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Bericht: Super-Version von Nvidias Grafikkarten hängt an 3-GByte-Chips
Bei den Kartenherstellern sollen erste seriennahe Versionen von RTX 5080 Super und kleineren Versionen vorliegen.
Nur die Speicherkrise bremst den Marktstart.
Die Webseite Videocardz hat von einem Hersteller von Grafikkarten erfahren, dass bei diesem seriennahe Exemplare der lange erwarteten Super-Serie von Nvidias RTX-5000-Serie eingetroffen sind.
Dabei soll es sich um Karten mit den Bezeichnungen 5080 Super, 5070 Ti Super und 5070 Super handeln.
Neu ist bei diesen die Speicherbestückung mit 50 Prozent mehr RAM pro Karte. In Reihenfolge sollen es 24, 24 und 18 GByte GDDR7-DRAM sein.
An der Zahl der Rechenwerke soll sich nur bei der 5070 etwas ändern, 6400 statt 6144 CUDA-Cores sollen es sein.
Dem Bericht zufolge hat Nvidia seine sogenannten Board-Partner jedoch angewiesen, die Karten vorerst nicht auf den Markt zu bringen, weil die dafür nötigen GDDR7-Chips mit 3 statt vorher 2 GByte Kapazität noch zu teuer sind.
Die größere Speicherbestückung will Nvidia nämlich erreichen, ohne die Zahl der Chips und damit das Layout der Platine und die Breite der Speicherkanäle auf den GPUs groß zu verändern.
Der Haken: Eines der 3-GByte-DRAMs kostet derzeit zwischen 60 und 70 US-Dollar, ein 3-GByte-Chip soll rund 20 US-Dollar kosten.
Für die acht Bausteine einer 5080 Super würden sich die Materialkosten also um mindestens 320 US-Dollar erhöhen.
Grund ist natürlich die anhaltende Speicherkrise.
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