Technik - Ecke zum Plaudern

xNecromindx

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Ich hab ja letztes Wochenende meine neue 9950X CPU wieder aufs Board gesteckt, weil mir der 7500F dann doch zu langweilig wurde... :rolleyes:

Aber seither bemerke ich eine interessante Erscheinung:
Ich hatte seit jeher Probleme mit VirtualBox auf dem System, wo insbesondere ein Windows10 oder Windows11 Guest spordaisch mal einfrohr. Einfach so, war nix mehr zu machen, außer den Guest resetten und neu starten lassen.
Jetzt bin ich mit dem Problem gar nicht allein, sondern das haben so einige, mal mehr mal weniger. Das liegt, soweit ich das herausfinden kann, an der Para-Virtualisierung durch Hype-V. Weil Windows, also das Host-System, seit längerer Zeit im Hintergrund Hype-V laufen hat, vor allem für diverse Schutzfunktionen (Sandboxing). Schaltet man Hyper-V auf dem Host ab, sind auch die Probleme im Guest weg. Nur kann man das halt nicht so einfach abschalten, weil dann eben Dinge nicht mehr funktionieren - hat also einen Preis, also hab ichs aktiv gelassen.

Das interessante ist nun: Seit die neue CPU verbaut ist, tritt dieser Effekt überhaupt nicht mehr auf. Seit einer Woche, nicht ein einziges Problem damit gehabt.
Mir scheint es, als hätten da die ersten Batches 9000ner irgend ein Problem gehabt!?
Merkwürdig ist es allemal... naja... ick freu mir, so is ja nicht.
 
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RobMitchum

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Ohne Worte: Neuer Beitrag von Steve (GN, GamersNexus)


Ich habe nichts gegen AI und Sprachsteuerung, aber diese Datensammelwut geht zu weit. Weil für die vom Kunden erwartete Funktion an sich ist sowas völlig überflüssig. Zudem ist das in der EU übrigens als Verstoß gegen das Datenschutzgesetz (Thema Datensparsamkeit) sowas von verboten.

Ich wette, die EU Dinger schnüffeln genauso und passieren wird nach gefühlt 2 Jahren Ermittlungsdauer mit ein paar Millionen für Dienstreisen einer Kommission (die Hälfte wenigstens von der Branche gekauft^wbestens vorabinformiert) genau gar nichts.
 
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Master_3

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An sich ok, aber ich habe mich schon immer gefragt ob das wirklich ein Nachteil gewesen ist - sind wir mal ehrlich, die wenigsten Endkunden wechseln ihre Hardware innerhalb der Garantie.
Beispiel AM5:
Wenn sich wer Anfang 2023 nen 7800X3D ins System gepackt hat dann wird der Anfang 2025 nicht darüber nachdenken sich dafür einen 9800X3D reinzudübeln - vor allem weil das 550-600€ (abzüglich 7800X3D Verkauf) für irgendwo 10-15% Mehrleistung waren in einer Zeit wo eh fast immer die GPU limitiert hat.
Also wäre der Best Case der Wechsel zum 9950X3D Ende diesen Jahres. um die 550-600€ für massig Mehrleistung in Sachen Videobearbeitung und andere Multicore lastige Sachen, aber im Gaming bekommste eine akzeptable Mehrleistung die mit dem 7800X3D auch flüssig laufen.... für 30-40% mehr Stromverbrauch.

Dazu kommen dann noch die Board Unterschiede, PCI-E 4.0 / 5.0 nicht nur für die Graka sondern auch für die Nvmes. usw usw.
Ich glaube der Fall, das jemand da richtig von profitieren konnte sind Einzelfälle (vorher nur Office PC und soll jetzt zum Gaming aufgerüstet werden - dann könnte man profitieren)

Ich hatte mir 2010 einen 3770K gegönnt auf dem ich 10 Jahre alle möglichen Spiele gezockt habe (Graka wurde von 660Ti Sli auf 1080Ti geupgraded) und dann kam irgendwann der 10700K...
Was juckt das, ob der 4770k der 6700K den selben Sockel hat?

Das einzige was ich nicht einschätzen kann ist z.B. Serverfarmen - in der Größenodnung bin ich raus.
 
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xNecromindx

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Das war auch schon immer mein Argument und als AMD damals mit diesem Long-Term-Support kam, habe ich es sogar eine Strategie genannt, um armen Irren noch ein paar Euro aus dem Ärmel zu leihern, um relativ sinnfrei auf eine neue CPU Gen zu wechseln.
Jetzt hat sich schon ein Argument über die Jahre etwas gedreht: Während früher ein Brett ziemlich günstig war, sind die Preise da heute schon doch deutlich höher.
Und in Server-Farmen tauscht keiner CPUs. Moderne Server sind heute sehr spezifische Systeme, mit entsprechenden Kühl- und Belüftungslösungen. Da baut man nicht einfach mal so ne stärkere CPU ein. Das sind einmal gekaufte Systeme, die dann über die bereits zuvor kalkulierte Abschreibungszeit betrieben werden und dann werden sie ausgemustert, entweder weil sie sowieso in einem Leasing-Vertrag waren oder sie nun, noch nicht ganz so alt, zu einem noch vertretbaren Preis verkauft werden können.

