Benzinvergleich 31.03.2026 - zwischen Deutschland und Polen

XO.

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Master_3

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Was hat die Politik damit zu tun? Die überzogenen Preise sind aktuell von den Ölkonzernen so ausgegeben. Die Steuern haben sich quasi nicht verändert.

So lange die Deutschen sich das einfach gefallen lassen sich von den Ölkonzernen ausnehmen zu lassen, warum nicht?
 
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xNecromindx

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Naja, rund 2/3 des Preieses sind Steuern, Abgaben, Umlagen... Da hat man schon eine Beteiligung.
Nur ist mal wieder der Denkprozess bei dem gewöhnlichen Deutschen etwas langsam, denn:

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War früher immer das Argument, dass man doch nicht die Wahl hätte - irgendwie "muss man ja zur Arbeit kommen".
Ja klar, die in Ballungszentrem kamen einem damals wie heute mit: Dann fahr doch Bahn! ... Ja, is klar Torben. Haben rund die Hälfte der Bevölkerung viel von, wenn die allein zum nächsten Bahnhof schon mit dem Auto fahren müssten, weil der nächste etliche Kilometer entfernt ist.

Heute allerdings ist das was anderes: Dank Elektromobilität hat man Alternativen.
"Ja, aber so teuer", "Brauch so lang zum laden und ich kann das an meinem Wohnsilo nicht", "Fährt ja gar nicht 1 Mio. Kilometer mit einer Tankfüllung!", "Was mach ich wenn der Akku kaputt geht?" .... Ja, ist gut Diesel Dieter - dann lass dich eben von den Mineralöl-Konzernen weiter prächtig in den Arsch ficken, denn in den Arsch gefickt zu werden: Da stehst du doch offensichtlich drauf!

Die Probleme sind seit etlichen Jahren absehbar. Insbesondere wegen der Kenntnis darüber, dass all diese Rohstoff aus politisch heiklen Regionen kommt.
Klar, darauf zu hoffen, dass das reibungslos so weiter fluppt, ist die wohlbedachte Lösung dieser Erkenntnis.

Das sich ein Industriestarkes Land wie Deutschland, das arm an Rohstoffen ist, so abhängig vom Rest der Welt von Energie macht, ist politisches Versagen.
Das fing mit der Kohlekraft an, als Abnehmer für die selbst defizität und durch Subventionen geförderte selbst abgebaute Kohle an, ging über das Träumen von "grünem Gas", wo man sich bereitwillig einem maroden Staat mit einem Möchtegern-Zaren an der Spitze auslieferte, nun, in Ermangelung an Alternativen am Tropf der USA und Katar hängt und seinen Bürgern, die nen Deppen-Aufstand starten, weil man ihnen nahelegt: Ey, pass mal auf, deine Gas-Heizung ist scheiße!

Aber es hieß ja immer: Alles so teuer, wer soll denn das bezahlen!?
Ja, bitte: Dann bezahlt es jetzt - eurer selbst verursachtes Leid!

Wenn der Denkhorizont von Menschen sich auf "Finger im Po - weiter so!" beschränkt, dann sehe ich es als gerechtfertigt sie auszunehmen.
Das ist wie bei einer Versicherung: Was haben Sie getan um den Schaden abzuwenden? Welche Vermeidungsstrategien haben Sie angewendet? ... Achso: Vollgas auf den Baum zu? Oh, sorry: Grobfahrlässig!
 
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Master_3

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Das hat aber NICHTS mit den aktuellen Preisen zu tun, die Steuern sind "unverändert" - Die CO² Steuer wurde anfang 2026 angepasst und dürfte so in etwa 2-3 Cent ausmachen.
Das was aktuell läuft ist einfach nur Abzocke - da kann der Staat nix für, aber in meinen Augen hätte das Kartellamt da zumindest mal etwas auf die Finger der Ölkonzerne klopfen können.


(BTW @xNecromindx du scheinst die Tage irgendwie geladen zu sein? Alles gut bei dir?)
 
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GuyFawkes667

Just a sad men who lost too much in his life...
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Als reiner Fußgänger, welcher seit vorgestern eine massive Sehnen oder Nervenentzündung im rechten Fuß hat, kann ich zum Thema Spritpreise leider nichts sagen.
Aber ja, es gibt Zeiten, in denen man anderen anmerkt, das deren Stimmung gerade etwas in den "Suchst Du Stunk? Kannst Du haben" abdriftet. Bin da aktuell selber von betroffen und man ändert dadurch die eigenen Kommentare negativ konjunktiert oder aggresiver.
Mir fällt es jedenfalls sehr schwer, meinen Unmut nicht lautstark in die Welt zu posaunen; was aber eher einem Erbrechen meiner emotionalen Lage gleichkäme.
Darum bin ich auch eher passiv hier im Board unterwegs; das war mal anders^^.
 
