Auto und Motorrad - NEWS

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Hohe Spritpreise - Zoll kontrolliert Tank-Touristen an Grenzübergängen

Wegen deutlich gestiegener Spritpreise in Deutschland kontrolliert der Zoll verstärkt an den Grenzen zu Polen und Tschechien.
Im Fokus stehen sogenannte Tank-Touristen, die im Ausland günstiger tanken und Kraftstoff nach Deutschland bringen.


In den beiden Ländern sei der Kraftstoff 30 bis 60 Cent pro Liter günstiger, so die Zoll-Sprecherin.
Zahlen dazu, wie viele Tank-Touristen seit Beginn der Kontrollen bereits erwischt wurden, liegen noch nicht vor.

Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg ist es wegen des Preisunterschieds beim Sprit teilweise bereits zu langen Schlangen an polnischen Tankstellen gekommen.
Für die deutschen Tankstellen im Grenzraum verschärfe sich die Ertragslage durch diese Entwicklung zusätzlich.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Billigsprit aus Tschechien: Ab dieser Menge droht ein Bußgeld

An der Zapfsäule sparen Autofahrer in Tschechien oft viele Euro.
Doch wer den Kofferraum mit Kanistern füllt, riskiert bei der Rückreise hohe Steuernachzahlungen.
Für die Einfuhr nach Deutschland gelten klare Grenzen.


Die 10-Liter-Grenze
Der fest eingebaute Tank Ihres Autos darf bei der Einreise randvoll sein.


Für Reservebehälter gilt:
Die 10-Liter-Grenze: Tschechien erlaubt im Auto nur maximal zehn Liter Kraftstoff im Kanister.
Das ist die wichtigste Zahl für Sie.

Die Steuer-Falle: Zwar erlaubt der deutsche Zoll theoretisch 20 Liter steuerfrei.
Aber: Da Tschechien bereits bei zehn Litern abregelt, sollten Sie diese Grenze nie überschreiten.
Wer dennoch mehr als 20 Liter dabei hat, muss für die gesamte Menge die deutsche Energiesteuer (65,4 Cent pro Liter) nachzahlen.
Sicherheit geht vor: Auch der ADAC rät, aus Brandschutzgründen nie mehr als zehn Liter im Kofferraum zu transportieren.

Dringender Rat: Belassen Sie es bei einem 10-Liter-Kanister.
Das ist sicher, legal und steuerfrei.
Denn wer die Grenzen missachtet, begeht eine Straftat.
Das Gesetz sieht hierfür hohe Geldstrafen oder sogar einen Aufenthalt im Gefängnis vor.

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Benzinbezeichnungen in Tschechien
Suchen Sie an tschechischen Tankstellen nach "Natural 95".
Das ist das gängige Superbenzin.
Beachten Sie: Seit 2024 verkaufen fast alle tschechischen Tankstellen diese Sorte flächendeckend als E10.
Diesel wird als Nafta verkauft.

Wichtig: Der Zoll kontrolliert die Einhaltung der erlaubten Mengen immer wieder stichprobenartig.
Wer die Freimengen missachtet und bei einer Stichprobe erwischt wird, muss mit Konsequenzen rechnen.

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Tankstellenverband warnt vor Spritpreis von 2,50 Euro pro Liter

Der Interessenverband befürchtet neue Rekordpreise für Benzin und Diesel.
Er gibt neben Mineralölkonzernen auch Wirtschaftsministerin Reiche eine Mitschuld an den Aufschlägen an der Zapfsäule.


Der Tankstellen-Interessenverband (TIV) rechnet mit einem weiteren Anstieg der Spritpreise.
Sogar mehr als 2,50 Euro pro Liter seien denkbar.
Das sagte TIV-Sprecher Herbert Rabl der »Rheinischen Post«.

Rabl glaubt, dass der zuletzt gestiegene Ölpreis umgehend an die Autofahrer weitergereicht werde.
Ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordseemarke Brent kostete in der Nacht zu Montag in der Spitze fast 120 Dollar.
Das war der höchste Stand seit der Energiekrise im Jahr 2022, als Russland in die Ukraine einmarschiert war.
Der Preis sank im Verlauf des gestrigen Tages wieder.

Laut dem Tankstellen-Interessensvertreter Rabl, seien nirgendwo in Europa die Spritpreise in der vergangenen Woche so stark gestiegen wie in Deutschland.
Als Ursache sieht er unter anderem Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU): Meine Vermutung: Die Konzerne wissen, dass sie von Reiche nichts zu befürchten haben.