Aber davon halt ab, werde ich meinen 9950X auch niemals gegen was neueres auf diesem Sockel ersetzen. Völlig sinnlos.
Da warte ich auf AM6 oder was auch immer Intel dann hat.
 
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RobMitchum

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Ja, doch. Ich hatte einen Xeon 1231 (4C8T) mit dem 1150er Sockel für Haswell, der "kommende Sockel" 1151 (Skylake) hatte vor allem mit dem Refresh doch spürbar mehr Dampf. Skylake gabs mit DDR3 und DDR4 Ram zu kaufen, also je nach Board.

Frag die AM4 Käufer, die am Anfang einen Ryzen der 1000er bis 3000er Ryzen hatten und am Ende noch einen 5800X3D als Upgrade stecken konnten. Wer erst gegen Ende der AM4-Zeit was gekauft hat, der muss damit eben leben. Es hängt also vom Kaufzeitpunkt ab, ob man das zu schätzen weiß, obs Sinn macht oder "reicht doch, was wollt Ihr" ist. Die 3000er Reighe müsste zum 10/11er Intel parallel gewesen sein, da war ein Upgrade auf 12/13 und später die Verlegenheits-14er nicht drin. Was viele übersehen: Der 7600X als Einstieg in die AM5 CPUs ist beim Gaming im "Hardware Unboxed" 50 Game Benchmark vergleichbar schnell gewesen wie der 5800X3D als beste Gaming-CPU der AM4 Zeit und der 7600X kostete wirklich nicht viel (damals etwa 200€).

Bin gespannt, wie die kommende AM5 (also die 11000er) performen, da wird der eine oder andere 7000er Käufer ggf. schwach werden und was schnelleres nachstecken. Ich hab damals erst (leider) gegen Ende der AM4 Zeit zugeschlagen, zu dem Zeitpunkt war der 1231er Xeon ehrlich gesagt schon mehr als durch. Es ist mir durch die damalige Spielepräferenz leider zu spät wirklich aufgefallen und die Idee war "wenn die 3000er Nvidias kommen, machste auch das Board neu". Wir wissen leider, wie "verfügbar" die 3000er durch die Miningthematik am Anfang war....

So im Nachhinein wärs sinniger gewesen, damals nen 3000er Ryzen mit einer 2070 deutlich früher zu kaufen (als Upgrade des 1231 mit einer 1060/6) und dann einen 5700/5800 X3D nebst einer 9000er Radeon (aktuell die 9070) zu nehmen. Also wie fast immer bei mir - zwei Grakas sind ein Board/CPU wenn man nicht Upgraden kann. Upgrades hatte ich historisch von einem Pentium 1 (133) auf den 200 MMX sowie beim frühen Athlon 64 auf den 64X2, hat beiden nochmal etwa zwei Jahre extra spendiert.
 
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xNecromindx

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Weswegen es halt schlauer ist, ein neues Board + 7600X zu nehmen, als für nen irren Preis nen 5800X3D auf das alte Board zu stecken.
Jetzt mal die derzeitigen Preis-Explosionen bei RAM mal bei Seite gelegt.
Also würde man doch vielmehr die alte CPU samt Board und RAM für einen guten Preis zu verticken, um dann eben was Neues zu nehmen.

Die Upgrade-Zugewinne sind zu gering, als dass es sinnvoll ist, schon nach wenigen Jahren was neues zu nehmen.
Wie ich schon vor 10 Jahren argumentierte, ist es halt nicht sehr zielführend in einem alten FIAT den neusten Motor rein zu stopfen, nur weil man es kann. Der ganze Klump drumherum bleibt alt und eine unzureichende Grundlage für das Triebwerk.
Der 7600X zieht ja auch nicht so stark durch, weils ne so tolle CPU ist. Das ist eine Folge des Gesamtsystems, eben unter anderem der Schritt zu DDR5.
Da sollte man nicht den Fehler machen, einfach unreflektiert auf Benchmarks zu blicken, ohne die Rahmenbedingungen zu betrachten. Wenn dann die neue CPU-Gen mit einem aktuellen RAM, mit einer entsprechenden aktuellen Geschwindigkeit, die die CPU halt dann supportet, getestet wird, ist das halt kein Vergleich zum eigenen System, wo man schon damals bei der Anschaffung wahrscheinlich nicht den schnellsten Speicher reingepackt hat.
So kommen bei allen Ecken immer hier und da 1-2% zusammen und in Summe dann vom vermeintlichen Zugewinn der Gen mit sagen wir mal +10% am Ende im eigenen Setup nur noch 2% übrig. Ist halt lächerlich.

Bis ein Rechner bei der Nutzung nervt wegen seiner Geschwindigkeit, muss schon viel passieren. Meine Tochter hat in ihrem PC einen 3600 (kein X). Die zockt ihre Spiele, die macht Videoschnitt, die bearbeitet Bilder, 3D-Modelling usw...
Ja, mache ich auch auf meinem 9950X. Aber hat sich meine Tochter schon einmal beschwert, das alles viel zu langsam sei? Nö. Es ist hinnehmbar. Und so lange eine Situation hinnehmbar ist, braucht man sie auch nicht ändern. Außer man ist eben konsumgeil und versucht da was zu kompensieren.
 
