Auto und Motorrad - NEWS

collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Brandgefahr: Rückruf für Mazda MX‑5

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf für den Mazda MX‑5 (Typ ND) angeordnet. Der Grund dafür sind mögliche Schäden an der Kraftstoffleitung, die bei extremen Betriebsbedingungen auftreten können.


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Besonders betroffen sind Modelle mit 1,5‑Liter-Motor, die im Motorsport oder bei längeren Fahrten über 6.800 U/min betrieben werden.
In Einzelfällen können Risse entstehen, durch die Kraftstoff austritt, weswegen ein erhöhtes Brandrisiko besteht.

Mazda betont jedoch, dass im normalen Alltagsbetrieb kein Vorfall bekannt ist und das Risiko gering bleibt.

Welche Fahrzeuge betroffen sind
In Deutschland sind 5.941 Mazda MX‑5 aus dem Bauzeitraum vom 14. Mai 2015 bis zum 28. April 2018 vom Rückruf betroffen, europaweit 20.763 Fahrzeuge.
Das KBA informiert die Halter schriftlich.
Sie sollen einen Termin bei einem autorisierten Servicepartner vereinbaren, sobald die Ersatzteile verfügbar sind.

So läuft die Reparatur ab
Die Maßnahme sieht den Austausch der Kraftstoffleitung vor.
Der Eingriff dauert etwa eine Stunde.
Die Ersatzteile stehen voraussichtlich ab April 2026 zur Verfügung.

Status prüfen und Termin vereinbaren
Die Aktion wird vom KBA angeordnet und im Rahmen von Mazdas internen Qualitätskontrollen durchgeführt.
Halter eines MX-5 können den Status ihres Fahrzeugs mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) prüfen:

"Offen" zeigt an, dass der Rückruf noch nicht durchgeführt wurde.
"Abgeschlossen" bedeutet, dass die Leitung bereits ersetzt wurde.
Eine Kennzeichnung des Fahrzeugs erfolgt nicht.

Einparkhilfe nicht sehr hilfreich
Erst vor wenigen Tagen musste Mazda rund 15.300 MX‑5 (Typ ND) zurückrufen, darunter knapp 1.700 in Deutschland.
Grund war ein Softwarefehler im Einparkhilfe-Steuergerät, der beim Rückwärtsfahren Hindernisse möglicherweise falsch erkennt.
Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von November 2023 bis September 2024.
Die Halter werden ebenfalls vom KBA informiert.

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Oldie aus dem Ruhrpott
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Lebensgefährlicher Schraubenfehler bei Peugeot entdeckt - Rückruf für zwei Modelle

Peugeot muss die Modelle 3008 und 5008 zurückrufen.
Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 24. Juli 2023 und dem 28. Februar 2025 produziert wurden.
Weltweit sind knapp 100.000 Autos betroffen, in Deutschland sind es 5.027.


Der Rückruf ist beim Kraftfahrt-Bundesamt unter der Nummer 15847R registriert.
Betroffene Fahrzeuge müssen zur Prüfung in eine Vertragswerkstatt gebracht werden, teilt der Hersteller mit.
Wer nicht mitmacht, muss mit Konsequenzen rechnen.

Die Schwachstelle befindet sich am Fahrwerk
Ursache ist eine möglicherweise defekte Schraubverbindung.
An der vorderen linken oder rechten Kugelgelenkhalterung kann eine Schraube brechen.
Die Folgen können verheerend sein:

Fehlt eine Schraube, bleibt das Auto zwar fahrbereit, es entstehen jedoch Geräusche.
Fehlen zwei Schrauben, wird es gefährlich: Ein Rad kann sich querstellen.
Dann ist das Fahrzeug nicht mehr lenkbar.

Bislang sind keine Unfälle oder Verletzten bekannt.

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Was Peugeot jetzt macht
Um das Problem zu beheben, wird die Markierung an den Kugelgelenkhalterungen links und rechts überprüft und bei Bedarf ausgetauscht, so das KBA.
Das Ganze dauert zwischen 20 und 40 Minuten.
Die Behörde hat alle betroffenen Halter informiert.
Der Werkstattbesuch ist für sie kostenlos.