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Beliebtes SUV: VW ruft T-Roc zurück - 4.000 Autos dürfen nicht mehr bewegt werden

Volkswagen ruft mehrere Tausend Exemplare seines SUV-Modells T-Roc zurück.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) betrifft die Aktion weltweit 4.025 Fahrzeuge der aktuellen Generation.


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In Deutschland sind 1.404 Fahrzeuge betroffen.
Sie wurden zwischen dem 6. September 2025 und dem 5. Februar 2026 produziert.
Laut Hersteller befinden sich 510 der betroffenen Fahrzeuge bereits in Kundenhand. Weitere Exemplare stehen noch bei Händlern oder beim Hersteller.

Das ist der Grund für den Rückruf
Auslöser ist eine möglicherweise fehlerhafte Verschraubung an der Lenkung.
Konkret geht es um die Verbindung zwischen Spurstange und Radlagergehäuse.

Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilt, kann dies dazu führen, dass sich die Spurstange löst.
In der Folge könne es zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Lenkfähigkeit kommen.
Nach Angaben von Volkswagen könnte die Verschraubung beim Zusammenbau mit zu geringem Drehmoment angezogen worden sein.

Das müssen Besitzer jetzt tun
Volkswagen hat die betroffenen Halter bereits informiert oder wird sie in den kommenden Tagen anschreiben.
Bis zur Reparatur sollen die Fahrzeuge nicht mehr gefahren werden.

Die Autos werden in einer Vertragswerkstatt überprüft.
Dort wird die Verschraubung zwischen Spurstange und Radlagergehäuse ersetzt. Teilweise werden die Fahrzeuge laut Branchenberichten sogar abgeschleppt, um sie in die Werkstatt zu bringen.

Unfälle oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel sind laut Volkswagen bislang nicht bekannt.

Der Rückruf wird beim Kraftfahrt-Bundesamt unter der Referenznummer 16132R geführt. Volkswagen listet ihn intern unter dem Code 48AX.

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Was erlaubt ist - und was nicht: Für diese Auto-Aufkleber brauchen Sie eine Genehmigung

Autoaufkleber sind nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern auch der Legalität.
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) gibt klare Regeln für die Verwendung vor.


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Vielen Autofahrern ist nicht bewusst, dass nicht alle Aufkleber bedenkenlos an Fahrzeugen angebracht werden dürfen.
Hier ein Überblick über die wichtigsten Vorschriften und was Sie beim Bekleben Ihres Fahrzeugs beachten sollten.

Manche Aufkleber nur mit Genehmigung
Nicht jeder Aufkleber lässt sich problemlos auf Autoscheiben anbringen.
Folien, die mehr als 0,1 Quadratmeter oder ein Viertel der Scheibenfläche bedecken, benötigen eine spezielle Bauartgenehmigung.
Ohne diese verliert das Fahrzeug seine Betriebserlaubnis.
Die Genehmigung wird in der Regel beim Kauf der Folie mitgeliefert und muss immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

Sicherheitsglas darf nicht beschädigt werden
Ein wichtiger Punkt betrifft die Heckscheibe, die aus Sicherheitsglas besteht und ein besonderes Bruchverhalten aufweist.
Aufkleber oder Folien, die diese Scheibe bedecken, dürfen das Bruchverhalten nicht beeinträchtigen.
Deshalb muss der Bereich um den Scheibenrand immer frei von Aufklebern bleiben.

Freie Sicht muss gewährleistet sein

Freie Sicht ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben.
Autofahrer müssen über den Innenspiegel freie Sicht nach hinten haben.
Wird diese durch Aufkleber auf der Heckscheibe behindert, ist ein rechter Außenspiegel erforderlich.
Die Vorschriften stellen sicher, dass der Fahrer jederzeit die nötige Übersicht im Straßenverkehr behält.

Autoaufkleber richtig entfernen

Mit der richtigen Technik lassen sich Aufkleber leicht entfernen.
Ein Föhn kann helfen, den Kleber zu lösen, und mit einem Kunststoffschaber lassen sich die Aufkleber vorsichtig entfernen.
Klebstoffreste können mit einem Alkoholreiniger entfernt werden.
Beim Entfernen von Aufklebern auf dem Fahrzeugblech ist besondere Vorsicht geboten, um Kratzer zu vermeiden.

