Share-Online.biz Prozess gegen Betreiber beginnt im Juni

Thanos

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Am 24.06.2025 startet der Share-Online.biz Prozess gegen die Betreiber. Das Landgericht Aachen hat dafür fünf Verhandlungstage angesetzt.

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Der Share-Online.biz Prozess startet diesen Sommer. In dem Verfahren mit dem Aktenzeichen 86 KLs 6/23 hat das Landgericht Aachen inzwischen die Anklage zugelassen. Damit hat man ebenfalls das Hauptverfahren gegen die früheren Betreiber eröffnet. Die Dauer von fünf Tagen ist ein Hinweis darauf, dass es sich um ein Verfahren mittleren Umfangs handelt.

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GuyFawkes667

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Würde mich nicht wundern, wenn das Strafmaß für die Raubkopiermörderpiraten eh schon ausgehandelt wurde...
 
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P-F-S

Das bersonifiziere Pöse
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Find sowas ja immer wieder interessant und gleichzeitig vollkommen dämlich.

Zumindest kann man das immer aus so vielen Sichtweisen sehen.

Ich selbst bin ja der Meinung -> Die Betreiber haben nen Scheißdreck damit zu tun, was mit ihrer Plattform gemacht wird, sofern der Betreiber solch illegalen Kram nicht extra bewirbt.

Streng genommen müsste man dann ja auch die jeweiligen Kommunen ständig verklagen weil auf Spielplätzen in Großstädten ständig nachts irgendwelche Heroinabhängigen sich ihren Scheiß spritzen.

Also das schonmal zum einen... das andere ist wiederum halt auch der absolute Irrsinn, dass man mit Mord (geplant) oder auch Totschlag (Affekt) mit geringerem Strafmaß davon kommt als es die Betreiber von schare-online es vermutlich werden.

Alles irrsinn...

Naja... mal abwarten was da kommt. Bin jedenfalls gespannt. Kann man halt alles "so und so" sehen. Auch wenn ich es... mal mehr mal weniger in Anspruch nehme ( also hier und da mal was leeche ) sehe ich das natürlich dennoch realistisch. "Nett" ist es nicht :-D

ABER:
Bei Software oder Games ists jetzt nicht so, dass ich die aus Prinzip sauge oder gar gekauft hätte, wenn ich sie nicht hätte saugen können. Nutze das in der Regel halt als vernünftige Demo. Und: Ist das Spiel gut -> Wirds gekauft. Ist die Software gut -> Wird gekauft.

Aber in Zeiten wo einem ständig Abo-Kacke aufgezwungen wird.... uhhh da geb ich zu -> Nicht mit mir. Ist halt einfach Ekelhaft. Man mietet ja nur alles und "besitzt" es gar nicht. Ist ja nichtmal ansatzweise nen gutes Gefühl.

Wenn ich ne gutes Game habe und dafür meinetwegen 60/70 Euro bezahle gibt es mir das Gefühl "ich habe in etwas investiert". Ich habe 60 Euro dafür ausgegeben, dass ich viele viele Stunden, bestenfalls nicht alleine Spaß habe. Hat für mich also nen Nutzen. Der Entwickler bekommt Kohle und entwickelt im besten Fall das nächste Spiel was mir wieder Spaß bringen wird. Ich habs -> klar nicht physisch, aber zumindest "besitze" ich es in meiner (Steam) Bibliothek. Kaufe ich eine gute Software -> Besitze ich Sie. Ich hab mir letztens die Lizenz für das Programm "AMP" ( Gameserver-Administration... wirklich gut by the way ) gekauft. Hat sich gut angefühlt. Die Software ist mega, da zahle ich gern für.

Aber diese Abokacke?
Als ob jemand hinter dir steht während du es nutzt, mit dem Recht es dir jederzeit wegnehmen zu können... EKELHAFT. Das bringt mich dann tatsächlich dazu die Software eher zu leechen, in der Hoffnung, dass es viele machen und den Entwickler irgendwann mal zum Umdenken zwingen.

Denkt doch mal an die Zeit wo Netflix noch "fast alleine" war ( und günstig... und größer...). Da war, zumindest für mich, leechen kaum noch interessant. Wofür den Aufwand machen wenn ich in einem Dienst alles auf dem Silbertablet aufwandsfrei günstig bekomme?

Jetzt hat man Paramount... Disney... Amazon... Netflix... alles wird immer teurer... glaube Werbung soll bald auch noch dazu kommen... joa da kann ich auch wieder FreeTV gucken xD
Haste alles biste bei easy 70-80 Euro und die Dienste werden eher noch immer schlechter.

Wieso nicht wie bei Musik?
Da leeche ich schon ewig gar nichts mehr. Youtube-Musik kostet gar nichts und ich hab so verfickt viel Mukke.... sogar fast alles eigentlich was ich brauche IMMER dabei -> 4free. Ja ok Werbung... geht mir bisschen aufn Sack ( aber noch aushaltbar ), will ich Werbefrei -> Zahl ich halt. Amazon Musik ist auch nicht schlecht, Spotify hatte ich nie getestet ( irgendwie an mir vorbei gegangen... ) soll aber wohl noch besser sein? ( Keine Ahnung ).

Naja.. Bei Games seh ich mehr und mehr wieder wie "Demos" nach und nach wieder eintrudeln ( zumindest sehe ich immer mal wieder Demos... was vor einigen Jahren für mich eher noch wie ausgestorben vorkam )... finde ich aber gut :)
So brauch ich es nicht saugen und kann nach der Demo einfach sagen -> War geil -> Kauf ich. Oder -> Packt mich nicht
 
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xNecromindx

Namhafter Pirat
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Um es mal delikat und vor allem persönlich greifbar zu machen:
Auf einer KiPo-Plattform werden Videos deiner Kinder verbreitet. Hey, was kann denn die Plattform dafür!? Die bietet doch einfach nur die Möglichkeit Bilder und Videos der User auszutauschen!?