Was Halter tun sollten
Wer ein betroffenes Modell fährt, sollte baldmöglichst einen Termin bei einem Vertragspartner vereinbaren.
Denn auch wenn oft nur Geräusche drohen, können zwei fehlende Schrauben die Kontrolle über das Auto kosten.

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collo

Oldie aus dem Ruhrpott
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Das ändert sich 2026 für Autofahrer - Neue Bedingungen im Überblick

Traditionell treten mit dem Jahreswechsel auch viele Anpassungen im Mobilitätssektor in Kraft.
Sie wirken sich auf unterschiedliche Aspekte des Verkehrs und der Mobilitätskosten aus.
Ein Überblick zeigt, wo Handlungsbedarf besteht und welche Termine wichtig werde
n.

Steigende Kosten
Am 1. Januar folgt der nächste Schritt bei der CO2-Bepreisung: Statt sie zu einem festen Preis zu kaufen, müssen Mineralölunternehmen die CO2-Zertifikate nun ersteigern, in einem Preiskorridor von 55 bis 65 Euro/Tonne CO2 (2025: 55 Euro).
Dadurch dürften sich die Kraftstoffpreise an den Tankstellen erhöhen, der Aufschlag ist dabei abhängig vom Auktionspreis.

Darüber hinaus müssen sich Autofahrer auch 2026 auf höhere Kfz-Versicherungsprämien einstellen, unter anderem aufgrund gestiegener Ersatzteilpreise und Werkstattkosten.
Für rund 5,9 Millionen Autofahrer wird es laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zudem aufgrund der Einstufung in eine neue Typklasse teurer; rund 4,5 Millionen zahlen allerdings weniger.

Führerschein und HU-Plakette
Autofahrer, deren Scheckkarten-Führerschein zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurde, müssen ihn bis zum 19. Januar 2026 in den aktuellen, fälschungssicheren EU-Kartenführerschein tauschen, sonst riskieren sie ein Verwarngeld.
Das neue Dokument wird für 15 Jahre ausgestellt.
Der Umtausch ist bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde (Termin vereinbaren, alten Führerschein, Personalausweis und biometrisches Foto mitbringen) oder manchmal auch im Bürgeramt und kostet rund 25 Euro.

Ein Blick auf die Farbe der HU-Plakette auf dem Nummernschild zeigt, ob der Wagen im kommenden Jahr zur Hauptuntersuchung muss: Eine blaue Plakette zeigt den Prüftermin 2026 an, der Monat ist ebenfalls gekennzeichnet.
Mit abgelaufener Plakette darf nur noch zur Prüfstelle oder Werkstatt gefahren werden, ab einer Überziehung von zwei Monaten wird es teuer: Ist die Hauptuntersuchung mehr als zwei Monate überfällig, drohen bei einer Kontrolle Verwarnungsgelder.
Ab einem Verzug von drei Monaten werden 15 Euro fällig, bei mehr als vier Monaten 25 Euro. Wer die Prüfung um acht Monate oder länger hinauszögert, muss mit 60 Euro Bußgeld, einem Punkt in Flensburg und im Extremfall mit der Stilllegung des Fahrzeugs rechnen.

Zusätzlich warnt der TÜV Süd vor möglichen versicherungsrechtlichen Folgen.
Wird ein Fahrzeug ohne gültige Prüfplakette in einen Unfall verwickelt oder verursacht einen Schaden, kann die Versicherung einen Gutachter einschalten und unter Umständen Regressforderungen stellen.

In Deutschland wird das Jahr der anstehenden Hauptuntersuchung seit 1980 durch eine Farbkennzeichnung angezeigt.
Die Reihenfolge lautet Blau, Gelb, Rot, Rosa, Grün und Orange.
Fahrzeuge mit Fälligkeit im Jahr 2026 tragen entsprechend dieser Farbfolge eine blaue Plakette.

Neue Vorschriften
Neu entwickelte Pkw und Transporter müssen ab Januar das digitale Notrufsystem "Next Generation eCall" an Bord haben, das bei einem Unfall selbstständig die Rettungskräfte alarmiert; die Ausstattungspflicht für alle neu zugelassenen Pkw gilt ab 2027.
Ab 7. Juli 2026 gilt: Alle Neuwagen kommen nur noch mit den Pflicht-Assistenten auf die Straße - unter anderem Notbremsassistent, Spurhalter, intelligenter Geschwindigkeitsassistent.