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Regierung legt Plan gegen Sprit-Abzocke vor

Die Bundesregierung will im Kartellrecht die Beweispflicht bei der Erhöhung der Benzinpreise umkehren.
Künftig sollen die Mineralölkonzerne laut einem am Sonntag vorgelegten Gesetzentwurf vorab sachlich begründen, warum sie ihre Preise an den Tankstellen erhöhen wollen, teilte ein Regierungssprecher mit.
Zudem sollen Tankstellen den Preis nur einmal am Tag - um 12.00 Uhr – erhöhen dürfen. "Preissenkungen sind jederzeit zulässig", betonte der Sprecher.
Auslöser der Änderung ist, dass die Benzinpreise nach Ausbruch des Iran-Krieges sehr schnell gestiegen sind, Senkungen an den Ölmärkten aber nicht rasch nachvollzogen werden.

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Brandgefahr: Großer Rückruf bei VW

VW muss weltweit 94.031 Elektroautos zurückrufen. In Deutschland sind 28.158 Fahrzeuge betroffen.
Grund ist ein mögliches Problem mit der Hochvoltbatterie, das im Extremfall zu einem Brand führen kann.


Betroffen sind mehrere Modelle des Elektrobaukastens MEB. Konkret geht es um 74.579 Fahrzeuge der Baureihen ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz und ID. Buzz Cargo (Produktionszeitraum 24.6.2023 bis 23.8.2024) sowie um 19.452 Exemplare des Cupra Born (Produktionszeitraum 07.2.2022 bis 21.4.2024).
In Deutschland entfallen davon 22.182 Fahrzeuge auf Volkswagen und 5.976 auf die Seat-Tochter Cupra.

Der VW ID.3, ID.4, ID.5 und der Cupra Born liefen im Werk Zwickau vom Band, die Varianten des ID. Buzz bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover.

Grund für den Rückruf: die Batterie
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) entsprechen einzelne Module der Hochvoltbatterie nicht den Vorgaben.
Das kann sich zunächst durch eine verringerte Reichweite oder eine gelbe Warnleuchte im Display bemerkbar machen.
In seltenen Fällen besteht jedoch Brandgefahr.

So wird das Problem behoben
Um das Problem zu beheben, spielt der Hersteller ein Software-Update auf.
Zusätzlich werden die Batteriemodule überprüft.
Wenn Abweichungen festgestellt werden, tauschen die Werkstätten einzelne Komponenten aus.
Da es sich um einen vom KBA überwachten Rückruf handelt, werden die Halter der betroffenen Fahrzeuge direkt informiert.

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Neue Regeln ab 2027 geplant - Das ändert sich beim Führerschein

Während Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) die große Führerscheinreform vorantreibt, hagelt es massive Kritik: Einerseits sollen die Pläne den Führerschein deutlich günstiger machen, andererseits warnen Experten jedoch vor einem gefährlichen Einbruch bei der Verkehrssicherheit.

Weniger Pflichtstunden, mehr Flexibilität
Ein Kernpunkt der Reform: Die Zahl der vorgeschriebenen Sonderfahrten (Überland, Autobahn, Nachtfahrt) soll deutlich sinken.
Statt der bisherigen zwölf Fahrten sollen künftig nur noch mindestens drei verpflichtend sein.
Über weitere Stunden soll im Ermessen der Fahrschulen entschieden werden.

Zudem soll bereits vorhandenes Wissen aus anderen Führerscheinklassen stärker angerechnet werden.
Ein kompletter Verzicht auf Praxisstunden oder eine Ausbildung ausschließlich am Simulator ist jedoch nicht vorgesehen.

Theoriekürzung und digitales Lernen

Auch bei der Theorie gibt es deutliche Änderungen:

Fragenkatalog: Die Anzahl der Prüfungsfragen soll um etwa 30 Prozent reduziert werden.
Unterrichtsform: Neben dem klassischen Präsenzunterricht soll künftig auch hybrides oder rein digitales Lernen möglich sein.

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Austausch von Kupplung nötig: Rückruf bei Mercedes - Autos müssen in die Werkstatt

Der deutsche Autohersteller Mercedes-Benz ruft aktuell zwei Baureihen zurück. Betroffen sind die T-Klasse und der Citan - es kann möglicherweise zu einem Antriebsverlust kommen.
Hintergrund ist, dass die Kupplungsdruckplatte nicht der "Spezifikation" entspricht und die "Kupplung nicht mehr getrennt werden kann", informiert das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Dies kann dazu führen, dass sich der Kraftfluss zwischen Motor und Getriebe nicht mehr unerbrechen lässt, berichtet "Auto Motor Sport".

