Das grauenvolle Tagebuch des Grauens

Shadowhead

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PJ war extrem enttäuscht, als er beim Frühstück die Nachrichtensendung verfolgte und seine "Aufräumaktion" mit keinem Wort erwähnt wurde.
Er entschied sich für einen zweiten Besuch, doch dieses Mal wollte er das Ganze im großen Rahmen durchziehen, wobei er an einen Flughafen dachte.
Kaum war er (anfangs unsichtbar) auf der Landebahn des internationalen Flughafens in Kabul gelandet, kam ein Truck der Islamisten, bestückt mit einem schweren Maschinengewehr, auf ihn zugerast.
PJ wartete seelenruhig, bis das Fahrzeug in seiner Nähe hielt und man ihn in einer Sprache, die ihn an das Würgen bei Brechreiz erinnerte, aufforderte, irgendetwas zu tun.
Doch der Deutsche lachte nur und zeigte ihnen den Mittelfinger, was dazu führte, dass zwei der Terroristen vom Truck sprangen und auf ihn zukamen, weiterhin schreiend, was PJ in den Ohren schmerzte.
Also ging er auf sie zu, woraufhin die beiden das Feuer eröffneten und entsetzt feststellten, dass ihre Waffen ihr vermeintliches Opfer nicht stoppen konnten.
Kurz darauf waren sie tot und das MG auf dem Truck schoss nun auf ihn, bis er das Fahrzeug mit einem Tritt etwa 50 Meter weit durch die Luft wirbeln ließ, was spektakulär aussah und weiteren Terroristen das Leben kostete, bevor PJ sich gemütlich in Richtung Hauptgebäude in Bewegung setzte.
 
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Schon nach ein paar Schritten registrierte PJ etliche Personen, die an bärtige Bettler erinnerten und mit ihren AK-47 herumfuchtelnd auf ihn zukamen, weshalb er seine eigene Waffe zog, den Strahl auf Fächer einstellte und so ihre Anzahl vorzeitig erheblich dezimierte.
Bis er das Hauptterminal erreichte, waren bereits mehrere Dutzend Terroristen von dieser Welt verschwunden und er änderte die Einstellung wieder auf Punktstrahl, da er Verluste bei den ausländischen Fluggästen möglichst vermeiden wollte.
Im Gebäude war mittlerweile Panik ausgebrochen, auch unterstützt vom Anblick des Kostüms, welches nun komplett zu Schwarz gewechselt hatte und im Brustbereich ein blutrotes Totenkopfsymbol aufwies, welches stark an Marvels Punisher erinnerte.
Während ständig Kugeln an PJ abprallten, die ihn weder schwanken ließen noch Schmerzen verursachten, leerte sich das Terminal immer schneller, was PJ zu der Überzeugung brachte, diesmal wohl für genügend Aufmerksamkeit gesorgt zu haben.
Er brach die Aktion ab und saß bereits zur Mittagszeit in seiner Wohnung vor dem Fernseher, in der rechten Hand die Fernbedienung, in der linken ein kühles Bier.
Da etliche Ausländer Aufnahmen mit dem Handy gemacht hatten, zeigte man in den Nachrichten sogar bewegte Bilder von seinem spektakulären Auftritt.
Jetzt rätselte die ganze Welt, wer der maskierte Killer war, woher er kam und was er als Nächstes plante.
 
