Versicherungen die man braucht

Yusuke

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Welche Versicherungen braucht man wirklich

Haftpflicht und Hausrat dazu berufsunfähigkeitsversicherung oder?

ist es sinnvoll ne kombiversicherung zu machen oder eher einzelne abzuschließen?

ich muss gestehen, dass ich es schlüren habe,.....^^"

habe meine alte gekündigt und es schleifen lassen...uncool i know

worauf sollte man derzeit achten? ggf habt ihr vorschschläge welche man nehmen soll....gibt
ja zig anbieter.

bedanke mich jetzt schon mal
 

Jack

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Haftpflicht und Hausrat in jedem Fall und (nicht überdimensionierte) Rechtschutzversicherung halte ich für sehr wichtig.

Dann vergleiche. Hast Du ein E-Bike und es ist in Deiner verschlossenen Garage, braucht‘s (je nach Police) keine gesonderte Versicherung, dann greift die Hausrat. Steht Dein Rad im Fahrradkeller, würde ich eine empfehlen, wenn es teuer war. Welche Du nehmen sollst, ist nicht einfach zu sagen. Auch bei Tarifen schneidet man die möglichst auf sich (oder seine Gegebenheiten) zu. Hast Du Kinder, kann Glasschutz gut sein, ich würde für mich keine abschließen.



Bei „Stiftung Warentest-Finanztest“ gibt es in den Heften immer wieder Versicherungsvergleiche. In den Artikeln dazu ist auch das Kleingedruckte beschrieben und welche Folgen die Klauseln im Fall der Fälle haben können.

Ich habe mich bei der Wahl meiner Versicherungen hier immer unter den ersten drei Anbietern entschieden, wobei mir auch wichtig war, dass ich einen Ansprechpartner in der Nähe habe. Mir ist mal ein Schadensfall abgelehnt worden, ich bin dort ins Büro, habe den Schaden auf dem Schreibtisch präsentiert und im direkten Gespräch ging’s dann plötzlich. Für mich habe ich die Lehre gezogen, mit dem Finger drauf zu pochen bringt mehr als Warteschlangen und Telefonate. Telefonisch wird man schneller abgefertigt.



Pi-mal-Daumen rate ich Dir also, ziehe Dir die entsprechenden Hefte von Stiftung Warentest-Finanztest rein, vergleiche die besten drei und lese auch die Absätze zu den jeweiligen Anbietern.

Der Vergleich kommt von Profis, man hat die Seiten schnell ausgewertet und wird ggf. auch vor Fallstricken gewarnt. Dem Vertreter gegenüber hockt man nicht ahnungslos da und kann die Sachen gezielt fragen, die man im Artikel nicht verstanden hat. Ich hatte die Tabelle als Kopie auf dem Tisch liegen und alles markiert, was zu klären war.



Auf Pakete habe ich mich nicht eingelassen, obwohl mir vorgerechnet wurde, dass das günstiger würde. Bei einer Versicherung kommt es nicht auf den Preis, sondern in erster Linie auf die Leistungen an.
 
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Jack

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Gern.

Stiftung Warentest hat zwar auch manchmal Versicherungen zu bieten, aber was du suchst ist die Schwesterzeitschrift „Stiftung Warentest - Finanztest“.
 
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my-nospam

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Such Dir einen unabhaengigen Versicherungsmakler Deines Vertrauens und lass Dich da beraten. Ich habe schon seit Jahren einen VM der immer wieder den Makt beobachtet und dann wenn moeglich guenstigere Angebote macht. Ich bin damit sehr zufrieden.
 
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level9

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...und wenn Du einen schlechten erwischt, haste sogar eine Glätte-Unfallschutzversicherung für die Sahara :D

Ne, nix für ungut, aber ist imho gefährlich wenn Du gänzlich ohne Vorstellungen, was Du brauchst und willst zu einem Versicherungsmakler gehst. Klar mag es da auch den Top-Profi geben, der zu Deinen Gunsten auf einen Gewinn verzichtet und Dir kleinere Versicherungspakete anbietet oder Dir von unnötigen Versicherungen abrät. Aber letztlich ist auch der nur ein Verkäufer, der verkaufen möchte...
 
