Neuer Rechner und nun stellt sich die Frage Win 10 oder 11

masterppc

Pirat
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Hi zusammen,

ich bin echt am hadern, ich grade nun von meinem 5600x AM4 Setup auf 9800x3d up. Ich bin eher der Typ never change a running System ( Hatte noch solange Win7 bis es keine Grafiktreiber mehr gab). Win 10 läuft einwandfrei aber ist nun EOL und anscheinend sollen die x3d cpus besser auf win 11 laufen.

Allerdings bekommt man immer öfters mit das es mit Win11 Probleme in Spielen / Performance kommt... Daher bin ich immer noch unschlüssig was ich mir morgen auf die Platte haue.

Gibt es für Win 11 so ein Allinone Tool wie es bei Win 10 gab? Den ganzen Dataspy dreck ausschalten etc.? Brauche ich auf jeden Fall ein Microsoft Konto? Hat vielleicht kürzlich wer gewechselt und hat ein bissl Feedback?

So wie ich gesehen habe gibt es hier keine wirklichen "modify" Versionen von Win 11 wie es bei 10 gab oder?
 

P-F-S

Das bersonifiziere Pöse
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Also ich würde definitiv auf Windows 11 gehen...

Performance Probleme bezüglich irgendwelcher Games hab ich schon ewig nichts mehr von gehört.
Und selbst wenn -> Ob du mit ner CPU wie dem 9800x3d ( und ich vermute mal passender GPU ) irgendwo 200 FPS unter Win10 hast... oder wegen "schlechter Gaming-Performance" 195 unter Win11....

So nen Dataspy-Tool gibts meine ich auch für Win11
Siehe hier:
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Microsoft-Konto brauchst du nicht. Kannst ja entweder vom jetzigen System wo du ( vermute ich mal ) kein MS-Konto hast nen inplace-Update machen oder gehst bei ner Neuinstallation über den OOBE-Weg.
Musste nur schauen ob du ne Iso ( z.B hier in der Boerse ) ziehst die nicht grade die neue 25h2 ist ( meine MS hat da nen Riegel vor dem OOBE-Workaround gesetzt ). Also 23h2 oder so. Damit gehts zumindest definitiv.
Und wenn einmal installiert kannste ja easy trotzdem updaten.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Ich werfe mal Windows 11 LTSC in den Raum - da haste von Haus aus schon mal einen arsch voll Bloatware weniger- bin von Win10 LTSC auf Win 11 LTSC gewechselt und bisher gabs keine Probleme...
 
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masterppc

Pirat
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Interessant das war mir gar nicht bewusst das es an den Versionen liegen kann. Ich habe mir hier aus der Börse die neuste 25h2 geladen war dann ein Fehler? Weil da funktioniert das nospy ding ja gar nicht.....

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Da lese ich mich gearde mal ein, nicht das es da irgendwelche Probleme mit gewisser Software kommt.

€: was ist denn der Unterschied zwischen
- Windows 11 25H2 Enterprise
- Windows 11 25H2 IoT Enterprise
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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IoT ist eine reduzierte "Internet of Things" Version.
Das ist für gewisse Geräte gedacht, die spezifische Aufgaben haben und mit dem Internet verbunden sind.
POS (Kassen) werden damit z.B. gerne betrieben.

Für ein Enduser-System kann ich das definitiv nicht empfehlen.
Wird zwar sicher erst einmal laufen, aber welche Komponenten da genau fehlen fällt dir dann auch erst auf, wenn da eine Fehlermeldung kommt.

Der Ärger lohnt nicht.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Es läuft alles eigentlich ganz normal, man muss sich nur bewusst sein, dass man keinen Microsoft Store hat (den könnte man aber auch nachinstallieren).

Du bleibst halt im ersten Moment von allem verschont, kein Candy Crush bei der Installation oder via Update eingespielt etc.
Auch die Telemetrie ist schon von Haus aus anders, da es sich hierbei um eine Windows Version für Firmen handelt - da greift der Europäische Datenschutz nochmal anders, Stichwort Wirtschaftsspionage...

Ich nutze jetzt seit Windows 10 die LTSC Versionen (1507 ---> 2015) also schon 10 Jahre und konnte bisher keine Probleme feststellen. Auch viele PCs die ich in die Hände bekomme haben von mir LTSC Versionen verpasst bekommen und meiner Meinung nach läuft das Windows noch mal einen Tack zackiger.
Dabei waren Gaming PCs, PCs für Uni mit CAD Anwendung, Lehrer..., alte Leute, usw.
Ich nutze meinen PC für Gaming, coding, Bildbearbeitung und halt Internet etc. - ich habe nicht einen Grund gefunden zum normalen Windows zurückzukehren - ganz im Gegenteil, jedes mal wenn ich das normale Windows 11 sehe (Win 10 geht) dann kommts mir hoch xD
Allein aus Stabilitätsgründen würde ich das normale Windows 11 meiden - wieviele Updates gab es die einen Bluescreen nach sich zogen...

