Fahren Piraten E-Autos ?

Rantanplan

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Hallodrio ... 😎

Wollte mal nachfragen, ob es hier Piraten gibt, die ein reines E-Auto fahren.
Welches Modell ?
Wie groß der Akku ?
Wieviel Reichweite ?
Erfahrungen +/-

Bei mir wird's in 2 Monaten nen kleiner
OPEL Corsa F Electric Edition mit
54 kWh Akku und 156 PS, aber abgeregelt
auf 150 km/h
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Grund: Schreibfehler
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RobMitchum

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Nächste Karre wird bei mir "E" - meiner ist gerade mal 19 Jahre alt, aber mit unter 150.000 km noch lange nicht fertig.

Dafür habe ich seit etwa 3000 km einen E-Scooter für alles innerorts. Eigentlich zum Spaß für "mal am WE ne Stunde raus" gekauft - und genau das Gegenteil ist passiert. Kaum ne Stunde mit dem Ding "sinnfrei" durch die Gegend gefahren, aber mit dem Ding alle Einkaufsfahrten erledigt. Außer bei Eis und Schnee. Selbst mit einer großen Ikea-Tasche mal eben Altpapier zum Wertstoffhof (etwa 2 km weg) gefahren, kein Thema.

Aktuelle Verbrauchswerte (gemessen): 1.1 kWh ab Steckdose je 100 km. Also etwas über 30 Cent. Da war der neu gekaufte 3/8'' Drehmomentschlüssel (ich brauchte etwa 40 nm) zum Nachstellen des Lenkkopflagers teurer als der Strom bis dahin. Als kleiner Werkzeug-Messie kam dieses "Problem" trotzdem nicht ungelegen ;)

Eigentlich wollte ich mir vor 2-3 Jahren einen Twizzy, E-Up oder ähnliches (gebraucht) kaufen um damit zur Arbeit (2 x 30 km) zu fahren. Durch eine Änderung in der Parkraumbewirtschaftung, viel Homeoffice (bei uns gibts keine Schimpfe) und vor allem das D-Ticket (wir bekommen vom AG die MWST "erstattet") fahre ich jetzt mit dem Scooter zur Bahn und dann mit dieser kostentechnisch unschlagbar zum Büro. PKW sind auch bei gebrauchten Karren etwa 25-33 Cent/km - all inclusive. Das meiste ist nicht Sprit, sondern Wertverlust mit Unterhalt (Inspektionen, Reparaturen, Versicherung...). Also 60 km je Bürotag mal 30 Cent je gefahrenem km (ganz vorsichtig) 18 Euro. Bereits einmal die Woche(!) mit dem bei uns über den AG geschleusten und damit effektiv MWST-befreitem D-Ticket (etwa 53 Euro im Monat) und du bist bereits im Plus. Macht natürlich nur dann Sinn, wenn die Fahrzeiten leidlich passen. Was bei mir effektiv der Fall ist.
 
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Rantanplan

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Bei mir sind das 10km pro Arbeitstag. War auch mit der Grund für ein E Auto. Ein Verbrenner wird nicht mal warm 😉
Laden kann ich zB bei Aldi, Kaufland und Lidl AC ca 11kW/Std für 29ct/kWh.
(brauch ich 5 Std, lese ich halt nicht aufm Sofa, sondern mache Ladetouristik 😅)
Oder für 55ct mit dem ADAC Aral Tarif 100kW DC, theoretisch in ner Stunde voll)
Komm ich mit AC bei 100km auf ca 9 € im schlechtesten Verbrauch (DC Laden und 15kW/100km), bei meinem Verbrenner zZt auf 21€
Natürlich ist der Corsa mit 35k€ kein Schnäppchen (mit Sonderausstattung Wärmepumpe, 11kW Charger, Sitz und Lenkradheizung, Allwetterbereifung auf Alu) aber ich fahre schon immer OPEL, und der Kleine hat fast kein Chrom und keine Ambientebeleuchtung oder so'n albernes bekeuchtetes Markenzeichen ..... 😅
Kosten habe ich dann 19k, da 21% Nachlass, 5k Prämie, 3.5k für meinen alten GTC
 
