Das grauenvolle Tagebuch des Grauens

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Nachdem die Zimmertür verriegelt war, setzten sich alle auf das Bett und starrten PJ erwartungsvoll an.
»Nun, Melody mitzuschicken, ohne mich zu fragen, war nicht besonders klug«, begann er seinen Bericht und hob sofort eine Hand, um Proteste und Zwischenfragen abzuwürgen. »Doch mit etwas Glück wendete es sich alles zum Guten, wie ihr sehen und hören könnt.«
»Ja, das hast du toll gemacht, aber was ist das für ein Zeichen auf deiner Hand«, unterbrach Aoki trotzdem seine Ausführungen.
»Das ist erstmal nicht so wichtig. Ich erhielt jedoch Informationen, die mich zu der Entscheidung brachten, unseren eigentlichen Auftrag abzubrechen. Jetzt stellt sich die Frage, da uns Banny im Namen der Elfenkönigin begleitet, ob sie uns verlassen will, um unseren Vertragsbruch zu melden und Melody sie begleitet, da die beiden schon länger befreundet sind. Ihr müsst euch nicht sofort entscheiden…«
»Ich werde dich nie verlassen, denn du hast mich glücklich gemacht. Egal was noch passiert, ich will an deiner Seite bleiben und mit euch tolle Abenteuer erleben«, entschied Melody ohne langes Nachdenken, woraufhin alle zu Banny sahen, doch die Fee schwieg zunächst.
Betretenes Schweigen breitete sich aus, deshalb verkündete PJ eine gute Nachricht.
»Unsere finanzielle Lage hat sich ebenfalls verändert, aber zum Guten.«
Damit holte er zehn Kobo aus seinem Bunker und gab sie Aoki als Reserve, wies jedoch darauf hin, dass dies die wertvollsten Münzen war und man sie bei Gelegenheit gegen silberne umtauschen sollte.
»Mit dem Bunker ist das kein Problem, denn ein Kobo ist 3000 der größeren Silbermünzen wert, und 120000 der kleineren. Um das schleppen zu können, muss man schon ein Packesel sein«, verkündete er lachend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Da er nicht wirklich Erholung brauchte, sprang PJ in einem günstigen Moment aus dem Fenster und suchte einen Geldwechsler. Der zahlte ihm pro Kobo 28 Dogo, weshalb PJ gleich zwei Kobo eintauschte. Hier erfuhr er auch, wo er ein Sehrohr kaufen konnte, fand den Händler problemlos und kaufte zwei der besten Qualität.
Bei seiner Rückkehr nahm er kurz die Wirtin beiseite, drückte ihr einen Dogo in die Hand mit der Anweisung, zum Abend alle ihre Freunde und korrekten Menschen der Stadt einzuladen, damit die geplante Feier zu seinem 22. Geburtstag auch noch in 22 Jahren als legendär eingestuft wurde.
»Falls das nicht reicht, um genug Essen und ausreichend Alkohol einzukaufen, sagt es mir bitte jetzt, dann gebe ich euch noch ein oder zwei Dogo. Allerdings bringe ich nicht nur Aoki mit, sondern auch eine kleine Fee und den Geist eines süßen Kindes. Denkt ihr, dass es deshalb Probleme geben könnte?«
»Nein, dafür werden wir sorgen. Und wenn ihr nur eine Nacht zu feiern wünscht, reicht der eine Dogo voll und ganz«, beruhigte sie ihn lachend.
»Hervorragend, dann nehmt noch diesen zweiten, denn ich will nur beste Qualität und ihr vielleicht noch ein paar helfende Hände. Auch Tanzmusik würde mir gefallen.«
»Sehr großzügig von euch. Überlasst alles Weitere mir, auch wenn es etwas kurzfristig ist.«
»Ich habe vollstes Vertrauen in euer Organisationstalent.«
Beim betreten des Zimmers erwarteten ihn seine drei Begleiterinnen und Banny versicherte ihm nicht nur ihr Vertrauen, sondern schwor ihm auch ewige Treue.
Im Gegenzug schwor er, sie immer zu beschützen, egal gegen wen.
