Hause zu gehen.
Die ersten Stadtwachen trafen ein und halfen zunächst beim Räumen des Schankraums. Als die Menge sich aufgelöst und das Gebäude verlassen hatte, pochten die Wachleute darauf, die fünf Unruhestifter in Haft zu nehmen, bis ein Richter sich des Falls annehmen konnte.
Bei vier von ihnen stimmte PJ aus Rücksicht gegenüber der Wirtsfamilie zu, doch beim Fastmörder blieb er hart. Den nun verhafteten vier Aufrührern legte er, bevor sie abgeführt wurden, eindringlich ans Herz, von jeder Art der Rache an den Betreibern des Gasthauses abzusehen, da er sonst vier Häuser samt vier Familien verschwinden lassen würde.
Endlich hatten alle, die nicht im Gasthaus lebten oder wohnten, den Festsaal geräumt. Einzig der Messerstecher harrte notgedrungen der Dinge, die PJ für ihn vorgesehen hatte. Er saß auf einem Stuhl und schaute ängstlich zu Boden, als Aoki ihn fragte, ob es nur ihre Hautfarbe war, die sie in seinen Augen zur Hexe machte. Doch sie bekam keine Antwort.
»Das war zu erwarten, Liebes. Ein moralisch verkommener Mensch bleibt meist ein Drecksack. Der Alkohol hat ihm nur vorzeitig die Maske des Biedermanns vom Gesicht gerissen. Er hat den Tod verdient. Ich werde ihn gleich aus der Stadt bringen und dafür sorgen, dass er nie wieder jemanden hinterrücks meucheln will.«
»Was hast du denn vor?«
»Das erzähle ich dir besser nicht. Und schick mir ja nicht einen Spion hinterher«, ermahnte er sie.
Sie nickte.
»Aber bitte komm schnell zurück.«
Jetzt nickte er, dann packte er den Todeskandidaten am Kragen, ohne auf dessen Gejammer zu reagieren, und trug den strampelnden Mann nach draußen, wo er ihn von hinten an beiden Oberarmen ergriff und losflog.
 
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PJ Plan für eine angemessene Bestrafung stand eigentlich schon fest, doch die Schreie des zu Bestrafenden, ihn nicht fallen zu lassen, brachte den ursprünglichen Plan ins Wanken. Der Deutsche kam sich vor wie Judge Dredd, der in den Comics ebenfalls Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person war.
Doch er flog weiter Richtung Osten und fand bei Sonnenaufgang einen passenden Platz im Hochgebirge, der flach war und einen schönen Ausblick bot.
Wie Trump hatte der Delinquent vor lauter Angst die Kontrolle über seine Blase verloren und schien kurz davor, auch sein Bewusstsein zu verlieren.
PJ holte seine Axt hervor, kniete sich neben den Mann, packte dessen rechtes Handgelenk, presste die flache Hand auf den felsigen Untergrund und trennte den Daumen vom Rest des Körpers. Der Schmerz beendete das Dahindämmern des Verurteilten, was erneut zu lautem Kreischen in schriller Tonlage führte. Als er begriff, dass PJ dasselbe mit der linken Hand vorhatte, versuchte er sich zu befreien, doch gegen die Kraft des Vollstreckers betrug seine Chance weniger als null Prozent.
PJ gab sein Opfer frei und erfreute sich an dessen körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen.
»Wie sieht's aus? Bereust du jetzt deinen Mordversuch, welcher meinen Geburtstag beschmutzte?«
Die Antwort war ein hasserfüllter Blick, untermalt von diversen Flüchen und begleitet von dem Versuch, mit Teilen seiner Oberbekleidung seine Blutungen zu stoppen, was durch das Fehlen der Daumen zum Scheitern verurteilt war.
»Ich werte das als ein Nein. Du willst also mehr. Nun, ich dachte da an deine Zehen. Wäre das okay für dich oder möchtest du etwas anderes vorschlagen, zum Beispiel deine Eier, denn ein Drecksack sollte sich nicht fortpflanzen können.«
»Bring es endlich hinter dich, du perverses Schwein«, schrie der Mann plötzlich, »Oder willst du mich weiter in Stücke schneiden, bis ich verblutet bin?«
»Warum nicht?«, antwortete PJ grinsend und spielte mit seiner Axt.
 