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Finus04

fieser alter Sack
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Das stimmt so nicht ganz. Das beste Beispiel ist doch Spanien. Die haben eine Übergewinnsteuer und da sind die Preise dann erst später und deutlich weniger stark angestiegen.
Und ja in Deutschland muß auch zwingend eine Übergewinnsteuer eingeführt werden und das rückwirkend.
Es sind ja nicht nur die Spritpreise, Gas, Strom, Lebensmittel alles steigt wieder stärker an.
Allerdings werden ja CDU/ CSU, FDP, AfD von eben genau diesen Konzernen finanziert, als ob die Regierung da eingreifen würde.
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Sorry Necro aber das ist eine ziemlich polemische Aussage die eben so nicht stimmt.
Wenn man Zuhause eben nicht laden kann ( und das dürfte auf ca 80% der Bevölkerung zutreffen) dann muß man an die Ladesäule.
Und da ist es eben auch teurer. Dazu kommt dann eben doch die Ladezeit. Wenn ich nach 11-12h nach Hause komme will ich mich eben nicht noch 35Minuten -1H an die Ladesäule stellen weil ich für den nächsten Tag wieder einen geladenen Akku brauche.
Ich habe ( hatte) eine tägliche Fahrleistung von ca 280km, zu meiner normalen Arbeitszeit. Ich musste mit dem Hybrid alle 2 Tage tanken, das ging eben zwischendurch und dauerte maximal 10 Minuten. Die Rechnung bezahlt die Firma. Wie rechnet man das mit dem Arbeitgeber ab falls man eben doch Zuhause laden kann/ lädt?
Dazu kommt ja auch noch das die meisten garnicht das Geld haben um sich ein E Auto zu kaufen, die Leute fahren mit 5-15 Jahren alten Verbrennern rum weil sie eben kein Geld für ein modernes Auto haben. Auch nicht für einen modernen Verbrenner.
Und das die Strompreise an den Ladesäulen massiv ansteigen werden sobald die Anzahl der E Autos deutlich größer sein sollte darf man auch als sicher ansehen, die "armen" Stromkonzerne müssen ja auch leben.
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So ein Satz ist ein Schlag in die Fresse von all den Leuten die gerade so über die Runden kommen, trotz 1-2 Jobs.
Glaubst Du wirklich die würden nicht gerne auf was moderneres umsteigen, alleine schon um Kosten zu sparen?
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Doch, schon. Schrieb ich ja: Mehrere Jahrzehnte verfehlte Energie-Politik. Das ist nun einmal Staatsaufgabe.
Das jetzt Konzerne ihre Hand aufhalten, liegt nun einmal einzig daran, dass sie es können.
Und was soll das Kartellamt ändern? Dieses Gerede kenne ich schon, seit ich Auto fahre... Nie hat es irgend etwas gebracht. Denn Preisabsprachen, die das Kartellamt ahnden kann, gibt es nicht.
Es gibt aber die Energiekonzerne, die ganz genau wissen müssen, was sie zu tun haben, ohne sich darüber unterhalten zu müssen.
Sobald einer nach oben schraubt, schrauben alle anderen mit. Eine Tatsache, die das Kartellamt nun schon unzählige male hinreichend dokumentiert hat.
Die Definition von Wahnsinn ist doch, immer wieder das gleiche zu tun und am Ende auf ein anderes Ergebnis zu hoffen. Was also nun, wieder einmal, das Kartellamt richten soll...? Nun, das weiß allein der Wind... Oder wie es so schön heißt.

Auch war jetzt gemacht wurde, mit den Einschränkungen nur einmal am Tag die Preise erhöhen zu dürfen. Das ist einfach nur albern.
Man nehme sich Österreich zum Vorbild, heißt es. Aber irgendwie hat da niemand mal nachgefragt, denn in Österreich weiß man: Bringt überhaupt nichts!

Mal wieder wird das alles im Sande verlaufen. Mal wieder zieht man nicht die richtigen Konsequenzen daraus. Mal wieder stehen wir vor der nächsten "Preisexplosion".
Wenn Problemlösung es erfordet, mal seinen fetten Arsch aus dem vollgefurzten Sessel zu heben, dann ist insbesondere der Deutsche eben unglaublich träge. Und jeder der es kapiert hat, kann dann alle paar Jahre "und täglich grüßt das Murmeltier" singen.

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Dann trügt der Schein!?
Ein Problem deutlich anzusprechen, heißt ja nun nicht, dass man schlecht drauf wäre. Aber oft ist man es heute eben nicht mehr gewohnt Realität nicht mit Zuckerguss überzogen zu bekommen. Ja nun, daran kann ich halt auch nichts ändern. Trotzdem bleibt die Banane krum...
 
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Master_3

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Das ist richtig, aber die Leute alle samt unterschwellig als inkompetente Idioten abzustempeln nur weil nicht alle auf E-Autos umgestiegen sind war bisher nicht so dein Stil, zumindest was ich sonst von dir gelesen habe wirkt das nicht wie dein normaler Stil. Nungut.
Wie @Finus04 schon schrieb gibt es genug Gründe warum viele noch nicht umgestiegen sind - aber natürlich ist es auch so, dass da die Sturrheit der Deutschen mit reinspielt und auf der anderen Seite Gründe "erfunden" werden.