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RobMitchum

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Bei 10 km je Weg hätte ich als alter Zweiradfahrer sogar über ein Campingklo nachgedacht. Sorry, "Roller mit Lithium-Batterie". Als Verbrenner konzeptionell gruselig - auf lange Sicht wartungsintensiv, Laut und stinkt (ok, die Zweitakter sind tot, aber die Viertakter nicht unendlich viel besser), geht eher schlecht um Kurven weils Fahrwerk eher lausig ist und durch die kleinen Reifen samt geringen Kreiselkräfte ists nicht gerade gut auf grottiger Wegstrecke. Also alles, außer "Spaß" - dafür zweckmäßig genug um mal eben innerorts von A nach B zu kommen. Dummerweise kann bei mir "innerorts" bereits der Scooter, also müsste ein Upgrade auch "außerorts Landstrasse" gut können.

Unter die 45 km/h Regel fallend (wer sich diese statt der 60 km/h Regelung mit ggf. 10% Alltags-Toleranz ausgedacht hat gehört erschlagen) wäre das völlig ok. 60 ist (siehe "Schwalbe" damals) und IMHO auf Landstrasse das Minimum, das etwas Motorisiertes ohne suizidale Tendenzen des Fahrers schaffen sollte. 60 ist schnell genug um nicht den Blutdruck des Hintermanns fett dreistellig werden zu lassen, langsam genug um nicht auf die Autobahn zu dürfen und auch langsam genug um noch problemlos überholt werden zu können. Bei Schnee/Eis muss doch was mit vier Rädern her.

Bei mir steht übrigens kommende Saison (spätestens) ein neues Zweirad an. Klassischer Verbrenner, E-Motorräder sind aktuell noch keine echte Wahl. Wird eine Ducati, die Panigale. Wahrscheinlich die "kleine" V2, aber mal sehen.

Was ich konzeptionell übrigens als Kategorie "früher wärs Muttis Zweitwagen" erwarte: Die japanischen Kei Cars als "E". Eben günstig. wasserfest und reicht für alles - außer Langstrecke Autobahn. Die E-Isetta gibts bereits (fällt unter die Quad-Kategorie), nur mit fast 20k€ im Vollausbau viel zu teuer fürs gebotene. Mehr als 10-12k€ darf sowas nicht kosten.
 
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WolfKakashi

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Finde ich voll in Ordnung. Keine Ahnung ob auch E Autos ausserhalb des Alpenlandes günstiger sind somit kann ich nur mit Ösi Preise vergleichen.
Mein Skoda ist fast 13 Jahre alt mit ca 165.000 km. Bis jetzt der klassische VW-Rost der sich im Bereich von Kotflügel/Schweller/Vordertür bildet. Sollte aber noch einige Jahre halten bis das wirklich zum Problem wird.
Da wir Finanziell gerade etwas dürftig aufgestellt sind wird auch mein nächstes Auto ein Elektro Flitzer.
Eigentllich wollte ich ja von meinem Skoda Octavia RS den Nachfolger der 2021 am Markt kam aber der kostet aktuell ab 60.000€ Listenpreis. Einfach ein Wahnsinn wenn ich bedenke meinen habe ich im November 2013 für 31.600€ gekauft.
Naja. Kann sich jeder Denken dass es nun doch kein Skoda mehr wird 🤣
Da wir eine PV Anlage besitzen und nicht in einer Wohnung leben + ich fahre ca 10.000 Km im Jahr mit meinem Auto ist die Entscheidung nicht schwer gefallen dass ein E-Auto einfach viel günstiger ist.
Selbst bei einem Verbrauch von 20Kw/100 Km ergibt das bei uns (ohne PV) 20Kw x 0,21€ = 4,20€/100km. Und mit der PV fahre ich dann ca 6 Monate gratis. Aufs Jahr gerechnet sind das dann 2,10€/100Km.
Ein Verbrenner mit knapp 6Liter Verbrauch kostet 12€/100Km. Joa ihr werdet mir zustimmen da muss man keinen Abschluss in Wirtschaft haben damit man hier eine Entscheidung fällt. 😅

