Das grauenvolle Tagebuch des Grauens

Shadowhead

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"Die suchen sicher den Bart auf zwei Beinen und versuchen deshalb mich zu befragen."
Die Maske und das Kostüm hatte er bereits "ausgezogen", aber was war, wenn die Bullen das Blut an ihm entdeckten?
Es reizte ihn nicht, die Polizisten zu töten, doch als drei Beamte das Haus verließen und sich mit dem Streifenwagen entfernten, näherte PJ sich mit großen Schritten dem Hauseingang.
Scheinbar ungesehen erreichte er seine Wohnung, wo er den Trenchcoat auszog und ihm auffiel, dass selbiger ihn sofort verraten hätte, da er ihn schon beim Anziehen mit Blut eingesaut hatte.
Rasch ging er ins Bad, wo er sich bis auf Slip und Socken auszog, und wusch sich das Blut ab, als es unerwarteterweise an seiner Tür klingelte.
Genervt trocknete PJ sich ab, als es erneut klingelte.
Er erreichte die Tür und griff gerade nach der Türklinke, als wieder klingelte und noch gegen die Tür geklopft wurde, weshalb PJ laut fluchend die Tür öffnete.
 
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Vor ihm stand nicht, wie erwartet, der vermummte Fleischpanzer des verschwundenen Bartträgers, sondern sein ehemaliger Freund Sven.
»Was willst du?«, fuhr er ihn an, obwohl klar war, woran es seinem Ex-Freund mangelte.
Natürlich war der schon nach zwei Dritteln des Monats pleite, aber PJ hatte nur den erneuten Rat für ihn, endlich Prioritäten zu setzen, dann kam man auch mit wenig Geld über die Runden.
Ohne weiteren Kommentar schloss er die Tür, zog sich frische Kleidung an, nahm auf seiner kleinen Couch Platz und schaltete den Fernseher ein.
Zu seiner Enttäuschung wurde nirgends über einen blutigen Mord berichtet, dafür landete er beim Film Four Lions, der noch nicht lange lief.
Er amüsierte sich köstlich über eine Gruppe Bartträger, die Terror verbreiten wollten, aber zu dämlich dafür waren.
Doch als sich der Film dem Ende näherte, klingelte es erneut an seiner Tür, was sich negativ auf seine Laune auswirkte, die sich gerade etwas erholt hatte.
 
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Genervt prüfte er zunächst per Röntgenblick, wer diesmal vor der Tür stand, doch es war niemand zu sehen.
Da es schon recht spät war, entschloss er sich zu einen Spaziergang, um ein wenig nachzudenken, wie es in Zukunft weitergehen sollte.
Er könnte zum Beispiel als Magier auftreten, da war sicher gutes Geld zu verdienen, denn mit seinen Fähigkeiten konnte er die Zuschauer sicher begeistern.
Wieder klingelte es und diesmal standen zwei aufgepumpte Ausländer vor seiner Wohnungstür, doch bevor PJ reagieren konnte, klingelte es erneut und für seinen Geschmack zu ausgiebig.
Als er die Tür öffnete, drängten ihn die beiden Muskelpakete zurück und schlossen hinter sich die Tür.
Dann machten sie PJ in gebrochenem Deutsch klar, dass sie ihren Bruder suchten und erst wieder gehen würden, wenn er ihnen gesagt hatte, was passiert ist.
»Nun, das selbe, was euch zustoßen wird, weil ihr offensichtlich lebensmüde Idioten seid.«
 
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Das verstanden die beiden unterbelichteten Muskelprotze erwartungsgemäß nicht, weshalb sie PJ androhten, es aus ihm rauszuprügeln.
Bevor sie begriffen, was nun passierte, stand PJ plötzlich hinter ihnen und hatte auf "Kostümmodus" umgeschaltet.
Ohne weitere Wortverschwendung zu betreiben, zog er seine Strahlenwaffe und entsorgte die Brüder, ohne Beweise für ihre Anwesenheit zu hinterlassen, was sich auch günstig auf den Zustand seiner Möblierung auswirkte.
Irgendwie verspürte er den inneren Drang, noch mehr von diesen Steroidopfern zu beseitigen, hatte aber andererseits keine Lust jetzt rumzulaufen, um nach weiteren Flachpfeifen Ausschau zu halten.
Also begab er sich in sein Bett und träumte davon, die Stadt von dieser Sorte Mensch zu reinigen, denn ihn kotzte auch ihr Geprotze mit ihren dicken Autos an, kaum dass sie einen Führerschein, aber noch kein selbstverdientes Geld hatten.
Am nächsten Morgen frühstückte er ausgiebig und verließ gegen Mittag die Wohnung, um einen Stadtbummel zu machen, da die Sonne einladend vom Himmel strahlte.
Beim durchqueren des Stadtparks fiel ihm eine Gruppe junger Männer auf, die jemanden bedrängten und dabei offensichtlich Gewalt anwendeten.
 