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RobMitchum

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Der 5800X3D war nicht immer so teuer wie zuletzt (und ja, über 400 ist der AFAIK gewesen). Ein 5700X3D ist von einem frühen Ryzen kommend trotzdem ein deutlicher Fortschritt, UVP des 5700X3D damals 250$. Sind 400 Mhz weniger Peak-Takt als der 5800X3D, aber was solls. Und nun erzähle nicht, dass man sowas nicht beim Zocken merkt. Im Cinebench eher nicht, sonst ja.

Gibt irgendwie aus Herstellersicht wirtschaftliche Gründe, warum die AM4 Plattform auch an deren Ende mehrfach "Optionen für Bestandskunden" spendiert bekam. Nach deiner Logik verbrennt der Hersteller damit Geld. Also sind entweder alle Kunden dieser CPUs blöd und nur du nicht - oder du schließt unzulässig von dir auf andere.
 
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Master_3

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Für den Hersteller gibt es aus meiner Sicht mehrere Gründe:

1. Wenn du Produkt A rausbringst und die Konkurrenz ihr Konkurrenzmodel rausbringt, dass aber sagen wir 10-15% schneller ist, dann kannst du mitunter auf der selben Plattform "schnell" Produkt A.v2 nachliefern bevor du du bis zur nächsten Plattform hinterher hängst - sagen wir AMD bringt im Januar ihre neue CPU raus, und Intel im März, die Intel ist 5-10% schneller beim selben Preis - dann kannste dir bis nächstes Jahr in allen Bechmarks anhören, dass du langsamer bist (Zeiträume fiktiv)...und darauf das Jahr das selbe Spiel. So wie es jetzt ist, gleicht das ganze mehr einem Katz und Mausspiel, was natürlich PR ohne Ende ist: "AMD schlägt Intel", "Intel schlägt zurück, "AMD holt auf"....
2. Marketing. Jede extra Eigenschaft wird genutzt um den Kauf zu argumentieren - egal ob sie für den einzelnen Kunden Sinn macht oder nicht.
3. Kosten einsparen. Wenn eine Eigenschaft des Produktes gleich ist, dann ist es egal "wo", es spart immer Geld und sei es, dass du größere Stückzahlen der Sockel Kunstoff Inlays kaufen kannst.

Aus Kundensicht: Wenn man clever ist kauft man bei AMD Mitte des Sockelreleases, damit man den "Refresh" verwendet, oder am Ende und findet sich damit ab, dass die Plattform dann halt "dicht" ist.
Bei AM4 war der Sprung sicher nicht gering, aber z.B. bei AM5 war er ja auch schon wieder deutlich geringer ;)

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Ja, aber
A) Wer z.B. einen 3700X hatte konnte damit immernoch alles Spielen und es gab eigentlich keinen Grund fürs Upgrade
B) Statt des 5800X3D hätteste dann besser den 7800X3D nehmen können, dann wärst du nach der Upgrade Logik schonmal auf DDR5 gewesen.

Ich sag ja, es mag Fälle gegeben haben, wo das passt, wie du schon sagst, Ryzen 1000er Nutzer, aber ich halte das nicht großartig für Marktrelevant.
 
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RobMitchum

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Bei den Ryzen 1000/2000 wirst du es deutlich merken, beim 3600/3700 "vielleicht" im Gaming (sobald X3D reinkickt). Statt nem 5800X3D auf AM4 hätte ich persönlich einen AM5 mit nem 7600X genommen - der Plattformwechsel wäre bei damals um die 150€ Mainboard, 220€ CPU und noch 120€ Speicher quasi auf dasselbe hinausgelaufen. Der 5800X3D war preislich leider etwas, was sich auch jede Generation ne xx80 oder xx90er "Grün" kauft. Also meist mehr Geld als Verstand. Der 5700X3D für klar unter 300 damals? Kann man je nach Budget durchaus überlegen.
 
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xNecromindx

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Willst du mir jetzt wieder einen erzählen? Merken??? Ich habe sehr oft das Gefühl, dass du nichts merkst. Völlig überraschend erzählst du mir jetzt, du merkst da was beim Gamen!? Wo? Zeigt dein Pimmelmeter ne andere Zahl an? Das ist ein so dermaßen konstruiertes Humbuck-Szenario.
Der "normale" Gamer merkt absolut gar nichts. Der weiß meist nicht einmal was eine Framerate ist und wenn es mal ruckelt, ja dann ist das eben halt mal so. AMD erzählt mir, ich soll da irgend so ein Bummstool von denen nehmen, um beim Gamen einen CCD abzuschalten. Wozu!? Ich starte das Game und es läuft - fertig. Ist mir doch egal obs 50fps, 60fps oder 90fps sind.
Wer sich aber permanent einen aufs Pimmelmeter schleudert sind doch genau die:
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Genau das sind sie - zumindest unter Normalbedingungen.