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Um mehr über die Meinung der Zuschauer zu erfahren, wechselte PJ ins Internet und amüsierte sich köstlich über die diversen Vermutungen zu seiner Herkunft und ob die Waffe echt war oder alles nur Fake News per KI.
Da die Berichte aber aus verschiedenen Quellen kamen, wurde die Annahme der Manipulation mittels KI recht schnell verworfen, dafür schossen die Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem Boden.
Letztendlich war sich die Masse einig, dass die Waffe, falls sie tatsächlich echt sein sollte, nur aus der Werkstatt eines der 3 größten Länder stammen konnte und dies ein erster Test an realen Menschen war.
Blieb noch das Mysterium des Körperpanzers, da sich der "Attentäter" ganz normal bewegen konnte, was der mit den bekannten Materialien unmöglich herzustellen war.
Es gab noch weitere Spekulationen, beispielsweise über das rote Symbol auf der Brust oder ob es schon mehrere "Supersoldaten" gab, etwa im Stil von Homelander aus der Serie The Boys.
Auch stellte man sich die Frage, ob nur Terroristen Angst vor dieser Killermaschine haben mussten und wo die nächste Attacke stattfinden könnte.
Doch da wurde PJ aus seiner Feierlaune gerissen, denn es klingelte an seiner Tür.
 
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Es war mal wieder ein Leibeigener von DHL, welcher allerdings kein Paket für ihn brachte, sondern nur bat, ein solches für den Nachbarn anzunehmen, was PJ freundlich aber bestimmt ablehnte.
Leicht gereizt kehrte er zurück an den Bildschirm, gerade rechtzeitig, um einen Kommentar des orangefarbenen Präsidenten der USA zu hören, der seine Gereiztheit noch verstärkte, denn dieser fand die Aktion "very bad", da der maskierte Verbrecher amerikanische Staatsbürger in Gefahr gebracht hatte und mit dieser Waffe eine unkontrollierte Gefährdung für jedes demokratische Land darstellte, denn niemand außer ihm dürfe eine solche Macht in Händen halten.
PJ glaubte in Trumps Augen die Angst dieses Feiglings zu erkennen und beschloss spontan für den nächsten Tag einen Besuch des Weißen Hauses, um klarzustellen, dass der Maskierte machtgeile Diktatoren abgrundtief hasste.
Zudem plante er ein ausgiebiges Interview zu geben, wenn sein "Einschüchterungsversuch" erfolgreich verlaufen war, egal, ob die Orange danach noch lebte oder nicht.
Auch Putin bekam im Geiste einen zeitnahen Termin, wobei sich PJ sicher war, dass dieser Drecksack den Besuch nicht überleben durfte.
Deshalb setzte er sich an seinen PC und setzte ein Schreiben auf, welches er für die potenziellen Nachfolger zurücklassen würde, um ihnen klarzumachen, dass er jederzeit jeden Schwachkopf finden und ausschalten konnte.
Gut gelaunt trank er noch ein Bier und ging anschließend ins Bett, wo er im Traum die einzelnen Schritte Revue passieren ließ.
 
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Beim Frühstück erfuhr PJ aus den Nachrichten, dass Trump wieder eine dieser üblen Pressekonferenzen gegeben hatte, in deren Verlauf er sich erneut als der Welt erfolgreichster Friedensstifter bezeichnet hatte, was weiterhin niemand glaubte, da es eine leicht zu durchschauende und zudem widerlegbare Lüge war.
Mit einem grimmigen Lächeln der Vorfreude machte er sich schließlich auf den Weg zu seinem Opfer, wobei er befürchtete, dass er diesen verlogenen Arsch in gewissen Kreisen zu einem Märtyrer machte.
Nach seiner unbemerkten Ankunft vor dem Weißen Haus scannte er zunächst, wo sich Trump gerade aufhielt, und hatte Glück, denn der saß im Oval Office, umgeben von seinem Vice und mehreren seiner Stiefel leckenden Arschkriecher.
Er bewegte sich schnell zur Rückseite und zertrümmerte mit einem Faustschlag das Fenster hinter Trumps Schreibtisch und stand eine Sekunde danach hinter dem Präsidenten und hielt ihm seine Waffe, die er vorher auf kleinste Strahlgröße (Nadel) eingestellt hatte, an den Kopf, bevor sich einer der Anwesenden von dem Schock erholen konnte.
Um sich Respekt zu verschaffen und auftauchende Agenten des Secret Service zu stoppen, schoss PJ dem Vice Präsidenten Vance in sein verfettetes Gesicht und zwei Agenten in den Kopf und rief dem Rest der Anwesenden zu, sie sollten sich besser nicht bewegen, wenn sie diesen Tag überleben wollten.
Danach forderte er Trump auf, sich zu erheben, was der Feigling mit zittriger Stimme ablehnte, denn niemand sollte sehen, dass er sich eingenässt hatte.
Aber PJ zog ihn gnadenlos am Kragen hoch, umfasste blitzschnell Trumps Brust und flog mit ihm ins Freie.
 