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Buster_01

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Ich mag bei Versicherungen einen pers. Ansprechpartner (keine Agentur),
hab schon lange mein Bike in der Hausrat (HUK) auf Neuwert mitversichert (kostet nur ein paar € mehr, als nur 100€ Absicherung),
und letzten Monat bekomme ich Post vom Versicherer, der Vertrag wird kostenlos um einen Fahrad-Schutzbrief erweitert ? ;-)
(mach evtl. für E-Bikes Sinn (Platt oder Akku leer), mein Giant mit 9,2Kg kann ich auch locker mal tragen ;-)
hab das nur grob durchgelesen, aber im Pannenfall kommt denn der Fahrrad-ADAC und hilft weiter).

Meine KFZ-Kasko habe ich ohne Selbstbeteiligung (kostet so 16€/Jahr mehr),
aber 3 Marderbisse an meinem T3 (gleich mal Heizungs und Kühlerschläuche gelöchert; Motor hinten, Kühler vorne),
und abgetretene Aussenspiegel nach Sylvester, haben das Geld für die nächsten Jahre wieder rein gebracht.

Was man haben sollte:
Privathaftpflicht,
Hausrat (egal ob Privat oder Mietobjekt),
Rechtschutz (hier muß man schauen, bei vielen Gewerkschaften ist ne Arbeits-Rechtschutz schon mit dabei, und Privat, kostet evtl. weniger als eine eigene abzuschließen).
 
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Dizzlington

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Versicherungen sind eine deutsche Krankheit. Ich habe eine Haftpflicht, eine BuV und eine Auslandskrankenversicherung. Immobilieneigentümer brauchen noch was fürs Betongold.
Rechtsschutz ist genauso sinnlos wie Brillenversicherungen.
 
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musv

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Ich hol das Thema mal wieder hoch und versuche mal einen anderen (meinen) Blickwinkel darzustellen.

Mit Versicherungen kauft man sich zu einem festen regelmäßigen Beitrag die Hoffnung, dass man im Schadensfall nicht im Regen stehengelassen wird.

Weiterhin sollte man auch einfach mal analog zum Lotto nachdenken, dass Versicherungen Unternehmen sind, die viele Mitarbeiter beschäftigen, eine Infrastruktur (Gebäude, Filialen) unterhalten, Steuern zahlen und natürlich auch noch Gewinne ausschütten. Wieviel bleibt da noch für die Hilfe im Schadensfall übrig?

Ich hab an zusätzlichen Versicherungen (beides schon in Anspruch nehmen müssen):
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Teilkasko mit 150€ Selbstbeteiligung