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»Ich könnte allerdings auch eins deiner Knie zertrümmern, damit du diesen Ort nicht verlassen kannst, während ich zu deinem Haus fliege und mit einem deiner Kinder zurückkehre.«
Die Verzweiflung und Angst in den weit aufgerissenen Augen des Mannes, dessen Namen er immer noch nicht kannte, war für PJ Beweis genug, dass es Kinder gab.
»Nein, ich flehe dich an! Meine Kinder können nichts für meine Tat, sie sind unschuldig und werden trotzdem darunter leiden müssen, was ich in einem Moment geistiger Umnachtung zu tun gedachte. Bitte verschone sie. Was würde deine Freundin sagen, wenn sie davon erfährt?«
»Ich wusste, dass deine Kinder mehr wert sind als meine Freundin, aber da irrst du dich. Außerdem muss sie es nicht erfahren, wenn ich in der kommenden Nacht dein Haus samt Familie für immer verschwinden lasse, denn sie kennt dein Haus nicht. Aber du wirst es wissen, wenn du hier liegst und es Nacht wird.«
Der Mann schrie PJ an, wand sich unter jedem Wort des Deutschen, als hätte ihn ein Peitschenhieb getroffen. Doch alles Flehen prallte an PJ ab, als trüge dessen Herz eine Rüstung, damit Worte nicht zu ihm durchdringen oder es verletzen konnten.
»Wie schon gesagt, kann ich solch ein Verhalten nicht verzeihen. Das konnte ich schon in meiner Welt nicht. Stattdessen musste ich immer wieder damit leben, dass Mörder und ähnliches Pack mit zu geringen Strafen davonkamen oder durch einen sogenannten Formfehler nicht bestraft wurden. Das war nicht nur für mich unerträglich.«
Mit diesen Worten schnappte er sich den Mann, warf ihn zu Boden, so dass er auf dem Bauch lag, griff nach einem Bein und schnitt die Achillessehne durch. Den Vorgang wiederholte er am anderen Bein und wollte schon davonfliegen, doch dann schwebte PJ noch kurz über dem zum Tode Verurteilten.
»Vielleicht schaffst du es ja doch zu überleben, dann hoffe ich, du bist dankbar für die erwiesene Gnade.« Doch ihm war klar, dass jemand mit diesen Verletzungen niemals im Gebirge den Abstieg aus mehr als 1000 Metern schaffen konnte. Aber wie hieß es so schön?
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt.
 
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Auf dem Rückweg hatte PJ es eilig, denn von Westen näherten sich dunkle Wolkenberge, aus denen bereits erste Blitze Richtung Erde züngelten, gefolgt vom grollenden Donner, den hier noch viele dem Schmied der göttlichen Familie zuschrieben, welcher mit seinem Hammer die Waffen für den Kampf gegen die bösen Mächte schmiedete.
Kurz vor seiner Landung fielen die ersten Tropfen auf die Pflastersteine und verdampften sofort.
Das Eingangstor des Gasthauses war verschlossen, also klopfte er vorsichtig dagegen, da er es nicht beschädigen wollte. Kurz darauf öffnete sich eine schmale Öffnung und jemand ließ ihn wissen, dass das Gasthaus geschlossen sei. Bevor PJ etwas sagen konnte, hatte die Person auf der anderen Seite ihn erkannt und ließ ihn ein.
Er betrat den Schankraum und bemerkte die gedämpfte Stimmung, welche sich durch sein Erscheinen nicht sonderlich verbesserte. Man fragte ihn, ob er etwas zum Essen wünsche, doch ihn verlangte es nur nach einem Becher Wein, während der jüngste Sohn der Wirte nach oben eilte, um Aoki von seiner Rückkehr zu informieren. Erst jetzt fiel PJ auf, dass er von keinem Mitglied der Familie den Namen kannte.
»Ist mit euch alles in Ordnung?«, fragte die herbeigeeilte Wirtin mit müder Stimme und setzte sich zu ihm an den Tisch.
»Macht euch um mich keine Sorgen, gute Frau. Ich hoffe, hier gab es keinen weiteren Ärger und alle blieben unverletzt.«
Sie nickte, er bekam seinen Wein, und dann fragte er, nachdem er den Becher zur Hälfte geleert hatte, nach ihrem Namen.
»Ich heiße Helene, Herr.«
»Ein schöner Name, ihr dürft mich PJ nennen und verzeiht mir den Ärger, den ich verursachte.«
Sie lächelte schwach, da stürmte bereits Aoki auf ihn zu und er erhob sich im letzten Moment, um sie in die Arme zu schließen. Dann tauchten auch Banny und Melody auf und freuten sich, dass er unversehrt war. Auch Helenes Familie (drei Söhne, drei Töchter, zwei Hunde) versammelte sich, doch keiner fragte, was in den letzten Stunden passiert war.
 