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PJ flog mit seiner zittrigen Geisel die kurze Strecke zum Mount Rainier und landete auf einer flachen Stelle unweit des Gipfels.
Trump sah seinen Entführer an und sein Blick offenbarte das Entsetzen über diese unglaubliche Tat und die Angst um sein Leben.
PJ fragte ihn, ob er den Flug genossen hätte und nun bereit wäre, die Grüße seines verehrten Freundes Putin entgegenzunehmen, denn der hätte den Tod des amerikanischen Schwächlings befohlen.
Doch Trump stand noch immer unter Schock und brachte keinen Ton raus.
Mit seiner zerzausten "Frisur" sah er kläglich aus und PJ verlor langsam die Geduld und forderte ihn auf zu sagen, was er von der Situation hielt, ansonsten würde er ihm die rechte Kniescheibe zerschmettern.
»Wer bist du und was willst du von mir?«
»Was fällt dir Schwachkopf ein, mich zu duzen, außer du hast keinen Respekt vor mir und deine Kniescheibe ist dir egal.«
 
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»Nein, bitte, lassen Sie uns einen Deal machen, okay?«
»Damit du mich mit deinen Lügen über den Tisch ziehen kannst, bis du wieder glaubst, das Ruder rumreißen zu können?«
»Aber nein, denn ich bin mir sicher, wir finden einen Weg...«
»Vergiss es, du schleimige Sackratte, denn dein Kumpel Putin wäre zu Tode betrübt, wenn ich dich nicht töte.«
»Aber was haben Sie davon, wenn Sie mich jetzt töten?«
»Weil ich dann nicht mehr ständig deine Hackfresse in den Nachrichten sehen muss, denn dein letzter Auftritt mit der bestechlichen Glatze bei der Auslosung der WM-Gruppen hat mir gereicht.«
Mit einem angewiderten Gesichtsausdruck packte er die präsidialen Haare und riss sie mit Teilen der Kopfhaut ab, doch die schrillen Schmerzensschreie widerten ihn noch zusätzlich an, so dass er seiner Geisel weitere Schmerzen durch das Brechen diverser Extremitäten zufügte, um ihn schließlich mit einem Strahl aus seiner Waffe gänzlich und für immer verschwinden zu lassen.
 
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Während des Rückflugs überlegte PJ, wie er am besten an Putin rankommen könnte, und beschloss es zu versuchen, wenn dieser einen Auslandsbesuch absolvierte, denn das brachte sicher mehr Schlagzeilen weltweit.
Zuhause angekommen war sein seine erste Amtshandlung den Fernseher einzuschalten, denn er wollte natürlich wissen, welches Aufsehen die Entführung der präsidialen Orange ausgelöst hatte.
Doch zu seiner Enttäuschung hatten die Amis bisher den Deckel fest auf dem Nachrichtentopf.
Aber irgendwann mussten sie einen neuen Präsidenten präsentieren, das würde in der Welt Fragen aufwerfen, da war sich PJ sicher.
Könnte allerdings eine gewisse Zeit vergehen, da ja niemand wusste, ob Trump noch lebte.
Vielleicht sollte er einem Fernsehsender ein exklusives Interview geben, das würde den Prozess beschleunigen.
Bei dem Gedanken musste PJ grinsen, weshalb er sich ein kühles Bier gönnte und dabei überlegte, wie das Ganze ablaufen könnte und bei welchem Sender.
 