Die aktuellste Version der LTSC Variante ist die 2024er Build 26100.1742
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Naja, LTSC und die Normalversion unterscheiden sich im Grunde gar nicht. Den Store kann man jederzeit auch ohne MS-Konto nutzen. Für manche Sachen braucht man einen Account, den man dann aber in der Store-App zum einloggen verwenden kann - also nur dort, nicht für Windows.
Der Unterschied besteht hauptsächlich in den Update-Tiers in denen man sich befindet.
Was viele halt nicht kapieren ist, dass man in jeder normalen Installation in den Einstellungen auch den niedrigsten Tier wählen kann (LTSC hält noch einmal Upgrades - nicht Updates - auf noch längeren Zeitskalen zurück).
Dann ist man eben nicht an vorderster Front mit lustigen neuen Updates, die dann im wilden Blumenstrauß weltweiter Hardware erst einmal zu Problemen führen. Und wenn man dann in den Medien hört, dass da wieder Probleme im Busch sind, ist das erste was ich mache, die Updates für 5 Wochen aufschieben.

Ich finde aus der Wahl der Windows-Version sollte man jetzt keine Weinverkostung machen. Die gehen alle, bis eben auf spezielle wie IoT, für normale Desktops.
Ich installiere immer die normale Enterprise Version, wähle bei der Installation "ich möchte den Rechner in eine Domäne nehmen" und muss dann auch nicht mit dem OOBE Quatsch da rumhampeln. Denn dann wird erst einmal ein lokales Admin-Konto angelegt und aus dem kann man dann, nach der Installation, den Rechner in die Domäne nehmen. Das passiert im Setup-Prozess nämlich gar nicht. Viel einfacher und man hat eine "Vollversion" mit allen Features und lokalem Konto. Dann halt mit den gängigen Methoden kurz aktivieren und fertig ist die Laube. Dank Domäne und KMS-Server im Hintergrund passiert das bei mir sogar automatisch.

Deswegen nimm die Enterprise. Ob LTSC oder normal ist Jacke wie Hose.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Naja nur zurück halten tut LTSC die nicht - sie schließt kategorisch Upgrades aus, es sei denn man pflegt sie manuell via ISO ein - ansonsten passiert da garnix.

Natürlich kannst du den Update Turnus im normalen Windows konfigurieren, und darauf reagieren, wenn man wieder ein verbuggtes Update rauskommt - bei LTSC haste damit NULL zu tun, alle 3-4 Jahre spielste das Upgrade mit der entsprechenden ISO ein und feddich.

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Bei der LTSC Version ist der Store erst garnicht vorhanden, bei der normalen Enterprise schon.

Ob Enterprise und LTSC jetzt einen unterschied für einen machen sei dahin gestellt - nur "drunter" würd ich nicht greifen...
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Nein, so einfach ist die Welt nicht. Die Updates aka Patches kommen auf LTSC genau so. Die Updates sind aber das, was die meisten Bugs bringt, weil Sicherheitslücken geschlossen werden und damit teils Eigenarten des Systems, die manche Softwareprodukte bisher aktiv ausgenutzt haben, dann nicht mehr oder eben in anderer Weise funktionieren.
Diese Updates laufen in der gleichen Weise in die LTSC Versionen ein. Da werden nicht parallel unterschiedliche Stränge auf diese Weise gepflegt. Macht auch gar keinen Sinn, weil eine Sicherheitslücke sich in den Versionen nicht unterscheidet und auf die selbe Weise geschlossen wird.
Was LTSC aber im Standard anders macht ist, dass man in den Slow-Tier für Updates kommt. Anders als die Standard-Einstellung in den sonstigen Versionen.

Upgrades (Funktionsupgrades), ja, die hält man sich größtenteils fern. Zumindest im Rahmen der Machbarkeit: Manche Änderungen, die im Rahmen der zyklischen Patches ausgerollt werden, sickern über den Weg dann auch in die LTSC Versionen. Manche Weiterentwicklungen bedingen halt Rahmenbedingungen an der Architektur, die vorhanden sein müssen, um gewisse Dinge dann zu fixen. Du als User merkst davon nichts, weil das Windows für dich weiter so aussieht wie zuvor. LTSC bietet damit mehr ein freeze "aus User-Sicht".
Aber diese Funktionsupgrades kommen auch nicht einfach so in den anderen Windows Versionen. Gerade jetzt sitze ich hier an einem Windows 11 Pro 24H2, dass mir seit einem halben Jahre unten in der Taskleiste das Funktionsupgrade vorschlägt. Habe ich bisher aber nicht gemacht und werde ich dieses Jahr auch nicht mehr machen. So what!?