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Später besprach PJ mit Helene, ob sie sich noch sicher fühle in der Stadt, da er bald weiterziehen würde. Da es noch jemand anderen gab, den er besuchen würde, wenn er wieder in der Nähe zu tun hätte, würde er natürlich hier Quartier beziehen.
Da Helene Vertrauen in ihre Nachbarschaft besaß, beendete er das Thema und das Gespräch, um mit Aoki noch einen Spaziergang zu machen, denn aus einem unerfindlichen Grund wollte er sich ein paar feste Lederhandschuhe kaufen.
Im Laden eines Händlers für Lederwaren fiel ihm auf, dass Aoki in seiner Abwesenheit anscheinend einen weiteren Wachstumsschub hatte. Nachdem er sich zwei Paar Handschuhe aus Rot gefärbtem Leder kaufte und Aoki ein Kleid aus Wildleder mit aufwendigen Stickereien verstaute, schlenderten sie noch durch die Straßen.
»Hattest du wieder Kontakt zu deiner Mutter, wer auch immer das ist?«, fragte er beiläufig.
»Woher weißt du das?«, fragte sie überrascht zurück.
»Weil du jedes Mal ein Stück gewachsen bist, wenn es so war. Irgendwie vermisse ich mein kleines Mädchen.«
»Mutter ist der Meinung, dass du eine Partnerin brauchst, die sich zur Not selbst verteidigen kann.«
»Willst du mir nicht verraten, wer deine Mutter ist?«
»Irgendwann wirst du sie sicher kennenlernen, doch bis dahin musst du nicht wissen, aus welch armen Verhältnissen ich komme.«
»Hm, ich finde es nur mysteriös, wie sie es schafft, Kontakt zu halten. Ich vermute, sie ist jemand mit Kenntnissen im Bereich der Magie. Vielleicht bist du ja kein richtiger Mensch, sondern eine Art Homunkulus oder ein künstliches Wesen aus einer anderen Dimension.«
»Na dann passen wir doch gut zusammen, oder liebst du mich jetzt nicht mehr?«
PJ blieb stehen und nahm sie in den Arm.
»Mein Problem ist, dass ich dich jeden Tag mehr liebe.«
»Warum ist das ein Problem?« Sie schien verwirrt von seiner Wortwahl.
»Nun, in deiner Nähe wächst in mir ein Verlangen, dem ich widerstehen muss, verstehst du?«
»Meine Mutter sprach mit mir über die körperliche Vereinigung mit einem Mann, falls du das meinst. Ich weiß jetzt, was dann zu tun ist.«
»Echt?«
 
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»Natürlich. Warum sollte ich dich anlügen?« Aoki schien zunächst überrascht von PJs Zweifeln, dann schien sie sich in ihrer Weiblichkeit beleidigt zu fühlen.
»Warum nimmst du mich noch immer nicht ernst? Ich bin kein Kind mehr!«
»Ich weiß, aber genau das macht mich so fertig. Wir sind noch nicht lange zusammen und mein dummes Herz kommt beim Tempo deiner körperlichen Entwicklung nicht mit. Mein Hirn dagegen sieht nur, wie schön du bist, und versucht mir zu befehlen, diesen wunderbaren Körper bei der nächsten Gelegenheit von oben bis unten zu liebkosen und dir zu helfen, den letzten Schritt zur Frau zu vollziehen.«
Da ertönte aus den tiefer werdenden Schatten der fortgeschrittenen Dunkelheit eine unangenehm klingende Stimme.
»Dann überlässt du sie besser uns. Wir zeigen ihr schon, wozu echte Männer fähig sind.«
Sie waren zu viert, kräftige Kerle, die nicht ahnten, dass sie den Tod herausforderten.
»Was könnten mir Feiglinge wie ihr schon zeigen? Wie man sich im eigenen Blut wälzt?«, konterte Aoki frech und zog derweil ihren Ring vom Finger, um ihn zu wenden und wieder anzustecken.
Umgeben von einem schwachen Leuchten erschien ein hochgerüsteter Krieger, der zudem noch größer war als PJ mit seinen 188 cm.
»Wie kann ich euch dienen, schöne Lady?«
Entzückt vom Erscheinungsbild und der Höflichkeit ihres Ritters gab sie ihm den Befehl, die vier Halunken von ihrer Männlichkeit zu erlösen.
»Euer Wunsch ist mir Befehl
Er wendete sich den vier Kerlen zu, die noch nicht verstanden, was gleich passieren würde, bis es passierte. Schon zog er sein prächtiges Langschwert, sorgte mit präzisen Schnitten dafür, dass nacheinander alle Hosen rutschten. Ohne zu zögern, beendete er sein Werk und kastrierte die entsetzten Männer. Nach Beendigung seines Auftrags fragte er Aoki nach ihren weiteren Wünschen.
»Ich danke euch, edler Ritter. Bitte kehrt nun zurück in den Ring.«
»Dazu müsst ihr ihn wieder verkehrt herum an euren Finger stecken
 