Wie selbst dir womöglich aufgefallen sein sollte, ist diese Resteverwertung (genau das ist es nämlich, was AMD da macht), erst aufgeploppt, als die Speicherkriese im vollen Gange war. Natürlich ist es dann verlockend allen die Möhre vor die Nase zu halten, die da jetzt sitzen und sagen: Also AM5 ist angesichts der Speicherpreise für mich jetzt vorerst gestorben. Da denkt sich AMD doch: Wäre doch schade, all das schöne ersparte Geld auf den Sparbüchern liegen zu lassen. Hey, lieber 3700X Nutzer, kauf doch unseren tollen 5700X3D - weil dein Roblox damit garantiert schneller läuft :rolleyes:
Ist also für AMD nicht wirtschaftlich? Merkst du noch was? Vergiss es, die Frage war ja schon geklärt...

Schon wieder diese schwachsinnige Upgrade-Diskussion. Und noch immer die selben sinnfreien Upgradeberatungen in der Art von "hey, mein Rechner ist jetzt auch schon 2 Jahre alt. Ich hab jetzt 500 Euro gespart, was kann ich upgraden?". Dussliger Mist ist das. Das wird nicht aus Notwendigkeit gemacht, sondern weil man meint man müsse das machen, weil irgend ein Otto in einem Video gezeigt hat, dass ich so 15fps mehr hab.
Ich selber bin von einem Stein-Alten Intel i7 4960X zu einem 9950X gewechselt. Bei der normalen Benutzung merke ich absolut nichts an Unterschied. Auch beim Gaming ist es mir völlig wurscht gewesen - 60fps Vsync ftw. Einzig beim Video rendern, Simulationen durchlaufen lassen und solche rechenintensive Sachen, da merkt man das - und natürlich deutlich. Ansonsten benutze ich den alten Rechner tatsächlich noch immer. Er steht nur jetzt woanders. Einzig bei Bilder bearbeiten, merke ich im direkten Vergleich, dass so manche Filter, Effekte, ect. auf dem alten etwas träger/langsamer passieren. Wäre jetzt aber nichts, für das ich mir einen neuen Rechner gekauft hätte. Tatsächlich habe ich den auch nur gekauft, weil der alte alte das aktuellste SSE-Instructionsset (was auch schon Jahre alt ist) nicht kann und aktuelle Software das mittlerweile schlicht voraussetzt (sowohl Games als auch Produktiv-Software).
Vor dem Hintergrund wilslt du mir jetzt erzählen was man so alles merkt und wie wirtschaftlich der Sprung von nem 3700X zu nem 5700X3D ist... gib mir mal bitte deine Paypal-Adresse. Ich schick dir nen 5er. Erzähls der Parkuhr!
 
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Master_3

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Da gehe ich nicht mit,

Also wenn ein Hardware Upgrade z.B. die FPS von 80FPS auf 130 hebt und damit meinen 120hz Monitor füttert lohnt das schon, damit das Tearing abnimmt.

Ich hatte das Problem mit Assassins Creed Origins und dem erwähnten 3770K, das Game lief an sich flüssig, aber wegen der CPU kam ich nicht über 60FPS und das erzeugt dann auf einem 160hz Bildschirm schon merklich "schlieren" gerade weil sich die "Kamera" oft dreht.
Wenn man andere Spiele in 170PFS+ auf einem 165FPS Monitor gewöhnt ist - klar ist dann 180FPS oder 220FPS macht dann keinen Unterschied mehr - dann sieht man das schon sehr stark, man hat das Gefühl man hätte zwei drei Bier intus...

Und sind wir mal ehrlich, am PC ist mittlerweile 120/144hz Standard. Wenn ich 10 Spiele habe und 9 davon laufen mit 150FPS+ und eins mit 80, dann würd ich auch nicht upgraden, der Gedanke tritt ja erst los wenn du bei 5 Spiele laufen mit 100-120FPS und 5 laufen mit 70 los.
 
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xNecromindx

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Was manche halt so Standard nennen. Nein, ich habe keinen einzigen Monitor mit mehr als 60Hz.
Der Sohnemann hat einen 144Hz Monitor, den er auf 60Hz gestellt hat, weil: Der Lüfter der Grafikkarte nervt und "so warm im Sommer".
Und da jetzt einen 3770K als Vergleichsobjekt zu nehmen ist sehr schwierig als Argumentationsgrundlage. Ein schnöder 2700X (ziemlich alt) ist knapp unter 3 mal schnell (Multi-Core).
Zumal AC Origin mal schlanke 5 Jahre jünger als der 3770k ist und zudem Denuvo-Verseucht, was 4-Kerner damit echt schwitzen ließ.
Da kann ich jetzt auch sagen, dass sich der Sprung von meinem 80486DX2-80 zum 9950X ja echt gelohnt hat 🤨
Aber das ist ja nicht die Frage. Sondern ob es sich halt realistisch lohnt, wenn man einen 2700X oder 3700X hat, tatsächlich auf sowas zu wechseln wie ein 5700X3D. Da sage ich halt nein. Die Plattform ist tot. Die neue CPU zwar schneller, aber nicht so viel schneller, als dass es sich da noch lohnt einem Toten die Haare zu kämmen.
Deswegen ist auch das Argument 80 zu 130fps deplatziert. Das sind +50fps. Wenn man auf 50fps dümpelt, bringt eine neue CPU keine Verdopplung dessen. Das ist Wunschdenken. Das ist nämlich so tief, dass weit mehr Probleme vorliegen, als eine lahme CPU.
Und selbst wenn man mitgeht und sagt, so 144Hz sind schon nett, tja... dann geh ich, weil ich das haben will, doch auch nicht auf einen 5700X3D, sondern kauf nen 9xxxx - weil der Unterschied ist dann signifikant in dem Belang.
 