Vom Rückruf betroffen sind T-Klasse- und Citan-Modelle, die zwischen dem 16.05.2024 und dem 23.01.2025 produziert worden sind, so das KBA.
Weltweit sind potenziell 4.235 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland sind es 1.686.

Der Fehler kann sich beispielsweise darin äußern, dass der Gangwechsel erschwert oder unmöglich gemacht wird.
Das kann unter anderem zu plötzlichen Antriebsverlust führen.

Als Maßnahme ist der Austausch der Kupplung vorgesehen.
Dies ist für den Halter eines zurückgerufenen Fahrzeugs kostenlos.
Weitere Auskünfte und detaillierte Informationen sind beim Hersteller oder einer Vertragswerkstatt erhältlich, so das KBA.
Dabei sollte der Rückrufcode des Herstellers genannt werden - dieser lautet: 2590002.

Bislang seien keine Sach- oder Personenschäden bekannt, die mit dem Rückruf in Verbindung stehen.
Der Rückruf wird vom KBA überwacht, die Referenznummer lautet 16232R.

Ist das eigene Fahrzeug von einem Rückruf betroffen, sollte man zeitnah einen Termin in einer Herstellerwerkstatt ausmachen, informiert der ADAC.
Die Kosten werden vom Hersteller übernommen - allerdings haben Halter keinen Anspruch auf kostenfreie Ersatz-Mobilität.
Wer einen Rückruf wahrnimmt, erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern steigert auch den Wert des Autos, so der ADAC.

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Spritpreis steigt trotz Preisbremse - Diesel auf Rekordhoch

Trotz Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Anstieg der Spritpreise ist Diesel in Deutschland so teuer wie nie. I
m bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter am Mittwoch 2,327 Euro und übertraf damit den alten Rekord aus dem März 2022 um 0,6 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht.
Die Zahl ist nicht inflationsbereinigt.

Auch Superbenzin E10 verteuerte sich am ersten Tag nach Inkrafttreten der neuen Tankstellenregeln weiter: Der bundesweite Durchschnittspreis lag laut ADAC bei 2,129 Euro je Liter, ein neuer Jahreshöchststand.

Neue Preisrunde am Mittag

Für die Bundesregierung ist das ein unglückliches Zusammentreffen von Preisrekord und neuer Vorschrift, denn am Mittwoch waren die von der Politik im Eilverfahren beschlossenen Regeln in Kraft getreten: Nun dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden.

Am Donnerstagmittag sprangen die Preise dann laut ADAC bundesweit ein weiteres Mal in die Höhe: Von durchschnittlich 2,297 Euro pro Liter Diesel um 11.45h auf 2,415 Euro um 12.15 h.
Super E10 verteuerte sich innerhalb dieser halben Stunde laut ADAC von 2,10 auf 2,198 Euro.
Dies sind nicht Tagesdurchschnitte, sondern die Höchstwerte.
Preisspitzen gab es auch vor Inkrafttreten der neuen Regel, aber nicht mittags, sondern während der morgendlichen Rush Hour.

Diesel ist für mehrere Branchen von großer Bedeutung

Doch warum schießen die Dieselpreise besonders in die Höhe?
Das liegt daran, dass Diesel - anders als Superbenzin - für mehrere Branchen von essenzieller Bedeutung ist. D
azu zählen Logistik, Landwirtschaft und Bau.
Lkw, Baumaschinen, Traktoren und viele Güterzüge tanken Diesel.
Private Autobesitzer haben die Möglichkeit, zumindest in ihrer Freizeit weniger zu fahren und Kosten zu sparen.
Ein Bauer dagegen muss im Frühjahr seine Felder bestellen, der Lkw-Fahrer seine Fracht ausliefern.

ADAC: Jüngste Preiserhöhungen nicht notwendig

Der ADAC kritisierte die Preiserhöhungen, da der Rohölpreis zwischen 31. März und dem 1. April gesunken sei.
"Die Sorge des ADAC scheint sich zu bestätigen, dass Mineralölkonzerne im Zweifel einen Risikoaufschlag machen, weil sie Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich erhöhen können", sagte ein Preisexperte des Autoclubs in München.

Die Neuregelung reduziere das hohe Preisniveau offenbar eher nicht.
"Nach Überzeugung des ADAC ist es nun Aufgabe des Bundeskartellamtes, Mineralölkonzerne zur Mäßigung zu bewegen."

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Blitzer-Marathon 2026 - Hier wird ab morgen überall geblitzt

Die Polizei nimmt in weiten Teilen Deutschlands einmal im Jahr Temposünder aufs Korn.
In den meisten Bundesländern müssen Autofahrer in der kommenden Woche mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen rechnen.