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PJ hasste Feiglinge, die sich nur in der Überzahl stark fühlten, vergleichbar mit mehreren arabischen Staaten, die sich zusammenrotteten, um Israel zu vernichten.
Er legte einen Sprint ein und wechselte während der zwei Sekunden in den Kostümmodus, dann stand er über dem Opfer und führte einen Rundumschlag aus, der bei jedem der fünf Angreifer etwas brechen ließ.
Meist waren es Schädelknochen, manchmal aber auch der Glaube an die eigene Unbesiegbarkeit, nun untermalt von den Schmerzensschreien der fünf Opfer.
Ohne sich weiter um die teils schwer Verletzten zu kümmern, beugte er sich zu der Person herab, die weiterhin in der Fötushaltung verharrte und ängstlich zu ihm aufblickte.
PJ reichte ihm die Hand und sagte ihm, dass er nun außer Gefahr sei.
Der Junge ergriff sie zögerlich, kam stöhnend auf die Beine und bedankte sich leise, doch der Blick aus den aufgerissenen Augen verriet PJ, dass der Anblick eines Maskierten kein allumfassendes Vertrauen auslöste.
Doch dann fragte der Gerettete (nicht gerade überraschend): »Bist du ein Superheld?«


Übrigens: Hier gibt es noch weitere Texte von mir zu lesen. Und denkt mal über die einführenden Worte nach. Vielleicht...;)(y)
 
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Verdutzt wusste PJ zunächst nicht, was er darauf antworten sollte, doch dann nickte er.
Nebenbei empfingen seine extrem sensiblen Ohren, dass einer der fünf Teenager den Notruf gewählt hatte, was bedeutete, dass hier bald Bullen auftauchen würden.
»Soll ich dich schnell nach Hause bringen? Oder bist du verletzt und würdest dich lieber im Krankenhaus verarzten lassen?«
Doch der Junge, dessen Alter PJ auf 10-12 schätzte, antwortete nicht auf seine Frage, sondern wollte stattdessen wissen: »Wie heißt du denn?«
Da er sich nähernde Sirenen vernahm, hob PJ den Jungen hoch, drückte ihn sanft an seine Brust und rannte los.
Nebenbei fragte er, wo er wohnt, doch der Junge sagte nichts, sondern sah seinen Retter nur an, mit einem Blick, in dem sich Angst und Faszination fest umarmten.
Schließlich brachte PJ den Kleinen mit einer "Weisheit" zum Nachdenken, denn er riet ihm: »Sprich nie mit Fremden, außer du kennst sie!«
 
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Das schien den Ausschlag zu geben, denn der Junge lächelte und verriet PJ seinen Namen und Wohnort, sodass der "Superheld" ihn dort abliefern konnte.
Beim Abschied musste PJ noch versprechen, dass er seinen neuen Freund demnächst besuchen würde, dann durfte Wolfgang klingeln, was PJ für einen Senkrechtstart ausnutzte.
Er flog zum Stadtpark zurück, ließ hinter einem Baum das Kostüm verschwinden und schlenderte danach auf die beiden Streifenwagen zu, bei denen auch ein Rettungswagen stand.
Er fragte einen der Gaffer, was denn passiert sei, und bekam eine wilde Räuberpistole zu hören, wobei er sich zusammenreißen musste, um halbwegs ernst zu bleiben.
Natürlich stimmte der Inhalt der Geschichte in keinster Weise mit den wahren Ereignissen überein, aber das ging für PJ in Ordnung, da er nichts anderes erwartet hatte und Wolf (so nannte er seinen neuen Freund) darin nicht erwähnt wurde.
Gut gelaunt suchte er ein nahes Café auf und beobachtete die Menschen, während er Kaffee trank.
Dabei fiel ihm eine junge Frau auf, die ihn scheinbar beobachtete.
 