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Das selbe kannste dann über die Politik in den Raum werfen. "Machen" kann das Kartellamt auch etwas, vor allem weil es ja die selben Ölkonzerne sind die sowohl in Deutschland als auch im Rest von Europa die Kraftstoffe günstiger anbieten - abgesehen von dem Steueranteil.
Der Unterschied ist: Die Politik hat in dem Fall aber keine Schuld an der Kostenexplosion die JETZT da ist - auch nicht die verfehlte Energiepolitik.
Die Preise müssten nicht so hoch sein, das ist ein reiner Testballon der Ölkonzerne um zu gucken was geht und deswegen wird das auch als erstes in DE getestet, weil kein anderes Volk in Europa so treudoof ist und vor vorgehaltener Hand meckert.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Ja und? Was ist denn das mal objektiv betrachtet für ein bescheuertes Argument?
Hast du ne Tankstelle im Wohnzimmer? Kann ich die mal sehen?
Es ist schon etwas merkwürdig, dass Leute zur Tanke fahren um sich Champagner in den Tank zu gießen - völlig normal. Aber die Ladesäule, die muss direkt am Parkplatz sein. Klar, das ist absolut naheliegend...

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Was dann eben die Ausrede ist...
Die Leute kapieren aber nicht, dass gar nicht die Notwendigkeit besteht zwangsläufig auf 100% zu laden - was auch gelinde gesagt völlig bescheutert ist, das permanent zu tun.

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Das ist genau die selbe Freiheit deinerseits, mit der du dich aktuell entscheidest für EUR 2,30 den Liter durch die Landschaft zu dieseln...
Freies Land, freie Entscheidung.

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Weswegen sie jetzt rumjammern so viel für den Sprit zu zahlen... das Geld scheint doch da gewesen zu sein, wenn man sich dafür entscheidet.
Jeder soll finanzielle Entscheidungen treffen wie er will - jeder ist sein Glückes eigener Schmied. Nur schau ich mich hier um, dann sind es nicht die Armutskarren, die in den Einfahren stehen...: BMW, Mercedes, Audi, VW usw... und das meiste davon eindeutig nicht viele Jahre alt.
Was jetzt einen teil der Betroffenen mit der statistische Masse zu tun hat, nun, kannst ja mal erklären. Nur weil es einen Elch gibt, der in Finnland in den Bach pisst, kann ich ja wohl im Schwarzwald trotzdem aus dem Waldbach trinken. Das Sondersituationen immer als Generalisierung herhalten müssen, ist so eine Art der Minderheiten-Überhöhung, die in einer sachlichen Betrachtung nichts verloren. Ja, es gibt die Leute, die haben nur 1000 Euro für ein Auto. Guess what: Es gibt auch Leute, die haben exakt 0 Euro für ein Auto. Und jetzt!? Die Erkenntnis ist jetzt, das Autos zu teuer sind, oder wie!? Das ist das argumentativ quatsch. Das Problem ist da ein ganz anderes, hat mit dem Thema halt nur nichts zu tun.

Und das mit dem Preis ist auch ein falsches Spiel:
Gerade mal - nur für Spaß - bei mobile.de den Gebrauchtmarkt aufgelistet. Eltro sind über 80.000 Fahrzeuge im Angebot und realistische Angebote gehen da am 2000 Euro los. Den Zoe für 150 Euro mal außen vor, ohne es mir angesehen zu haben, aber das hat ganz sicher nen ganz großen Haken...
Guess what: Gebrauchte Verbrenner liegen im selben Preis-Range. Wenn wir also einer sagt, das kann man sich nicht leisten, dann ist die Antwort doch ganz einfach: Man kann es sich weder so noch so überhaupt leisten.

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Weißt du, ich handle immer nach dem Leitsatz: Lieber wissen als glauben.
Und so weiß ich, dass mein Nachbar 2 Häuser weiter sich den neuen Mercedes gekauft hat, mit der Aussage: Neee... Elektro ist überhaupt nicht ausgereift und überhaupt, zum Laden muss es sich da ne Wallbox hinbauen, die kostet 900 Euro - ist ihm zu teuer. Schließlich wird der Strom ja auch ganz sicher teuerer und dann lohnt sich das alles nicht mehr.
Das alles war vergangenes Jahr im Sommer. Wie man sieht: Da spricht der Experte.

Die wenigsten Leute wissen halt wovon sie reden. Mehr noch: Die sind nicht mal in der Lage zu erkennen, wer ihnen da wirklich in die Fresse schlägt. So wie besagter Nachbar: Dem ist völlig klar, da muss der Staat jetzt mal was machen! ..... klar, vielleicht richten sie für ihn eine Gehirnausgabe ein!? 🤷‍♂️

Die meisten Menschen, und das sehe ich leider immer wieder, nehmen für sich in Anspruch clevere Entscheidungen zu treffen, nur ist dieses Bild allein nur bei denen selbst vorhanden. Die meisten Dritten schütteln mit dem Kopf, witziger Weise auch ein Teil derer, die für sich selbst ähnlich dumme Entscheidungen treffen. Was einen simplen Grund hat: Die eigene Entscheidung muss doch gut sein - es ist doch die eigene. Man zieht sich naturgemäß nicht selber in Zweifel. Also ist man gefangen in seiner Sichtweise und in den meisten Fällen überhaupt nicht mehr in der Lage objektiv zu urteilen. Ein Trend, der mit fortschreitender sozialer Isolation der Menschen immer weiter fortschreitet. War man früher noch genötigt ihm Rahmen seiner vielköpfigen Familie andere Ansichten auszuhalten und sie sich anzuhören, lebt man heute mehr und mehr in seiner kleinen Meinungs-Bubble, in der man sich naturgemäß halt deutlich wohler fühlt. So wie besagter Nachbar: Denn, das weiß er zu berichten, die Leute die er kennt, sehen das schließlich alle ganz genau so! Na dann...