»Und nun bereitet euch vor, meine Süßen, denn heute Abend findet unten ein kleines Fest statt, und keine von euch wird sich verstecken. Sollte sich jemand erdreisten, egal ob mit Wort oder Tat, eine von euch zu beleidigen oder zu verletzen, wird er oder sie das bitter bereuen.«
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
PJ trug sein Kostüm mit dem Totenkopf und dem sich bewegenden Skorpion, dazu die roten Stulpenstiefel, wie sie die alte Comicversion von Captain America trug. Auf seiner linken Schulter saß Banny und trank aus einem Fingerhut, rechts von ihm stand Aoki in einem weißen Kleid aus fast durchsichtigem Stoff. Doch trotz der Vorwarnung durch die Wirtin erzielte Melody das meiste Aufsehen, denn zunächst übersah man sie oft wegen ihrer geringen Körpergröße. Das sorgte für manchen Schreckensschrei, doch insgesamt war die Stimmung gut und blieb es zunächst auch.
Bier, Wein und Schnaps auf Basis der Kristallfrucht flossen in Strömen, die Snacks schmeckten fantastisch und die Musikanten spielten die richtigen Rhythmen, um das Tanzbein zu schwingen.
Doch zu fortgeschrittener Stunde kam es zu einem Zwischenfall mit einer Gruppe angetrunkener Männer, denen es zunächst merkwürdig vorkam, dass die beiden Hunde Aoki nicht von der Seite wichen. Melody war in der Nähe und machte sich unsichtbar, weil Aoki als schwarze Hexe bezeichnet wurde und man darüber sprach, was man ihr antun müsste, um die Stadt vor dieser Gefahr zu beschützen. Die Situation eskalierte, als einer von ihnen sie plötzlich packte und sie küssen wollte. Aoki stieß ihn von sich und schlug ihm ins Gesicht, was den Kerl lauthals schreien ließ, die Hexe hätte ihn verzaubert und müsse verbrannt werden, bevor sie aus Rache einen Fluch über die Stadt verhängen könne, der alle Männer unfruchtbar machen würde.
Ein größer werdender Tumult entstand, als einer der Männer ein Messer zog und Aoki in den Rücken stoßen wollte, was Melody verhinderte, indem sie von dem Mann Besitz ergriff. Das führte dazu, dass dieser einen seiner Kumpane verletzte, da einer der Hunde ihm ins Bein biss.
Dann erreichte PJ den Tatort, über dem Banny schwebte und zusammen mit Melody aufpasste, dass keiner in der Masse untertauchen konnte.
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Da zudem auch andere Gäste halfen, die fünf Idioten zu isolieren, wollte er rasch zur Bestrafung schreiten, doch die Wirtin fragte ihn, was ihm da vorschwebte.
»Tod für den Mordversuch. Für das Aufwiegeln zum Lynchmord, das Verbrennen bei lebendigem Leib ist zudem grausam, also auch die Todesstrafe. Somit würde ich alle fünf hinrichten. Ich hatte befürchtet, dass es zu solchen Vorfällen kommt, deshalb meine Warnung.«
»Sie sind betrunken«, gab die Wirtin zu bedenken und unter den restlichen Gästen begannen die ersten über die harte Strafe zu murren.
»Nun, ich neige nicht dazu, solchen Arschgeigen zu vergeben, weil sie betrunken sind. Die wussten ganz genau, was sie tun. Der Messerstecher muss auf jeden Fall sterben. Haben die vier anderen Häuser?«
Die umstehenden Menschen sahen ihn verwirrt an.
»Nun, ich könnte sie bestrafen, indem ich ihre Häuser verschwinden lasse. Was haltet ihr davon?«
»Wollt ihr sie niederbrennen? Das würde einen Teil der Stadt gefährden«, warf die Wirtin ein und nicht allein mit dieser Befürchtung.
»Da kann ich euch beruhigen. Ich lasse sie einfach verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Ich kann es euch am Messerstecher vorführen.«
Langsam schienen die Gäste, die ihn vorher noch gefeiert hatten, sich in einem Mob zu vereinen, um die Täter vor PJ zu retten.
Er wandte sich an die Menge.