500m von meinem Haus entfernt ist eine Toyota-Werkstatt. Mit denen bin ich schon immer gut klar gekommen und dementsprechend schon Jahre bei denen auch mit meinem Skoda.
Ich schätze mal als nächstes werde ich mir also einen Japaner zulegen.
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Alles was mehr als 100km schafft kommt für mich in Frage. Arbeitsweg sind 25Km pro Strecke also 50Km am Tag. Danach stecke ich ihn zuhause wieder an.
Da meine Frau ebenfalls ein Auto hat/braucht und somit immer 2 Verfügbar sind wird ihr nächstes wieder ein Verbrenner bzw wenns sein muss ein Hybrid damit wir was als Familie für lange Strecken haben.
Ausserdem wollte sie schon immer so einen dicken SUV wie zb einen Skoda Kodiaq oder VW Tiguan.
 
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RobMitchum

Namhafter Pirat
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Bedenke bei allem, was einen Li-Akku hat folgendes: Die obersten und untersten 20% des Akkus kosten Verschleiss und zwar sowohl beim Laden als auch Entladen. Idealerweise fährt man jeden Akku (egal ob Handy, Kamera, Boombox, Scooter oder Auto zwischen 20 und 80%. Wer Literatur zum Thema "Alterung und deren Mechanismen von Akkus" sucht, ich hätte genug davon. Ist übrigens auch der Grund, warum Schnellladen mit "bis zu xy kW" in typischerweise diesem Fenster gestattet wird. Die unteren und oberen 20% werden deutlichst gedrosselt. Rein von Ladezeiten her machts meistens mehr Sinn, zweimal "schnell" als einmal "richtig voll" zu laden. Ganz allgemein - langsameres Laden und frühzeitiges Rekuperieren (Kappung der Ladeströme) schont auch den Akku. Genau wie beim Verbrenner "einen kalten Motor nicht treten" und bei älteren Turbos "nach Vollgasetappe bitte kaltfahren".

Zudem ist ein zu kleiner Akku konzeptionell ein Nachteil. Ein Auto wiegt ABCD Kilo fahrfertig und die wollen sowohl beschleunigt als auch gebremst werden. Dazu brauchts eine Leistung X nach vorne und beim Bremsen die Rekuperation Y. Akkus können durchaus spezifische Kapazität gegen spezifische Spitzenleistung (also kW je kWh Akku) traden, aber ganz frei sind die nicht. Siehe als Negativbeispiel den alten Nissan LEAF, dessen Akku schneller alterte als ein Brathähnchen im Ofen. Aus Kostengründen wurde wohl ein kleiner "reicht doch" Akku gewählt, der dann u.a. durch zu hohe mittlere Lasten frühzeitig die Grätsche machte. Zu kleiner Akku ist also Mist, ein zu großer leider ebenfalls. Weil die überflüssige Akkumasse beschleunigt UND gebremst (rekuperiert) werden will. Was trotz Rekuperation deutlich unter 100% Energierückgewinnung dieser toten Masse erlaubt.

Edit: PKW-Akkus kosten im Einkauf des Herstellers etwa 100€/kWh. Die höheren Preise für E-Autos sind eher "neue Plattform (hohe Entwicklungs- und Investkosten), aber die Anleger wollen trotzdem Rendite sehen" geschuldet als den Akkus selbst.
 
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kendiman

Stolzer Österreicher
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Wir tauschen unseren VW Touareg e-Hybrid (Bj. 2020) ein (plus Aufzahlung) gegen einen BMW iX1.
Wir haben eine PV-Anlage plus Speicher und eine Wallbox wird noch kommen.
Bei uns fährt niemand wirklich weite Strecken, selten über 150-200 km hin und zurück.
Das Ladenetz ist bei uns auch ziemlich gut ausgebaut und damit war diese Entscheidung nicht schwer.
Leistung ist 225 kW (306 PS), Reichweite (realistisch) 270 km im Winter und ca. 450 km im Sommer.
 