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Master_3

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1. War das mit meinem 3770K nur ein Beispiel - da sind die FPS von ca. 50FPS hoch auf um die 80 und das macht sehr wohl einen Unterschied ob du nur jeden 3ten Refresh ein neues Bild hinsetzt oder zumindest jedes 2tes. Du wirst auch auf einem 60Hz Bildschirm erkennen ob das Spiel mit stabilen 60 oder nur mit 30FPS läuft - genauso ist es halt mit 120/144/165Hz, du siehst direkt ob die GPU das Spiel über diese FPS Marke bringt oder ob sie niedriger läuft.

Das kommt aber auch aufs Spiel am, ein Spiel wie Anno, das sehr statisch ist, werden dir 60FPS auf einem 165Hz Monitor ausreichen, weil du eben wenig "wilde" wechsel hast. Andere Spiele werden dich da zum kotzen bringen.

2.
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Auch da waren wir uns einig, das hätte keiner gemacht, deswegen ja auch Robs Beispiel mit der 1000er oder 2000er Serie der AM4 Sockel.
Hier über die Generationen mal im Vergleich

Da hätte sich der Wechsel schon stark gelohnt.

Die Frage ist ja nur: Musste es, obwohl die Spiele zumindest flüssig laufen, ein 5000er sein, oder hätte man dann besser z.B. auf den 7000er setzen sollen, dafür aber ein neues Board und ggf. den teuren DDR5 Ram genommen.

Die Krux an der Sache ist ja: Du kannst nicht 5 Jahre in die Zukunft schauen:
Hättest du damals den 5000er Wechsel gemacht, wäreste dir schlau vorgekommen, hättest du den 7000er mit DDR5 genommen wärste jetzt schon auf DDR5 und wärst dem Preiswahn vorhergerutscht.

Also alles wie immer: Wie du es machst, ist´s eh verkehrt.
 
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RobMitchum

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Und weil dir egal ist, was das "Pimmelmeter" anzeigt, ruft Nvidia für wenige Prozent mehr Leistung (siehe 5070 Ti versus 5080) aktuell laut PCGH in WQHD etwa 72 zu 62 Punkten bei "ab 1380€" für ne 5080 versus "ab 1150€". Bzw. bei normalen Preisen ne UVP von 1059€ zu 884€. Akzeptiere bzw. ziehe in Betracht, dass du nicht der Nabel der Welt bist.

Dass jemand mit ner Steinzeit-CPU nebst ggf. Upgrade und damaliger Mittelklasse-Graka heute nichts retten kann ist klar, hat auch niemand behauptet. Manche testen was realistischeres, siehe
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.... wers nicht lesen will: Ryzen 3600X und 5800X3D als CPU Paar mit 3060Ti und 4070 als GPU Paar. Ja, man sieht einen Unterschied. Wird dadurch was "Unspielbares" auf einmal "locker & flockig"? Nein. Was 4K in dem Test als Auflösung zu suchen hatte frag, ich mich sowieso. Wer in 4K zocken will und kein Geld wie Heu für ne Graka hat, der bezahlt deutlich Lehrgeld.

PS: Bin mit WQHD und bis zu 70 Hz wegen VSync der Letzte, der dem FPS Counter nachläuft. Für mich sind die Lows wesentlich wichtiger und das hatte ich beim Wechsel vom 1231 auf den 5800X massiv gesehen - Graka war anfangs die gleiche. Der Single-Core Speed des Ryzen allerdings laut Cinebench um fast Faktor zwei besser und das haste gesehen.
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Die ganzen Konsoleros kennen doch kaum was anderes als 30fps. Trotzdem ist der Markt in dem Bereich riesig.
Der Anspruch auf hohe fps ist doch also offenbar kein Naturgesetz, sondern ein ganz persönlicher Anspruch - den auch offenbar min. 50% des Markts nicht teilen (um mal dem Argument entgegen zu wirken, es geht da nur um 3 People auf dem Planeten, denen das Wurscht ist).
Kann man ja haben, wenn man es mag - Geschmackssache. Mich z.B. juckt es gar nicht. Ich mag einzig Tearing nicht, weswegen ich schon immer mit Vsync gespielt habe und die Settings so gewählt, dass das Game konstant auf 60fps klebt, geht das nicht, dann eben 30fps. Dann sind auch Frametime-Variationen kein Problem mehr. Und nein, da bringt mich nichts zum Kotzen, weder ein Shooter noch ein Strategiespiel.