Edit:
Im ürbigen zum Thema 230km zur Arbeit, habe ich gerade mal, eine wunderbare Zeit in der wir leben, die KI zusammenfassen lassen, wie die prozentuale Verteilung der Wegstrecken ist und es ist erschreckender, als ich angenommen habe.
Das die Durchschnittswegstrecke bei rund 17km liegt, war mir bekannt, aber schlüsseln wir das mal Mengenmäßig auf:
0 % – 20 % unter 5 km
20 % – 40 % 5 km bis 10 km
40 % – 60 % 10 km bis 20 km
60 % – 80 % 20 km bis 30 km
80 % – 100 % über 30 km


80% der Pendler fahren unter 30km (einfache Fahrt).
Schon mal irgendwer sich bewusst gemacht, was das für ein Potenzial ist!?
Darüber reden wir. Über die Masse, die sich nicht bewegt, nicht den urainischen Fernfahrer der täglich Barcelona - Helsinki fährt...
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Wie sonst würdest du die Energiepolitik der vergangenen 50 Jahre zusammenfassen? Es geht hier nicht um das E-Auto. Das ist ein kleines Zahnrad im Ganzen.
Einfach mit dem Finger zu zeigen und "die Politik ist Schuld" zu sagen, ist doch am Ende gelogen. Wer hat die denn gewählt? Wer lässt sich von Springerpresse und Co. denn aufpeitschen?
Mein Nachbar gegenüber, ein andere als oben, hat sich Ende letzten Jahren "noch schnell" die neue Gas-Therme einbauen lassen. Im Februar spricht er mich an und meint: Ob ich denn wüsste, dass jetzt wegen der CO2-Umlage Gas jedes Jahr teurer wird. Ich schau ihn an und sage: Willst du mich auf den Arm nehmen? Das wusstest du nicht? Das ist doch schon Jahre völlig klar!?
Wie anders lässt es sich bezeichnen, alle Informationen vorliegen zu haben und dann verwundert zu tun, dass es diese Tatsachen gibt? Sagen wir es so: Für mein Dafürhalten spricht das zumindest nicht von Intelligenz, oder siehst du das anders?

Es geht hier um die statistische Masse. Diese handelt eben leider, auch wenn man das nicht wahr haben will, extrem oft eben nicht intelligent. Da gibt es in der Phychologie sogar einen Fachbegriff für, der mir gerade entfallen ist "die Dummheit der Masse" zusammengefasst.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Euhm xNecromindx du verrenst dich da ganz schön...Ich hab gerade mal bei Mobile reingeschaut, 200km Umkreis, und dann die ersten 20 Seiten durchgescrollt, bis etwa 12.000€ - da ist nichts Familientaugliches bei. Zweitwagen JA, Familienautos NIX.
Das Problem war genau das, bei der Elektromobilität gewesen: Es wurden entweder Kleinwagen (Zoe) rausgehauen die im Vergleich zu einem Verbrenner zu teuer waren, weil die Wagen eben neu waren und auf der anderen Seite gab es dann Trümmer wie den Q8 E-Tron jenseits der 100k.
Ich sag dir ehrlich, bei uns auf der Arbeit sind die meisten Autos älter als 10 Jahre, ehr 15, und länger als 6 Jahre im Besitz - viele wollen sogar wechseln, weil wir in der Firma laden können, aber wenn die Modelle zum bezahlbaren Preis fehlen gehts nunmal nicht...

Erst jetzt kommen langsam Modelle raus die (auch für mich) interessant sind, z.B. Mazda 6e die in ein zwei Jahren als Leasingrückläufer preislich aber auch optisch (subjetiv) attraktiv werden.


Bei der Heizungsgeschichte bin ich auch bei dir, da hat man lange Zeit gepennt, muss gerade an das Meme hier denken, was ich vor kurzem gesehen habe xD

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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Eigentlich nicht!? Ich habe einfach in ganz Deutschland geschaut - warum eingrenzen?
Dabei waren z.B. ein paar Renault Kangoo. Ja, über Geschmack lässt sich streiten. Schon vor Jahren hatte ein Bekannter genau das Ding (als Verbrenner) als Familienkutsche - 2 Erwachsene, 3 Kinder. Gar kein Problem.
Und warum taugt ein Zoe nicht? Hat ein Freund aus Kindertagen ein paar Jahre gefahren. 3-Köpfige Familie. Wo ist das Problem? Jetzt komm mir nicht mit dem Urlaubs-Argument. Weil dann sag ich dir ganz klar: Kauf dir nen Möbelwagen, vielleicht ziehst du mal um!
Das einzig blöde bei Renault ist die Mietbatterie, wäre nichts für mich. Aber seit geraumer Zeit schaue ich z.B. nach einem Kia Niro EV, einfach weil mich das Fahrzeug interessiert. Startet bei rund 13.000 Euro. Dazu sollte man wissen, dass beim Hyundai-Konzern das Batteriemanagement echt gut ist. Da fallen, anders als bei VW, so gut wie keine Akkus aus. 13k für ein mit Familie problemlos nutzbares Fahrzeug, dass eben weil es Elektro ist alles an Sonderausstattung gleich mit dabei hat... Nenn mir doch mal Alternativ-Fahrzeuge im Verbrennersegment, die signifikant billiger sind oder signifikant mehr bieten!? Ich rede nicht davon ob das Ding nun 2000 Euro mehr oder weniger kostet. So lange es kein runtergeranzter Seelenverkäufer ist, liegen die alle in dem Bereich. Mit dem Unterschied: Günstigerer Unterhalt, weil günstiger im Fahren, keine Steuern, Vorteile bei der Wartung (wobei da Kia kein gutes Beispiel ist)...

