Microsoft allgemein

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Nach 19 Jahren: Microsoft zieht sich aus dem digitalen Filmgeschäft zurück

Microsoft hat den Verkauf und Verleih von Filmen und Serien in seinem Store überraschend eingestellt.
Das Unternehmen kündigte den Schritt nicht im Vorfeld an, sondern informiert Kunden lediglich über ein Support-Dokument auf seiner Website.


Der Store "Microsoft Filme & TV" ermöglicht seit dem 18. Juli 2025 weder den Kauf noch die Ausleihe digitaler Inhalte.
Windows-Nutzer finden den entsprechenden Bereich im Microsoft Store nicht mehr vor. Wer auf das entsprechende Symbol klickt, erhält den Hinweis, dass Kaufinhalte nicht mehr angeboten werden.

Zugriff auf erworbene Medien bleibt erhalten
Bereits erworbene Filme und Serien können Kunden weiterhin ohne Einschränkungen über die App "Filme & TV" auf Xbox-Konsolen und Windows-Rechnern ansehen.
Die Inhalte stehen maximal in HD-Auflösung zur Verfügung.
Windows-Nutzer haben weiterhin die Möglichkeit, ihre gekauften Medien herunterzuladen.

Microsoft machte keine Angaben zu den Gründen für die Schließung des Stores.
Das Unternehmen versichert lediglich, dass der Kundendienst bei Problemen mit bereits erworbenen Inhalten weiterhin Hilfe leistet.

Microsoft verweist auf alternative Plattformen

Der Tech-Konzern startete sein digitales Filmgeschäft 2006 unter dem Namen "Zune Video Marketplace".
2012 benannte das Unternehmen den Dienst in "Xbox Video" um, bevor er 2015 seinen aktuellen Namen "Filme & TV" erhielt.

Für neue Inhalte verweist Microsoft auf alternative Anbieter wie Amazon Prime Video, Apple TV und Fandango at Home.
Eine Rückerstattung für bereits gekaufte Filme und Serien schließt das Unternehmen aus. Auch eine Übertragung der erworbenen Inhalte zu anderen Diensten sei nicht möglich.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Microsoft reagiert auf Kritik von IT-Administratoren - Windows-Updates erhalten Datumsangaben zurück

Nach anhaltender Kritik von IT-Profis will Microsoft die bisher gewohnten Datumsangaben in den Titeln von Windows-Updates wieder einführen.
Weitere Anpassungen an den Update-Bezeichnungen sind vorerst nicht geplant.


Nach massiver Kritik aus der IT-Community will Microsoft die Datumsangaben im Format Jahr-Monat (YYYY-MM) wieder in die Titel von Windows-Updates aufnehmen.
Diese Änderung betrifft unter anderem sicherheitsrelevante und optionale Vorschau-Updates, die zuletzt nur noch generisch als „Preview Update“ oder „Security Update“ gekennzeichnet waren.

Beispielhafte Änderung der Titel

Früher lautete ein Titel etwa: „2025-09 Cumulative Update for Windows 11 Version 24H2 for x64-based Systems (KB5065426)“
Nach der Umstellung hieß ein Update nur noch: „Preview Update (KB5067036) (26200.7019)“

Viele Fachleute äußerten Unverständnis über diese Vereinfachung.
Sie argumentierten, dass insbesondere das Datum für Anwender und Support-Teams eine wichtige Orientierungshilfe sei - weit mehr als die kryptischen KB- oder Build-Nummern.

Nur teilweise Rückkehr zum alten System
In einer Stellungnahme gegenüber windowslatest.com betonte Microsoft nun, dass man künftig wieder Monat und Jahr in den Update-Titeln anzeigen werde.
Die übrigen Informationen wie die Bezeichnung „Cumulative Update“ oder die Angabe der Windows-Version sollen jedoch nur bei entsprechendem Nutzerbedarf wieder integriert werden.

Fazit
Die Rückkehr der Datumsangaben dürfte den Arbeitsalltag vieler IT-Verantwortlicher wieder erleichtern.
Ob weitere Anpassungen folgen, bleibt abzuwarten.

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Microsoft will Windows-Treiber sicherer machen

MIcrosoft plant, die Sicherheit von Windows-Treibern zu verbessern.
Windows-Schnittstellen sollen Kernel-Treiber eindampfen.


Windows-Treiber sieht Microsoft als Sicherheitsproblem an.
Daher sollen die nun sicherer werden.
Einen Ausblick, wie das Unternehmen sich das vorstellt, hat es nun auf der Ignite-Veranstaltung geliefert.

Microsoft schreibt in einem zugehörigen Blog-Beitrag, dass Treiber resilienter werden sollen, um IT-Vorfälle zu vermeiden.
Das Unternehmen nennt dazu das Vorgehen bei Antiviren-Software als erfolgreiches Beispiel. Neben umfangreicher Tests und dem präventiven Aufsetzen von "Vorfall-Reaktion"-Prozessen. Ganz wichtiger Punkt zudem: "Raus aus dem Kernel!" – Microsoft wollte in dem Rahmen Schnittstellen bereitstellen, die es Antivirenherstellern ermöglichen, außerhalb des Windows-Kernels zu operieren – im User-Space, ohne Kernel-Treiber.
Es handelt sich um eine Reaktion auf das Crowdstrike-Debakel, das im vergangenen Jahr global zum Ausfall von Millionen von Windows-Systemen geführt hatte.