Ihr überschätzt einfach was eine CPU bei so etwas "gefühlt" bringt. Als mein 9950X im Arsch war, hatte ich temporär den 7500F da drin. Jetzt spiele ich die letzten Wochen so ganz spordaisch Pragmata zusammen mit meiner Tochter. Den Unterschied zwischen dem 9950X und dem 7500F haben wir nicht gemerkt. Witzigerweise habe ich sporadisch im Browser einen kleinen Unterschied bemerkt in der Alltagsnutzung, weil ich da doch schon oft extrem viele Tabs auf habe und dann hat man schon manchmal gemerkt, dass das mit unter nicht so "snappy" reagiert, wie mit dem 9950X.
Aber beim Gamen... das lief genau so butterweich wie immer. Hätte ich es nicht gewusst, wäre mir die andere CPU im Rechner gar nicht aufgefallen.
Was genau haben jetzt die ganzen lustigen Benchmarks für eine Aussage, die mir zeigen, dass mein 9950X so-und-so-viel schneller ist!? Schön für ihn. Für den Anwendungszweck aber offensichtlich keine relevante Eigenschaft.
Klar, und genau das ist ja mein Punkt, in - sagen wir mal - 5 oder 6 Jahren wird das anders aussehen. Auf einem 7500F wird ein aktuelles Game dann kriechen. Gar nicht die Frage. Aber soll ich dann ernsthaft in 5 oder 6 Jahren, wenn ich den hätte, auf einem 9800X3D wechseln fürs Gaming? Wenn es doch nur darum ginge, wieso sollte ich so behämmert sein und diesen "Edel-Chip" zu einem überproportionalen Preis kaufen? Da kann ich doch besser dann auf eine insgesamt moderne Plattform wechsel, mit dann einem sagen wir mal hypothetischen 13700X. Ist Mittelfeld im Preis, ich brauch das immernoch nur fürs Gamen und bin mit dem System zweifelsohne schneller als mit nem 9800X3D. Der Unterschied ist aber, dass die Ausgaben für einen 9800X3D eher EOL sind, als für den hypothetischen 13700X. Auf den alten Plattformen so ein Upgrade zu machen, ist doch am Ende nur eine Episode aus der Erfolgs-Serien "Schöner Sterben".

Funfact: Ich hab den 7500F ja gebraucht bei Kleinanzeigen gekauft und bei dem Typen abgeholt. Kleinwenig gequatscht und mal rausgehorcht auf was der "geupgraded" hat. Auf nen 9700X. Keine Ahnung welches "Problem" das lösen soll. War mir ja wurscht, ich konnte die CPU für kleines Geld abgreifen.
Der Grund warum der sich den 7500F überhaupt gekauft hat, war schlicht ein Mangel an Kohle. Also hat der sich die billigste CPU für AM5 gekauft, damit das erst einmal läuft und jetzt, nach etwas Sparen, den 9700X genommen. Das ist mit einer der Gründe, warum Leute mit wenig Geld auf der Tasche selber ihren Zustand herbeiführen bzw. zementieren. Sie agieren finanziell ineffizient und schränken damit ihren Spielraum so ein, dass sie obendrein gezwungen sind dieses Defizit mit Geld zu korrigieren. Doppelt gefickt.

Das ist halt leider immer wieder zu sehen und das eben auch in einer frappierenden Auffälligkeit. Leute machen da fragwürdige Upgrades oder initiale ebenso fragwürdige Brückenlösungen, die eben alles andere als clever sind.
Genau da liegt für Firmen aber eben durchaus viel Kohle. Das ist im Vertriebsbereich ein seit Ewigkeiten perfektioniertes Spiel: Mach den Optionen-Katalog groß, schaffe mit den Wahlmöglichkeiten einen Futterneid-Refelx und die Leute lassen viel mehr Kohle bei dir, als sie eigentlich vor hatten.
 