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Schließlich erwiderte er ihren intensiven Blick und verzog dabei seinen Mund zu einem leichten Lächeln.
Sie schien sein Lächeln zu erwidern, doch ansonsten veränderte sich die Gesamtsituation nicht im Geringsten, was PJ nicht wirklich überraschte, da er kein Schönling war, dem die Frauenherzen nur so zuflogen.
Es endete, indem PJ bezahlte und das Café verließ, wobei er registrierte, dass die Frau ebenfalls einen Standortwechsel vollzog.
Da er den Eindruck gewann, dass ihm die Blondine folgte, bog er immer wieder wahllos in Seitenstraßen ab oder blieb vor einem Schaufenster stehen, bis er davon überzeugt war, dass sie ihn verfolgte.
Er bog ein weiteres Mal ab und da die schmale Gasse gerade leer war, wechselte er ins Kostüm und startete senkrecht nach oben, um nun in die Rolle des Verfolgers zu schlüpfen.
Seine Taktik trug schnell Früchte, denn als sie die Gasse betrat und ihn nicht sah, erhöhte sie ihr Tempo, um ihn einzuholen und wieder Sichtkontakt herzustellen.
Ihr zu folgen war leicht und da seine "zweite Haut" automatisch die Farbe des Hintergrunds annahm, war er praktisch unsichtbar.
 
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Letztendlich musste sie sich damit abfinden, dass sie ihn verloren hatte, was sie zwar ärgerte, es aber wie ein Profi wegsteckte.
Jetzt wollte PJ wissen, wer sie war, und landete hinter ihr, nur zehn Meter entfernt.
Als sie sich in Bewegung versetzte, tat er es auch, rannte an der für ihn stehenden Frau vorbei und entriss ihr die Handtasche.
Er flog zu einem Balkon, untersuchte dort den Inhalt seines Beutestücks und fand darin u.a. ihre Brieftasche.
Laut Personalausweis hieß sie Monika Wiesenhaus und wohnt in der Nähe, doch für wen sie arbeitete und was ihre Intension ihn betreffend war, erschloss sich PJ daraus nicht.
Ihr Schlüsselbund eröffnete ihm allerdings die Möglichkeit, sich etwas in ihrer Wohnung umzusehen, was in vielerlei Hinsicht interessante Einsichten bringen würde, dessen war er sich sicher.
Als er kurz darauf ihre Wohnung betrat, staunte er nicht schlecht, denn die Einrichtung wirkte überdurchschnittlich teuer.
 
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Er scannte per Röntgenblick nach Hinweisen, brauchte so nichts verändern oder aufbrechen, doch er fand nichts, was ihm etwas über ihren Job oder Intention verraten hätte.
Am Ende entschied er sich dazu, auf Monika W. zu warten, um sie einem kleinen Verhör zu unterziehen.
Also nahm er Platz auf ihrer Couch und wartete, ging dabei im Geiste die verschiedenen Möglichkeiten durch, die ihr Verhalten erklären könnten.
Es dauerte etwa eine halbe Stunde, da fuhr ein Auto vor, und als PJ durch die Wand blickte, sah er zwei Frauen aussteigen, von denen eine Monika W. war.
Kurz darauf schloss sie die Wohnungstür auf und flüsterte ihrer Begleiterin zu, dass der Handtaschendieb wohl hier war, da die Tür nicht abgeschlossen war.
Auf Zehenspitzen schlichen sie durch Wohnung, erreichten das Wohnzimmer, doch entdeckten PJ nicht sofort, da sich das Kostüm im Tarnmodus befand.
Schließlich atmeten beide auf und die hübsche, rothaarige Freundin nahm Platz auf der Couch und schreckte mit einem Schrei wieder hoch.
 
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Jetzt konnten sie den "Gast" auf der Couch wahrnehmen, doch dieser Anblick versetzte sie eher in Panik, als dass er sie beruhigte.
»Wer verdammt bist du?«, schrie Monika und nahm eine Körperhaltung an, die vortäuschen sollte, dass sie irgendeine Art von Selbstverteidigung beherrschte, was jedoch gegen diesen Eindringling nichts gebracht hätte.
»Beruhigt euch, ich bin nur hier, um abzuklären, warum sie (dabei zeigte PJ auf Monika) meinen Kumpel verfolgt hat und was sie von ihm will.«
»Und dafür schickt er einen maskierten Einbrecher?«, erregte sich Monika und verharrte in ihrer Pseudo-Abwehrhaltung.
»Versetz dich mal in seine Position als rechtschaffener Bürger, der sich keiner Schuld bewusst ist.
Also sag mir einfach den Grund für deine Verfolgungsjagd und ich bin zu 99 % schon verschwunden.«
Dafür erntete er zunächst skeptische Blicke, doch schließlich erzählte Monika alles über das Warum und was sie sich dadurch erhofft hatte.
 