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PJ war erstaunt, wie abgebrüht Aoki die Situation händelte, während sich vier Männer abwechselnd schreiend, fluchend und jammernd auf der nassen Straße wälzten und damit natürlich Aufmerksamkeit erregten.
In verschiedenen Häusern gingen Lichter an und man hörte nicht nur erste Rufe, was denn passiert sei, sondern auch die Trittgeräusche vieler Stiefel, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Trupp Wachsoldaten produziert wurden.
»Vielleicht sollten wir uns dezent zurückziehen, oder hast du Lust auf unnötige Diskussionen mit geistig debilen Stadtwachen?«, fragte PJ und zog sanft an Aokis Arm.
»Na gut, obwohl ich noch gerne zugesehen hätte, wie die Großmäuler verbluten.«
Sie schafften es noch, unentdeckt in der nächsten Gasse zu verschwinden, um dann Richtung Gasthaus abzubiegen, wo sie lachend Hand in Hand ankamen.
Der Schankraum war nach der Zwangspause gut gefüllt, bis jemand hereinstürmte und die Nachricht von einem Überfall verbreitete. Im Nu begann das große Spekulieren, wer die vier Männer angegriffen hatte. Im Laufe des Abends trafen weitere Männer ein, die neuste Erkenntnisse mitbrachten, wodurch die wildesten Geschichten ins Kraut schossen.
Aoki und PJ prosteten sich zu und freuten sich über das gute Ergebnis des Tests, lachten über die lallende Banny, die sich von PJ einen zweiten Fingerhut Wein hatte füllen lassen und bewies, dass die Fee doch nicht so trinkfest war, wie sie lauthals behauptet hatte. Auch Melody lachte viel und laut, obwohl sie eigentlich nüchtern war. Da sie ab und zu verschwand vermutete PJ, dass die kurzzeitig verschiedene Trunkenbolde übernahm und so auch in gewisser Weise einen leichten Schwips hatte, als die Gruppe sich aufs Zimmer verzog. Dort schlug wenig später für PJ die Stunde der Wahrheit, als sich Aoki nicht in ihr Bett legte, sondern unter seine Decke kroch.
 