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Nach dem Abendessen machte PJ noch einen Spaziergang durch ein in der Nähe befindliches Waldstück, um in Ruhe über die Ereignisse der letzten Tage nachzudenken.
Irgendwann signalisierten ihm seine Sinne, dass er verfolgt wurde, doch auf den ersten Blick war niemand zu sehen, aber sein "zweiter Blick" offenbarte ihm, dass es sich um einen Hund handelte.
Er tat so, als hätte er nichts bemerkt und schlenderte weiter über den Waldweg, hielt aber die Ohren gespitzt.
Als er ein schwaches Fiepen vernahm, drehte er um und ging langsam ein Stück des Weges zurück, ging in der Nähe des "Verstecks" in die Hocke und versuchte mit ruhiger Stimme den Hund zu locken.
Und tatsächlich wagte der Hund sich langsam aus seiner Deckung und kam näher, um an der Hand zu riechen, die PJ ihm hinhielt.
»Na, mein Hübscher, bist du ganz allein unterwegs?«
Geruch und Stimme schienen dem Vierbeiner zu gefallen, weshalb er zuließ, dass PJ ihn ausgiebig kraulen und streicheln könnte.
 
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Dann hörte PJ jemanden sagen: >Wenn du mein Freund wirst, bin ich nicht mehr allein.<
Verwirrt sah er sich um, doch außer dem Schäferhund war niemand zu sehen.
»Rede ich jetzt schon mit mir selbst oder bin ich auf dem Weg, ein Schizo zu werden«, murmelte er, doch die Stimme sagte: >Ich weiß nicht, was ein Schizo ist, aber selbst wenn mag ich dich und möchte gern bei dir bleiben.<
PJ starrte den Hund entgeistert an und fragte ihn ungläubig: »Sprichst du etwa mit mir?«
>Nein, aber du kannst meine Gedanken hören, was sonst niemand konnte, weil alle dachten, dass ich nicht denken kann.<
PJ war sprachlos und spürte, dass ihm plötzlich Tränen den Blick verschleierten, doch sein neuer Freund ließ sie mit Hilfe seiner Zunge verschwinden, was in PJs Hals einen "Kloß" entstehen ließ, der verhinderte, dass er etwas sagen konnte.
Doch das war nicht nötig, denn das Tier verstand ihn auch so.

Dies war Folge #50 - Frohe Weihnachten!
 
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»Hast du denn einen Namen oder darf ich dir einen geben?«
>Mein letztes Herrchen nannte mich Lucky, weil er sagte, ich sei ein Glückspilz, weil er mich meiner Mutter wegnahm und aufzog.<
»Wie lange ist das her?«
Wieder rollten Tränen über PJs Wangen, als eine Woge unbändiger Gefühle, gemischt aus Liebe, Freude und tiefem Mitgefühl, ihn übermannte und dazu führte, dass er Lucky umarmte und sein Gesicht im Fell vergrub, was ihn erst recht hemmungslos weinen ließ.
Erst das schwache Jaulen des Hundes brachte PJ zur Besinnung und er öffnete seine Umarmung, denn er wusste, dass nicht jeder Hund diese Art der Nähe mochte.
>Sei nicht traurig, Freund, ich suche dir gern ein schönes Stück Holz, das du werfen kannst, damit ich es zu dir zurückbringen kann.<
PJ konnte gerade noch den Kopf schütteln, da fragte ihn jemand, ob er Hilfe bräuchte.
 
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Er wandte sich der Stimme zu und sah eine hübsche junge Frau mit blonden Locken, die ihn mit unnatürlich großen Augen, aber gerunzelter Stirn ansah.
Überrascht fragte PJ, wobei er ihrer Meinung nach Hilfe brauchen könnte und war schockiert von ihrer Antwort, denn sie unterstellte ihm, dass er ihren Hund entführen wollte.
PJ konnte kaum verhindern laut über diesen Witz zu lachen, als die Frau ihr Handy zückte und ihn fotografierte.
Jetzt runzelte er die Stirn und verlangte, dass sie sofort dieses Foto löschte, da er dieser Unverfrorenheit nicht ausdrücklich zugestimmt hatte.
Doch sie lehnte ab, so dass PJ sich gezwungen sah, seine Schnelligkeit einzusetzen und ihr das Handy abzunehmen, ohne dass sie seine Bewegung wahrnehmen konnte.
>Bitte sei nicht böse auf sie, denn sie gehört zu mir<, empfing er Luckys Gedanken und war verwirrt.
Er löschte trotzdem das Bild, bevor sie ihren Schock überwand und zu protestieren begann, obwohl er sie jetzt noch reizvoller fand, was wohl auch mit der spärlichen Kleidung zusammenhing.
 
