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Oldie aus dem Ruhrpott
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Schokoladenhersteller senkt Preise

Lindt-Schokolade wird günstiger ...

Lindt will noch in diesem Jahr die Preise für seine Schokoladenartikel senken.
Das geht aus einem Interview mit Michael Spiller, Lindt-CEO Deutschland, hervor.
"Die gesunkenen Kakaopreise spüren wir erst 2027, aber wir ziehen die Preissenkungen zugunsten der Verbraucher in diesem Jahr vor", sagte er.
Der Preis für die 125-Gramm-Pralinenpackung "Für Kenner" soll von 8,99 Euro unverbindliche Preisempfehlung (UVP) auf 7,99 Euro UVP sinken.
Die 200-Gramm-Version soll statt 13,99 Euro UVP künftig 11,99 Euro UVP kosten.

Die Preise für die Weihnachtsmänner sollen von 5,99 UVP für die 125-Gramm-Version auf 5,49 Euro UVP reduziert werden.
Weihnachtsmänner mit speziellen Geschmacksrichtungen, etwa Nuss oder Salz-Caramel, sollen statt 6,99 Euro UVP 5,49 Euro UVP kosten.

Fast zeitgleich mit der Ankündigung für die Preissenkung wurde jedoch bekannt, dass der Schweizer Schokoladenhersteller einen deutlichen Absatzrückgang verzeichnet.
Gestern sank die Lindt & Sprüngli-Aktie zeitweise um zwei Prozent. Insgesamt sank die Aktie seit Jahresbeginn sogar um 22 Prozent.

Ob die Preissenkung mit dem geringeren Absatz zusammenhängt, teilt Lindt nicht mit. Allerdings hatte bereits Mondelez Ende 2025 mit einer Preisreduzierung auf seine sinkenden Absatzzahlen reagiert.

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China eskaliert im Streit um Mediamarkt

Nachdem Brüssel eine Untersuchung gegen den Onlinehändler JD.com einleitet, reagiert Chinas Regierung scharf.
Der Fall offenbart die gestiegenen Spannungen.


Die EU und China ringen auf dem ökonomischen Schlachtfeld längst mit offenem Visier.
Am Dienstag hat das chinesische Justizministerium in Peking klargemacht, dass es in Handelsfragen keine Gegenwehr duldet.

So hat das Ministerium chinesischen Unternehmen und Individuen kategorisch verboten, bei einer derzeit laufenden Untersuchung der Europäischen Union zu kooperieren.
Zum zweiten Mal überhaupt haben die chinesischen Autoritäten eine solch drastische Maßnahme erlassen.
Hintergrund ist die Prüfung der EU zur geplanten Übernahme von Ceconomy, dem Mutterkonzern von Mediamarkt und Saturn, durch den chinesischen Onlinehändler JD.com.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Edeka: Änderung bei "Gut & Günstig"

Neues Siegel kommt - Edeka führt neue Strategie für Eigenmarke ein

Wer preisbewusst Lebensmittel einkaufen will, geht meistens zum Discounter.
Was viele aber nicht wissen: Die Preise der Eigenmarken sind fast überall gleich - von Discountern wie Aldi und Lidl bis hin zu Supermärkten wie Rewe und Edeka.

Dass die Eigenmarke "Gut & Günstig" im Wettbewerb mit den Discountern mithalten kann, will Edeka laut dem Branchenblatt "Lebensmittel Zeitung" (LZ) nun klarer kennzeichnen. Dazu sollen die rund 3.000 Artikel der Handelsmarke künftig ein rotes Siegel mit dem weißen Schriftzug "Preisgarantie - immer der günstigste Preis vor Ort" erhalten, wie es in einem Bericht heißt.

Das neue Siegel soll schrittweise auf alle Produkte von "Gut & Günstig" aufgedruckt werden.
Zunächst sind mehrere Hundert besonders stark nachgefragte Artikel dran - darunter Salami-Pizza, Gouda-Käse und Lachsfilets, wie die "LZ" berichtet.
Parallel dazu begleitet Edeka die Einführung des Siegels mit einer Kampagne in den sozialen Medien, der App und direkt in den Märkten vor Ort.