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Als sie ihn küsste, tastete seine rechte Hand automatisch nach ihrer Brust und streichelte über die bereits harte Brustwarze. Ihr nur schwach unterdrücktes Stöhnen fachte das Feuer in seinen Lenden an, und als ihre Hand in diese Region wanderte, wartete ein bereits hartes Spielzeug auf sie.
Schließlich musste er ihren Forscherdrang bremsen, indem er versprach, sie nach und nach in alle Geheimnisse der Liebeskunst einzuweihen. Nur so gelang es, einen Teil der Nacht mit schlafen zu verbringen.
Am nächsten Morgen sprühte das Liebespaar vor Tatendrang, was Banny frech grinsen ließ, und als Melody fragte, was die beiden unter der Decke getrieben haben, erklärte es ihr die Fee kichernd mit nicht altersgerechten Anzüglichkeiten.
PJ wollte noch ein paar Dinge einkaufen, weshalb man beschloss, diesmal als Gruppe durch die Stadt zu ziehen. Zuvor fragte er Helene, ob es in der Stadt so etwas wie Gilden gäbe, was die Wirtin bejahte.
Als Erstes kaufte PJ eine große Plane aus wasserdichtem Leder, dazu mehrere Stricke und Eisenhaken für die Befestigung. Auch Lebensmittel, unter anderem frisches Fleisch und Käse, wanderten in die Bunker.
Danach erkundigte sich der Deutsche nach Gilden, speziell nach einer für Abenteurer. In den japanischen Isekai-Serien, die er früher konsumierte, gab es solche Gilden praktisch in jeder Stadt. Man erklärte ihm, das es keine Abenteurer-Gilde gab, aber eine für Zauberer, eine weitere für Kämpfer aller Art, und natürlich für Handwerker allgemein.
Pjs Gesichtsausdruck konnte man entnehmen, dass er über das Ergebnis enttäuscht war, doch seine weiblichen Begleiter waren gut darin, ihn wieder aufzumuntern. Besonders Melody brachte alle immer wieder zum Lachen, denn sie übte fleißig ihre Fähigkeit der Übernahme von Menschen und Tieren.
Beim Abendessen im Gasthaus kam ihnen zu Ohren, dass man nach einem Ritter suchte, der verdächtigt wurde, vier Männer entmannt zu haben. PJ zwinkerte Aoki zu und grinste, was der aufmerksamen Banny auffiel.
»Ich will nicht neugierig sein, doch ich denke, ihr beiden scheint mehr darüber zu wissen.«
 
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»Und wenn, was dann?«, wollte PJ wissen.
»Dann habt ihr eine ziemliche Sauerei veranstaltet, von der ich glaube, ich wäre gern dabei gewesen«, erwiderte Banny lachend.
»Du weißt doch, die nächste Sauerei ist nie weit entfernt«, machte PJ ihr Hoffnung und musste bei dem Gedanken daran ebenfalls lachen.
Diesmal machte niemand Stress und der angenehme Tag endete mit Reitunterricht für Aoki, die auch diese Lektion mit Begeisterung wiederholte, bevor ihre Zimmergenossen die Augen schließen durften.
Nach dem opulenten Frühstück fragte PJ in die Runde, wohin die Reise gehen sollte, denn ihn verlangte es nach Abwechslung.
»Wir könnten per Kutsche dieser Ringstraße folgen oder das riesige Gebirge überqueren. Aber ich hätte vorher schon gern eine zumindest grobe Karte dieser Welt.«
»Na gut, PJ. Aber wenn Helene niemanden kennt, der brauchbare Karten verkauft, bin ich für die Weiterreise per Kutsche, denn sicher gibt es hier dumme Räuber, die uns auflauern könnten. Das würde mir gefallen«, wünschte sich Aoki und träumte dabei mit offenen Augen.
»Hört sich gut an.«
PJ stand auf und ging zur Theke, als ihn jemand anrempelte. Doch er wollte sich nicht die Laune verderben lassen und ging ohne darauf zu reagieren weiter, als jemand rief:
»Eh du, dich kenne ich doch irgendwo her.«
Erneut fühlte sich PJ nicht für jemand mit Sehbehinderung dafür zuständig, doch kurz bevor er die Theke erreichte, packte ihn jemand an der Schulter und versuchte ihn zu stoppen. Mit einer kurzen Bewegung befreite sich der Deutsche aus dem Griff, blieb aber trotzdem stehen und drehte sich langsam um und knurrte:
»Ich sollte deine vorwitzige Hand einfach abschlagen, denn heute habe ich noch kein Blut vergossen, aber du hast Glück, denn noch bin ich gut gelaunt.«
 