Zu den anderen genannten Versicherungen:
  • BUV: Das kommt sehr stark darauf an, was man für einen Beruf hat Bei Büroberufen ist die ziemlich sinnlos, da man schon halbtot sein muss, um nicht irgendeinen Bürojob machen zu können. Und googlet einfach mal nach
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    .
  • Die Haftpflicht zahlt den Zeitwert. Das kann bei älteren Sachen durchaus problematisch werden. Wir hatten auch mal den Fall, dass mein Kleiner (damals 5 Jahre alt) mit dem Fahrrad ein neues Auto gestreift hat. War zum Glück nur etwas Gummiabrieb am Auto, kein Kratzer. Die Haftpflicht ist dabei so definiert, dass die Versicherung nicht zahlen muss, wenn die Eltern die Aufsichtspflicht verletzt haben (Regressforderung an die Eltern) und nicht zahlen muss, wenn die Eltern die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben (Kind ist nicht schuldfähig). Hab dann mal gelesen, dass Versicherungen aus Kulanz zahlen können.
  • Die Hausrat hab ich bisher nie benötigt. Hab auch keine. Bis vor 3 Jahren gab's bei uns auch nichts, was die Versicherung wert gewesen wäre.
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    : Größtenteils sinnlos. Bei Einbruch wäre die Hausratversicherung zuständig. Bei sonstigen Diebstählen greift die Fahrradversicherung nur zwischen 6 und 22 Uhr. Im Zweifelsfall muss man wohl auch noch nachweisen, dass man ein Fahrradschloss hatte.
Erfahrungen bisher:
  • Reiseversicherung meiner Mastercard: Hat uns 2x sitzen lassen. Beide Male haben sie aus den Versicherungsbedingungen einen Absatz rausgekramt, um nicht zahlen zu müssen. Ok, die Mastercard ist kostenlos. Da kann man nicht allzuviel erwarten.
  • Beim Umzug mussten wir auch eine Versicherung (Nürnberger) abschließen. Die ganzen Schäden wollten sie nicht zahlen, da wir ja beim Umzug teilweise mitgeholfen hatten (Sachen eingepackt).
  • Sterbeversicherung meines Vaters (Aachener-Münchner): Nach 20 Jahren Einzahlung wollte ihn die Versicherung ¼ des eingezahlten Betrages wieder zurückzahlen. Sie haben dann selbst gemerkt, dass das wohl zu unverschämt ist und haben ihm dann nach einigem Briefwechsel die über den Zeitraum gezahlten Beiträge wieder zurückerstattet. 20 Jahre lang kostenloser Kredit.
  • Rechtsschutz: Wir hatten mal Probleme mit den örtlichen Wasserwerken. Rechtsschutzversicherung klammern öffentliche Institutionen sehr gern aus, Da sitzt man im Klagefall ohne jegliche Unterstützung da.
  • Riesterrente: Gab's da durch die niedrigen Zinsen in den letzten Jahren nicht schon die Fälle, dass die Rendite im negativen Bereich lag, da die exorbitanten Gebühren einen Teil der eingezahlten Beiträge aufgefressen haben?
  • Auslandsreisekrankenversicherung: Mein Sohn hatte sich im Ausland das Bein gebrochen. Die Kommunikation mit der Versicherung (Berlin Direkt) war am Anfang klasse. Sie wollten sich um alles kümmern. Es war dann einfacher und schneller, dass wir die ganzen Kosten erst mal vorgestreckt haben. Die Versicherung wollte sich auch um den Rücktransport kümmern. Kurz vor der Rückreise haben sie sich dann umentschieden und aus Kulanz aber wenigstens einen Rückflüge erstattet. Positiv war, dass sie tatsächlich gezahlt haben, wenn auch nicht komplett alles. Negativ ankreiden kann ich, dass sie uns bei den größten organisatorischen Problemen (Krankentransport zum Flughafen) sitzen lassen haben, die sie uns anfangs zugesagt hatten.
  • Hundeversicherung: Auf dem Arbeitsweg (war mit Fahrrad unterwegs) biss mich ein Hund. Ich hatte dann einige Tage Rennerei, musste zig Anträge ausfüllen, bevor die Hanse-Merkur dann etwa die Hälfte der geforderten Schadenssumme tatsächlich zahlte. Die Hundebesitzerin überwies mir aus ihrer eigenen Tasche dann noch 120€, weil sie sich wohl dafür schämte. Mies von der Versicherung fand ich den Fragebogen. Die Fragen waren komplett so gestellt, dass die Schuld grundsätzlich beim Geschädigten zu suchen ist, z.B. "Warum haben Sie den Hund provoziert?"
  • Unfallversicherung: Hatte ich in den 90ern in der Sparkasse abgeschlossen. Blöd war, dass ich tatsächlich einen Unfall hatte, ein Krankenhaustagegeld aber nicht dabei war.

Deswegen hab ich für mich die Lehren daraus gezogen:
  • Erst mal analysieren, welche Versicherungen ich tatsächlich für notwendig erachte, d.h. ob ein tatsächlicher Schadensfall tatsächlich eintreten kann. Ich hab z.B. keine Hausrat oder Privathaftpflicht.
  • Bei den abzuschließenden Verträgen ganz genau in den Versicherungsbedingungen nachprüfen, in welchen Fällen die Versicherungen nicht zahlen. Oft sind das nämlich genau die Fälle, weswegen man die Versicherung überhaupt abschließen will (Hübsches Beispiel: Corona-Zusatzpakete bei Pauschalreisen).
  • Skeptisch sein, bei Versicherungsarten, aus denen sich die Versicherungen gerne rauswinden, z.B. Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung
  • Prüfen, ob die Versicherungsbeiträge über die Jahre hinweg gesehen, mögliche Kosten im Schadensfall nicht bei weitem übersteigen (z.B. Zahnzusatzversicherung)
  • Im Zweifel die Versicherung lieber gar nicht abschließen.
  • Permanent prüfen, ob die bereits abgeschlossenen Versicherungen überhaupt noch sinnvoll sind (Lebensversicherung, Rentenversicherung) und die Beiträge ggf. sinnvoller in andere Anlagen investieren.
 