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»Du bist also nur eine profane Stalkerin, die Prominente belästigt, weil sie gerne einen heiraten würde«, resümierte PJ Monikas "Erklärung", die sich eher wie eine Lebensbeichte angehört hatte.
»Wenn du das so ausdrückst, hört sich das an, als wäre ich völlig krank im Hirn«, versuchte Monika ihr Tun zu relativieren.
»Na, ich bin mir sicher, wäre die Situation andersrum und du eine Prominente, würdest du meinen Kumpel als perverses Arschloch bezeichnen und ihm alles Mögliche auf den Hals hetzen, oder liege ich da falsch?«
Natürlich musste sie am Ende ihres Versuchs, sich in abstruse Ausreden zu flüchten, zugeben, dass der Maskierte recht hatte, was sie allerdings nur sehr widerwillig tat.
Damit gab sich PJ zufrieden, erhob sich von dem bequemen Sitzmöbel und ermahnte sie, in Zukunft möglichst niemanden mehr zu belästigen, öffnete anschließend die Tür zum kleinen Balkon und sprang über dessen Brüstung.
Er vernahm noch die aufgeregten und sehr schrillen Schreie der zwei Frauen, doch als diese auf den Balkon stürmten und in die Tiefe blickten, lag kein Maskierter auf dem Pflaster.
Ratlos, aber auch erleichtert, blickten die beiden sich an, einig darin, dass dieser nette Kerl ihnen auch gerne länger Gesellschaft hätte leisten können.
 
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Während die zwei Frauen sich noch den Kopf darüber zerbrachen, was hier gerade passiert war, landete PJ bereits in der Nähe seiner Unterkunft.
Als er kurz darauf eine Kanne Kaffee aufsetzte, hatte er bereits beschlossen, den Rest des Tages gemütlich vor dem Fernseher zu verbringen, denn sein Rückstand, was Filme und Serien betraf, baute sich nicht von allein ab.
Seine Wahl fiel auf einen Film, den er sehr liebte und nun in der extra langen Version vorlag: 1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood?
Er wünschte sich, er könnte den Spaß mit jemandem teilen, doch dafür brauchte man Freunde oder zumindest Bekannte, aber das Thema hatte sich für ihn vorerst erledigt.
Er war einfach zu hilfsbereit und großzügig, wenn er jemanden mochte, wobei er zu oft an die Falschen geriet.
Deshalb war es wichtig, dass möglichst niemand erfuhr, wozu er nun imstande war, da dies auch seinen finanziellen Status betraf, ob legal oder illegal.
Mit einem vollen Becher Kaffee nahm er auf seiner kleinen Couch Platz, griff nach den Fernbedienungen für TV und DVD-Player, wählte den Film auf dem USB-Stick aus und lehnte sich zufrieden zurück.
 
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Er beschloss seinen Filmabend mit dem Director's Cut von Hellboy und schmunzelte bei dem Gedanken, dass man ihn irgendwann auch so betiteln könnte, was ihn aber nicht stören würde.
Am nächsten Morgen beschloss er nach einem ausgiebigen Frühstück, sich um seine Finanzen zu kümmern, wobei er schon einen Plan hatte, weshalb er beim Verlassen der Wohnung einen Rucksack mitführte.
Vorher hatte er sich schlau gemacht, welche Firmen in seiner Nähe Geldtransporte durchführten, und observierte nun den Betriebshof des größten Unternehmens.
Er brauchte nicht lange zu warten, bis ein Fahrzeug sich auf den Weg machte, dem PJ im Tarnmodus fliegend folgte.
Eine halbe Stunde später parkte der gepanzerte Wagen vor dem Eingang eines riesigen Supermarktes und zwei Mann der Besatzung stiegen aus.
Seelenruhig wartete PJ auf ihre Rückkehr, flog dann mit hoher Geschwindigkeit an einem von ihnen vorbei und entriss ihm die Ledertasche.
Alles ging so schnell und überraschend vor sich, dass keiner der beiden begriff, was passiert war, derweil PJ auf einem Flachdach in der Nähe landete und seine Beute im Rucksack verstaute.
 