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Vor ihm stand ein groß gewachsener und muskulöser Krieger, der schwer bewaffnet war und einen dieser langen Bärte trug, die PJ hasste und nur bei Zwergen tolerierte. Doch bei Menschen bezeichnete er sie als Terroristenbärte und fand sie abartig. Jedoch besonders auffällig an ihm waren die Tätowierungen, die jeden Zentimeter freiliegender Haut bedeckten. Auch im Gesicht.
»Wie ich sehe, hat schon eine Veränderung bei dir eingesetzt, aber bei meinem Anblick Angst zu empfinden ist keine Schande«, sagte der Mann grinsend.
»Verstehe. Du bist nicht nur respektlos, sondern auch die dümmste Arschkröte im Raum. Dann erzähl mir mal, warum du dich erdreistest, mich anzusprechen.«
»Da du mich offensichtlich nicht kennst, werde ich freundlicherweise deine Dummheit nicht ausnutzen und dich sofort töten, sondern gebe dir die Gelegenheit, dich zu ergeben. Doch bedenke, das Kopfgeld für dich ist nicht abhängig von deinem Zustand.«
Mit dieser Entwicklung hatte PJ nicht gerechnet.
»Welches Kopfgeld? In wessen Auftrag bist du hier?«
»Das spielt keine Rolle. Wenn du so nett wärst und mir nach draußen folgst, damit ich Schäden beim Publikum vermeiden kann…«
Die Überheblichkeit in diesen Worten und denen, die er nicht ausgesprochen hatte, machte PJ wütend, doch er ließ sich nichts anmerken. Diesen Triumph gönnte er dem Unbekannten nicht.
»Das ist auch in meinem Sinne.«
Damit ging er an dem Kopfgeldjäger vorbei Richtung Ausgang. Ihm fielen die vielen besorgten bis ängstlichen Blicke unter den Gästen auf, auch der nachdenkliche Gesichtsausdruck von Aoki, als sie am Stammtisch der Gruppe vorbeikamen.
Zu PJs Überraschung warteten vor dem Gasthaus fünf Stadtsoldaten, die der hier herrschende Fürst Ulf von Blautann, als der Kopfgeldjäger seine Verhaftung angemeldete, zur Unterstützung bewilligte.
»Hast du eigentlich einen Steckbrief von der gesuchten Person, denn ich frage mich wirklich, wie du mich identifiziert hast, da du ja nicht die hellste Kerze auf der Torte bist?«
»Den muss ich dir nicht zeigen, denn ich bin nur dem Fürsten Rechenschaft schuldig.«
»Dann verrate mir wenigstens deinen Namen, bevor ich dich töte.«
Einer der Soldaten lachte und verkündete:
»Das ist Trombosius Bluthand, einer der besten Kopfgeldjäger dieser Welt!«
 
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»Ist das so? Wenn dieser Versager einer eurer Besten ist, wirft das kein gutes Licht auf ihre Opfer. Tja, diesmal ist er an der Falschen geraten. Wie hoch ist eigentlich das Kopfgeld?«, fragte Terry in die Runde.
»Was schätzt du denn?«, fragte Trombosius.
»Keine Ahnung, was hier so üblich ist bei den gefährlichsten Verbrechern. Für mich zahlen die hier sicher zehn Kobo oder mehr«, schätzte PJ nicht unbescheiden, was großes Gelächter auslöste.
»Wenn du ein Troll wärst oder gar ein Riese, dann zahlt man bis zu fünfzig Dogo, doch für dich gibt es immerhin zehn Dogo, tot oder lebendig. Das ist ziemlich viel. Die meisten bringen nur zwischen vierzig und fünfzig Suba«, erklärte einer der Soldaten und spuckte dann verächtlich aus.
»Hätte nicht gedacht, dass der Adel hier so arm ist.« PJ wandte sich um und fragte Trombosius:
»Was wäre, wenn ich dir 2 Kobo für meine Freiheit zahlen würde?«
»Als wenn du so viel Gold hättest. Sicher würdest du mir dann erzählen, dass du es irgendwo versteckt hast, aber darauf falle ich nicht rein.«
Einige der Soldaten wirkten da schon interessierter.
»Hast du ihn denn ordentlich gefilzt?«, fragte der Truppführer.
»Nein, hat er nicht. Wenn ihr mir helft, wäre das sicherlich ein guter Nebenverdienst«, stachelte PJ die Gier der Soldaten an.
»Kommt nicht auf dumme Gedanken«, versuchte Trombosius die aufkommende Gier im Keim zu ersticken, zumal ihm bewusst wurde, dass er dem Gefangenen noch immer keine Handfessel angelegt hatte.
Mittlerweile war das Interesse der Stadtbewohner geweckt, denn fünf Wachen auf einem Fleck waren selten und verhießen Stoff für den Abend in der Taverne, zumal auch noch der recht bekannte Kopfgeldjäger in das Geschehen involviert war.
»Übrigens habe ich das Gold nicht irgendwo versteckt, wenn ihr wisst, was ich damit meine«, gab PJ den Männern einen letzten Hinweis, dessen Wirkung es war, dass die sechs Männer ihre Schwerter zogen.
 