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my-nospam

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Da muss ich Dir Recht geben, ich hatte lange nach einer Zahnzusatzversicherung gesucht und war nirgends mit den Bedingungen einverstanden, vor allem die anfaengliche Wartezeit. So habe ich mich entschlossen selbst die Versicherung zu machen, habe ein extra Konto angelegt und jeden Monat 50,-€ eingezahlt was eine Versicherung mindestens gekostet haette. Inzwischen kann ich von dem Guthaben mehrere Implantate leisten, brauche ich nur noch nicht aber ein Paar Kronen gingen schon runter.
 
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musv

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Mal noch eine Erfahrung, die wir in den letzten Tagen gemacht haben.

Meine Frau ist zwar gesetzlich krankenversichert, hat aber ein paar Wehwehchen, die nicht von Kassenärzten behandelt werden. Zusätzlich noch hat ihr ein Augenarzt jetzt noch ein paar Igel-Leistungen aufgequatscht. Da man mir den Augen keine Risiken eingeht, hat sie das natürlich bezahlt. Jetzt hat sich die Frage gestellt, ob es da denn nicht eine Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung geben könnte, die genau solche Sachen (Privatarzt in besonderen Fällen, IGEL-Leistungen) übernimmt. Der Bedarf wäre ja durchaus da.

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gibt's mal einen Überblick, wofür man Zusatzversicherungen so alles abschließen kann. Das was wir brauchen, ist da leider nicht dabei. Und das, was sie anbieten, brauchen wir nicht.
 
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WolfKakashi

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Bin zufällig auf diesen Thread hier gestoßen.
Deutschland oder Österreich?
Ich bin aus Österreich und habe vor einem Jahr eine Zusatzversicherung bei der Merkur abgeschlossen. (Ebenso meine Frau und für unsere kleine Tochter, 2 Jahre)
Insgesamt bezahle ich 310€ im Monat. Ja ist nicht wenig aber es zahlt sich aus mit der Zeit.

Jegliche Privatärzte sind inbegriffen. Selbst mein Hausarzt ist inzwischen einer.
Krankenhaus Einzelzimmer, Tagesgeld, .... solche Sachen alles dabei
Pro Jahr 640€ für Medikamente, Rezeptgebühren, Physikalische- und Psychologische Behandlungen, sogenannte Heilbehelfe (zb Brille). Pro Person
Bei MR oder CT oder ähnlichen Untersuchungen kommt man vorrangig dran. Die Wartezeit bei meinem letzten MR hat sich von 6 Wochen auf 2 Tage verkürzt...
Und noch ein paar Kleinigkeiten

Zum Allgemeinen Thema Versicherung:
Haushalt und Gebäudehaftpflicht ist bei uns Pflicht. Gesetzlich.
Sonst haben wir noch Unfallschutz, Rechtsschutz und für mein Auto eine Teilkasko
Autohaftpflichtversicherung ist in Österreich ebenfalls Plicht. Je nach Versicherung ist dort dann noch eigens eine Autorechtsschutz mit dabei. Die ist ganz wichtig und habe ich selbst schon ein paar mal gebraucht.
 
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musv

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Deutschland. Hier herrscht leider ein System der 2-Klassen-Medizin.

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Tja. Freut mich für Dich. In Deutschland zahle ich schon wesentlich mehr für die gesetzliche Versicherung. Der Wechsel in die private lohnt nicht mehr. Dafür bin ich zu alt. Und während unsere seit Ewigkeiten ihr Rentnerdasein genießende Nachbarin erzählt, dass sie erst wieder eine Kur gezahlt bekommt, wurde bei unserem Kleinen (9) zum letzten Jahr sogar der Osteopathe aus dem Katalog gestrichen. Leider hat der Vergleich der Krankenkassen ergeben, dass die anderen im Gesamtpaket noch weniger zahlen.

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Muss man in Deutschland auch haben als Hausbesitzer, soweit ich das weiß.

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Unfallschutz ist so 'ne Sache. Du erkaufst Dir damit ein beruhigendes Gefühl. Im Schadensfall musst du dann aber hoffen, dass die Versicherung tatsächlich zahlt. Mir fällt jetzt nicht so direkt ein Fall ein, wo ich die brauchen könnte.

Die Rechtsschutz fürs Auto kann man haben. Ich hab und hätte sie in den letzten 20 Jahren nicht gebraucht.