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Erst Ostern 😛
 
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Finus04

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Absolut blödsinniges Argument und das weißt Du auch.
Tatsächlich wäre die nächste Elektroladesäule nur 200m weit weg. Das doofe ist nur das die auf dem Gelände einer KFZ Werkstatt steht.
Dort bieten sie 2 Lademöglichkeiten an - langsam, quasi wie an der Steckdose - KW Preis 59 Cent und einen Schnelllader -KW Preis 75 Cent.
Und jetzt kommt der Haken, man kann nur laden wenn der Laden auf ist, ab 18:00 ist das Tor zu. Somit ist die für einen Berufstätigen nicht zugänglich.
Die nächste Tankstelle ist 600m weit weg und ist 24/7 auf. Fairerweise erwähne ich mal das die auch 2 E Ladesäulen hat
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Da stimme ich Dir zu. Aber was Du wieder einmal weglässt bzw ignorierst: auch die Ladezeiten bei 20-80% dauert nun einmal irgendwas zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden.
Gerade die älteren oder kleineren Elektrofahrzeuge haben eine deutlich geringere Ladegeschwindigkeit als eben die neueren und größeren Modelle. Die dann eben auch ein vielfaches kosten. OK dementsprechend große Verbrenner ebenso.
Und je kleiner ein Akku und je älter das E Auto umso öfters muss man dann doch an die Ladesäule und dadurch steigt eben die Zeit die man da verbringt dann extrem an.
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Auch das ist wieder einmal Polemik die dazu auch noch unnötig ist.
Ich habe eine 70 Stunden Woche, als wir die Firmenwagen bekamen stand auch ein Corsa E zur Debatte.
Reale Reichweite ca 180km. Ladezeit von 10 auf 80% waren 55 Minuten. Woher weiß ich das? Ich hatte die Kiste für eine Woche zum testen.
Ca 70% von uns hätte diese Reichweite eben nicht für einen Tag gereicht, also 2x am Tag laden. Bei 6 Tagen die Woche, 2x laden a 55 Minuten macht das 11 Stunden die Woche, dagegen stehen 30 Minuten bei einem Verbrenner.
E Autos sind eine wirklich gute Alternative wenn man nicht viel fahren muss, Zuhause laden kann und es eben nicht auf die Zeit ankommt.
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Na dann schau Dich mal hier bei uns in Duisburg um. Klar gibt es die hier auch, aber die meisten Autos sind eben eher günstiger und 5 Jahre + alt.
Es macht schon einen sehr großen Unterschied wo man wohnt. In Gemeinden mit einem hohen Eigenheimanteil sind neuere und größere Autos immer stärker vertreten, auch Elektroautos.
Aber in den Städten wo die Leute am Ende vom Geld noch verdammt viel Monat übrig haben obwohl sie arbeiten sieht das nun einmal anders aus.
Ich habe kein Problem mit E Autos, aber ich habe ein Problem mit Verallgemeinerungen und eben Bullshit Argumenten.
Fakt ist nun einmal die Ladeinfrastruktur ist immer noch viel zu niedrig. Dazu braucht man "gefühlt" 25 Ladekarten / Apps um überall laden zu können. Die Preispolitik ist undurchsichtig da die Preise nicht an der Ladesäule angezeigt werden.
Die Ladezeiten sind eben immer noch deutlich zu lange, gerade bei den günstigeren Modellen.
Klar die gleichen Argumente gab es vor über 100 Jahren auch schon, eben gegen das Auto.
Im Laufe der Jahre wurde die Technik besser, die Infrastruktur besser und das Auto hat sich durchgesetzt.
Das gleiche wird mit Sicherheit auch mit dem E Auto geschehen, aber Stand heute gibt es eben noch viele Argumente gegen das E Auto. Die Autos sind eben für geschätzt 70% noch nicht praktikabel oder erschwinglich.
Wie gesagt, die meisten können sich ja nicht einmal einen neuen Verbrenner leisten. Die rennen von einer alten Karre zu der nächsten weil sie eben das Geld nicht haben.
Und die 5% die jammern wegen dem "Sound" etc kann man eh streichen, die werden es nie kapieren.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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Hatt ich ehrlich gesagt so drin gehabt, bzw es waren 100 und ich habe Großzügig auf 200km hochgeschraubt.
Warum? Ganz einfach, wenn was mit der Karre nicht koscher ist, hätt ich A) Wen, den ich in greifbarer Nähe habe und B) Habe ich auch schlicht keine Zeit in halb Deutschland Karren anzuschauen - mein letzer Autokauf hat keine Stunde gedauert.