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»Ihr Feiglinge wagt es gegen mich eure Waffen zu erheben? Ich werde euch alle in die Hölle schicken, bevor ich diesem niederträchtigen Kerl den Kopf abschlage, um ihn im Wald abzuliefern!«, brüllte Trombosius die Soldaten an, was sie jedoch nicht davon abhielt, ihn zu umzingeln und anzugreifen. Da Trombosius nicht nur mit zwei Schwertern bewaffnet war, sondern mit beiden gleichzeitig kämpfen konnte, war seine Abwehr stark, die Anzahl seiner Gegner nahm von Minute zu Minute ab. Blut spritzte und Körperteile flogen umher, was bei den Zuschauern vereinzelt für Entsetzen sorgte, verschiedentlich auch für Begeisterung.
PJ stand etwas abseits und freute sich wie immer, wenn ein Plan exakt funktionierte. Plötzlich stand Aoki neben ihm und ihr Blick folgte jeder Bewegung der Kämpfenden.
Kurz bevor der letzte Soldat den Weg ins Nichts betrat, trafen weitere Soldaten ein und griffen sofort den Mörder ihrer Kameraden an, der bereits aus etlichen Wunden blutete.
PJ drehte sich um und zog Aoki mit sich. Gemeinsam tauchten sie in der Menschenmenge unter und machten sich auf den Weg zur Station der Kutschenlinie von Fells Cargo. Dort erstanden sie zwei Tickets nach Rockfor. Die Stadt lag am Fuß eines alleinstehenden Berges, weshalb man ihn Der Einsame nannte. Bereits eine Stunde später verließen sie in einer komfortablen Kutsche die Stadt.
Auf halbem Weg zur nächsten Station bei Grünstadt verschluckte ein dichter und dunkler Wald die Straße, weshalb vor allem Aoki hoffte, dass ein paar Banditen die Kutsche überfallen würden, was ihr Blicke voller Missbilligung der drei Mitreisenden einbrachte. Da diese im vorderen Teil saßen, steckten sie immer wieder die Köpfe zusammen und tuschelte über Dinge, die höchstwahrscheinlich die beiden Fahrgäste im hinteren Teil betrafen.
Die Entdeckung der Fee intensivierte dieses Verhalten, weshalb Melody beschloss, für kurze Zeit die jüngere der beiden Frauen zu übernehmen und dem männlichen Begleiter ohne Vorwarnung einen heftigen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Danach schlüpfte sie in den Mann und ließ diesen sich vorbeugen, um die ältere Frau zu küssen, was bei der gar nicht gut ankam, da er danach versuchte, ihre Brüste freizulegen. Jetzt war es vorbei mit tuscheln und strengen Blicken.
 
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Shadowhead

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Ich schreibe zwar weiter, aber poste keine neuen Folgen. Akt. Stand: #162
Ich bin ein Idiot, schon klar. Danke, dass ihr mir das erneut vor Augen geführt habt.
Danke für die lautlose Unterstützung und das herzzerreißende Mitgefühl.

Okay, ihr habt gewonnen. Hier ist also Schluss. Ich sollte alle Folgen löschen. Kommt vlt. noch.
 
Grund: Enttäuschung, die ich schon gewohnt bin.
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Shadowhead

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Hier ein Beispiel für Feedback einer Testleserin von außerhalb:

Ich mag deine Protas sehr gerne, Terry hat zwei Seiten in sich von liebevoll, schützend bis hin zu blutdurstig, brutal, aggressiv.
Aoki hat einen spannenden Wandel von zart klein goldig bis hin zur Kämpferin gemacht. Melodie hat für mich noch viel Potenzial in sich, bei Banny bin ich noch gespannt, was sie noch alles kann. Ich finde sie bezaubernd. Die Arenakämpfe fand ich sehr brutal und blutrünstig, zeigt aber auch, dass Terry, wenn er Einsicht und Ehrlichkeit spürt, zum Helfen bereit ist. So bei dem Kampf in der Arena, obwohl er als Knochenbrecher ohne Waffen kämpft, sich eine wählt, um seinem Gegner zu helfen. Du erzählst viel flüssiger und auch die verschiedenen Abenteuer konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen. Bei Ungerechtigkeiten wird Terry zum brachialen Gegner. Bin gespannt wie er sich aus der Situation windet „meine Freundin wurde in der Hölle gezeugt. Da muss ich mir keine Sorgen machen. …" und jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht 👍🏻
 
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