»Wenn ihr glaubt, ihr könntet mich überwältigen, muss ich euch erneut warnen. Ich bin in der Lage, euch alle zu töten und danach die ganze Stadt im Nichts verschwinden zu lassen. Versucht es ruhig, wenn ihr denkt, ich würde lügen. Aber später zu jammern und um Gnade zu flehen, zieht bei mir nicht. Wer jetzt nach Hause geht, könnte die Nacht überleben. Also, wie entscheidet ihr euch?«
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Da die Masse ohne einen großen Schreihals kopflos war, wusste keiner so recht, ob sie das erhebliche Risiko eingehen sollten. Die Wirtin und ihre Familie, die nun gewissermaßen zwischen den Fronten standen, appellierten erneut an ihre Freunde, besser nach Hause zu gehen.
Die ersten Stadtwachen trafen ein und halfen zunächst beim Räumen des Schankraums. Als die Menge sich aufgelöst und das Gebäude verlassen hatte, pochten die Wachleute darauf, die fünf Unruhestifter in Haft zu nehmen, bis ein Richter sich des Falls annehmen konnte.
Bei vier von ihnen stimmte PJ aus Rücksicht gegenüber der Wirtsfamilie zu, doch beim Fastmörder blieb er hart. Den nun verhafteten vier Aufrührern legte er, bevor sie abgeführt wurden, eindringlich ans Herz, von jeder Art der Rache an den Betreibern des Gasthauses abzusehen, da er sonst vier Häuser samt vier Familien verschwinden lassen würde.
Endlich hatten alle, die nicht im Gasthaus lebten oder wohnten, den Festsaal geräumt. Einzig der Messerstecher harrte notgedrungen der Dinge, die PJ für ihn vorgesehen hatte. Er saß auf einem Stuhl und schaute ängstlich zu Boden, als Aoki ihn fragte, ob es nur ihre Hautfarbe war, die sie in seinen Augen zur Hexe machte. Doch sie bekam keine Antwort.
»Das war zu erwarten, Liebes. Ein moralisch verkommener Mensch bleibt meist ein Drecksack. Der Alkohol hat ihm nur vorzeitig die Maske des Biedermanns vom Gesicht gerissen. Er hat den Tod verdient. Ich werde ihn gleich aus der Stadt bringen und dafür sorgen, dass er nie wieder jemanden hinterrücks meucheln will.«
»Was hast du denn vor?«
»Das erzähle ich dir besser nicht. Und schick mir ja nicht einen Spion hinterher«, ermahnte er sie.
Sie nickte.
»Aber bitte komm schnell zurück.«
Jetzt nickte er, dann packte er den Todeskandidaten am Kragen, ohne auf dessen Gejammer zu reagieren, und trug den strampelnden Mann nach draußen, wo er ihn von hinten an beiden Oberarmen ergriff und losflog.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
PJ Plan für eine angemessene Bestrafung stand eigentlich schon fest, doch die Schreie des zu Bestrafenden, ihn nicht fallen zu lassen, brachte den ursprünglichen Plan ins Wanken. Der Deutsche kam sich vor wie Judge Dredd, der in den Comics ebenfalls Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person war.
Doch er flog weiter Richtung Osten und fand bei Sonnenaufgang einen passenden Platz im Hochgebirge, der flach war und einen schönen Ausblick bot.
Wie Trump hatte der Delinquent vor lauter Angst die Kontrolle über seine Blase verloren und schien kurz davor, auch sein Bewusstsein zu verlieren.
PJ holte seine Axt hervor, kniete sich neben den Mann, packte dessen rechtes Handgelenk, presste die flache Hand auf den felsigen Untergrund und trennte den Daumen vom Rest des Körpers. Der Schmerz beendete das Dahindämmern des Verurteilten, was erneut zu lautem Kreischen in schriller Tonlage führte. Als er begriff, dass PJ dasselbe mit der linken Hand vorhatte, versuchte er sich zu befreien, doch gegen die Kraft des Vollstreckers betrug seine Chance weniger als null Prozent.
PJ gab sein Opfer frei und erfreute sich an dessen körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen.
»Wie sieht's aus? Bereust du jetzt deinen Mordversuch, welcher meinen Geburtstag beschmutzte?«
Die Antwort war ein hasserfüllter Blick, untermalt von diversen Flüchen und begleitet von dem Versuch, mit Teilen seiner Oberbekleidung seine Blutungen zu stoppen, was durch das Fehlen der Daumen zum Scheitern verurteilt war.