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Kann ich dir gerne sagen, meine Tochter schläft über die Wochenenden öfter bei meinen Eltern bzw Schwiegereltern, da wandern gut Sachen rüber, wie z.B. ihr Kinderfahrrad im Moment - ich fahre altuell einen Mazda 6 GJ Kombi und der ist zum Wochenende immer gut gefüllt und selbst da passt das Fahrrad nur mit umgeklappter Rückbank rein. Aber auch sonst: Bollerwagen, Gartenabfälle, Gartenzubehör (sei es mal Gehwegplatten, oder Blumenerde, Pinienrinde, erst dieses WE zwei Blumenkübel je 80cm Durchmesser geholt für Kartoffeln anpflanzen), Partygarnitur usw. - ich habe dafür keinen Anhänger und miete mir nicht alle Nase lang Autos für diese Aufgaben.
Von der Vergangenheit mit Kinderwagen etc. fange ich erst garnicht an, das hättest du im Zoe never ever untergebracht bekommen.

Es kommen aber auch noch viele andere Faktoren dazu: So habe ich bei meinem Mazda Händler einen Vertrauenspartner dem ich Wortwörtlich blind vertraue - das habe ich bei dem ansässigen Hyundai Partner nicht (Mir ist bei der Mobile Durchsicht der Hyundai Ioniq 1 aufgefallen).

Ich sag dir mal wie das beim Kauf des 6er GJ war, weil ich da eigentlich schon Bock auf Elektro hatte - zu dem Zeitpunkt gab es den MX-30 mit nur 200km Reichweite war für mich nie ein Problem, auch wenn ich 30km Arbeitsweg habe, bin da resistent und auch das Größen Ding hätte mich nicht abgeschreckt nach dem Motto "irgendwie wirds schon gehen", aber zu dem Zeitpunkt kostete der MX-30 gebraucht noch 22k und der 6er GJ 12k - das ist jetzt 5 Jahre her.
Wie gesagt, jetzt schiele ich auf dem 6e und den gibt es auch nur noch als Fließheck.

Und ja, der Kangoo ist vielleicht Platztechnisch vergleichbar, aber Sorry, 1. Assistenssysteme, 2. Sicherheit, 3. (Innenraum)-Qualität, 4. Ausstattungen (Bose Soundssystem, Android Auto?)
So und dann wirds ganz schnell eine nüchterne Rechnung selbst wenn beide Autos erstmal gleich viel kosten.


Und das trifft auf so viele Dinge zu:

Haus bei Bezug umgerüstet von Ölheizung auf Gas, weil wurde gefördert und musste eh neu, 3 Jahre später kommt "Luftwärmepumpe all the way" - hätt ich das gewusst, hätte ich vor Bezug z.B. ein paar Räume auf Fußbodenheizung umgerüstet - aber bis dahin war Fußbodenheizung bei mir Gesundheitstechnisch raus, weil ich auf der Arbeit in Sicherheitsschuhen bei teils 48°C Bodentemperatur rumlaufe und am Ende des Tages eh schon "schwere" Füße habe.
Aber so hat mich der Umbau effektiv nur 4000€ gekostet - dafür kannste lange heizen...

PV Anlage (wie gesagt ich WILL ja Elektro): 2020 kosteten 10kwp etwa 12k, als ich dann die letzten Jahre nachgefragt habe waren es 19(!)k OHNE Akku - jetzt gehen die Preise wieder deutlich runter und das Thema wird wieder interessant und wird nun auch kommen und damit ein Faktor mehr für E-Auto, aber wir reden hier über 6 Jahre die man einfach "verloren" hat, weil die Preise einfach behindert waren.

Jetzt gehen die E-Autos wieder etwas hoch, sprich: Du musst dich als Normalo etwas durch diese Marktschwankungen kämpfen, damit du für Wärmepumpe + PV + E-Auto kein Vermögen aufgeben musst.
 
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xNecromindx

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Wie @Master_3 schon erwähnte, sind das aber nicht die einzigen Möglichkeiten, so bauen eben viele Arbeitgeber auch Ladesäulen aus.
Auch bei mir an der Firma hat jetzt jeder Parkplatz eine - das auch schon seit 2 Jahren.
Fahren deswegen nun alle Elektro? Nein! Aber das Ladesäulenargument zählt halt nicht mehr.
Am Montag waren wir erst wieder beim Penny einkaufen: Auf dem Parkplats 6 Stellplätze mit DC Schnelladesäulen. Halbe Stunde einkaufen, etwa 60-70% wieder drin.
Das Problem ist nicht, dass es nicht geht, das Problem ist in den allermeisten Fällen, dass Leute sich umgewöhnen müssen, was sie halt nicht wollen.
So wie eben das Argument: Öhhh... muss ich zur Ladesäule fahren. Als ob man eben die Tankstelle im Wohnzimmer hätte! Es sind halt Ausreden, die man heranzieht, überspitzt als besonderes Problem herausstellt und damit dann begründet: Möchte ich nicht.
Kann man halt auch umdrehen: Öhhh... Benzin.... muss ich erst in Abu Dabi nen tiefes Loch bohren... rafinieren... in den Tank pumpen: Doof!