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Danach streichelte er eher beiläufig Lucky über den Kopf, gab das Handy zurück und entfernte sich mit großen Schritten.
Er ignorierte Luckys Bellen und geistigen Rufe, wischte sich erste Tränen aus den Augen und erhöhte unmerklich für die Zurückgebliebenen sein Tempo.
Ohne Zwischenfall in seinen vier Wänden angekommen, saß er minutenlang auf der Couch, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können, irritiert vom schmerzhaften Druck in seiner Brust.
Schließlich, fast schon mechanisch, schaltete er den Fernseher und den BR-Player ein und wählte auf dem USB-Stick seinen neusten Download aus: Avatar: Fire and Ash.
Nach den fast 200 Minuten fühlte er sich mental erschöpft, doch ihm war klar, dass es auf der Erde schwerer war, die geldgierigen Blutsauger auszumerzen, denn er war sich sicher, das ganze "Spiel" würde danach von vorn beginnen, da es in jeder Stadt, in jedem Dorf stattfand.
Warum sollte er sich um die dummen Schafe kümmern, die förmlich darum bettelten, von den Politikern verarscht zu werden, denn das hatte die letzte Wahl in den USA unübersehbar gezeigt.
Dass er Trump beseitigt hatte, ebnete nur dem nächsten machtgeilen Irren den Weg an die Spitze.
 
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Am nächsten Morgen weckte ihn ein ohrenbetäubender Knall, der sich als Donnerschlag eines über die Stadt ziehenden Gewitters herausstellte, untermalt von prasselndem Regen.
Er überlegte, ob es sich bei diesem Wetter überhaupt lohnte, aufzustehen.
Andererseits bot es sich bei solch lausigem Wetter an, eine komplette Serie zu konsumieren, von denen sich mehrere in seiner "Warteschleife" befanden.
Nach der ersten Tasse Kaffee entschied er sich für Pluribus - Glück ist ansteckend, hinter deren Inhaltsangabe eine interessante Idee zu stecken schien.
Also machte er es sich mit einer Tüte Chips und der zweiten Tasse Kaffee auf der Couch gemütlich und informierte seine Heimkino-Anlage über seine Wunschsendung.
Innerhalb der ersten drei Episoden kam er aus dem Lachen kaum raus, wobei er sich einmal fast verschluckt hätte.
Am Ende der Staffel lehnte er sich entspannt und äußerst zufrieden zurück und bemerkte dabei, dass es draußen nicht mehr regnete, was ihn dazu anregte, sich an der frischen Luft die Beine zu vertreten.
 
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PJ genoss die frische Luft, bevor die Sonne sie wieder aufheizen würde, und dachte dabei über die Serie und ihre Auswirkungen nach, welche Vor- und Nachteile es mit sich bringen würde, wäre die Weltbevölkerung "gleichgeschaltet".
Gerade Frauen und Hilfsbedürftige aller Art würden davon profitieren, aber richtig spaßig wurde es in der Serie für eine kleine Gruppe, bei denen der außerirdische Virus "auf Granit gebissen" hatte.
Besonders der Typ, der in Las Vegas eine Penthouse-Suite "besetzte" und sich nach Strich und Faden auf JEDE Art verwöhnen ließ, war froh, sich nicht infiziert zu haben.
Unbemerkt brachte ihn sein Bummel auf einen großen Platz in der Innenstadt, als er bemerkte, dass ein Jugendlicher einer älteren Frau die Handtasche entriss und flüchtete.
Die Hilferufe der alten Dame wurden zwar von den sie umgebenden Menschen registriert, doch bevor jemand reagierte, war der Täter schon enteilt und in der Menge an Passanten untergetaucht.
Bis PJ plötzlich vor ihm stand und ihn auflaufen ließ, worauf der Dieb ungehalten sein Hindernis beschimpfte, als PJ ihn zu Fall brachte und ihm gleichzeitig das Diebesgut abnahm.
Nur Sekunden später sprach PJ die geschädigte Dame an und händigte ihr die Tasche aus, was ihm einen Blick aus herzerwärmender Dankbarkeit einbrachte.
 