Ab dem 29. November 2026 tritt dann für neu entwickelte Pkw und leichte Transporter die strengere Abgasnorm Euro 7 in Kraft, die unter anderem auch Partikel erfasst, die durch Reifen- oder Bremsabrieb entstehen.
Für alle Neuzulassungen gilt sie 2027.

Ab 1. Juli 2026 müssen auch leichte Nutzfahrzeuge (2,5 bis 3,5 Tonnen) bei Auslandsfahrten oder Kabotage (Inlandsfahrten durch ausländische Speditionen) einen intelligenten Fahrtenschreiber an Bord haben, der Fahr- und Pausenzeiten, Grenzübertritte speichert und Manipulationen erkennt.

Autokaufprämie
Der Autoindustrie soll mit einem neuen Kaufanreiz nicht nur für E-Autos, sondern auch für Plug-in-Hybride unter die Arme gegriffen werden.
Beim Kauf eines Neuwagens können Privatleute demnach eine Prämie von bis zu 5000 Euro erhalten.
Die Förderung ist Haushalten mit mittleren und niedrigen Haushalten vorbehalten und Familien mit Kindern werden privilegiert.

Von der Förderung sollen den Plänen der Regierung zufolge Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro profitieren, je Kind 5.000 Euro mehr.
Es solle eine Basisförderung von 3.000 Euro festgelegt werden, die für die ersten beiden Kinder um je 500 Euro steige, hieß es.

Insgesamt stehen drei Milliarden Euro zur Verfügung, die zur Kaufförderung von rund 600.000 Autos reichen würde.
Die genaue Ausgestaltung des Förderprogramms soll 2026 starten.
Unter anderem wegen einer Klausel, die heimische Autohersteller bevorzugen soll, braucht es dafür grünes Licht aus Brüssel.

Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums fügte hinzu, dass auch eine Regelung für Gebrauchtwagen in Planung sei.
"Dies erfordert jedoch noch etwas Zeit, sowohl für den Markthochlauf als auch für robuste Mechanismen gegen Mitnahme-Effekte und Trickserei", erklärte er Ende November.

Elektroautos länger von Kfz-Steuer befreit
Elektroautos werden länger von der Kfz-Steuer befreit.
Der Bundesrat gab am 19. Dezember grünes Licht für eine Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.
Die Verlängerung soll einen Anreiz geben, auf E-Fahrzeuge umzusteigen.
Reine E-Autos, die bis Ende 2030 erstmals zugelassen werden, bleiben durch die Gesetzesänderung bis zu zehn Jahre lang von der Steuer befreit - allerdings maximal bis zum 31. Dezember 2035.

Bisher galt: Werden reine E-Autos bis zum 31. Dezember 2025 zugelassen, müssen sie ab der Erstzulassung keine Kfz-Steuern zahlen - befristet war dies bis Ende 2030.
Ohne den Beschluss von Bundesrat und zuvor Bundestag wäre die Steuerbefreiung für neu zugelassene E-Autos also zum Ende 2025 ausgelaufen.
Wer erst zum Ende der Frist 2030 umsteigt, genießt nur noch eine fünfjährige Steuerfreiheit. Dem Bund entstehen in den kommenden Jahren Steuermindereinnahmen von bis zu mehreren Hundert Millionen Euro.

Pendlerpauschale steigt
Die Pendlerpauschale steigt zum Jahreswechsel auf einheitlich 38 Cent.
Bislang beträgt sie 30 Cent für die ersten 20 Kilometer der Wegstrecke zur Arbeit, ab dem 21. Kilometer 38 Cent.

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Experten warnen vor Stromschlag am E-Auto

In Crashtests belegen sie die ersten Plätze.
Auch bei einem Brand ist die Gefahrenlage zwar anders als beim Verbrenner - aber eben nicht höher, sagen Experten.
Kurzum: Das Elektroauto ist sicher.
Beim Laden des Akkus gibt es aber eine wichtige Ausnahme.