»Ich werte das als ein Nein. Du willst also mehr. Nun, ich dachte da an deine Zehen. Wäre das okay für dich oder möchtest du etwas anderes vorschlagen, zum Beispiel deine Eier, denn ein Drecksack sollte sich nicht fortpflanzen können.«
»Bring es endlich hinter dich, du perverses Schwein«, schrie der Mann plötzlich, »Oder willst du mich weiter in Stücke schneiden, bis ich verblutet bin?«
»Warum nicht?«, antwortete PJ grinsend und spielte mit seiner Axt.
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
»Ich könnte allerdings auch eins deiner Knie zertrümmern, damit du diesen Ort nicht verlassen kannst, während ich zu deinem Haus fliege und mit einem deiner Kinder zurückkehre.«
Die Verzweiflung und Angst in den weit aufgerissenen Augen des Mannes, dessen Namen er immer noch nicht kannte, war für PJ Beweis genug, dass es Kinder gab.
»Nein, ich flehe dich an! Meine Kinder können nichts für meine Tat, sie sind unschuldig und werden trotzdem darunter leiden müssen, was ich in einem Moment geistiger Umnachtung zu tun gedachte. Bitte verschone sie. Was würde deine Freundin sagen, wenn sie davon erfährt?«
»Ich wusste, dass deine Kinder mehr wert sind als meine Freundin, aber da irrst du dich. Außerdem muss sie es nicht erfahren, wenn ich in der kommenden Nacht dein Haus samt Familie für immer verschwinden lasse, denn sie kennt dein Haus nicht. Aber du wirst es wissen, wenn du hier liegst und es Nacht wird.«
Der Mann schrie PJ an, wand sich unter jedem Wort des Deutschen, als hätte ihn ein Peitschenhieb getroffen. Doch alles Flehen prallte an PJ ab, als trüge dessen Herz eine Rüstung, damit Worte nicht zu ihm durchdringen oder es verletzen konnten.
»Wie schon gesagt, kann ich solch ein Verhalten nicht verzeihen. Das konnte ich schon in meiner Welt nicht. Stattdessen musste ich immer wieder damit leben, dass Mörder und ähnliches Pack mit zu geringen Strafen davonkamen oder durch einen sogenannten Formfehler nicht bestraft wurden. Das war nicht nur für mich unerträglich.«
Mit diesen Worten schnappte er sich den Mann, warf ihn zu Boden, so dass er auf dem Bauch lag, griff nach einem Bein und schnitt die Achillessehne durch. Den Vorgang wiederholte er am anderen Bein und wollte schon davonfliegen, doch dann schwebte PJ noch kurz über dem zum Tode Verurteilten.
»Vielleicht schaffst du es ja doch zu überleben, dann hoffe ich, du bist dankbar für die erwiesene Gnade.« Doch ihm war klar, dass jemand mit diesen Verletzungen niemals im Gebirge den Abstieg aus mehr als 1000 Metern schaffen konnte. Aber wie hieß es so schön?
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt.
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Auf dem Rückweg hatte PJ es eilig, denn von Westen näherten sich dunkle Wolkenberge, aus denen bereits erste Blitze Richtung Erde züngelten, gefolgt vom grollenden Donner, den hier noch viele dem Schmied der göttlichen Familie zuschrieben, welcher mit seinem Hammer die Waffen für den Kampf gegen die bösen Mächte schmiedete.
Kurz vor seiner Landung fielen die ersten Tropfen auf die Pflastersteine und verdampften sofort.
Das Eingangstor des Gasthauses war verschlossen, also klopfte er vorsichtig dagegen, da er es nicht beschädigen wollte. Kurz darauf öffnete sich eine schmale Öffnung und jemand ließ ihn wissen, dass das Gasthaus geschlossen sei. Bevor PJ etwas sagen konnte, hatte die Person auf der anderen Seite ihn erkannt und ließ ihn ein.
Er betrat den Schankraum und bemerkte die gedämpfte Stimmung, welche sich durch sein Erscheinen nicht sonderlich verbesserte. Man fragte ihn, ob er etwas zum Essen wünsche, doch ihn verlangte es nur nach einem Becher Wein, während der jüngste Sohn der Wirte nach oben eilte, um Aoki von seiner Rückkehr zu informieren. Erst jetzt fiel PJ auf, dass er von keinem Mitglied der Familie den Namen kannte.