Die Unfallursache Nummer eins in Deutschland? Geschwindigkeitsübertretung.
Um auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen, nimmt die Polizei in weiten Teilen Deutschlands verstärkt einmal im Jahr Temposünder aufs Korn - mit vermehrten Radarkontrollen.
Im Jahr 2013 wurde die erste bundesweite Aktion dieser Art abgehalten.

Zwischen dem 13. und 19. April gibt es europaweit die Speedweek.
Damit möchte die Polizei ein Zeichen gegen Raser und für mehr Verkehrssicherheit setzen. In einigen Bundesländern wird am 15. April ein 24-stündiger Blitzermarathon durchgeführt. Dann werden vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage (zum Beispiel Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser) deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Betroffen sind Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie Straßen innerorts.
Außer dem Saarland nehmen alle deutschen Bundesländer an der Aktion teil.

Die teilnehmenden Bundesländer haben bislang keine oder nur wenige konkrete Informationen zur Sicherheitsaktion und den Blitzer-Standorten veröffentlicht.
Die meisten informieren aber ohnehin nicht vorab.

Manche Bundesländer, wie Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg, beschränken ihre Aktionen wohl auf den Haupttag, den 15. April.
Andere wiederum kontrollieren die ganze Woche ohne besonderen Schwerpunkt am Haupttag.
Dabei kommen fest installierte und mobile Kontrollen zum Einsatz. In den entsprechenden Bundesländern sind Tausende Beamte zu den Stichtagen im Einsatz.

Hier stehen die Blitzer

Baden-Württemberg
15. April: Genaue Standorte der Messstellen wurden nicht bekannt gegeben.
Unter anderem wird aber in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Heidelberg und Heilbronn kontrolliert.

Bayern
15. April: Geblitzt wird in Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg.

Berlin
13.-19. April: Noch keine Standorte bekannt.

Brandenburg
15. April: Folgende Standorte sind bisher bekannt: Bernau bei Berlin, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde, Falkensee, Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Königs Wusterhausen, Oranienburg, Potsdam.

Bremen
13.-19. April: Noch keine Standorte bekannt.

Hamburg
13. bis 19. April, ein Schwerpunkttag.
Genaue Standorte der Messstellen wurden nicht bekannt gegeben.

Hessen
13.-19. April, Schwerpunkttag am 15. April.
Geblitzt wird unter anderem in Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau, Kassel, Marburg, Offenbach am Main und Wiesbaden.

Mecklenburg-Vorpommern
13.-19. April: Unter anderem in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald und Stralsund soll kontrolliert werden.

Niedersachsen
13.-19. April: Blitzen soll es unter anderem in Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück.

Nordrhein-Westfalen
13.-19. April: Verkehrsteilnehmer sollten vor allem in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Duisburg auf der Hut sein.

Rheinland-Pfalz
13.-19. April: Vorsicht in Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen am Rhein, Mainz, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Speyer, Trier und Worms

Sachsen-Anhalt
13.-19. April: Obacht in Halle (Saale), Magdeburg, Dessau-Roßlau und Stendal.

Sachsen
13.-19. April: Runter vom Gas in Leipzig, Chemnitz, Dresden und Görlitz.

Schleswig-Holstein
13.-19. April: Kiel, Lübeck, Flensburg, Norderstedt, Neumünster sollen Schwerpunkte der Geschwindigkeitskontrollen sein.

Thüringen
13.-19. April: Unter anderem wird in Erfurt, Jena, Gera, Weimar, Gotha, Eisenach, Nordhausen geblitzt.

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Vortriebsverlust möglich - Mercedes ruft 36.000 Autos in Deutschland zurück

Mercedes-Benz ruft weltweit 201.031 Fahrzeuge zurück, davon 36.888 in Deutschland. Betroffen sind mehrere Baureihen, darunter die E-Klasse, die S-Klasse sowie SUV-Modelle wie der GLC. Grund ist ein möglicher Vortriebsverlust.

Nach Angaben des Herstellers kann es bei Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum vom 1. Oktober 2017 bis 19. Dezember 2019 zu erhöhtem Verschleiß an einem Bauteil der Antriebswelle kommen.
Konkret geht es um das Kreuzgelenk der Gelenkwelle.