Grund: Fehler
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Und das nicht nur, weil er nett lächelte und auf eine Belohnung verzichtete, denn die Dame freute sich über seine Hilfsbereitschaft, die in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich war.
Auf dem Heimweg überlegte PJ, was seine nächste Aktion werden sollte, da er zwischen der Tötung von Putin und einem zweiten Besuch in Afghanistan schwankte.
Mittlerweile rätselte man weltweit, wer dieser geheimnisvolle Killer war und was aus Trump wurde, da niemand eine Lösegeldforderung an die restliche Regierung der USA geschickt hatte.
Wieder im trauten Heim angelangt, ging er ins Internet und suchte bei YouTube nach Berichten und kurzen Videos über sich, was eine Menge Treffer brachte, sodass er längere Zeit beschäftigt war.
Danach entschloss er sich, erneut die bärtigen Terroristen zu besuchen, um ihnen diesmal zu veranschaulichen, dass auch Terroristen hilflos gegenüber brutalem Terror sind.
Eine Dusche später zappte er sich durch das Fernsehprogramm, trank ein letztes Bier und blieb auf ARTE hängen, die eine Doku über Nationalparks brachten.
Er freute sich bereits auf morgen, nicht ahnend, dass ein umwälzendes Ereignis ihn erwartete, welches sein Leben für immer verändern würde.
 
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Nach einem späten, aber trotzdem ausgiebigen Frühstück, setzte sich PJ in Bewegung, um ein in fast allen Bereichen zurückgebliebenes Land erneut heimzusuchen.
Er hatte Kabul fast erreicht, als er zur besseren Orientierung einem Fluss, dessen Quelle sich in der Nähe der Hauptstadt befand, in geringer Höhe folgte, als er auf mehrere Personen aufmerksam wurde, welche jemanden verfolgten und immer wieder Schüsse abgaben.
Also landete er zwischen den Parteien und breitete die Arme aus, um zu signalisieren, dass die Verfolger stoppen sollen, doch die eröffneten das Feuer auf ihn.
Ganz offensichtlich handelte es sich um eine Gruppe von Talibankämpfern, die ihn ohne Bedenken getötet hätten, denn tatsächlich waren einige Kugeln an PJ abgeprallt, den dieser Umstand erzürnte.
Also zog er seine Waffe und löschte die Terroristen in Sekundenschnelle aus, was seinen Zorn etwas abkühlte.
Danach drehte er sich um und wollte dem vermeintlichen Opfer folgen, doch dieses hatte seine Flucht in einiger Entfernung abgebrochen und schien zu überlegen, ob es sie fortsetzen oder auf ihren Retter warten sollte.
PJ steckte seine Waffe weg, hob eine Hand zum Gruß und ging langsam auf die Person zu, die sich als weiblich entpuppte, allerdings lange spitze Ohren hatte, was Terry an ein gewisses Volk in Fantasywelten erinnerte.
 