An einer gut gewarteten Ladesäule oder Wallbox droht zwar beim Aufladen keine Gefahr. Anders sieht es aber an einer ungeerdeten Haushaltssteckdose aus: Hier kann der Ladevorgang durchaus mit einem Stromschlag enden.

Nicht an ungeprüfter Haushaltsdose aufladen
Zwar lässt sich das E-Auto an jeder Steckdose aufladen.
Experten raten aber davon ab. D
enn erstens dauert es sehr lange, zweitens kann es zu einem Brand führen.
Und unter Umständen eben auch zu einem Stromschlag.
Deshalb der dringende Experten-Rat: Wenn Sie überhaupt die Haushaltssteckdose nutzen, sollten Sie die Installation vorher unbedingt von einem Fachmann prüfen lassen.

Der Experte kontrolliert unter anderem, ob die Erdung tatsächlich vom Schuko-Stecker (steht für Schutzkontakt) abgeführt wird.
Dafür sind weiße Klammern an seiner Außenseite angebracht.
Entscheidend ist aber, dass sie auch angeschlossen sind.

Schutzschaltung verhindert Schlag - aber nicht überall
Manches Elektroauto hat aus diesem Grund eine Schutzschaltung.
Sie verhindert das Aufladen an einer Steckdose, die nicht geerdet ist - und schützt dadurch vor Stromschlägen.
Allerdings ist eine solche Schaltung längst nicht in jedem E-Auto eingebaut.
Und als Laie lässt sich die Erdung einer Haushaltssteckdose kaum überprüfen.

Experten empfehlen deshalb dringend: Wenn Sie auf eine ungeprüfte Installation treffen (etwa in einem Ferienhaus), dann sollten Sie unbedingt aufs Laden des E-Autos verzichten. Nehmen Sie stattdessen notfalls auch Umwege zur nächsten Ladesäule in Kauf.
Denn dort sind verschiedene Schutzsysteme angebracht - und dadurch ist ein Stromschlag bei anständiger Wartung ausgeschlossen.

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Der neue Stern patzt: Rückruf bei Mercedes - Lebensgefahr im CLA

In den Werkstätten herrscht Hochbetrieb. Denn der neue Mercedes CLA patzt bereits bei der Sicherheit: Airbags klemmen, Sitze wackeln, Gurte versagen. Der Hersteller ordnet Reparaturen an.
Was Betroffene jetzt wissen sollten.


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Kabel blockieren Airbags
Ein Fehler liegt im Verborgenen: Falsch verlegte Kabel behindern den Fenster-Airbag.
Bei Modellen aus der Bauzeit April 2024 bis Oktober 2025 verlegten Arbeiter einen Leitungssatz fehlerhaft.
Potenziell verheerende Folge: Der Airbag entfaltet sich unter Umständen bei einem Unfall nicht (KBA-Referenznummer: 15743R).

Lebensgefahr durch minderwertiges Gewebe
Der zweite Defekt wiegt ebenfalls schwer: Bei Autos aus dem Sommer 2025 (Juli bis August) ist das Airbag-Gewebe mangelhaft.
Mercedes muss nachbessern: Das Modul muss raus.
In Deutschland betrifft das neun Halter (KBA-Referenznummer: 15742R).

Wenn die Schrauben versagen
Auch die Mechanik schwächelt.
Bei Modellen, die zwischen März und September 2025 gebaut wurden, können Vordersitze und Gurtschlösser zu locker sitzen.
Grund: Unter Umständen löst sich die Verschraubung.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt: Die Gurte schützen die Insassen möglicherweise nicht mehr ausreichend.
Die Werkstatt zieht die Schrauben nach oder tauscht sie aus (KBA-Referenznummer: 15938R).

Gut zu wissen: Mercedes schreibt die Besitzer an.
Wer nicht warten will, prüft seine Fahrgestellnummer (FIN, siehe Windschutzscheibe, Türrahmen, Motorraum) schon vorher auf der Serviceseite des Herstellers.
So zeigt sich, ob das eigene Auto betroffen ist.
Der Konzern rät: Suchen Sie sofort die Werkstatt auf.

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