Mit dem neuen Siegel erhofft sich Edeka demnach "mehr Frequenz auf den Flächen und eine stärkere Position im Wettbewerb".
Im ersten Halbjahr hatte Edeka mit Kaufzurückhaltung und einer schwachen Umsatzentwicklung kämpfen müssen.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Dauerhaft günstiger: Discounter senken Preise

Lidl und Aldi senken die Preise.
Dieses Mal geht es nicht um Kaffee oder Schokolade, sondern um Fruchtsaft und Toilettenpapier.


Die neuen Preise bei Lidl

Lidl teilte mit, dass die Preise für Orangensäfte und -nektar der Eigenmarke Solevita dauerhaft gesenkt werden.
Auch Toilettenpapier und Nüsse werden günstiger.

Die neuen Preise im Einzelnen:

Säfte

Solevita Orangensaft 100 %, Rainforest-Alliance-zertifiziert, 1 Liter, 1,39 Euro statt 1,99 Euro (-0,60 Euro)
Solevita Orangensaft mild & Orangensaft mit Fruchtfleisch, 1 Liter, 1,39 Euro statt 1,99 Euro (-0,60 Euro)
Solevita Orangennektar 50 %, 1,5 Liter, 1,39 Euro statt 1,69 Euro (-0,30 Euro)

Haushaltspapier

Floralys Küchentücher 3-lagig, 4 × 64 Blatt, 2,65 Euro statt 2,75 Euro (-0,10 Euro)
Floralys Taschentücherbox 4-lagig, 100 Stück, 0,85 Euro statt 0,95 Euro (-0,10 Euro)
Floralys Taschentücher 4-lagig, 30 × 10 Stück (regional verfügbar), 2,75 Euro statt 2,85 Euro (-0,10 Euro)
Floralys Taschentücher 4-lagig, waschmaschinenfest, 42 × 10 Stück (regional verfügbar), 3,85 Euro statt 3,96 Euro (-0,11 Euro)
Floralys Toilettenpapier 3-lagig, recycelt, 8 × 220 Blatt, 2,55 Euro statt 2,65 Euro (-0,10 Euro)
Floralys Toilettenpapier 3-lagig XXL, 20 × 200 Blatt, 6,79 Euro statt 6,95 Euro (-0,16 Euro)
Floralys Toilettenpapier 4-lagig, 10 × 180 Blatt, 4,35 Euro statt 4,45 Euro (-0,10 Euro)
Floralys Toilettenpapier 4-lagig, 16 × 180 Blatt (regional verfügbar), 6,95 Euro statt 6,99 Euro (-0,04 Euro)

Nüsse
Alesto Walnusskernhälften, 200 Gramm, 2,49 Euro statt 2,99 Euro (-0,50 Euro)


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Neue Preise bei Aldi

Aldi senkt die Preise unter anderem für Orangensaft und -nektar seiner Eigenmarke dauerhaft, wie sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd t-online mitteilten:

Rio d'Oro Orangensaft, 1 Liter, 1,39 Euro statt 1,99 Euro (-0,60 Euro)
Rio d'Oro Orangennektar, 1,5 Liter, 1,39 Euro statt 1,69 Euro (-0,30 Euro)

Weiterhin haben die Discounter die Preise für Nüsse und Kerne sowie Haushaltspapier der Eigenmarke angepasst.

Nüsse

Trader Joe's Macadamia Nusskerne gesalzen, 125 Gramm (nur bei Aldi Nord), 2,99 Euro statt 3,49 Euro (-0,50 Euro)
Trader Joe's Kalifornische Walnusskerne, 200 Gramm (nur bei Aldi Nord), 2,49 Euro statt 2,99 Euro (-0,50 Euro)
Farmers Naturals Paranusskerne, 200 Gramm (bei Aldi Süd), 3,19 Euro statt 4,29 Euro (-1,10 Euro)
Farmers Naturals Walnusskerne, 200 Gramm (nur bei Aldi Süd), 2,49 Euro statt 2,99 Euro (-0,50 Euro)
Farmers Naturals Macadamia Nusskerne gesalzen, 125 Gramm (nur bei Aldi Süd), 2,99 Euro statt 3,49 Euro (-0,50 Euro)