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Kraftübertragung kann unterbrochen werden

Das betroffene Bauteil stellt sicher, dass die Antriebskraft vom Motor zu den Rädern übertragen wird.
Verschleiß kann diese Verbindung beeinträchtigen.
Im ungünstigsten Fall kann dies dazu führen, dass die Kraftübertragung unterbrochen wird und das Auto zum Stillstand kommt.
Laut Hersteller sind bislang keine Sach- oder Personenschäden bekannt.
Der Rückruf erfolgt vorsorglich.

In der Werkstatt wird die Gelenkwelle überprüft und bei Bedarf ersetzt.

Diese Modelle sind betroffen

Der Rückruf umfasst Fahrzeuge mit verschiedenen Motorisierungen aus mehreren Baureihen:

E-Klasse (Baureihe 213)
S-Klasse Coupé (Baureihe 217)
S-Klasse (Baureihe 222)
E-Klasse Coupé und Cabriolet (Baureihe 238)
GLC (Baureihe 253)
CLS (Baureihe 257)

Betroffen sind je nach Modell Benzin- und Dieselmotoren der Reihen M176, M276, OM642, OM651 und OM656.

Was Fahrzeughalter jetzt tun sollten

Betroffene Halter werden schriftlich informiert.
Alternativ kann auch eine Vertragswerkstatt prüfen, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) führt den Rückruf unter der Referenznummer 16363R, der Hersteller nennt den Rückrufcode 4190026.
Die Kundenhotline lautet: 00800 12 777 777.

Rückrufe nehmen deutlich zu

Der aktuelle Fall ist kein Einzelfall.
Rückrufe sind in den vergangenen Jahren deutlich häufiger geworden.
Nach Auswertungen des ADAC wurden 2025 insgesamt 532 Rückrufaktionen in Deutschland registriert, fast dreimal so viele wie noch 2010.

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Rückruf für Peugeot 208: Kurioser Grund

Ein ungewöhnlicher Mangel zwingt Peugeot zu einer großangelegten Rückrufaktion: Beim Kleinwagen 208 ist die Hupe bei bestimmten Fahrzeugen zu leise.
In Deutschland sind nach Behördenangaben 34.850 Fahrzeuge betroffen, weltweit mehr als 612.000.


In die Werkstätten müssen Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 1. September 2019 bis zum 25. Juli 2022.
Weil das Signalhorn laut KBA "nicht die erforderliche Lautstärke" erfüllt, könne nicht ausgeschlossen werden, dass andere Verkehrsteilnehmer die Hupe in kritischen Situationen schlechter wahrnehmen.

Der Hersteller tauscht bei den betroffenen Fahrzeugen das Signalhorn aus.
Weitere technische Probleme oder Auswirkungen auf andere Bauteile sind bislang nicht bekannt.
Auch Fälle mit Personen- oder Sachschäden gibt es laut KBA bislang nicht. Softwareupdates sind nach aktuellem Stand ebenso nicht vorgesehen.

Das müssen Besitzer jetzt wissen

Für die Besitzer bedeutet das einen zusätzlichen Werkstatttermin.
Angaben zur Dauer macht Peugeot nicht.
Der Austausch eines Signalhorns gilt allerdings als vergleichsweise unkomplizierter Eingriff, der normalerweise nur kurze Zeit in Anspruch nimmt.

Peugeot informiert die betroffenen Halter nach eigenen Angaben direkt.
Kunden können sich außerdem unter Angabe des Rückrufcodes "MYU" an eine Vertragswerkstatt wenden.
Die Rückrufaktion läuft beim KBA unter der Referenznummer 16357R.

Diese Regeln gelten für Autohupen

Dass ausgerechnet eine zu leise Hupe einen Rückruf auslöst, wirkt zunächst kurios. Tatsächlich gelten für Signalhörner jedoch klare gesetzliche Vorgaben.
In Deutschland regelt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), dass Hupen "helltönend" sein müssen.
Außerdem darf ihre Lautstärke 105 Dezibel in sieben Metern Entfernung nicht überschreiten.

Eine konkrete Mindestlautstärke nennt die Verordnung zwar nicht.
Dennoch müssen Hersteller sicherstellen, dass Warnsignale im Straßenverkehr ausreichend wahrnehmbar sind.
Genau daran scheint es bei den betroffenen Peugeots zu mangeln.

Der Peugeot 208 gehört zu den wichtigsten Modellen der Marke.
Der Kleinwagen wird seit Jahren in hohen Stückzahlen verkauft und konkurriert unter anderem mit VW Polo, Opel Corsa oder Renault Clio.
Entsprechend groß fällt die Zahl der betroffenen Fahrzeuge aus.

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