»Ist mit euch alles in Ordnung?«, fragte die herbeigeeilte Wirtin mit müder Stimme und setzte sich zu ihm an den Tisch.
»Macht euch um mich keine Sorgen, gute Frau. Ich hoffe, hier gab es keinen weiteren Ärger und alle blieben unverletzt.«
Sie nickte, er bekam seinen Wein, und dann fragte er, nachdem er den Becher zur Hälfte geleert hatte, nach ihrem Namen.
»Ich heiße Helene, Herr.«
»Ein schöner Name, ihr dürft mich PJ nennen und verzeiht mir den Ärger, den ich verursachte.«
Sie lächelte schwach, da stürmte bereits Aoki auf ihn zu und er erhob sich im letzten Moment, um sie in die Arme zu schließen. Dann tauchten auch Banny und Melody auf und freuten sich, dass er unversehrt war. Auch Helenes Familie (drei Söhne, drei Töchter, zwei Hunde) versammelte sich, doch keiner fragte, was in den letzten Stunden passiert war.
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Später besprach PJ mit Helene, ob sie sich noch sicher fühle in der Stadt, da er bald weiterziehen würde. Da es noch jemand anderen gab, den er besuchen würde, wenn er wieder in der Nähe zu tun hätte, würde er natürlich hier Quartier beziehen.
Da Helene Vertrauen in ihre Nachbarschaft besaß, beendete er das Thema und das Gespräch, um mit Aoki noch einen Spaziergang zu machen, denn aus einem unerfindlichen Grund wollte er sich ein paar feste Lederhandschuhe kaufen.
Im Laden eines Händlers für Lederwaren fiel ihm auf, dass Aoki in seiner Abwesenheit anscheinend einen weiteren Wachstumsschub hatte. Nachdem er sich zwei Paar Handschuhe aus Rot gefärbtem Leder kaufte und Aoki ein Kleid aus Wildleder mit aufwendigen Stickereien verstaute, schlenderten sie noch durch die Straßen.
»Hattest du wieder Kontakt zu deiner Mutter, wer auch immer das ist?«, fragte er beiläufig.
»Woher weißt du das?«, fragte sie überrascht zurück.
»Weil du jedes Mal ein Stück gewachsen bist, wenn es so war. Irgendwie vermisse ich mein kleines Mädchen.«
»Mutter ist der Meinung, dass du eine Partnerin brauchst, die sich zur Not selbst verteidigen kann.«
»Willst du mir nicht verraten, wer deine Mutter ist?«
»Irgendwann wirst du sie sicher kennenlernen, doch bis dahin musst du nicht wissen, aus welch armen Verhältnissen ich komme.«
»Hm, ich finde es nur mysteriös, wie sie es schafft, Kontakt zu halten. Ich vermute, sie ist jemand mit Kenntnissen im Bereich der Magie. Vielleicht bist du ja kein richtiger Mensch, sondern eine Art Homunkulus oder ein künstliches Wesen aus einer anderen Dimension.«
»Na dann passen wir doch gut zusammen, oder liebst du mich jetzt nicht mehr?«
PJ blieb stehen und nahm sie in den Arm.
»Mein Problem ist, dass ich dich jeden Tag mehr liebe.«
»Warum ist das ein Problem?« Sie schien verwirrt von seiner Wortwahl.
»Nun, in deiner Nähe wächst in mir ein Verlangen, dem ich widerstehen muss, verstehst du?«
»Meine Mutter sprach mit mir über die körperliche Vereinigung mit einem Mann, falls du das meinst. Ich weiß jetzt, was dann zu tun ist.«
»Echt?«
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
»Natürlich. Warum sollte ich dich anlügen?« Aoki schien zunächst überrascht von PJs Zweifeln, dann schien sie sich in ihrer Weiblichkeit beleidigt zu fühlen.