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Das ignoriere ich nicht, sondern das ist mir bewusst. Ein Zoe ist nun kein Ladewunder. Ist der Schulfreund Jahre mit gefahren - auch ganz normal berufstätig. Jetzt hat er deinen erwähnte E-Corsa.
Der Witz ist: Ich hab den noch nie so reden hören. Für den ist das Alltag geworden. Im Gegenteil, der sagt mir sogar: Kann er sich gar nicht mehr vorstellen das an der Tanke rumzustehen, keine Qualmen zu können, weil sonst womöglich der Wohnblock explodiert.

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Deswegen liefert DHL ja auch nur noch per E-Lieferwagen aus...
Die haben nämlich was interessantes erkannt: Energieverbrauch bei viel Start/Stop deutlich geringer, Verschleiß deutlich geringer, Unterhalt dadurch deutlich günstiger, und man kann es auch noch für Marketing nutzen. Win-win-win-win...

Schau mal was ich oben editiert habe. Da habe ich eine Aufschlüsselung zu Pendlerstrecken ergänzt.
80% aller Pendeler, können ohne irgend ein Problem und groß Nachdenken, von jetzt auf gleich wechseln.
Was glaubst du denn hat mehr Macht gegenüber Ölkonzernen? 80% der Kunden die nicht mehr kommen oder ein Kartellamt?
Was glaubst du denn, was die Preise an den Tanken - auch für dich! - machen, bevor allein nur 50% erreicht ist!?

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Duisburg, das war die Stadt wo die Alliierten 1945 keine Bomben abgeworfen haben, weil sie bei dem Blick aus dem Fenster dachten, sie waren da schon...
Aber Spaß beiseite: Erkläre mal Investition.
Investierst du in Brötchen? Investierst du im Kino?
Die Definition von Investition ist doch, sein Geld längerfristig so einzusetzen, dass es mit der Perspektive auf die Zukunft sinnvoll eingesetzt erscheint.
Erscheint es dir also sinnvoll eine Investition in einen Verbrenner zu tätigen? Selbst wenn das EV stand jetzt teurer ist, wird man doch bei einem Verbrenner auf sehr absehbare Zeit in den Arsch gefickt und legt all das "gesparte" Geld in die Kassen der Ölmultis.
Habe ich mein Dach mit PV vollgemacht und Klimaanlagen installiert, weil ich zuviel Geld hab und den tollen Komfort wollte!? Nein! Mir ist klar was kommt. Ich habe aus der vollkommen unberechenbaren Gleichung, deren Parameter ich nicht beeinflussen kann, eine auf viele Jahre berechenbare gemacht. Das heißt investieren. Ich kaufe mir nichts, ohne das auf die länge Zukunft zu projezieren. Falsche Kaufentscheidungen können einen arm machen. Die Erkenntnis aus meiner Lebenserfahrung zu den Lebensverhältnissen von Menschen ist eben, und davon durfte ich ziemlich viel sammeln über die Jahre, dass gar nicht wenige ihre finanzielle Situation von außen aufgezwungen bekommen, sondern dass sie vorrangig auf eigenen Fehlentscheidungen beruht - derer Ursache vielfältig sein kann. Ein oft wiederkehrendes Muster ist aber, das Konsumverhalten. Die mahnende Erkenntnis die ich mal daraus gezogen hab ist, dass es nahezu ausweglos ist, da wieder heraus zu kommen, wenn man dort erst einmal angekommen ist. Also habe ich Zeit meines Lebens viel daran gesetzt dieses Problem grundsätzlich zu umschiffen. Weswegen ich grundlegend anders mit Geld umgehe. Ich gebe nicht den absoluten Spottpreis für mein Handy aus, weil ich es mir nicht leisten könnte. Ich reparieren mein Auto nicht selber, nur weil ich mir die Werkstatt nicht leisten könnte. Ich gehe nicht bei Penny einkaufen, weil ich mir EDEKA nicht leisten könnte. Ich hab sehr früh gelernt, was Skaleneffekte sind und das viele kleine Regentropfen, am Ende eine ganze Stadt überfluten können. Das ist der Grund, warum ich jeden nur davor warnen kann in Verbrennerfahrzeuge zu investieren. Denn dieses Geld ist, im wahrsten Sinne des Worte: Verbrannt! Da wird so weit gehen, dass man diese Dinger gebraucht in ein paar Jahren nur noch mit hohen Abschreibungen wieder los wird. Was die Early-Adopter bei EV jetzt derzeit mit ihren seinerzeit teuer gekauften aber eben vollausgestatteten EVs erfahren. Gerade aktuell ist der Wechsel so clever wie nie.
 
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xNecromindx

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Ich habe Autos bisher überall gekauft. Wegstrecke ist mir wurscht. Ist das Angebot gut, ist es gut. Dann siebe ich extrem und am Ende war es bisher immer so, dass ich da dann hin bin und das Ding auch gekauft habe.
Da ich ohnehin nie in Werkstätten fahre, außer da ist noch Garantie auf der Karre, sind mir kleinere Defekte bei Grbauchtwagen eh egal. So gibt es da eben unterschiedliche Betrachtungsweisen, wo jeder eben für sich das beste rauspicken muss.

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Kenn ich alles. Bekomm ich auch nicht in den Kofferraum.
Wir haben das ganz simpel gemacht: Bei Kleinanzeigen nen zweites Kinderrad gekauft, den Eltern das hingestellt und fertig. Am Ende sogar auch wieder für den selber Preis verkauft, wie wir es gekauft haben.
Das schleppe ich doch nicht hin und her. Fährt das Kind durch Hundescheiße und ich soll mir das ins Auto stellen!? Never ever.