Natürlich wirst du das so nicht akzeptieren, verständlicher Weise.

Es geht ja um mehr als nur die Frage, ob der Betreiber dafür etwas kann.
Es geht um die Frage: Wusste er davon und wenn ja, was hat er dagegen getan Straftaten zu unterbinden.
Denn auch Unterlassung ist strafbar - beispielsweise unterlassene Hilfeleistung.

Das heißt, auch wenn der Betreiber nur der Betreiber ist, hat er eine Verantwortung für seine Plattform.
Aus die kann er sich nicht einfach heraus ziehen, mit einem einfachen "ist mir doch egal".

Und wenn wir hier, so wie es im Bericht steht, gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Beihilfe zur Verbreitung von illegalen Inhalten und Geldwäsche als Verhandlungsgegenstand im Raum steht, dann haben wir den Fall, dass dem Betreiber offenbar klar war, was da passiert und er ganz offensichtlich das auch noch gefördert hat, weil er wirtschaftlich davon profitiert hat. Zudem offenbar noch Gelder über dunkle Kanäle verteilt hat, was in dem Vorwurf der Geldwäsche mündet.

Das ist dann eben kein "naja, kann der ja nix für" mehr......
 
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Thanos

Namhafter Pirat
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@P-F-S

Das stimmt so nicht ganz. Es wurde doch eindeutig nachgewiesen, dass die Share-Online-Betreiber sehr eng mit Webseitenbetreibern kooperiert haben. Unter anderem mit MyGully. Andernfalls hätte man die Webseite wohl kaum abgeschaltet, weil keine Beweise.

Es geht hier um schwerwiegende Urheberrechtsverletzungen. Den Betreibern wird vorgeworfen, dass Share-Online gezielt Marketing auf diesen illegalen Webseiten betrieben hat, um sich dadurch Vorteile zu verschaffen. Solche Methoden nutzen viele dieser Webseitenbetreiber, um ihren Umsatz zu steigern und Konkurrenz auszuschalten.

Wann wurde eigentlich zuletzt ein Filehoster-Betreiber in Deutschland verurteilt? Gibt es dazu bekannte Fälle? Anhand dessen könnte man vielleicht abschätzen, was sie im schlimmsten Fall erwartet.

Ich rechne ehrlich gesagt eher nur mit einer Geldstrafe. Es geht zwar um Urheberrechtsverletzung plus Steuerhinterziehung. Aber den Teil mit der Steuerhinterziehung verstehe ich nicht ganz: Du machst 50 Millionen Euro Umsatz und betrügst trotzdem beim Finanzamt –> als wäre das Geld nicht genug. Gier frisst eben das Business und das endet oft nicht gut.

Share-Online hatte hervorragend funktioniert. Die Plattform würde vermutlich heute noch existieren, wenn die Betreiber nicht so offensichtlich und gierig mit dem Projekt umgegangen wären.
 
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Zemtex

Namhafter Pirat
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Also, wenn überhaupt, war das Movie-Blog und noch eine andere Seite, dessen Name mir jetzt nicht einfällt. MyGully ist erstes noch Online und zweitens hat er nur verseuchte penetrante Pop-ups und Werbung von Share-Online gehabt (Die Betreiber von SO hätten niemals mit so einem paranoiden Vollidioten) zusammen gearbeitet.

Eine der beiden Websites war sogar im Besitzt von Share-Online (Daher auch die Abschaltung und der Bust eines Uploaders) Welchen sage ich Jetzt nicht.

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Na, was meinst du, warum die Firma (Briefkasten) Firma in Belize war, ;) genau, weil man dort keine Steuer zahlt. Ob du in dem Fall 50 Millionen oder 20 Millionen machst, ist scheißegal. Erkläre du dem Finanzamt doch mal, dass deine 50 Millionen aus dem Ilegalen Urheberbereich kommen (Da hätte SO direkt) die Arschkarte gezogen. Die Jungs wussten ganz genau, warum Sie einen Sharehoster betreiben wollten (Da bringt auch die Aussage) Ich weiß nicht, was auf meinen Servern ist, nichts.

Ist genau wie die der Idiot von Kim Dotcom (Megaupload) der Kanllidiot weiß und wusste ganz genau, dass dort Milliarden an PB an Urheberrechtsgeschütztes Material drauf ist und verbreitet wird.

Und das ist bei SO auch so gewesen (mit privaten Urlaubsbildern oder den Videos wie man seine Frau in Malle Knallt) macht man keine 50 Millionen.

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Es waren eher die Auszahlungen auf ein Sparkassenkonto bei der Sparkasse Aachen. Aber im Grunde hast du recht, hätte einer der Mitarbeiter keinen Fehler gemacht, wären die heute noch online. Aber genau darauf wartet die Staatsanwaltschaft.

Abschlussworte.
Kein Hoster, der in einer Grauzone arbeitet (Illegalen Content) erlaubt, zu 100 % genau weiß, wo die Einnahmen herkommen können, sich davon freisprechen (egal ob es Uploaded, Cloudzer, Share-Online, usw.) sind, die wussten alle, woher ihre Einnahmen kommen. Einige waren nur so schlau und haben vor der Beschlagnahmung der Server von sich selber aus den Schlussstrich gezogen ;). Hätte UL nicht von selber dicht gemacht, (von sich selber) wären Sie die Nächsten gewesen.
 
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