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Finus04

fieser alter Sack
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Ich halte das System mit dem ewig gleichen Sockel und CPU nachstecken auch für Blödsinn.
Alle 2-3 Jahre haben wir neue Features die manchmal auch sehr deutliche Verbesserungen bringen.
Gerade diese Diskussion um Sockel AM4 ist immer wieder lustig.
Und hier wird auch immer wieder die x3D CPU genannt, dabei übersehen alle das AMD mit den Ryzen 5xxx einen enormen Sprung im Vergleich zu den vorherigen Gens gemacht hat.
Trotzdem gingen die CPU gegen die Gen 7xxx unter, auch die bis dahin angeblich schnellste Gaming CPU 5800x3D.
Und gerade bei Sockel AM5 sehe ich das krampfhafte festhalten besonders kritisch.
Auf dem Sockel sind so viele CPU gestorben. Klar laut AMD sind mal die User, mal die MB Hersteller Schuld, komischerweise aber niemals AMD, dabei ist das die einzige Konstante in dem Spiel.
Und wenn man sich dann mal anschaut wie viele Bios Updates es für diese ganzen MB gibt und in jedem sind Microcode Änderungen vermerkt, also CPU Updates.
Mich wundert es wirklich das der Shitstorm da nicht viel größer geworden ist und sich alle immer noch fleissig auf die x3D stürzen die ja überproportional von dem Sterben betroffen sind.
Und ja, neue MB kosten heute mehr als vor 8-10 Jahren, sie bieten aber auch deutlich mehr. ( Abgesehen vom Audiocodec, da ist gerade bei AM5 immer noch der als ALC 892/7 besonders beliebt).
Bei dem 8700k hatte ich damals ein MSI Z390 Ace für unverschämte 268€ drin. Das war damals das oberste Ende der Nahrungskette, nur das Godlike war noch höher angesetzt und mit 600€ auch nur minimal teurer 🤣
Letztens als ich die PC Builds gemacht habe, hab ich für den aktuellen Intel Sockel ( Achtung ist auch schon wieder tote Plattform) für ca 220€ sogenannte Mittelklasse MB gesehen die mindestens genauso gut bzw besser ausgestattet waren, inklusive PCIE 5.
Also ja, in meinen Augen macht einmal komplett alles neu deutlich mehr Sinn als immer wieder Geld für neue CPU zum nachstecken auszugeben.
Aber egal wie lange wir hier diskutieren, es wird immer wieder darauf hinauslaufen das AMD mit der Sockelstrategie der Gute und Intel das Böse unter der Sonne ist.
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Da hast Du natürlich Recht. Früher haben wir mit 30 FPS gezockt und waren glücklich. Dann wurden es 60 FPS und wir waren damit glücklich, ich war ja selber einer der 60 FPS reicht locker aus Zocker.
Vor ca 3 Jahren hatte ich dann die Gelegenheit einen Moni mit 144Hz für ein paar Tage zu nutzen. War nett und alles fühlte sich etwas flüssiger an. Das Problem trat auf als ich den Moni wieder abgeben musste und wieder mit 60Hz zocken musste.
Irgendwie hab ich immer ein ruckeln wahrgenommen was vermutlich in der Realität nicht vorhanden war. Auch wenn wir es vielleicht nicht alle direkt sehen können, unser Unterbewustsein kann es.
Und ich habe festgestellt und das reproduzierbar, das ich mit 144Hz deutlich präziser fahre. Ich treffe die Brems und Einlenkpunkte viel sauberer und vor allem konstanter.
Das macht auf Stint oder Rennlänge dann auch mal locker 8-10 Sekunden aus.
Also ja ich kann verstehen wenn jemand sagt das er unter 144Hz nicht mehr klarkommt.
Allerdings wird das ganze auch erst zum Problem wenn man mal den Unterschied gesehen ( gefühlt?) hat.
Konsoleros haben da weniger Probleme die zocken meistens am TV und da haben die wenigsten 144Hz.
 
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Master_3

Namhafter Pirat
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@xNecromindx Dir ist aber schon aufgefallen, dass u.a. Fernseher extra mit (echten) 100hz Panelen werben, oder Smartphones mittlerweile auch 120/144hz bzw VRFR Displays haben?
Es mag dich ja fuchsen, aber 120hz/144hz IST der neue Standard fürs PC Gaming, aber auch fürs Arbeiten, gerade mit Textdateien durch die man scrollt etc. Genauso wie Gsync, bzw Gsync compatibiliy, oder halt alternativ FreeSync.
Was die Konsoleros machen ist mir wurst, wenn die KÖNNTEN würden die auch höher gehen als 30/60FPS - klappt aber nun mal so nicht zu den Preisen.

Das mag ja sein, dass du den Unterschied zwischen dem 9950X und dem 7500F gemerkt hast, ist ja auch kein wunder wenn 60FPS das Ziel sind. Kommt aber natürlich auch immer auf die Graka an, was wenn du mit dem 9950X und deiner Graka sagen wir 160FPS hättest und damit einen 144Hz Monitor vernünftig füttern könntest aber mit dem 7500F hättest du nur 90, klar funktioniert das dann bei einem 60FPS Monitor immernoch, aber bei einem 144 oder 165Hz Monitor sieht das anders aus...
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Es mag dich ja fuchsen, aber ich habe in noch keinem Büro was anderes als 60Hz Monitore gesehen - und ich habe die Nase in ziemlich vielen Büros...
Da zudem ein Großteil der Gamer auf der Welt schlicht "Casual-Gamer" sind, weiß ich nicht so recht, wie eine Minderheit einen Standard auf Basis einer Marktverbreitung definieren könnte!?

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Sagen wir mal, ich will 900Hz, dann gibt es gar keine CPU auf dem Planeten die das leisten kann.
Ich bin ja nicht bei "wünsch dir was". Ich bin hier - und sitze gerade vor 3 60Hz Monitoren. Und ich habe nicht die geringste Veranlassung daran etwas zu ändern. Die gehen erst, wenn einer den Geist aufgibt.
Und auch dann ist mir die Bildwiderholrate wurscht. Warum? Weil ich garantiert nicht in das Geldverbrennungs-Spiel einsteigen werde, indem ich mir einreden "das ist aber toll" und damit das Leistungsvermögen meiner insbesondere GPU mal eben halbiere oder gar drittel und das Mehr an Abwärme und Stromverbrauch kassiere, für das selbe Game wie zuvor. Das ist dann ja schon nicht mehr Inflation, das ist ja Schwarze-Loch-Flation.

