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Unbedingt aktualisieren - Google entfernt schwerwiegende Sicherheitslücke in Chrome
Eine schwerwiegende Schwachstelle im Chrome-Browser wird bereits von Angreifern ausgenutzt.
Das teilt Google mit und hat ein Update außerhalb der Reihe für seinen beliebten Browser veröffentlicht.
Die Lücke mit der Bezeichnung CVE-2025-6554 ermöglicht Angreifern über eine manipulierte Webseite beliebige Lese- und Schreibrechte auf dem Zielrechner.
Betroffen ist dabei die JavaScript-Engine V8.
34,5 Milliarden für Chrome - Perplexity unterbreitet Google ein überraschendes Angebot
Das KI-Startup Perplexity hat laut einem Bericht des "Wall Street Journals" ein Kaufangebot für Googles Chrome-Browser in Höhe von 34,5 Milliarden US-Dollar gemacht, um dem Tech-Giganten seine Dominanz bei der Internetsuche streitig zu machen.
Das Angebot von Perplexity liegt deutlich über dessen eigener Bewertung, die auf 18 Milliarden Dollar geschätzt wird.
Das Unternehmen sagte der Zeitung, dass mehrere Investoren, darunter große Risikokapitalfonds, zugestimmt hätten, die Transaktion in vollem Umfang zu unterstützen. Die Schätzungen des Unternehmenswerts von Chrome gehen weit auseinander.
Die jüngsten Schätzungen bewegten sich zwischen 20 und 50 Milliarden Dollar.
Zurzeit prüft US-Bezirksrichter Amit Mehta, ob er Google zum Verkauf des Browsers verpflichten soll, um Googles Vormachtstellung bei der Websuche zu schwächen.
Das Angebot von Perplexity könnte ein Versuch sein, dem Richter zu signalisieren, dass es einen interessierten Käufer gibt, sollte er einen Verkauf erzwingen.
Performance-Bug in Firefox: Update sorgt für hohe Systemlast
Die neue KI-basierte Tab-Gruppierung in Firefox 141 soll laut Mozilla die Produktivität steigern - viele Nutzer berichten jedoch von erhöhter CPU-Auslastung und Akkuproblemen.
Der Grund ist laut Mozilla aber etwas anderes.
Mit der Version 141 hat Mozilla eine KI-gestützte Funktion in Firefox eingeführt, die geöffnete Tabs automatisch analysieren und gruppieren soll.
Laut Hersteller soll dies die Übersichtlichkeit im Browser verbessern und die Produktivität der Nutzer erhöhen.
Die Reaktionen der Anwender fallen jedoch überwiegend kritisch aus.
Besonders auf mobilen Geräten werde eine stark erhöhte CPU-Auslastung und ein gesteigerter Stromverbrauch beobachtet; und beide Vorkommnisse werden fälschlicherweise miteinander verknüpft.
Nutzer berichten von Problemen
Einige Nutzer machten auf Plattformen wie Reddit auf das Problem aufmerksam.
Ein Nutzer beschrieb, dass ein KI-bezogener Hintergrundprozess erhebliche Systemressourcen beansprucht habe.
Die Konsequenz sei eine deutlich verringerte Akkulaufzeit gewesen.
Auch andere Firefox-Anwender bestätigten ähnliche Erfahrungen, gestützt durch Monitoring-Tools, mit denen die Systemauslastung überprüft wurde.
Abstürze bei Abschaltung des Prozesses
Versuche, den KI-Prozess manuell zu beenden, sollen laut Nutzern nicht erfolgreich gewesen sein.
In mehreren Fällen führte dies zu Abstürzen des Browsers, was wiederum einen Neustart erforderte.
Eine einfache Möglichkeit zur Deaktivierung der Funktion sei somit nicht gegeben, ohne sich tiefer mit den erweiterten Einstellungen des Browsers zu beschäftigen.
Technische Umsetzung lokal auf dem Gerät
Mozilla betont, dass alle KI-Funktionen lokal auf dem Gerät verarbeitet würden, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
Dabei komme ein zweistufiges System zum Einsatz: Ein Embedding-Modell analysiert Titel und Inhalte der geöffneten Seiten, anschließend sorgen Clustering-Algorithmen für Gruppenvorschläge.
Für die automatischen Gruppennamen werde ein weiteres KI-Modell genutzt, das auf dem Google-Framework T5 basiere.
Externe Server würden dabei nicht kontaktiert.
Funktion lässt sich manuell abschalten
Wer die KI-Funktion deaktivieren möchte, könne dies in den erweiterten Konfigurationseinstellungen von Firefox tun (about:config in der Adresszeile eingeben).
Das Flag browser.tabs.groups.smart.enabled schaltet die Tab-Gruppierung aus. D
en KI-Chatbot in der Sidebar werden Sie durch Umschalten des Flags browser.ml.chat.enabled los.
Etwas anderes ist schuld ....
Wie Mozilla in einem Folge-Statement (via Neowin) erklärte, ist der Performance-Bug aber gar nicht auf die Tab-Gruppierung zurückzuführen.