»Warum nimmst du mich noch immer nicht ernst? Ich bin kein Kind mehr!«
»Ich weiß, aber genau das macht mich so fertig. Wir sind noch nicht lange zusammen und mein dummes Herz kommt beim Tempo deiner körperlichen Entwicklung nicht mit. Mein Hirn dagegen sieht nur, wie schön du bist, und versucht mir zu befehlen, diesen wunderbaren Körper bei der nächsten Gelegenheit von oben bis unten zu liebkosen und dir zu helfen, den letzten Schritt zur Frau zu vollziehen.«
Da ertönte aus den tiefer werdenden Schatten der fortgeschrittenen Dunkelheit eine unangenehm klingende Stimme.
»Dann überlässt du sie besser uns. Wir zeigen ihr schon, wozu echte Männer fähig sind.«
Sie waren zu viert, kräftige Kerle, die nicht ahnten, dass sie den Tod herausforderten.
»Was könnten mir Feiglinge wie ihr schon zeigen? Wie man sich im eigenen Blut wälzt?«, konterte Aoki frech und zog derweil ihren Ring vom Finger, um ihn zu wenden und wieder anzustecken.
Umgeben von einem schwachen Leuchten erschien ein hochgerüsteter Krieger, der zudem noch größer war als PJ mit seinen 188 cm.
»Wie kann ich euch dienen, schöne Lady?«
Entzückt vom Erscheinungsbild und der Höflichkeit ihres Ritters gab sie ihm den Befehl, die vier Halunken von ihrer Männlichkeit zu erlösen.
»Euer Wunsch ist mir Befehl
Er wendete sich den vier Kerlen zu, die noch nicht verstanden, was gleich passieren würde, bis es passierte. Schon zog er sein prächtiges Langschwert, sorgte mit präzisen Schnitten dafür, dass nacheinander alle Hosen rutschten. Ohne zu zögern, beendete er sein Werk und kastrierte die entsetzten Männer. Nach Beendigung seines Auftrags fragte er Aoki nach ihren weiteren Wünschen.
»Ich danke euch, edler Ritter. Bitte kehrt nun zurück in den Ring.«
»Dazu müsst ihr ihn wieder verkehrt herum an euren Finger stecken
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
PJ war erstaunt
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Als sie ihn küsste
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
»Und wenn, was dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Vor ihm stand
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
»Ist das so?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
»Ihr Feiglinge
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Ich schreibe zwar weiter, aber poste keine neuen Folgen. Akt. Stand: (Ende)
Ich bin ein Idiot, schon klar. Danke, dass ihr mir das erneut vor Augen geführt habt.
Ich sollte alle Folgen löschen. Die ersten sind schon weg.
 
Grund: Enttäuschung, die ich schon gewohnt bin, wenn es um meine Herzensangelegenheit (das Schreiben) geht.
Zuletzt bearbeitet:
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Hier ein Beispiel für Feedback einer Testleserin von außerhalb:

Ich mag deine Protas sehr gerne, Terry hat zwei Seiten in sich von liebevoll, schützend bis hin zu blutdurstig, brutal, aggressiv.
Aoki hat einen spannenden Wandel von zart klein goldig bis hin zur Kämpferin gemacht. Melodie hat für mich noch viel Potenzial in sich, bei Banny bin ich noch gespannt, was sie noch alles kann. Ich finde sie bezaubernd. Die Arenakämpfe fand ich sehr brutal und blutrünstig, zeigt aber auch, dass Terry, wenn er Einsicht und Ehrlichkeit spürt, zum Helfen bereit ist. So bei dem Kampf in der Arena, obwohl er als Knochenbrecher ohne Waffen kämpft, sich eine wählt, um seinem Gegner zu helfen. Du erzählst viel flüssiger und auch die verschiedenen Abenteuer konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen. Bei Ungerechtigkeiten wird Terry zum brachialen Gegner. Bin gespannt wie er sich aus der Situation windet „meine Freundin wurde in der Hölle gezeugt. Da muss ich mir keine Sorgen machen. …" und jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht 👍🏻
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
Hier hätte dein Feedback stehen können. 🏴‍☠️
 
Kommentieren

Shadowhead

Freibeuter
Themenstarter
Registriert
19 Mai 2021
Beiträge
2.434
Erhaltene Likes
13.035
ES IST GETAN!

DIE ABENTEUER DES TERRY WEEDMAN sind beendet.

Jetzt geht es ins Lektorat.
 
Kommentieren
Oben