Der einzige echte Vorteil der LTSC Versionen ist ihr definierter und verbriefter (langer) Support-Zyklus, der eben für Systeme sinnvoll ist, mit denen man keinen Wartungsaufwand haben will, weil da einfach die Patches rein laufen und keiner ruft an, dass das Startmenü anders aussieht oder so etwas. Man kann es im "Jetztzustand" bis zum definierten Supportende sicher betreiben (und dann musst du dort ja Upgraden, sonst keine Patches mehr).
Vor Abstürzen durch Updates schützt es dich nicht. Das ist ein Irrglaube. Abstürze habe ich aber auch weder mit 10ner Normal-Versionen noch mit irgend einer 11er bisher gehabt. Das haben nur alle die, die im Patch-Tier vorn mit dabei sind, weil sie es nicht runtergestuft haben (ich glaube in den Consumer-Versionen kann man das auch gar nicht mehr runterstufen über die GUI).
Beinhaltet natürlich das potenzielle Risiko, dass du mit einer LTSC-Version oder einer runtergestuften Normalversion Sicherheitsupdates erst etwas später bekommst und währenddessen womöglich angreifbar bist. Weswegen eben LTSC-Versionen klassischerweise irgendwo auf Geräten laufen, speziellen Büro-PCs wo spezifische Aufgaben mit erledigt werden usw... Da ist jetzt nicht die Oma Erna am Gerät die auf Pornhub surft oder solche Dinge.
Wobei MS erfahrungsgemäß echt kritische Lücken ohne Beachtung des Ausroll-Tiers einfach auf Systeme pushed. Wie damals z.B. die SMB-Lücke.

Deswegen ist in meinen Augen die Editionswahl-Frage bei Windows mehr eine philosophische. Diese Überspitzung, nur damit sei man vor obskuren Bluescreens geschützt, ist einfach eine Umdeutung der Realität. Das ist einfach nicht so und zwar in beiden Fällen: Weder haben Normalnutzer ständig Abstürze, noch sind sie bei LTSC ausgeschlossen.

Deswegen würde ich da keine Religion draus machen, sondern einfach objektiv Für und Wider beurteilen. So habe ich z.B. damals auf dem System, mit den zu dieser Zeit nagelneuen Ryzen 9000ner, die normale Enterprise installiert. Damit einfach mögliche Probleme in Verbindung mit dieser neuen Architektur im Rahmen von Funktionsupgrades möglichst flott glatt gebügelt werden und alle Features zur Verfügung stehen.
Meinen Eltern hingegen habe ich auf dem alten Rechner eine LTSC geschmissen, damit ich die nicht ständig am Telefon hab und es bei dem vergleichsweise alten Rechner keinen Unterschied macht, zumal es da mit Surfen und E-Mail auch getan ist.

Man greift also aus dem Werkzeugkoffer das gemäß objektiver Bewertung passende und verfährt nicht nur stur nach Dogma.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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So war das auch nicht gemeint. Natürlich kommen die Sicherheitspatches genauso zeitnah rein wie bei allen anderen. Und natürlich gibt es durch diese auch Strukturelle Änderungen, weils nicht anders geht.
Aber die "dicken" Fische hälste dir damit fern.

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Und das sehe ich eben total anders:

- Keine unnötige Bloatware wie den Microsoft Store - dadurch auch keine weiterleitung an jenen, was ihn dann wieder aufploppen lässt.

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- Würde mich in den Wahnsinn treiben - aber da schlägt der Monk natürlich bei jedem anders, bei mir muss alles clean sein. Solche Nervereien entfallen ebenfalls.


Ich sattel das Pferd mal andersrum auf: Man sollte einfach mal schauen, was bei seinem Nutzungsverhalten gegen LTSC spricht.
 