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nightfreddy

Freddy kommt vorbei
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Ich bin seit neuestem chinesisch unterwegs mit einem BYD ATTO 2 Comfort.
Der LFP (Lithium-Eisenphosphat) Akku hat 64.8 KWh bringt 150KW/204PS und exakt 167 KM/h auf die Strecke.
Reichweiten im Sommer(mehr konnte ich bisher nicht testen) zw. 450 u 480 KM immer im eco Modus(mehr brauche ich nicht)
Ich fahre täglich ca. 80 Kilometer zur Arbeit (hin u zurück) davon 10 KM Stadt 40 BAB und der Rest Landstrasse.
Hinstrecke meist sehr gemütlich morgens um 5 mit 90-100 auf der BAB bei schnelleren Touren liege ich im Ø bei 21KW/h bei der angesprochenen gemütlichen Fahrweise bei 14 KW/h.
Zurück ist überwiegend Stau angesagt, gefällt natürlich dem Akku sehr gut, mir dagegen nicht.
Ich tanke ausschließlich bei meinem AG für 20 Cent und der wird dann auch immer ganz voll gemacht, mir egal was der Akku nach vier Jahren leasing macht, soll aber angeblich 3000 Ladezyklen locker wegstecken und hat 8 Jahre Garantie.
Das Risiko hierbei ist natürlich der kaum vorhandene Service, wenn mal was sein sollte, diesbezüglich fordere ich mein Glück mal ein bissche heraus.
Ich fahre den Wagen seit mitte Juni und habe mittlerweile 4800 KM auf der Uhr Urlaub (1400 KM) und bisher keine Probleme.
Für den Urlaub hatte ich Ladekarten von enbw u ionity ohne Grungebühr besorgt und das Nachladen war echt easy, natürlich bist da schnell bei 59 -79 Cent, was mir im Urlaub aber egal ist.
Mit Zuladung Gepäck, Fahrradträger, 2 Fahrräder u meine bessere Hälfte ca. ges. 150 KG hatte ich bei meiner piano Fahrweise(100-120KM/h) 17-18 KW/h Verbrauch.
Konnte sich absolut sehen lassen.
Kurz noch zurück zum monatlichen Verbrauch: ca 55 Euro für ungefähr 1600 KM, ich freu mich jedesmal wenn ich an der Tanke vorbeikomme und die Spritpreise sehe.
 
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level9

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Der einzige Strom in meinen Schätzchen kommt von einer 12 Volt Batterie.
28, 30 und 32 Jahre alt... und laufen und laufen und laufen...
 
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Finus04

fieser alter Sack
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level9

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Die Wiedergewinnung von Energie beim Fahren in Elektroautos zählt man ja auch nicht zur Akkugrösse dazu.

Da klammerte ich mal den Generator im Auto aus.
 
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WolfKakashi

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Was haltet ihr eigenlich von den Super-Hybriden, oder wie man die offiziell nennt?
Quasi ein E-Auto mit Stromgenerator der mit Benzin läuft. Anscheinend kommt der auf einen Verbrauch von ca 3 Liter pro 100km
 
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RobMitchum

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@WolfKakashi
Ja, angeblich. Das Konzept hatte früher "Haken", aus folgendem Grund. Ein Akku kann nur eine bestimmte Zahl "Coulomb" liefern ohne Dauerschäden zu erleiden. Ein Coulomb ist 1 kW je kWh. Wenn du einen kleinen Akku einbaust, aber die E-Leistung eines "großen" erreichen willst, wird der Akku für seine Kapazität sehr stark belastet. Ja, das sind Sonderkonstruktionen bei der Zellchemie und dem Zelldesign, aber die können die Chemie dahinter nicht komplett außer Kraft setzen. Eine sehr frühe E-Autos mit 40 und weniger kWh als Akku sind den vorzeitigen Batterietod gegangen.... Wer mag, der kann ausrechnen, wieviel kW eine "negative beschleunigung" aus 60 km/h auf eine rote Ampel bei seinem pers. Fahrstil hat.

Rate, warum der erste Tesla "ab 60 kWh" hatte. Kleinere Akkus hätten mit einem kleinen Benziner zusammen nicht überlebt. Das Konzept hatte damals (glaube ich) der Fisker Karma versucht und ist gescheitert. Zudem ist das Management nicht wirklich ohne. Wer mag, kann sich den Toyota Synergy Drive bei Youtube ansehen - gibt ne Tonne an "Erklärbär" Videos auf jedem Level. IMHO die aktuell wirklich mit Abstand beste Kombination aus E-Motor mit Verbrenner. Sobald man nahezu immer laden kann - eher nicht.

