Welche vpn?

Master_3

Namhafter Pirat
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Selbst WENN du einen VPN hast, der alles super duper safe gestaltet und auf alle Richtlinien der EU pfeift und dir nur das beste will, dann bringt das immernoch nix, wenn das Endgerät an sich infiziert wird - dann kann derjenige sich mit anschauen, wie gut dein VPN funktioniert.

Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

Entweder bist du für die Behörden so uninteressant, dass du sie nicht die Bohne interessierst, oder
du bist so interessant, dass die sich nicht lange angucken werden, ob die in deinen VPN Verkehr Einsicht bekommen.

Kleine Anekdote: Ein Arbeitskollege (leicht Verschwörungstheorie liebend) fragte mich mal wie mehr oder weniger simpel es wäre ihn zu Überwachen in dem man sein Handy hacken würde.
Auf die Frage "Wofür sollte das jemand tuen" kam nur "damit er sehen kann wo ich bin, wann ich nicht Zuhause bin oder wohin ich fahre".
Darauf hin habe ich ihm folgendes erklärt:
"Wenn ich dich Standortechnisch überwachen wollte, würde ich keinen Finger krümmen extra eine komplizierte Phishing Falle aufzustellen, auf die du dann evlt. irgendwann mal klickst um dein Handy zu hacken. Ich würde einen Tracker an dein Auto heften und das wars. Aufwand: Ein Besuch, +1min. und direkte Erfolgschance. Und ich würde dir direkt 2 oder 3 anbringen, weil du beim erst gefunden Tracker aufhören würdest zu suchen, wer sollte schon 2 oder mehr Tracker für das selbe anbringen?!"

Und genau das selbe würde der Geheimdienst auch tuen.

P.S.: Einen GPS-Tracker von der Polizei von DEINEM Auto zu entfernen und einzubehalten ist übrigens nicht erlaubt - das ist Unterschlagung und kostet, sofern du das Gerät nicht rausrückst etwa 2600€ fürs Gerät + Strafe. Wenn du es selber nur entfernst und der Polizei aushändigst schicken sie es ein und lassen es für ~300€ prüfen, denn du könntest es manipuliert haben. Ergo, wenn du einen Tracker hast ab zur Polizei und dem Polizisten mitteilen, dass die den doch bitte entfernen sollen ^^
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Deswegen würde man den auch auf einem gewöhnlich gefahrenen Weg unterwegs in den Straßengraben werfen.
Du kannst ja nichts dafür, dass Beamte den so inkompetent angebracht haben, dass er unterwegs abfällt :cool:
Bei allem was man in dem Bereich tut, sollte man sich vor dem Handeln überlegen, wie die Frage im Anschluss aussehen kann, um die passende Antwort zu haben ;)
Und die beste Antwort ist immer die glaubwürdige Abstreitung, insbesondere wenn sie so plausibel ist, dass man sie ohne harten Beweis nicht widerlegen kann.

Gegen eine direkte Überwachung kann man sich im Grunde gar nicht schützen - zumindest nicht, so lange man davon nichts ahnt.
Aber das ist ja nicht der Use-Case den VPN-Anwender anstreben. Ja, da mag es auch Aluhut-Träger geben, die glauber der NSA überwacht sie und schaut jeden Morgen unter die Kanalisationsdeckel des Viertels, nur um heraus zu finden was du heute morgen gekackt hast... janun, die haben andere Probleme als Überwachung :ROFLMAO:

Hier geht es ja mehr um die Fragestellung, dass wenn du aus irgend einem Grund mal ins Visier gerätst, was da an belastenden Informationen vor dem Zeitpunkt der Aufmerksamkeit über dich aufzutreiben ist.
Thema: Voratsdatenspeicherung.
Wenn ich ernsthaft glaube, dass mich der Geheimdienst überwacht, dann muss ich ja einfach bloß den treudummen Musterbürger spielen - Problem gelöst.
Den Leuten geht aber der Kackstift bzgl. der Frage: Oh, was ist, wenn die rausfinden, dass ich gestern ganz illegal Käpt'n Blaubär aus der ZDF Mediathek heruntergeladen habe :oops:
 
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