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masterppc

Pirat
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Ich habe mir jetzt die normale Enterprise Version installiert, die LTSC hat nicht geklappt weil er meine M2 nicht erkannt hatte und ich hatte mein alten Rechner schon auseinander. Wollte den jetzt nicht wieder zusammenbauen damit ich die M2 Treiber noch auf den Stick haue :D

Danke an alle, ich bin am einstellen und hoffe es läuft alles
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Naja, es gibt seit langem Tools um Windows-ISOs zusammenzustreichen und daraus angepasste Setup-Images zu erstellen.
Weißt du was es bringt die Store-App raus zu nehmen? Rund nen Megabyte - deine >=256GB SSD lacht gerade :ROFLMAO:
Der Store an sich ist nur ne dusslige UWP App - that's it. Wenn man sie nicht startet, dann läuft die nicht einmal.
Der komplette Rest der nötigen Store-Infrastruktur mit Sicherheit, Installationsprozesse, die UWP-Schicht an sich und alles was sonst noch dazugehört, ist teil des OS. Das ist bei dir 1:1 in der LTSC-Version gleichermaßen existent. Deswegen kann man die Store-UWP ja auch einfach nachinstallieren.
Und so ist das mit den meisten dieser Dinge. Für dich ist da einfach nur der sichtbare Teil nicht im Startmenü. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ob diese UWP-App da ist oder in Peking platzt ne Bratwurst, das ist für das System schnuppe. Die UWP-Schicht ist neben der Win32-Schicht trotzdem auf deinem System.

Auf meinem Rechner dabeim, wie gesagt Enterprise-Edition, ist der Store auch vorhanden. Weder habe ich den je gestartet, noch hat sich der je selbst gestartet, noch gibt es damit sonst irgend eine Interaktion. Ich weiß aber: Wenn ich daraus doch mal eine App brauche, dann muss ich den nur starten, einloggen, App installieren - fertig. Und keinen komischen Eiertanz veranstalten, den ich mir selber bereitet habe. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Da ist es schon interessanter, was heute auch nicht mehr so geht wie früher, Dinge wie Edge oder den Defender restlos aus dem System zu nehmen. Weil das wirkliche Unterschiede macht. Das bietet einem eine LTSC Version aber nicht. Da muss man dann schon zu so etwas greifen wie Tiny11 und dergleichen. Was aber wieder ganz andere Probleme bereiten kann. Die Zielsetzung von LTSC ist eben nicht Bloatware-Freiheit, sondern eben genau das wofür das Akronym steht: Long Term Servicing Channel. Für normale Enduser-Systeme ist die seitens Microsoft eigentlich gar nicht gedacht. Spielautomaten, Bankautomaten, Anlagensteuerungen, Industrie-Terminals, usw... dafür ist das konzipiert. Nur deswegen kommt der Store da auch im Standard nicht mit - weil, was soll man am Geldautomaten mit einem App-Store!? Da ist ja kein "Systembediener" vor dem Bildschirm, sondern nur ein Nutzer am Endprodukt in das es integriert wurde.

Klar, kann man auch auf dem Home-PC installieren. Ja nun, ich kann auch mit dem Fahrrad ne Tour Paris, Palermo, Padaborn machen. Etwas zu können korreliert eben nie zwangsläufig damit etwas dann auch so tatsächlich tun zu müssen unter Betrachnahme anderer Optionen.

Klar ist aber: Stand heute braucht sich ein Nutzer mit einer LTSC-Version nicht vor Problemen fürchten, da es normal funktioniert. Es sind nur ein paar Grundeinstellungen dort anders gewählt und ein paar für dieses Editionskonzept unpassende Bestandteile wurden bei der Installation übergangen. Ansonsten ist es ein vollwertiges Windows.
Da kann man sich also ohne lange überlegen zu müssen frei entscheiden, ob man das nimmt oder doch eine "normale" Version. Entscheidet man sich heute für Win11 LTSC 24H2, dann läuft der Support aber auch "nur" noch bis Oktober 2029. Dann muss man Upgraden. Die "normale" z.B. Enterprise-Version bis 2028. Ist also Jacke wie Hose. Eine LTSC 25H2 wird es aber vermutlich nie geben. Also wird da 2029 einfach Schluss sein mit Win11. Denn für die LTSC können Firmen erweiterten Support bis 2034 buchen und da jetzt noch eine Version nachzuschieben macht keinen Sinn. Dafür muss man aber bei 24H2 mit dem halbfertigen Umbau des Einstellungsmenüs "auf ewig" leben, was Microsoft bis heute (25H2) noch nicht vollständig aus der Win7 Ära portiert hat.
Was schon heute bei Problemsuchen, zumindest bei mir, fürchterliche Linux-Vibes triggert, weil man irgendwo liest, geht hier hin, da hin, dort hin... jane, bei der Windows-Version an der ich gerade bin gibts dieses Menü aber gar nicht...
Weswegen ich LTSC für Alltags-System-Pro-Nutzer einfach nicht sehe.

Aber wie gesagt: Am Ende ist das eine Philosophie-Frage. Es gibt da kein richtig oder falsch, es gibt einfach nur schier unendlich viele Argumente zum Für und Wider in der Sache. Jeder muss das nehmen, womit er glücklich ist.
 
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