Teilkasko find ich sinnvoll, da sie für die Glasschäden aufkommt. Obwohl ich wenig fahr, ist mir in den letzten 10 Jahren deswegen schon 2x die Scheibe kaputt gegangen.
 
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WolfKakashi

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Ist es hier ebenfalls. Habe ich denke ich so ausgedrückt.
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Die bezahlst du ja auch in Österreich. Heißt ja nicht umsonst "Zusatzversicherung"...
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Osteopathie, Craniosacral, usw. wird bei unserer gesetzlichen Sozialversicherung überhaupt nicht berechnet. Solche Behandlungen trägt man zur gänze selbst. Auch mit Ärztlicher Überweisung geht da leider nichts.
Ich muss zwecks Rückenproblemen regelmäßig zur Heilmassage. Mit Überweisung erhalte ich pro Behandlung 8€ und ein paar Cent von der SV. 55€ zahle ich. Schlechter Deal.

Wegen der Haushaltsversicherung:
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In einem vorigen Beitrag von dir:
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Braucht man die jetzt in Deutschland oder nicht? Möchte das einfach nur Interesse halber wissen. Oder meinst du mit Hausrat etwas anderes?
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Du hast vollkommen recht mit dem beruhigenden Gefühl. Und wo man die brauchen kann? Naja immer und überall. Für unsere 3-köpfige Familie zahle ich aktuell 54€ pro Monat. Dafür ist für alle Situationen gesorgt.
Knochenbruch? 500€ ausbezahlt. Pro Knochen, egal welcher. Krankentransporte vom Ausland ins Inland. Helikopterbergung, Invalidenrente usw. Mehr fällt mir Spontan nicht ein.
Aber (!) ich habe sie tatsächlich noch nie gebraucht.......
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Ja die tollen Windschutzscheiben :D. Der Klassiker. Bei mir ist dann noch Parkschaden, Vandalismus, Wildtiere, Kleingläser, Brand, Explosion, Naturereignisse, Diebstahl und Diebstahl von Eigentum im verschlossenem Auto mit dabei. 44€ im Monat für 50.000€ Versicherungssumme.
Ich muss dazu sagen dass mein leiblicher Vater Versicherungsvertreter ist und ich somit 10% weniger zahle als andere.
Mein Beitrag hier soll nicht angriffslustig wirken oder so. Falls es doch unhöflich rüberkommt möchte ich mich im Vorfeld entschuldigen und gebt mir bitte bescheid. Danke
 
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Yusuke

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Ich hab mich auch nur, für Haftpflicht und Hausrat mit glas Schutz, und dazu Rechtsschutz entschieden für mich und Freundin, zahlen monatlich 45,54 insgesamt
 
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musv

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Der Bereich hier ist ein Diskussionsforum. Also diskutieren wir. Und wenn aus den ganzen Meinungen für irgendjemanden ein Erkenntnisgewinn entsteht, dann lohnt sich das für alle. Deswegen: Bleib Contra!

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Das ging aus Deiner Beschreibung nicht so eindeutig hervor. Deswegen hatte ich angenommen, dass die "Zusatzversicherung" eine private Krankenversicherung wäre, die die gesetzliche ersetzt und nicht ergänzt. Dann sind 310€/Monat ganz schön heftig. Was zahlt dann überhaupt noch die gesetzliche?

Wegen der Haushaltsversicherung:
Du brauchst als Hausbesitzer in Deutschland eine Grundstückshaftpflicht und eine Wohngebäudeversicherung, wobei die
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vorgeschrieben sind. Alles andere ist optional. Ich hab leider nicht das Privileg, ein Haus mein Eigentum nennen zu können. Also hab ich das ganze Zeug auch nicht.

Eine Hausratversicherung wiederum hat nichts mit Grundstückseigentum zu tun. Die Hausratversicherung versichert das Zeug, was bei Dir in der
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so rumsteht bei Brand, Diebstahl, Wasser usw.


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Dazu kommen noch die 310€ Krankenversicherung. Darf ich mal fragen, wieviel du pro Monat insgesamt an Versicherungen überweist?`

Ich zahl an optionalen Versicherungen (Reisekrankenversicherung + Teilkasko): ca. 100€ im Jahr.

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Mag sein, dass du 10% Rabatt bekommst, aber "weniger als andere" ist wohl der falsche Ausdruck.