Ich kann halt auch das Argument im Kern einfach nicht nachvollziehen. Ich bin öfter mal am PC vom Sohn. Mir gibt das mit der Bildwiderholrate einfach gar nichts. Sorry, aber ist halt so.
Geht ihm aber irgendwie nicht anders. Seit es diesen Sommer so heiß war, hat er es von sich aus ja runter gedreht auf 60Hz. Auf die Frage ob das nicht nen Unterschied macht, hat er mir gesagt: Nö, ist gleich finde ich.
Was nicht gleich ist, ist tatsächlich der Stromverbrauch. Der Tagesmittelwert hat sich dadurch tatsächlich um rund 0,15kWh gesenkt. Das sind halt grob die 150W mehr an Abwärme, die ihm jetzt im Sommer dann doch auf die Nüsse gingen.

Sagt ja nicht, dass man es nicht mögen kann. Muss jeder selber wissen.
Aber weil ich es für "toll" halte, das gleich zum Standard zu erklären... Solche Diskussionen altern halt immer recht ungünstig. Was nicht schon alles vor etlichen Jahren Standard oder schon sehr bald Standard war... 4k, 8k, 3D, ect...
 
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Finus04

fieser alter Sack
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Das ist eine ziemlich steile These, könnte fast von PCGH stammen. Die kamen ja auch mit 1440p ist der neue Standard beim zocken.
Klar alle nahezu Monitore wo irgendwas von Gaming drauf steht haben 144Hz +, da gebe ich Dir Recht. Doch bei extrem vielen dieser Monis musst Du die 144Hz+ manuell im Menü aktivieren, ansonsten laufen die auf 60Hz.
Aber schauen wir uns doch mal die Steam Hardware Umfrage an die ja regelmässig aktualisiert wird.
Auflösung in der mit überwiegender Mehrheit gespielt wird 1080p @ 60Hz. Dazu der Konsolenmarkt wo es noch einmal mehr Spieler gibt wie im PC Bereich.
Meistverwendete Graka - RTX 3060 und vorher war es die 1060.
Solche Karten schaffen bestenfalls in Solitaire die 120 oder mehr FPS.
Und das gilt eben für Gamer weltweit.
Klar es gibt auch die Bubble die mit 1440p @144Hz zockt, das ist unbestritten, aber das sind keine 20%.
Von daher sind wir da von neuem Standard noch sehr weit weg.
Klar der Trend geht definitiv in diese Richtung ( bei PC), aber bis wir da auf Mehrheit sind wird es noch Jahre dauern. Wenn ich mir die aktuelle Krise so ansehe kann man da von 5 Jahren + ausgehen.
Wir Menschen sind komische Tiere, wir neigen dazu das was uns am besten gefällt als Standard zu definieren, wir gehen da selten objektiv ran.
Ich bin ja auch in einem Simracing Forum aktiv.
Da kriege ich jedes mal die Krise wenn da jemand sagt das er neu ins Simracing einsteigen möchte, hat ein Budget von 1000€, was soll er kaufen.
Da kommen Antworten bei raus, dagegen sind Roberts Grafikkarten Empfehlungen ja Gold wert.
Fazit: 1000€ - Mann bist Du arm, das kannst Du vergessen.
Dann wird 3 Seiten alles mögliche erklärt, es eskaliert und - Naja eben so wie hier in manchen Kaufberatungsthreads.
Dabei lautet die einzig sinnvolle Antwort: kauf Dir erst einmal auf dem Gebrauchtmarkt etwas, der Markt ist nämlich voll mit Rigs von Neueinsteigern die das Hobby nach 3-6 Monaten wieder aufgeben weil ihnen die Geduld fehlt und sie nicht kapieren das schnell sein jahrelanges Training und ein gewisses Mass an Talent bedeutet.
Laut den VR Usern ist eben beim Simracing der neue Standard eine DD Base mit mindestens 12NM und Pedale mit Loadcell sowie ein sackteures Alurig.
Dazu kommen dann noch je nach Antwort ein 49er Ultrawide, ein Triple oder gar eine VR Brille.
Dabei macht ein Set vom Gebrauchtmarkt für 200€ und fahren am Schreibtisch für Neueinsteiger deutlich mehr Sinn.
Wenn man nach 3-6 Monaten dann sicher ist das man dabei bleibt dann kann man sich auch ein Rig, eine DD und die Pedale holen und das erste Set wieder verkaufen. Das gute an dem Gebrauchtmarkt ist nämlich das sich die Preise ab einem gewissen Punkt nicht mehr verschlechtern. Man verbrennt also nicht unnötig Geld wenn man merkt das es doch nicht passt.
Ich sag nicht umsonst immer wieder: Simracer sind Idioten und wenn ich nach links schaue muss ich sagen das ich auch dazu gehöre.

Also auch wenn Du der Meinung bist das eben 144Hz der neue Standard ist - Nein, es ist nur das womit Du dich wohl fühlst.
Jeder soll das zocken was ihm gefällt und wie es ihm gefällt ( solange der Vollidiot mir nicht in die Karre fährt 😇 ).
Gebt nur das an Geld aus was nötig ist + einem kleinen Puffer, so das ihr 2 Jahre gut überstehen könnt.
Alles darüber ist eigentlich nur für die Galerie oder eben für Deppen wie mich.
 
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