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Im Blog-Beitrag erörtert Microsoft, dass die Verschiebung von AV-Software in den User-Mode dazu führt, dass Fehler dadurch nicht das ganze Windows-System mit in den Abgrund reißen. Sie betreffen dann nur die Antiviren-Software.
Das "Driver Resilience Playbook" will Microsoft auf dieser Basis auf das ganze Windows-Ökosystem ausweiten, über das AV-Szenario hinaus.
Microsoft fasst zusammen, dass das Unternehmen die Latte für die Treibersignierung höher legt und es zugleich einfacher macht, verlässliche Windows-Treiber zu bauen.

Teils schwammige Beschreibungen
Microsoft gibt eine Übersicht über die Änderungen.
Details werden sicherlich folgen, da Entwickler deutlich präzisere Informationen benötigen. Etwas schwammig erklärt Microsoft, dass das Treiber-Signieren die Latte mit neuen Zertifizierungstests höher legt für Sicherheit und Resilienz.
Microsoft will zudem die vom Unternehmen bereitgestellten und mitgelieferten Treiber und APIs ausweiten, sodass Partner selbst geschriebene, angepasste Kernel-Treiber mit standardisierten Windows-Treibern ersetzen oder Programmlogik gar in den User-Mode verschieben können.
Der Hersteller erwartet, dass in den kommenden Jahren eine signifikante Reduktion an Kernel-Mode-Code über mehrere Treiberklassen hinweg eintritt, etwa bei den Geräteklassen Netzwerk, Kameras, USB, Drucker, Akkus, Speicher und Audio.

Unterstützung für Kernel-Treiber von Drittanbietern soll es aber auch weiterhin geben, insbesondere dort, wo es keine Windows-eigenen Treiber gibt.
Als Beispiel nennt Microsoft etwa Grafiktreiber, die aus Performancegründen den Kernel-Mode nutzen müssen.
Allerdings will Microsoft praktische Weichen stellen, die die Qualität verbessern und Fehler begrenzen, bevor diese in Ausfälle münden.
Dazu gehören zwingend erforderliche Compiler-Sicherheitsvorkehrungen, um Treiber-Verhalten einzuschränken, Treiber-Isolierung, um die Weite der Auswirkungen zu begrenzen und DMA-Remapping, um unbeabsichtigten Treiber-Zugriff auf Kernel-Speicher zu verhindern.

Auf der Vertriebsveranstaltung Ignite 2025 hat Microsoft auch weitere Ankündigungen gemacht, wie der Hersteller Windows sicherer machen will.
Etwa das Forensik- und Überwachungswerkzeug Sysmon aus der Sysinternals-Werkzeugsammlung wird im kommenden Jahr Windows-Bestandteil.

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Lässt sich Windows nicht mehr ohne Internet aktivieren.

Microsoft hat laut US-Medienberichten die letzte Möglichkeit abgeschafft, Windows ohne Internetverbindung zu aktivieren.
Dabei handelt es sich um die Aktivierung per Telefon.
Diese scheint seit einigen Tagen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Offiziell hat Microsoft das Aus für die Telefon-Aktivierung aber nicht mitgeteilt und es gibt auch noch den entsprechenden Menüpunkt in Windows.
Stattdessen berichten betroffene Nutzer davon, dass die entsprechende Funktion nicht mehr funktioniere beziehungsweise unter der entsprechenden Telefonnummer nur noch eine kurze Bandansage komme.
Wer in den USA die US-Telefonnummer zur Aktivierung anruft, hört Nutzerberichten zufolge nur noch diese Nachricht:

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In diesem Youtube-Video demonstriert ein Nutzer diese Erfahrung:


Kurios: Auf der deutschsprachigen Supportseite zur Aktivierung von Windows nennt Microsoft immer noch die Möglichkeit zur telefonischen Aktivierung.
Demnach sei die Aktivierung “Online über das Internet, per Telefon über unsere automatisierten Systeme und durch einen Live Support Advokat” möglich.
Und fährt fort: “Wenn bei der Onlineaktivierung Probleme auftreten oder keine Internetverbindung besteht, können Sie die Aktivierung telefonisch vornehmen”.
Danach folgt dieser lange Abschnitt:

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Die Möglichkeit für die telefonische Aktivierung nennt Microsoft ausdrücklich für Windows 11 und Windows 10 und sogar noch für Windows 8.1 und Windows 7.

Auch auf der englischsprachigen Microsoft-Seite wird die telefonische Aktivierung ausdrücklich genannt (ebenso hier).
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Nirgends spricht Microsoft davon, dass es die Aktivierung per Telefon entfernt habe.