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Ich hatte mal vor 25 Jahren eine Unfallversicherung, weil ich damals noch ein Motorrad hatte. Die hätte nur gezahlt, wenn ich bleibende Schäden davongetragen hätte. Ich hatte einen Knochenbruch, der sogar relativ langwierig war. Ich hab keinen Cent von der Versicherung gesehen. Mit der Abschaffung des Motorrads wurde auch die Versicherung abgeschafft. Sofern mir auf dem Arbeitsweg was passieren sollte, ist das über die Unfallversicherung des Arbeitgebers abgedeckt.
 
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WolfKakashi

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Ja klar aber halt dich besser fest ;)

Neben der gesetzlichen Krankenversicherung/Sozialversicherung (die ja vom Gehalt abgezogen wird) haben wir folgendes:

Die gesetzlich Vorgeschriebenen:
Gebäudehaftpflicht und Haushaltsversicherung 65,12€
Autohaftpflicht für den kleinen VW Polo meiner Frau 29€ und 19€ KFZ-Steuer 2 (gibts in Deutschland nicht)
Autohaftpflicht für meinen Skoda Octavia RS 37,72€ und 93,12€ Steuer
Risikoversicherung falls einer von uns beiden Sterben sollte da wir einen Kredit offen haben fürs Haus 23,18€

Sind also 267,14€ die mir vorgeschrieben werden

Die Optionalen
Unfall mit 53,95€ für meine Frau, Mich und unsere Tochter
Teilkasko für mein Auto 50,28€
Und unsere Kranken/Gesundheits-zusatzversicherung um 310€ für alle 3 (135 für mich, 130 für meine Frau und 45 für die Kleine)

Die Zusatzversicherung wird immer notwendiger da die Standard SV einfach lächerlich wird.
Immer mehr Ärzte steigen bei den normalen Kassenverträgen aus und werden sogenannte "Wahlärzte". Somit erhalten sie ihr Geld nicht mehr von der allgemeinen Krankenkasse sondern vom Patienten direkt.
Den Spaß muss man natürlich selbst zahlen da die SV meint dass man da ja nicht hingehen muss, gibt ja auch noch Kassenärzte... Ja klar
Die Wartezeiten für Untersuchungen oder Operationen steigert sich ins Nirvana. Aktuell wartet man in Oberösterreich 2-3 Monate auf einen freien MR oder CT Termin.
Erste Frage bei der Rezeption: Sind Sie Zusatzversichert? Dann würde es morgen schon gehen. Ansonsten kommen sie in 10 Jahren wieder :D

Die Zusatzversicherung deckt alles ab was ich sonst bei Ärzten selbst bezahlen müsste.
Untersuchungen könnte man ja auch selbst bezahlen dann ist man auch sofort dran. Hoffe ihr versteht was ich meine. MR an meiner Schulter hätte mich 270€ gekostet wenn ich selbst bezahlt hätte dafür wäre die Wartezeit nicht 6 oder 8 Wochen gewesen (ist schon 7 Jahre her) sondern 1 Stunde (!)
Was fällt mir Spontan ein? Eben das Honorar von Wahlärzten, Vorzeitige Untersuchungstermine und Operationstermine, Einzelbett im Krankenhaus, Spezielle Vorsorgeuntersuchungen alle 2 Jahre, Selbstkosten bei Kuraufenthalt wird zur Gänze übernommen usw
Und 640€ pro Jahr und pro Person (egal wer von uns 3) für Kleinigkeiten wie Medikamente, Rezeptgebühren, Heilbehelfe (zb Brille) physikalische und psychologische Behandlungen die ich freiwillig mache (bei mir zb Heilmassage)

Im normalfall braucht man (hoffentlich) nichts davon ausser die Wahlärzte denn dort bleibt wirklich viel Geld hängen.

Ich hoffe jemand kann was brauchen von den ganzen Infos hier
 
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DrMabuse1977

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Auch wenn ich als Leichenschänder wegen des alten Threads verschrien werde;

Eine Versicherung ist immer gedacht für den schlimmsten Fall, die Hausrat (in A Haushalt) deckt eben nicht nur die kaputte Glasscheibe ab, sondern eben auch den Totalschaden nach einem Brand, o.ä. Sollte man auf alle Fälle haben, genauso wie eine Haftpflichtversicherung, die ist für Schäden, die man selbst verursacht bei anderen, die Wasserschäden durch den defekten oder falsch montierten Waschmaschinenschlauch, zB..