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Wieder in seiner Wohnung angekommen, schaltete PJ seine Surround-Anlage ein und ließ sie die auf einem USB-Stick gespeicherte Musik abspielen.
Den Anfang machte The Prodigy mit The Day is my Enemy, wodurch er emotional zusätzlich aufgepeitscht wurde, während er seine Beute auspackte.
Zufrieden über Verlauf und Ergebnis seiner Aktion ging er zum Kühlschrank und entnahm diesem eine Flasche Bier.
Er nahm einen tiefen Zug, setzte sich danach auf die Couch und überlegte, was er als Nächstes machen wollte.
Da gab es immer noch den Plan ein Zauberer zu werden, aber auch die Möglichkeit zumindest zeitweise die dunkle Seite der Macht zu vertreten.
Gleichzeitig dachte er darüber nach, als eine Art Robin Hood im kleineren Rahmen Gutes zu tun, denn mit Geld ließen sich kurzfristig kleine Probleme sofort beseitigen.
Er trank sein Bier aus, steckte sich eine Rolle 100 € Scheine ein und machte sich auf den Weg, denn er hatte Hunger.
 
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PJ suchte seine Stammkneipe "Zum Hobbykiller" auf und bestellte wie fast immer ein Schnitzel mit Beilagen und einen Tomatensalat, dazu ein kühles Blondes.
Während seines Aufenthalts spielte sein Hirn diverse Möglichkeiten durch, welche Aktionen als Nächstes anstanden, wobei seine Rache an einer gewissen Agentin eines gewissen Promis ihm die meiste Seelenruhe versprach.
Ausreichend gesättigt bezahlte er sein Mahl und gab reichlich Trinkgeld, ließ sich noch vom Wirt zu einem zweiten Bier einladen und machte sich danach auf zum Büro der dämlichen Schlampe, die sein Angebot für ihren "Superstar" einfach unbeachtet gelassen hatte, weil es ihr kein Geld gebracht hätte.
Kurz vor dem Betreten des Vorzimmers aktivierte er den Kostümmodus, allerdings veränderte er die Optik und sein Gesicht, sodass er nun wie ein Geschäftsmann im Anzug aussah.
Auf die Frage der Sekretärin, was sie für ihn tun könne, dachte er an einen Blowjob, sprach aber von einem Filmprojekt, welches er mit Toni Stroter plane.
Leider war die Chefin außer Haus, wurde jedoch in etwa einer Stunde zurückerwartet und hätte dann sicher Zeit für ihn, da keine weiteren Termine im Kalender vermerkt waren.
Sehr galant fragte PJ, ob die Möglichkeit für ihn bestünde, hier zu warten, was ihm gestattet wurde.

LETZTE FOLGE vor meinem Geburtstag.
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Natürlich dauerte es länger als eine Stunde, bis die Agentin zurückkehrte und ihrem Besucher die Hand reichen wollte, die PJ allerdings "übersah"und sofort ins Schwärmen geriet, als er von seinem fantastischen Angebot berichtete.
»Allerdings weiß ich, dass sie nicht jedes Angebot an ihren Schützling weiterleiten, wenn für sie keine Kohle dabei rausspringt, was ich als Betroffener echt Scheiße finde.«
Sie wollte sich gerade zu Stil und Inhalt seiner "Beschwerde" negativ zu Wort melden, als PJ sie wissen ließ, dass dieser Fehler ihr letzter war, denn er würde sie nun dafür bluten lassen.
Der entsetzte Ausdruck auf ihrem Gesicht gefiel ihm und schon stand er neben ihr, um ihr ins Gesicht zu schlagen, als Handy klingelte.
Er schlug es ihr aus der Hand, wodurch er ihre Hand abriss und diese mit dem Handy in Richtung Wand flog, was sie mit einem ungläubigen Blick und einem gellenden Schrei quittierte.
»Ich weiß, sie haben nicht eine Sekunde daran gedacht, dass ihr Verhalten Konsequenzen haben würde, aber lassen sie mich ihnen versichern, dass sie einem Irrtum erlegen sind, denn sie werden nun sterben.«
Da öffnete sich die Bürotür, doch was die herein eilende Sekretärin gerade noch wahrnahm, war der ihr entgegenfliegende Kopf der Chefin, bevor er mit ihrem Kopf kollidierte und sie zu Boden stürzen ließ.
 