Heute können Akkus weit mehr und HEUTE macht ein Hybrid so gesehen technisch sinn. Zudem muss man die Hybride im Konzept noch unterscheiden. E-Motor als "Starter-Generator" auf der Kurbelwelle mitlaufend (quasi eine Anfahrhilfe), als serieller Hybrid wie eine Diesellok (Motor speist Generator, dieser wiederum geht auf die Batterie, die dann die Traktionsmotoren speist), Zwischenstücke des seriellen Hybrid mit Überbrückung bei Streckenfahrt (Müsste der Opel Ampera gemacht haben) usw.

Komplexes Thema. Gerade wenns dann noch Lustig sein soll - nimm den Honda NSX. V6 Turbo, Ein E-Notor auf dessen Kurbelwelle. Dann zwei einzelne E-Motoren an beiden Vorderrädern für besseres Torque-Vectoring. Man siehts den Stats nicht an, aber das Ding ist supersparsam. Ein Bekannter durfte den als Motorsport-Journalist fahren. Sein Kommentar - langstreckentauglich wie ein McLaren, Verbrauch niediger als ein V6 Volkswagenbenziner und alltagstauglicher als jeder GT2/GT3. Zudem kann der physikalisch eh mehr als 99.99% aller Besitzer können. Hat den meisten Porschefahrern noch nie jemand erzählt übrigens...

Wer übrigens einen ganz alten "Hybrid" sehen mag:


Den hab ich damals auf der IAA selbst gesehen und mit den Entwicklern geschwätzt - damals ging das als "Fachbesucher" noch.

Klassisches Konzept eines seriellen Hybriden. Übrigens reichen selbst 30 PS Dauerleistung um mit etwa 120 auf der Autobahn mitzuschwimmen. Wenn ICH heute die Wahl hätte zwischen 40 kWh mit sowas als Reserve oder 60-80 kWh, ich würde den mit Range-Extender nehmen. Warum? Eine Batterie bietet etwa 200 Wh/kg. Ein Motor bei "nur" 33% Wirkungsgrad deutlich mehr, allerdings mit dessen Totmasse bei Nichtgebrauch. Genau übrigens wie eine zu große Batterie gekauft, weil "Reichweitenangst". Masse, die beschleunigt und abgebremst werden muss - unter 100% Rückgewinnung und das deutlich. Bei "Reichweite" regelt aber die Kombination.
 
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Rantanplan

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Unverbindlicher Liefertermin wäre 15.09. gewesen ...... verschoben auf Ende Oktober :mad:
Sind die 6 Wochen, die anscheinend erlaubt sind :confused:
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Und TÜV kostet auch nur "Hälfte", da der AU-Teil entfällt - aber bei dir dann erst in 3 Jahren ;).

Bei mir stehen aktuell Verbrenner auf dem Hof, aber für meinen ist als Nachfolger quasi der Mazda 6e schon gesetzt.
Aktuell fahre ich schon zumindest einen Mildhybrid aus dem selben Hause und die Technik funktioniert super - so kommt man mit einem 2.0L 165+PS Benziner im Pendelverkehr auf unter 6L/100km - wohlgemerkt, das Auto ist 13 Jahre alt und hat ~180.000 auf der Uhr.

Da der 6e jetzt nochmal ein Upgrade in Sachen Ladegeschwindigkeit bekommen hat ist er gleich nochmal interessanter geworden und für den Preis sowieso unschlagbar.
Ich durfte den bei Markteinführung auf einer Veranstaltung ausgiebig testen und bin da auch in Kontakt mit Automagazin Reportern gekommen und wir kamen zu dem Entschluss:
DAS Auto, so wie es ist, würde bei VW irgendwo um die 65-70.000€ kosten - wenn man sowas überhaupt konfigurieren könnte. Und jetzt stehen die beim Händler für unter 40.000€.

Aber zuerst soll jetzt die PV-Anlage aufs Dach, damit es sich noch mehr lohnt :)
 
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