Haushaltspapier

Kokett Recyceltes Toilettenpapier 3-lagig, 8 × 220 Blatt, 2,55 Euro statt 2,65 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Toilettenpapier 3-lagig, 10 × 220 Blatt, 3,75 Euro statt 3,85 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Toilettenpapier 4-lagig, 10 × 200 Blatt, 4,85 Euro statt 4,95 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Küchenrollen 3-lagig, 4 × 64 Blatt, 2,65 Euro statt 2,75 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Taschentuchbox 4-lagig, 100 Stück, 0,85 Euro statt 0,95 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Taschentücher 4-lagig, 30 × 10 Stück, 2,75 Euro statt 2,85 Euro (-0,10 Euro)
Kokett Balsam-Taschentücher 4-lagig, 24 × 10 Stück (nur bei Aldi Süd), 2,59 Euro statt 2,69 Euro (-0,10 Euro)

Aldi stichelt gegen Lidl

Schon seit einiger Zeit wirbt Aldi mit seiner Kampagne, günstige Preise auch ohne zugehörige Discounter-App zu ermöglichen.
Der Konzern spielt damit unter anderem auf die Lidl-Plus-App an.
Lidl kontert, dass man niedrige Preise zusätzlich zu den App-Rabatten anbietet.
Nun weiten Aldi Nord und Aldi Süd den Wettbewerb um Kunden auf spezielle Produktkategorien aus.

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Bei Aldi steigen die Preise für Butter

Ende April erst hatten sich die Discounter Aldi und Lidl einen Preiskampf bei Butter geliefert.
Bei 1,05 Euro für 250 Gramm "Deutsche Markenbutter" kam er zum Stehen.
Die Zeit des Niedrigpreises ist seit Anfang September vorbei.


"Nun haben Aldi Nord und Süd den Preis auf 1,19 Euro und damit auf das Niveau vom Frühjahr zurückgedreht, ein Plus von gut 13 Prozent", beobachtet das Branchenmagazin "Lebensmittel Zeitung".
Auch die Butterartikel "Streichfein" und "Weidebutter" der Eigenmarke Milsani kosten den Angaben nach jetzt wieder 1,19 Euro beziehungsweise 1,79 Euro (zuvor 1,59 Euro).

Dass Butterprodukte wieder teurer werden, sei nicht überraschend.
So hätten der Anstieg der Preise für Rahm (der fettreiche Teil der Milch, aus dem Butter und Schlagsahne hergestellt werden) und ein geringerer Fettgehalt in der Rohmilch darauf hingewiesen.
Aldi Nord, Aldi Süd und auch Lidl bestätigten der Zeitung, dass der Preisanstieg auf die wachsenden Rohstoffkosten zurückgehe.

Bei Butter steigen die Preise, bei anderen Artikeln sinken sie dafür.
Aldi und Lidl hatten zuletzt zeitgleich Eigenmarken-Orangensaft, verschiedene Toiletten- und Haushaltspapierartikel und Nüsse im Preis gesenkt.

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Kampf gegen Steuerhinterziehung: Läden sollen künftig auch Kartenzahlung anbieten müssen

Geschäfte und Restaurants sollen künftig zusätzlich zum Bargeld auch digitale Zahlung mit Karte oder Handy akzeptieren müssen.
„Cash only"-Schilder sollen damit der Vergangenheit angehören.
Ein entsprechendes Vorhaben hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf den Weg gebracht.
Die Eckpunkte werden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gerade mit den anderen Ministerien abgestimmt.

Was gilt bisher?

Scheine und Münzen in Euro sind in Deutschland das gesetzliche Zahlungsmittel.
Daraus ergibt sich eine Pflicht, Bargeld anzunehmen.
Kartenzahlung müssen die Läden nicht akzeptieren. Vor allem kleinere Geschäfte, Spätis und Restaurants nehmen derzeit keine Kartenzahlung an.

Gleichzeitig gibt es aber auch immer mehr Cafés und Selbstbedienungskassen im Supermarkt, wo man nicht bar zahlen kann.
Das ist möglich, wenn Händler und Kunde es vorher vereinbaren.
Es hat sich eingebürgert, vor dem Kauf mit einem Schild darauf hinzuweisen, dass nur Kartenzahlung akzeptiert wird

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