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Für diese Windows- und Office-Versionen kommt 2026 das Aus

Microsoft stellt 2026 für einige Windows- und Office-Versionen den Support ein.
Die betroffene Software erhält dann keine Sicherheits-Updates mehr.


Diese Programme sind betroffen

Windows 11 24H2

So stellt Microsoft in diesem Jahr den Support für Windows 11 24H2 Pro und Home ein, wie Sie hier bei Microsoft nachlesen können.
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Am 13. Oktober 2026 wird das der Fall sein.
Dann erscheint nämlich das nächste große Windows-11-Update und dementsprechend beendet Microsoft die Unterstützung für die vorletzte Windows-11-Version.
Das war auch 2025 schon der Fall, damals endete im Herbst der Support für Windows 11 23H2.

Am 13. Oktober 2026, dem Microsoft-Patchday, erhalten Sie also das letzte Mal Updates für 24H2.
Spätestens an diesem Tag sollten Sie auf eine neuere Windowsversion wie 25H2 updaten.

Windows 11 SE stirbt ebenfalls
Das Supportende für Windows 11 24H2 hat eine spezielle Nebenwirkung: Damit stirbt endgültig auch Windows 11 SE.

Dieses Windows 11 SE hatte Microsoft im November 2021 als Alternative zu Googles Chrome OS angepriesen, doch Windows 11 SE konnte sich am Markt nicht durchsetzen.
SE war vor allem für günstige Notebooks im Schuleinsatz gesacht.

Windows 11 23H2: Letzte Versionen fallen aus dem Support
Am 10. November 2026 kommt auch das Ende für Windows 11 23H2 Enterprise, Education and IoT Enterprise.
Für Windows Windows 11 23H2 Home und Pro war bereits im November 2025 Schluss.

Support für Microsoft Office 2021 endet
Das im Oktober 2021 erschienene Office 2021, der Vorgänger des aktuellen Office 2024, fliegt am 13. Oktober 2026 ebenfalls aus dem Support.
An diesem Tag stellt Microsoft zudem den Support für Office LTSC 2021 und Office LTSC 2021 für den Mac ein, wie die US-IT-Nachrichtenseite Windowslatest berichtet.
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Man kann Microsoft Office 2021 zwar auch nach dem Supportende weiter verwenden, allerdings bleiben neu entdeckte Sicherheitslücken ungeschlossen.
Das sollte man nicht riskieren.

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Windows-Aktivierungs-Tool infizierte jahrelang Millionen PCs mit Malware

In Georgien wurde ein 29 Jahre alter Mann festgenommen und an südkoreanische Behörden übergeben.
Von 2020 bis 2023 hat er mit einem manipulierten Aktivierungswerkzeug namens KMSAuto weltweit rund 2,8 Millionen Computer mit Schadsoftware infiziert.
Das hat die südkoreanische Polizei mitgeteilt.
Der Cyberkriminelle hat auf diesem Weg virtuelle Währungen im Wert von rund 1,7 Milliarden koreanischen Won (rund 1 Million Euro) erbeutet.

Malware hat es auf Kryptowährungen abgesehen
Wie das Online-Magazin "BleepingComputer" berichtet, versprach das Werkzeug KMSAuto die kostenfreie Aktivierung von Microsoft-Produkten wie Windows 11 oder Microsoft Office. Unter der Haube verbarg sich jedoch Schadsoftware, die einen sogenannten Clipper einschleusen sollte.
Dabei handelt es sich um Malware, die gezielt die Zwischenablage des infizierten Systems im Blick hat.
In diesem Fall sollte sie Ausschau nach Krypto-Transaktionen halten.

Verhaftung bereits im April 2025
Hat die Malware entsprechenden Code gefunden, tauschte sie das Ziel der Überweisung gegen eine Wallet-Adresse aus, die der Cyberkriminelle kontrollierte.
Der koreanischen Polizei zufolge wurden so 8.400 Transaktionen abgefangen.
Die Strafverfolgungsbehörden haben in ihren Ermittlungen die Transaktionen zurückverfolgen und den verhafteten Mann identifizieren können.
Bereits im Dezember 2024 kam es zu einer Razzia in Litauen, wo Beweismittel beschlagnahmt wurden.
Die Verhaftung erfolgte im April 2025, als der Kriminelle nach Georgien reiste.
Im Dezember 2025 folgte die Überführung des mutmaßlichen Täters an die Strafbehörden in Südkorea.

Internationale Polizeiarbeit
Dort hatte die Verfolgungsarbeit begonnen, weil eine südkoreanische Person geschädigt wurde und die den Vorfall anzeigte.
Die koreanische Polizei hat in Zusammenarbeit mit Interpol die Ermittlungen federführend aufgenommen, heißt es in einem offiziellen Schreiben.
Für die Opfer der Masche dürfte es schwer werden, die verlorenen Kryptowährungen zurückzufordern.
Schließlich erfolgte die Infektion durch Software, die illegal ist und die unberechtigte Freischaltung kostenpflichtiger Programme ermöglichen sollte.
Sofern die Geschädigten ihre Unschuld nicht beweisen können, dürften sie auf dem Verlust sitzen bleiben.

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