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Als er sie erreichte, grüßte PJ freundlich und sie dankte ihm für seine Hilfe, was ihn zu der Frage brachte, welchem Umstand es zu verdanken sei, dass er sie verstehen konnte.
Sie lächelte und antwortete mit einer Gegenfrage.
»Ich bin zwar noch nicht lange hier und bin mir sicher, dass es hier keine Magie gibt, und doch kannst du fliegen.
Beruht das auf einer außergewöhnlichen Fähigkeit oder trägst du etwas bei dir, was man hier als Technik bezeichnet?«
»Es ist nicht sehr freundlich, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, aber ich bin wohl tatsächlich der einzige Mensch, der ohne Hilfsmittel wie Maschinen fliegen kann.«
»Verbirgst du deshalb dein Gesicht hinter dieser Maske oder dient sie nur zur Abschreckung?«, führte sie ihr "Verhör" fort, ohne seine Frage zu beantworten, was einen gewissen Grad an Misstrauen bei PJ aufkommen ließ.
»So kommen wir nicht weiter, aber wenn du mir dein Geheimnis nicht verraten willst, so ziehen wir besser unserer Wege und vergessen dieses in meinen Augen denkwürdige Treffen.«
 
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Mit einem Gesicht voller Zweifel starrte sie ihn an, als wolle sie über den Umweg durch seine Augen die Gedanken lesen, die gerade in seinem Gehirn entstanden.
Als PJ Anstalten machte, sie ohne Antwort ziehen zu lassen und sich von ihr abwendete, schien sie nach einem harten Kampf mit sich selbst eine Entscheidung getroffen zu haben, denn sie ergriff seinen Arm und bat ihn zu bleiben.
»Ich muss dir wohl vertrauen, denn mir bleibt nicht mehr viel Zeit in deiner Welt, um mehr über dich in Erfahrung zu bringen.«
»Willst du damit zum Ausdruck bringen, dass du aus einer fremden Welt stammst, oder meinst du einen anderen Planeten?«, fragte PJ, der nur mäßig überrascht war, denn auf Grund seiner "Erfahrungen" mit dieser Thematik durch Filme und Serien hatte er mit dieser Entwicklung gerechnet.
»Komm mit mir, ich erzähle dir unterwegs, auf welches Abenteuer du dich einlässt.«
»Wenn es noch ein weiter Weg bis dahin ist, sollte ich dich vielleicht tragen, denn so sind wir schneller und du kannst mir trotzdem sagen, was ich deiner Meinung nach wissen sollte.«
Sie überlegte kurz, nickte schließlich, und ließ sich von ihm auf Händen tragen, als wäre sie frisch verheiratet und kurz davor, von ihrem Ehemann über die Schwelle ihres Hauses getragen zu werden.
 
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Ihre zierliche Gestalt wog für ihn quasi weniger als ein Neugeborenes, doch sie roch gut, aber er wagte es nicht zu fragen, nach welchen Blumen, um Zweideutigkeiten zu vermeiden.
Dafür erfuhr er endlich ihren unaussprechlichen Namen, weshalb sie sich auf die verkürzte Form Syraldia einigten, wofür PJ dankbar war.
Der Flug zu der in einem magischen Felsblock versteckten Höhle dauerte einige Minuten, da PJ mit geringer Geschwindigkeit flog, wodurch er weitere Informationen erhielt, was ihre Herkunft und Berufswahl betraf.
Ihre Welt hieß Gromudan und die kleine Heimatstadt, aus der sie stammte, hieß Fetflek und befand sich zu einem kleinen Teil am äußeren Rand eines Waldes, weshalb er von Menschen betreten werden dürfte, denn der größere Teil, welcher sich verstreut im Wald versteckte, war tabu.
Der gewisse Felsblock entpuppte sich als einer von mehreren, die in einer schmalen, nur schwer zugänglichen Gebirgsschlucht lagen und mit vielen kleineren wie die Überreste einer Gerölllawine wirkten.
Zudem konnte man das Innere des unförmigen Brockens nur betreten, nachdem Syraldia ihn berührte und gleichzeitig etwas vor sich hin murmelte.
Die Räumlichkeit war nicht sehr groß, auch nicht spektakulär, denn das Loch im Boden wirkte, als bestünde sein Inneres aus grüner Götterspeise.
 
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