Kinderwagen ist halt so ne Sache. Haber wir nie transportiert. Später nen kompakten kleinen Buggy geholt, der passt in jeden Kofferraum. Kleinkinder wachsen so schnell, den Kinderwagen haben nur lokal für nen paar Runden um den Block gehabt. Ist eben auch wieder die persönliche Einstellung, wie man das handhabt. Es geht am Ende aber. Frag mal deine Eltern: Die werden sicher auch zu berichten wissen, wie man auch zu fünft im Polo in den Urlaub nach Italien gefahren ist...
Der Freund mit dem Zoe ist zwar nicht nach Italien, interessiert den nicht, aber halt nach Holland übers Wochenende. Das war noch vor Corona und schon da schwärmte er davon, wie gut das mit EV in Holland funktioniert.

Aber wie schon geschrieben: Investieren will halt überlegt sein.
Ja, PV installieren lassen ist teuer. Das ärgert mich auch. Also bin ich aufs Dach, hab die Haken montiert, die Unterkonstruktion dran montiert und die Panel drauf geworden. War ich fertig damit. Habe ich am Ende so viel gespart, dass jetzt das Jahr ist, an dem sich die PV zu 100% selbst bezahlt hat. Weitere 20 Jahre Reingewinn.
Ebenso beim heizen: Gut, wir haben wenigstens nicht Öl gehabt, aber immerhin eine 25 Jahre alte Gas-Therme. Schon damals hieß es: Mach die neu, die ist schon alt, bla bla... Ich habe mich dagegen entschieden und Klima installiert - lange bevor ich überhaupt PV hatte. Seither alles sehr entspannt. Klima heizt im Winter wenn Überschüsse da sind, ansonsten halt Gas, da ich die alte Therma weiter am Leben halte. Was glaubst du denn, wem ich die alte Therme (baugleich) abgenommen habe, als der sich hat die neue montieren lassen? Genau: Dem Nachbarn gegenüber...
Seither kommt alle 2 Jahre der Schornsteinfeger zu Messung und wundert sich, dass das Ding immer noch funktioniert und absolute Top-Messwerte abliefert und ich im Jahr auch nur noch etwa 3000-4000kWh Gas verbrauche.
Ich hatte doch auch keine Lust den Estrich raus zu reißen. Wobei das in den allermeisten Fällen ohnehin unnötig ist. WP würde bei mir einwandfrei mit den normalen Heizkörpern laufen.
Damals hab ich mir auch keinen Diesel andrehen lassen... das wären genau die Problem-Motoren gewesen, die später im VAG-Konzern Wellen schlugen... Ich hatte einfach schon immer ein gutes Händchen für Kaufentscheidungen. Oft lande ich rein intuitiv beim richtigen. Weswegen ich auch sage, das derzeit EV die beste Wahl wäre. Vor 5 Jahren war das was anderes. Vor 5 Jahren wäre ein gebrauchter mit 5 aber nun auch schon 10. Also würde man langsam wieder schauen. Das ist eben der Punkt: Wer konnte und es nicht gemacht hat: Selber Schuld! Wer jetzt noch immer nicht will, weil er ominöse Ängste und/oder Vorurteile hat: Ebenso selber Schuld! Es gibt faktisch nur noch wenige Situationen, wo kein Angebot für selbst exotische Anforderungen da ist. So wie mein Vater immer anfing mit: Ja, es gibt ja keinen mit Anhängerkupplung :rolleyes: Abgesehen davon, dass es jetzt obsolet ist, hat er das Ding höchsten 2 mal benutzt die vergangenen 10 Jahre.
Jetzt hat er PV, die er auch nie wollte, bis ichs ihm zum 100sten mal vorgerechnet habe, bis er es irgendwann begriffen hatte. Nun will er ein EV, wo ich ihm wiederum erklären muss, dass das jetzt schon wieder deppert ist, und er besser die Karre die die jetzt haben behalten soll, weil die 1500km die die im Jahr noch fahren, das nun auch nicht mehr lohnt.
Und das ist das kuriose bei Menschen: Die sind lange zu 100% anti, bis es irgendwann klick macht und dann auch einmal übertreiben sie es wieder. Wie jetzt eben auch mein Vater bei der PV. Nachdem die eine Dachseite für ihn sichtbar so toll funktionierte und er physisch gesehen hat, dass son Zähler stehen bleiben kann, hat er völlig ohne Rücksprache ganz allein über einen Installeur noch die ganze andere Dachseite voll gemacht. Der versorgt jetzt den ganzen Wohnblock...
In der Nachbarschaft hatte niemand PV. Alle sind jahrelang mit "lohnt nicht", "zu teuer", "keine Lust" umhergetingelt. Jetzt hat der ein oder andere Nachbar das mal von nahem gesehen, jetzt fangen sie Stück für Stück selber an.... Deswegen sage ich ja: Menschen können so oft, so dermaßen plemm-plemm sein...

Ganz oft im Leben wird man feststellen, dass die größten Hindernisse im eigenen Kopf existieren. Je bewusster man sich das macht, je freier und sachorientierter kann man entscheiden.
 
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