Rechtsschutz, nun, da kann man geteilter Meinung sein, generell wird gerne gegen alles Mögliche geklagt, es gibt viele, die sagen: brauch ich nicht, ich klag ja nicht - das mag stimmen, aber eine RS ist eben auch dafür da, falls man selber verklagt wird, von einem idiotischen Nachbarn oder sonstigen Gründen. Muss jeder selber wissen.

Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man jung ist und sich das leisten kann, dann ist das eine verdammt gute Sache. Meine Frau ist mit 45 Jahren wegen MS berufsunfähig und erhält eine Pension, wie hoch die ist, kann sich jeder denken. Eine vernünftige BU hätte uns sicher geholfen, aber als das mal Thema war, haben wir uns dagegen entschieden, dumm gelaufen.

Unfallversicherung, ja, ist eine gute Sache, wenn man nicht schon vieles mit anderen Versicherungen abgedeckt hat. Grundregel, ich kriege für einen Schaden nur einmal Geld.

Krankenversicherung läuft ja in D und A komplett anders, ich als Deutscher lebe seit über 20 Jahren in A und das System hier finde ich um Längen besser als in D, wo es nur entweder/oder gibt. Wer es sich leisten kann, sollte es machen, ist meine persönliche Meinung für Österreich.

Lebensversicherungen: reine Ableben zum Schutz des anderen bei Krediten sicher, hab ich auch gemacht ohne Immobilien als wir Nachwuchs bekamen, damit sie abgesichert sind, falls mir was passiert. Reine Ableben heisst, so ein Ding läuft einen festgesetzten Zeitraum, meist 20 Jahre - überlebt man es, hat man 20 Jahre umsonst gezahlt, stirbt man, gibt es den vereinbarten Betrag. Das ist ohne jegliche Grauzonen, ich hab damals unter 20 DM gezahlt für 250k Versicherungssumme. Finger weg von den kapitalbildenden Dingern, da verdienen nur zwei Parteien dran: das Unternehmen, das bis zu 2k Gebühren für Polizzen und Sonstiges berechnet und der Verkäufer, der, wenn er Makler ist, bis zu 150% deiner Jahresprämie als Provision bekommt. Der Angestellte einer Versicherung "nur" bis zu 60%, aber in beiden Fällen zahlt das natürlich der Versicherungsnehmer, ist ja klar.

Generell gilt: wer sich für eine Versicherung interessiert, der sollte nicht nur den Preis vergleichen, sondern auch die Leistung(en), vor allem die NICHTleistungen, sprich was ist wo mit drin und was nicht. Bei der Rechtsschutz zB. schliessen manche Versicherungen Verfahren gegen sich selbst aus, also habt ihr bei der Schluchzia AG Polizzen mit Haushalt/-rat und Rechtsschutz und die Haushalt will nicht so recht zahlen, dann könnt ihr unter Umständen Pech haben, dass ihr den fälligen Anwalt selber zahlt. Faustregel hier: Rechtsschutz immer woanders als die anderen Verträge sind.

Weil hier mal Makler angesprochen wurden, ja natürlich konnen sie ein ganz anderes Portfolio bieten als der gute Mann von der Allianz (das ist nicht wertend, die Allianz ist eine extrem kulante, aber auch keine billige Versicherung, sie kennt nur jeder, drum nehm ich sie), nichtsdestotrotz ist ein Makler auch nicht der Feind seines eigenen Geldes. Es gibt keine fixen Provisionssätze unter den diversen Anbietern und wenn Herr Makler die Wahl hat zwischen 80% eurer jährlichen Versicherungssumme und 150% als Provision, na was wird er euch wohl empfehlen? Trotzdem will ich sie nicht schlecht reden, es lohnt sich eben nur die Augen offen zu halten, genau hinzuhören, genau zu lesen und am besten hört man am Tag des Verkaufsgesprächs nicht zum ersten Mal von dieser Versicherung. Information ist auch eine Holschuld, schliesslich ist es euer Geld, was ihr da ausgebt.

Wahrscheinlich wird das keiner lesen, aber falls doch und es hat nur einem einzigen geholfen, dann würde ich mich schon freuen.
 
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