Stattdessen wird derzeit eine Funktion getestet, die bestimmte, besuchte Tabs wiederherstellen kann, ohne dass sich der Nutzer an exakte Titel oder Adressen erinnert. Mozilla nennt dies Semantic History Search, was der Hardware offenbar ebenso mehr Leistung abverlangt.
Beim schrittweisen Ausrollen des Funktionstests seien Probleme mitgekommen.
Mozilla arbeitet an einem Fix, um das rückgängig zu machen.
Besonderes Angebot an Google: Berliner Unternehmen will Browser übernehmen
Die Suchmaschine Ecosia hat dem US-Konzern Alphabet die Übernahme der operativen Führung des Webbrowsers Google Chrome angeboten.
Dies solle für einen Zeitraum von zehn Jahren gelten, teilte das Unternehmen mit Sitz in Berlin am Donnerstag mit.
Dem Vorschlag zufolge würde Google seinen Browser rechtlich in eine Stiftung ausgliedern, das letztendliche Eigentum und die geistigen Eigentumsrechte jedoch behalten.
Ecosia würde die operative Verantwortung übernehmen.
Das Unternehmen plane, einen Teil der Gewinne von Chrome unter seiner Führung in den Klimaschutz zu reinvestieren.
Der Rest solle als Vergütung an Google zurückfließen.
Von Google lag zunächst keine Stellungnahme vor.
Weitere Bewerbungen liegen vor
In der vergangenen Woche hatte bereits die KI-Suchmaschine Perplexity AI Interesse an dem Webbrowser bekundet.
Mit dem Kauf von Chrome könnte sich das Start-up den Zugang zu den mehr als drei Milliarden Nutzern des Browsers sichern und sich so einen Vorteil im Wettrennen um die KI-gestützte Suche verschaffen.
Das Gebot von Perplexity liegt jedoch deutlich unter dem Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar, den der Chef der konkurrierenden Suchmaschine DuckDuckGo, Gabriel Weinberg, für den Fall eines erzwungenen Verkaufs veranschlagt hatte.
Neben Perplexity und dem ChatGPT-Entwickler OpenAI haben auch Yahoo und die Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management Interesse an Chrome bekundet.
Google steht wegen seiner Marktmacht zunehmend unter Druck von Regulierungsbehörden und könnte zu einem Verkauf seines Browsers gezwungen werden.
Das US-Justizministerium arbeitet im Rahmen eines Kartellverfahrens genau darauf hin. Der zuständige Richter, der den Prozess in Washington beaufsichtigt, urteilte im vergangenen Jahr, dass Google ein Monopol bei der Online-Suche und der damit verbundenen Werbung habe.
Seine Entscheidung über mögliche Maßnahmen wird noch in diesem Monat erwartet.
GMX gegen Google - Urteil ist Gegenwind für US-Konzern
Um die Macht von US-Technologieriesen zu beschränken, beschloss die EU ein recht hartes Regelwerk für fairen Wettbewerb im Netz.
Auf dieser Basis fällt ein deutsches Gericht nun ein Urteil.
Der deutsche Mailservice-Anbieter GMX/Web.de hat einen Teilerfolg gegen den US-Technologieriesen Google errungen.
Das Landgericht Mainz untersagte es Google, den eigenen Mailservice Gmail zu bevorzugen, wenn der Nutzer ein Android-Smartphone einrichtet und ein Google-Konto erstellt, etwa für den App-Store Google Play, die mobile Version des Webbrowsers Chrome oder die Videowebseite Youtube (Aktenzeichen 12 HK O 32/24).
Für diese Einrichtung war dem Urteil zufolge lange eine Gmail-Adresse nötig gewesen. Mailadressen von GMX.de und Web.de konnten nicht oder nur umständlich genutzt werden dadurch - geriet die Google-Konkurrenz unter Druck.
Teile der Klage wies das Gericht allerdings ab, weswegen 1&1
drei Viertel der Verfahrenskosten tragen muss.
1&1 ist als Mutterkonzern von GMX/Web.de Klägerin in dem Fall.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Fall dürfte in die nächste Instanz gehen.
Google hat bereits Rechtsmittel eingelegt.
Log-in auch mit Handynummer möglich
Google hat sein in der Klage moniertes Verhalten bereits geändert, das reicht dem Urteil zufolge aber nicht aus.
So kann man bei der Einrichtung seit Mai 2025 auch nur eine Handynummer angeben. Dann allerdings erstellt Google automatisch eine Gmail-Adresse, was dem Gericht missfällt.
Klägerin 1&1 bezog sich dabei auf das neue EU-Digitalmarktrecht (Digital Markets Act, kurz DMA).
Das Gesetz ist seit März 2024 in Kraft, es stärkt die Rechte von Verbrauchern und kleineren Unternehmen gegenüber Tech-Konzernen wie Apple
oder Google.
Grundannahme ist, dass große Plattformbetreiber so mächtig sind, dass sie ihre Marktposition zementieren könnten.