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»Tja, sicher hofften sie, ich würde sie verschonen, aber ein besonders netter Mensch sind sie nicht«, flüsterte er in ihr Ohr, »deshalb bleiben auch im nächsten Leben an der Seite ihrer Chefin.«
Dann drückte PJ mit seiner großen Hand mühelos ihren Hals zusammen, bis er Knochen knacken hörte.
Anschließend suchte er für den Abschluss seiner Rache die Privatadresse von Toni Stroter und wurde rasch fündig.
Der Flug ins Ruhrgebiet dauerte nicht lange, schon stand er vor Stroters Haustür und betätigte die Klingel, doch auch nach dem dritten Drücken der Taste öffnete ihm niemand, weshalb PJ das Haus scannte.
Leider ohne Erfolg, der Fan des dunklen Ritters glänzte durch Abwesenheit, wodurch sich PJ genötigt sah, den Schlosszylinder mit dem Daumen aus seiner Position zu drücken, bis er auf der anderen Seite der Tür zu Boden fiel.
Es folgte der große Rundgang, nur den Nachbau eines Batmobils bekam er vorerst nicht zu sehen, denn dieses Objekt hatte Stroter separat untergestellt, was er einmal in einem Interview verraten hatte.
PJ war recht zuversichtlich, dass er die Adresse problemlos in Erfahrung bringen konnte, wenn der Herr des Hauses zurückkehrte, denn laut Terminkalender lag heute kein Auftritt an.
 
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Beim genaueren Durchstöbern der Wohnung, was zu einigen Verwüstungen führte, je länger PJ warten musste, fiel ihm die Autogrammsammlung in die Finger.
Die wenigen interessanten steckte er ein, den Rest zerstörte er, wie auch die Batmanfiguren und andere Sammelobjekte, was ihm als Sammler in der Seele schmerzte, doch seine Wut war stärker.
Dann kam endlich Bewegung in die Sache, doch nicht Stroter betrat das Haus, sondern mehrere Polizisten, die er beim Anblick des zerstörten Schlosses sofort angerufen hatte.
PJ überlegte, ob er seinen Plan ändern sollte oder erst die Polizisten und dann Stroter töten sollte, denn er wollte endlich wissen, warum Stroter sich einen "Terroristenbart" wachsen ließ.
Doch der Gedanke an die Taliban mit ihren Kopfwindeln ließ ihn an einen speziellen Urlaub denken, bei dem er sich richtig austoben konnte.
Also flog er durch das Schlafzimmerfenster direkt in Richtung Osten, wobei er sich vor seinem geistigen Auge ausmalte, dass dieser Abstecher erst der Anfang sein sollte, was das Beseitigen gewisser Personen betraf.
Da er keine Umwege fliegen musste und testen wollte, wie schnell er tatsächlich war, erreichte er rasch das Land der Terroristen und religiösen Schwachköpfe.
 
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Schon bei der Landung sorgte er für Aufsehen, was ihm in diesem Fall egal war, da es sich nur um bewaffnete Bartträger handelte, welche er sofort brutal ins "Paradies" schickte.
Die nächsten Stunden verbrachte PJ damit, zwischen den Taliban hin und her zu huschen, sodass die meisten ihren Tod nicht kommen sahen.
Mit zunehmender Dauer bemerkte PJ, dass die noch lebenden Terroristen nervöser wurden, weil sich niemand die vielen Leichen erklären konnte, da es keinerlei größere Feuergefechte gegeben hatte.
Zwischendurch befeuchtete er seine Kehle mit etwas Tee und bezahlte jeweils mit einem 100 € Schein, was beim Verkäufer zuerst Misstrauen, dann unbändige Freude auslöste.
Allmählich näherte sich das Ende des Tages und obwohl PJ das Köpfen sowie das Herausreißen des Herzens bei lebendigem Leib liebte, machte er sich auf den Heimweg.
Er war gespannt, ob sein Gemetzel Erwähnung in den Medien finden würde, was zwar bei den Extremisten nicht zum Umdenken führen mochte, aber den Unterdrückten vielleicht etwas Hoffnung brachte.
Zuhause angekommen war er noch extrem euphorisiert, weshalb er sich vor dem zu Bett gehen noch den Film I see you ansah.
 
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